Dies ergibt eine gegenwärtige Gesammtbevölkerung ber @rbe von 1467,6 Millionen und eine Dichtigkeit von 31 für die englische Quadratmeile.
Die anbaufähigen Länderräume der Erde vertheilen sich in folgender Weise:
Fruchtbares Land
Europa 2,888,000
Asien 9,280,000
Afrika 5,760,000
Australien 1,167,000
Nordamerika 4,946,000
Südamerika 4,228,000
Steppe Wüste
66,700 —
4,230,000 1,200,000
3,528,000 2,225,000
1,507,000 614,000
1,405,000 95,000
2,554,000 45,000
Total 28,296,000 13,901,000 4,180,000engl.^Meilen
Setzt man nun mit Ravenstein für die fruchtbaren Regionen für die englische Quadratmeile (etwa 2,5 Quadratkilometer) eine Bevölkerungsziffer von 207 fest (für China beträgt sie heute schon 295, Japan 264, Indien 175, Sachsen 600), für die Steppe 10, für die Wüste 1, so berechnen sich daraus 5994 Millionen Menschen, welche die Erde im äußersten Falle noch ernähren kann.
Es fragt sich nun, wann wird diese Ziffer erreicht?
Das Wachsthum der Bevölkerung beträgt für eine Dekade in Europa 8,7 pCt., Asien 6, Afrika 10, Australien 30, Nordamerika 20, Südamerika 15, für die ganze Erde 8 pCt.
Demnach wird die Erde haben:
Millionen
//
//
//
daß die Erde in
182 Jahren die höchste Zahl der Bewohner, die sie ernähren kann, erreicht haben wird. Deutschland, welches nach der letzten Volkszählung eine Bevölkerung von 49,4 Millionen auswles, würde nach den obigen Voraussetznugen im Jahre 2072 eine Einwohnerzahl von 200 Millionen erreicht haben.
1900 eine Bevölkerung von 1587
1950 „ „ „ 2332
2000 „ „ 3426
2072 „ „ „ 5977
Wir kommen also zu dem Resultat,
Auslande. Als besonders characteristischer Beleg für die schädigenden Wirkungen der Schutzzollpolitik gelte die 1890 m Nordamerika in Kraft getretene Mae Kinley-Bill, welche mit ihren Zollerhöhungen, die vielfach einem Einfuhrverbote gleichkämen, der deutschen Exportindustrie einen vernichtenden Schlag versetzt habe. Wenn selbstredend die Einführung dieser Tarisbill von der Reichsregierung nicht gehindert werden konnte, so sei doch zweifellos, daß sich die Schutzzollpolitik Amerikas niemals würde zu einem solchen Exzeß ausgebildet haben, wenn nicht die europäischen Staaten mit Absperrung ihrer Grenzen würden vorgegangen sein. Wenn die Schutzzollpolitik die inländische Production einer Reihe lohnender Absatzgebiete im Auslande beraubt habe, so habe sie derselben durch die Eröffnung eines erhöhten Absatzes im Jnlande oder durch sonstige Vortheile einen Ersatz nicyt zu bieten vermocht,- die Schutzzollpolitik habe zunächst eine Steigerung der Produetionskosten durch beträchtliche Ver- theuerung sämmtlicher Rohproduete und der für die Industrie unentbehrlichen Kohle zur Folge gehabt. Die nach den großen Strikes zu einer noch nie dagewesenen Höhe gestiegenen Kohlenpreise behaupteten sich, trotzdem nach Beendigung der Strikes eine erhöhte Kohlenförderung stattsand, aus ihrer Höhe. Dies hätte nur auf künstlichem Wege geschehen können durch die Vereinigung der Zechen zu Ringen für den gemeinschaftlichen Verkauf,- diese Ringe verfolgten nur den Zweck, die Preise im Jnlande hoch zu halten und die Einfuhr und Coneurrenz ausländischer Kohlen möglichst zu verhindern. Dazu erschwere künstlich die