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yebt es aber einige böse Menschen, die da behaupten, es war z,$u gemüthlrch", hatte doch die Göttin Fortuna bei der Ver- loosung in übermüthiger Laune in einige der Sitzreihen gerade -eine Anzahl umfangreicherer Herrschaften placirt. Diesem Uebelftand soll sofort abgeholfen werden, wobei selbstverständ­lich nicht etwa den schuldlosen Mitgliedern ein Leids geschehen 1 soll, sondern der Ausschuß hat sich der Arbeit unterzogen, die Stühle so zu gruppiren, daß Jeder seinen ausreichenden Platz erhält. Weiter können wir berichten, daß mit unseren Frankfurter Freunden für den 5. Februar ein definitives Ab­kommen bereits getroffen ist. Die Frankfurter sind nämlich mit uns Gießenern eben so zufrieden gewesen, wie wir mit ihnen,- es handelt sich also nur um das Programm- wir glauben verrathen zu dürfen, daß wir am 5. Februar ein gutes modernes Schauspiel zu hören bekommen. Der Aus­schuß hat auf vielseitigen Wunsch sich entschlossen, ein neues Abonnement auf die noch vorliegenden 5 Vorstellungen aus­zugeben- alles Nähere hierüber in den nächsten Tagen.

Aus Oberhessen, 20. Januar. Ein wohlhabender Bauer aus Badenrod, Kreis Alsfeld, schoß am Sonntag den 11. d.M. am Hellen Tage mitten im Felde eine von der Aesung zu Holze ziehende Rehgeis nieder. Der den Wilderern scharf zu Leibe gehende Großh. Forstwart Ewald erwischte jedoch das Bäuerlein und erhob Anzeige. Das ist feit Kurzem -schon der dritte Wilderer, welcher von Ewald den Gerichten überliefert wurde.

Dom Vogelsberg, 21. Januar. Wenn je das Clau- dius'sche Wort:der Winter ist ein harter Mann, kernfest und auf die Dauer" Anspruch auf volle Geltung hat, so ist das bei dem jetzigen Winter der Fall. Zu der langen, ununterbrochen anhaltenden Kälte ist nun noch ein gewaltiger Schneefturm gekommen- er hat bis jetzt noch gefehlt, um den Rahmen seltener winterlicher Unbilden voll zu machen. Glück­licher Weise hat der Schneesturm, der gestern Abend zu toben begann, nur bis heute Vormittag gewährt. Er wehte von Südwest her und fegte meterhoch den Schnee zusammen. Ueberall mußte geschippt werden, um die Passage frei zu halten. Die Posten hatten am heutigen Morgen überall Verspätungen. Sollte der Schneesturm sich abermals erheben, und den Anschein hat es, dann haben wir dieselben Verkehrs­stockungen zu befürchten, wie sie uns der Winter 1886 brachte. Bekanntlich blieben damals alle Eisenbahnzüge im Schnee stecken. Seit einem Menschenalter vermag wohl die Chronik nicht einen gleich strengen Winter aufzuweifen. In der That sind in Ortschaften Brunnen zugesroren, was seit deren Be­stehen unter zwei Geschlechtern nicht vorgekommen sein soll. Unsere Gebirgsflüßchen sind alle mit fester Eisdecke über­brückt, die Mühlbäche daneben noch zugeweht mit Schnee. In landwirthschastlichen Kreisen hegt man bange Befürchtun­gen für die Obstbäume, deren Stämme hier und da vom Froste aufgerissen sind, man besorgt eine ähnliche Verheerung, wie sie der unselige Winter 1879/80 brachte. Das wäre sehr schlimm- denn noch sind die Wunden nicht geheilt, die damals der Obstbaumzucht geschlagen wurden. Wir befürch­ten indessen eine solche Calamität nicht, weil diesem Winter keine ungewöhnlichen Ernte-Ergebniffe der Obstbäume voraus­gegangen sind, wie es damals der Fall war und wodurch die Bäume zu sehr geschwächt wurden. Auf den Nothstand der Vögel ist auch bereits hingewiesen worden - wir möchten hierbei noch eines Anderen gedenken, des Wildes. Erwacht vor Allem es den Jägern zur Pflicht, ihn nach Vermögen lindern zu helfen. Namentlich schweben die Rebhühner bei diesem fußhohen Schnee in beständiger Gefahr. Der hungernde Fuchs beschleicht sie und dem lüsternen Falken werden sie jetzt leicht zur Beute, weil sie zu ermattet sind. Hier ist eine Fütterung an geeigneten Plätzen unbedingt geboten. Auch das übrige Wild leidet große Noth, das zeigt der Auf­enthalt der Hasen in der Nähe der Ortschaften. Wohl ist die Fütterung der armen Vögel und des Wildes eben sehr beschwerlich, weil der alltägliche Schneefall sofort wieder die Spuren der Fütterungsstellen verweht- aber ein echter Thier- sreund läßt sich diese Mühe nicht verdrießen, weil er weiß: Thiere schützen heißt Menschen nützen."

