Der Bauer stelle Schiff und Geschirr, Wagen und Gespann süchtig in Stand und lasse den lieben Herrgott walten. Hoffen wir, daß wir zu Anfang deS Wonnemonats Mai recht viel Gutes und Schönes zu berichten haben.
Literatur und ICtutft
— Alle Freunde gediegener Werke in kostbarer Ausstattung, ganz besonders aber die nach vielen Tausenden zählenden Besitzer der illustrirten Pracht-Ausgaben von Shakespeare, Schiller und Goethe, die von der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart im Laufe der Jahre unter Herbeiztehung erster Künstler herausgegeben worden sind, werden es freudig begrüßen, daß der genannte Verlag in einer gleich kostbaren und elegant ausgestattete« Ausgabe die Werke Wilhelm HauffS vorbereitet. Gerade Hauff ist durch die Anmuth und das fesselnde Interesse seiner Erzählungen ein Liebling aller Kreise des deutschen Publikums, sein „Lichtenstein", seine „Phantasien im Bremer Rathskeller", sein „Mann im Mond", seine Märchen und Novellen rc. wirken heute noch ganz wie in der Zeit ihres Erscheinens mit voller Frische und erhalten jetzt durch die prächtig ausgeführten Illustrationen hervorragender Künstler erhöhten Reiz. Der neue Hauff, auch kunstkritisch sorgfältig behandelt und mit biographischen Erläuterungen 2c. versehen, ist berechtigt, in jedem deutschen Hause Eingang zu beanspruchen und sich als werthvoller Besitz von Generation zu Generation fortzuerben. Wir wollen heute nur noch darauf Hinweisen, daß die Lieferung nur 50 Pfg. kosten wild, und behalten uns näheres Eingehen auf die neue Ausgabe bis zu ihrem Erscheinen vor. R.
Scbissruactz richten.
Bremen, 9. April. [Perj transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Havel, Capitän Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 31. März von Bremen und am 1. April von Southampton abgegangen war, ist heute 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 9. April. [Per transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer München, Capitän C. Steenken, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. März von Bremen abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen.
3W Muster franco.
I ZU 4 Mark Stoff für einen vollkommenen großen Herrenanzug in den ver- schiedensten Farben.
I Zu 2 Mark Stoff zu einer Herrenhose für jede Große, in gestreift und car-
| rirt, ivaschächt.
Zu 5 Mark 3 Meter Diagonalstoff für einen Herrenanzug mittlerer Große in Grau, Marengo, Olive und Braun.
Zu 7 Mark 3 Meter Stoff zu einem seinen Anzug in dunkel gestreift oder klein carrirt, modernste Muster, tragbar zu jeder Jahreszeit.
Zu -1 Mark 80 jStoff zu einem vollkommenen Lainenregeiimanrel in heller oder dunkler Farbe, sehr dauerhafte Waare.
Zu 12 Mark 3 Meter kräftigen Burkinstoff für einen soliden praktischen Anzug.
Zu 16 Mark 50 ^fg. Stoff zu einem Festtags-Anzug aus hochfeinem Burkin.
Zu 9 Mark echten wasserdichten Stoff zu einem Anzug oder Paletot in allen Farben.
Zu 24 Mark 31/3 Meter echten, feinen Kammgarnstoff zu einem noblen Promenade-Anzu^
| Zu 20 Mark 3 Meter Burkinstoff zu einem Salon-Anzug.|
Wir versenden jedes beliebige Mast franco.
Adresse. Tnchansstellung Augsburg
3393 (Wimpfheimer & Cie.)
130 -140 cm. br
-kivre-Tnche von M. 3.50 an.
130 cm. breite Ghaiscn-ikuche von M. 41/2 an.
130—140 cm. breite Aeuerwehrluche von Mark 2 an.
180 cm breite
Zrilkardluche von Mark 13 an.
130—140 cm. breite Schwarze Tuche von Mark 1.20 an.
5 Meter doppelbreites Pamentuch in alTcn Karöen zu einem Kleide Mark 6.
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130 cm breite.
Seine Kammgarnstoffe von Mark 6Y2 an.
144 cm. breite
Kochseine Hheviot-Knzug- und ^atctotfloffe von Mark 3 bis Mark 14
130—144 em. breite
Reinwollene schwarze ßachcmire zu Pamenkleidern von Mark 1.50 an.
112 cm. breite
ä Mr. 1.90 pr. V1 Flasche
Wallung Frankfurt a.M.) ist ein Italien. Vermouth-
wein, welcher aus Trauvensaft feinster MoScateller Trauben und Vermouthkraut hergeftellt ist; derselbe befördert den Appetit, ohne zu erhitzen und ist als diätetisches Mittel ganz besonders zu empfehlen- da durch königl. üal. TtaatSeontrole Garantie für absolute Reinheit geboten ist. Ganz besonders wird darauf aufmerksam gemacht, daß dieser italienische Bermouthwein aus sehr gehaltvollem extractreichen und garantirt reinem Wein dargestellt wird, und daher nicht wie be. vielen ähnlichen Fabrikaten, durch Zusätze die geringe Qualität des Weines verdeckt zu werden braucht. Die Ber» kaufsstellen werden durch Annoncen bekannt gegeben. [2616
-- — Marke Nr. 30 der Deutsch-
Vermoutn di Torino Italien. Wein-Import, w Ul uiuuiu ux X Ul iuu (Central Ber-
ä r 1.- , V8
Brodpreise
vom 12. bis 26. April 1891.
