Ausgabe 
16.4.1891
 
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Im vergangenen Winter hielt

starben an:

Es

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Summa: 7

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Mittelst sofortiger Reibungen Körper wieder zum Leben ge-

fassen und heraus zu ziehen, wurde der bereits erstarrte bracht.

x Hungen, 12. April.

Herr Obstbautechniker Metz von Friedberg hier wie in fast allen Orten unserer Umgegend belehrende Vorträge über Pflanzung und Pflege der Ob st bäume. Angeregt durch diese Vorträge ist in allen landwirthschaftlichen Kreisen das Interesse für die Obstbaumzucht geweckt worden, denn mehr als sonst wurde seither überall an den Obstbäumen praktische Thätigkeit entfaltet. Sollte man auch ferner den Obstbäumen ein so reges Interesse widmen, dann wird eS hoffentlich, wenn auch nach Jahren erst, gelingen, die er­littenen Verluste einigermaßen zu ergänzen.

Darmcatarrh

Andere bekannte Krankheiten

London, 15. April. In Bradford wiederholten sich gestern Abend die Excesse. Der Pöbel attakirte das Rath­haus und zertrümmerte die Fenster. Die Ausruhracte wurden abermals verlesen; Polizei und Militär griffen den Pöbel wiederholt an, es wurden Mehrere verletzt.

Lauterbach, 13. April. Gestern wurde dahier die am 9. d. M. in Darmstadt verstorbene Frau Anna Riedesel, Freifrau zu Eisenbach, geb. Freiin von Stosch und Siegroth, Wittwe des im Jahre 1885 dahier verstorbenen Herrn Erbmarschalls Obersten Giesebert Riedesel, Frhr. zu E., unter größter Theilnahme der Bevölkerung aus Nah und Fern bestattet. Die Verblichene war eine edle Frau im wahrsten Sinne des Wortes, die sich ganz den Werken der Wohlthätigkeit und Barmherzigkeit widmete. Ihr verdanken wir das für den ganzen Kreis seit zwei Decennien segens­reich wirkende hiesige Krankenhaus, dessen thatkräftige Vor­steherin und Protectorin sie bis zu ihrem letzten Athemzuge war. Friede ihrer Asche!

Schlitz, 14. April. Durch Kaiserliches Hosmarschallamt kam die Mittheilung nach Schlitz, daß Se. Mas. der Kaiser erst den 2 6. April, Abends 7 Uhr, in Salzschlirf ein­treffen werde.

1. Lebensjahr: 2.-15.Jrhr:

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Gutachten des vereideten Gerichts- und Stadtchemikers Herrn Dr. Neuhöffer, M.-G!adbach. Auf Ersuchen der Firma F. I. Therstappen in M.-Gladbach habe ich die von derselben in den verschiedensten Qualitäten hergestellten deutschen Cognacs mehr­fach einer genauen chemischen Untersuchung unterzogen und gefunden, daß diese Cognacs keine Z-.üäke von Essenzen oder fremden Aether- arten enthalten, auch absolut frei von gesundbeitsschädltchen Stoffen sind. Die deutschen Cognacs ver genannten Firma verdienen daher mit Reckt empfohlen zu werden und stimmen im Gebalte mit den ächten französischen Cognac» vollkommen überein. Dr. G. Neu- Höffer, veretoeler Gerichts- und Stadtchemiker, M.-Gladbach.

Vermtfcfrtes-

* Biedenkopf, 12. April. Den Berliner Dieben ist nichts heilig! Selbst von den Widmungsgeschenken, die einem scheidenden Landrath dargebracht worden sind, lassen sie ihre langfingrigen Hände nicht. So haben sie dem. früheren Land' rath des Kreises Biedenkopf, welcher in Berlin seinen Wohn­sitz genommen hat, den Widmungspokal gestohlen, welchen die Biedenkopfer Kreisinsassen seiner Zeit ihrem scheidenden Land­rath gespendet haben. Der 32 Cmtr. hohe Pokal, dessen Deckel und Fuß mit Verzierungen kunstvoll versehen sind, ist innen stark vergoldet und zeigt neben der Widmungsin- schrist die Jahreszahl 1870.

* Frankfurt a. M., 10. April. Ein kleines Mädchen, welches in den letzten Tagen zum ersten Male die Schule besuchte, hatte seine vielen Tanten und Onkel gebeten, ihm einen Schulranzen zu schenken. Dem Wunsche wurde von allen Seiten entsprochen und zum Schrecken der Mama war Tags vor Schulbeginn eine Collection von 16 Schulranzen zusammen, so daß nichts übrig blieb, als solche bis auf zwei Stück weiter zu verschenken.

Der Nutzen der Stenographie für den Kaufmann.

