Ausgabe 
15.11.1891 Erstes Blatt
 
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warf den Commissionsantrag aus Ersetzung der stehenden Heere durch Narionalarmeen, nahm die Anträge auf vertrags­mäßige Stipulirung eines permanenten Schiedsgerichts, Schlichtung aller Arbeiterconflicte durch Schiedsgerichte und Wahl von Parlamentsmitgliedern, die das Congreßdoctrin verfechten, sowie der Errichtung des ständigen, internationalen Friedensbureaus in Bern. Bonghi theilt die Dankdepesche des Königs für die Huldigung mit, welche den Wunsch aus­spricht, daß die hochhumanitäre Aufgabe gelinge.

Madrid, 13. November. Während des zweiten Actes der heutigenLohengrin"-Vorstellung im königlichen Theater wurde ein Zwischenfall dadurch hervorgerufen, daß ein auf dem Amphitheater befindlicher Franzose eine feindliche Kundgebung ins Werk zu setzen suchte, welche indessen vom Publikum mit Hochrufen auf Wagner beantwortet wurde.

Barcelona, 13. November. Die Bereinigung der natio­nalen Arbeiter berieth heute über die Handelsverträge. Es wurde eine Resolution angenommen, welche bei Einführung der Zölle das Princip der Gleichberechtigung für alle im- portirten Artikel, namentlich für deutschen Alkohol, fordert.

Loudon, 13. November. Nach einer Meldung des Reuter'schen Bureaus aus Bombay von gesteru berichtet Hauptmann Dounghusband, daß die russische Expedition des Capitän Janoff, welche ihn und Lieutenant Davison von dem Pamirgebiete ausschloß, aus 50 Kosaken und 50 Fußsoldaten bestand. Die Russen überschritten chinesisches, afghanisches, sowie das Chiralgebiet, welch letzteres unter britischem Pro- tectorat steht. Während Davison in Alichur war, traf Janoff dort ein und zwang die Chinesen unter General Chang, Alichur zu räumen. Chang erklärte, China werde im nächsten Frühjahre ein größeres Heer zur Wiederbesetzung Alichurs senden.

Petersburg, 13. November. Nach einer amtlichen Ver­öffentlichung wird 1892 ein Festungs-Artillerie- Bataillon in Zgier formirt. Aus Rostow wird ge­meldet, daß die Schifffahrt auf dem Don geschloffen sei.

Rio de Janeiro, 13. November. Meldung des Neuter- schen Bureaus. Es erscheint sicher, daß in Rio Grande do Sul sich die Aufständischen der Verwaltung bemächtigten. Einige Offiziere reisten von Rio de Janeiro dorthin ab. Es verlautet, das Heer und die Marine gedächten, Fonseca zum Dictator auf Lebenszeit zu proclamiren. Die Armee werde ergänzt und die zwangsweise Aushebung von Soldaten erfolgen.

Rewyork, 13. November. Nach einer Meldung des Herald" aus Valparaiso nimmt der Auf stand in Rio Grande do Sul zu. Die Aufständischen, unter Führung des Generals Fernandez, hätten Santa Anna erobert und Gefangene gemacht. Todte und Verwundete habe es auf keiner Seite gegeben. Die Aufständischen hätten auf ihrer Seite fünf Infanterie-Regimenter und ein Cavalleria Regiment, die von Fonseca abfielen, außerdem hätten sie viele Freiwillige" ausgehoben.

Depeschen desBureau Herold".

Berlin, 14. November. Die General-Synode nahm den Entwurf betr. Verlegung des Buß- und Bettages von Frühjahr auf den Herbst an. Zugleich wurde eine Resolution Stöckers angenommen, welche Vereinbarungen mit den nord­deutschen Landeskirchen verlangt.

Berlin, 14. November. Der Chef der Berliner Criminal- polizei erklärte, das Ministerium des Innern plane die Auf­hebung des § 180 des Strafgesetzbuches, des sogenannten Kuppelparagraphen.

