Einzelbild herunterladen

Lord Salisburys, ein. Die von London herbeigeeilte Volks« menge begrüßte herzlichst das Kaiserpaar. Die Majestäten fuhren per Wagen vom Bahnhofe, wo Lord Salisbury, zum Schlosse, wo die Marquise Salisbury die Majestäten empfing.

Paris, 13. Juli. Aus dem Nordbahnhose stießen um Mitternacht zwei Expreßzüge zusammen. Achtzehn Per­sonen sind verwundet.

Locales an- Orovitizielles.

Gießen, 13. Juli.

Lenz'fcher Aelsenkeller. Die gestrigen Concerte der Gesellschaft Löt sch waren so zahlreich besucht, daß Viele wieder umkehren mußten, ohne Einlaß zu finden. Die Durch­führung der gestrigen Programme übertraf hohe Erwartungen, daher auch der enthusiastische Beifall, der jeder Nummer folgte, und wenn Herr Lötsch auf seinen Plakaten sagt, es sei dieanerkannt feinste reisende Gesellschaft", so hat er dies mit seinen bisherigen Vorstellungen bewiesen. Ebensowenig wie an Beifall, hat es an Lachsalven gefehlt- man muß Herrn Lötsch sehen alsKameel in der Wüste", wer da nicht lacht,daß alle Fenster wackeln", wie Lötsch sagt, der kann überhaupt nicht lachen. An zahlreichem Besuche wird es nach dem gestrigen Erfolge wohl auch an den nächsten Abenden nicht fehlen.

Ferien - Sonderzug nach Frankfurt a. M. und Basel. Wie aus dem Anzeigentheil ersichtlich, wird am 18. Juli ein Sonderzug mit 50 pCt. Fahrpreis-Ermäßigung von Hamburg nach Frankfurt a. M. und Basel über Cassel-Gießen, bezw. Mainz-Weißenburg befördert. Auf Station Gießen werden Fahrkarten ausgegeben. Näheres über Abfahrzeit ist aus den auf den Stationen aushängenden Bekanntmachungen zu ersehen oder bei den Fahrkarten-Ausgabestellen zu erfragen.

Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- h erzog empfingen am Samstag Vormittag u. A. den Major v. Kurnatowski und den Premierlieutenant Freiherrn v. Dalwig vom 2. Großh. Hess. Jns.-Regiment (Groß- Herzog) Nr. 116.

Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog haben Allergnädigst geruht: Am 8. l. Mts. den Ministerialcalculator bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen Franz Carl Heyder zum Ministerialrevisor bei dieser Behörde, an demselben Tage die Finanzaspi­ranten Wilhelm S ch w ö b e l aus Falken-Gesäß und Eduard Lang aus Groß-Felda zu Steuereinnehmern der Steuer­ämter Lampertheim, bezw. Viernheim, an demselben Tage den Stationsassistenten bei den Oberhessischen Eisenbahnen Carl Jost zum Stationsvorsteher bei diesen Bahnen zu ernennen.

Neunzehntes Mittelrheinisches Turnfest in Hanau. Das Fest-Programm ist nunmehr endgültig wie folgt festgestellt: Samstag den 2 5. Juli: Nachmittags 1 Uhr: Empfang der ankommenden Gäste am Ostbahnhof. Abends 6 Uhr: Sitzung des Kampfgerichts im Gartensaal des Bürgervereins. Abends 8 Uhr: Eröffnung des Festes und Begrüßungsfeier in der Festhalle. Gesangsvorträge der vereinigten Hanauer Männergesangvereine, Marmorgruppen und sonstige Aufführungen, sowie Concert aus dem Festplatz. Sonntag den 26. Juli: Morgens 6 Uhr: Weckruf. Vormittags: Empfang der eintreffenden Turner an den drei Bahnhöfen. Mittags 1212 x/2 Uhr: Aufstellung des Fest­zuges. Mittags 12 J/22 Uhr: Festzug durch die Stadt nach dem Festplatz. Nachmittags 3 Uhr: Freiübungen. Beginn des Musterriegenturnens. Doppel-Concert auf dem Festplatz. Abends 9 Uhr: Vertheilung der Ehrentafeln an die Musterriegen. Doppel-Concert und Tanz. Montag den 27. Juli: Morgens 6 Uhr: Weckruf. Sitzung des Kampfgerichts. Morgens 7 Uhr: Beginn des Einzelwett­turnens. Vormittags 812 Uhr: Concert auf dem Festplatz. Mittags 2 Uhr: Festessen mit Damen in der Festhalle. Nachmittags 4 Uhr: Kürturnen der geübteren Turner. Nachmittags 5 Uhr: Schauturnen der Schüler sämmtlicher Schulen. Concert aus dem Festplatz. Abends 8 Uhr: Ver-

