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11'/ Pankratius 12. Die Regelmäßigkeit, htsröste zu bestimmter ^treten, ließen langst so wandelbar ist, als Nachweis dieser Ursache worden'. Wenn die steigt, verhält sich die i Hinterland für uns en sie früher erwärmt )t nun auch über dem Wicht, welche, weil nug ist, durch kältere, römungen ausgeglichen tonnt, stets in links deutschen Nachbarschaft den höchsten Grad er- hereinbrechen, welche bringen. Meie wehen ien ist, und greifen, sogar bis Frankreich bliche und in letzter , W p \* : eiMchtrnd.

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durch Andere, insbesondere beim Viehhandel tragen nur mit 1,5 pCt. zur Zwangsveräußerung bei.

-r. Berushausen, Kr. Alsfeld. In dem Backbause des Andreas Schäfer III. auf der Gehrmühle bei Bernshausen brach am 9. Mai, Nachts zwischen 11 und 12 Uhr ein Feuer aus, das die in demselben befindlichen Backutensilien und sonstige darin aufbewahrten Mobilien zerstörte, das Gebäude selbst weil aus feuerfestem Material gebaut jedoch nicht beschädigte. Der Brand ist angeblich durch glühende Kohlen, welche sich in dem Backhaus befanden, entstanden.

-r. Harbach, 10. Mai. Gestern Abend 9 Uhr ging ein in hiesiger Gemarkung aufgeschichtet gewesener Haufen Stroh von 5 bis 6 Fuder, dem Heinrich Münch III. dahier gehörig, in Flammen auf.

In der Vogelwelt hat leider der lang andauernde und strenge Winter stark aufgeräumt. Um so mehr erscheint jetzt sorgsamste Schonung im Interesse der Landwirtschaft angezeigt, denn ohne Vögel ist kein Landbau möglich. Das Ungeziefer ist der ewige Feind des Landwirths und nur die Vögel sind im Stande, dasselbe zu vertilgen. Wenn die be­rufenen Aussichtsbeamten (Waldhüter, Fluraufseher rc.) ihr Augenmerk auf das Treiben der Kinder im Walde richten, welche nur zu oft Nester ausnehmen u. s. w., so werden viele Vögel verschont bleiben. Auch die Herren Lehrer können durch Belehrung viel Gutes erwirken.

Ernennungen Die Gesangenwärter an dem Landes­zuchthause zu Marienschloß: 1) Joseph Heinstadt, 2) Jo­hannes Schließer, 3) Christian Schunk, 4) Christoph Graulich, 5) August Kempf und 6) Georg Stosser wurden zu Gefangenaussehern an der genannten Anstalt ernannt.

Erledigte Lehrerstellen. Eine Lehrerstelle an der ev. Schule zu Wimpfen mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1OOO1300 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem zu ernennen- den Lehrer können die Functionen eines Oberlehrers an ge­dachter Schule übertragen werden. Die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Birklar mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Burkhardsfelden mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Herrnsheim mit einem nach dem Dienst­alter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 10001400 Mk. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden. Die mit einem ev. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu Assen heim mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk.

Kleine Mittheilungen aus dem Grotzherzogthum Hessen. Auf der am Samstag eröffneten deutschen Ausstellung zu London concertirt die Capelle des 1. Großh. Hess. Jnfanterie-(Leibgarde-)Regiments Nr. 115 unter Leitung des Stabshobisten Hilge. In Darmstadt ertränkte sich am Freitag früh im dortigen Woog ein Mann, nachdem er am Tage vorher den Versuch gemacht, sich von der Odenwald­bahn überfahren zu lassen, daran aber von einer Bahnwärter­frau gehindert wurde. Am 5. d. Mts. kamen zwei werthvolle Pferde eines Niersteiner Fuhrwerksbesitzers während des Steinfahrens dem Ufer des Rheins so nahe, daß sie in den Strom fielen und sofort in den Fluthen ver­schwanden. Der in den Lederwerken Meyer, Michel und Deninger in Mainz beschäftigte Arbeiter Valenün Hop be­ging am Montag das 60jährige Arbeiterjubiläum. Der Jubilar hat während dieser Zeit in fast allen Zweigen des Etablissements gearbeitet. Ein in der Feldbergstraße zu Darmstadt wohnhafter Mann wollte einem Bekannten den Mechanismus eines Revolvers erläutern, bei dieser Mani­pulation entlud sich die Waffe und die Kugel drang der dabei stehenden Frau durch das Auge in das Gehirn, wo sie noch steckt. Die Frau wurde in das städtische Krankenhaus ausgenommen.

vermischtes.

