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war in zahlreicher Weise T^te die Ehre, Eei« Udonctana, Pr,feff-r nntn, als Vertreter bei W Oberst unb Nezi»eutl- von einer zahlreichen Rn- adt Gießen erschien Herr

önrjchenschasterliedes ver- ber im G. D. C. präfv bie Gäste in herzlicher Geh. Hosrath Professor

um \n nesMnMse rer idealen Bestrebungen h seiner Ausgabe mit ge- klang aus in einem Hoch Ze. Königl. Hoheit den e Versammlung begeistert

i»g, Alemanniae, Ger- r, mu großem Beisall aus- rtreter des Osstziercorps, ten Tr. Majestät des Sai- hen Jagend, einen treff' ischen und der studentischen ibner in glänzender Welse er Rede durchgesühn hatte, s die deutsche Armee als .n Vaterlandes eingestimmt, raus Herr Oberst und Re- , Dank des Osstjiercorps nladung aus und betonte ,, groU SeijaH °ch-- atetlänDWn unb t* B«schenslh»lt/ «i

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Silina (Alemannia)

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tzmaaut wurde der Kalkulator bei deu Obechessischen Eisenbahnen Christian Emil Franz zum Revisor 2. Klasse.

In Hamburg verschied am 10. ds. an einem Herz­schlag plötzlich Herr Dr. Georg Kempff, ein geborener Gießener. Der Aussichtsrath und Direetorinm der dortigen chemischen Producten - Fabrik widmet dem Verstorbenen nachstehenden Nachruf:

Am 10. Januar 1891 verschied plötzlich und unerwartet Herr Dr. Georg Kempfs im 52. Lebensjahre. Derselbe dar während 20 Jahren an der Spitze unserer Gesellschaft gestanden und sich um die Entwickelung derselben unvergäng­liche Verdienste erworben. Wir werden sein Andenken stets iu Ehren halten.

Anfs ich tSrath und D i r e e t i o n der Chemischen P r o d u e t e n - F a b r i k.

Hamburg, den 13. Januar 1891.

DieHamb. Nachr." bringen über das Ableben des Herrn Kempff solgende Mittheilung:

Herr Dr. Kempfs, ein an dem emporstrebenden in­dustriellen Leben unserer Stadt in hervorragender Weise be- theiligter Mann, wurde durch einen Herzschlag am 10. d. M. plötzlich dem großen Kreise seiner Verwandten und Freunde entrissen und wird das Ableben dieses Mannes in unserer von soeialpolirischen Kämpfen zerrissenen Zeit doppelt beklagt, weil er es verstanden hat, seinen Arbeitern nicht nur Herr, sondern auch Freund zu sein.

Der Anffichtsrath der Ackerbanschule zu Friedberg gab am 15. Januar das Programm für den nächsten, an ge- »anntcr Anstalt abzuhaltenden Obstbaueursus bekannt, welcher vom 2. März bis 8. April dauert und 3 Wochen im August fortgesetzt wird. Abgesehen von den wichtigen Vorträgen und Demonstrationen, welche während deffelben über alle Ge­biete des Obstbaues und der Obstverwerthung gehalten werden, dürfte den Besuchern des Cursus außerordentlich viel Lehr­reiches dadurch geboten werden, daß dieses Frühjahr der neue Pomologische Garten in Friedberg angelegt wird. Für den Wirkungskreis des Wetterauer Obstbauvereins zu­nächst ist aber die Beschickung des Cursus in Friedberg deß- halb von großem Werthe, weil die Beamten des Vereins die von ihnen ausgebildeten Baumwärter auch in späterer Zeit immer wieder aussuchen, dieselben weiterbilden und ihnen mit Rath und That beistehen können. Um aber auch unbemittelten jungen Leuten den Besuch des Cursus zu ermöglichen, können denselben, wie aus dem Ausschreiben des Gießener Anzeigers Nr. 10 d. Js. hervorgeht, aus Kreismitteln Unterstützungen zufließen; dasselbe geschieht im Kreise Friedberg, wenn einer­seits seitens der Gemeinde die Verpflichtung übernommen wird, daß sie den betreffenden zu Unterstützenden nach Ab- solvirung des Cursus als Gemeindebaumwart verwendet, andererseits der betreffende Theilnehmer sich verpflichtet, die ihm gewährte Unterstützung im Laufe der ersten 3 Jahre nach dem Cursus durch Pflege der Gemeindebäume abzu­verdienen. (Abgerechnet werden selbstredend die Militär­jahre.)