Berlin, 14. November. Das ganze deutsche Heer soll mit tragbaren Zeltausrüstungen versehen werden.

Rom, 14. November. Der Friedens-Congreß beschloß die Errichtung eines permanenten Centralbureaus der Friedensbewegung in Bern.

Paris, 13. November. Der allgemeine Aus st an d der Kohlengruben im Departement Pas de Calais ist un­mittelbar bevorstehend. Das Departement liefert die Hälfte der Kohlenproduction Frankreichs.

Warschau, 13. November. Die amtliche Feststellung des Minderertrags der diesjährigen Kartoffelernte Polens ergab dreißig Millionen Rubel. Es fanden in den letzten Tagen bedeutende Abladungen von Hülsenfrüchten nach Preußen statt.

Petersburg, 13. November. Dem Ministerium der Wegebauten wurde einProject einer Stadtverbindungs­bahn mit dem Centralbahnhof Petersburgs vorgelegt. Eine Actiengesellschaft hierzu mit fünf Millionen Rubel Capital erscheint gesichert. Die Strecke ist 15 Werst lang, wovon 7 in das Bereich der Stadt fallen.

Cocalc» «nd provinzielles.

Gießen, 14. November 1891.

-s. Die fünfte Vorstellung des Theater-Vereins, die am Donnerstag Abend vor nahezu ausverkauftem Hause statt­fand, brachte uns GoethesTorquato Tasso." Schon die gespannte Aufmerksamkeit der Zuhörer und der rauschende Beifall, welcher die Darsteller oftmals auf offener Scene und am Schluß jeden Actes belohnte, mag ein äußerlicher Beweis dafür sein, wie hinreichend dieses undramatische Drama bei echt künstlerischer Wiedergabe zu wirken vermag. Herr Hofmann als Tasso wußte die Verkörperung des leidenden dichterischen Genius überall trefflich zum Ausdruck zu bringen und sand in den Monologen der Kerkerscene und dem kräftigen letzten Aufzug die tiefsten Töne einer leidenschaftlichen schnell erregten Natur. Fräulein Frank als Leonore Sanvitale und Fräulein Gündel als Leonore von Este zeichneten sich vornehmlich aus durch ihr Zusammenspiel im reizenden dritten Act, der uns ganz in das Land versetzte, wo die Myrthe still und hoch der Lorbeer steht, und während Fräulein ^Frank die seine, von schöner Weisheit verklärte Selbstsucht der Gräfin von Scandiano meisterhaft wiederzugeben wußte, wirkte F äulein Gündel durch ihre treffliche Darstellung einer hoheits­

vollen reinen Weiblichkeit. Endlich hat Herr Hermann die schwere Rolle des Antonio Montecatino in geradezu unüber­trefflicher Weise aufgesatzt und verkörpert, und auch Herr A. Meyer als Herzog von Ferrara sand allgemeine An­erkennung. Nach einer so glänzenden Aufführung muß man gewiß dem Leiter des Ganzen, Herrn Intendanten Claar aus Frankfurt, dessen Werk auch die wirkungsvolle Ausstattung der kleinen Bühne war, und dem Vorstand des Theater- Vereins dankbare Anerkennung zollen.