Bei den Bäckern.
t Kgr. (2 W.) Weißbrob......... 30
2 , (4 „ ) Weißbrod...... 60
1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte.........28
2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 5tz
1 w (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte....... , , 2tT>
2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte .........52
3 „ (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte
bei K. Haas, I. Lein, L. Keil 78
1
2
1
2
3
1
2
3
Bei den Brodverkäufern. 4
(4
(6
Kgr. (2 Pfd.) , (4 , ) „ (2 , ) „ (4 „ )
Weißbrod..............30
..............60
Schwarzbrod 1. Sorte.........28
,, 1. Sorte.........56
„ 1. Sorte.........—
„ 2. Sorte.........26
„ 2. Sorte...... 52
„ 2. Sorte........- —
Gießen, den 11. April 1891. Großh. Polizeiamt Gießen,
Fresenius.
Holzversteigerung.
Dien-tag den 14. April werden aus den Districten Brauhofsberg, Brauhof, Hafenkopf, Schiffenberg und Tempel versteigert:
2 Eichenstämme von 60—66 cm Durchm., 4—10 rn Länge mit 4,20 fm, 21 Fichtenstämme von 14—25 cm Durchm., 7—16 m Länge mit 5,60 fm, 8 Eschenstämme von 20—52 cm Durchm., 5—8 m Länge mit 4,80 fm, 122 Eschenderbstangen von 7—13 cm Durchm., 7—13 m Länge mit 6,09 fm, 896 Fichtenderbstangen von 6—11 cm Durchm., 9—13 m Länge mit 43,26 fm. Buchen: 107,4 rm Scheiter, 78 rm Knüppel, 5090 Wellen, 94,6 rm Stöcke. Gschen: 3 rm Scheiter, 3,4 rm Knüppel, 190 Wellen, 4 rm Stöcke, Eichen. 7,4 rm Scheiter, 12 rm Knüppel, 810 Wellen, 8,4 rm Stöcke. Nadel: 23,4 rm Knüppel, 3000 Wellen, 12,3 rm Stöcke- Weich- polz: 9130 Wellen. Das Nadel- Stamm- und Brennholz in Tempel 24, sowie das zerstreut liegende Reisigholz im Rabenpfuhl und Rehhecke wird nicht vorgezeigt, sondern kommt gegen 1 Uhr in Tempel 13a zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Brauhofsberg b. Bauholznummer 1302.
Nähere Auskunft ertheilt Gr. Forst- wart Schlag zu Baumgarten.
Gießen, den 3. April 1891. Großh. Obersörsterei Schiffenberg. ____________Heyer._______3119
Aufforderung.
Die Rechnungen über Lieferungen und Arbeiten für die Universitäts- Institute aus dem abgelausenen Rechnungsjahre — l.April 1890/91 — sind, soweit dies noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffendenJnstituts- directoren einzureichen.
Gießen, den 4. April 1891. Großherzogl- Univerfitäts- Rentamt. ___________Schmitt. [3177
Montag den 13. April,
Nachmittag- 2 Uhr, werden nackwerzeichnete Möbel und HauS» haltungSfachei, Ludwigstr. 59 III. meistbietend versteigert, nämlich:
1 Sopha, 1 ovaler Tisch, 6 Stühle, 1 Rohrsessel, 3 Tische, 1 Kinderbettstelle mit Matratze, 1 Büchergestell, 1 Waschtisch, lauter Uüchenschrank mit GlaSaufsatz, 1 Koffer, Reisetasche, Vorhänge, 1 Nähtischchen, verschiedene Haushaltungssachen.
I. A.: [3328
Louis Rothenberger, Gerichtstaxator.
eingetroffen.
A. Kilbinger (8. eentterl 9tad)f.), I
Seltersweg 19. [1422 |
Das Neueste und Eleganteste in Kinderwagen
Großh. Gymnasium zu Gießen.
Anmeldung neuer Schüler: Montag den 13. April, Vormittags 9 Uhr, im Conferenzzimmer des Gymnasialgebäudes.
Aufnahmeprüfungen: Montag den 18. April, von 11 Uhr ab:
Nachprüfungen: ,, „ „ „ „ 8 „ „
Beginn des Unterrichts: Dienstag den 14. April, Vorm. 8 Uhr. 3320 Die Direktion.
Höhere unh erweiterfe MHc«sH»>e
fammt Wrschulen ju Gießen.