*A Mainz, 22. Januar. Anläßlich des hundertjähri­gen Jubiläums des 118. Jnf.-Negiments traf heute Nach­mittag Se. Königl. Hoheit der Großherzog in Begleitung der Prinzessin Alix und der Prinzen Heinrich und Wilhelm nebst Gefolge auf dem Centralbahnhof hier ein, wo Empfang durch die Civil- und Militärbehörde stattfand. Alsbald nach Ein­treffen der hohen Herrschaften wurde im Großherzoglichen Palais eine Tafel von 60 Gedecken abgehalten, zu welcher außer den Spitzen der Militär- und Civilbehörden verschiedene Notablen von hier geladen waren. Nach beendigter Tafel sand in dem Theater ein von Alfred Börkel gedichtetes Fest­spiel statt, dem die Großh. Familie anwohnte. Das mit großer Begeisterung aufgenommene Festspiel, dem ein von einem Offizier gesprochener Prolog vorausging, behandelte mit dichterischer Freiheit in dramatischer Form in vier Bil­dern drei der ruhmvollsten Episoden aus der Geschichte des 118. Regiments. Der erste Act führte die älteste Waffen- that der 118er, die Erstürmung der von den Franzosen be­setzten Platte bei Wiesbaden durch eine aus Mainz vorge­rückte Abtheilung des damaligen RegimentsErbprinz" im Jahre 1796 vor, im zweiten Aete sind die Erlebnisse der unter Napoleon I. bei der Verteidigung der spanischen Festung Badagoz 1811 in englische Kriegsgefangenschaft geratenen Hessen geschildert, während im dritten Aete das Gefecht bei Monte livault und die Einnahme von Schloß Chambord (1870) die geschichtliche Unterlage bildeten. Das Schlußbild erschien dann, umgeben von Mannschaften des Jubelregiments in ihren verschiedenen Uniformen bis zur Gegenwart, die Haffia, die in jeder Beziehung gelungene Darstellung, erfolgte durch Mitglieder des hiesigen Stadt- Theaters. Die den Bildern vorhergegangene Jubelouver-

ture ist eine Composition von Heinrich 9?upp. Die an verschiedenen Stellen vorgekommenen Chöre sangen Sol­daten und wurde die Musik von der Regimentscapelle gespielt. Der Theatervorstellung folgte eine durch den Schneefall am Nachmittag wesentlich beeinträchtigte Fackel­serenade und später eine gesellige Vereinigung im Offiziers- Casino, bei welcher auch der Großherzog mit den Prinzen Wilhelm und Heinrich anwesend waren.

* Frankfurt a. M., 22. Januar. Bei den Metzgern, die billige Fleischsorten führen, auch bei den Schweinemetzgern, macht sich neuerdings ein wesentlich verminderter Abgang bemerkbar. Die Ursache liegt in der Arbeitslosig­keit der im Baugeschäst tätigen Leute, die seit vielen Wochen der andauernden Kälte halber feiern müssen.

