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Berlin, 10. Juni. Das officielle Programm für den im nächsten Monat bevorstehenden Besuch des deutschen Kaiserpaares in England ist nunmehr festgestellt worden. Hiernach treffen die Majestäten, von Holland kommend, am 4. Juli in Port Victoria ein und wohnen am nächsten Tage dem Hochzeitsseste der Prinzessin Luise von Schleswig-Holstein im Schloß Windsor bei. Am 6. Juli findet in Windsor die silberne Hochzeitsseier des Prinzen Christian von Schleswig-Holstein und im Anschluß hieran Gartenfest im Cumberland Lodge bei. Am 8. Juli begibt sich das Kaiserpaar nach dem Buckingham-Palast in London und wohnt Abends einer Aufführung in der italienischen Oper bei. 9. Juli Gartenfest im Marlbouroughouse, Abends Singaufführung in der Londoner Alberthalle. 10. Juli officieller Besuch des Kaisers in der Londoner City (Altstadt) und Frühstück desselben im Mansion-House. 11. Juli Früh­stück des Kaiserpaares beim deutschen Botschafter, Abends Besuch im Crystallpalaste. 12. Juli Erscheinen der Kaiser­lichen Gäste in der Marine-Ausstellung. 13. Juli vermuth- lich Heimreise nach Deutschland.

Berlin, 9. Juni. Die von freisinniger und socialdemo­kratischer Seite eingeleitete Agitation gegen die G etr eid e z öll e hat bis jetzt noch keine weitere Kund­gebung der preußischen Regierung gezeitigt. Ob dies über­haupt geschehen wird, steht noch dahin ,- allerdings soll die Regierung nach den Behauptungen verschiedener Blätter geneigt fein, dem freisinnigen Anträge auf Mittheilung des über die Getreidezölle gesammelten Materials im Abgeordnetenhause zu entsprechen und dann würde wohl eine nochmalige Re­gierungserklärung in Sachen der Getreidezölle zu erwarten sein. Indessen ist es noch keineswegs gewiß, ob die Regierung auch wirklich dem erwähnten Anträge Folge zu geben gedenkt aini) im Uebrigen würde angesichts der bekannten Erklärung Herrn v. Caprivis auch von einer nochmaligen Getreidezoll- debatie keine Aenderung in den Entschließungen der Regierung zu gewärtigen sein, wie eine solche ebensowenig durch die jetzige Agitation gegen die Getreidezölle erfolgen dürste. Die Hauptsache ist und bleibt, daß die Seitens des preußischen Ministerpräsidenten geäußerten zuversichtlichen Erwartungen einer Besserung auf dem deutschen Getreidemarkte baldigst in Erfüllung gehen. Einstweilen freilich bekunden die Brodpreise noch immer eine steigende Tendenz, was in weiten Voltskreisen fortgesetzt hart genug empfunden wird.

Ausland.

Paris, 9. Juni. In vergangener Nacht explodirte eine Dynamitpatrone vor dem Polizei-Commissariat von La- vallois-Perret. Die Fensterscheiben des Commissariats und einiger benachbarter Häuser wurden zertrümmert und die Mauer des Commissariats beschädigt, jedoch Niemand verletzt. Man schreibt das Attentat einem Racheact von Anarchisten gegen den Polizeicommissar zu, welcher am 1. Mai eine An­zahl derselben bis Clichy verfolgte, wo der bekannte Tumult entstand.

London, 9. Juni. Das Unterhaus nahm in erster Lesung die ganze Bill, betreffend den schulgeldfreien Unter­richt, an.

Sofia, 9. Juni. Die bulgarische Regierung bot der Pforte ihre Mitwirkung bezüglich des Räuber sang es an und traf Maßnahmen an der Grenze, im Falle die Räuber die rumelische Grenze überschreiten sollten.

Neueste Nachrichten

Wolffs telegraphisches Torrespondenz-Bureau.

