Danzig, 14. August. Das Geschwader hat den Befehl erhalten, Sonntag Morgen nach Kiel zur Kaiserrevue abzusahren.
Cortina, 15. August. Aus einer Tour in Tirol ist Wilhelm Bahr aus Hamburg von ganz in der Nähe Cortinas liegenden Bergen abgestürzt. Sein Leichnam wurde zerschmettert aufgefunden.
Brussel/ 15. August. In der gestrigen Kammersitzung wurde der Credit von 17 Millionen für die Maasbesestigungen mit 62 gegen 33 Stimmen angenommen. Dagegen stimmte die gesammte Linke, mit Ausnahme eines Mitgliedes.
Vichy, 14. August. Großfürst Alexis wurde mit unbeschreiblicher Begeisterung empfangen- die ganze Stadt war illuminirt. Abends besuchte er incognito das Theater, wobei er erkannt wurde. Die Zuschauer brachten eine großartige Ovation dar, indem sie stehend die russische Nationalhymne und die Marseillaise sangen. Der Fürst dankte wiederholt und immer wieder erneuerte. sich die Ovation.
Localer uni Provinzieller.
Gießen, 15. August.
— Der offizielle Schluß der hiesigen höheren Lehranstalten fand heute morgen in gewohnter Weise statt. Das Realgymnasium und die Realschule verband damit zugleich eine Abschiedsfeier ihres scheidenden Directors. «Zu diesem Zwecke waren sämmtliche Lehrer, sowie die Schüler ohne die der Vorschule versammelt, wo Herr Pros. Dr. Bindewald, welcher vor 3 Jahren die Begrüßungsrede hielt, im Namen des Collegiums eine von Herzen gehende warm empfundene Abschiedsrede hielt, in welcher er besonders die vorzüglichen Eigenschaften des scheidenden Directors zwischen Schülern und Lehrern hervorhob und ihm dann ein herzliches Lebewohl wünschte. Sodann nahm der Oberprimaner Günther das Wort, die Liebe und Achtung betonend, die der Herr Director sich bei sämmtlichen Schülern erworben, und wünschte, daß dieses sich aus sein neues Heim übertragen möge. Auch der Vorsitzende des Schüler-Stenographenvereins, Unterprimaner Menges, gedachte in beredten Worten der Aufmerksamkeit, welche er dem Verein gewidmet und verabschiedete sich dankend im Namen genannten Vereins. Nun betrat Herr Director Meirich das Catheder und nahm mit bewegten Worten in längerer Rede Abschied von Lehrern und Schülern und der ihm lieb gewordenen Anstalt.
— Das Großherzogliche Hoflager wird dem Vernehmen nach Ende dieses Monats nach Romrod verlegt, da Se. Königl. Hoh. der Großherzog den Manövern in Oberhessen beizuwohnen gedenkt.
— Vermächtnisse. Die nachbemerkten Vereine und Stiftungen sind in den letztwilligen Bestimmungen des Rentners Wilhelm Schwaab sen. in Darmstadt bedacht worden: Allgemeiner Verein gegen Verarmung und Bettelei mit 15000 Mk., Diaconissen-Anstalt Elisabethenstist 10000 Mk., Alice-Hospital 1OOOO Mk., Kleinkinder-Schule 4000 Mk., Gartenbau-Verein 4000 Mk., Evangelischer Kirchenbau-Verein 4000 Mk., Suppen-Anstalt 2000 Mk., Heidenreich-von Siebold-Stiftung 2000 Mk.
— Bis zum Schluß des Monats Juli betrug die Zahl der aus Bewilligung von Altersrenten erhobenen Ansprüche bei den 31 Versicherungsanstalten und 8 zugelassenen Kasseneinrichtungen 140 568. Von diesen wurden 103116 Rentenansprüche anerkannt, 19061 zurückgewiesen und 2272 aus andere Weise erledigt, so daß 16119 Ansprüche unerledigt aus den Monat August übergegangen sind.
