— Veränderungen im Instizfach. Der „Franks. Ztg." wird geschrieben: Trotz sommerlicher Stille bereiten sich im hessischen Lande wichtige Veränderungen im Justizfach vor: Wie aus zuverlässigster Quelle verlautet, ist der langjährige Präsident des Oberlandesgerichts, der ehemalige nat.-lib. Reichstagscandidat für Friedberg-Büdingen, Görz, nun um seine Pensionirung eingekommen. Sein Nachfolger im Amt wird der Bruder des Geh. Staatsraths und derzeitige Präsident des Landgerichts in Gießen, Knorr. Herr Knorr wird in Gießen durch den derzeitigen Oberlandes-Gerichtsrath Psannmüller ersetzt werden, während der der kirchlichen Richtung angehörende Synodale Landgerichtsrath Rohde nun Mitglied des Oberlandesgerichts werden dürste.
— Zur Beachtung für Hundebefitzer. Hundebesitzer werden auf eine Bekanntmachung des Kgl. Eisenbahn-Betriebsamts der Main-Weser-Bahn aufmerksam gemacht, wonach Hunde aus den Fluren und Bahnsteigen, in Warte- und Speisezimmern der Bahnhöfe an kurzer Leine geführt oder aus dem Arm getragen werden müssen. Die Mitnahme derselben auf die Bahnsteige ist nur dann gestattet, wenn Fahrkarten für sie gelöst sind. Alle vom Bahnpersonal zur Anzeige gebrachten Verstöße gegen obige Vorschriften werden nach den diesbezüglichen Bahnpolizei-Paragraphen geahndet.
— Der Kaufmännische Bildungsverein, der aus eine sechsjährige, höchst erfolgreiche Thätigkeit zurückblickt, ladet alle diejenigen Herren und Damen in Stadt und Land zum Beitritt ein, die sich für eine kaufmännische oder sprachliche Ausbildung interessiren. Die Mitgliedschaft gewährleistet durch einen ganz eigenartig gestalteten Unterricht in schriftlicher Form und ohne Beeinträchtigung der Berufspflichten eine practische Ausbildung resp. Fortbildung in sämmtlichen Handelswissenschaften (doppelter und einfacher Buchführung, Correspondenz, Wechsellehre, Rechnen, Schönschreiben), sowie der englischen und französischen Volkssprache. Controle aller Arbeiten und fortwährende Prüfungen. Der Verein zählt nicht nur Mitglieder aus dem Handels- und Gewerbestande, sondern auch Beamte, Lehrer re., sowie Damen, die sich der geschäftlichen Praxis widmen, haben sich demselben angeschlossen. Die Monatsbeiträge sind, der gemeinnützigen Sache wegen, so niedrig bemessen, daß auch der Unbemittelste sich die für sein Fortkommen heutzutage unentbehrlichen Kenntnisse aneignen kann. Die Satzungen des Vereins sind von der Geschäftsstelle Berlin W., Steinmetzstraße 40, postfrei zu beziehen. Ausführliches Programm 10 Pfg.
— Die Einnahme an Wechselstempelsteuer belief sich im Oberpostdirectionsbezirk Darmstadt im Monat Juni d. I. auf 12 824 Mk. 40 Pfg.
— Nach Beschluß der Abgeordneten-Versammlung des hessischen Feuerwehr-Verbandes am 30. November v. I. ist eine Commission von 9 Mitgliedern zur Vorberathung des von Offenbach eingebrachten neuen Statutenentwurss für den hessischen Feuerwehr-Verband und zwar aus jeder Provinz drei Vertreter bestellt worden. Es sind dies für Starkenburg die Herren: H. Müller-Offenbach, Anthes-Langen, Schaub-Seligenstadt- für Oberheffen: Vetzberger-Ortenberg, Feller-Lollar, Hhronimus-Friedberg- für Rheinheffen: Pricken- Mainz, Mayer-Ober-Jngelheim, Regner-Bretzenheim. Die genannten Commissionsmitglieder treten am Donnerstag, den 16. Juli, Nachmittags 3 Uhr, in der Restauration Hornschuh in Darmstadt zu einer Sitzung zusammen.
