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Signalement, soweit dasselbe angegeben werden kann, ist sollendes: Alter: 25—30 Jahre, Größe: 1,60 1,65 Meter, Haare: dunkelblond, Bart: dunkelblonder Schnurrbart, Gesicht : hager, Gesichtsfarbe: blaß, Kleidung: dunkle Tuchmütze ohne Schild, dunkles, abgetragenes Jaquet, ebenfalls abgetragene Hose und Schuhe.
— Seit mehreren Tagen schon versuchte ein junger Mensch in Kaisermantel und schwarzer Pelzmütze, auf den Namen eines hiesigen Kaufmanns in Schuhwaarengeschästen Stiesel zu borgen, ohne daß man seiner habhaft werden konnte. Gestern Abend hatte der Betreffende einen solchen Versuch erneuert und zwar unter Abgabe eines gefälschten „Gutscheins" des betr. Kaufmanns. Heute Morgen ist der Thäter durch einen Schutzmann verhaftet worden. Derselbe ist gelernter Kaufmann, jetzt Buchbinder zu Wetzlar und gebürtig aus Bischoffen, Kr. Biedenkopf. Ferner erschwindelte derselbe gestern Abend in einem hiesigen Geschäft auf den Namen eines hiesigen Commis 6 Kragen.
Für die abgebrannte Gemeindescheuer zu Lindheim finb weiter einaegangen: Uebertrag 15 JL Von O. 10 Burk 5 JL, Frau C. Felsing 5 JL Zusammen 35
Weitere Gaben nimmt gern entgegen
Die Expedition des „Gießener Anzeiger".
DermiWtef.
Krofdorf, 12. Februar. Heute früh gegen V23 Uhr brannten 3 Scheuern nieder. Den vereinten Bemühungen der Einwohner und der zur Hülse herbeigeeilten Feuerwehren der Nachbarorte gelang es, einem Umsichgreifen des Feuers vorzubeugen. Es wird Brandstiftung vermuthet.
*/\ Mainz, 11. Februar. An das Commando des hessischen Pionier-Bataillons Nr. 11 sind von allen Rheinorten, in welchen von Truppen des Bataillons Eissprengungen vorgenommen wurden, in den wärmsten Ausdrücken abgesaßte Dankschreiben gerichtet worden. In den meisten dieser Schreiben, in welchen den Soldaten wie den Ossizieren die gleiche Anerkennung gezollt wurde, ist ausgedrückt, daß ohne die militärische Hilseleistung der Eisgang sicher nicht so gefahrlos vorübergegangen sei.
* Heppenheim a. d. B., 8. Februar. Das hiesige „Kreis- blatt" schreibt: Eine tragi-komische Geschichte ereignete sich kürzlich in einem Nachbarorte. Ein am Abend nach Hause kommender junger Mann sand die Hausthüre verschlossen uni) den Hausschlüssel nicht an der Stelle, wo er sein sollte. Kurz entschlossen schlug er eine Scheibe ein, öffnete das Fenster, stieg durch dasselbe und gelangte so in sein Schlafgemach, wo er sich zur Ruhe legte. Der später heimkommende Vater sand den Schlüssel ebensalls nicht und da er an dem eingeschlagenen Fenster vermuthete, daß eingebrochen worden sei, wie dies früher schon einmal geschehen, veranlaßte er seine Tochter, den Bruder zu suchen, während er sorgfältig Wache hielt, damit der Spitzbube nicht entwische. Als die Tochter in allen Wirthshäusern vergeblich nach dem Bruder gefragt, nah« sie einige beherzte Männer mit, welche sich mit Aexten und Prügeln bewaffneten. Nun wurde die Hausthüre mit Gewalt erbrochen und alle Thüren im Hause besetzt. Da hörte man in des Bruders Belt sich etwas regen und nun sing man an, ganz erbärmlich drauszuschlagen und merkte den Jrrthum erst, als der für einen Fremden gehaltene junge Mann schon eine gehörige Tracht Prügel empfangen hatte.
richten.