* Darmstadt, 9. Mai. Ernannt wurden: am 4. d. Mts. die Forstaccessisten Berthold Walter zu Gießen nnd Her­mann Wiener dahier zu Forstassessoren.

* Darmstadt, 11. Mai. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde ertheilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Groß Herzogs vom 5. Mai l. Js. den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Bingen: Carl Nehren, Seiler- meister- Johann Heinrich Wittuer, früher Spenglermeister, jetzt Privatmann- Simon Eich, Kaufmann.

* Mainz, 11. Mai. Am ersten und zweiten Pfingst- feiertage findet hier ein für die Mitglieder der Gauvereine Frankfurt-Hessen und Mittelrhein des Unter st ützungs- vereinsdentscher Buchdrucker bestimmter Buchdrucker­tag statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: 1) Wesen und Wirken des Unterstützungsvereins deutscher Buchdrucker. 2) Der Allgemeine deutsche Buchdruckertarif. 3) Die Arbeitslosigkeit im Gewerbe und Verkürzung der Arbeitszeit. Mit diesem Buchdruckertage ist das 25jährige Jubiläum des Unterstützungsvereins, sowie eine typographische Ausstellung im kurfürstlichen Schlosse verbunden.

* Mainz, 11. Mai. Der lang andauernde, mit einer Niederlage der Gesellen schließlich endende Schreiner^ ike hat an den letzten Abenden mehrfach zu Straßenscenen geführt, die das Einschreiten der Polizei erforderlich machten. Die aus den Fabriken ausgeschlossenen Gesellen versammelten sich zum Schluß der Arbeitszeit vor den größeren Geschäften und verhöhnten auf alle mögliche Art das aus den Fabriken kommende Arbeitspersonal. Besonders stark und teilweise

den Straßenverkehr hindernd waren derartige Zusammen­rottungen an der Rauch'schen Möbelfabrik und an 0er Billard­fabrik von Dorfelder. Um ähnlichen Straßenscenen vor­zubeugen, hat sich der Fabrikantenverband um verstärkten polizeilichen Schutz an das Kreisamt gewandt.

* Oberhausen, 8. Mai. Böse Folgen hat eine Luft­reise für einen auf der Eisenhütte beschäftigten Arbeiter ge­habt. Aus reinem Uebermuthe setzte sich der leichtsinnige Mensch in den Kasten einer Drahtseilbahn, um sich von einem nach dem anderen Ende fahren zu lassen. Wahrscheinlich ist er unterwegs von einem Schwindel befallen worden, denn er stürzte plötzlich in ziemlich bedeutender Höhe aus dem Wagen und fiel zur Erde. Herbeieilende Arbeiter fanden ihn mit zerbrochenem Rückgrat auf. Die Verletzung ist derart, daß sie wahrscheinlich den Tod des Verunglückten zur Folge haben wird.

* Cobleuz, 9. Mai. Gestern Nachmittag klopfte ein im hiesigen Arresthause eine längere Strafe verbüßender Ge­fangener an die Thüre. Als der Aufseher in die Zelle trat, wurde er von dem Arrestanten mit einem Wasserkruge zu Boden geschlagen und dann mittelst des eigenen Seiten­gewehres , das ihm der Arrestant abgenommen hatte, so schwer verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.