Berlin, 10. Juni. Das Abgeordnetenhaus er­ledigte heute eine große Anzahl von Petitionen, darunter eine betreffend die Zulassung ausländischer Arbeiter zur Beschäftigung in der Landwirthschaft. Diese wurde nach dem Anträge des Abgeordneten Czarlinski der Regierung zur Erwägung über­wiesen, der Antrag der Commission aus Uebergang zur Tages­ordnung aber abgelehnt. Nächste Sitzung morgen. Berathung des Antrages Rickert auf Vorlegung des Materials betreffend die Getreidezölle.

Berlin, 10. Juni. Unter gleichzeitiger Bestellung als Kronssyndiken sind, wiö' dieNordd. Allgem. Ztg." meldet, außer dem Präsidenten der Reichsbank, Dr. Koch, auch der 'Präsident der Justizprüsungseommission, Stölzel und der Vortragende Rath im Reichspostamte, Prof. Dambach, auf Lebenszeit in das Herrenhaus berufen worden.

Berlin, 10. Juni. In der Aufforderung des Handels- ntinisters an dasAeltesteneollegium der Berliner Kaufmannschaft, betreffend eine regelmäßige Berichterstattung über die Lage ^es Getreide Marktes wird hauptsächlich betont, das Kollegium solle berichten über die auf den Lägern befindlichen Mengen Getreide, über die auf Grund erfolgter Abschlüsse nach Berlin zu liefernden Mengen, über die vom Auslande Dorliegenden aber noch nicht angenommenen Offerten, über -fcen Marktpreis am Berichtstage, über die allgemeine Lage des Getreidegeschäfts je seit dem letzten Berichte. Die Nachweisungen sollen bis Ende August wöchentlich erfolgen, später am Beginn jeden Monats. Das Collegium ernannte eine engere Commission zur Ausarbeitung der Berichte auf Grund gewissenhafter Prüfung.

Potsdam, 10. Juni. Se. Majestät der Kaiser besich­tigte heute Vormittag auf dem Bornstedterfelde die zu einer Uebung eingezogene Landwehr des 1. Garde-Regiments zu Fuß und hierauf das 1. und 3. Garde-Ulanen-Regiment. Hieraus erfolgte ein Exerciren im Feuer, wozu zwei Com­pagnien des Lehr-Jnfanterie-Bataillons zugezogen waren. Ihre Majestät die Kaiserin und Se. Kaiserliche Hoheit der Kronprinz zu Pferde und die Prinzen Adalbert und Eitel Friedrich zu Wagen, sowie eine zahlreiche Suite wohnten der Vorstellung bei. Se. Majestät dec Kaiser setzte sich zum Schluß an die Spitze des 3. Garde-Nlaiten-Regiments, führte dasselbe zur Kaserne zurück und nahm hieraus an dein Früh­stück im Offiziereasino Theil.

Meppen, 10. Juni. Bei der gestrigen Reichstagsersatzwahl ist Gerichtsrath Brandenburg-Bersenbrueck (Centrum) zum Reichstagsabgeordneten gewählt worden. Die Gegenparteien hatten keine Candidaten ausgestellt.

Bremen, 10. Juni. Wie authentisch mitgetheilt wird, hat der Norddeutsche Lloyd die Passagepreise nicht er­mäßigt.

Wien, 10. Juni. Abgeordnetenhaus. Im Special­ausschuß für Ausnahmeverordnungen erklärte Graf Taaffe, die Regierung habe nunmehr die Aushebung der Ausnahme­verordnungen für möglich befunden, halte jedoch einen stusen- weisen Uebergang für empfehlenswerth. Deßhalb habe sie die vorläufige Aufrechterhaltung der Ausweisungen beschlossen, um die beunruhigten Elemente noch einige Zeit sernzuhalten. Der Ausschuß nahm einen Antrag des Referenten Freiherrn v. Sammarnga an, wonach das Haus in Folge der bereits stattgehabten theilweisen Aufhebung der Ausnahmeverordnung die Erwartung ausspricht, daß auch der noch aufrecht er­haltene Theil derselben sobald als thunlich aufgehoben wird.