*= Frankfurt a. M., 21.- Januar. Schneesturm. Die verwichene Nacht brachte uns heftigen Schneesturm, der bis heute Mittag andauerte. Der Schnee lag an vielen Stellen fußhoch, so daß man nur mit größter Mühe und Ansttengung langsam vorwärts kommen konnte. Innerhalb der Stadt hat sich keine Verkehrsstockung bemerkbar gemacht, da gleich tausende Hände dort bereit waren, die Schneemassen zu beseitigen. Anders sah es außerhalb der Stadt, an den exponirten Stellen ans. Dort konnten Hunderte mit größter Kraftanstrengung arbeiten, es nutzte nichts, der Sturm hatte binnen wenigen Minuten jede Spur menschlicher Arbeit ver­nichtet. Die Localbahn von Frankfurt nach Eschersheim hatte bereits um 3 Uhr Nachts mit der Säuberung des Geleises begonnen umsonst, bei Tagesanbruch konnte die Maschine nicht vom Flecke und eine zweite Locomotive mußte vor­gespannt werden, um wenigstens die Frühzüge mit großer Verspätung nach Frankfurt zu bringen. Gegen 12 Uhr ließ der Schneefturm nach und nun war der Betrieb bald wieder ein regelmäßiger. Auch die Züge der Staatsbahnen trafen mit erheblicher Verspätung ein. Der Berliner Schnellzug kam eine Stunde später hier an, der Hamburger Schnellzug hatte schon in Kassel 11/2 Stunden Verspätung, so daß ein Extrazug die Passagiere von Kassel nach hier beförderte. Auch die Züge der Main-Weser- und Bebraer Bahn trafen mit erheblicher Verspätung ein. Beim Gerichte und in der Markthalle machten sich diese Zugverspätungen am meisten bemerkbar.

ft Kaffe!, 22. Januar. Der Kaiserl. Oberhofmarschall- v. Lindner ist nebst einem Hofbaurath, Hofsecretür, Hof- mundkoch und noch anderen Herren aus Berlin heute hier angekommen und haben die Herren im Residenzschloß am Friedrichsplatz Wohnung genommen. Es handelt sich um eine genaue Inspektion des Königlichen Schlosses hierselbft und schließt man daraus, daß es nunmehr feststeht, das XI. (Hessische) Armeecorps hat in diesem Herbste Kaiser- mannöver und der Kaiser selbst wird hier in Kassel und Wilhelmshöhe für längere Zeit Aufenthalt nehmen. Die große Parade wird, so heißt es, zwischen Kassel und Gun- tershausen stattfinden.

* Forbach, 18. Januar. In der Nacht zum Samstag erlegte ein Soldat des 17. Regiments, der als Wachtposten am Schießstand patronillirte, mit einem gut gezielten Schuß einen starken Wolf. Der Mann erhielt von den Herren Gebrüder Adt, auf deren Jagdterrain der Wolf geschossen wurde, eine Schießprämie von 40 Mk. und von der Kaiserl. Kreis-Direction eine solche von 10 Mk.

* Newyork, 20. Januar. Eine verwegene Berau­bung eines Bahnzuges wird aus dem südlichen Texas gemeldet. Eine 15 Mann starke, berittene Räuberbande brachte einen nach dem Süden gehenden Schnellzug am Sonntag Abend zum Stehen, zwang die Passagiere, von denen viele bereits im Schlafe lagen, mit vorgehaltenen Re­volvern, auszusteigen, und beraubte sie alsdann ihrer Baar- fchaft und Wertsachen. Inzwischen griffen drei Räuber den Agenten der Expreß Company an, überwältigten ihn, er­brachen den eisernen Geldschrank und entwendeten daraus 20 000 Dollars in baarem (Selbe. Dann galoppirten die Räuber, Schüsse aus ihren Revolver abfeuernd, davon. Der Sheriff des Districts verfolgt mit einer Schaar Bewaffneter die Räuber, die alle schwarze Larven trugen.

llitivcrfitäte - Nachrichten.

Marburg, 20. Januar. Dem Herrn Professor Dr. Cramer, Director der Landes-Jrrenheilanstalt sowie der psychiatrischen Klinik an hiesiger Universität ist der Character als Geheimer Medictnalrath verliehen worden.

