Brügel, 19. Januar. Die morgige Manifestation Hvird die Adresse zu Gunsten der Be rsajsung S-Revision irid)t direct der Kammer, sondern dem Bürgermeister Buls zur Ueberreichung an das Parlament übergeben. Die liberale Vereinigung und die constitutioneUe Union des Arrondissements Brüssel veröffentlichen eine diesbezügliche Kundgebung, welche besagt: Da der Präsident der Repräsentantenkammer sich weigerte, die Vertreter der Vereinigungen im Repräsen- hause zu empfangen, so hielten die Vereinigungen es für- unter ihrer Würde, sich dorthinzubegeben- sie werden deshalb morgen den Mitgliedern der Kammer, die für die Revision eintreten und sie auch empfangen wollen, die Adresse im Hotel de Bille überreichen. Ausserdem erklärt die Kundgebung noch die Einberufung der beiden Milizklassen für das größte Unrecht, das der hauptstädtischen Bürgerschaft angethan werden konnte.
Druffel, 19. Januar. Die vereinigte Rechte der Kammer und des Senats hält am Mittwoch eine Versammlung ab, worin sie über ihre Haltung in der Frage der Ver- sassungsrevision berathen wird.
Madrid, 19. Januar. In ganz Spanien herrscht u n gewöhnliche Kälte, verbunden mit heftigen Orkanen. In Saragossa hatte man heute 14 Grad Kälte.
Pineridge, 19. Januar. General Miles zeigt den Trup- Pen in einem Tagesbefehl an, daß die Feindseligkeiten mit den Indianern in befriedigender Weise beendet seien.
Locales und ^provinzielles.
Gießen, 20. Januar.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten xxm Donnerstag den 22. Januar 1891, Nachmittags 4 Uhr:
1. Mittheilungen. 2. Gesuch der Ehefrau des Schweine- chändlers Hermann Zoll um Ertheilung der Concession zum Wirthschaftsbetrieb. 3. Gesuch des Buchdruckers Georg Burkhardt von Hegnenbach um Aufnahme in den hessischen StaatS- verband. 4. Decretur von Kostenrechnungen. 5. Erhöhung der Wohnungsvergütung für den Schulverwalter Oehlenschläger. <5. Die Versicherung der unständigen land- und sorftwirth- schastlichen und gewerblichen Arbeiter in der Ortskrankenkasse. 7. Die städtische Lastwaage am Neustädterthor. 8. Die städtische Jsolirbaracke. 9. Gesuch des W. Gail um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes. 10. Gesuch um Ueber- nahme der Grabenstraße Seitens der Stadt. 11. Gesuch des W. Seuling um Erlaubniß zur Eröffnung einer Privat- straße. 12. Verbindung der Ostanlage mit der Licher- und Grünbergerstraße.
— Die gestrige, von den Gießener und Marburger Burschenschaftern veranstaltete Feier der Wiederaufrichtung des deutschen Reiches nahm einen allerseits befriedigenden Verlauf. Die Theilnahme an dem Fackelzug wie am Commers in Steins Garten war eine große. Wir werden über die Feier noch besonders berichten.