beständige und dauernde Zunahme der Blitzgefahr construiren könnte. Ebenso gut ist die Möglichkeit vorhanden, daß eine weitere fünfzigjährige Beobachtungszeit wiederum eine Min­derung in der Zahl der Blitzschläge erkennen ließe, und würden alle jetzt an die Vermehrung der einschlagenden Blitze anknüpsenden Theorien sich als hinfällig erweisen.

Zunächst aber haben wir allerdings mit der Thatsache der zunehmenden Blitzhäufigkeit zu rechnen und demgemäß gilt es auch, noch mehr wie bislang der Blitzgefahr durch Vorsichtsmaßregeln zu begegnen. Der beste Schutz gegen die Blitzgefahr bleibt immer ein gut gearbeiteter Blitzableiter, dennoch will man noch heute namentlich auf dem Lande viel­fach nichts von Blitzableitern überhaupt wissen oder man bringt solche entweder an verkehrten Stellen oder in nicht genügender Anzahl an. Alle Baulichkeiten von einiger Länge oder Breite müssen mit mehreren Blitzableitern versehen werden, die in bestimmten, nicht zu großen Abständen von­einander zu stehen haben. Alles zierende Beiwerk bei den Stangen der Blitzableitungen, wie eiserne Schnörkel, Rosetten, Spiralen u. s. w. ist zu vermeiden, denn gerade hierdurch wird der Blitz häufig veranlaßt, von der Fangstange ab­zuspringen und in das Gebäude selbst einzuschlagen. Die ganze Leitung bis zum Erdboden muß stets in Ordnung und zweckentsprechend angebracht sein, damit der electrische Himmels­strom auf dem metallischen Leitungswege auch wirklich ver­bleibt. Nicht weniger Sorgfalt erfordert auch die unter­irdische Leitung- sie hat tief in das stets feuchte Erdreich hineinzuführen, sich hier in mehrere Aeste zu verzweigen und in metallenen Platten von Rothkupfer zu enden. Da die Anlage von Gas- und Wasserleitungen erfahrungsgemäß die Blitzgesahr für die Häuser steigert, so empfiehlt es sich außer­dem, den Blitzableiter mit dem vorhandenen Rohrsystem zu verbinden, denn es ist feststehend, daß Blitzschläge bei solchen

kündigung^der Sieger. Tableau und sonstige Aufführungen in der Festhalle. Doppel-Concert und Tanz auf dem Fest­platz. Dienstag den 28. Juli: Morgens 8 Uhr: Beginn des Wettfechtens. Vormittags 111 Uhr: Früh­schoppen und Concert vor den Bierhallen. Nachmittags 3 Uhr: Beginn des Wettringens. Nachmittags 4 Uhr: Concert aus dem Festplatz. Abends 6 Uhr: Verkündigung der Sieger. Abends 8 Uhr: Concert der vereinigten Hanauer Männergesangvereine in der Festhalle. Abends 9y2 Uhr: Feuerwerk und bengalische Beleuchtung des ganzen Festplatzes. Mittwoch den 29. Juli: Vormittags: Spazier­gänge in der Umgebung Hanaus. Nachmittags 3 Uhr: Ausflug nach Wilhelmsbad. Abschieds-Concert. Für die Anmeldungen wegen Freiquartieren ist letzter Termin auf den 15. Juli festgesetzt. Später einlaufende Anmeldungen können nur nach Maßgabe der noch vorhandenen Quartiere Berücksichtigung finden. Anmeldungen zur Theilnahme am Festmahl, welches am Montag den 27. Juli, Nachmittags 2 Uhr, in der Festhalle stattfindet, sind spätestens bis zstm 19. Juli, Mittags 12 Uhr, bei H. Jost jun. in Hanau zu bewirken. Endlich ist aus dem Festplatz ein Auskunstsbureau errichtet- daselbst können auch Briefe zur Beförderung auf­gegeben und ankommende Briefe in Empfang genommen werden, sobald die Adresse den VermerkHanau Festplatz" enthält.

