Ausgabe 
22.2.1891 Zweites Blatt
 
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heißt es in der Begründung. An der Landungsbrücke des Trajectbootes zu Mainz wurde am 19. die Lerche eines seit Fastnacht verschwundenen Dienstmädchens gelandet. Mau vermachet, daß das Mädchen aus Furcht vor Ungelegen- heiteu wegen spätem Nachhausekommen sich das Leben ge­kommen. Am gleichen Tage wurde die Leiche eines Sand- särcherS geländet, der in der Nacht von Samstag aus Sonn­tag aus bisher unaufgeklärte Weise in den Rhein fiel.

Vermischtes.

Frankfurt t. M, 19. Februar. Auf dem Wege zum Amtsgericht trug sich heute Vormittag ein tragischer Fall zu. Die für 9 Uhr fälligen Sachen waren aufgerusen; ihnen folgten die Termine, die auf 10 Uhr bestimmt waren. Ein betagter Mann eilte, als er seinen Namen hörte, die Treppe rmpor, setzte sich aber auf dem halben Weg nieder und blieb Unbeweglich sitzen. Im Gerichtssaal wurde seine Sache ver­handelt und da er nicht erschienen war, er in seiner Ab- Wesenheit zum Auszug verurtheilt. Das Urtheil wäre nicht Röthig gewesen- wahrend man seinen Fall verhandelte, hatte rin plötzlicher Tod seinem Leben ein Ende gemacht.

Eingesandt.

Gieße«, 20. Februar.

Der Gesangverein rieverkranr dahier bot am vergangenen Sonntag, den 15. d. Mts., durch seine humoristische Abendunter- Laltung in Steins Saalbau seinen Mitgliedern einen so herrlichen, vergnügten Abend, daß es verschiedene außerordentliche Mitglieder Nicht unterlaßen können, hier nochmals darauf zurückzukommen. Dir find ja von jeher daran gewöhnt, von diesem Verein nur Gutes, Schönes und Gediegenes zu hören und haben uns auch diesmal nicht in unseren Erwartungen getäuscht. Das mehrere Tage vorher unter Len Mitgliedern versandte Circular kündigte ein reichhaltiges, mannig­faltiges und interessantes Programm an und verfehlte auch seinen «weck nicht, denn der große Saal war bei unserem Erscheinen bis ans das letzte Plätzchen bereits gefüllt, nur ein verhältnißmaßig kleiner Raum war für den nach dem Concert arrangirten Tanz frei «blieben.

Die von der Regiments-Capelle entnommene Musik spielte ihre in das Programm etngereichten Piece» mit Sicherheit und Präcifio» ab und gebührt ihr dafür alles Lob.

Als Cborlteder hatte der Verein gewählt:

1. Flotte Sänger von Peuschel, Nr. 2 des Programms

2. Kladderadatsch Schreiner, 8

3. Sängercommers ,, Böhme, 10

4. Mein Schatz und ich Piche, 16

welche alle ohne Ausnahme, unter der größten Ruhe und Spannung Her Zuhörer, meisterhaft vorgetragen wurden. Die nicht ende» Vollenden Beifallsbezeigungen bekundeten die bedeutende Wirkung, welche sowohl der wohlgelungene Vortrag, als auch der humoristische Inhalt der Lieder auf die Zuhörer gemacht hatte.

Das eingelegte Lustspiel:Als Verlobte empfehlen sich" von Wickert, Nr. 4 des Programms, von Dilettanten des Vereins auf­geführt, wurde so vorzüglich gespielt, daß ebenfalls endloser Applaus die Mitwtrkenden ehrte. Man muß sagen, baß jedes der Mitwtrkenden mit dem richtigen Ver ständniß seine Rolle durchführte.

Verkehr, Land, und Volkswrrchscha^.

W. Wiese», 18. Februar. Aus den Aufzeichnungen des römischen Schrtflstellers Plinius wissen wir, daß Aepfel und Birnen in der damaligen Zeit als schlechte Früchte kaum beachtet wurden, weil man nur die wilden Formen kannte. Erst im Laufe der Zeit

Dem Wunsche Vieler entsprechend, bitte» wir den »erehrlichrn «orstand, auch in der Folge von Zeit zu Zeit theatralische Auf­führungen zuzulasteu, damit auch inacttven Mitgliedern, welchen es nicht möglich ist, sich an dem regelmäßigen Singen zu betheiligen, Gelegenheit gegeben ist, im Interesse des Vereins zu wirken und sich für die Mühe und Oprerwilltgkeit der acttven Mitglieder einiger­maßen erkenntlich zu zeigen. .

