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V9EMt Anich««, 4;E r ^Eierimz de« äuMme kommende 8or= "bl"»» Darstellungen 6e- n Sortrag, denn w«z bei ^»d-rnden Thema in der kl durch Worte zum Str= owe batz eine schon nm- ues von Thier unb Mensch nb durch Vorsührunz von r mittelst Photographie ge- 'lick, und in dieser Hinsicht chreich vorgesührten Riesen- 'ie menschenähnlichen Assen, Utang in Wort unb M ing Redner zur Besprechung nschen über unb betonte iuienreihe von Mnichenühk- i unb endlich zum Cultur- stellm lasse, wie auch schon n Broca und Topinard be- verschiebene Arperbilbungen nit dem Culturmeuschen ver­dick ii den Mmmcrsomcn ing m Riesen und Zwergen, i) infolge einer krankhaften selten. - Die zweite 8lb- Rassenbilder und zogen in Hottentotten, Kalmücken, ogruppen, Indianer, Pata- -'iachdem Redner die Lebens- m recht aussiihrlicher und auch noch der Äsjenmensch ihale Mene Becker gezeigt. .Schluffe, daß in der Gegen-

Menschheit weder Raj,en, ,, noch einzelne >*n Äischmstust" i®'* bf ü * tim,tthn:[b^ urben m D«»onb b r i-* »V,,,,, und ®Wjt edl' "in Siiddensi-hl-nd,

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Hausarbeit Werkstätten einzurichten, eine Genossenschasts- schneiderei zu gründen. Wie dieW. Ztg." erfährt, haben die zahlreichen rechtsrheinischen Arbeiter des Hauses Cornelius Hehl in Worms, welche am 19. d. M. verspätet über Mannheim-Ludwigshafen in Worms eingetroffen sind, in einer im Bereinshause dieser Fabrik abgehaltenen Versammlung be- schlossen, bei Großh. Staatsregierung um baldige Ausführung der stehenden Brücke vorstellig zu werden. In Viern- heim ging dieser Tage die 15jährige Tochter des Georg Neff nach Weinheim. Im Bahnhof zu Weinheim fiel ihr kurz vor der Heimfahrt ein, daß sie in einem Geschäftshaus etwas liegen gelassen habe, sie beeilte sich daher, das Ver- geffene noch vor Abgang des Zuges zu holen. Es gelang ihr dies zwar, doch am Zuge angekommen, konnte sie kaum noch ein Wort sprechen. Nach dem Eintreffen des Zuges in Viernheim mutzte sie in bewußtlosem Zustande nach Hause verbracht werden, woselbst ihrem jungen Leben infolge Herz­schlags ein rasches Ende bereitet wurde. In Ne in heim (Odenwald) wurde am 20. Januar dem erst vor kurzer Zeit in den Dienst der Hessischen Ludwigsbahu ciugetretenen Wagen­wärter Kohlenberg von Güterzug Nr. 659 das linke Bein abgefahren.

vermisstes.

A Mainz, 21. Januar. Der gestrigen empfindlichen Kälte ist mit Eintritt von Westwind verflossene Nacht und während dem heutigen Morgen ein heftiger Schneesall ge­folgt, durch welchen bedeutende Verkehrsstörungen verursacht wurden. Sämmtliche hier fällige Züge trafen bis jetzt nur mir sehr großen Verspätungen hier ein und mußten wegen Versperrung der Gleise theilwcise über eine halbe Stunde auf freiem Felde halten, bis ihnen von hier oder sonst nahe

