Ausgabe 
13.12.1891 Erstes Blatt
 
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Weihnächte-Verloosung

der

Darmstädter Gewerbehalle.

Hauptgewinn i. W. v. 1200 Mark. 520 Gewinne 11700

1 Loos nur 1 Mark.

Ziehung unwiderruflich am 20. Decbr. d. j.

SMF Loose sind zu haben bei Herren Hch. Wallach und C. Lehrmund in Giessen. 10656

»ifeubahu-PriorttLteu.

Hm«trantfd|t Giseuvahn-Boud»

138.001 Ser. KömgS-Lauroh^Act.

Aelsenk Bergw.»Nct.

106.00

Redactton: A. Scheyda. Druck uiib Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.

7100 *< 1 00 1S5.37 137 80 108.80 110.60 4 S.50

00 10 89 SO 79.10 32.80

6o/oChtc.Milw.f.St.Paul Prt.,rückzahlb. 1910 .

5o/Chic.Milw.f.St.P«ul

Prt.,rückzahlb. 1921 .

60/oC.entt.Pacis.I.Mrtg. rückzablb. 1896 . .

Die Nachtzeit«, von 6 Uhr Abends bl« 65» Uhr früh find durch Unierstreichen der Mtnutenzahleu auSgejelchaet. Die fetten Ziffern bezeichnen die Schnellzüge. Die mit bezeichneten Züge führen nur L und 2. Klaffe.

t) Begehrt während der Monate November bis einschließlich Februar nur an Montagen und Diens­tagen ab Stockheim.

t+) Verkehrt während der Monate November bis einschließlich Februar nur an Sonn- und Montagen zwischen Nidda und Stockheim, sonst an all« Tagen zwischen Gießen und Nidda.

Fahrplan

der aus Station Gießen verkehrenden Eisenbahnrüge.

DiSconto-Comntaad^Ärntz Darmstädter BankAct. Dresdener Bmrk- Nordd. Lloyd-Act.

Wiener Bankver.-Ac/ Oeft. Eredtt-Act.

Deft Staat4b.sA<t.

Course der Frankfurter Börse

Etaatsarrlaiherr.

Gonrsvericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frauksutter Börse vom 12. December 1891.

Schlußconrs- 1 Uhr 15 Mim

Börfeuwoeherrverieht

von E. WasserNehleben, Bankgeschäft.

Die Tendenz der Woche stand unter dem Einfluß zweier einander wider­sprechender Ereignisse: die Verwerfung des Antrags auf Verstaatlichung der Central­bahn durch Volksabstimmung in der Schweiz und der Veröffentlichung der Handels­verträge Deutschlands mit Oesterreich-Ungarn und Italien. Das erste Ereigntß hatte im ungünstigen Sinne wirken müssen und thatsächltch kam auch dieser Einfluß im Cours der Centralbahnactien und der befreundeten Werthe deutlich zum Aus­druck, besonders als nach der Verwerfung des Antrags der Bundespräsident Weltt um seine Entlassung einkam. Da man aber im Allgemeinen sich über das Schicksal der Vorlage keine Illusionen gemacht hatte und nur unter dem Einflüsse der in den letzten Tagen sehr gesteigerten Agitation hier und da ein Hoffnungsfunke empor­geglommen war, so konnte die Wirkung der Handelsverträge ohne große Abschwächung zum Ausduck kommen. Dieselbe war eine durchaus günstige, das beweisen die Course der Banken, unter denen Dtsconto bis 173, Credtt bis 241 stiegen, mehr aber noch die der Bahnen, die durchgängig und zum Thetl sehr erhebliche Steigerungen erzielten. Als Bismarck fiel, da war es vornehmlich die Hoffnung, daß mit seinem Weggang das System des starren Schutzzolles eine Aenderung erfahren würde, welche die Börse aufrecht erhielt. Diese Hoffnung wird jetzt zur Wirklichkeit, und nichts ist natürlicher, als daß die Börse ihrer Befriedigung hierüber durch steigende Course Ausdruck verleiht. Der Reichskanzler verwahrt sich zwar dagegen, daß die Verträge eine Aenderung des bisherigen Systems darstellen, aber jedes Wort seiner Rede weist auf den außerordentlichen Unterschied hin, der zwischen der früheren und der jetzigen Auffassung besteht, und wenn die Schäden eines extremen Schutzes der nationalen Arbeit so offen dargelegt werden wie hier, wenn dte Regierung so klar erkannt hat, daß Industrie und Handel die wesentlichsten Quellen des Wohlstandes sind und daß diese nur im lebendigen Ausstand mit anderen Ländern gedeihen können, so kann kein Zweifel mehr obwalten, daß der Weg, der jetzt etngeschlagen wird, zu einer Umkehr von dem bisherigen System führen muß. Freilich wird die Wirkung der Verträge keine plötzliche sein, lange Zett mag darüber hingehen, ehe der wohlthätige Einfluß derselben sich nachweisen lägt, und das mag für die Börse eine Mahnung sein, Maß zu halten, aber dennoch wird man berechtigt finden, daß wenn in dte trübe Zett eines wirthschaftlichen Niedergangs ein Hoffnungsstrahl fällt, der den geschwundenen Muth aufs Neue belebt, dte Börse der neuerwachten Hoffnung durch eine Aufbesserung der Course Ausdruck verleiht In der Hauptsache scheinen allerdings noch Deckungen dte Steigerung verursacht zu haben, wenn auch einzelne Meinungskäufe mit untergelaufen sein mögen.