Das Doppel-QuartettNur nicht ängstlich" von Kunze (Nr. 14 deS Programms) kam ebenfalls schön und rein zum Vortrag, jebe Stimme war am Platze und das Ganze wohlklingend, harmonisch und von ausgezeichneter Wirkung. . ,

Was nun die Duette 1.Der verspätete Urlauber" von Heinze, Nr. 6 des Programms, 2.Moderne Liebe" von Butenuth, Nr. 12 des Programms, betrifft, io haben die beiden Herren, welche dieselben in Costümen vorgetragen haben, ganz Vorzügliches geleistet, ja man darf sagen, daß sie unübertrefflich find. Die Reinheit und der Wohl­klang der Stimmen mit dem humoristischen Inhalt der Couplets fesselten die Zuhörer aufs Höchste, weshalb auch stets stürmisch Wtderholung begehrt wurde.

Nicht minder war dies bei dem DuettDie beiden Zeiserl" von Becker (Nr. 15 des Programms) der Fall und machte sich die dazu eingerichtete Schenkwirthschast mit den Gästen sehr gut, namentlich spielte auch der Herr als Schenkwirth seine Rolle ganz vorzüglich.

Unübertrefflich aber ist schließlich noch der Herr, welcher die SolisParticulter Bliemchen aus Dräsen" von Simon (Nr. 5 des Programms),Tuterututütütü", eine thränenreiche Trauerarie des Bauernburschen Hans von Simon (Nr. 11 des Programms) vortrug. Wir haben schon zu Oefterem und stets zu unserer größten Freude das Vergnügen gehabt, diesen Herrn in seiner comrschen Rolle in dem Verein zu sehen und zu hören, aber seine Leistungen in diesen beiden Piecen übertreffen noch alles Frühere. Die schone Stimme, die Gewandtheit im Spiel und sein urcomtsches Auftreten zogen ihm auch diesmal wieder stürmischen Beifall zu. Bei Da capos legte er stets selbstgemachte Verse ein. .

Es ging an diesem Abend von Mund zu Mund, daß der Liederkranz eigentlich viel zu viel aufgeboten habe und man dem Verein nicht genug danken könne für seine große Mühe und Opfer an Zeit.

Das Programm war erst gegen 1 Uhr zu Ende und die Aus­dauer sämmtlicher Sanger wahrhaft bewundernswerth.

Ein darauffolgendes Tänzchen, bei welchem sich ca. 60 Paare beteiligten, schloß gegen 5 Uhr Morgens das Vergnügen.

Bei Alledem wollen und dürfen wir aber auch nicht den be­wahrten Dirigenten des Vereins, den Herrn Kaufmann vergessen. Dieser Herr hat das erste Verdienst um den Liederkranz, er hat es verstanden, den Verein auf seine Höhe zu bringen, aus den Kräften des Vereins etwas zu machen und scheut vor keiner Mühe zuruck, wenn es gilt, auch Solis, Quartette rc. einzuüben; es ist ihm nichts zu viel und er versteht es, die Gesänge so einzuftudiren, daß kein Tadel übrig bleibt. Nur hierdurch und durch das fortwährende ein- müthige Zusammenhalten der Sänger konnte bis jetzt der Verein mit jedem andern Gesangverein am Platze concurriren und wollen wir hoffen, daß dies auch für alle Zeiten der Fall ist.