380 Aerzte find im Großherzogthum Heffen zur Zeit practisch thätig, 145 in Starkenburg, 100 in Oberhessen und 135 in Rheinhessen. Auf einen Arzt kommen im Durch­schnitt rund 2500 Einwohner, in Mainz nur 2000, während im Vogelsberg und dem Odenwald über 4000 Einwohner aus einen Arzt kommen.

Die übungspfiichtigen Ersatz-Reservisten gelangen in diesem Jahre wie folgt zur Einziehung: Zur ersten Hebung auf 10 Wochen bei der Infanterie am 20., bei den Jägern am 25. August und bei der Fußartillerie am 1. September- zur zweiten Hebung aus 6 Wochen am 17., bezw. 22. und 29. September und zur dritten vierwöchigen Hebung am 7., bezw. 16. Juli und am 1. September. Für die Volksschul­lehrer der Reserve, welche zu einer sechs- oder vierwöchigen Hebung einberufen werden, finden die für die Ersatzreserve der Infanterie gegebenen Bestimmungen gleiche Anwendung.

Erledigte Stellen für Mllit'äranw'ärter im Bezirk des 11. Armee-Corps. Coburg, Postamt, Landbriesträger, vorerst gegen vierwöchige Kündigung, später auf Lebenszeit, 650 Mk. Gehalt, 144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß und 30 Mk. für Dienstkleidung. Hanau (Ostbahnhos), Specialdirection der Hessischen Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft in Mainz, provi­sorischer Kohlenmagazinsaufseher, auf dreimonatliche Kündigung, bei definitiver Anstellung 950 Mk. jährlich. Rasdorf, Re­gierung zu Cassel, Lyceumsrendant, aus Lebenszeit, 600 Mk. nebst freier ländlicher Wohnung und Benutzung eines Gemüse­gärtchens. Treysa, Stadtrath, Stadtdiener, auf Kündigung, 420 Mk. Fixum und 180 Mk. Nebeneiukommen etwa. Im Bezirk der Großh. Hessischen (25.) Division: Astheim, Wasserbauamt Mainz, Dammwärter, auf Widerruf, 924 Mk. Darmstadt, Großh. Staatsanwaltschaft Darmstadt, Schreib­gehilfe, aus Kündigung, eine baare Remuneration von mindestens 300 Mk. jährlich.

Darmstadt, 11. Juli. Herr Professor Gafsky traf heute mit einer großen Anzahl von Studirenden der Medicin aus Gießen dahier ein und besichtigten die Herren die hiesigen Krankenhäuser. Auch die Jmpsanstalt in Bessungen (bei Herrn Haas), woselbst die animalische Lymphe von den Kälbern entnommen und präparirt wird, wurde besucht.

* Die Deutsche Landwirthschasts-Gesellschaft veröffentlicht soeben in ihrer neuesten Ausgabe ihrer Mittheilungen eine Hebersicht über die Ergebnisse der in der ersten Hälfte des vorigen Monats abgehaltenen Wanderausstellung zu Bremen, sie gibt eine vollständige Liste der vergebenen Preise, Beschreibung der Versammlungen und Ausflüge. Von dem Besuch der Ausstellung wird mitgetheilt, daß derselbe

Anschlüssen deren gute Durchführung vorausgesetzt der Blitzleitung an die Rohre der Gas- und Wasserleitungen weit überwiegend ohne Schaden für die Gebäude und die Rohr­leitungen verlausen.

Dagegen gibt es noch einige, von der Wissenschaft und Erfahrung dictirte Vorsichtsmaßregeln, deren Befolgung bei Gewittern stets angebracht erscheint. Sie gelten theils für das Freie, theils für das Haus. In ersterem Falle ist be­sonders zu beachten, daß man bei einem Gewitter niemals unter hohen Bäumen, an Thorwegen und vorstehenden Dächern Schutz suche- befindet man sich aber ganz auf freiem Felde, wo kein Obdach zu erreichen ist, so gehe man nur langsam weiter. Durch Lausen während eines Gewitters aus freiem Felde setzt man sich der Gefahr aus, den Blitz infolge des entstandenen Luftzuges und der verstärkten Hautausdünstung anzuziehen, und in der That sind die Fälle durchaus nicht selten, daß Menschen beim eiligen Laufe während eines Ge­witters vom Blitze getroffen worden sind. Weilt man während eines Gewitters im Hause, so ist es am besten, die Mitte des Zimmers auszusuchen, denn die meisten einschlagenden Blitze fahren nicht quer durch die Räumlichkeiten, sondern an den Wänden derselben entlang. Durchaus empfehlenswerth ist auch das Oeffnen eines Fensterflügels oder aber einer Zimmerthür bei einem Gewitter, dagegen Thür und Fenster zugleich öffnen zu wollen, würde entschieden gefährlich sein, denn der alsdann entstehende scharfe Luftzug könnte gerade unter Hmständen den Blitz anziehen. Im Hebrigen aber sei man auch bei dem schwersten Gewitter gefaßt und entschlossen und vermeide jede äußerliche Aengstlichkeit, es wirkt dann ein solches Beispiel fast immer beruhigend aus bie Umgebung, aus die Familien und sonstigen Hausgenossen.