Das Publikum aber hat sich nach wie vor ablehnend verhalten und an diesen Verhältnissen hat die Veröffentlichung der Verträge also nichts geändert. Der Verkehr blieb still und eng begrenzt, die Course hielten sich, nachdem die Anregung vorüber war, nur notdürftig auf der früheren Höhe und die Neigung, sich nicht weiter zu engagiren, war deutlich erkennbar. Mit dem Ende der Woche gingen die Course dann auch wieder stärker zurück, sodaß mit der bisherigen Aufbesserung^ Wirkung der Handelsverträge erschöpft scheint. Falsche Gerüchte haben mitgewirkt, die Course schneller wieder herabzudrücken, als dies sonst wohl der Fall gewesen wäre, aber auch ohne diese waren Momente vorhanden, die auf eine Abschwächung wirken mußten. In Brasilien sind die politischen Wirren größer geworden und die Börse in Rio de Janeiro unterlag einer Panik, über deren Ursprung man anfänglich tm Unklaren war und dte man später auf die Zahlungseinstellung der Gesellschaft für brasilianische Bahnen zurückführte. Genaueres hierüber ist nicht bekannt geworden, aber Angesichts der Betheiligung der Discontogesellschaft an brasilianischen Ge­schäften fand man darin hinreichenden Grund, um auf den Cours der Actien zu drücken. Auch die Lage in Portugal ist durchaus noch nicht fo geklärt, als frühere Nachrichten erwarten ließen. Es sind neuerdings wieder Schwierigkeiten in den Verhandlungen über den Vorschuß entstanden, die in Paris leicht genommen werden, und damit scheint die Zahlung der Coupons als auch die Reorganisation der Finanzen wieder in das Ungewisse entrückt. Rechnet man hierzu noch Befürch­tungen , die durch eine Aeußerung des Reichsanzeigers wiederaufgeweckt wurden, und die dahin gehen, daß gesetzgeberische Maßregeln den Verkehr der Börse erschweren könnten, ferner die Klagen aus den Kohlenrevieren und Nachrichten von Arbeiterentlaffungen bei einigen Eisenwerken, fo sind Gründe genug vorhanden, die ein allmäliges Ermatten der Tendenz begreiflich erscheinen lassen.

Ganz vorübergehend hat die Ermäßigung der englischen Bankrate auf 3Va°/o dem Markt noch etwas Festigkeit verliehen. Diese Herabsetzung, die im Angesicht des bevorstehenden Decemberbedarfs erfolgt, ist in der That das erfreulichste Zeichen der sich vollziehenden Gesundung der Marktverhältnisse, wenn sie auch vorläufig noch einen Rückschluß auf einen gänzlichen Mangel an Unternehmungsgeist gestattet. Auch in Deutschland bleibt die Lage des Geldmarktes durchaus zufriedenstellend, obgleich die Sätze unter dem Einfluß bedeutender Rückzahlungen an die Seehand­lung etwas angezogen haben.