Montag den 13. April d. I., Vormittags 11 Uhr pünktlich, findet in der Turnhalle der Anstalt die feierliche Einführung des Herrn Director Dn Landmann statt. — Die Schülerinnen der höheren und erweiterten Mädchenschule, mit Ausnahme derjenigen der Vorschule, werden hierdurch aufgesordert, sich zur Theilnahme an der Feier an gedachtem Tage Vormittags 10 Uhr in ihren seitherigen Schulzimmern zu versammeln. — Aus Einladung der Eltern muß mit Rücksicht auf den beschränkten Raum verzichtet werden.
Dienstag den 14. April d. I., Vormittags 8 Uhr, beginnt das neue Schuljahr.
Die Anmeldung neuer Schülerinnen im Zimmer des Directors im II. Stock erfolgt an diesem Tage:
Vorm. von 9—11 Uhr für die höhere und erweiterte Mädchenschule, Nachm von 2—4 Uhr für die beiden Vorschulen.
Für solche Kinder, welche noch keine Schule besucht haben, ist zur Ausnahme erforderlich die Beibringung eines Impfscheines, sowie die genaue Angabe des Geburtstages des Kindes, sowie des Namens und Standes seines Vaters, bei auswärts geborenen Kindern die Vorlegung eines Geburtsscheines.
Für Kinder, welche schon eine Schule besucht haben, ist ein Zeugniß über den seitherigen Schulbesuch, sowie — wenn sie über 12 Jahre alt sind — eine Bescheinigung über die erfolgte zweite Impfung vorzulegen.
Das jährliche Scdulgeld der höheren Mädchenschule beträgt für die Klaffen X, IX und VIII (Vorschule) und VII, VI und V .. 60 «X, für IV und III . . 72 vÄ, für II und I . . 84 Jl.,
dasjenige der erweiterten Mädchenschule für die Klassen 8, 7 und 6 (Vorschule) . . 32 Mk., für die Klaffen 5, 4, 3, 2 und 1 . . 40 Mk.
Wegen der mit Beginn des Schuljahres erfolgenden Trennung der Vorschulen beider Anstalten ist es weiter erforderlich, daß auch für solche Kinder, welche die Vorschule schon besucht haben, von den Eltern am 14. d. Mts. mündlich oder schriftlich erklärt wird, ob dieselben für die Folge die Vorschule der höheren oder erweiterten Mädchenschule besuchen sollen; dabei soll der beliebige Uebertritt einer Schülerin aus einer Vorschulklasse der einen Schule in die nächste Klaffe der anderen nicht ausgeschloffen sein.
Gießen, den 9. April 1891.
Das Curatorium der höheren und erweiterten Mädchenschule.
3358____________________Gnauth._______________________
Stammholz u Stangenverstergerung
im Butzbacher Stadtwald.
Wegen ungünstiger Witterung konnte die auf den 7. April anberaumte Holzversteigerung nicht abgehalten werden, dieselbe findet deshalb Dienstag den 14. April, Vormittags 9 Uhr anfangend, statt, und kommen zur Versteigerung:
97 Eichenstämme, 86 Kiefernstamme, 1 Aspenstamm,
4200 Stück Derb- und Reisslängen, 2000 Stück Bohnenstangen.
Butzbach, den 9. April 1891. Großh. Bürgermeisterei.
3375_________________________________________________Joutz.__
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1631 Mänsburg Nr. 5.
Tapeten.
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Adam Opel, Rüsselsheim a. M.
«^-Fabrikat ersten Raoges.
haben überall die grossartigsten Erfolge aufzuweisen.
ene Preise:
Hunderte
24 214 149
82
1890
Meisterschaften, erste Preise, zweite Preise, dritte Preise.
Errang 1889
15 Meisterschaften, 143 erste Preise, 69 zweite Preise, 39 dritte Preise.
von prima Zeugnissen beweisen die Güte meiner Tourenmaschinen.
Besitzer aller Neuheiten. [2377
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Eisschränke.
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neu patentirten Eisschränke
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Zn haben bei Otto Schaaf,
täglichen Gebrauche allen kosmetischen Seifen unbedingt vorzuziehen, weil sie neben ihrer medicinischen Wirkung als Präservativmittel gegen Unreinigkeiten Acr Haut und Hautkrankheiten die Haut bei fortgesetztem Gebrauche weiss und zart macht
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Verstärkte Qnellsalzseife No. III wird in veralteten hartnäckigen Fällen 8ebrnucht^ in denen No. II nicht kräftig genug wirken sollte. Sie ist ein ebenso sicheres als unsenaan Mittel von ganz überraschender Wirkung bei Hautkrankheiten etc., selbst da, wo au« an« Mittel erfolglos bleiben. »Die Krankenheiler Quellsalzseifen sind altbewährte .Kurmiuei^ en ca. 50 Jahren in Gebrauch. Man achte beim Einkauf genau auf die Namen und die bcnutzmarKe mit der Inschrift: KranJcenheil“. Vorräthig in allen grösseren Apotheken, uroguen- und
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