— Lateinschrift in der Volksschule. Der Mainzer Schulvorstand hatte sich mit einem Gesuch an das Schulministerium gewendet, den Lehrplan für die Volksschulen derart zu ändern, daß das Lateinschreiben nicht erst mit dem fünften Schuljahre, sondern bereits mit dem dritten seinen Anfang nehme. Begründet war das Gesuch mit dem Hinweis, daß Kinder, welche aus der Volksschule in die unterste Klaffe des Gymnasiums übertreten sollten, zurückgewiesen würden, weil sie in dem Lateinschreiben nicht geübt. Das Ministerium hat dem Verlangen keine Folge gegeben und zwar um deßwillen nicht, weil nur eine sehr geringe Anzahl Kinder aus den Volksschulen in die höheren Schulen übertreten.
tt Hungen, 13. Juli. Heute wurde unser neugewählter Herr Bürgermeister Buttron durch den hier anwesenden Herrn Provinzialdirector von Gagern verpflichtet.
t Lich, 15. Juli. Der Stand der Getreidefelder in unserer Gemarkung ist ein ganz ausgezeichneter. Nach allgemeinem Urtheil wird die diesjährige Ernte noch die vorjährige übertreffen, vorausgesetzt, daß nunmehr gutes Wetter eintritt. Auch die Kartoffelfelder stehen vortrefflich und ver- fprechen somit einen reichen Ertrag. Mit der ziemlich beendigten Heuernte ist man gleichfalls zufrieden, die Obstaussichten sind hingegen sehr gering.
T Lich, 15. Juli. Nachdem unter den Schülern der hiesigen Präparandenschule eine Anzahl von Masernerkrankungen vorgekommen find, wurde auch diese Anstalt gleich den hiesigen Volksschulen infolge Verfügung der Schulbehörde geschloffen. Der Unterricht wird, wenn bis dahin diese Krankheit erloschen ist, am 3. August wieder seinen Anfang nehmen.
Lanterbach, 14. Juli. Am Mittwoch, den 22. d. Mts. wird dahier ein Missionsfest gefeiert, ein Fest ebensowohl der äußeren wie der inneren Mission.
Münster (Oberheffen), 14. Juli. Die oberhalb Münster am Eingang des Jffelthales romantisch gelegene Lochmühl e ging für den Preis von 6500 Mk. in den Besitz des Herrn Fabrikanten Herm. Küchel in Butzbach über. Der dazu gehörige, 6 Morgen große Teich ist stark mit Fischen besetzt und feit 10 Jahren nicht gezogen worden, so daß für diesen Herbst ein interessanter Fischzug bevorsteht.
△ Merlau, 15. Juli. Kommenden Sonntag, den 19. und Montag den 20. Juli findet dahier das erste Bundesfest des Ohm-Lumdathal-Sängerbundes mit der Fahnenweihe des Gesangvereins Merlau statt.
+ Inheiden, 14. Juli. Vergangenen Sonntag fand dahier das Bezirks fest des Kriegervereinsbezirks Hungen,
verbunden mit Fahnenweihe statt. Die eingeladenen Vereine wurden beim Eintreffen durch den Vorstand des hiesigen Krieger- Vereines begrüßt, worauf sich dann programmmäßig gegen 2 Uhr ein großer stattlicher Festzug, an welchem außer zahlreichen Kriegervereinen auch Gesangvereine, und die Belegschaft der Grube Friedrich in Gala-Uniform theilnahm, durch die Straßen des Ortes zum Festplatz bewegte. Herr Pfarrer Hein von Trais-Horloff hielt nach Begrüßung der Krieger- Verbandsvorstände die Festrede. Am zweiten Festtage wurde nochmals ein Zug durch unseren Ort arrangiert und verlief auch dieser Tag, vom Wetter begünstigt, in schönster Weise.
Mainz, 14. Juli. Auf der Weisenauer Kirchweihe stürzte ein junger Mann im Gedränge eine Treppe hinunter und verletzte sich dabei sehr schwer, so daß er in's Hospital nach Mainz verbracht wurde, wo er, ohne wieder das Bewußtsein erlangt zu haben, verstorben ist. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß der Verunglückte einen Schädelbruch erlitten hatte. Alle Nachforschungen nach dem Namen des Verstorbenen sind bis jetzt ohne Erfolg geblieben- er ist völlig unbekannt, nur aus seiner Uhr befand sich der Name „Valentin Stumps" eingravirt.
