Der Ausschluß beantragt Ablehnung und beschließt LaS Haus mit allen gegen 7 Stimmen demgemäß.
Der Vorstellung der Gemeinde Reichelsheim i. O. wegen Grrichtung eines Amtsgerichts daselbst beantragt der Ausschuß keine Folge zu geben.
Hierüber entspinnt sich eine lebhafte Debatte. Für Bewilligung sprechen die Abgg. Hermann, Schröder, Frank, Osann, v. Rabenau und Haas.
Abg. Hermann stellt den Antrag, ein Ersuchest an Großh. Regierung zu richten, die Vorstellung in Erwägung zu ziehen und eventuell bei vorkommenden Aenderungen in Len Gerichtsbezirken dann Reichelsheim wohlwollend zu berücksichtigen.
Nach weiterer Debatte, wobei die Abgg. Hernzertrng, Metz-Darmstadt und Weber gegen denselben sprechen, wird der Antrag Hermann gegen 8 Stimmen angenommen.
Schluß der Sitzung V22 Uhr.
Morgen srüh 9 Uhr Fortsetzung der Verhandlungen.
Hannolnr, 18. März. WindtHorsts Begräbniß. Mit großen Ehren haben die politischen und kirchlichen Parteien Hannovers den verdienten Sohn des Landes soeben zur Ruhe bestattet. Die Ungunst der Witterung beeinträchtigte den Eindruck der Feier. Ein trüber Nebel, der sich in den Morgenstunden zu einem Sprühregen verdichtete, hing über Ler Stadt, in Folge dessen kam es außer am Bahnhof, sowie an den Straßenkreuzungen nirgends zu allzugroßen Menschen- «»sammlungen - hier und da zeigte sich eine aus Halbstock gehißte Flagge, sonst war die Physiognomie der Stadt unverändert geblieben. Um 6 Uhr Morgens war der Sarg am Bahnhof eingetroffen und dorr von der Geistlichkeit empfangen und eingesegnet und sodann in den Kaiserzimmern Les Bahnhofs ausgebahrt worden. Den vielen Blumenspenden, Lie von Berlin mitgekommen waren, gesellten sich Hunderte von neuen Kränzen zu. Um 9 Uhr setzte sich der Trauerzug in Bewegung. Vorau schritten zwei Militärcapellen in Civil, dann kamen etwa vierzig Geistliche verschiedener Grade. Dem Sarge vorausgetragen wurden die Großkreuze des Ernst- August- und des österreichischen Eisernen Kronenordens. Es salzte der vierspännige Glas-Leichenwagen, von Mitgliedern Ler Centrumssraction geleitet. Den Sarg bedeckten die Stränge des Kaisers und des Prinzregenten Luitpold. Au der Spitze des Trauergesolges schritten die zwei Enkelkinder Windthorsts, die übrigen männlichen Anverwandten, ein Adjutant des Kaisers, die Vertreter der Behörden und die Eentrumsfraetion des Reichstags in geschloffener Vollzähligkeit. Sodann entwickelte sich der Zug der Vereine und De- pvtationen- jeder Abordnung wurde eine Fahne und ein Kranz mit Widmungsschleisen vorausgetragen. Man zählte achtundfünfzig in Flor gehüllte Banner. Die Führung hatten Lie Vereine von Meppen. Hieraus kamen katholische Studenten- Derbindungen von Göttingen in Wichs und Deputationen von Knappschafts-Verbänden mit brennenden Grubenlichtern. Unter Len Klängen des Chopin'schen Trauermarsches bewegte sich her Zug, der etwa dreitausend Theilnehmer zählte, durch die Georg- und die Nordmannstraße, am alten Nicolai-Friedhofe vorüber, seinem Ziele zu. Schon von ferne begrüßten die Glocken der Marienkirche den Zug. Am Thurmportal empfing Ler Bischof von Hildesheim unter großer Assistenz den Sarg, Ler unter Orgeltönen und Chorgesang zum Hauptaltar getragen wurde. Nur zum kleinsten Theil fand das Trauer- gefolge in der Kirche Platz. Die Zeremonie mit der Trauerrede, worin der Bischof den Staatsmann und den treuen Sohn der Kirche feierte, währte anderthalb Stunden. Hieraus wurde der Sarg in die Gruft gelassen. Die Maurer begannen ihre Arbeit. Der Lärm der Werkzeuge hallte durch die Kirche und nach Kurzem war für immer Las verschwunden, was sterblich gewesen von Ludwig Windt- horst. Fr. Ztg.
Rom, 17. März. Prinz Jerome Napoleon, der Sohn Les früheren Königs Jerome von Westfalen und Neffe des Kaisers der Franzosen, Napoleon I., ist gestorben.
Neueste Nachrichten.
WoW telegraphisches Lorrespondenz-vureau.