K. Der Gießener Radsahr Verein feierte am Sonntag in Steins Saalbau sein drittes Winterfest, welches in seinem Ver­lause gegen die früheren Festlichkeiten unübertroffen dasteht. Besonders zu erwähnen sind zwei Quadrillen, gefahren auf vier kleinen und vier hohen Rädern, das TheaterstückDer Radsahrseind" und das am Schlüsse mit Beifall aufgenommene lebende BildDas Rad im Dienst des Vaterlandes". Der daraus folgende Ball hielt die zahlreichen Theilnehmer bis zum frühen Morgen zusammen. Dem Gießener Rad- fahr-Verein können wir auch hier wieder zu seinem so glanz­voll verlaufenen Feste einA l l Heil" zurufen.

Es sei an dieser Stelle nochmals auf den heute Abend 8 Uhr im Saale des Casö Leib stattfindenden Vor­trag des Herrn Director Reich aus Hannover überMensch und Thier, oder stammt der Mensch vom Affen ab?" auf­merksam gemacht.

§ HartmanuShaiu, 20. Januar. Die Ehefrau des hie- ligen Landwirths Heinrich Luft III. gebar vor einiger Zeit Zwillinge, darunter einen Sohn. Da dies der siebente Sohn in der Familie war, übernahm auf Antrag des hiesigen Pfarrers Se. Köuigl. Hoheit der G r o ß h erz o g die Pathen- stelle bei demselben und erhielt das Kind den Namen Ludwig. Als Pathengeschenk erhielt der Vater 25 Mark. Im Auf­trag des hohen Pathen hob der Bürgermeister den Sohn aus der Taufe.

Hirzenhain, 15. Januar. Auf der GrubeGlücksstern" wurde gestern ein Bergmann von hier durch herabrutschende Eisensteinmassen verschüttet. Leider konnte derselbe, wel­cher eine Frau unb fünf kleine Kinder hinterläßt, nur als Leiche wieder herausgeholt werden.

St. Aus dem Ohmthal, 20. Januar. Wenn die Raben auf den Dorfstraßen spazieren und emsig die Hofraithen nach Futter absnchen, dann ist schlimme Zeit für bie Vögel, namentlich bie kleinen, nützlichen Singvögel gekommen. Wer ein offenes Auge unb ein fühlendes Herz hat für diese lieb­lichen Kinder der Natur, der wird bemerken, wie fie jetzt,