* Königsberg i. Pr., 10. Februar. Man soll kerne Tintenklexe ablecken! Die namentlich unter den Schülern sehr verbreitete üble Angewohnheit, Tintenklexe in den Schreibheften abzulecken, hat ein lljähriger Knabe im hiesigen Kreise beinahe mit dem Leben büßen müssen. Demselben war, nachdem er einen großen Klex abgeleckt hatte, nach wenigen Stunden die Zunge und das Gesicht derart angeschwollen, daß er sofort nach Hause geben mußte. Ein Arzt, der glücklicherweise sofort zur Stelle war, stellte Blutvergiftung fest, die ihm durch eine kleine Wunde aus der Zungenspitze entstanden war. Lebensgesahr ist immer noch nicht ausgeschlossen.
* Eine Hundertvierzehnj'ahrige. Die Volkszählung fördert mitunter ganz überraschende Dinge zu Tage. In Szeged in sand man einen Greis Namens Zsak, der mittels Taufscheins nachweisen konnte, daß er 104 Jahre alt (ei; allein dieser Methusalem ist ein „junges Herrchen" gegen die verwittwete Frau Peter Jenei, geb. Eva Halaß. Ein Volkszählungs- Commissar entdeckte die Frau auf der Szathmazer Tanya, und aus die Frage, wie alt sie sei, erwiderte sie blos, daß sie am 24. December 1776 geboren sei. Ihr Alter mögen die Herren nachrechnen. Frau Jenei hat mithin das 114. Lebensjahr überschritten und sie ist dabei noch so srisch und rüstig, als drückten kaum 60 oder 70 ihre Schultern. Auch plaudern und neugierig sein kann sie wie die Jüngste. Den Commissar, der» sie in die Liste eintrug, fragte sie: „Haben Sie, bitte schön, meinen jüngsten Buben mcht in Szegedin gesehen?" — „Ei, haben Sie denn noch Kinder?" — „Das will ich meinen, vier Söhne. Mein jüngster Bub ist — vierundsiebenzig Jahre alt. Wenn er aus die Tanya kommt, da schiebt er mir immer die kleine Bank unter den Fuß. O, er ist ein seelenguter Mensch, mein Bub . . ."
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von Richard March ersehen werden, daß auch das ^genannte „starke Geschlecht" durchaus nicht frei ist von einer Eigenschaft, die es sonst so gerne allein der holden Weiblichkeit in die Schuhe schiebt. ,jleulr Lagoutte, Erinnerungen aus meinem Circusleben "AN Signor Saltarino, „An Bord S. M. S., Em Tag aus dem Leben cinrö deutschen Matrosen", „Anthropometrie, eine Neuerung in der Cri- minaltstik" von A. O. Klaußmann, „®t(ienbabnfabrtÄrtcn, ^in Bild aus dem modernen V-rkehrsleben", die Nooelletten '^ine Pttnz«- ehe", „Der Eamelienzweig" — Alles das sind Beitt äge, wie sie unterhaltender kaum in einem anderen Journal gefunden werden dürften. — Der Bilderschmuck des „Buches
Schönheit und Reichhaltigkeit, wegen seiner Berücksichtigung aller interessanten Zeitereignisse längst rühmlichst bekannt. Zu dem im ersten Hefte des neuen Jahrgangs 1891 aufgegebenen. ^lt€^ÖTa t sind nicht weniger wie 6128 Auflösungen eingegangen, die sämmtltch mit werthvollen Preisen bedacht wurden.