Berlin, 18. März. Der „Reichsanzeiger" publieirt das Privilegium wegen Ausgabe auf jeden Inhaber lautender Anleihescheine der Stadt Frankfurt a. M. über 12 Millionen Mark.
Berlin, 18. Mürz. In der Sitzung der medieinischen Gesellschaft mahnte Professor Guthmann zur Vorsicht bei der Anwendung des Liebreich'schen Mittels. Unter sieben Fällen zeigten drei bedenkliche Einwirkungen auf Nieren, Harn und dergleichen. Dr. Lublinski hat bei 22 Kehlkops- sällen unangenehme Nebenwirkungen nur vereinzelt und vorübergehend beobachtet, dagegen vielfach Vorheilung oder besseres Aussehen constatirt. Er glaubt, Guthmann habe zu vorgeschrittene Falle ausgewählt.
Wie«, 18. März. Das osfiziöse „Fremdenblatt" bestätigt die Nachricht, daß dem österreichisch-ungarischen General- conful in Valparaiso, Linnich, seitens der chilenischen Regierung das Exequatur entzogen worden ist, jedoch fehlen noch authentische Berichte darüber, ob die Beschuldigung, Linnich hätte Correspondenzen für die Aufständischen vermittelt , begründet sei oder nicht. Eine Bestätigung der Meldung, daß Linnich als deutscher Staatsangehöriger aus- gewiese« sei, liege nicht vor. UebrigenS habe Linnich sofort xad) Entziehung des Exequatur den deutschen Collegen ersucht, den Schutz der österreichisch-ungarischen Staatsangehörigen zu übernehmen, was auch mit Genehmigung des deutschen Gesandten geschehen sei. Die österreichischen Consuln in Jquique, Puerto Monte und Tacua seien auf ihren Posten anwesend.
Pari-, 18. März. Die Blätter beschäftigen sich mit dem Tode der Prinzen Jerome Napoleon. Die republikani
schen Journale bemerken, daß sein Tod keinerlei politische Bedeutung habe. Die royalistischen fällen über den Verstorbenen sehr strenge Urtheile; in Betreff der Consequenzen, welche der Tod für die Imperialisten habe, sagt der „Figaro", falls Prinz Victor Napoleon zum Erben designirt sei, werde sich die Einigung der bonapartistischen Parteien rasche- stens vollziehen.
Paris, 18.März. Die telephonische Verbindung Paris-London wurde durch den Handelsminister nebst seiner Gemahlin und dem englischen Botschafter Lytton in aller Form eröffnet. Die Genannten waren im Hauptpostamte in Paris anwesend und unterhielten sich mit dem Gcne- ralpoMieister in London.
London, 18. März. Einer Lloydmeldung aus Gibraltar zufolge wird die Zahl der Ertrunkenen von der gesunkenen „Utopia" auf gegen 500 geschätzt. Bisher sind 318 gerettet und 90 Todte aufgefunden worden.
Rom, 18. März. Am Sonntag findet in der Kirche del Anima eine Seelenmesse für Windth0rst statt, wobei die Sänger der sixtinischen Capelle Mitwirken. Der Papst läßt sich durch Cardinal Rampolla vertreten.
Rom, 18. Mürz. Vor Eröffnung der heutigen Kammer- sitzung schleuderte ein entlassener Bahnhofgepäckträger von der Gallerie aus ein Gesuch in den Sitzungssaal unter dem Ruse: „Exzellenz, ich verlange Gerechtigkeit!" Derselbe wurde verhaftet und zur Polizei geführt, dürfte aber, da dem Zwischenfall keine Bedeutung beigelegt wird, wieder entlassen werden.
Brüssel, 18. März. ES verlautet, die Centralsection werde morgen den Gesetzentwurf, betr. die Verfassungsrevision, ablehnen.
Petersburg, 18. Marz. Der Regierungsbote veröffentlicht ein kaiserliches Rescript, wodurch der Gen eralg ouver- neur Finnlands beauftragt wird, den treuen Untertanen des Kaisers in diesem Lande mitzutheilen, daß Se. Majestät geneigt sei, dem finnischen Volke wie früher sein Wohlwollen und Vertrauen zu schenken, ihm seine Fürsorge zu widmen, die ihm von dem russischen Monarchen verliehenen Rechte und Privilegien stets zu bewahren, und daß es nicht in der Absicht des Kaisers liege, die Grundlage der im Lande bestehenden inneren Verwaltungs-Ordnung abzuändern. In dem Schriftstück, das die Antwort des Kaisers auf die Ergebenheits- abreffe der finnischen Landstände ist, drückt der Kaiser seinen herzlichen Dank für die Adresse ans und schließt mit der Bemerkung, er fei von der Ergebenheit der Bevölkerung Finnlands zu erwarten berechtigt, daß sie einmütig an der Verwirklichung feiner Meinungen, welche auf die Festigung des staatlichen' Verbandes des Großfürstenthums mit dem Reiche abzielen, Mitwirken werde.