— Die gestern Abend in der Restauration „Bavaria" stattgehaote Versammlung des Obstbauvereins Gießen war leider nicht so zahlreich besucht, als es das Interesse des Borgetragenen erheischte. Dem liebenswürdigen Entgegenkommen des Directoriums des Wetterauer Obstbauvereins hatte der Verein zu Gießen es zu danken, daß zwei Lehrer aus Friedberg, die Herren Reich elt und Metz, recht belehrende und instructive Vorträge hielten. Sie behandelten die Bildung von Blatt, Knospen, Blüthen und Frucht an Obstbäumen. Unterstützt wurden diese Vorträge durch Demonstrationen an Obstzweigen, sowie durch Abbildungen an der Tafel, ^ach diesen höchst interessanten Mittheilungen vereinigte eine zwanglose Unterhaltung die Mitglieder noch geraume Zeit, während welcher die beiden Herren Fachmänner aus dem reichen Schatz ihrer Erfahrungen allerlei Wissenswerthes zur Kenntniß brachten und Fragen beantworteten, welche aus der Mitte der Versammlung gestellt wurden. Diese Fragen betrafen schädliche Jnsecten, sowie Krankheiten der Bäume u. s. w. u. s. w. Der Obstbauverein Gießen hofft durch diese Versammlungen die Kenntnisse über den Werth der Obstbaumzucht in immer weitere Kreise zu tragen und dadurch auch sein Theil zur Verbesserung der landwirthschastlichen Verhältnisse beizutragen. Da die Theilnahme am Verein mit ganz minimalen Kosten verbunden ist (jährlich 1 Mk. 50 Pf., wofür die Zeitschrift umsonst allmonatlich geliefert wird), darf derselbe wohl erwarten, daß sich recht zahlreiche Mitglieder ihm anschließen. Dem Directorium des Wetteraner Hauptvereins gebührt aber aller Dank, daß er die Bestrebungen der Localvereine so recht thatkrästig unterstützt; hoffentlich wird solches mit entsprechendem Erfolge belohnt werden.
W. Mufikaufführung des Kircheugesangvereins. lieber Lie am 18. d. Mts. in der hiesigen Stadtkirche stattgefundene Aufführung des Kircheugesangvereins können wir uns auf eine Beurtheilung der Leistungen beschränken, da eine Besprechung der einzelnen Compositionen bereits in einer der vorhergegangenen Nummern des „Gießener Anzeiger" von berufenster Seite vorausgegangen ist. Im Allgemeinen können wir sagen, daß diese erste größere Ausführung des Kirchengesangvereins unter seinem neuen Dirigenten, Herrn Dr. Stollbrock, einen äußerst befriedigenden Verlauf genommen. Dies war auch gar nicht anders zu erwarten. Hat doch Herr Dr. Stollbrock einen vorzüglich geschulten Verein angetroffen- daß er aus der Höhe sich erhalten, dafür bürgt die musikalische Tüchtigkeit Les neuen Dirigenten, den wir an diesem Abend als einen ebenso feinsinnigen Componisten, wie auch ausgezeichneten Orgelspieler kennen lernten. Eine feine und geistvolle Arbeit ist die Arie aus der Cantate op. 15 von Stollbrock, welche sich auch einer recht hübschen Wiedergabe erfreute. Wir möchten nun an dieser Stelle an den Dirigenten doch die Bitte richten, uns bei einer folgenden Aufführung die ganze Cantate zu Gehör zu bringen. Den vollen Glanz seines technischen Könnens zeigte Herr Dr. Stollbrock in dem Vor
trag des geradezu klassisch zu nennenden Concertes von Rheinberger und dem schwungvollen Satz aus Ritters Sonate für Orgel. Was die Leistungen des Chors anbelangt, so ist namentlich die fast durchgängig reine Intonation und die deutliche Aussprache anzuerkennen. Vortreffliches leistete der Chor in dem Vortrag des wunderbaren Mendelssohn'schen Te deurns, in welchem wir auch die Leistungen der Solisten als auf der Höhe ihrer Aufgabe stehend betrachten dürfen. Außer Herrn Dr. Stollbrock zeigten sich noch als vorzügliche Solisten Herr Schirmer in dem verständnissvollen und einfachen Vortrag der Weihnachtslieder von Cornelius und Herr Görlach in der Wiedergabe der Weihnachtssonate von Herzog, welche derselbe als Eröffnung des Abends mit großem Geschick zum Vortrag brachte. Nicht übergehen dürfen wir der vortrefflichen Art und Weise, mit welcher die großartig angelegte Orgelphantasie von Kühne zu vier Händen von Herrn Dr. Stollbrock und Herrn Görlach wiedergegeben wurde. An letzter Stelle möchten wir die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne der schönen und decenten Begleitung zu gedenken, welche das Orchester unter Leitung des Herrn Musikdirector Krauße der Arie von Stollbrock und dem Concerte von Rheinberger zu Theil werden ließ.