nm fußhoher Schnee überall Feld und Flur bedeckt und ein grimmiger Frost Alles erstarren macht, mit Noch und Ent­behrung kämpfen, wie sie dieserhalb so zutraulich und kirr in bie Gehöfte kommen, um Nahrung unb Schutz zu suchen. Der gefühllose Mensch allerdings bemerkt das nicht, was kümmern ihn überhaupt bie Vögel, namentlich im Winter? Aber wer will beim gefühllos fein? Jedenfalls Niemand und doll) sind es so manche, das zeigt ihr Handeln oder über­haupt ihr Nichthandeln in strenger Winterszeit gegen unsere Wintergäste, die standhaft bei uns aushalten. Namentlich hat der Landwirth die Pflicht, in gegenwärtiger strengster Winterszeit bie armen Vöglein zu nähren unb zu schützen zu suchen; beim ihm finb sie Bringer bes Angenehmen und Nütz­lichen zugleich. Ihm singen sie nicht nur in schöner Früh­lingszeit zur Arbeit ihre Lieder, ihm bringen sie auch tausend­fachen Nutzen in seinem Gewerbe, ja ihm sind sie bie unent­behrlichsten Polizisten gegen bas Verderben bringende Vaga- bondenheer der Insekten und Kerfen. Freilich steht der Etat ihrer Nützlichkeit nicht am Schlüsse des Jahres wie andere ziffernmäßig vor Augen, aber desfenungeachtet ist er zweifel­los stets vorhanden und um so höher, je mehr Repräsenlaii- ten der nützlichen Vögel er enthält. In landwirthschaftlichen Kreisen, namentlich in denen der kleineren, ist man leider immer noch zu wenig aufgeklärt über den großen Nutzen, den die Vögel dem landwirthschaftlichen Gewerbe bringen- des­halb geschieht auch meist so wenig oder gar nichts für sie. In der That haben die Singvögel in hiesiger Gegend seit 20 Jahren entschieden abgenvmmen, das zeigt sich besonders im Winter. Darum ist es doppelt Pflicht, die wenigen be­fiederten Gäste in diesem harten Winter zu füttern und zu schützen. Und wie ist das auf dem Lande so mühe- unb kostenlos! Siehe, Landmann, der Boden der Scheuertenne liegt voll Heusamen, nimm einen Korb voll davon, streue ihn auf den Schnee au eine passende Stelle im Garten oder im Hofe, wirf auch ein paar Hafer-, Samen- oder Lemkörnchen darauf und der Fütterungsplatz ist fertig. Bald werden sie sich einstellen, bie hungrigen Gäste: Buchfinken, Tannenfiuken, Distelfinken, Goldammern, Meisen, Hänflinge, der kleine Zaun­könig und auch der Spatz. Gönne auch dem letzteren ein paar Körnchen, die Waage schwankt ja doch zwischen feiner Nützlichkeit unb Schäblichkeit. Aber bei Leibe wehre beinen Buben, baß sie die Noth der armen Vöglein dazu benutzen, um sie in Fallen zu locken, um hernach elendiglich nmzu- kornmen in der Gefangenschaft? Also schütze unb füttere die hungernden Vögel, sie lohnen es dir reichlich!

Vielfach kamen Verwundungen vor. Ein junger Mann 6c» mühte sich vergeblich, sich von einem Andern, der ihn um­klammert hielt, zu befreien. In seiner Angst biß er dem Gegner ein Glied eines Fingers ab, woraus der Verletzte ihn losließ. Einem Mädchen wurden die Kleider fast sämmtlich vom Körper gerissen. Viele Hüte, Schirme, Muffe re. gingen in den Fluthen verloren. Bald nach dem Unfall öffnete man das Eis im weiten Bogen um die Unglücksstelle, man sand aber keine Leiche, so daß anzuuehmen ist, es sei Niemand bei der Katastrophe ums Leben gekommen. Eine Fran liegt infolge des ausgestandenen Schrecks heute noch bewußtlos.

Uttwerfität» - 2Tad?rid?ten.

Der ordentliche Professor der Chirurgie an der Bonner Hochschule, Trendelenburg, ist zum Geheimen Medicinalrath er­nannt worden und hat, wie es heißt, einen Ruf als Nachfolger Nuß­baums nach München erhalten.

Am 14. ds. Mts., Nachmittags, starb in Zürich an den Folgen eines Schlaganfalles Ingenieur Carl Pestallozi, geboren 1825, Professor der Jngenieurwissenschaften am schweizerischen Poly­technikum. Er gehörte dem Lehrkörper des Polytechnikums seit besten Gründung durch den Bund (1854) an. Der Verstorbene war der einzige noch lebende Nachkomme des bekannten Erziehers Heinrich Pestalozzi und zwar dessen Enkel.

« r Wie aus Straßburg mitgetheilt wird, ist der bisherige Berliner Gymnasiallehrer Dr. Bruno Keil zum außerordentliche» Professor für klassische Philologie an der Kaiser-WilhelmS-Universität ernannt worden.

Verkehr, Land- und DoHswirt^djaff.