Die Abschwächung am Freitag hat Disconto wieder auf 169 herabgedrückt, sodaß ein Wochengewinn für diese nicht mehr übrig bleibt. Das Gleiche gilt von Darmstädter Bankactien. Dagegen haben Credtt nahezu die ganze Steigerung behauptet und gehen mit 4 fl. Gewinn aus der Woche hervor. Die übrigen deutschen Banken blieben auch verhältnißmäßig fest, sogar Cassawerthe und Dresdner und Handelsgesellschaft schließen 3% Über dem Vergleichscours.

Die Dividendentaxationen sind ziemlich vollständig erschienen, ohne weitere Überraschungen zu bringen. Die größte Wirkung hatten die Handelsverträge im Markt der Transportwerthe, weil ein lebhafterer Güteraustausch hier zuerst in Er­scheinung treten würde. Von deutschen Actien haben Hessische Ludwigsbahn einen Gewinn von 2o/o erzielt und einen ähnlichen verzeichnen Bexbacher Actien, größere Bewegung vollzog sich aber unter den fremdländischen Bahnen. Hier erlangten Böhmische Westbahn 3 fl, Nordbahn 2 fl., Duxer 6 fl., Staatsbahn 2 fl., Elbthal 4 fl. und Nordwest 5 fl. Gewinn. Nur Lombarden erlitten am Freitag einen stär­keren Rückgang, sodaß ihre ganze Avance wieder aufgezehrt wurde. Sehr viel Jn- tetcffe wandte man auch den italienischen Bahnen zu, und es haben daraufhin die beiden Hauptwerke circa 4% gewonnen. Gotthardbahn, welcher die Vermittelung eines gesteigerten Verkehrs mit Deutschland zufallen würde, eilten diesen noch voran, aber die übrigen Schweizer Werthe lagen unter dem Eindruck der Ablehnung der Verstaatlichungsoorlage matt und nur Nordost- und Unionbahn haben sich später wieder erholen können. Auffällig ist, daß die Banken des Schweizer Conforttums nicht weiter von dem enbgiltigen Scheitern des Projects berührt wurden. Die Börse scheint indessen anzunehmen, daß das Engagement bereits vollständig gelöst sei ober doch keine weiteren Verluste bringen werde, aber die Andeutungen, daß auch jetzt noch nicht alle Hoffnung aufzugeben fei, verdienen offenbar wenig Glauben.

Montanwerthe lagen ständig schwach aus Anlaß der bereits erwähnten Ver­hältnisse, doch können die Course als notdürftig behauptet gelten.

Fester lag der Rentenmarkt, auf dem Italiener, Oesterreichisch-Ungartsche Renten und Türken avanctrten und Deutsche Fonds gut behauptet blieben.

4"/o Pfälz. Ludwigsbahn (Bexbach) . . . , Hessische LudwigSb. 68/69 garant . , Elisabethb. steuerfrei Gold . . . .

5o/o Oestr. Staatsbahn.

4o/o do. do.

30/0 do. do.

I.vm.Emiff. 30/0 do. Ergänzungsnetz 5<>/o Nordweftbahn Gold

3o/o Reichsaulethe 3</a»/0 do.

3% Preuß. EonfeiS

SViVe do.

ReichShmck-Lfteervt 4 pCü Frankfurter Bank-Discom 4 pCt. Tendenz:'still.

40/» Darmstädter 100.75

10662] Der heutige» Nummer liegt eine Extrabeilage der Herren Julius Bach und Wilhelm Reiber iu Gießen bei.

58/q Südbahn Lombarden

102 25

102.05

101.85

101.85

40/0 do. do.

93.15

93.25

M/o do. do.

62.40

62.60

101.30

101.60

40/0 Prag-Duxer Gold .