Literatur rrnd Kunjt

«Die König Lear Methode itt der socialen Frage" so lautet der Tilel einer kleinen bet Theodor Fritsch in Leipzig erschienenen Sch'ist, welche vom christlichen Standpunkte aus die sociale Frage und die bis jetzt zu ihrer Lösung eingeschlagenen Wege beleuchtet.

In drei kurzen Abschnitten ohne Ueberschrifteu behandelt der Verfasser einige der wichtigsten Gesichtspunkte des großen socialen Problems, welche, obwohl oder weil gerade die Ecksteine jedes Lösungsversuches bildend, noch von Wenigen in ihrem Grundwesen erkannt sind.

Im ersten Abschnitt wird das Verhältniß des heutigen auf rein materialistischer Grundlage sich bewegenden Freiheits- und Unab- hängitzkeilsdurstes zu der von Gott gewollten, auf gegenseitiger Ab­hängigkeit und Achtung beruhenden Weltordnung in klarster Weise als derjenige Factor hingestellt, welcher in unserem staatlichen Leben allmählich alle gemülhlichen und persönlichen Verhältnisse zwischen Arbeitern und Arbeitgebern, zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, zwischen Herrschaft und Dtenstboien usw. zu lösen und an ihre Stelle öde und gemüthlose Rechtsoerbindlichkeiten alle auf Heller und Pfennig in Geld abzuschätzende zu setzen unablässig thätig gewesen ist. Wer düse Schilderungen vonSonst" undJetzt" liest, wird ordentlich betroffen von ihrer Lebenswahrhett und den sich daran knüpfenden, ebenso traurigen wie unausweichlichen Folgerungen.

Der zweite Abschnitt beleuchtet das Verhältniß von Fürsten und Unterthanen, von Arbeitgeben und Arbeitnehmen, wobei manche ideale und ideologische Züge des deutschen Nalionalcharacters zur Beurthetlung gelangen. Daß die Fürsten im Großen und Ganzen den GrundsatzGeben ist seliger, denn Nehmen" wett mehr befolgt haben, als die Völker, bei welchen das Umgekehrte eher beobachtet wird, macht uns der Verfasser namentlich an der deutschen Geschichte klar. Nicht minder wie unsere tdealogisch-' R chtung uns Deutsche so ziemlich von allen Nationen am wenigsten befähigt erscheinen lasse, mit der Lösung der socialen Frage practisch ooranzugehen.

Der dritte Abschnitt läßt die Gegensätze zwischen der christlichen ethischen Anschauung und der" modern-materialistisch-atheistischen drastisch in die Erscheinung treten.

Glaubt man", so fragt der Verfasser S. 15,daß je ein ehrlicher Friede, in dem Sonne und Wind gerecht vertheilt sind, denkbar ist zwischen zwei Gruppen von Menschenklassen, von denen die eine Gruppe sagt: Heilig ist das Eigenthum und alle Gesetze, so lange die Welt steht, bestehen nur in dem Schuhe, den das Eigen- thum in jeder Gestalt genießt. - Und die andere Gruppe sagt: Eigenthum ist Diebstahl! Den Wechsel auf eine zukünftige Welt haben wir, von Euch betrügerisch ausgestellt, zerrissen, wir sind hier und wollen genießen, wonach uns die Haut juckt und wonach rms die Augen gelüsten. Lasset uns essen und trinken, denn morgen sind wir tobt."

Der Verfasser aber predigt die alte Wahrheit, daß jedem Recht eine Pflicht gegenübcrftehen muß und daß da, wo Rechte vergeben, ohne daß damit Pflichten auferlegt werden, der Geber nur Undank ernten kann, wie König Lear von seinen Töchtern.

Sein Büchlein ist von jenem bitteren Humor ^urchträutt, welchen eine reiche Lebenserfahrung Demjenigen einzuflößen pflegt, der alt und weise genug ist, um mit Salomo zu sprechen:Eitelkeit über Eitelkeit, Alles ist nur Eitelkeit!" dessen Herz aber trotzdem warm genug für das Vaterland schlägt, um es nicht ungewarnt dem Verhängniß entgegengehen zu lassen.