Bukarest, 18. März. Der Generalsecretär des Auswärtigen Amtes, Latrovary, ist aus Pest zurückgekehrt,- er hält seine Demission aufrecht, um bei den nächsten Wahlen zu candidiren.
Rio Le Janeiro, 18. März. Dreißig brasilianische Depu- tirte proteftirten in einem Manifest gegen die Politik der gegenwärtigen Regierung. ml jiijbii iiurrn—Twrn-fTr-rr1 * *
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Gießen, 19. März.
— Schwurgerichtsverhandlung vom 18. März. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit kam die Strafsache gegen Christian Böttcher aus Bofferode wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit zur Verhandlung. Die Anklage vertrat Herr Staatsanwalt Theobald, die Verteidigung führte Herr Rechtsanwalt Weidig, als Geschworene wurden ausgeloost die Herren Schmidt, Kalbhenn, Becker (Gießen), Hämmerle, Schäfer, Bogt, Binz, Oppenheimer, Jhring, Euler, Gernand und Baumann. Letztere bejahten die ihnen vorgelegte Schuldfrage, verneinten jedoch die weitere Frage nach dem Vorhandensein mildernder Umstände, woraus der Gerichtshof eine Zuchthausstrafe von fünf Jahren gegen den Angeklagten aussprach unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. Nach Verkündigung des Urtheils wurden die Schwurgerichts- verhandlungen für dieses Quartal für geschlossen erklärt.
— Während der Ferien bleibt von nächsten Sonntag ab das Museum deS Oberhesfischen Geschichtsvereins im alten Rathhanse geschloffen.
Ilbenstadt, 15. März. Der bekannte Gastwirth Grix von hier war im vorigen Herbste gelegentlich des Pferdemarktes zu Friedberg von dem Handelsmann Kaufmann und Genossen thätlich angegriffen und nicht ungefährlich am Kopfe verletzt worden. Vorigen Dienstag stand die Sache am Amtsgericht Friedberg zur Verhandlung. Kaufmann wurde zu sechs Wochen Gesängniß verurtheilt und hat außerdem an Schmerzensgeldern und Heilkosten nicht weniger als 2713 Mk. ju zahlen. ___
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* WonnS, 18. März. In einer gestern Abend dahier abgehalteneu Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung wurde der Antrag der Metzgerinnung von Worms, auf Erhebung von Octroigebühren auf das zur Einfuhr kommende Geflügel und Wildpret, von der Versammlung mit großer Majorität abgelehnt. Die Motive zur Ablehnung gaben die Mittheilungen deS Finanzausschusses, daß die Ausgaben für Beamte, Bureaukosten rc. größer seien als die Einnahmen, welche durch die Octroigebühren zu erwarten seien.
* Alzey, 16. März. Der Seminardirector Dr. Eisen- Huth veröffentlicht in den hiesigen Blättern eine Erklärung, in der er mittheilt, daß wie schon in früheren Fällen so auch jetzt anonyme Denunciationen einlaufen, durch die Schüler des Seminars grober Verletzung der Schulgesetze — durch Wirthshausbesuch — beschuldigt werden. Dr. Eisen- huth fordert Diejenigen, die eine Beschwerde gegen Seminaristen vorzubringen haben, auf, ihm mündlich oder in einem mit Namen unterschriebenen Briefe Mittheilung zu machen,
woraus er Untersuchung einleiten werde, und schließt seine Erklärung wie folgt: „Von anonymen Denunciationen werde ich jedesmal dem ober den beschuldigten Seminaristen Mittheilung machen und sie zu correcter Haltung und tadelloser Führung ermahnen. Niemals aber werde ich auf Grund einer so niederträchtigen und feigen Handlung, wie eine anonyme Denunciation ist, eine Untersuchung einleiten."
*= Frankfurt a.M., 18 März. Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte in ihrer gestrigen Sitzung eine Naturalleistung der Stadt für die elektrotechnische Ausstellung in Höhe von 50,000 Mk. unter der Bedingung, daß riese Summe der Stadt aus etwa verbleibenden Ueber- chüssen in erster Linie zurückzuzahlen sei und unter der erneren Bedingung, daß während der Dauer der Ausstellung 10 Zehnpfennigtage eingerichtet werden. — Der städtische Haushaltungsplan für 1 89 1/92 sieht in Einnahmen 11,971,165 Mk., in Ausgaben 11,971,561 Mk. vor, was einen Fehlbetrag von 395.35 Mk. ergibt. Die Position „landwirthschastliche Zölle" wird zur Deckung um 150,000 Mk. erhöht, so daß ein Dispositionsfonds von 149,600 Mk. verbleibt. Das Extraordinarinrn beträgt 8,107,111 Mk., wovon 4,133,000 Mk. durch Anleihen zu decken sind.