gelegenen Stationen Hülssmaschinen gesandt wurden. Am größten waren unb sind noch die Störungen auf den rheinischen und pfälzischen Strecken, wo mehrfach Züge im Schnee stecken blieben. Die hierher führenden Landstraßen und Feldwege liegen mehrere Fuß hoch mit Schnee bedeckt und sind die umliegenden Dörfer, welche keine Bahnverbindung haben, von der Stadt so gut wie abgeschlossen. Hier selbst mußten Hunderte von Arbeitern aufgeboten werden, um den Verkehr in den Straßen nur einigermaßen zu ermöglichen und erst zur Mittagsstunde konnte ein beschränkter Pserdebahnbetrieb wieder ausgenommen werden. Trotz dem Temperaturwechsel heute Abend 6 Uhr zeigte das Thermometer hier i/2 Grad Wärme wird die Eisdecke des Rheins noch von Tausenden begangen. Auf der Kasteler Seite hat man heute neben verschiedenen Wirtschaften eine Reitschule auf dem Eis etablirt. Oberhalb der Eisenbahnbrücke wurden Fäffer ge­macht und Pferde beschlagen.

* Die Vorsorge der Berliner Polizei erstreckt sich bei der jetzt wieder herrschenden Kälte auch auf das Innere der Wohnhäuser. Im 17. Polizeirevier wurde das Scheuern der Treppen verboten.

* Dresden, 20. Januar. Gestern war hier eine stark besuchte Versammlung der Arbeitslosen, in der mitge- theilt wurde, daß gegenwärtig in Dresden und Umgebung etwa achtzehn Tausend Beschäftigungslose vorhanden sein sollen.

* + + Kassel, 21. Januar. Seit gestern Abend wüthet in hiesiger Gegend ein gewaltiger Schnee sturm, der in Stadt und Land Weg und Steg dermaßen verweht hat, daß aller Verkehr stockt und Handel und Wandel darunter leiden muß. Heute Morgen war der Schnee fußhoch in den Straßen zusammengeweht, der Wagenverkehr stockte und die Pferde­bahn mußte auf allen Linien den Verkehr einstellen. Em­

pfindliche Störungen hat der Eisenbahnverkehr heute auf den hier einmündenden Bahnlinien erlitten, saft alle Züge kamen mit stundenlangen Verspätungen hier an. Namentlich die Züge von Westfalen, Halle, vom Harz und Thüringen kommen mit sehr großen Verspätungen. Der Nachtschnellzug Berlin HalleThüringen nach Frankfurt und dem Süden traf in Eisenach gar nicht ein, der Anschluß wurde nicht erreicht und mußten Vorzüge nach Kaffel und Frankfurt abgelassen werden. Sehr schlimm sieht es auf den thüringischen Bahnen jenseits Eisenach aus; zwischen Fröttstedt und Gotha konnten die Züge nicht mehr durchkommen, die von Eisenach in der Richtung nach Leipzig heute srüh abgelassenen Personenzüge mußten wieder umkehren, da sie nicht durchkonnten, die Züge vou Leipzig, Halle, Berlin re. blieben aus. Hier in Kaffel traf der westfälische Mittagszug mit l1/«. Stunden, der Nach­mittagsschnellzug von Rheinland-Westfalen mit 2*/., Stunden Verspätung ein , der MetzTrierFrankfurter Schnellzug hatte 3/4 Stunden und sogar der neue Blitzzug Hamburg- HannoverFrankfurt hatte 1 i/2 Stunden Verspätung. Der Nachmittagsschnellzug nach Thüringen, Bayern konnte erst um V,6 Uhr anstatt nach 3 Uhr abfahren :c. \ Wenn hier auf diesen Strecken mit Mühe und Noth noch der Verkehr ausrecht erhalten wurde, so mußte auf einer Reihe Zweig­bahnen der Verkehr in Folge colossaler Schneeverwehung gänz­lich eingestellt werden.

DaW. LaißS» und Poit»mirtb|ct?aft.

Ltmlmrg, 21. Januar. Fruchtmarkt. Rother Wetzen X 16 70, weißer Weizen XKorn X 13, Gerste X 10., Hafer X 7 30 Erbsen X, Kartoffeln X.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.

Freitag Abend 420 Uhr, Samstag Vormittag Uhr, SamStag Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend ö3» Uhr.

Hwk^hol^-Verkauf.

Rus den Waldungen der Stadt Gießen, 46 km von Gießen entfernt und an chaussirte Absuhrwege angrenzend, soll das folgende, zu Schnitt-, Schwellen- und Grubenholz rc. geeignete Gichenftammholz frtb«isfio«Äweise vergeben werden:

Distriel.