Neues Theater. Mehr noch wie das Lustspiel ist die Posse geeignet, den Lachreiz des Zuschauers hervorzurusen. Unter den neuesten Possen hat sich in dieser Beziehung die gestern hier zum erstenmale aufgesuhrtePension Schüller" einen Ruf erworben und beherrscht seit längerer Zeit die deutsche Lustspiel-Bühne. Und in der That bietet diese reizende Posse eine solche Fülle drolliger ©eenen, daß man aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt. Der erste Act zeigt uns ein Cafe in Berlin, in welchem der bie­dere Rentner Philipp Klapproth (aus irgend einer Vorstadt Berlins) mit seiner Schwester, der verwittweten Ulrike Sprosser, und deren beiden Töchter Ida und Franziska, mit denen er Einkäufe halber nach Berlin hinein gefahren ist, verabredetermaßen zusammentrifft. Hier trifft er auch feinen Neffen Alfred Klapproth, der sich gern etabliren möchte, aber kein Geld hat. Der Onkel erbietet sich, ihm die nöthige Summe vorzuschießen, wenn er ihm einen Einblick in das Leben und Treiben in einer Irrenanstalt verschaffen könnte. Diese sonderbare Bedingung erzählt der Neffe seinem Freund, dem Maler Kißling, der ihm den Vorschlag macht, den Onkel in die durch seine eigenartigen Pensionäre bekannte Pension Schöller zu führen und diese ihm als eine Privatirrenanstalt zu bezeichnen. In dem Pensionat, dem der ehemalige Musik­director Schöller vorsteht, wohnt ein gewisser Fritz Bern- i hardy, ein internationaler Weltbummler, Frl. Josefine Krüger, eine überspannte Schriftstellerin, ferner die Schwägerin Schöllers, Frau Amalie Pfeiffer, welche durchaus ihre Toch­ter an den Mann bringen will, dann sein Neffe, Eugen Rümpel, der, seines Zeichens Commis, durchaus ein talent­voller Schauspieler zu sein glaubt, und schließlich der alte Major Gröber, der jede Aeußerung übermilitärische Tüch­tigkeit und verlorenen Proceß" als persönliche Beleidigung auffaßt. In dieser Gesellschaft befindet sich nun an demselben Abend der Rentner Klapproth, in dem guten Glauben, daß er sich unter Verrückten befinde und denselben ja nicht wider­sprechen dürfe, sondern scheinbar auf ihre Forderungen ein­gehen müsse. Diese Ansicht ruft nun die denkbar drolligsten Scenen hervor, die oft von zwergfellerschütternder Wirkung sind. Herr Director Rein ers spielte den dupirten Rent­ner Klapproth mit dem ihm eigenen trockenen Humor ausge­zeichnet, während Herr Georg Stegemann für so excen­trische Rollen wie die des halbverrückten und mit einem Sprachfehler behafteten Eugen Rümpel wie geschaffen scheint. Von den übrigen Rollen sind noch erwähnenswerth die des Herrn Peickner, welcher den verrückten Engländer sehr treffend imitirte, und die der Damen Frl. Elisabeth Bischoff, die die überspannte Schriftstellerin mit möglichster Natürlichkeit darzustellen suchte, ebenso Frau Lucy Linde­mann, die den Eifer, Junggesellen für- ihre Tochter zu capern, sehr drastisch zum Ausdruck brachte. Trotz des schlechten Wetters fand diePension Schöller" eine ziemliche Anzahl oon Zuschauern, und steht bei ihrer Originalität und Zugkraft, die sie auf allen Bühnen stets behauptete, zu er­warten, daß die am Sonntag stattfindende Wiederholung ein ausverkauftes Hans bringt.

Neues Theater. NachdemPension Schöller" am Freitag vor ziemlich gut besetztem Hanse einen durch­schlagenden Erfolg errungen hat, kommt diese lustige aller Novitäten heute Sonntag zur zweiten Aufführung. Nach­mittags 4 Uhr:Die Wichtelmänner", Kinder- und Schüler-Vorstellung zu halben Preisen, auf die wir besonders aufmerksam machen wollen.

Evangelischer Kirchengesangverein. Wie wir hören, wird der evang. Kirchengesangverein am nächsten Freitag eine Ausführung abhalten. Zur Ausführung wird das Ora­toriumDer-Jüngling von Nain" von Rob. Schwalm kommen. Der Inhalt des Concertprogramms soll eine Vor­feier zu dem nächsten Sonntage (Todtenfest) sein. Außer zwei hiesigen hochgeschätzten Solisten sind für das Oratorium Frl. Schmidt aus Hamburg ((Sopran) und Herr Petersen aus Hanau (Baß) gewonnen. DerJüngling von Nain" wird in unserem Blatte demnächst besprochen werden.