Man sollte es eigentlich nicht mehr für nöthig halten, in der Zeit des Fortschritts auf allen Gebieten der mensch­lichen Thätigkeit, auf den Nutzen der Stenographie zu ver­weisen- in einer Zeit, in welcher deren Bedeutung so all­gemein bekannt geworden ist, durch ihre Verwendung bei den Verhandlungen aller größeren parlamentarischen Körperschaften und für die Presse; wo sie benutzt wird von dem Gelehrten, dem Lehrer, dem Arzt, dem Naturforscher und vielen anderen für ihre Aufzeichnungen usw., in einer Zeit, in welcher sie sowohl zu finden ist auf den Bänken der Schulen, in den I Hörsälen der Universitäten, wie auf den Bureaus der Ver- I waltungen und den Comptoirs der Kaufleute. Trotzalledem I ist die Zahl Derer, welche sich die Stenographie noch nicht angeeignet haben, für die sie aber eine treue Gehilfin wäre, eine sehr große, sodaß man immer wieder aus den Nutzen I dieser so wichtigen Kunst Hinweisen und zu deren Erlernung I anspornen muß.

Gerade für den Kaufmannstand bietet die Stenographie I große, nicht zu unterschätzende Vortheile und sollte sich be- I sonders dieser angelegen sein lassen, sich dieses Hilfsmittels I in vollstem Maße zu bedienen. Denn dem Kaufmann, der I von Morgens bis Abends am Pulte sitzt und schreibt oder [ sich sonst Notizen zu machen hat, muß die Stenographie eine Erlösung sein, wo ohnehin Zeit Geld ist.

Dem Prinzipal ist es ja nicht möglich, alle Geschäfte I selbst zu besorgen, und je mehr er sich von den kleineren und I minder wichtigen Arbeiten befreit, desto freieren Blick wird I er für die ganze Lage seines Geschäftes erhalten. Wenn I er selbst stenographiren kann und das ist heutzutage häufig I der Fall kann er bei eingehenden Briesen und Berichten I die Antworten mit wenigen stenographischen Zeichen auf I dieselben notiren und durch das Personal ausarbeiten lassen, mit seinem Reisenden kann er mittels der Stenographie viel eingehendere Verbindung unterhalten und so fort. Dies setzt natürlich voraus, daß seine Untergebenen auch der Steno­graphie mächtig sind und dies wird ja jetzt vielfach bei An­stellungen verlangt. Die Bewerbungspapiere der Stellen- vermittelungs-Bureaus fordern genaue Auskunft über Kenntniß der Stenographie. Die größeren Geschäfte suchen fast nur noch Correspondenten, welche Stenographen sind. Ein solcher | ist durch die Stenographie befähigt, sich das, was auf ein- | gehende Briese geantwortet werden soll, rasch zu merken oder ! vom Principal dictiren zu lassen, um es dann später in Currentschrift zu übertragen und wird er immer diese Arbeiten zur Zufriedenheit seines Chefs erledigen. Der Buchhalter kann die Stenographie zu Notizen verwerthen, auch kann dieselbe sehr gut bei den sogenannten Nebenbüchern gebraucht werden. Der Reisende kann sich die ihm aufgegebenen Be­stellungen nebst den daran geknüpften Bedingungen genauer und sicherer aufzeichnen und wenn er auch seine Berichte stenographirt einsenden kann, wird er viel Zeit gewinnen, welche er für die Interessen seines Hauses oder zu seiner eigenen Erholung benutzen kann.

Die Stenographie läßt sich im kaufmännischen Leben, wenn man zur practischen Verwendung derselben geschritten ist, in so mannigfacher Weise nutzbar machen, daß man sie nicht mehr entbehren kann.

Ich hätte nicht gedacht sagte der Ches eines großen Handelshauses daß mir das Stenographiren späterhin etwas nützen würde, da ich als vierzehnjähriger Junge von meinem Vater gezwungen wurde, an einem Stenographie- lehrcursus theilzunehmen. Ich wurde Kaufmann, jetzt wüßte ich nicht, wie es gehen sollte, wenn ich nicht des Steno- graphirens mächtig wäre."

Bei Erlernung von fremden Sprachen wird die Steno­graphie ebenfalls dem Kaufmann von Nutzen sein, da sie ihm die Abkürzung des damit verbundenen unvermeidlichen Schreibgeschästes gewährt, wie sie auch gestattet, bei der Lectüre sich mancherlei für später zu merken.

Die Stenographie ist ja nicht eine bloße Handfertigkeit, sondern sie ist insbesondere die nach Gabelsberger eine höhere, vervollkommnete Schrift, wenn diese auch zur Erleichterung des Schreibgeschäftes überhaupt dient, deren Aneignung und practische Verwendung den Geist bildet und den Verstand schärst.