— Schmidts internationales Panorama brachte gefteni eine neue Folge von Blicken in die Pariser Weltausstellung. Als wir Abends den Salon betraten, fanden wir fast alle Plätze des weiten Runds um den Apparat besetzt. Jndeß, wer einen Einblick in das neu Geborene thut, begreift die Anziehung, die es auf Jung und Alt ausübt. Da werden wir zunächst in den Palast der schönen Künste geführt. Greifbar stehen die herrlichen Statuen vor unferm Auge. Wir unterscheiden cs ganz deutlich, daß wir es nicht mit Gyps, sondern mit Marmor zu thun haben. Die glitzernde Oberfläche, um deren Willen Winckelmann einst den Marmor „die Auferstehung" nannte, entzückt unser Auge, wenn wir leibhaftig davor stehen. Und nun treten wir hinaus in den Park: Wir sehen die leicht gekräuselte Fläche des Sees, auf dem ein Schwan seine Kreise zieht. Ein Windhauch nur, und die ins Wasser hängenden Zweige, die Blätter der umstehenden Gebüsche bewegen sich.
-i- Die hiesige Rudergesellfchaft begeht nächsten Samstag, den 24. Januar, Abends 8 Uhr, in Steins Saalbau die Feier ihres vierzehnjährigen Stiftungsfestes und sind die Vorarbeiten zur würdigen Abhaltung desselben in vollem Gange. Der rührige Vorstand hat auch diesmal in gewohnter Weise ein auserwähltes Programm aufgestellt, über welches wir in einer der nächsten Nummern noch eingehend berichten werden. — In der kürzlich stattgehabten General-Versammlung erfolgte Rechnungsablage, nach welcher sich auch die Finanzverhältnisse der Gesellschaft in günstigster Weise gestalteten- das Vereinsvermögen betrug am 1. Januar 16 000 Mk. — Die Neuwahl des Vorstandes ergab folgendes Resultat: Die Herren Jean Kirch, 1. Vorsitzender, Ernst Balser, Stellvertreter- A. Scheel, Schriftführer - Chr. Reiber, Kassirer- Anton Weigand, Hausverwalter- F. Scharmann, Jnstructor, C. Krailing, Stellvertreter- Louis Petri III., Materialverwaltcr- A. Thamm, E. Weißbäcker, Ruderälteste- PH. Hartmann und A. Balser Vertreter der passiven Mitglieder.
— Eine berüchtigte Diebin aus Fronhausen kam heute früh in ein Haus der Bahnhofstraße und sprach das in der Küche anwesende Dienstmädchen um 10 Pfg. an, weil es kalt sei und sie friere. Während das Mädchen hinaus ging, um das Geld zu holen, ist die Diebin in die Küche gegangen und hat ein werthvolles Filettuch an sich genommen und sich damit, nachdem sie noch 10 Pfg. empfangen, entfernt - sie wurde jedoch bald verhaftet.
Friedberg, 16. Januar. Infolge eines Ersuchens des Herrn Präsidenten des landw. Vereins für die Provinz Ob erhoffen haben die Sheidämter die Bürgermeistereien der Gemeinden, in welchen Orts-Vieh-Versicherungsgesell- fchasten bestehen, aufgefordert, über die Betriebsergebniffe derartiger Gesellschaften in Bälde zu berichten. — Für das Nationaldenkmal für den Fürsten Bismarck sind im Kreise Friedberg 1484 Mk. 21 Psg. eingegangen, darunter aus der Stadt Friedberg 396 Mk. 60 Psg., aus Bad-Nauheim 214 Mk.