98.

97.95

, Rudolf Gold (Salzt.)

98.65

99.10

99.30

99.50

Franz-Josef Silber

82.90

82 40

105.95

105.90

30/0 staatl. garant. Jtal.

98.35

98.35

Eisenbahn . .

54.80

55 65

30/0 Lioorneser . . .

61.20

61.60

83.

83.25

40/0 Russ.Südw -Eisenb.

89.20

89.60

79.75

80.25

40/g Wladikawkas garnt.

88.55

88.80

105.50

105.50

40/0 gar. Sardin.Sec.stfr.

75.40

77

*

Aiseirbahu-Aetierr.

Ludwigshafen-Bexbach.

227.

227.90 I

Galtz.CarlLudw.-B.-Act.

176.25

1757/8

Hessische Ludwigsbahn.

110.

111.10

Oest. Nordw.-Bahn ßit.B.

1921/4

1953/s

Pfälzische Nordbahn .

115 30

115.75

Gotthardt.....

132.50

137.50

Lübeck-Büchner . . .

145.

145.50 |

Jtal. Mittelmeer . .

90.30

93.55

VaukAetie«.

Deutsche Reichsbank .

143.

144

Dresdener Bank. . .

130.70

132.45

Berlin. Handelsgesellsch.

126 45

129.

Mitteldeutsche Credilb. .

91.20

90.80

Deutsche Bank . . .

144.80

147.05

Wiener Bank-Verein .

91.25

91

DeutscheGenoffenschftsb.

Württemb. Vereinsbank

120.

119.80

v.Soergel,ParrisiusLCo.

117.50

119.

Deutsche Vereinsbank .

103 80

104.90

Jnduftrie-Artien»

Binding-Brauerei . .

156.50

156.50

Deutsche Verlagsanstalt

184.10

190.

Stern- do. (Oberrad)

132.50

.

Farbwerke,vorm.Meister,

Bad. Anilin- u. Soda-

Lucius & Brüning.

280.

282.-

fahrt! ....

269.70

269.90

Riebeck'scheMontanwerre

173.50

175.

Hibernia Beraw -Ges. .

128.80

130.15

Bochumer Gutzsiahl

111 35

112.60

Pfandbriefe.

4®/0 Franks. Hyp.-Pfdbr.

4o/vDeutscheGrundschld.-

v. 91 ab . . .

102.

102.

Bk.-Pfandbr. .

100.80

100.80

3Vs°/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr.

94.90

95.

3V?Vo do......

93.4"

93.40

4o/,)Preuß.Hyp.-Act^Bk^

3V ^/c» Rhein. Hyp.-Bank-

Pfandbr. . . .

101.10

101.10

Pfandbr. . . .

91.40

91.80

3V3°/o do. ......

93.40

93 40

4o/; Meininger Pfandbr.

100.80

100.80

40/0 Preuß. Centr.-Bod.-

Crev.-Pfandbr. bis

1885 .....

100 20

100.50

Loose.

Oestr. 1860rfl.500-Loose

119 35

119.90

Braunschweig. 20 Thlr.-

1854r fl.250- ,

120.50

----

Loose ....

101.40

101.90

4o/g Meininger Prämien-

30/0 Oldmburger Loose.

123.20

123 80

Pfandbr. . . .

126.-

125 90

3V8°/o Köln-MindruLoose

129.

130 20

113.

104

114 CO

104.20

40/0 Chicago Burlington Nebraska 1927 . .

41/2% California Pacif.

I. M., rückzablb. 1912

60/oPacif.of Miff ouri Con­solidated I. M. r. 1920

85.45

103.60

85.80

104.

105.10

105.50

103 20

103.40

««kaust.

---

Abfahrt.

112 800 940 1130 100 Alb 245 432 ß04 728 ߣ7* 1Q59 1157.

Frankfurt

229 435 459 638 8°4* 960 n*i

157 436 532 703 749 903.

620 (führt 2.-4. Klane).

Friedberg (Localzug)

630 (führt 2.-4. Klasse).