Wien, 10. Juni. DasFremdenblatt" meldet von in- formirter Seite, Oesterreich-Ungarn, Deutschland und Italien beabsichtigten, in Handelsvertragsverhandlungen auf Grund einer von jedem einzelnen unterhandelnden Theile festzustellenden Basis einzutreten. Die Unterhandlungen seien für die zweite Hälfte des Juli in Aussicht genommen, das Datum sei aber noch nicht genauer sestgestellt.

Florenz, 10. Juni. Der incognito hier weilende serbische Ministerpräsident Pasic wurde in der russischen Kirche mit Georgine Du ko wich getraut.

Paris, 10. Juni. Carnot überreichte heute dem Nuntius Rotelli in der Capelle des Elysees seierlichst das Cardi­nals barret. Der Zeremonie wohnten auch Frau Carnot | und die Minister des Aeußern und der Justiz bei.

Paris, 10. Juni. Eine Versammlung von 800 An­gestellten der Pferdebahngesellschaften der Nord- und der Südlinie beschloß, sich mit dem Syndieat der Om­nibus-Angestellten zu vereinigen, welches den Anschluß an- nahm. Es wurden acht Delcgirte mit der Ausarbeitung eines Programms der Forderungen beauftragt, welche den Com- pagnieen unterbreitet werden.

Roubaix, 10. Juni. Durch den Aus st and der Tuchwalker sind Hunderte von Webern gezwungen, mit zu feiern. Dieselben suchten die Vermittelung des Maires nach.

Petersburg, 10. Juni. Nach den bisherigen Dis­positionen dürfte der Thronfolger gegen den 22. Juli in Uralsk eintreffen, wo er einen viertägigen Aufenthalt nimmt, um dem 300jähr. Jubiläum der Ural-Kosaken beizu­wohnen. Von Uralsk begiebt sich der Thronfolger über Samara nach Moskau, wo er zwei Tage zu bleiben gedenkt. Am 3. Tage dürfte er hier sein.

Kopenhagen, 10. Juni. Der Physiker und Mitglied der Academie der Wissenschaften Etatsrath Ludwig Lorenz ist gestern 62 Jahre alt gestorben.

Belgrad, 10. Juni. Der liberale Parteitag in Pro- kuplje nahm in Uebereinftimmung mit anderen liberalen Ver­sammlungen eine Resolution an, die das Verhalten der Skup- schtina, der Regentschaft und der Regierung in der Ausweisung der Königin Natalie als gesetzwidrig und verfassungs­widrig bezeichnet und die Art der Durchführung der Maß­regel aufs Schärfste tadelt.