— Die Tagesordnung für die am 27. August in Ober-Ingelheim stattfindende Generalversammlung des Landesgewerbvereins ist wie folgt festgesetzt: I. Vormittags: Besichtigung der Ausstellung von Zeichnungen und Schülerarbeiten der Handwerkerschulen der Provinz Rheinhessen, sowie der Landesbaugewerkschule. — Ort derselben: Turnhalle, bezw. Casinogebäude an der Burg. — (Gleichzeitig mit den Zeichnungen rc. sind einzelne kunstgewerbliche Gegenstände aus der Mustersammlung des Landesgewerbvereins im Volks- schulhause an der Burg öffentlich ausgestellt). II. Beginn der Generalversammlung präcis 12x/4 Uhr im großen Saale des Gasthauses von Johann Meckel Wwe. 1) Begrüßung der Anwesenden. 2) Geschäftliche Mittheilungen. 3) Vortrag: Aus der Geschichte von Ober-Ingelheim. 4) Bericht der Handwerkerschulcommission des Landesgewerbvereins. 5) Bestimmung des Ortes für die nächste ordentliche Generalversammlung. (Oberhessen.) 6) Abschiedswort des Präsidenten. III. Nach dem Mittagessen: Besichtigung gewerblicher Anlagen, sowie geschichtlich anziehender Oertlichkeiten Ober-Ingelheims.
— Das Programm der Technischen Hochschule zu Darm- stadt für das Studienjahr 1891/92 ist soeben erschienen. In dem Jahresbericht für 1890/91 wird zunächst der so glücklich gelösten Neubausrage gedacht. Auf dem nunmehr in Aussicht genommenen Bauplatze auf dem Gebiet der ehemaligen Großh. Meierei von rund 20000 qm Flächeninhalt sollen das Hauptgebäude, sowie die beiden Jnstitutsgebäude (das physikalische und elektrotechnische, sowie das chemische und chemisch-technologische) erbaut werden. Der südliche Theil des Bauplatzes ist für das Hauptgebäude bestimmt, das eine etwa 90 m lange Nordfront, nach Westen einen längeren, nach Osten einen kürzeren Seitenflügel, in der Mitte einen nach Süden stark vorspringenden Mittelbau erhalten soll. Die beiden Jnstitutsgebäude kommen auf den nördlichen Theil des Bauplatzes zu stehen. Die Gesammtzahl der Studirenden und Hospitanten hat im verflossenen Jahre wieder wesentlich zugenommen ; sie beträgt am Ende des gegenwärtigen Sommersemesters 392. Von dieser Zahl gehören 204 dem Groß- herzogthum Hessen, 115 dem Königreich Preisen, 50 anderen deutschen Staaten, 23 dem Auslande an. Im neuen Studienjahre werden die Vorlesungen und Hebungen im Wintersemester am 20. October 1891 (Aufnahme und Immatrikulation vom 19. October ab), im Sommersemester am 21. April beginnen.
— Errttearlssichten. Das von sechszehn hessischen Land- wirthen und sonstigen Sachverständigen abgegebene Urtheil über die heurigen Obsternteausfichten spricht sich dahin aus, daß die Obsternte allgemein eine gute zu nennen sei, obschon die Aussichten heute lange nicht mehr so günstig seien, wie nach der Blüthe. Heber die Weinernte sprechen sich die Herren wie folgt aus: vier behaupten, sie würde gering, fünf dagegen sind für mittelmäßig, zwei für gut bezw. für gut bis mittelmäßig. Das allgemeine Hrtheil lautet, daß die Weinberge vom Frost gelitten und der Fruchtansatz gering sei, über die Güte lasse sich jetzt noch nichts sagen, doch sind die Aussichten auf einen einigermaßen guten Wein sehr gering.
— Für die Zuvalidiläts. und Altersversicherung ist mit Genehmigung des Reichsversicherungsamts bestimmt worden, daß bei Verheirathung versicherter Personen weiblichen Geschlechts auf deren Quittungskarte der bisherige Name mit dem Zusatze: jetzt verehelicht rc. zu versehen, eine Einziehung und Erneuerung der Karte dagegen nicht nöthig ist.
§ Mücke, 14. August. Ein Fuhrmann von Ober- Ohmen, welcher gestern hier Möbel abholen wollte, versuchte auf dem Herwege während des Fahrens vom Wagen zu springen, um zuzuschrauben, blieb aber am Vorderwagen hängen, stürzte, gerieth unter die Räder und brach das Bein. Man verschaffte dem Verletzten bald ärztliche Hülse von Grünberg und brachte ihn auf seinem Wagen nach Hause.