Vorttag. Im Saale desEinhorn" hielt gestern Abend vor einer ziemlich zahlreichen Zuhörerschaft der Afrika­reisende Th. West mark, ein geborener Schwede, den an­gekündigten Vortrag über feinen 15monatlichen Aufenthalt am Congo. Der Vortragende schilderte die Sitten und Gebräuche der Einwohner, unter denen der noch herrschende Kannibalismus als das hervorstechendste zu bezeichnen ist. Die Art und Weise, wie Stanley Civilisation nach den dunklen Erdtheil zu bringen und den dortigen Handel zu beleben versucht, hatte der Vortragende ebenfalls in feinen Vortrag eingeschloffen. Als Aufgabe künftiger civilisatorischer Arbeit in Afrika bezeichnete Herr Westmark vornehmlich den Kamps gegen die ©datieret.

Einjährig Freiwillige dürfen im Bereiche des 11. Armeecorps am 1. Aprtl kommenden Jahres eingestellt werden: Bei den Infanterie-Regimentern Nr. 81 in Frank­furt, Nr. 83 in Kassel, Nr. 116 in Gießen und Nr. 94 in Jena.

Lauterbach, 13. November. Am Mittwoch den 18. Nov., Vormittags 10 Uhr, findet im ©aale des Rathhauses zu Lauterbach eine ordentliche Hauptversammlung des landwirthschastlichen Bezirksvereins Lauterbach statt. Tages­ordnung: 1. Prüfung der Rechnung für 1890 2. Feststellung des Voranschlags für 1892/93; 3. Wahl eines Schriftführers

an Stelle des von Lauterbach versetzten Großh. Amtmanns Dr. Steeg; 4. Oberhessischer Obstbauverein; 5. Vortrag de§ Landwirthschaftslehrers Reiche lt von Friedberg überObst­bau im rauhen Klima".

Friedberg, 14. November. Morgen Sonntag, Nach­mittags 3 Uhr, findet in Reichelsheim im Gasthof zur Post eine Versammlung des Landwirthschastlichen Bezirks­tiereins Friedberg statt. Tagesordnung: Vortrag des Großh. Landwirthschaftslehrers vr. von Peter: 1. UeberAuszucht des Jungviehs", 2. über gemeinsamen Ankauf von Oelkuchen. Nach dieser Versammlung hält der Oberhessifche Obstbau­verein, Bezirksverein Friedberg, in demselben Local eine Ver­sammlung ab. Tagesordnung: Vortrag des Vorstehers der pomologischen Gärten in Friedberg, C. Reichelt, überdie practischen Ergebnisse der Obstausstellung in Gießen".

Vom Odenwalde, 12. November. Aus dem letzten Vieh- markte zu W. verkauste ein Bauer seinen Mastochsen an einen Metzgerper Cubikmeter" um 250 Mk. und erhoffte eine riesige Einnahme. Ein hinzugerufener Geometer belehrte ihn indessen bald vorn traurigen Gegentheile. Der listige Metzger war schließlich großmüthig genug, das reuige Bäuer­lein nur mit einem Fasse Bierüber die Klinge" springen zu lassen. Wie der amtirende Geometer das genaue Volumen des Ochsen unregelmäßiger Körper ermittelte, darüber wird geschwiegen.

Mainz, 12. November. Aus Antrag der Bürgermeisterei bewilligten die Stadtverordneten 3000 Mark zur Ver­abreichung von warmem Frühstück für bedürftige Schulkinder. Die seither verabreichte Hafergrütze-Suppe fällt weg und die Kinder erhalten für die Folge x/4 Liter Milch mit Brod.

Auszug aus den StEdesan.tsregisteriH

der Stadt Gretzea.

Aufgebote.

November: 12. Carl Emtl Stiasny, Commis dahier, mit Johanna Louise Adolfine Sophie Müller, geb. Böning, Wtttwe von Kaufmann Hermann August Müller zu Gießen.

Cheschlietzungerr.