Konstantinopel, 10. Juni. Nach der Bekanntgabe der Freilassung der Entführten ließ der Sultan dem deutschen Botschafter Radowitz seine Genugthuung ausdrücken. Der Dragoman Testa dankte dem Sultan Abends für diese Gesinnung. DerFranks. Ztg." wird aus Wien be­richtet : Der Berliner Kaufmann Israel, welcher heute durch Belgrad reifte, versicherte, die drei letzten Gefangenen von Tfcherkeszkiöi seien gestern sreigelassen worden. Er zeigte auch den in griechischer Sprache geschriebenen Brief, welchen der Bandenchef Athanasios an den Polizeichef Stavrides in Eski-Baba gerichtet hat und der lautet:Lassen Sie in Konstantinopel wissen, daß derjenige, welcher Lösegeld nach Midiah bringt, seinen Weg am Meeresufer über die Dörfer Skraps, Kuruder und Skeparto machen soll. Er soll ein weißes Roß reiten und am Kopf ein weißes Tuch tragen. Ich will das Lösegeld nicht aus fremden Händen empfangen, sondern der Ueberbringer möge der Mutesariff von Tschaltaki sein, welcher mich fünf Jahre und fünfzehn Monate im dun­kelsten Gefängnisse unschuldig gefangen hielt und mich meines gefammten Vermögens von 55 Pfund beraubte. Ich war stets ein ehrlicher Mann auch mordete ich nicht, und ich werde auch künftighin ein ehrlicher Mann bleiben. Ver­suchet iticht, die Gefangenen ohne Geld 'zu befreien; denn wenn ihr dies versuchet, werde ich sie gleich Rindern eigen­händig abschlachten. Sollte man alle meine Genossen fest­nehmen, so werde ich den Muth dazu haben und mich er­schießen. Ich bin es, der dieS schreibt: Athanasios." Diesen Bries brachte ein Mann zur Station, der nicht zur Räuber­bande gehörte. Die Zahl der Räuber betrug blos 7 Mann. Dieselben nahmen sämmtliche im Zuge befindlichen Lebens­rnittel mit, um die Gefangenen mit europäischer Kost ver­sehen zu können. Athanasios ordnete an, daß für seine Leute sieben Wollhemden, drei Oka Tabak, feinstes Cigarrettenpapier, sechs Revolver, sechs Bernsteinspitzen und sechs Klappmesser gekauft werden und der hiesür entfallende Betrag vom Löse­geld abgezogen werde, was auch geschah. Das Lösegeld war, so lange die Unterhandlungen mit den Räubern dauerten, in KirKilisse beim Consul Mazaraki deponirt. Athanasios richtete auch an ein Konstantinopeler griechisches Blatt einen Brief, in welchem er von der Verkeilung des Lösegeldes spricht und erklärt, daß er sich Fres. 50,000 behalte, seinen Genossen Fres. 90,000 gebe und Frcs. 60,000 den Armen schenke. Er schreibt ferner, man möge ihn nicht suchen, da die Kugeln weder ihn, noch seine Genossen treffen konnten, denn weder er, noch seine Genossen hätten je mit Frauen Bekanntschaft gemacht.

Neapel, 11. Juni. Aus einer geöffneten Spalte des Vesuvkegels findet fortwährend Lavaerguß statt; in letzter Nacht trat leichter Aschenregen ein. Es wird ein baldiger großer Ausbruch des Vesuvs erwartet.

Liverpool, 11. Juni. Nach Specialmeldungen aus Loanga sind alle französischen Mitglieder der Ende Juli unter Führung Crampels nach Tschadsee abgegangenen Ex­pedition von Eingeborenen getodtet, die Weißen aufgefressen worden.

Localer ArovinzieLsr.

(Ziehen, 11. Juni.

Löschprobe. Gestern Nachmittag wurde auf Oswalds Garten vor einem zahlreichen Publikum eine Löschprobe mit der Feuerlöschmasse aus der Fabrik der Firma Joseph Bauer zu Wien vorgenommeu. Ein großer, mit Theer und Petroleum getränkter Holzstoß wurde angezündet und brannte alsbald von unten bis oben, eine solche Hitze verbreitend, daß die Zuschauer weit zurückweichen mußten. Einige Männer, welche Gesicht und Hände mit der in Wasser aufgelösten Löschrnaffe bestrichen hatten, traten unbeschädigt dicht an den brennenden Holzstoß und löschten in ganz kurzer Zeit das Feuer vollständig aus, indem sie verschiedene Eimer voll jener Masse aufschütteten. Ein mit der Masse getränktes Bündel Hobelspäne war vor der Anzündung des Holzstoßes oben auf denselben gelegt worden und ward durch das Feuer nicht angegriffen. Es wurde nun eine über mehr als ein Quadratmeter der Erde verbreitete Quantität Theer und Petroleum zur hochaufschlagenden Flamme entzündet. Mit einem Eimer voll Löschrnaffe wurde das Feuer gänzlich ge­tilgt. Eben so gut ging es mit dem Löschen eines Fasses, in welches Theer und Petroleum eingeschüttet waren.