* Theuere Aepfelb'äume. In einer vergangenes Jahr stattgehabten Sitzung des ProvinzialauSschusses der Provmz Rheinhessen waren einem Grundeigenthümer der Gemarkung Wöllstein für 10 Aepfelbäume, die auf zu erwerbendem Eisenbahngelände standen, 2400 Mk. zuerkannt worden. Diese Summe genügte ihm nicht; er forderte 3900 Mk. und das Landgericht Mainz billigte ihm auch 3700 Mk., einschließlich 400 Mk. für die letzte Ernte, zu. Nunmehr war aber die Gemeinde Wöllstein mit dieser Entscheidung nicht einverstanden, da sie für den Betrag hätte aufkommen müssen. Es erfolgte Berufung an das Oberlandesgericht zu Darmstadt, das in der Sitzung vom 3. Januar das Urtheil des Landgerichte Mainz aushob und das Erkenntniß des Provinzialausschusses bestätigte. Gleichzeitig wurde der Eigenthümer der Bäume in sämmtliche nicht geringe Kosten des Verfahrens verurtheilt.
* Die Koch'fche Lymphe hat jetzt einen officietten Namen erhalten. Die von Dr. Libberitz versandten Holzkästchen, welche die Originallymphe enthalten, tragen nämlich alle seit Kurzem die Inschrift: „Tuberkulin".
* Cassel, 10. Februar. Eine überaus bedauerliche Er- cheinung tritt bei den Aburtheilungen der Schwurgerichte zu Tage: die auffällige Zunahme der Meineide. Inwieweit das heutige Gerichtsverfahren hieran die Schuld mitträgt, mag hier unerörtert bleiben, sicher ist, daß etwas geschehen muß zur Bekämpfung der Meineide. Von diesem Gedanken geleitet, hat neuerdings das königliche Consistorium in Cassel eine längere Verfügung an sämmtliche Geistliche des Bezirks erlassen, in welcher diese angewiesen werden, durch Wort und Schrift, durch Ermahnung und Belehrung das Gewissen Einzelner in Bezug aus die Eidessrage zu wecken und zu schärfen. Ferner sind die Kirchenältesten seitens der Geistlichen aufzufordern, von ihnen bekannt werdenden bevorstehenden gerichtlichen Eidesleistungen einzelner Gemeindeglieder den Geistlichen zeitig Mittheilung zu machen. Das Consistorium verweist noch wegen der schreckenerregenden Leichtfertigkeit, mit welcher in einzelnen Fällen oft der Eid geleistet wird, aus die Verhandlungen des letzten Schwurgerichts zu Cassel, wo allein zehn Personen wegen Meineids angeklagt waren und von denen sieben verurtheilt wurden.
* Preisausschreiben. Der Vorstand des Thierschutzvereins in Gera hat zwei Preise im Betrage von 60 und 40 Mk. für das Verlagsrecht der zwei besten Arbeiten über die Frage: „Was ist von den Besitzern, den Thierschutzvereinen und den Behörden zum Schutze der Ketten- und Zughunde zu thun?" ausgesetzt. Je nach Umsang kommen entweder die zwei besten oder nur die beste der eingesandten Arbeiten in einer möglichst billigen Broschüre zur Veröffentlichung und Verbreitung. Jede Arbeit ift mit einem Motto zu versehen und die Adresse schließe der Herr Verfasser in ein Couvert mit gleichem Motto ein. Einsendungen sind bis zum 1. Juli d. I. an den Vorsitzenden Emil Fischer in Gera (Reuß) zu
Citcratur und trittst.
— Ein neuer stattlicher Band des der erste
deS siebenten Jahrganges, liegt mit dem eben erschienenen 13. Hefte vollendet vor. Es ist ein Vergnügen, den Band zuruckzublattern, das Auge nochmals mit den ganz vortrefflichen Lichtdruck-und Holz- schntttbildern zu erfreuen, Unterhaltung zu suchen in den Romanen und köulichen Nooelletten und Humoresken ober anregende Belehrung in den von ersten Fachmännern dargebotenen Artikeln. Auch das Schlutzheft 13 des Bandes gibt wieder einen Beleg für die außergewöhnliche Reichhaltigkeit des Blaues; dasselbe enthalt : „Der Teufel am Sande", Novelle von Hans Hoffmann; „Die königliche Porzellan- Manufactur in Berlin" von Ludwig Pietsch, illustrirt von L. Dett- mann; „Welches Heilverfahren macht uns gesund?" von Dr. med. H. Lahmann; „Jugenderziehung im nächsten Jahrhundert" von einem practischen Schulmann; „Ausgewiesen", Novelle von Eduard Engel; „Des Deutschen Kaisers Nordlandsfahrten"; „Dombrowsky", Roman von Ernst Eckstein; „Unser Spatz in Amerika" von C. Falkenhorst u. s. w. Die Briefe über „Jugenderziehung im nächsten Jahrhundert" durften übrigens großes Aufsehen erregen und lebhaften Beifall finden.