Patente von im Grotzherzogthum Hessen wohnende« Erfindern. Patent-Anmeldungen: Neueiung an Ocfen für Briketts Feuerung, Buderus'sche Eisenwerke in Hirzenhainerhütte. Mit ungebundenem Cement gefüllter Dtchtungsschlauch, Gustav Adolph in Mainz. Flaschenspülmaschine, Firma L. A. Enztnger in Worms. Patent-Ertheilungen: Verfahren zur Darstellung eines Mononitrosodioxynaphtalins, A. Leonhardt u. Co. in Mühlheim, vom 27. October 1889 ad. Halbtrocken Ziegelpresse, St. Quast in Ost­hofen, vom 4. März 1890 ab. Viertelfchlagwerk, Zusatz zum Patent Nr. 53519, G. Seibel in Darmstadt, vom 18. Jult 1890 ab.

Postpacketverkehr mit Bagarnayo, Dar-es-Salaam rmd Zartzibar. Die in Bagamoyo, Dar-es-Salaam und Zanzibar bestehenden deutschen Postanstalten nehmen fortan an dem Austausch von Postpacketen Theil. Der Austausch erfolgt für Postpackcte bK 5 Kg. auf dem Wege über Hamburg, für solche bis 3 Kg. auf bem * Wege über Neapel mittels der Reichs - Postdampfer der Deutsche» Ost-Afrika.Linie. Das vom Absender im Voraus zu entrichtende Porto für ein Postpacket aus Deutschland nach jenen Orten beträgt auf beiden Wegen 3-/K 20 H. lieber das Wettere erthetlen die Post­anstalten auf Verlangen Auskunft.

vermischtes.

* Mainz 20. Januar. (Telegramm.) Hier herrscht heftiger Schneefall- es sind vielfach Verkehrs-Störungen eingetreten.

* Worms, 19. Januar. Wegen des Eises ist heute jeglicher Rheinverkehr eingestellt worden.

* Oppenheim, 19. Januar. Nachdem das Eis von unten auswärts heute bis zur Ueberfahrt sich sestgestellt hatte, mußte auch die Nachenfahrt zur Personenbeförderung und somit aller Verkehr eingestellt werden.

* Frankfurt, 20. Januar. In der Halle einer Badeanstalt in der alten Mamzergasse machte heute Morgen zwischen 10 unb 11 Uhr der Amtsgerichtsrath Dr. Eysen seinem Leben ein Ende, indem er sich mit einem Rasiermesser die Gurgel durchschnitt. Man fand ihn zwar noch lebend, der Tob trat aber bald nachher ein. Ehsen war Junggeselle.

* Hanau, 18. Januar. Die Eisfläche bes Maines bil- bete heute Nachmittag von 3 Uhr ab trotz bes kalten Wetters einen Versammlungsort von Tausenden von Schaulustigen. Herr Faßfabrikant Weigler aus Hanau hatte baselbst seine Küserwerkstätte aufgeschlagen unb verfertigte baselbst unter ben Klängen ber Musik mit einer Anzahl Gehülfen, einem altherkömmlichen Gebrauche folgenb, ein Faß. Auch hatte in ber Nähe ber Eisenbahnbrücke ein Unternehmer ein Caroussel errichtet unb bie zahlreichen Fahrgäste bewiesen zur Genüge, baß sich ber Mann mit seiner Spekulation nicht verrechnet hatte. Von berartigen Ereignissen hatte die Chronik seit 1845 nichts zu verzeichnen. Leider bekam das schöne Vergnügen einen traurigen Schluß. Etwa 30 Personen brachen an einer wenig festen, zum Glücke aber nicht tiefen Stelle ein. Da ausreichende Hilfe augenblicklich zur Stelle war, konnten, so viel bis jetzt bekannt, alle gerettet werden. lieber die Katastrophe wird ferner berichtet: Das Faß war eben fertig geworben, als plötzlich an einer Stelle die Eis­becke zu wanken begann unb in Stücke brach. Die meisten Zuschauer konnten sich noch rechtzeitig retten, boch versanken immerhin 30 bis 40 Personen in ben eisigen Fluthen. Die Seene, bie nun entstaub, war eine entsetzliche - Viele klammerten sich in ber Tobesangft fest aneinanber und erschwerten da- burch bas Rettungswerk. Ein Glück war es, daß fünf Arbeiter des Herrn Weigler bie Besinnung nicht verloren. Sie waren groß genug, um Grund zu fassen und boten nun alle Kräfte für das Rettungswerk auf. Es gelang denn auch, sämmt- ! liche Personen zu retten; ein Mädchen wirb angeblich vermißt, I Bestimmtes hierüber konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