Möge der Liederkranz immer so fortfahren und der Dank, den er um die Pflege des Gesanges verdient, wird ihm nicht blos von seinen Mitgliedern, sondern auch von allen Seiten stets der schönste Lohn für seine Bestrebungen sein.

haben sich infolge einer gewissenhaften Auswahl der vollkommenster? Früchte zur Vermehrung, durch gute Bearbeitung des Bodens, zweck­mäßige Düngung, sorgfältige Behandlung der Stämme und richtiges Ausschneiden der Kronen die edlen Sorten entwickelt, welche gegen­wärtig in unseren Gärten und Feldern wachsen. Sollen nun untere Obstarten in der Vollkommenheit erhalten werden, in der sie stehen, so müßen wir ihnen die zu ihrem Gedeihen günstigsten Lebens­bedingungen gewähren, wozu, wie bereits erwähnt, auch eine aus­reichende Düngung des Bodens gehört. Zur Düngung kann man natürliche und künstliche Dungstoffe verwenden. In der Anwendung der ersteren besitzen die meisten Obstbaumzüchter Kenntniß und Er­fahrung, wie ich hier und da zu beobachten Gelegenheit hatte; n»r die Art und Weise, wie letztere Verwendung finden, dürfte vielen noch unbekannt sein. o

AlS künstliche Düngemittel benutzt man eine aus gleichen Therlen bestehende Mischung von bOprocentigem Chlorkalium und 2Opro- centigem Superphosphat oder Kali-Ammoniak-Superphosphat inb Chilisalpeter.

Die beiden ersten Stoffe, von denen man nach Belieben bald den einen, bald den andern verwenden kann, werden im Herbste, soweit die Baumkrone reicht, ausgeftreut und untergegraben oder etwas vom Stamme entfernt in flache Gruben gebracht und tüchtig begossen, den Chilisalpeter streut man im Februar, gräbt ihn aber nicht unter, weil der Regen ihn in genügendem Matze den Bauw- wurzeln zuführt.

Herr Professor Dr. Wagner in Darmstadt macht bezüglich der aufzuwendenden Menge folgende Vorschläge: Bei einem starken Obfthochstamme genügt 1 kg der Chlorkalium- und Superphotzphat- Mischung ober 1 kg Kali-Ammoniak-Superphosphat oder Vt kg Chilisalpeter. Bei schwächeren Bäumen verwendet man verhältuitz- mäßig weniger, in feuchtem Boden von Chilisalpeter nur etwa die Hälfte, bei einem größeren Pyramiden-oder Spalierbaum von eine« der beiden ersten Düngemittel etwa 250 g, von dem Chilisalpeter 150 g, bei einem größeren Cordonbäumchen von der Mischung oder dem Kali-Ammoniak Superphosphat 60 g, von dem Chilisalpeter 40 g.

Zeigen die Obstbäume schwache Jahrestriebe und kleine Früchte, so ist der Chilisalpeter unbedingt erforderlich, man streue aber davon nicht mehr aus, als oben angegeben ist, indem allzu starke Gaben dieses Mittels schädlich auf die Pflanzenwurzeln wirken können. Haben dagegen die Bäume einen üppigen Holz- und Blättertrieb, aber nur geringe Fruchtbarkeit, so bedürfen sie vorzugsweise d« erwähnten Mischung oder des Kalt-Ammoniak-SuperphosphatS enb man kann den Chilisalpeter weglaßen. Die Düngung mutz jedes Jahr vollzogen werden, unter keinen Umständen darf sie nach einer reichen Obsternte versäumt werden. Eine zweckentsprechende Dünguntz wirkt günstig auf die Ausbildung der Früchte und TragknoSpen befähigt die Obftbäume, den Witterungseinflüssen, Jnsecten und Krankheiten besser zu widerstehen und hilft somit die Miß- und Fehljahre im Obstbau wesentlich vermindern. Möchten diese kurzen Mittheilungen zu Versuchen anregen, umsomehr, da die zu bringenden Opfer an Zeit, Mühe und Geld äußerst gering sind.

Schiffsnttchrichten.

Bremen, 19. Februar. sPer transatlantischen Telegraph- Der Schnelldampfer Fulda, Capt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. Februar von Bremen und am 9. Februar von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

-----s---------.--- I

Schwarze rein wollene Kleiderstoffe

(glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen vti |

394 <*ebr. Stumm.

Holzversteigerrmgen

m der Mrstlichm Ode'lrerei Hohensolms.

