— Freiwillige Gefelleuprusuug. Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz erläßt eine Bekanntmachung über „Allgemeine Bestimmungen für die Veranstaltung freiwilliger Gesellenprüfungen im Großherzogthum Hessen". Danach werden die Prüfungen durch eine drei- gliederige Commission geleitet- für die Zulaflung zur Gesellenprüfung soll in der Regel der Nachweis einer auf Grund eines Lehrvertrags ordnungsmäßig vollendeten oder nahezu vollendeten Lehrzeit verlangt werden- auch ist die Zulassung von dem erfolgten Besuche einer Fortbildungsschule oder Handwerkerschule abhängig zu machen. Von den Lehrlingen wird die Vorlage eines Lehrvertrags verlangt, wenn sie ihre Lehrzeit vor Erlaß dieser Bestimmungen begonnen haben. Das Zeugnißergebniß wird unter der Benutzung der Noten: „mit Auszeichnung bestanden", „gut bestanden" und „bestanden" ausgefertigt.
Mainz, 14. October. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten veranlaßte die Berathung des Antrages, betr. die zeitweilige Aufhebung des Octrois auf die nothwendigstenLebensmittel, eine sehr lange Debatte. Dieser von Herrn Stadtverordneten Dörr gestellte Antrag wurde, wie die „Franks. Ztg." meldet, von der städtischen Finanzcommission abgelehnt. In der heutigen Sitzung wurde der Antrag gleichfalls mit allen gegen 9 Stimmen abgelehnt- der weitere Antrag des Herrn Dörr, die sogen. Hammelsgeschlinge, welche zumeist von armen Leuten in die Stadt eingeführt werden, von Octroi vollständig zu befreien, wurde einstimmig angenommen. Ebenso wurde ein in der Sitzung von Herrn Nicol. Racke gestellter Antrag, die Bürgermeisterei möge Erhebungen über einen etwa herrschenden Nothstand anstellen und eventuell Vorschläge machen, wie der Arbeitslosigkeit und der Noch der ärmeren Bevölkerung begegnet werden könnte, einstimmig angenommen.
/X Mainz, 14. October. Unter den hiesigen Radfahrern wird ein Vorkommniß lebhaft besprochen, das auch in weiteren Sportskreisen Aufsehen und Entrüstung Hervorrufen dürfte. Bei der vom Gau 9 des Deutschen Radfahrer- Bundes am letzten Sonntag ausgeschriebenen Preistour von 150 Kilometer (Mainz—Koblenz) fuhren nämlich zwei hiesige Radfahrer fast den ganzen Weg mit der Eisenbahn statt mit dem Fahrrad und expedirten von den Bahnbriefkasten aus die Controlkarten mit Zeitangabe. Nach amtlicher Bestätigung gaben diese zwei netten Sportsmänner auf dem Rückwege ihre Fahrräder von Koblenz per Bahn direct nach Bingerbrück .aus. Bei dem Deutschen Radfahrer-Bund sind sofort Schritte gegen diese dreisten Sportsleute eingeleitet worden.
Vermischtes.
* Berlin, 14. October. Das größte plastische Werk, welches den Reichstagsbau schmücken wird, geht nach der „N. A. Ztg." zur Zeit in dem Atelier des Professors R. Begas seiner Vollendung entgegen - es ist dies die Gruppe, welche hinter dem westlichen Giebel — für dessen Feld Professor Fritz Schaper die Sculpturen schuf — auf der Attica des Gebäudes stehen wird. Den Mittelpunkt der Gruppe .bildet die „im Sattel sitzende" Germania- das gepanzerte 'Weib, dessen Haupt die lorbeerumkränzte Kaiserkrone schmückt, stützt sich mit der Linken auf den Schild, während die Rechte das deutsche Reichs-Banner hoch emporhält. Von den Schultern der Germania wallt der Herrschermantel herab- ihr gewaltiges Streitroß wird von dem „Frieden" und dem „Ruhm" geführt. Zur Rechten schreitet eine kräftige Jünglingsgestalt, der siegende Friede, er trägt das Reichsschwert, auf welchem die Friedenspalme ruht- den Ruhm verkörpert eine ideale jugendliche Frauengestalt mit wallenden Gewändern, ihre Rechte hält den Zügel und ihre Linke erfaßt die hocherhobene Tuba, durch welche ihr Mund den Ruhm verkündet. Die einzelnen Figuren dieses Entwurfs, für welchen Baurath Wallot die Idee gegeben, sind 4 m hoch, während die Höhe der reitenden Germania m beträgt.