Freiwillige Krankenträger. Nach dem Vorgänge anderer deutscher und ausländischer Universitäten hat sich nun auch hier unter den Studirenden eineGenossenschaft frei­williger Krankenträger im Kriege" gebildet. Nach­dem jüngst eine größere Versammlung stattgefunden, in der Herr Prof. Dr. Gottschick über Bedeutung und Zweck dieses schonen, patriotischen Unternehmens sprach, hat sich eine so große Zahl von Theilnehmern gemeldet, daß mit dem theo­retischen Unterricht durch hiesige Professoren demnächst be­gonnen werden soll.

Universitätsuachricht. Herr Dr. phil. Finger, ein Sohn des Großh. Staatsministers, beabsichtigt, wie die D. Ztg." mittheilt, sich demnächst als Privatdocent für Chemie an hiesiger Universität zu habilitiren.

Pommersche Hypotheken-Actien-Bank. Wie ans dem Jnseratentheile unserer heutigen Zeitung ersichtlich, werden die am 1. Juli 1891 fälligen Coupons dieser Bank bereits vom 15. Juni c. eingelost.

Circus Braun wird heute Donnerstag Abend seine Eröffnungs-Vorstellung geben. Möge die beifällige Aufnahme, welche derselbe überall gefunden, auch auf hier sich übertragen.

Auf der Tagesordnung der ersten Kammer der Stände^, welche ihre nächste Sitzung Dienstag den 16. Juni, Vor­mittags 91/2 Uhr, abhält, stehen u. A. folgende Gegenstände:

Mittheilung bezüglich der Vorlage Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, betreffend Ver­wendung des ersparten Betrags von 5274 Mark zu baulichen Aenderungen im Anatomiegebäude der Landes-Universität zu. Gießen;

desgl. bezüglich der Vorlage Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz, betreffend Verwendung der Er­sparnisse beim Neubau des chemischen Laboratoriums und der Directorwohnung zu Gießen zur Vervollständigung der inneren Einrichtung des Gebäudes;

desgl. bezüglich der Vorlage Großherzoglicheu Ministeriums des Innern und der Justiz, betreffend ^Übertragung und Verwendung bewilligter Credite im Betrage von 18 000 Mark, sowie Verwilligung einer weiteren Summe von 58 500 Mark behuss baulicher Herstellungen und Anschaffungen an den neuen medicinischen Instituten an der Landes-Universität zu Gießen.

Mittheilung der zweiten Kammer bezüglich der Vor­stellung der Stadt Friedberg, Zurückerstattung der für einen Zeichenlehrer an der Realschule und dem mit demselben ver­bundenen Progymnasium pro 1891 zur Verfügung gestellten 1800 Mark betreffend;

desgl. bezüglich der Vorstellung und Bitte der Hilfs- gerichtsschreiber und Aspiranten des Großherzogthums Hessen um definitive Anstellung särnrntlicher Hilfsgcrichtsschreiber und Neuregulirung ihrer Gehaltsverhältnisse;

desgl. bezüglich der Vorstellung der Gehilfen bei dem Landgerichten Darmstadt, Mainz und Gießen um Anstellung von je zwei Gehilfen daselbst, sowie nm Gehaltsaufbesserung;

desgl. über

das Gesuch der Bahnmeister an den Oberhessischen Bahnen um Erhöhung ihres Gehaltes;

das Gesuch der Weichenwärter Peter Giar, Karl Freitag und WilMm Horn zu Gießen um Aus­besserung ihres Gehaltes;

die Vorstellung und Bitte der Zugführer an den Oberhessischen Bahnen um Erhöhung ihres Gehaltes; die Vorstellung und Bitte der Locomotivsührer an den Oberhessischen Bahnen um Erhöhung ihres Gehaltes;

das Gesuch der Taubstummenlehrer zu Friedberg und Bensheim um Ausbesserung ihres Gehaltes;

die Vorstellung und Bitte der Großherzoglichen Rechnungs- und Revisionsbeamten an den Ober­hessischen Bahnen um Einreihung in die Zahl der übrigen Großherzvglichen Rechnungs- und Revisions- bearnten;

das Gesuch des Vereins der seminaristisch gebildeten Lehrer an den höheren Schulen des Großherzogthums^