I. Am Donnerstag den 26 d Mts. in den Districten Lappenberg und Hollerberg bei Hohensolms:

150 rm Buchen-Scheit- und Prügelholz,

16 Eichen-Scheit- und Prügelholz,

33 Eichen- und Buchen-Stockholz,

26 Hundert Wellen Eichen- und Buchen-Reisholz,

4 Nadelholz- und Weichholz-Reisholz,

30 Stück Eichen-Wagner- und Bauholz mit 24,61 km,

3 Nadelholz-Bauholz mit 1,81 fm.

Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Chaussee am Dlstrict Hollerberg nahe Hohensolms.

II. Am Freitag den 27. d. MtS. in den Districten Buchenberg, Fuchslöcher und Junkernwald:

22 nn Kiefern-Prügelholz, theils 2 m lang,

41 Nadelholz-Stockholz,

25 Hundert Wellen Buchen-Reisholz,

91 Stück Fichten-Bauholz I. und II. Cl. mit 30,30 fm,

71 Kiefern- und Lärchen-Bau- und Grubenholz mit 16,61 fm,

43 Fichten-Stangenholz mit 4,79 fm,

28 Kiefern-Stangenholz mit 2,76 fm.

Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im District Buchenberg nahe Bermoll. Fortgesetzt wird die Versteigerung:

a) im District Fuchslöcher Mittags gegen 12V2 Uhr,

b) Junkernwald Nachmittags gegen P/a Uhr.

Hohensolms, den 19. Februar 1891.

1542 Rietsch, Revierförster.

Holzversteigerung

im Steinbacher Gemeindewald

Mirtwoch den 23. Februar 1891, von Vormittags 10 Uhr an, soll im Steinbacher Gemeindewald, District Embach, nach verzeichnetes Holz versteigert werden:

4 Eichenstämme mit 4,40 fm,

3 Fichtenstämme mit 0,98 fm, 40 Fichten-Derbstangen m. 3,95fm

240 Fichten-Rüsstangen mit 4 fm, 11450 Buchen- und Eichen- zweite

Durchforstunzs-Wellen,

160 Fichten-Astwellen,

23 Rm. Eichen-Werkscheit,

3 Buchen-Scheit.

Zusammenkunft an der Kreisstraße Stembach-Oppenrod

Steinbach, am 17. Februar 1891.

Großh. Bürgermeisterei Steinbach.

Krämer. 1458

Holz-Versteigerung.

Mittwoch den 23. d. MtS wird in hiesigem Gemeindewald fol­gendes Eichenholz versteigert:

26 Stämme von 15 bis 59 cm Durchmesser und 3 bis 7 Meter Länge,

23 Derbstangen,

7 Rm. Nutzholz,

54 n Scheit,

117 Knüppel,

157 , Stöcke,

4000 Wellen Reisig.

Die Zusammenkunft ist Vormittags 10 Uhr am DistrictHain" in der Winkelschneise.

Großen-Linden, 17. Febr. 1891. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden.

Leun. 1444

1416] Wir suchen zum 1. April einen Lehrling. C. Röhr & Co.

Holzverstelgernng.

DirnStaa den 241. u, Mitt­woch den 25 d. Mts, j mittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Albacher Gemeinde­wald, Districten Noderde und Dachs­berg, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden:

A. Brennholz:

Scheith. Kuüppelh. Reish. Stockh. Rmtr. Rmtr. Wellen Rmtr.

Buchen 140 160 4000 50

Eichen 20 3300 6

Nadel 3000 14

B. Bau, Werk- und Nutzholz:

Holzverst<igeru»K

in der Fürstlichen «dersörsterei TM).

Montag den 2. Märj, Vormittags 9'/2 Uhr, in den Distrieter

Mühlberg und Höler:

72 rm Buchen'Scheiter, 117 rm Buchen-stücke,

4 Eichen-Scheiter, 17 Eichen-Siöcke,

39 Buchen-Kriüppel, 3140 Wellen Buchen-ReishÄj

1800 Wellen Eichen-Reiser, 370 Nadel-Reiser,

600 Wellen Weichholz-Reiser,

34 Stück Eichen-Wagnerholz 8,46 fm,

HO Birken-Wagnerstangen = 4,07 fm,

1 Buchen-Werkholz 2,11 fm; 3 Birken-Werkholz 1,00 f»,

1 Fichten-Schnittholz = 1,30 fm; 19 Kiefern-Bauholz = 4 44 fm

Die Zusammenkunft ist auf der Chaussee von Lich nach Gießen dem Albacher Hof,

18

67

Wellen Eichen-Reiser,

II

1200

340

10 Buchen-Srämme bis 61 Ctm. Drchm.

1438

Balser.