A Rieder-Ohmen, 19. Januar. Ein entsetzlicher Unglücks fall trug sich in einer hiesigen Familie zu. Der Vater derselben begab sich am Morgen wie gewöhnlich zur Arbeit in's nahe Bergwerk. Die Mutter stellte die Wiege mit ihrem einjährigen Kinde vor den Ofen, damit es nicht friere bei der gegenwärtig herrschenden strengen Kälte, und begab sich in ein Nachbarhaus. Während ihrer Abwesenheit schaukelte sich das Kind und fiel aus der Wiege direct in die Kachel des offen stehenden heißen Ofens. Das arme Wesen verbrannte, ja briet hierbei so entsetzlich, daß es bald seinen Geist ausgab.
x Berusburg (Kreis Alsfeld), 19. Januar. Ein von hier gebürtiger, aus einem Nachbarort verheiratheter Mann begab sich dieser Tage aus den Weg hierher, um seine hier wohnende Mutter zu besuchen. Er ist weder hier angekommen, noch zurückgekehrt und wird seit dieser Zeit vermißt. Man hat die Gemeinde zur Suche aufgeboten und das Feld und den nahen Wald durchsucht, leider ohne eine Spur von dem Vermißten zu finden. Am Tage seines Wegganges herrschte heftiges Schneegestöber. — Am verflossenen Freitag Abend brach in der Scheune eines hiesigen Einwohners Feuer aus und legte dieselbe, trotz sofortiger Hilfe am Platze, in Asche nieder. Die Entstehungsursache des Brandes ist unbekannt.
K. Alsfeld, 19. Januar. Durch den anhaltend starken Frost (in der Nacht vom Freitag zum SamStag — 20 Grad Neaumur) steht leider zu befürchten, daß die Ob st bäume sehr gelitten haben.
K. Stockheim, 19. Januar. Die hiesige Zuckerfabrik verarbeitet heute ihre letzten Rüben. Dieselbe hat
in diesem Jahrc ungefähr 14 Tage länger gearbeitet, wce in den vorhergehenden. Dieses kommt aber von dem starken Froste in- diesem Winter, denn dadurch war das Wasser zum Betriebe sehr schwach geworden und auch die gefrorenen Rüben nahmen zur Verarbeitung längere Zeit in Anspruch.
K. Aus dem Kreise Büdingen, 19. Januar. In mehreren Orten des hiesigen Kreises herrscht schon seit einiger Zeit die mörderische Diphtheritis in ganz erschreckender Weise. So in Altenstadt, in welchem One schon seit dem 2. December vorigen Jahres die Schule geschlossen worden und wo sie schon 15 Opfer gefordert hat. Ebenso ist eine Klasse zu Nidda und die Schule zu Wallernhausen geschlossen. In letzterem Ort sind seit ganz kurzer Zeit 5 Kinder daran gestorben.
Büdingen, 18. Januar. Gestern Nachmittag 5 Uhr 4 Min. traf Se. König!. Hoheit der Erbgroßherzoz zum Besuche Sr. Durchlaucht- des Fürsten Bruno zu Isenburg-Büdingen hier ein. Die Bewohner Büdingens hatten schön geflaggt. Abends fand im fürstlichen Schloss ein Hofball statt.
□ Vom Vogelsberg, 19. Januar. Die kälteste Nacht in diesem Winter war die verflossene Freitagsnacht- das Thermometer sank auf — 160 R. Seit gestern liegt der Schnee über einen Fuss hoch. An einzelnen Stellen der Straßen muß geschippt werden.
§ Grebenhain, 17. Januar. Eine seltene Mißgeburt sand der Landwirth Sebastian Müller III. hier heute Morgen in seinem Schafstall vor. Es war ein Lämmchen mit zwei vollständig ausgewachsenen Köpfen, die am Rumpfe zusammen gewachsen waren. Das Thier lebte nur kurze Zeit.