— Aus dem reichen Inhalt her mu-ften Hefte des illuftrirten FamtlienjournalS ,DaS Bud) für All«« möchten wir unseren Lesern Einiges nennen, von dem wir gewiß sind, daß es besonderes Interesse bei ihnen erwecken wird. Vor Allem sei der soeben beginnende, äußerst spannende große Roman „Ein Sohnesopfer von Ferdinand Hermann erwähnt; unseren Leserinnen speciell wird der Artikel „Die Pflege der Schönheit" von dem bekannten Mimiker Ernst Schulz manchen beherzigenswerthen Wink geben, während sie -«gleich anS der reizenden Plauderei: »Die Eitelkeit der Männer
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Friedberg, 10. Februar. Von herrlichem Wetter begünstigt, entwickelte sich aus dem heutigen Pferbemarkte schon in den Morgenstunden ein reges Leben. Die Händler hatten ungefähr 150 Pferde, recht schöne Thiere, zu Markt gebracht, ebensoviel die Oeconomen der Umgegend und waren die Preise der Pferde nichts weniger als billig. Es wurden im Verhältniß zu den früheren Jahren etwas weniger Pferde verkauft, was wohl nur den hohen Preisen der Händler zu- zuschreiben, denn es gingen viele Käufer aus diesem Grunde wieder leer zurück. Ungefähr 50 Käufe wurden dem Comite gemeldet und stellten sich die Durchschnittspreise für gute Arbeitspferde aus 600—1000 Mark. Nach Luxus- und Reitpferden war nur sehr wenig Nachfrage. Die Verloosungs- Commission hat 12 Pferde in schönster Waare angekauft und Lafür die höchsten Preise bezahlt; dies ist wiederum ein Beweis, wie sehr die Commission die Hebung des Marktes fördern will.
Herbstein, 11. Februar. Herr Psarrverwalter Orth dahier wurde nach einem ihm heute zugekommenen Decret als Pfarrer der hiesigen evangelischen Gemeinde bestättgt. Es ist dies der erste hier angestellte evangelische Pfarrer.
Herbstein, 11. Februar. Herr Schulverwalter Kalbfleisch von Schlitz, der seit Mai 1887 die hiesige evangelische Schulstelle bekleidete, trat heute hier aus, um am morgigen Tage seine neue Stelle in Landenhausen als desinitiv angestellter Lehrer anzutreten.
x. Aus dem Kreise Lauterbach, 11. Februar. Allgemein hoffte man, daß mit dem Aushören der anhaltend strengen Kälte auch die leidige Maul- und Klauenseuche aushören würde, weil während des Winters die Gefahr der Verschleppung im Verhältniß seiner Dauer und Strenge geringer ist. Leider hat man sich in dieser Annahme getäuscht. Die Maul- und Klauenseuche herrscht noch immer und wenn heute die Sperrmaßregeln für einen Ort aufgehoben werden, so müssen sie morgen wieder über einen anderen verhängt werden. Die Seuche ist nachgerade zur Plage geworden. Gegenwärtig herrscht die Seuche zu Lauterbach, Angersbach und Maar. Deßhalb mußte der aus morgen festgesetzte Vteh- warkt zu Lauterbach kreisamtlich verboten werden.