A Mainz, 15. Juli. Eine erschütternde Scene spielte sich heute Mittag am Rheinufer hier ab. Die Frau eines vor Kurzem wegen Diebstahl und Hehlerei zu einer längeren Freiheitsstrafe verurtheilten Taglöhners versuchte sich mit ihren vier kleinen Kindern zu ertränken. Die unglückliche Person war bereits mit den Kindern unter Wasser, als mehrere vorübergehende Leute das Vorhaben wahrnahmen und im letzten Augenblick vor dem Ertränken zur Rettung herbeieilten. Nahrungssorgen und der Kummer über ihren Mann hat die Frau zu diesem verzweiflungsvollen Schritt getrieben. Die städtische Armenverwaltung nahm sich der Unglücklichen an.
Die Sage von der Entstehung des Namens „Vogelsberg".
Unweit von Ulrichstein lebte vor langen Jahren
Der biedre Katie Kas, dess' große Wiesen waren Bedecket mit Geröll, mit festem Fels und Stein,
Das kränkte unfern Kas bis tief ins Herz hinein.
Von Morgens in der Früh tagtäglich sich zu plagen,
Das will wohl keinem Mann absonderlich behagen, Doch unser Kas, der Rauhe, an Arbeit nur gewöhnt,
Hat niemals sich bislang nach Besserem gesehnt.
Da eines schönen Tags, als Kas recht fleißig war, Erschien im Schwefeldunst ihm just der Teufel gar;
Der sprach so schön zu ihm: „In einer einz'gen Nacht
Ist dieses große Feld von Steinen frei gemacht;
Da kannst Du Dich alsbald der reichsten Ernte freu'n Und wirft es sicherlich im Leben nie bereu'n,
Wenn jetzo Du verschreibest zum Lohn mir Deine Scel Dafür, daß heute ich für Dich mich blutig quäl;
Nach zwanzig Jahren einst kommt dann der Teufel wieder
Und fährt zu jener Zeit zur Hölle mit Dir nieder, Ersinnst Du nicht indeß ein Räthsel für mich Bösen,
Das nicht sofort vermag mein kluger Geist zu lösen."
Freund KaS schlug willig ein, genoß ohn alles Bangen Sein Glück in voller Ruh und hatte kein Verlangen
So leichten Kaufs des Teufels Theil zu werden,
Er sann auf kluge List, sich dessen zu erwehren. —
Sehr rasch verstrich die Frist, da kam der Teufel wieder
Und setzt auf Kas Geheiß auf eine Bank sich nieder;
Jetzt galts für unfern Freund, das Räthsel zu ersinnen, Um aus dem bösen Pakt die Freiheit zu gewinnen.
Die Mutter seines Vaters, die alte, gute Frau, Bestrich er mit Bienhontg und wälzte sie dann schlau
Durch einen Haufen Federn — das war von Kas nicht schön, Doch wars nicht mehr zu ändern, was einmal war gescheh'n.
Rasch auf den nächsten Hügel setzt er die Alte hin,
Eilt flugs nach seinem Hause, Hub an mit ernster Mien: „Sag an, verfluchter Teufel, was ist das für ein Thier,
Das droben auf dem Berge erblicket man von hier?"
Der Böse sprach: „Ganz einfach, ein Vogel schaut dort aus!" „Da hast Du falsch gerathen, verlaß sofort mein Haus,
Es ist des Vaters Mutter, die Ahne häßlichalt, —
Rief Kas — die droben hocket auf jener Bergeshald!"
„Da fahre doch das Wetter in diesen Vogelsberg!"
Schrie der gefoppte Teufel, schrumpft ein zum kleinsten Zwerg, Verschwand hierauf urplötzlich im dichten Schwefeldunst,
Betrogen war der Böse, aus wars mit seiner Kunst.
Recht glücklich und zufrieden lebt Kas noch manches Jahr, Der ob der klugen Finte sehr hoch geschähet war,
Und „Vogelsberg" man nannte seit jener Zeit die Höh'n, Die unweit jener Halde ganz nah vereinigt fteh'n.
Aus der Section Herbstein.