Wir aber empfehlen die Lectüre dieser hochinteressanten und lebenswahren Betrachtungen, als deren Verfasser wir Herrn O. v. M. zu vermuthen gegründete Ursache haben, allen denen, welche in irgend einer Weise practisch in die sociale Frage einzugreifen berufen sind oder sich thatkräftig für deren Lösung interessireu. 8.

Verkehr, Land« nnd Volksn>irth?chast.

Vom 1. Januar 1891 ab müssen in Folge gesetzlicher An­ordnung alle Waaren und Gegenstände, welche im Handelsverkehr mit dem Zollauslande in der Ein-, Aus- oder Durchfuhr bei den österreichischen Zoll- oder Postämtern zollamtlich erklärt bz. abgefertigt werden, für Zwecke der HandelSstatiftik angemeldet werden. Zu diesem Zwecke ist den in Betracht kommenden, nach Oesterreich- Ungarn gerichteten oder zur Leitung durch das Gebiet dieses Lander bestimmten Sendungen von den jeweiligen Aufgebern außer dm bereits vorgeschriebenen Zolldeclarattonen noch je ein Exemplar einer solchen Declaration beizugeben.

Butzbach, 21. Januar. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund .4 0,850,90, Käse per Pfund 4546 Eier pro Stück 8

Büdingen. Im Monat December stellten sich die Durch­schnittspreise nachstehender Artikel für ben Kreis Büdingen folgender­maßen : Hafer JL 14.70, Heu */M 6.30, Stroh JL 5.25, alles per 100 Kilogr.

Frankfurt, 21. Januar. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. JL 480-6.40, Stroh JL 4.40 -5 20, Kartoffeln Jt 4.50 bis 7.50, Butter per Pfd. -M 1.00-1.15, Eier per St. 6-10 Roggenbrot) 4 Pfd 45 do- seines 48 gemischtes 6 Pfd- 86 H.

Schrffsnachrichten.

Die Dampfer der Transatlantischen Fahrt des Norddeutschm Lloyd in Bremen durchliefen im Jahre 1890 folgende Entfernungen:

zusammen 2 630476 Seemeilen ober runb 121mal den Umfang der Erde.

Aus der Fahrt

1. zwischen Bremen und Newyork

811224 Seemeilen

2. Baltimore

3. Südamerika

4. Ostasten

354 992

604 500

304 600

5. Australien

345 900

6. Hongkong und Japan

44 200

7. Sydney und Samoa

65 100

8. Brindisi und Port Said'

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Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Sonntag Septuagesimä, 25. Januar:

Vormittags 978 Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Bibelstunde am Montag ben 26 Januar, AbenbS 8 Uhr, in ber Kleinkinderschule; Jakobusbrief, Kap. 5, von Vers 13 an: die Kraft gläubigen Gebets, rechte Lebensrettung- Pfarrer Dr. Naumann.

Am Dienstag den 27. Januar, Vormittags 10 Uhr (das Läuten beginnt 98/4 Uhr): Festgottcsdienst zur Feier des Geburts­tags Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Dingeldey.

Am Sonntag den 1. Februar: Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienst.

Die Vfarrgefchäfte in der Woche vom 25. bis 31. Januar besorgt Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

Sonntag Septuagesimä, 25. Januar:

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um W Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Morgens ron 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um Va7 Uhr Austhetlung der hl. Communion; um V28 Uhr Früh­messe ; um 2/-10 Ubr Hochamt mit Predigt- Nachmittags um V»3 Uhr Andacht für die Abgestorbenen der Gemeinde- Abends um 6 Uhr Herz-M^rtä Bruderschastsandacht mit Predigt.

Geburtssest Sr. Majestät des Kaisers, 27. Januar:

Dienstag: Vormittags um V2IO Uhr feierliches Hochamt mit Predigt und Te Deum.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag, 24 Januar.

Freitag Abend 4'i0 Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3o° Uhr, Samstag Abend 530 Uhr.

Zur Feier des nahen Allerhöchsten Geburtstags S r- Majestät des Kaisers und Königs findet Samstag Morgen beim Gottesdienst in ber Synagoge besondere Andacht statt.

Gedenket der hungernden Vögel!