§ Aus dem oberen Vogelsberg wird uns berichtet: In vielen Orten unseres Vogelsberges ist Glatteis; die Be- forgniß der Bewohner, auf demselben das Gleichgewicht zu verlieren, ist daher eine berechtigte und die hiergegen getroffenen Vorsichtsmaßregeln verschiedener Art. So holte kürzlich ein Dauer aus M. in einem ca. drei Stunden von seiner Heimath entfernten Orte ein Stück Rindvieh, an dessen Füßen regelrecht alte Strümpfe gezogen waren, um es vor dem Ausgleiten zu schützen. Der Mann brachte denn auch fein be- strumpftes Vieh glücklich nach Hause.
Verkehr, Land. n»d Vslksmrr-Schaft.
Friedberg, 10. Februar. Frachtpreise. Weizen 19.<5 bis OOXX), Korn <X 17.25-00.00, Gerste JL 17:25™7ß5.?' JL 14 50—14.75. Alle Preise verstehen sich aus 100 Kilo, gleich 200 Zollpfunb.
»riedberg, 11. Februar. Buttermarkt. Butter kostete per Psb. JL 0.80—1,00. Eier 1 St. 8 H, 2 St. —
Limburg, 11. Februar. Fruchtmarkt. Rocher Weizen 16.70, weißer Weizen , Korn Jü 13 —, Gerste 10-25, Hafer 7.25, Erbsen , Kartoffeln «4L —
Asranksurt, 11- Februar. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. 5 00-7.00, Stroh ->/L 4.40-460, Kartoffeln 4.50 bis 7.50, Butter per Psd. 0.90-1.10, Eier per St. 6-10 Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do- feines 48 gemischtes b Pfd- 86
- Kauft Beerensträucher. Der Beerenobstcultur sollte man weit mehr Beachtung schenken, als dies geschieht. Es unterliegt keinem Zweifel, daß bei rationeller Hanbhabung dieses Eulturzwetges berselbe ein sehr beachtenswerther Erwerbszweig werben kann. Durch verschiebene Beispiele ist zur Genüge bewiesen, baß sich Grund und Boden sowohl als Arbeit durch Beerencultur hoch verzinst. Dabei ist die Behandlung der Fruchtsträucher eine höchst einfache, sodatz nicht bloß gelernte Gärtner des Vortheils theilhastig werben kouuerr. Von großer Bebeutung ist ferner, daß bas aufgewandte Capital schon im ersten, sicher aber im zweiten unb britten Jahre nach der Pflanzuuß eine Verzinsung bringt, welche sich ohne viel Aufwand an Arbeit unb Capital eine Reihe von Jahren erhält. Die Zeit zur Anlage von Beerenplantogen ist noch nicht vorüber, bis in den Marz hinein lassen sich die Sträucher gut verpflanzen.
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- Die Preise für hervorragende Leistungen auf der Kochkunst-Au-stettung sind verthetlt unb an den steggekrontew Piöcen lesen wir das stolze Wort „Pramitrt". Aber noch viel stolzer unb bedeutungsvoller klingt der Ruf „Außer Preisbewerb" und nm die LievigS Fleisch.Extract.Compagnie ist so glücklich, benfdben erschallen lassen zu können. Sie hat von vornherein auf zede Auszeichnung für ihr unübertroffenes Fleisch-Extract verzichtet, denn sie ist seit 1865 mit den werthvollsten Medaillen, Auszeichnungen und Ehrenpreisen geschmückt, welche in allen Erdtheilen aus ersten Weltausstellungen zu vergeben waren unb läßt seit 1885 keine Jury »ehr über sich richten. Das wahrhaft Gute bedarf betz Lobes nicht — es lobt sich selbst.
Bremen, 11. Februar. sPer transaÜantischenTelegraph.^ Der Schnellbampfer Eider, Capitän H. Baur, vom Norbbeutschm Lloyb in Bremen, welcher am 1. Februar von Bremen und am 2 Februar von Southampton abgegangen war, ist heute I «hr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
GMesdienst der israelitischen Keligionsgesellschafi.
Freitag Abenb 4&° Uhr, Samstag Vormittag 830 Uhr, SamStag Nachmittag 3°° Uhr, Samstag Abenb 6^ Uhr.
KM