W Witte.

1401

4360

2430

100

bis

15

21

106

13

1480

50

1

bis

12

Nadel-Reiser, Wcichholz,Reiser,

Vormittags 9Va Uhr, im District

5 rm Eichen- und Nadel-Stbck^

Eichenstämme von 22 bis 40 cm Durchmesser, 5 bis 8 Meter Länge 5,40 Festmeter, Nadelstämme von 14 bis 30 cm Durchmesser, 6 bis 15 Meter Länge,

DienStÄg de» 3. März.

Riedwald:

Fichlenderbstangen von 8 14 cm Durchmesser, 10 bis Meter Länge, Fichtenreisigstangen von 5 8 cm Durchmesser, 7 bis

auf.

Wetzlar, den 16. Februar 1891. Der Kreisbaumeister:

Oeffentiiche Aufforderung.

Forderungen an den Nachlaß des Gr. Kreisveterinärarztes Dr. Julius Geist in Grünberg sind innerhalb 14 Tagen dahier anzumelden, wenn sie bei Regulirung des Nachlasses be­rücksichtigt werden sollen.

Grünberg, den 17. Februar 1891.

Für ein hiesige« Geschäft wird auf

1. März oder April ein

zweiter Eomptoirift

gesucht. Schriftliche Offerten wolle man unter Chiffre T. F, in der Expedition d.

- - - 1282

Großherzogl. Amtsgericht Grünberg, i Mickel. 1550!Bl. abgeben.

9,70 Festm,

10 Fichten-Stämme bis 28 Ctm.Drchnl- und bis zu 12 Mtr. Länge, 8 Festm

72 Fichten-Derbstangen bis zu 13 Wr. Länge, 6,84 Festm.

63 Rmtr. Nadel-Knüopel

80 Rmtr. Nadel-Stöcke

400 Rmtr. Nadel-Reifer.

Die Zusammenkunft ist Morgens 10 Ubt int Seewald am Weg von Dorfgill nach Lich. Das Bauholz kommt zuerst zur Versteigerung.

Grüningen, den 20 Februar 1891 Großh. Bürgermeisterei Grüningen

Gilbert. 1544

Meter Länge.

Bemerkt wird noch, daß die Fichten­derbstangen zu Sparren, Gerüststangen für Maurer und Weißbinder u. dgl. sehr geeignet sind.

Die Zusammenkunft ist aus der Kreisstraße Albach-Oppenrod am Ein­gang des Waldes und zwar kommt am ersten Tag das Brennholz, am zweiten Tag das Bau- und Werkholz zur Versteigerung.

Albach, am 16. Februar 1891.

Großh. Bürg-rmeisterti Albach.

Die Zusammenkunft ist auf der sogenannten alten Laubacher Straße unweit dem Ettingshäuser Feld im District Riedwald. 154b

Lich, am 18. Februar 189L Dr. Dieffenbach.

rm Buchen-Scheiter,

Knüppel,

Stöcke

Wellen Buchen-Reifer, Fichten-Stangen = 1,19 fm, Buchen-Stamm = 0,80 fm.

Berdinauna. Hotzversteigerung.

Die zun, Umbau der Brücke über! Dt<n»tag, de» 24. d- Mt».

die Lahn bei Dorlar erforderlichen

L Abbruch- und Wegarbeiten zu Marrwald folgendes H r

X 1564,37 versteigert werden:

II. Eisenconstructionarb. 10925,251 Bau- und Werkholz.

III. Anstreicherarbeiten 600,00! 25 Eichen-Stämme bis 50 Ctm. Drchm.

sollen öffentlich vergeben werden. und bis 8 Mtr. Länge,^,44^Festm-

Angebote find verschlossen und mit Aufschrift versehen bis zum M itttoPdb den 4L März. Mittags 12 Uhr, aus dem Bureau des Unterzeichneten abzugeben. Anschlag, Pläne und Be­dingungen liegen daselbst zur Einsicht