* Frankfurt a. M., 15. Juli. Gestern Abend gegen 6 Uhr stürzte das 10 Jahre alte Söhnchen des in der Löher- gaffe wohnenden Schuhmachermeisters Schönhals in den Müllermain. Obwohl die Schiffer Schecker und Schauer- manu rasch herbeieilten und den Knaben herauszogen, so kam die Hilfe doch zu spät - der Kleine war bereits todt und alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
*tt Raffel, 15.3uH. Zur Reichstagswahl. Noch 24 Stunden und die Entscheidung in dem heißen Wahlkampfe ist gefallen! Noch niemals wohl ist die Agitation zur Reichstagswahl so eifrig, der Kampf von allen Seiten so heftig gewesen als dieses Mal. Kein Wunder auch, wenn sich wie hier nicht weniger denn fünf Candidaten gegenüberstehen. Wir sind hier noch mitten drin in der Agitation, obwohl solche jetzt Tags zuvor nur noch wenig Erfolg haben kann, denn welcher Wähler sich bis jetzt noch für keinen Candidaten entschieden hat, der wird sich wohl überhaupt in dieser Wahl nicht mehr entscheiden. Um den Fernstehenden nur ein kleines Pröbchen davon zu geben, wie der Ersatzwähler im Reichstagswahlkreise Kassel-Melsungen von einer Wahlversammlung in die andere gehetzt wird, wollen wir folgendes hervorheben. Am Freitag Abend große Wählerversammlung der nationalliberalen Partei, Samstag Abend Wahlversammlung der Antisemiten und Rede ihres Candidaten, Oberlehrer Dr. Paul Förster-Berlin, Montag Wahlversammlung der Conservativen und Wahlrede des Candidaten, Gutsbesitzer v. Alvensleben-Rusteberg, gestern Dienstag
Abend große Versammlung der „hessischen Rechtspartei" und Programmrede ihres Candidaten, Rechtsanwalt Dr. Martin, sowie als Anhängsel Auftreten und Reden des Schreiner- Wilhelm Pfannkuch, des socialistischen Candidaten, daraus heute Abend wiederum antisemitische Wahlversammlung und Reden von Förster, Liebermann von Sonnenberg rc. Und diese bunte abwechslungsreiche Reihenfolge wird in den nächsten Tagen nach dem ersten Wahlgange wieder von Neuem losgehen, denn eine Stichwahl ist nach Lage der Parteiverhältnisse unvermeidlich. Wer wird von den fünf Candidaten in die Stichwahl kommen? das ist die allgemeine Frage und selten hat man hier dem Ausfall einer Wahl mit solcher Spannung entgegengesehen als diesmal. Gelingt es, was wir hoffen, den Candidaten der Liberalen, Dr. Endemann, in die Stichwahl mit dem Socialisten Pfannkuch zu bringen, so ist des ersteren Wahl auf alle Fälle sicher.
* Die Wormser Mühlenbau- und Müllerschule beginnt im 24. Unterrichtsjahr am 1. October a. c. einen neuen Lehrcursus. Obgleich aus dem uns vorliegenden Programm in kurzen aber klaren Worten die Zwecke der Anstalt dargelegt werden, wollen wir noch hinzusügen, daß nach beendigtem neunmonatlichem Lehrcursus jeder Besucher als vollendeter Müller und Mühlenbauer, resp. Mühlentechniker die Schule verlassen wird, ohne nennenswerthe Geldopfer gebracht zu haben. Der Director der Anstalt, selbst als tüchtige Lehrkraft in der Müllerbranche längst bekannt, sowie fünf anerkannt tüchtige Fachlehrer, ferner eine gediegene Einrichtung und practische Lehrmittel, endlich die zahlreichen Anerkennungs- und Dankschreiben seitens abgegangener Schüler und deren Eltern bürgen schon vollständig für die ausgezeichnete Güte der Anstalt und kann dieselbe allen Interessenten nur wärmstens empfohlen werden.
Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 16. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16, Luft 19f/2 Grad Reaumur.
L. Ehr. Rübsamen Wwe.
Verkehr, Ccmb* * unb
Friedberg, 14. Juli. Frachtpreis^ Weizen JL 22.00 bis 00.00, Korn 20.50-00.00, Gerste JL 17.00—17.50, Hafer JL 16.00—16.25. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollpfund.
Friedberg, 15. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. JL 1.00-1.20, Eier 1 St. 0 H, 2 St. 13 H.