— Ein internationaler Schwindler, der Rheinländer sein und Wolter heißen soll, wurde hier gefänglich eingebracht. Derselbe soll bedeutende Schwindeleien verübt und auch schon jenseits des Oceans seine Kunst versucht haben.
* Ein „Kaninchenessen" hatte der allgemeine deutsche Verein für Kaninchenzucht und Kaninchenverwerthung in Berlin am Mittwoch veranstaltet, lieber 500 Gesuche um Billets waren eingegangen; der mangelnde Raum hatte den Verein aber gezwungen, nur 70 Gesuche zu erfüllen. Die Speisen sollen gut gemundet haben. Der Verein beabsichtigt nunmehr, in einem großen Locale eine Art Volksfest zu veranstalten, bei dem jeder Theilnehmer für 50 Psg. eine Portion Kaninchenfleisch erhalten soll.
* Die Kutscher der Berliner Aerzte werben jetzt weiße Hüte tragen , damit man sofort den Wagen eines Arztes kennen kann. Die Berliner Aerzte sind übereingekommen, diese Einrichtung dort allgemein einzuführen,- dieselbe kann nur praktisch genannt werden.
* Oppeln, 17. März. Der wegen Raubmordes zum Tobe verurtheilte Zigeuner Anton Pawlowsky aus Bobrek, Kreis Beuthen, wurde heute Morgen 6 Uhr im hiesigen Gefängnißhose durch den Scharfrichter Neindel enthauptet. Der Verbrecher hat die That reumüthig eingestanden.
Eingesandt.
Gieße«, 19. März.
(Unlieb verspätet.)
Vergangenen Samstag veranstaltete der hiesige „Mä««er- Gesangverein" im Saale des Caf6 Leib eine Abendunterhaltmrg, welche sich einer regen Theilnahme zu erfreuen hatte. Da« g«t gewählte, für Ernst und Humor reichhaltige Programm erntete bei dessen sorgfältiger gediegener Ausführung reichsten Beifall und bietet die Gewähr, daß der Verein bei fernerem eifrigen Vorwärtsstreben ganz besonders in seiner Pflege des Volksgesanges unter der vorzüglichen Leitung seines Dirigenten, des Herrn Mufikdirectars Krauße, bald zu einem der beliebtesten und besten gehören wird.
Literatur rind Kunjt
— Von dem Journal für moLerue Mädel (Renaiffaoce- ftil), herausgegeben von practischen Fachmännern, das im Verlaße von W. Kohlhammer in Stuttgart erscheint, ist jetzt daS 4. Heft der 7. Abtheilung herausgekommrn. Dasselbe enthält u. A.: Büffet, Eckschronk, Credenzschränkchen, Divan, Auszugtisch, Lehnstuhl, Truhe, Abstelltisch, Schemel; es kann somit als sehr reichhaltig bezeichnet werden. Beigegeben sind genaue Grundrisse und Seitendurchschnitte, Zeichnungen aller Details in natürlicher Große und genaue Preisüberschläge. Die Maße find in Zentimetern angegeben, Maßstab 1 : 10. Der Umschlag enthält einen «ehr belehrenden Artikel über Bildhauerkunst bei den Griechen und Römern. DaS Unternehmen, das wir schon mehrfach lodend erwähnt haben, ist auf die Bedürfnisse des mit seinen Leuten ohne Dampf banttrenben Meisters berechnet und bietet diesem Vorlagen zu einsachen und doch stilgemäßen Möbeln; wir können es den Interessenten, Gesellen wie Meistern und namentlich auch Gewerbe- und Fortbildungsschulen, sehr empfehlen. Der Preis des HefteS beträgt 1.50 Mk.
Verkehr, £aitö« «nd Volksrvirthtzchaft.
Limburg. 18. März. Fruchtmarkt. Rother Wetze» JL 17 70, weißer Weizen 17.50, Korn X 13 55, Gerste X 1660, Hafer 7 60 Erbsen , Kartoffeln
Frankfurt - 18. März. Marktpreise. Heu pro 100 Ko- JL 4 60-6.80, Stroh -A 4.---4 60, Kartoffeln 4.50
bis 7.50, Butter per Pfd. JL. 1.10—1.25, Eier per St- 6—7 Roggenbrot» 4 Pfd. 45 do. feines 48 gemischtes 6 Pfd- 86
KrhWssrirrhVkht«.
Bremen, 1. März. sPer transatlantischen Telegrapb.s Der Schnelldampfer Eider, Capitän H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. März von Bremen und am 8. März von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalren in Newyork angekommen.
Bukin Stoff genügend in einen Anzüge »eine Wolle nabeltet«« 1« Mk. 5.86 Pf. fftt eine Hofe allein dloö Mk. S.85 Pf.
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