Gestaltung unserer Eisenbahntarife die Einfuhr ausländischer und erleichtere die Ausfuhr deutscher Kohlen in das Ausland; diese Eisenbahn-Ausnahmetarise, 61 an der Zahl, wirkten gerade so, wie ein Schutzzoll. Die Schutzzollpolitik habe nicht nur die Absatzgebiete im Auslande verschlossen, die Production im Jnlande durch Vertheuerung der Rohproduete und der Kohle zu einer weniger lohnenden gemacht, sondern sie habe auch die Kaufkraft des Inlandes durch Vertheuerung aller noth- wendigen Lebensbedürfnisse des Volkes geschwächt. Die exorbitante Höhe der Lebensmittel- und insbesondere der Getreidepreise habe ein so allgemeines von der Mehrheit des Volkes empfundenes Verlangen der Umkehr von dem seitherigen Wege gezeitigt, daß auch die Reichsregierung demselben aus die Dauer werde entsprechen müssen. Als gewichtiges Anzeichen hierfür sprächen die von der Reichsregierung mit den benachbarten Staaten eingeleiteten Verhandlungen behufs Abschlusses von Handelsverträgen mit gegenseitigen Zollermäßigungen. Die Kammer spricht schließlich die Hoffnung aus, daß die Reichsregierung sich nicht durch die von gewisser Seite betriebene Agitation beirren lassen werde, sondern den eingeschlagenen Weg zum Wohle des deutschen Volkes und Vaterlandes weitergehen möge.
Zauder - Vorstellung. Morgen Sonntag Abend findet im Saale von „Steins Garten" eine Vorstellung auf dem Gebiete der höheren Magie und orientalischen Zauberwelt durch den Director Gaßner-Alono aus München statt. Die „Hamburger Resorm" schreibt über den Künstler u. A.: „Dieser hat so ziemlich die ganze Welt bereist und überall Aufsehen erregt. Er schnitt sich in einem Barbierladen in Brüffel den Kopf ab, stirbt — wird wieder lebendig, zahlt und geht, ein Liedchen pfeifend, zur Thür hinaus. Aus dem Markt, in St. Petersburg kauft er einen Korb voll Eier und läßt hinterher die Verkäuferin außer sich gerathen, indem er die Eier zerschlägt und in jedem ein blankes Goldstück findet. In einem Hotel in Wien läßt er beim Speisen den eben aufgetragenen Fisch spurlos von der Schüssel verschwinden, verwandelt den verlangten Pfeffer bald in einen Senftopf, bald in eine Serviette und endlich, als sich der Kellner für geistesverwirrt hält, bezahlt er seine Zeche mit Goldstücken, die sich in der Hand des Empfängers in Eier verwandeln 2c." Es findet nur diese eine Vorstellung statt.
— Berichtigung. Der „Darmst. Tägl. Anz." schreibt, daß die der „W. Z." von Gießen zugegangene Draht- meldung über den Brand der Volksschule sich als irrig erwiesen habe.
— Verhaftet. Zwei der Kuppelei beschuldigte hiesige Taglöhner wurden gestern verhaftet.
— Blühende Obstbäume. Im Anschluß an unsere Notiz über einen blühenden Kirschbaum in Bermuthshain wird uns mitgetheilt, daß sich in dem Garten der Herren Benner & Krumm hier, Bahnhofstraße 40, ein Aepselbaum befindet, der neben beinahe reifen Früchten Blüthen trägt.
— Oberhesfischer Obstbanverein. Am Sonntag den 20. September findet in Oft heim bei Butzbach eine Versammlung statt, in welcher der Vorsteher der Pomologischen Bärten, K. Reich eit aus Friedberg, sprechen wird über: „Der Frostnachtspanner und seine Vernichtung", „Die bevorstehende Obstausstellung in Gießen".