71,000 Personen betragen hat, wozu noch Aussteller, Richter' und andere bei der Ausstellung betheiligte Personen hinzu­kommen. Die Gesammteinnahme und der Besuch, auch der Besuch der Mitglieder der Gesellschaft, stellte sich in Bremen so hoch wie auf der Ausstellung vor zwei Jahren in Magde­burg. Es wird daraus der Schluß gezogen, daß mit Berück­sichtigung der Lage von Bremen die Anziehungskraft der Wanderausstellungen der Gesellschaft zugenommen har und thatsächlich sah man in Bremen die gesummte deutsche Land- wirthschaft vertreten, in erster Linie natürlich das nord­westliche Deutschland. Die Mitglieder der Gesellschaft machten an dem letzten Tage der Ausstellung und in den Tagen darauf Ausflüge in die Marschen, Moore und Heiden von Hannover und Oldenburg. Es ist besonders bemerkens- werth, daß die Zahl der Mitglieder der Deutschen Landwirth- schafts-Gesellschaft in Bremen auf 6600 angewachsen war. Die nächste Wanderausstellung findet im Jahr 1892 in Königs­berg in Preußen statt.

Universität- - Nachrichten.

Marburg, 11. Juli. Wie verlautet, hat Herr Professor Dr. Rubner, Director des hygienischen Instituts Hierselbst, einen ehrenvollen Ruf nach Berlin erhalten. Herr Dr. phil. Kochen- dörfser, Custos an der Universitäts-Bibliothek in Kiel, ist an Stelle des verstorbenen Custos Dr. Habrucker vom 1. August d. I. an, an die hiesige Universitäts-Bibliothek versetzt worden.

Schisisnachrichten.

Hamburg, 11. Juli. Der Hamburger Doppelschraubens SchnelldampferFürst Bismarck", Capitän Albers, der Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, welcher am 4. Juli von Southampton abgegangen, ist am 11. Juli, 3 Uhr Morgens^ wohlbehalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 7 Tage 16 Stunden 45 Min. Oceanfahrt von Southampton 6 Tage 15 Stunden 45 Min., von Queenstown aus gerechnet nur 6 Tage 45 Min.

Literatur u«- Aunft.

Im Verlag von Friedr. Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. B.- erschien: ^Memoiren eines Couleur-Studenten^, mitgetheilt von Curt Abel. Der Verfasser, der durch seine kritischen Schriften und Betrachtungen überDuell und Ehre" bereits sich einen Namen gesichert, bietet in vorliegendem Werke eine eigenartige Schilderung des gegenwärtigen Studentenwesens, ein Pendant zu Zachariäs Renommist", alle berechtigten und unberechtigten Sonderheiten der akademischenJugend" ungeschminkt und satirisch bloßlegend. Ganz besonders ist auch hierin seine Stellungnahme zum Duell klar- gelegt. Das Buch dürfte in betheiligten Kreisen weiteste Verbreitung finden.

Verkehr, Land« und Volkswrrihsrhaft.

Grünberg, 11. Juli. Fruchtpreise. Weizen JL 23, Korn «/& 2160, Gerste 17.90, Hafer JL 16.50, Erbsen JL Linsen JL., Wicken JL, Lein JL., Kartoffeln JL 9.10» Frankfurt, 10. Juli. Gestern und heute war der Markt mit einer Unmasse von Kirschen befahren. Der Preis pro Centner stellt sich auf 46 Mk., im Detail per Pfund auf 815 Pfg. Ein großer Thetl wurde nach auswärts verkauft. Neue Kartoffeln stellen sich aus 912 Mk. pro 50 Kilo, im Detail das Gescheid auf 20 bis 25 Pfg. Die Qualität ist eine gute, jedenfalls besser als die bet alten, für die per Malter 10 Mk. bezahlt werden. Reineclauden und Pflaumen, die Italien liefert, kosten das Pfund 35 Pfg.