= Frankfurt a. M., 10. Mai. Die Eröffnung der internationalen electrotechnischen Ausstellung, welche, wie Ihnen früher gemeldet, am Samstag den 16. Mai 12 Uhr Mittags stattfinden wird, verspricht eine imposante Feier zu werden. Es sind nämlich zu derselben eingeladen worden: Die hier und in der Umgebung residirenden Fürst­lichkeiten, die Vertreter der Staatsregierungen Preußens, Bayerns, Württembergs, Badens, Hessens und Elsaß-Loth- ringens, die Präsidien des Reichstags, des Abgeordneten- und Herrenhauses, die königl. Provinzial-, Regierungs- und hiesigen Verwaltungsbehörden, die Königl. Justizbehörden, die Kaiserliche Oberpostdirection, die Königl. Oberpostdirectionen Bayerns und Württembergs, die Königl. Eisenbahndirection, die Generaldirectionen der Königl. Bayrischen, Königl. Württem- bergischen und Großherzoglich Badischen Staatsbahnen, die Verwaltungen der Hessischen Ludwigsbahn und der Main- Neckarbahn, die Generalconsuln und Consuln, Magistrat und Stadtverordnete, die Handelskammer, die höheren städtischen Beamten, die Directoren und Rectoren sämmtlicher Schulen, die Geistlichkeit aller Confessionen, die Vertreter der Presse, die Garantiefondszeichner, die Aussteller, die Vorstände der electrotechnischen Gesellschaft und des technischen Vereins, die Präsidenten zahl s icher anderer Vereine. Die Ausstellung wird durch unfern früheren Oberbürgermeister, jetzigen Finanz- minister Dr. Miquel eröffnet werden, nachdem der Vor­sitzende des Ausstellungsvorstandes, Sonnemann, die Geladenen durch eine Ansprache begrüßt hat. An die Eröffnung schließt sich ein Rundgang durch die Ausstellung unter Führung des technischen Leiters derselben, Oscar von Voller. Von 2 Uhr ab hat auch das Publikum Zutritt zur Ausstellung. Während des Nachmittags werden 2 Capellen concertiren. Um 4 Uhr findet Festbankett, um 6 Uhr Festvorstellung im Victoria- theater der Ausstellung und von 7 Uhr Commers statt.

* Ein neues Geschütz. Seit etwa 14 Tagen wird die Festungsartillerie in Mainz, wie von dort geschrieben wird, auf der sogenannten Esplanade mit einem neuen Re­volvergeschütz eingeübt, einer sog. 5 Centimeterkanone. Das Geschütz ruht auf einem eisernen Unterbau, das Ganze ist von einem starken Stahlmantel umgeben, in welchem sich das Geschütz, welches zur Ausnahme des nur 5 Zentimeter langen Geschosses ein ganz dünnes Rohr hat, befindet. Der Stahl­mantel hat die Form eines großen Bienenkorbes und nimmt die zwei Bedienungsmannschaften auf, welche dadurch voll­ständig gedeckt sind. Das Geschütz ist bestimmt, auf weitere Entfernungen, 40005000 Meter, Beobachtungsposten u. dgl. abzuschießen - in der Minute können 20 Schüsse abgefeuert werden. Das Geschütz läßt sich nach allen Richtungen hin mittelst einer einfachen Vorrichtung leicht drehen.

* Die Nonne Barbara Ubryk, deren Schicksal Aufsehen in der ganzen Welt erregte, als sie 1869 im Karmeliterinnen­kloster vollständig verwahrlost in einer kloakenartigen Zelle aufgefunden wurde, ist am vorigen Freitag im Krakauer Jrrenhaufe gestorben.

Schisssnachrtchten.

Ter PostdampferSwitzerland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 6. Mai wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

Hamburg, 9. Mai. Der Hamburger Doppelschrauben- SchnelldampferColumbia", Capitän Vogelsang, von der Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, welcher am 2. Mai von Southampton abgegangen, ist am 9. Mai, 9 Uhr Morgens, wohl­behalten in Newyork angekommen. Reisedauer von Hamburg bis Newyork 8 Tage 30 Minuten. Oceanfahrt von Southampton aus gerechnet 6 Tage 23 Stunden 30 Min., von Queenstown 6 Tage 8 Stunden 30 Min.

verkehr, Land« un6 volkswtrthschaft.