- — Schul Dienstnachrichten. Am 26. August wurde dem Schulamtsaspiranten Carl Hart nagel aus Unter-Flocken- bach, Kr. Heppenheim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Mainz, — am 27. August wurde dem Schullehrer Jacob Faustmann zu Gau-Algesheim, Kr. Bingen, eine Lehrerfftelle an der Gemeindeschule zu Mombach, Kr. Mainz, übertragen. — Erledigte Lehrerstelle ist: Eine mit einem evang. Mehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hühnlein, Kr. Bensheim, mit einem jährlichen Gehalte von 000—1000 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden.
— Durch die Ernennung unseres Großherzogs zum Generalobersten der Infanterie gibt es deren jetzt zwei- bisher hat es nur einen solchen gegeben, nämlich den früheren Gardecorpscommandeur, Oberbefehlshaber in den Marken, von Pape. Generalobersten der Cavallerie dagegen gibt eS drei: den Großherzog von Baden, den Großherzog von Sachsen-Weimar und den Fürsten Bismarck. Die Generalobersten der Infanterie haben Feldmarschallsrang. Den Titel
eines Feldmarschalls führen zur Zeit außer dem König von Sachsen der Prinz Georg von Sachsen, der Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, und Gras Blumenthal. In früheren Zeiten war der Titel eines Generalobersten der Infanterie oder Cavallerie den Mitgliedern regierender Häuser Vorbehalten, ebenso wie der Titel eines Generalfeldzeugmeisters,- dagegen wurden Prinzen nicht zu Feldmarschätlen ernannt. So waren Kaiser Wilhelm I. selbst, sowie der verstorbene Großherzog von Mecklenburg-Schwerin Generaloberste der Infanterie, Prinz Albrecht (Vater) von Preußen und der Gardecorpscommandeur Prinz August von Württemberg Generaloberste der Cavallerie. Erst die Ernennung des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Friedrich Carl zu Feldmarschällen im Winter des Jahres 1870 hat diese Tradition unterbrochen.
— Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 26. August den Landwirthschastslehrer Victor Weitzel zu Langen zum 1. Lehrer an der landwirthschaftlichen Winterschule daselbst, den Landwirthschastslehrer Carl Spieß zu Alsfeld zum 1. Lehrer an der landwirthschaftlichen Winterschule zu Michel- ftadt, und den Landwirthschastslehrer August Lang zu Langen zum 1. Lehrer an der landwirthschaftlichen Winterschule zu Heppenheim, sämmtlich mit Wirkung vom 1. October l. I. an, zu ernennen.
— Oeffentliche Anerkennung für Rettung von Menschenleben. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Verwalter der Rheinbad-Anstalt „Volksbad" zu Mainz Joh. Baptist Marx in Anerkennung der von demselben am 1. Juli l. I. mit Muth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des zehnjährigen Carl Schmich aus Mainz vom Tode des Ertrinkens, — der Elisabethe Kern in Dieburg in Anerkennung der von derselben mit Muth und Entschlossenheit und erheblicher eigener Gefahr bewirkten Rettung der zweijährigen Katharine Amann in Dieburg vom Tode des Ertrinkens, — sowie dem Christian Berdolt in Gernsheim in Anerkennung der von demselben am 19. Juli l. I. mit R^uth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des achtjährigen Carl Brand zu Gernsheim vom Tode des Ertrinkens je eine Geldprämie zu verleihen geruht.
-o- Aus dem Busecker Thule, 18. September. Aus sicherer Quelle vernehmen wir, daß am 28. d. Mts. ein großes kirchliches Missions- und Volksfest in der Gemeinde Beuern gefeiert werden soll. Von anerkannt volkstümlichen Predigern sollen bereits mehrere für den Tag gewonnen sein- in erster Linie nennen wir Herrn Hosprediger Stöcker aus Berlin, der seine Mitwirkung definitiv zugesagt hat. Das Fest wird eine Fortsetzung der wiederholt unter größter Betheiligung auf Burg Gleiberg gehaltenen Missionsfeste sein. Daß die geplante Feier — eine günstige Witterung natürlich vorausgesetzt — wie nicht minder der Name Stöcker auch diesmal wieder die alte Anziehungskraft bewähren wird, dürste kaum einem Zweifel unterliegen, das um so weniger, als Manche, die seiner Zeit den Gleiberger Festen geflissentlich fernblieben, mittlerweile ihren Frieden mit Stöcker gemacht haben.