Annahme von Zeiinn-Sbefiellnnge« durch die Kaiserlichen Poftagenlnre« in den deutschen Schutzgebiete« «Nd im ArtSland. Die Kaiserlichen Postagenturen in den deutsche» Schutzgebieten von Kamerun, Neu-Guinea, Ostafrika und Togo, se- wie in Shanghai und Zanzibar nehmen fortan Bestellungen auf die in der Zeitungs-Preisliste des Reichspostamts aufgeführlen Zeitunge» und Zeitschriften im Wege des Poftabonnements an. Der Post­bezugspreis der Zeitungen setzt sich aus dem Erlaßpreis für Deutsch­land und ben Post Transitgebühren zusammen. Die genannten Post­agenturen sind mit den bezüglichen Instructionen versehen.

Aranks-rrt, 19. Januar. Vieh markt. Es waren auae- trieben 442 Ochsen, 13 Bullen, 508 Kühe, Stiere und Rinder, 236 Kälber, 299 Hammel und 662 Schweine. Die Preise stellte» sich für Ochsen 1. Qual, auf JL 6268 pr. Ctr Schlachtgewicht, 2. Qual. 5260, Bullen JL 5556, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 5860, 2. Qual. Jt 48 -50, Kälber 1 Qual. 6872 H, 2. Qual- 5862 Hammel 1. Qual. 6366 H, 2. Qual. 5660 H per Pfd, Schweine 1. Qual 5960 2. Qual. 5758 H pr. Pfd-

Schlachtgewicht.

Scbifss-BewegUNg

der Postdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien- Gcsellschaft.

Procida", von Hamburg, am 12. Januar in Baltimore ange- fommen.Polaria", von Stettin nach Newyork, am 16. Januar von Kopenhagen abgegangen.Rugia", von Hamburg nach Ncwyork, am 17. Januar von Havre weitergegangen.Bohemia", von Newyork nach Hamburg, am 19. Januar Lizar) pasfiit.Sueoia", von Ham­burg, am 14. Januar in Newyork ongekornrnen.

Die Pastillen derKaiser-Friedrich-Quelle66 sind zweifellos die besten und wirkungsvollsten. Zu haben jn allen Apotheken, Mineralwaeaerhandlungen etc. 628

Wöchentliche Neberflcht der EodesMe in Gießen

2. Woche. Born 11. Januar bis 17. Januar 1891.

Einwohnerzahl: 20 611 (tnd. 1600 Mann Militär).

Sterblichkeitsziffer: 20,1 ,J/W bezw. für die Einheimischen nur 7,5/*.

Kinder

Es starben an: Zusauunen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Diphtheritis 2 (2) 2

Lungenschwindsucht 1 (1) 1

Acute entzündliche Er­

krankungen der Ath-

mungs-Organe 11

Andere bekannte

Krankheiten_______4 (2)_______3____1___

Summa: 8 (5) 5 1 2

Anm. Die in Klammern gesetztm Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle iu der betreffenben Krankheit auf von Auswärts «ach Gießen gebrachte Kranke kommen

Brkanntmach»«g.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der Unttausch der aus das neue ßV^/oige Anlehen der Stadt Gießen ausgegebenen Jnterims- scheine aegen die fertig gestellten Schuldverschreibungen bei der deutscderr Gevoss-nschaftsbank von Goergel, PsrrifiuS 4? Eie. Gomwandite Frankfurt a. M. und dem Bankhaus von Herrn G. Wafferschl-H<n b abiet stattfinden kann.

Gießen, den 19. Januar 1891.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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LonntagSverein für Mädchen.

An jedem Sonntag von 2 bi- 7 Uhr Nachmittag- ist da» Local in der Kleinkivderfchule geöffnet zur Vereinigung der Mädchen. Um 9/<4 Uhr gemeinsame Unterhaltung Bücher und Spiele reichlich vor­handen. Für den Vorstand:

90 l>r, Wuumttuu. Pfarrer.