Schnitt- und Schwellenholz.

Bau- und

Grubenholz.

Stück

fra

Stück

fm

Steinerwald 4 . . .

431

99,82

Zollstockswald 7 . .

146

126,63

28 . .

91

59,43

29 . .

50

57,39

Utersbrunnen 46 . .

26

23,77

Waidmannslust 76

304

195,35

573

184,36

Neuheege 61b . . .

31

11,79

149

37,84

62a

302

79,33

Oberhaag 114 . . .

259

190,58

102

39,12

12

5,86

24

8,97

Gegen Bürgschaftsleistung binnen 14 Tagen nach der Genehmigung wird sechsmonatlicher Zahlungstermin und Abfuhrtermin bis zum 15. Mai festgesetzt.

Die Offerten sind bis zum 16. Februar d. I bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, woselbst am 17. Februar er., Vormittags 11 Uhr, die Eröffnung stattfindet. Die Gebote können für das Schnitt- und Schwellen­holz, sowie andererseits für das Bau- und Grubenholz im Ganzen und auch obtheilungsweife eingelegt werden.

Nähere Auskunft ertheilen die unterzeichnete Stelle und die betreffenden Forstwarte, zunächst Forstwart Brück dahier.

Gießen, den 17. Januar 1891.

Großherzoglich Hessische Bürgermeisterei Gießen. __Gnauty._________________ 716 Du Spar- und KihKaste ju X'mihdj verleiht fortwährend Geld, insbesondere zu 4% gegen Privatbürgschast bis zu 100 X bei einem, bis zu 500 X bei zwei Bürgen. Auch erwirbt dieselbe Güterkaufgelder je nach den Verhältnissen auch ohne Hebgebühren. Die Bewohner des oberen Theils des Licher Amtsgerichtsbezirks werden besonders hierauf aufmerksam gemacht. 690

Holz-Versteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 26. Januar 1S9B, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Fichtenkopf und Sauhütten­brunnen nachverzeichnetes Holz ver­steigert werden:

A. Bau-, Werk- und Nutzholz.

245 Eichen-Stämme mit 13,66 Fest' meter (Werkholz),

128 Fichten- und Kiefern - Stämme! mit 54,62 Festmeter,

2 Birken-Stämme mit 0,44 Fest- j meter,

62 Eichen-Stangen mit 0,71 Fest-: meter,

273 Fichten'Stangen mit 14,86 Fest­meter.

B. Brennholz.

Scheith. Prügelh. Stockh. Reiöh.!

Rmtr. Rmtt. Rmtr. Wellen Sichen 210 203 113 4100 !

Nadel 97,5 89 52 2800.

Die Zusammenkunft ist aus der Licherstraße am Anfang des Waldes.

Gießen, den 19. Januar 1891. ,

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 630'

OberhessischBayerischer Verkehr.

Mit Wirksamkeit vom 1. Februar c. werden die Stationen der bayerischen Localbahnen NeusorgFichtelberg und PassauRöhrebach in den direkten Ver­kehr einbezogen.

Nähere Auskunft ertheilen die Güter- abferttgungsstellen.

Gießen, den 16. Januar 1891.

Großh. Direction [691 der Oberhessischen Eisenbahnen.

Bekanntmachung.

Die Bauholz - Versteigerung im Villinger Gemeindewald vom 19. d. M. ist genehmigt und können die Abfuhr­scheine gegen Bürgschaft bei Großh. Bürgermeisterei in Empfang genommen werden.

Villingen, den 20. Januar 1891.

Großh. Bürgermeisterei Villingen.

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mit allen neuen Einrichtungen, pro Woche 162ii Schweine zum Ladenbedarf erfor­derlich, ist Verhältnisse halber per sofort, ev auch später, zu verkaufe«.

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vom Jahre 1890.

Der Umtausch der Interim - Scheine in definitive Stücke erfolgt von heute ab an meiner Gasse. 63»

Giessen, den 19. Januar 1891.

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