-ä. Schotten, 18. September. In der Nacht vom 16, zum 17. d. wurden in hiesiger Stadt eine Menge socia- listischerSchriften verbreitet, betitelt: „Landagitation".
Darmstadt, 15. September. Welches Ansehen unsere heimische Industrie auch im Auslande genießt, kann man wieder daraus ersehen, daß Herrn Backofenbauer S ch e u r e n hier vor Kurzem von der boulangerie generale in Kairo der Auftrag zugegangen ist, Voranschläge und Kostenberechnung für nach seinem System dort zu erbauende Backöfen einzuschicken.
Dudenhofen (Starkenburg), 17. September. Die am 1. September begonnene Abschätzung der durch die com- binirte Cavalleriedioision während ihrer 14tägigen Exercitien in den Gemarkungen Nieder-Roden, Dudenhofen, Jügesheim und Hainhausen verursachten Flurschäden beansprucht noch mehrere Wochen. Bis jetzt waltet die Abschätzungscommission nur in der Gemarkung Nieder-Roden ihres keineswegs be- neidenswerthen Amtes. Der dortige Flurschaden beläuft sich auf rund 52,000 Mk. Die Commission ist der Ansicht, daß mindestens 230,000 Mk. zur Deckung der entstandenen Flur- chäden erforderlich seien. Die Commission ist zwar redlich lemüht, die Interessen der Landwirthe nach jeder Hinsicht voll und ganz zu wahren, stößt aber nichtsdestoweniger gar häufig auf bedeutende Schwierigkeiten, indem die Landwirthe mitunter die maßlosesten Forderungen stellen. Seit gestern wurde zur Aufrechterhaltung der Ordnung sogar die Gendarmerie aus Seligenstadt auf das Manöverseld in der hiesigen Gemarkung beordert, wodurch weitere Ausschreitungen vermieden wurden.
Die mögliche Bevölkerung der Erde.
Der bekannte deutsch-englische Statistiker Ravenstein sucht die Frage zu beantworten, wie viele Menschen die Erde überhaupt zu ernähren im Stande ist und wann der Zeitpunkt einer Übervölkerung unseres Planeten eintreten wird, Er kommt hierbei zu dem interessanten Ergebniß, daß die gegenwärtige Bevölkerung der Erde noch nicht den vierten Theil jener Ziffer erreicht habe, die Ravenstein als Maximalzahl der Ernährungsmöglichkeit annimmt. Dies geht aus folgenden statistischen Angaben hervor.
Im Jahre 1890 betrug die Bevölkerung
bei einer Beoölkerungsdi btigkeit von
in Europa
380,2 Mill. 101 auf 1 engt Quadratmeile
in Asien
830 // 57 „ „ „
in Afrika
127 , 11 „ „ „ "
in Australien
4,73 „ 1,4 „ „ „
in Nordamerika
89,25 „ 14 „ „ „
in Südamerika
— _ _ '' wi re n fr
36,42 „ 5 „ „ „
vermischtes.
* Frankfurt a. M., 18. September. Am Donnerstag erbat sich ein Ausländer, welcher die Kunstausstellung der Electrotechnischen Ausstellung besichtigt hatte, fünf der dortselbst ausgestellten Bilder zum Preise von zusammen \ 200000 Frs. (160000 Mk.) zu erwerben. Es gehören dazu Bilder von deutschen und französischen Meistern. Keiner der Besitzer der betreffenden Kunstwerke war jedoch geneigt, sich seines Eigenthums zu entäußern. — Auf dem Ausstellungs- Platze wurde gestern Abend einer Dame aus Gießen ein rothledernes Portemonnaie mit 50 Mk. Inhalt im Gedränge- aus der Kleidertasche gestohlen.