* Leipzig, 13. October. Der als Redner in socialdemo- kratifchen Versammlungen bekannte und von der hiesigen Universität relegirte Student Walter May hat seiner Militärpflicht noch nicht genügt. May gedachte beim Regiment Nr. 107 als Einjährig-Freiwilliger einzutreten und ist auch beim Regiment angenommen, aber nicht eingestellt worden - es erfolgte vielmehr die Rückgabe des Anmeldescheins.
* Halberstadt, 12. October. Heute wurde hier der Hundertjährige Geburtstag des Lützower Jägers Zacharias Werny feierlich begangen. Ein Hochamt in der
St. Andreaskirche, an welchem die militärischen, sowie die städtischen Behörden Theil nahmen, leitete den Festtag ein. Hierauf folgte die officielle Beglückwünschung des Jubilars durch den Oberbürgermeister Bödcher Namens der Stadt sowie der militärischen Vereine. Bei dem daraus folgenden Frühstück brachte der Jubilar das Hoch auf den Kaiser aus und trank aus dem silbernen Pokal des Domschatzes das Wohl Sr. Majestät. Im Anschlüsse an das Wohl wurde die Volkshymne gesungen. Der Oberbürgermeister brachte hierauf das Hoch auf den Jubilar aus, dem er das Allgemeine Ehrenzeichen überreichte. Das Offiziercorps des Regiments Lützow überreichte dem Jubilar einen silbernen Humpen, die Unteroffiziere des Regiments eine Wanduhr, der deutsche Kriegerbund einen Sessel. Zahlreiche Glückwunsch- Telegramme sind eingegangen. Am Abend veranstaltet der Kriegerverein eine Feier, an welcher der Jubilar theil- nehmen wird.
* Wien, 13. October. Ein Bild des Elends entwirft die „N. Fr. Pr.", indem sie schreibt: Wer heute Morgen die Elisabethbrücke passirte, konnte Zeuge eines Vorfalles werden, welcher in greller Weife zeigte, wie dicht in der Großstadt Reichthum und Eleganz neben Elend und Verkommenheit wohnen. Es war heute nach 6 Uhr, als einige Personen bemerkten, daß drei in Lumpen gekleidete Knaben aus einem der Canäle, welche bei der Elisabethbrücke in den Wienfluß münden, krochen. Als ein Wachmann die Böschung hinabeilte, liefen die Bursche eiligst davon und es gelang erst nach geraumer Zeit, ihrer habhaft zu werden. Es stellte sich heraus, daß keiner der Bursche das zwölfte Lebensjahr erreicht hat- nach ihrer Angabe haben sie schon seit längerer Zeit ihr Quartier in dem Canal aufgeschlagen. Sie wurden zur Polizei gebracht, welche nun ihre Angehörigen zu eruiren sucht.
* Einige Zahlen zu dem Begriffe „Geschwindigkeit". In
einer Secunde legt zurück:
der electrische Strom . . . circa
60,000 Meilen,
das Licht im Welträume . .
n
40,000
H
eine 12pfündige Kanonenkugel
H
750 Meter,
eine Büchfenkugel ....
//
400
II
der Schall in der Luft . .
//
333
n
eine Brieftaube.....
11
37
//
ein heftiger Sturm . . .
u
35
1/
ein Adler.......
n
30
n
ein Schnellzug.....
//
18
ti
ein guter Schlittschuhläufer
n
13
11
die schnellsten Oceandampfer .
u
10
H
ein Wettläufer.....
ff
6-/«
II
ein galoppirendes Pferd . .