Bad-Nauheim, 13. August. Gestern Abend erhängte sich ein fremder Arbeiter in der Anlage am Teiche.
Groß-Karbe«, 13. August. Aus der Fahrt von hier nach Dortelweil stürzte gestern der Fuhrmann Joh. Schneider von hier, Vater mehrerer Kinder, vom Wagen, welcher mit zwei Kühen bespannt und mit Weißbinderstangen beladen war, herunter und wurde sofort getödtet, indem die Räder des Wagens dem Hnglücklichen über den Kopf gingen.
* Darmstadt, 12. August. Eine Einladung heiterster Art erläßt soeben das hiesige Comite für das Volksfest am 2. September. Es veröffentlicht nämlich wörtlich: „Für Betheiligung sind eingeladen alle Doggen, Windhunde, Pudels Steppenhunde, Pinscher, Windspiele rc.- ausgeschlossen sind Bologneser und andere Schooßhündchen." Es handelt sich um ein mit dem Volksfeste zu verbindendes Hunde-Wett- rennen.
* Mainz, 12. August. Zu einer Hausfrau kam ein Dienstmädchen mit ihren Zeugnissen, um sich zu vermiethen. „Ich werde mich erst bei Ihren früheren Herrschaften erkundigen, was Sie für ein Mädchen sind", sprach die Frau. „Das ist recht", sagte das Mädchen, „ich werde mich mittlerweile bei Ihren früheren Dienstboten erkundigen, was Sie für eine Madame sind".
Mainz, 13. August. Den Offizieren der Garnison wurde gestern mitgetheilt, daß Lieutenant Leydhecker wegen des bekannten Säbelangriffes auf den Architecten Heyl zu zwei Monat Festung verurtheilt worden ist. Der Verurtheilte hat sich bereis gestern nach Coblenz begeben, um seine Strafe anzutreten.
A Mainz, 14. August. Der Mainzer Bevölkerung zeigen sich bereits die handgreiflichen Folgen des Roggenausfuhrverbots Rußlands. Die hiesige Bäckerinnung hat sich nämlich die durch das Roggenausfuhrverbot hervorgerusene Preissteigerung des Roggenmehls sofort zu Nutzen gemacht und beschlossen, den Preis des Schwarz-Roggenbrodes um 4 Pf. und den des Weizenbrodes um 3 Pf. per vier- pfündigen Laib zu erhöhen. Der Preisaufschlag tritt bereits heute ein. — Eine zweite, wenig erfreuliche Heberraschung wurde der hiesigen Bevölkerung durch die Mittheilung der Mainzer Geschäftsstelle der vereinigten Anthracit-Kohlenwerke, daß der Waggon Anthracit-Kohlen um 10 Mk. aus- geschlagen sei. Im Detail-Verkauf entspricht dies im Centner einem Aufschlag von 5 Pf. — Die Voruntersuchung in dem Mordsall, welcher sich Anfang verflossenen Monats in dem Vorort Zahlbach ereignete und bei welchem ein bejahrter Mann das Leben einbüßte, ist jetzt abgeschlossen. Es hat sich bei derselben herausgestellt, daß von den drei Burschen, die wegen der Blutthat verhaftet wurden, nur zwei an dem Verbrechen Antheil genommen, während der dritte seine beiden Genossen von der That abhalten wollte. Letzterer wurde heute aus der Hast entlassen und wird jetzt bei der Hauptverhandlung gegen die beiden Anderen als Belastungszeuge austreten.
vermischtes.
* Das Technikum Mittweida (Königreich Sachsen) zählte im vergangenen 24. Schuljahr 945 Schüler, welche die Ab- theilung für Maschinen-Jngenieure und Electro- techniker, bez. die für Werkmeister besuchen. Unter den Geburtsländern bemerken wir: Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Rußland, Schweiz, Großbritannien, Dänemark, Holland, Italien, Rumänien, Schweden, Norwegen, Bulgarien, Serbien, Spanien rc., aus Asien besonders Java, Sumatra, aus Afrika: Oranje-Freistaat, ferner Nord- und Südamerika und Australien. Die Eltern der Schüler gehören hauptsächlich dem Stande der Fabrikanten, Ingenieure, Mühlen- und Brauereibesitzer, Schlosser, Mechaniker, Baugewerke, Staats - und Communalbeamten und Kaufleute an. Die Ausnahmen für das nächste Winterhalbjahr beginnen am 19. October. Aufnahmen in den unentgeltlichen Vorunterricht finden von Mitte August bis Ende September jederzeit statt. Programm und Jahresbericht erhält man unentgeltlich von der Direction des Technikum Mittweida (Sachsen).