Aus alledem ersieht man, welche Vortheile die Steno­graphie für sich hat und kann nur jedem Kausmanne ange- rathen werden, sich schon in seiner Jugend dieser Kunst zu­

gibt der Herzog von Edinburg zu Ehren der Gäste eine Gartengesellschaft.

Druffel, 14. April. DerEtoile belge" zufolge ist die Ernennung Stanleys zum Gouverneur des Congostaates eine beschlossene Sache. Die Anwesenheit Mac Kinnons in Brüssel stehe im Zusammenhänge damit.

Bukarest, 14. April. Anläßlich des fünfundzwanzigsten Jahrestages ihrer Gründung hielt die rumänische Aka­demie der Wissenschaften gestern unter dem Präsidium des Königs und in Gegenwart der Königin und des Thron­folgers eine feierliche Sitzung ab. Der König hielt eine leb­haft akklamirte Ansprache und die Königin verlas ein noch nicht veröffentlichtes Gedicht. Es wurde eine Gedenkmedaille vertheilt. Abends fand ein Galadiner von 70 Gedecken zu Ehren der Akademiker statt- an demselben nahmen auch die Ehrenmitglieder und Correspondenten Theil.

Washington, 14. April. Das oberste Bundesgericht ent­schied gegen die Verfügung der Zolldirection von Newyork und Chicago, wonach wollene Kleiderstoffe, auch nur mit einigen Procenten Baumwolle gemischt, als halbwollene Stoffe zu verzollen seien.

Sd?iff»na<frrid>ten.

Bremen, 14. April. sPer transatlantischen Telegraph-! Der Schnelldampfer Eider, Capitän H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 4. April von Bremen und am 5. April von Southampion abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

CocaUs und AroVrrrzreLLes,

Gießen, 15. April.

Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigft geruht: am 4. April den Privatdocenten Dr. Wilhelm Sievers zu Gießen zum außerordentlichen Professor bei der philosophischen Facultät der Landes-Universität, ins­besondere für Geographie, zu ernennen.

Nach einer Verfügung der Kreisämter an die Bürger­meistereien ist nunmehr für sämmtliche Gemeinden des Großherzogthums zu ermitteln und zu berichten, welche französische Staatsangehörige sich in jeder Ge­meinde aufhalten. Die Aufnahme erstreckt sich auf folgende acht Punkte: Vor- und Zunamen- Geschlecht- Alter- Ort der Geburt (Departement, Gemeinde, Colonie)- Civilstand (ledig, verheirarhet, verwittwet, geschieden)- Zahl der Kinder- Stand bczw. Beruf- ob der Aufenthalt dauernd oder vorüber­gehend.

Die KriegerkameradschaftHassia" verfügt mit der Pr'.nz-Ludwig-Stistung gegenwärtig über ein Gesammtver- mögen von 44 299 Mk. Ihre Einnahmen betrugen im letzten Vereinsjahre 13018 Mk. und ihre Ausgabe 2489 Mk. Im letzten Jahre erklärten 28 neue Vereine ihren Beitritt zum Hassiaverband, sodaß sich dessen Bestand jetzt auf 530 Vereine mit 27 029 acliven und passiven Mitgliedern beziffert, gegen 25 645 Mitglieder im Vorjahre. Das Verbandsorgan, die Deutsche Krieger-Zeitung", wird von 398 Vereinen gehalten. An bedürftige Kameraden wurden im verflossenen Jahre 1470 Mk. als Unterstützung bewilligt, während die Einzel­vereine selbst 23 390 Mk. und insgesammt seit ihrer Gründung 235 860 Mk. Unterstützungsgelder auszahlten. DiePro­videntia" leistete an den Verein 4101 Mk. Bonificationen und seit der Dauer des Vertragsverhältnisses 36 813 Mk. Für das auf dem Kyffhäuser zu errichtende Kaiser-Wilhelm- Denkmal wurden in derHassia" 11000 Mk. gesammelt. Die deutschen Kriegervereine brachten bereits ca. 400 000 Mk. für diesen Zweck zusammen.

f Lich, 12. April. Gestern spielten einige Kinder in der Nähe der Wetter, als plötzlich das 3jährige Kind eines hiesigen Einwohners in den ziemlich angeschwollenen Fluß fiel. Zwei zufällig in der Nähe beschäftigte Frauen wurden es gewahr und mit einem eisernen Gartenrechen ge­lang es ihnen nach einiger Mühe, den Körper des Kindes zu

Frankfurter Stabttheater.

