Ausgabe 
14.1.1891
 
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nertn Äusschrnückmg ,lche im Lause öteieS- summe van nicht 3aR* Bericht- des leitenden etwas gering etliche BereinsachwS «er 5 stattftden muB. M J itn Interesse Mst«r . ® werde« demselde gaben gestellt, «" »* "*ocäS &- -der m**'

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Hannover-Oberhesfischer Güterverkehr.

Am 15. d. M. gelangt der Nachtrag Ylli zum Hannooer-Oberhessischen Güter- -tarif zur Einführung, über dessen Inhalt -je Güterexpeditionen Auskunft ertheilen.

Gießen, den 10. Januar 1891.

Großh. Direction [4d4 j der Oberbesfischen Eisenbahnen. Bekanntmachung. In unserem Genossenschastsregister ist eingetragen, daß Georg Köhler! von Leihgestern an Stelle eines aus­geschiedenen Mitgliedes in den Vor­stand des landwirthschastlichen Consum- vereins Leihgestern, eingetr. Gen mit unbeschr. Haftpflicht, gewählt worden ist.

Gießen, den 8. Januar 1891. Großh. Amtsgericht Gießen. ________Kullmann.______£43

Versteigerung.

In den Räumen der Äten Frauen- Klinik, auf dem Brandplatz hinter der Zeughaus-Kaserne in Gießen, sollen verschiedene ausrangirte Möbelstücke u. s. w., wie:

hölzerne und eiserne Bettstellen, eiserne Kinderbettstellen, Tische, Stühle, Bänke, 1 Sopha, Rouleaux, Teppiche, Lumpen rc.

Donnerstag den 15. Januar 1891, Vormittags 11 Uhr, öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 13. Januar 1891. Großh. Direction der Frauen - Klinik. __________Löhlein.£54 Bei dem unterzeichneten Lazarcth soll «m 16. Januar 1891, Vormittags 11 Uhr, die Lieferung der Verpflegungs- bedürfnisse, sowie die Abnahme der Küchen- abfälle, Knochen rc. für die Zeit vom 1. April 1891 bis Ende März 1892 ver­geben werden. . rA"f?

Die Bedingungen liegen im Geschäfts­zimmer des Lazareths zur Einsicht auf.

Garnison Sazareth Gießen.

Bauholz- Versteigerung im

Billinger Gemeindewald.

Montag den 1» Januar d I. werden versteigert in den Di- stricten Schlaghaus und Blaustück:

1) 261 Stück Eichen-Stämme mit 41,41 fm,

2) 268 Stück Fichten-Stämme mit 107,71 fm,

3) 43 Stück Eichen-Derbstangen mit 2,68 fm,

4) 69 Stück FichteN'Derbstangen mit 5,73 fm,

5) 29 Stück Pappel-Stämme mit 18,67 fm.

Der Anfang ist Vormittags 9Vr Uhr an den Pappelstämmen, welche an der Kreisstraße nach Nonnenroth, 5 Minuten von der Bahnstation VMngen, lagern.

VMngen, den 12. Januar 1891. Großh Bürgermeisterei Villingen.

__________Koch______445

Donnerstag, 15. Januar,

Vormittags von 10 Uhr ab, Fortsetzung d. Versteigerung im Hofe desBezirk-eowmando- (Seltersweg). Zur Versteigerung kommt: alte» Brennholz, gut erhaltene-Schreinerhokz sowie Thüreu, eine große Parthie Dach­ziegel, 4 große Glasstügel und dgl.__453

Mittwoch den 14. Januar,

Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich imAdler" dahier ver­schiedenes Mobiliar, darunter zwei voll- ftinbiae Betten.

Geißler, 455 Gerichtsvollzieher.

Seilgeöotenes.

Kornflroh u. Karloffttn verkauft Ludwig Pfaff Wwe., 451_____________ Tiefenweg 3.________

450] Den so beliebt gewordenen BfutfcOenKognac, pro Liter 2 Mark incl. Flasche, bringe hiermit in empfehlende Erinne­rung. Bei größerer Abnahme ent­sprechenden Rabatt.

Ferde Drebes,

462 21 Marktplatz 21.

Bekanntmachung.

betreffend die Heichelheim'sche Stiftung.

Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 an eine in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 25. Januar d. I. auf unserem Bureau entgegengenommen.

Gießen, den 7. Januar 1891.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 406

EBie Versicherungs - Actien - Gesellschaft

Khenania in Köln a. Kh.

empfiehlt Eiuzelverstcherungeu gegen die Folgen körperlicher Unfälle in und außer dem Berufe, sowie Reiseversicherungen.

Nähere Auskunft ertheilt die Agentur von

340______________________Heinrich Wallach in Gießen.

Cafe Schnell, Brandgasse 3.

Holzversteigerung.