Gießen, 9. Mai. Der am 5. und 6. d. M. hier abgehaltene Viehmarkt war sehr stark, hauptsächlich mit Schweinen befahren. Es waren aufgetrieben: 2 Pferde, 775 Stück Rindvieh und 1998 Schweine. Die Preise waren, wie bei dem vorhergehenden Markt, gedrückt. Nächster Markt Mittwoch den 3. Juni d. I.

Gießen, 12. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. ** 1,051,25, Hühnereier 1 St. 5-, 2 St. 9 H, Enteneier 1 St. 5-6 H, 2 St. - H, Käse pr. St. 511H, Käsematte pr. St. 3 -4, Erbsen vr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar X 0,600,90, Hühner pr. Stück X 1,001 30, Hahnen pr. St X 1,201,50, Enten pr. Stück X 2,002,30, Ochsenfleisch pr. Pfd. 7074 H, Kuh- und Rindfleisch 6064 H, Schweinefleisch 5664 H, Hammelfleisch 5076 H, Kalb­fleisch 5056 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 8.50-9,00, Weißkraul vr. 37 Zwiebeln per Centner X 7,500,00, Milch per Liter 12-18 4

Grünberg, 9. Mai. Frachtpreise. Weizens 24 20, Korn X 21.50, Gerste X 18.80, Hafer X 16.60, Erbsen X 20., Linsen X, Wicken X., Lein X, Kartoffeln X 6.80,

Frantfurt, 9. Mai. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. X 6.80-8.-, Stroh X 6.00-6 60, Kartoffeln X -.- bis---, Butter per Pfd. X 1.201.40, Eier per St. 57 H,

Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do. feines 47 H, gemischtes 6 Pfd. 94 H.

Alsfeld, 9. Mai. Auf dem heutigen Fruchtmarkt wurden verkauft: 100 Kilo Korn zu 21 X. Gerste 18 90 X, Hafer 16.42 X. Erbsen 19.50 X, Kartoffeln 7.50 X Nachfrage nach Weizen, Korn rc.

In OberHessen finden im Monat Mai u. 9L folgende MLrtte statt:

Den 13. in Friedberg Vieh- und Krämermarkt.

Den 13. in Wetzlar Vieh- und Krämermarkt.

Den 14. in Butzbach Vieh- und Krämermarkt.

Den 19. in Bleichenbach Vieh- und Krämermarkt.

Den 19. in Grünberg Vieh- und Krämermarkt.

Den 19. in Lich Vieh- und Krämermarkt.

Den 19. in Rodheim v. b. Hobe Krämermarkt.

Den 26. in Langgöns Vieh- und Krämermarkt.

Den 26. in Usingen Vieh- und Krämermarkt.

Den 28. in Griedel Krämermarkt.

Wie beugt man dem Wnrmstichigwerden der Kirschen vor? Die Ursache des Wurmstigwerdens der Kirschen find die Maden der Ktrschfliege. Ende Mai legt die Fliege ihre Eier in die jungen Kirschen, nachdem sie in der Nähe des Stieles ein Loch gebohrt hat. Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven (in jede Frucht wird nur ein Et gelegt) nähren sich bis zur vollen Entwicklung von der Kirsche, kriechen dann heraus und lassen sich zu Boden fallen, um sich in der Erde zu verpuppen. Fällt die nolhreife Kirsche schon vorher zu Boden, so kriecht die Larve hier heraus und in die Erde. Im kommenden Frühling erscheint wieder das vollkommene Jnsect, um von Neuem seine Eier in die Früchte zu legen. Es ergeben fid> hieraus die zu ergreifenden Vertilgungsmaßregeln. Madige Früchte müssen vernichtet werden, desgleichen die nothreif abgefallenen. Um auch den Puppen zu Leibe zu kommen, grabe man im Frühjahr die Baumscheiben tief um oder begieße, wo dieses wegen flacher Wurzeln nicht möglich ist, dieselbe mit concentrirter Jauche oder bestreue sie ziemlich dick mit Kalk.