H
4V,
n
ein trabendes Pfilv . . .
ff
3‘/>
n
ein Segelschiff.....
ii
3'/-
H
der gewöhnliche Wind . . .
ff
3x/2
n
der Fußgänger b. gew. Schritt
n
l‘/3
n
die Schnecke......
ff
1V2
Mm.
* — Verdeutschung der Studentensprache. Ein eigenartiges Preisausschreiben erlassen die Burschenschaftlichen Blätter: Es sollen 100 Fremdwörter aus der studentischen Verbindungs- und Umgangssprache durch passende deutsche Worte ersetzt werde». Die Wahl jener 100 Worte wird dem Bearbeiter überlassen, doch sollen selbstverständlich die am nächsten liegenden und geläufigsten in Betracht kommen. Bewerber an dem Preisausschreiben können Studirende oder alte Herren der Burschenschaften fein. Der Preis beträgt 100 Mk. Einlieferungstermin ist der 1. Februar 1892.
tlniverfitäts»Nachrichten.
scbweine verkauft, jedoch zu gedrückten Preisen. Massenhaft war der Markt mit Herbstferkeln befahren, so daß das Stück mit 2—3 JL verkauft wurde.
Limdrrrg, 14. October. Fruchtmarkt. Rother Weizen JC. 2L10, weißer Weizen JL 20.—, Korn JL 18 40, Gerste •* 10.60, Hafer, Jü 6.50, Erbsen —.—, Kartoffeln —.
— Soll der Garten im Herbst oder Arühling «m-e- graben werdend Meistens wird mit dem Umgraben der Gärten bis zum Frühling gewartet und zwar nicht etwa, weil man im Herbst nicht die Zeit finden kann, sondern weil noch vielfach die Ansicht verbreitet ist, daß eine Bearbeitung kurz vor der Bestellung von größerem Nutzen sei. Es macht aber der Garten in dieser Beziehung keine Ausnahme vom Ackerlande. Wie es hier wünschrnswerth, wenn auch nicht immer durchführbar ist, daß die Bodenbearbeitung möglichst im Herbst besorgt wird, so auch im Garten und zwar im Garten noch ganz besonders, weil hier viele seine Sämereien ausgestreut werden sollen, die einen guten Schluß (Capillarilät) bis an die Oberfläche des Bodens verlangen, wenn man ihnen ein günstiges Keimbett darbieten will. Gräbt man die Gärten im Herbst um, so kann der Winter feine günstigen Einflüsse in ganz anderer Weise zur Geltung bringen als bei der Unterlassung der Herbstbearbeitung. Die im Boden vorhandenen Pflanzennährstoffe werden aufgeschlossen, viele thierische und pflanzliche Schädlinge und ihre Keime werden vernichtet. Auch wo im Frühling eine nochmalige Bearbeitung des Bodens nothwendig wird, empfiehlt sich ein Umgraben im Herbst. Letzteres ist der Fall, wo der Boden vor der Bestellung stark verunkrautet ist, namentlich auf denjenigen Parcellen, die erst später bestellt werden. Mit der Bearbeitung des Gartens im Herbst empfiehlt sich zugleich die Unterbringung des Düngers zu verbinden, ganz besonders dann, wenn einem kein schon auf dem Düngerhaufen verrotteter Mist zur Verfügung steht.
Citeratur unt> Ketnft.