214 454 708* 1131 425 527 ($53 744 A59 1115.

Cassel

1202 127 347 809 951 1139 106 120 440 8^*.

2£4 454 621 741 758* H31 149

425 527 ß53 744 859 925 Ilio.

Marburg

1202 127 347 809 951 1139 105 120 251 440 736 863* 911.

741 246 (führt 2.-4. Klasse).

Fronhausen (Localz.)

630 140 (führt 2.-4. Klasse)

6°s 726 941 1120 H32 1211334 427 655 727 ßll 1124 1154.

Wetzlar

505 625 808 948 1000 1169 1210 230 438 537 546 755 907 910.

941 H32 1241 334 655 8£1 1121.

ErnSCovleuz

506 808 948 1159 438 537 766.

1120 427 7 27 H54.

DeutzCSln

625 1000 1210 545.

757 111 423 1000.

Fulda

725 1141 735 500 (vis Alsfeld).

930 307 656.

Gelnhausen

705 1205 440 120 (bis Hungen).

930 307 656.

Schotten bezw. Nidda

706 1205 440 8°°.tt)

658 f) 930 307 6°6.

Gedern, Laubach bezw. Stockheim

705 1205 440 800. ff)

84.20

91.80

84.10

98 101

4% Ung. Gold-Rente

5°/o Jtal. Rente

4Vsl°/o Oest. Silber-Rente 30/0 Portugies. Aul.

171.10

Lomb. E'-B.-Acr.

123 10

Buschiherader E -B.-Act

! 33 CO

Elbthal-Bahn-Act.

101.00

Gotthard-Bahn-Act.

91 00

Schweizer Nordost-B.-Act.

242 00

Mainzer E.-B.-Act.

240 50

Marienburger E.-B.-An

Cour* vom 40/g Hessische Obligation. , Bauern .... Badm.....

30/0 Sächsische Rente. . 3i/,% BremerStaatsanl. Hamb.Staatsrente 40/0 LMr. Goldrente

GriechischeMonopol-

öo/o Rumänische Rente 40/0 Rufs. Consols S. IH

4./XU.

103.55

104.90

102.45

84.70

94.60

93.75

61.70

96.90

11./XII.

103 95

104 95

102 60

84 90

95.00

93.70

61.65

97 10

Cttarw V0M 4Vr0/oPortug.-A. 88 u.89 öo/o amort. Serb. Gold- Rente .... 5o/o SerbischeEtsenbahn- Hyp.-Obl. 1^. .

46/(1 ©d)öehJ?bltg.l880r lo/o Türken cmw. Lil. D. 5o/o Argent. Gold - Ani. 0. 1887 . . . 3V3°/o Egypt. prto. Anl.

L/XII. 1 48.50

83 70

85.50

101.

17.65

37.10

90.90

1./XII.

45

84.10

86.

100.85

17.70

90.70

bo/o Buderus-Obligat. .

Divarse

102.201102.70 I Ho Eistnbahn-Rentenb.- O''>taai. . .

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bei König (Stadt Cassel"):

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__Montag Abend r Ae « tze «.

Erklärung.

Nachdem über meinen Ehemann Ada« GraSmück nachtheilige Gerüchte in Um­lauf gekommen sind, von deren vollstän­dig r Unwahrheit ich mich Überzeugt habe, erkläre ich hierdurch »u seiner Rechtferti­gung gerne, daß diese Nachreden grundlos sind und ich nehme auch dasjenige, was ich etwa gegen meinen Ehemann geäußert habe, unter Bedauern zurück.

108 <-9 Marie GraSmück.

I Mk. 30003000 jährlich ohne jedes Risico können Agenten, veiirauenawürd. Personen jed. Standes und allerorts durch den Verkauf ron Staatspapieren, gesetzlich erlaubten Staatsprämien-Loosen gegen monatl. Tbeilzahlangen verdienen. Höchste Provisionen bewilligt. Adr. erb. an dasBankgeschäft F. W. Noch Berlin SW., Wllhelmstr. 12. [1Q373

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Di« heutige Nummer umfaßt 18 Seite«.