November: 13. Johs. Gieß, Schneider dahier, mit Elisabeth« Flach Hierselbst. 13. Hugo Julius Hosch, Schuhmacher zu Biedenkopf, mit Katharine Größer dahier.

Geborene.

November: 5. Dem Rangirer Jean Schneider ein Sohn, Heinrich Karl. 5. Dem Bierbrauer Johann Heinrich Kraushaar ein Sohn, Wilhelm Karl. 11. Dem Feldwebel Ernst Kurcnbach eine Tochter, Anna Clara Olga. 12. Dem Kaufmann Julius Siesel ein Sohn, Ludwig.

Gestorbene.

November: 7. Martin Muller, 58 Jahre alt, Drenstmann dahier. 9. Marg. Dörr, geb. Fischer, 85 Jahre alt, dabier, Wtttwe von Schuhmacher Heinrich Dörr. 10. Emma Gottliebe Röther, geb. Knebel, 39 Jabre alt, dahier, Ehefrau des Obkrstlieutenants Berthold Röther. 11. Emilie Philippine Amend, 6 Monate alt. Tochter von Schuhmacher Karl Amend dahier. 11. Fritz Bärrn, 59 Jahre alt, Scribent dahier. 12. Wilhelm Gans, 34 Jahre alt, Fuhrmann dahier.

Auszug aus den Airchenbücherir

der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Getan sie.

Den 8. November. Dem Bürgermeistereigehilfen Valentin Döring eine Tochter, Marie Elisabeth, geboren den 23. September.

Denselben. Dem Färbereibesitzer Johann Christian Wallenfels ein Sohn. Karl Ludwig Wilhelm, geboren den 30. September.

Denselben. Dem Stattonsgehilfen Paul Neumann ein Sohn, Paul, geboren den 21. August.

Denselben. Dem Schneidermeister Wilhelm Hamel eine Tochter, Ella Anna Helene, geboren den 2. September.

Denselben. Dem Weißbinder Karl Wtnnecker ein Sohn, Georg Ludwig Karl, geboren den 12. September.

Denselben. Dem Magaziner Karl Richter ein Sohn, Wilhelm Adolf Otto, geboren den 7. September.

Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Karpf eine Tochter, Marie Katharine, geboren den 30. September.

Beerdigte.

Den 9. November. Martin Müller, Dienstmann, alt 60 Jahre, gestorben den 7. November.

Den 11. November. Margarethe Dörr, geb. Fischer, Wtttwe des Schuhmachermeisters Heinrich Dörr in Gießen, alt 85 Jahre, gestorben den 9. November.

Den 13. November. Fritz Bärrn, Bureaugehilfe, alt 59 Jahre, gestorben den 11. November.

Denselben. Emmy Gottliebe Roether, geb. Knebel, Ehefrau des Oberstlteutenants Berthold Roether in Glatz, alt 39 Jahre, gestorben den 10. November.

Verkehr, Land« Mttö Volkswirthschaft.

Siegen, 14. November. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,051.15, Hühnereier 1 7-8, 2 St.--H, Enteneier 1 ©t---H, 2 St. -

Käse pr ©t.510 H, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 25 4, Linsen pr. Liter 29 Tauben pr. Paar 0,400,60, Hühner pr° Stück JC 0,901 00, Hahnen pr. ©t .K. 0,50-0,75, Enten pr. Stück JL 1,70-2,00, Ochsenfleisch pr. Vsd 7076 Kuh- und Rindfleisch 62-66 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56744, Kalb­fleisch 60-64 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 7,00-8 50, Weißkraut pr. St. 410 3», Zwiebeln ver Centner 4,505,50, Milch per Liter 12-18 4, Gänse 46-56 H. n ,

Frankfurt a. M», 13 November. Der gestrige Schweine- markt im städtischen Viehbose war befahren mit 305 fetten Thieren; am Dienstag waren 226 fette Schweine am Markt ge­standen. Die Umsätze erfolgten zu den seitherigen Preisen: erste Sorte 5759 zweite Sorte 5456 H per Pfund.

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