Lpielplan der vereinigten Frankfurter Ltadttheatrr.

Opernha«-.

Mittwoch den 13. Mai: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Robert und Bertr'am. Außer Abonnement.

Donnerstag den 14. Mai: Der Waffenschmied. Gewöhn­liche Preise.

Freitag den 15. Mai geschlossen.

Samstag den 16. Mai: Zum ersten Male: Cavalleria rusticana. (Sicilianische Bauernehre.) Melodram in 1 Act von Mascagni. Vorher: Der Dorfbarbier. Zum Schluß: Die Puppen fee. Große Preise.

Sonntag den 17. Mai: Margarethe. Große Preise.

Montag den 17. Mai: Zum ersten Male wiederholt: Cavalleria rusticana. (Sicilianische Bauernebre.) Vorher: Dorfbarbier. Zum Schluß: Die Puppenfee. Große Preise.

Schauspielhaus.

Mittwoch den 13. Mai: Clavigo. Vorher: Geschwister. Gewöhnliche Preise.

Donnerstag den 14. Mai geschlossen.

Freitag den 15. Mai: Fatinitza. Gewöhnliche Preise.

Samstag den 16. Mai: Kabale und Liebe. Gewöhn­liche Preise.

Sonntag den 17 Mai: Die gemeinschaftliche Hochzeits­reise. Gewöhnliche Preise.

Montag den 18. Mai: Ehre. Gewöhnliche Preise.

Die Stadt Barletta Fr. 100 Obligationen können mit Recht die billigsten der Welt genannt werden, da dieselben jährlich vier Mal mit bedeutenden Gewinnen gezogen werden, auch falls ein Gewinn darauf fällt, stets ihren Werth behalten und jeden Tag auch wieder verkauft werden können. Alles Nähere ersehen unsere Leser aus der Annonce von Robert Oppenheim in Frank­furt a. M. in der gestrigen Nummer.

Minderwerthige Seifen sind für die Haut, was Mehlthau für die Pflanzen. Beide haben nach­theilige Wirkung. Erstere zerstören bei andauerndem Gebrauche, ver­möge ihres hohen Gehaltes an freiem Alkali, die Haut, machen die­selbe unrein und rissig. So werden z. B. ausgerisfene Hände meistens nur durch diese Fegseifen, von denen unter hochtrabenden Namen der Markt so voll ist, hervorgerufen. Eine ächte, aesundheitlich-gute Seife soll neutral, soll mild, frei von alkalischen Schärfen sein, muss die Haut beleben und zur Thätigkeit anregen. Nur mit einer solchen Seife wird die Schönheit gefordert, der feine Teint erhalten, wird Aufspringen und Abschürfen der Haut verhütet. Von allen markt­gängigen guten Seife ist Doerings Seife die beste. Ihrer soll man sich bedienen, wenn man schöne, zarte und gesunde Haut er­streben will. Doerings Seife ist unübertroffen an Güte wie an Billigkeit. Sie ist die beste der Welt. Zu beziehen ä 40 Pfg. per Stück in Giessen bei Gebrüder Adami, F. C. Conrad, Eberh. Dort, Drebes & Wallenfels, Fritz Egly, Emil Fischbach, Ad. Geisse, Gustav Gerhardt, L. Kalkhof, Gg. Kinkel, Ludwig Loth, Eber­hardt Metzger. P. J. Mobs, Paul Möser, H. F. Nassauer, Äug. Noll II., Otto Schaaf, .1.M.Schulhof, P. F. Thomas, Aug. Voigt, Hch. Wallach, in Wieseck bet Heinr. Volzel II., in Lich oei J. Häuser, C. VogtII., zur Rose", in Lollar bei H. Geissler VI., in Schotten bei Gg. Böhm. Enaros - Verkauf: Doering & Co., Frank­furt a. M. und Benner & Krumm, Droguen-, Material- u. Farbenwaaren-Grotzhandtuni-, Giessen. [3309

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