* Siegen, 12. August. Verunglückt ist am vergangenen Montag Abend der Weichensteller Bernhard Bläser in Betzdorf, ein pflichtgetreuer, im Dienst ergrauter Beamter. Er wurde, im Begriff, das Schienengeleise zu überschreiten, um seinem Sohne einiges landwirthschaftliches Geräth abzunehmen, da er noch Feldarbeit verrichten wollte, angesichts des Sohnes von einem aus der Gießener Richtung heran
brausenden Güterzuge erfaßt und sofort tödtlich verletzt. Ein Schädel- und Genickbruch endeten das Leben des 61jährigen Mannes. Das Mitleid mit der auf so jähe Weise um ihren Ernährer gekommenen Familie ist, wie die „Betzd. Ztg." bemerkt, ein allseitiges.
* Oppelu, 13. August. Ein schrecklicher Vorfall erregt hier nicht geringes Aussehen. Im nahen Zowade wurde das ein Jahr alte Kind des Cementarbeiters Sygulla buchstäblich von einem Schweine aufgefressen. Die Mutter des bedauernswerthen Kindes hatte sich, dasselbe in einer Schwinge, welche im Hausflur stand, liegen lassend, aus der Wohnung entfernt, um Preißelbeeren zu suchen. Bald darauf war aus dem im Hofe befindlichen Stalle ein Schwein ausgebrochen und in den Hausflur gekommen, wo es dem Kinde beide Füße bis an die Knöchel und eine Hand abbiß und sich alsdann über die anderen Körpertheile hermachte. Als die Mutter heimkam, fand sie ihren Liebling, bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, tobt vor.
* Unschädlich. Der Lehrer der Naturkunde setzt in einer oberen Klasse der höheren Töchterschule die gefährlichen Wirkungen der Kohlensäure auseinander und will an einem practischen Beispiele die allenfalls anzuwendenden Vorsichtsmaßregeln erläutern. Lehrer: „Nun, Wilhelmine, wenn Sie zum Beispiel im Keller eine gefährliche Entwickelung dieses Gases befürchten müßten, wie würden Sie sich aus unschädliche Weise überzeugen, ob die Gefahr da sei?" — Wilhelmine (nach kurzem Besinnen): „Ich würde mein Dienstmädchen herunterschicken."
* Ferienarbeiten. Daß das Ende der Schulferien von manchen Eltern recht sehnlich herbeigewünscht worden ist, dafür geben die Stylübungen einen Beweis, welche die Schülerinnen einer Berliner Mädchenschule auf Anordnung ihres Lehrers schriftlich anfertigen mußten und zwar in Form eines Briefes. Dabei war den Schülerinnen auch aufgegeben worden, etwaige Ungezogenheiten, die sie während der Ferien verübt, mitzu- theilen. Auf diese Weise ist nun ein Sündcnbekenntniß der ganzen Klasse zu Stande gekommen, wie es in dieser Eigenartigkeit wohl kaum zum zweiten Male vorhanden sein dürfte. Den harmlosesten Ferienstreich dieser durchschnittlich etwa zehnjährigen Schülerinnen schildert die Thäterin so: „Meine Mutter hat einem armen Reisenden einen Topf Kaffee gegeben. Da sagte der arme Reisende zu mir, ich soll ihm ein Stück Kuchen dazu holen, da habe ich ihm für 10 Psg. Streußelkuchen geholt. Anderen Tag hat Mutter den bezahlen müssen, da habe ich Haue gekriegt." — Etwas ernstlicher ist schon die folgende Unart: „Weil ich meinen Hut garniren wollte, habe ich von der Gardine was abgeschnitten, aber blos hinter die Kommode, wo es nicht so zu sehen ist. Meine Mutter hat es auch noch nicht gesehen, aber ich habe Angst." — Mit einigem, vielleicht unfreiwilligen Humor ist folgendes Schuldbekenntniß geschrieben: „Meine Mutter wollte Plinze backen, ich mußte Mehl holen, ich sang unterwegs, da wurde mir so leicht, da war der Boden entzwei, da lag das Mehl auf der Erde, da habe ich es wieder zusammengefegt. Meine Mutter sagte, die Plinze schmeckten sandig, aber sie hat nichts gemerkt." — Ein nettes Früchtchen scheint auch die Verfasserin des folgenden Sündenbekenntnisses zu sein: „Mein Vater hat zu mir gesagt, ich soll gelbe Fliegen greifen, das sind spanische Fliegen, dafür kriege ich in der Apotheke Geld. Wir haben eine ganze Büchse voll gegriffen. Aber der Mann in der Apotheke wollte uns kein Geld dafür geben. Da habe ich die Büchse anfgemacht und die Fliegen alle in die Apotheke fliegen lassen." — Man wird es unter diesen Umständen begreiflich finden, wenn viele Eltern mit Sehnsucht den Wiederbeginn des Schulunterrichts erwartet haben.