Frankfurt» 10. Juli. Der gestrige Markt im städtischen Viehhos war befahren mit 602 Stück Kälbern, 19 Hammeln und 289 Schweinen. Die Umsatzpreise blieben unverändert: Kälber erster Sorte 68 bis 73 Pfg., zweiter Sorte 57 bis 63 Pfg., Hämmel erster Sorte 62 bis 64 Pfg., zweiter Sorte 56 bis 58 Pfg- Schweine erster Sorte 56 bis 58 Pfg., zweiter Sorte 54 bis 55 Pfg. per Pfund.

Frankfurta.M., 12.Juli. Marktpreise vom 11.Juli.. Heu- und Strohmarkt. Heu 100 Kilo M. 67.60. Stroh M. 5.607. Victualten: Butter 50 Kilo M. 95., per Pfund M. 1,001.15, Eier 57 Pf. Brod. Roggenbrot) (2 Kilo) 45 Pf., do. feines 47 Pf. Gemischtes (3 Kilo) 94 Pf. Gemüse rc. Arttschoken 5060 Pf. Rothe Rüben 1530 Pf. Romainsalat 2030 Pf. Kopfsalat 615 Pf. Mäusekartoffeln per Gescheid 25 Pf. Rothe Kartoffeln per Gescheid 78 Pf. Maltheser Kartoffeln per Pfund 1518 Pf. Suppengrünes 1015 Pf. Zwiebel per Pfund 15 Pf., per 50 Kilo M. 5.-6., per Gescheid 20 Pf. Borage 1015 Pf. Neuer Schnittlauch per Topf 40 Pf. Brunnenkresse per Päckchen 1012 Pf. Neue Gartenkresse per Päckchen 2030 Pf. Sellerieköpfe per Stück 1530 Pf. Fran­zösische Sellerie 6070 Pf. Erbsen, ganze per Pfd. 1015 Pf., do. geschält 1617 Pf. Neue deutsche Erbsen 3540 Pf. Italienische Erbsen 3035 Pf. Französische Zuckerschoten 8090 Pf. Neues Roth- kraut 1540 Pf. Gelbe Rüben 56 Pf. Neue weiße Rüben per Portion 1525 Pf. Radischen per Päckchen 34 Pf. Meerretttia 100 Stück M. 616, per Stück 1020 Pf. Carotten 1518 Pf. Neuer kleiner Blumenkohl 5080 Pf. Franz. Bohnen per Pfund 3040 Pf. Salatgemüse 3050 Pf. Neue Rettige per Stück 610 Pf., do. weiße 812 Pf. Gurken per Stück 3050 Pf. Jtal. Zwiebel per Pfund 15 Pf. Franz. Paradiesäpfel per Pfund M. 1.50. Mai­kräuter 3 Pf.

Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater-

Opernhaus-

Dienstag den 14., Mittwoch den 15., Donnerstag den 16., Freitag den 17., Samstag den 18., Sonntag den 19. und Montag den 20. Juli: Excelsior. Außer Abonnement. Große Preise.

Das ganze Geheimniss, auch in den gereifteren Jahren zu erhalten, besteht darin, dass man die Haut pflegt, sie zart und geschmeidig erhält und sich von der Anwendung schlechter, sodascharfer Seifen hütet. Durch das Waschen mit solcher, wird die Haut rissig und welk. Wer diese Altersboten vermeiden, wer das Antlitz hübsch, die Haut gesund und frisch erhalten will, der verwende für seine Toilette keine andere Seife als die bewährte

Doerings Seife, laut chemischer Analyse, anerkannt als die mildeste, die reinste und beste Seife der Welt. Zu haben ä 40 Pfg. in Giessen bei Gehr, Adami, Benner &. Krumm, Engros-Verkauf; C. F. Conrad, Drebes &. Wallenfels, Eberhard Dort, Fritz Egly, E. Fischbach, A. Geisse, G. Gerhardt, L. Kalkhof, Gg. Kinkel, L. Loth, Eberh. Metzger, P. J. Mobs, C. Möser, H. F. Nassauer, A. Noll II., Carl Petri, Marktplatz, Otto Schaaf, J. M. Schulhof, Frau R. F. Thomas, A. Voigt, Heinrich Wallach. 5453

Engros-Verkauf: Benner & Krumm.

Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 13. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13, Luft I8V2 Grad Reaumur.

L. Ehr. Rübsamen Wwe.