* Frankfurt a. M., 18. September. Heute Abend sprang an der Windmühle einMann in den Main und ertrank. Er hätte gerettet werden können, wenn sich ein Schwimmgürtel in der Nähe befunden hätte. Ein in der Nähe befindlicher Herr wollte dem Selbstmörder Hülse leisten, sprang verzweiselt umher und versuchte die als Einzäunung des Eisenbahn-Geleises dienende Kette los zu machen, was ihm jedoch nicht gelang. Ein herbeigekommener Nachen konnte nur den Hut und die Altersversorgungs-Karte, ausgestellt vom VII. Polizeirevier, auf den Namen Valentin Hühn, Hausbursche aus Sandlofs bei Lauterbach, auffischen.
* Ostende, 16. September. Anläßlich der Kahnfahrt einer Hochzeitsgesellschaft auf dem Dylefluffe in der Nähe von Mecheln ereignete sich ein schreckliches Unglück. Der Kahn kippte in Folge eines plötzlichen Sturmes um und die Brautleute, sowie acht Personen ertranken.
* Berlin, 18. September. Der Heiraths- und Stellenvermittler Gombert, dem die Befugniß zum Betriebe seines Heirathsbureaus vor wenigen Tagen durch Erkenntniß des Bezirksausschusses entzogen worden ist, hat heute um 10 Uhr Vormittags in seinem Contor, Friedrichstraße 214, einen Mordversuch auf feine Frau verübt. Frau Gombert erschien um die bezeichnete Stunde bei ihrem Gatten und verlangte von ihm Geld. Diese Forderung beantwortete Gombert nach kurzem Wortwechsel mit einem Revolverschuß die Kugel verfehlte ihr Ziel und drang in die Thür des Contors. Gombert wurde wegen Mordversuches verhaftet. Er behauptet, daß er nur die Absicht gehabt habe, seine Frau durch den Schuß einzuschüchtern.
* Ein Schlaumeier erster Sorte ist ein Schuhmacher- meister in Görlitz, der seine Werkstätte in der vierten Etage aufgeschlagen hat und nun auf folgendes Mittel verfallen ist, um die Kunden, welche das Treppensteigen abfchrecken könnte, über den beschwerlichen Weg hinwegzutäuschen. Der biedere Meister ließ am Eingänge des Hauses ein Schild anbringenA auf welchem zu lesen ist: „Schuhmachermeister N. zwei Treppen." Ein Kunde nun, welcher die zwei Treppen hinaufgeklettert ist, findet daselbst ein zweites Schild, welches besagt: „Schuhmacher N. Noch zwei Treppen."
* Eine scharfe Dienstherrin scheint die Kaufmanns-Ehefrau Silberstein in Berlin zu sein. Sie war der Mißhandlung, der Beleidigung und der Bedrohung ihres Dienstmädchens beschuldigt, welches 14 Tage in ihren Diensten stand. Der Vorsitzende hielt der Angeklagten zunächst vor, daß sie ihren Dienstmädchen keine gute Herrin sein müsse, denn nach der polizeilichen Auskunft habe sie innerhalb dreizehn Monaten nicht weniger als 54 Dienstmädchen angemeldet und es sei anzunehmen, daß lange nicht alle, die nur eine kurze Zeit in ihrem Dienste geblieben waren, der Polizei gemeldet wurden. Frau S. wurde zu einer Geldstrafe von 100 Mk., event. 10 Tagen Gesängniß verurtheilt.
* Er hat immer Recht. Principal (zum Lehrling): „Sie, Lemberger, steigen Sie mal auf der Leiter und geben Se mer das schwarz-weißcarrirte Stück Flanell 'runter." — Lehrling (halblaut): „Aber — es heißt doch auf die Leiter." — Principal: „Herr Lemberger! Wenn ich Ihnen sag: Steigen Se auf der Leiter — so hab ich wahrscheinlich meine b'sondern'n Gründe dafor!"
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