NniVekptäts - Acrcdvichten.
— In Sachen der Universitätsferien sind der „Kr.-Ztg." zufolge den Rectoren und Senaten der preußischen Universitäten seitens des Cultusministeriums Vorschläge zur Neuregelung dieser Angelegenheit unterbreitet, um sich gutachtlich darüber zu äußern. Diese Vorschläge gehen dahin: die Osterferien vom 1. März bis zum Osterdtenstage, jedoch mindestens bis zum 31. März, die Pfingstferien vom Samstag vor Pfingsten bis Mittwoch nach Pfingsten, die Herbst- ferten vom 1. August bis zum 30. September, die Weihnachtsferien vom 23. December bis zum 3. Januar dauern zu lassen.
Schisssnachrichten.
Bremen, 14. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Trave, Capitän K. v. Gössel, vom Norddeutschen Lloyd rn Bremen, welcher am 4. August von Bremen und am 5. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Arrszrig aus den StairdesarntsregrsteriW
der Stadt Gretzeu.
Aufgebote»
August: 10. Eduard Wilhelm Krumm, Kaufmann dahier, mit Elisabeth Margarethe Klein Hierselbst. 10. Jacob Hirtz, Schreiner zu Eichelsachsen, mit Elisabeth Walter zu Ober-Lais. 11. Martin Christian Karl Schlosser, Hilfs-Locomotivheizer bei der Main-Weser- Bahn dahier, mit Katharme Stroh hterselbst. 13. Johannes Heß, Gärtner dahier, mit Sette, genannt Lisette Förster Hierselbst. 14. Johann Peter Büttner, Vicefeldwebel dahier, mit Anna Dorothea Konradine Rühl Hierselbst. 14. Heinrich Sauer, Wittwer, Schreiner dahier, mit Margarethe Keller von Wieseck. 14. Heinrich Ernst, Schmied zu Rosenthal, mit Katharine Elise Balzer daselbst. 14. Eduard Julius Ludwig Dickore, Wittwer, Spengler dahier, mit Agnes Anna Clara Krüger zu Halberstadt. 14. Carl Heinrich Emil Lehrmund, Lackirer dahier, mit Marie Christine Friederike Stahl zu Dillenburg. 14. August Friedrich Johann Ferdinand Röder, Sergeant zu Olpe, mit Anna Juliane Welker hterselbst. 14. Heinrich Jacob Krapf, Taglöhner dahier, mit Katharine Häuser zu Leihgestern.
Eheschließungen.
August: 12. Johann Friedrich Christian Keller, Rechtsanwalt zu Friedberg, mit Karoline Anna Muth hterselbst. 12. George Hieronymus Augustinus Schneider, Zahntechniker zu Wien, mit Caroline Auguste Sophie Luise Dora Wilhelmine Frutig hterselbst. 12. Albert Emtl Georg Christian Eise, Schreiner dahier, mit Anna Eltse Reiser von Frankfurt a. M. 12. Ludwig Aff, Schlosser dahier, mit Helene Becker hterselbst. 14. Wilhelm Mades, Kaufmann dahier, mit Johanna Schlabach hterselbst. 14. Johannes Peter Pfeiffer, Bäckermeister dahier, mit Auguste Katharine Roth hterselbst.