— »Deutscher Soldatenhort*, illustrirte Zeitschrift für das deutsche Heer. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Siegismund, Berlin W., Mauerstraße 68. Heft 1 erschien soeben und enthält: Kein Gott im Hause. Volksthümliche Original-Erzählung von E. von Wald-Zedtwitz. — Porträt: Ludwig IV., Groß- Herzog von Hessen und bei Rhein, König!. Hoheit. Mit Text von Heinrich Hacke. — „A Schlückerl Moasterwurz". Original-Erzählung aus dem Leben unseres Moltke. Von Josef Maertl. — Bild: Unser junges Volk in Waffen. Nach dem Gemälde von Petronella Peters. Mit Text. — Der Schillebold als Lebensretter. Original-Humoreske von Richard Schott. — Ein Militärschriftsteller vor 325 Jahren. Von Baron von Eschenbach. Mit Bildern. — Vollbild: Vorbei. Nach dem Gemälde von Theodor Rocholl. Mit Text. — Aus der Zeit der Befreiungskriege. Original-AbhandlungvonFedorvonKöppen. — Die österreichische Armee, ihre Einrichtungen und ihr Dienst. Von Wolf von Metzsch-Schilbach. 1. Die Kaisermanöver in Oesterreich. — Plaudereien über das Pferd. Von Wolf von Metzsch- Schllback. 1. Die englische Vollblut-Zucht. Mit Bild: Englische Vollblutstute. — Wie uniere Geschütze entstanden. Original-Studie von Scheibert, Major z. D. Mit Zeichnungen ebenfalls vom Herrn Verfasser. — Specia und fein Kriegshafen. Reisefcizze von Tanera, Hauptmann z. D. — Nothbrod. Zeitgemäße Betrachtung von E. Taunide. — Die Ameise als Soldat. Original-Studie aus der Thierwelt von W. Siehe. — Zwei Anecdoten. Von v. Below, General-Lieutenant z. D. — Des deutschen Soldaten Hort. Gedicht von B. Emil König. - „Hurrah mobil!" Von Heinrich Hacke. Mit Originalzeichnung von E.Sellmer. — Heldenthaten. — Plauderecke. — Vaterländische Gedenktage. — Humoristisches. — Kameradschaftliches Plauderstündchen. — Preis-Stlbenräthsel.
— »Neueste Erfindungen und Erfahrungen* auf den Gebieten der practischen Technik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirthschast rc. (A. Hartlebens Verlag in Wien). Pränumerationspreis ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Vfg. in Briefmarken. Von dieser gediegenen gewerblich-technischen Zeitschrift erschien soeben das elfte Heft ihres XVIII. Jahrganges, das wie gewöhnlich einen Reichthum an nützlichen und wichtigen Belehrungen jeder Art für Gewerbetreibende und Techniker enthält.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Laubhüttenfest, den 17. und 18. October:
Freitag Abend 4^ Uhr, Samstag Vormittag 83) Uhr, Samstag Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 540 Uhr, Sonntag Vormittag 880 Uhr, Sonntag Nachmittag 330 Uhr, Sonntag Abend 540 Uhr.
— Der Schriftsteller Otto Denk, z. Z im Cassianeum in Donauwörth, hat eine Berufung als Professor der neueren Sprachen nach Barcelona erhalten.
— Der älteste Lehrer der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Professor Dr. C. L. Mtchelet, wird am 4. December neunzig Jahre alt, und dieser Tag soll von den Freunden und Verehrern des verdienten Gelehrten festlich begangen werden. Mtchelet gehört als Docent der Philosophie der Berliner Hochschule seit dem Jahre 1827 an.
Verkehr, Land- nnd VolksrvrL^^Schaft.