Donnerstag den 22. Januar sollen im Fürstlichen Thier­garten r

34 Eichen - Stämme von 25 bis 66 cm Durchmesser, darunter Stämme bis zu 3 Festmeter Inhalt,

14 Buchen-Stämme von 33 bis 66 cm Durchmesser,

1 Fichten-Stamm von 25 cm Durchmesser,

1 Linden-Stamm von 19 cm Durchmesser,

2 Eichen-Stöcke (zum Amboß geeignet),

1 Buchen-Stock (zum Hackblock geeignet),

und Freitag den 23. Januar:

151 Rmtr. Buchen-Scheitholz,

233 Buchen- und Eichen-Prügelholz,

843 Buchen-Reiser,

98 Buchen-Stockholz und

320 Stück Fichten-Reiserstangen öffentlich meistbietend verkauft werden.

Versammlung der Käufer an beiden Tagen an der Hungen-Schottener Straße Morgens 10 Uhr vor dem Thiergarten.

Villingen, den 12. Januar 1891.

Fürstliche Obersörsterei.

H o m a n n. ___________ 447

Sensationell!

Johann Janssen als Kätscher erwiesen!

Bei Curt v. Münchow, Universitäts-Druckerei und Verlags­buchhandlung in Gießsu, ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

Pseudo Isidorus redivivus

oder eine litterarifche Urkundenfälschung de- 19. Jahrh. im 3nte?effe der römischen Kirche.

Offenes Sendschreiben an den Prälaten, destgnirten Kardinal - Archivar Johanne- Janssen in Frankfurt a. M. von Pfarrer Strnck-berg in Gießen. (Mit einem Briefe von Kardinal Melchers in Rom). Preis 40 H.

Das von der Verlagshandlung Curt von Münchow in Gießen empfohlene Sendschreiben des Pfarrers Strucksberg bringt in der That eine sensationelle Enthüllung. Noch unlängst wurde imNeichsboten" gefragt, ob dem Geschichts­schreiber Janssen schon einebewußte Unrichtigkett" nachgewiesen sei Seine bis­herigen Gegner haben ihm nur tendenziöse Darstellung und Verschweigung wichtiger historischer Momente zur Last legen können- Strucksberg iührt den stritten Beweis, daß der neue kurialistische Reformationshistoriker die Lehre und Praxis Tetzels dadurch zu rechtfertigen sucht, daß er an Stelle der berüchtigten Ablaß- oder Beicht- beiefe, durch deren Verkauf Tctzel seine Kasse füllte, die Beichtväter unterschiebt. Indem er aber so die Scylla der Ablaßkrämerei vermeidet, stürzt er unversehens tn die Charybdis dogmatischer Jncorrectheit und fehlt gegen die einfachste Katechismus- wahrheit dadurch, daß er die Beichtpriester für die Spender des vollkommenen Ablaffes ausgibt, den nur der Papst ertheilen kann und den er damals eben durch die von den Ablaßcommissaren feilgehaltenen mit Unterschrift und Siegel versehenen Ablaßbriefe auszutheilen pflegte.

Kardinal Melchers, dem die Angelegenheit unterbreitet wurde, erklärt sich wegen Mangel an Quellenmaterial außer Stande, die Sache zu entscheiden, fcofft aber, daß Janssen auch diese schwerwiegende Anschuldigung widerlegen wird. Ob diese Hoffnung begründet ist, davon möge der Leser sich selbst überzeugen. [291

Herr Geheimerath Professor Dr. Wasserschleben, der berühmte Kano- nist, schreibt dem Verfasser mit wendender Post:

Für die freundliche Zusendung Ihres Schriftchens gegen Jansien, welches ich mit Interesse gelesen habe, sage ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank "

Herr Geheimer Oberschulrath Professor Dr. Schiller, der ausgezeichnete Pädagoge, schreibt:

Für die freundliche Uebersendung Ihrer interessanten Schrift Pseudo- Isidorus redivivus danke ich Ihnen ganz ergebenst."

Ein anderer bedeutender Schulmann, Herr Realgymnasialdirettor Weyh- rich, schreibt:

Mit großem Jntereffe habe ich Ihre Schrift gelesen und ich darf die Hoffnung hegen daß Ihr Vorgang zu eingehenderer Prüfung' der von Janssen benützten und nicht benützten Quellen veranlassen und ähnlich wichtige Ergeb­nisse im Interesse der geschichtlichen Wahrheit erzeugen wird. Mit dem Motto vivat sequens! Ihnen meinen herzlichsten Glückwunsch und den besten Dank für die Uebersendung Ihrer werthvollen Schrift."

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Heute Dienstag den 13. «nd Mittwoch den 14. Januar r Grosse Brillant - Specialitäten - Vorstellung des Komikers H. Schäfer, gen. Ohr.

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Ferner empfehle: Neues Genoffen- fchasts-Gefetz (Nr. 101/2), Gewerbe­ordnung, Krankenversicherung d. Arb. (Nr. 5), Unfall- und Krankenversiche­rung d. Arb. (Nr. 7), Unfallversiche­rung bei Bauarbeiten (28/29), Unfall­versicherung der bei Bauten beschäs- ttgten Personen (Nr. 58), Unfall- und Krankenversicherung für Forst- und Landwirthschast (28/29), a Nr. 20

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