— Kleine Mittheilungen aus dem Großherzogthu» Heße». In Mainz wagte sich am 18. Januar ein Knabe in der Nähe der Eisenbahnbrücke auf junges Eis und ertrank. — Von Kastel ist eine Abtheilung des 11. Pionier BataillonL nach St. Goar abgegangen, um bei Eissprengungen an der Loreley behülflich zu sein. Das Pionierbataillon hält öfter Hebungen im Eissprengen, um, wenn nöthig helfend eingreijen zu können. — In Bingen ließ am Samstag ein Küser- meister zwei Stückfässer mitten auf dem Rheine unfertigen. In das eine Faß wurde eine passende Inschrift eingeschnitte«, die das außergewöhnliche Ereigniß bis in ferne Zeiten erhalten soll. — Ein nichtswürdiger Bubenstreich wurde m Erfelden verübt. Ein dortiger Landmann fanb neulich Morgens den Rücken seiner Kuh mit einem scharfen Messer der artig zerfleischt, daß das Blut unter dem Thiere eine form liche Lache bildete. Trotzdem am anderen Abend bis 3 Uhr gewacht wurde, um womöglich den Thäter zu fassen, wurde, nachdem die Leute den Stall verlassen, das Thier nochmals an Leib und Beinen schändlich zugerichtet. Von dem Thäter fehlt jede Spur. — Die Arbeitslosen in Mainz wollen fick am Mittwoch Abend tierfammeln, um zu berathen, was zur Besserung ihrer Lage zu thun sei. —Die Hessische Ludwig s b a h n läßt bei der herrschenden Kälte dem Fahrverso nal der Güterzüge Kaffee und Brödchen verabreichen.
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* = Frankfurt a. M., 19. Januar. Denkmal für Kaiser Wilhelm I. in Frankfurt a. M. Infolge der Preisausschreibens waren 51 Entwürfe eingegangen, von denen mehrere von dem Wettbewerb ausgeschlossen werden mußten, weil sie den vorgeschriebenen Maßen nicht entsprachen. DaL Preisgericht, bestehend aus den Herren: Bildhauer Dietz- Dresden, gerb. v. Miller-München, Pros. F. Schaper-Berlin, Franz von Hoven und Prof. Eugen Klimsch-Franksurt a. M. hat sein Urtheil gesprochen. Es wurden mit Preisen gekrönt Nr. 9 mit dem Motto: „München 1890" (Verfasser Bildhauer Rudolf Maison und Prof. L. Romers in München)- Nr. 11 mit dem Motto: „Palatium" (Verfasser Bildhauer Clemens Buscher, Lehrer an der Kunstgewerbeschule zu Düsseldorf)- Nr. 20 mit dem Motto: „Siegesboten" (Verfasser Bildhauer Werner Stein in Leipzig). Die Preise bestehen aus je 4000 Mk. Die Verfasser haben die Verpflichtung, ihre plastischen Scizzen binnen 4 Monaten in größerem Maßstab auszuarbeiten und zu einem engeren Wettbewerb einzureichen.
* Alzey, 19. Januar. Der Ausschuß des Landwirtb- schastlichen Vereins der Provinz Rheinhessen, welcher an: Samstag hier seine Generalversammlung abhielt, hat den Beschluß gefaßt, bet dem Großh. Ministerium behufs Gründung einer höheren Obst- und Weinbauschule in Worms vorstellig zu werden.
* Trier, 19. Januar. In Dieuze in Lothringen wurde vorgestern Abend ein 9jährigesMädchen von eiuev Wolfe überfallen und getödtet. Das Kind kam von einem Gange aus einem benachbarten Dorfe zurück. Sein: Hilsegeschrei wurde im Dorfe gehört, als man aber herbei eilte, war die Unglückliche bereits tobt und von dem Raub thier entsetzlich verstümmelt.
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e iefttH, 20. Januar. Marktbericht. Auf dem heuriger. Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,80—0,85, Hühnereier 1 St. 7—9, 2 St. — 4, Enteneier 1 St.--H, 2 St. —
Käse pr St. 5—7 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 4» Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar Jt 0,40—0.50, Hühner ms Stück X 0,80—1 00, Hahnen pr. St X 0,75—1,00, Enten pr- StM
140—180, Ochsenfteifch pr. Vfd 70—74 Kuh- und Rindfleisch 60—64 H. Schweinefleisch 60—70 H, Hammelfleisch 62—68 H, Kalbfleisch 60-64 Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,50—0,00, WeitzkraM pr St 3—7 3>, .Rroiebdi per Centner JA. 5,00—0,00, Milch Liter 12—18 H. Gänse pr. Pfd. 60—