Für Samstag den 18. April bei eitet sich im hiesigen Opern­bause ein interessantes Ereigniß vor, indem die neue Oper von Manenet,Manon Lescant", zur ersten Aufführung gelangt. Der Componift kommt aus Paris zu dieser Vorstellung nach Frankfurt. Die Oper wird Sonntag den 19. wiederholt. Platzbernlluugen für beide Abende werden täglich an der Kasse des Opernhauses ent­gegengenommen.

zuwenden, sie wird ihm goldene Früchte tragen. Es ist ja Thatsache, daß Leute, die stenographiren können, in kauf­männischen Geschäften besser bezahlt werden, als solche, denen diese Kenntnisse mangeln.

Wenn nun die Frage aufgeworfen wird:Welches Stenographie-System sollen wir erlernen?" so wird man mit | bestem Gewissen sagen können, das Gabelsberger'sche I System, als das älteste, originellste und ver­breitetste, dessen Anhängerzahl eine weit größere ist, als die aller anderen deutschen Systeme zusammen­gen v mm en. 729 Vereine mit beinahe 20000 Mitgliedern beschäftigen sich mit der Förderung und Ausbreitung der erhabenen Kunst Meister Gabelsbergers. In 635 Lehr­anstalten, sowie in zahlreichen Privat- und Vereinscursen wurden im abgelaufenen Jahr allein 42 311 Personen in diesem System unterrichtet.

Mögen die Worte Gabelsbergers dessen im abgelausenen Sommer in München enthülltes Denkmal Zeugniß ablegt von der Dankbarkeit und Einigkeit seiner Jünger die Stenographie soll Gemeingut aller Ge­bildeten werden" bald ihrer Erfüllung entgegen gehen!

Zum Schluffe set hier noch eine sehr zu beachtende Aeußerung des Finanzministers Dr. Miquel über den Werth der Stenographie angeführt:

Die Stenographie ist mir geradezu unentbehrlich und ich bedaure nichts lebhafter, als daß die Chefs in den ver­schiedenen behördlichen Bureaus, für die es oft gefährlich ist, zu viel selbst zu schreiben, sich nicht der Stenographie bedienen. Wenn man eine höhere verantwortliche Stellung hat, dirigiren und disponiren muß, so wird man die Richtigkeit des Satzes immer fühlen:Was Andere thun können, soll man nicht selber thun." Man kann alsdann, was die Hauptsache ist, seine ganze Kraft auf das Entscheidende und aus das Wichtigste concentriren. Und da ist gerade die Steno­graphie dem Chef eines großen Handelshauses, einer großen Verwaltung, dem Präsidenten eines Gerichts­hofes genau ebenso nothwendig, wie dem Feld­herrn der Generalstab. Ich bin fest überzeugt, daß dies Schritt für Schritt immer mehr erkannt und daß das rasche Aufblühen auf diesem Gebiete mehr und mehr der Stenographie Boden verschaffen wird. Ich erblicke im Fortschreiten der Stenographie zugleich eine Befreiung unserer Behörden von einer unnützen, weitläufigen, kostspieligen und j zeitraubenden Schreiberei und ich kann nur wünschen, daß namentlich auch in der Verwaltung aller Aemter, in den Bank- und Geschäftshäusern die Bedeutung der Stenographie mehr und mehr begriffen werde zu Nutz und Frommen ihrer selb st."

Also, Kaufleute, lernt stenographiren! wgr.

Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen.

13. Woche. Vom 5. April bis 11. April 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 17,66.

Verkehr, Land» rrnd Volkswirthschaft.

Die Eilbriefe werden vom 1. April durch die Postanstalten zur besseren Kenntlichmachung mit einem liegenden Kreuz in Roth- schrift versehen.

Frankfurt, 13. April. Fruchtbericht. Weizen hiesiger und Wetterauer JL 22 25 bis 22.75, fremder <X 23.75 bis 24.25, Roggen hiesiger JL 19.50 bis 19.75, Hafer prima JL 1 -.75 bis 16.50, mittel JL. bis.

Frankfurt, 13. April. Vieh markt. Cs waren ange­trieben 434 Ochsen, 27 Bullen, 469 Kühe, Stiere und Rinder, 296 Kälber, 254 Hämmel und 530 Schweine. Die Preise stellten sich für Ochsen 1. Qual, auf JL 6569 pr. Ctr. Schlachtgewicht, 2. Qual, 6264, Bullen JL 4550, Kühe und Rinder 1. Qual. «X 56-58, 2. Qual. JL 40-46, Kälber 1. Qual. 6873 H, 2. Qual. 6063 /in, Hammel 1. Qual. 6466 H, 2. Qual. 5860 H per Pfd-, Schweine 1. Qual. 5456 H, 2. Qual. 5255 H pr. Pfd- Schlai> gewicht.

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