Gedern, 13. October. Der letzte diesjährige Viehmarkt war mittelmäßig befahren. Aufgetrieben waren ca. 50 Stück Rindvieh und circa 60 Stück Schweine. Der Handel mit Rindvieh, meistens Kleinvieh, ging schwach und zu mittelmäßigen Preisen, was wohl seine Ursache darin haben mag, daß sich der Landwtrth schon im Sommer mit seinem Viehbestand auf den bevorstehenden Winter eingerichtet hat. An Schweinen wurden fette und größere Zucht-
Doerings Seife mit der Eule, die beste Seife der Weit muss man kaufen, wenn man infectiöse Entzündungen, die durch gerissene Haut, aufgesprungene Hände entstehen können, vermeiden will. Doerings Seife ist so Ä“8 die zarteste Haut nicht angreift Ihrer Billigkeit wegen geeignet wie keine andere für Jedermann, selbst für die arbeitende und dienende Klasse. Preis 40 Pfg. Zu haben in Giessen bei Gebr. Adami, C. F. Conrad, Drebes & Wallenfels, Eberhard Dort, Fritz Egly, E. Fischbach, A. Geisse, 6. Gerhardt, L. Kalkhof, Gg. Kinkel, L. Loth, Eberh. Metzger, P. J. Mobs, C. Möser, H. F. Nassauer, A. Noll II., Carl Petri, Marktplatz, Otto Schaaf, J. M. Schulhof, Frau R. F. Thomas, A. Voigt, Heinrich Wallach. — Engros-Verkauf: Benner &, Krumm, Giessen. 7485
SMM
direkt aus der Fabrik also auS erster Hand von 57 von Elten & Keussen, Crefeld, « in jedem Maaß zu beziehen. Man verlange — Muster mit Angabe des Gewünschten.
Montag den 19. Oktober, Abends 7 Uhr beginnt der Unterricht in der hiesigen Fortbildungsschule.
Nach Art. 23 des Volksschulgesetzes sind zum Besuche derselben alle Knaben verpflichtet, welche während der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlassen worden sind und sich hier aushalten.
An oben genanntem Abend haben sich einzufinden i
a) die im Jahre 1889 aus der Schule Entlassenen im Schulhause aus Oswaldsberg,
b) die im Jahre 1890 aus der Schule Entlassenen im Schulhause in
der Neustadt und , _ „ rr _ .
c' bie im Jahre 1891 aus der Schule Entlassenen im Schulhaufe in
der Schulstraße.
Etwaige Gesuche um Dispensation vom Unterrichte find rechtzeitig bei Großherzoglicher Kreis-Schulcommission einzureichen.
Nach Art. 25 genannten Gesetzes haben Lehrherren, Dienstherrschaft ten und Arbeitgeber ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Fortbildungsschule nöthige Zeit einzuräumen. Zuwiderhandlungen werden mit einer Polizeistrafe von 2 bis 20 Mark geahndet. Für die Schüler, die. am Abend nicht abkommen können, wird Tagesunterricht und zwar von 3 bis 5 Uhr Nachmittags eingerichtet.
Gießen, 14. October 1891.
Für den Schulvorstand Gießen:
Gnauth, Fuhr, Hahn,
9159 Oberbürgermeister. Oberlehrer.
Bekanntmachung.
Die Stelle eines Feldschützen, j mit welcher ein Anfangsgebalt von ' 900 JL, steigend bis zu 1100 JL, sowie Pensionsberechtigung und Witt-: wenversorgung nach Maßgabe der Satzungen über die Dienstverhältnisse der Gemeindebeamten der Stadt Gießen verbunden ist, soll neu besetzt werden.
Bewerber haben ihre Meldungen unter Beifügung von Zeugnissen über ihre Befähigung, seitherige Beschäftigung, Führung und Gesundheit bis spätestens 25. ds. Mts. dahier einzureichen.
Gießen, am 15. October 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
_________Gnauth. 9176
8820] Ein Badeofen, eventuell mit Wanne und Reservoir, zu verkaufen- __Dammstraße 35.
Stalldünger | verkauft Chr. Jungblut,Promenadehaus
Bekanntmachung.
Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 16. October 1891 bis 15. März 1892 von Morgens 8 bis Abends 5 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden.
Gießen, den 15. October 1891.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
____________________Gnauth._____________________9194
« Robert Stuhl
empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Herbst- und Winterartikeln in nur guten Qualitäten zu billigsten Preisen und zwar:
Jagdwesten, gestr. und geh)., Mannsjacken, baumwollene, halbwoll. und woll. Unterhosen, Hautjacken und Hemden für Frauen und Männer, Leibhöschen für Kinder, Strümpfe, Socken, Handschuhe, Filz- und Litzenschuhe, baumwollbieber Betttücher in bunt und weiß, Hemdeuflanelle und woll. Strickgarne (IW- & W.j ' 9185