S Ulrichstein, 15. Juli. Unser weitbekannter, dreitägiger Jacobimarkt nahm einen recht guten Verlauf durch die Gunst der Witterung, die dem Markt wieder einmal zu Theil geworden, nachdem Jacobimarkt und Regenwetter seit einer Reihe von Jahren geradezu identische Begriffe geworden waren. Die beiden erstm Marktlage, Montag und Dienstag, galten dem Viehmarkt, der erste vorzugsweise dem Bullenmarkt, der zweite dem Rinder- und Schweinehandel. ^Das schöne Wetter hatte eine solche Menge Handelsleute herbeigeführt, wie wir sie in den letzten Jahren nicht geseten, aber dementsprechend war auch die Auffahrt an Bullen, Rindern und Schweinen eine außerordentlich starke. Namentlich ging der Handel flott beim Jungvieh, da hierin die Nachfrage sehr stark war. Die Preise waren, kurz gesagt, sehr boch. Auch der Auftrieb auf dem gestrigen Schweinemarkt war stark und der Handel ging lebhaft, doch hielten sich die Preise auf der seitherigen Höhe und zeigten nicht die Steigerung wie die beim Rindvieh. Eben dieser Stand der Rindvieh- vreise zeigt evidend, daß die Futter-und Ernteaussichten recht günstig sein müssen. — Der heutige, dritte Markttag ist Krämer- und Ver- gnügungsmarkt, zu dem sich unsere Vogelsberger Jugend gern ein Stelldichein gibt.
Ambarg- 15. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 20.05, weißer! Weizen JL —Korn JC 1625, Gerste JL 11.10, Hafer JL 7.90, Erbsen —, Kartoffeln —.—.
Frankfurt a. M., 15. Juli. Marktpreise vom 15. Juli. Heu- und Strohmarkt. Heu 100 Kilo M. 6—7.20. Stroh M. 6—6.80. Victualien: Butter 50 Kilo M. 100.—, per Pfund M. 1,10—1.20. Eier 5-7 Pf. Brod. Roggenbrot) (2 Kilo) 45 Pf., do. feines 47 Pf. Gemischtes (3 Kilo) 94 Pf. Gemüse rc. Arttfchoken 60—70 Pf. Rothe Rüben 15-30 Pf. Romainsalat 20-30 Pf. Kopfsalat 3-4 Pf. Mäusekartoffeln per Gescheid 25 Pf. Rothe Kartoffeln per Gescheid 7—8 Pf. Maltheser Kartoffeln per Pfund 15—18 Pf. Suppengrünes 10-15 Pf. Zwiebel per Pfund 15 Pf., per 50 Kilo M. 5.-6., per Gescheid 20 Pf. Borage 10-15 Pf. Neuer Schnittlauch per Topf 40 Pf. Brunnenkresse per Päckchen 10—12 Pf. Neue Gartenkresse per Päckchen 20-30 Pf. Sellerieköpfe per Stück 15-30 Pf. Französische Sellerie 60—70 Pf. Erbsen, ganze per Pfd. 10—15 Pf., do. geschalt 16—17 Pf. Französische Zuckerschoten 20—25 Pf. Neues Rothkraut 15—40 Pf. Gelbe Rüben 5—6 Pf. Neue weiße Rüben per Portion 15-25 Pf. Radischen per Päckchen 3-4 Pf. Meerretttig 100 Stück M. 8—16, per Stuck 10-20 Pf. Earotten 15—18 Pf. Neuer Blumenkohl 50—80 Pf. Breite Bohnen per Pfund 30—40 Pf. Salatgemüse 30—50 Pf. Neue Rettige per Stück 6—10 Pf., do. weiße 8—12 Pf. Gurken per Stück 15—30 Pf. Jtal. Zwiebel per Pfund 15 Pf. Paradiesäpfel per Pfund 50 Pf. Krauser Endivien- salat 10-20 Pf. Maikräuter 3 Vf 1
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Nichts entstellt das menschliche Antlitz mehr als unreiner Teint, Falten, Runzeln, welke TFr)wf Bei solchen Erscheinungen gelten wir, selbst noch jung seiend, schon für alt und Niemand will an unsere wirkliche Jugend mehr glauben. Will man nicht älter gelten als man ist, sorge man für geschmeidige, zarte Haut, vermeide ernstlich alle scharfen, sodahaltigen Waschmittel und gebrauche statt solcher nur
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1006] Tausendfaches Lob, notariell bestätigt, Über HollLnb. Tabak von B. ®e«et in Seesen a. Harz 10 Pfd. lose i. Beutel co. 8 Mk. hat d. Exp. d. Bl. eingesehen.
Gottesdienst der israelitischen Reiigimlsgrsellschast.
Freitag Abend 73° Uhr, Samstag Vormittag 8°« Uhr, Samstaa Nachmittag 400 Uhr, Samstag Abend 8so Uhr.


