Ausgabe 
12.4.1891 Erstes Blatt
 
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selben in vielen Gottesdiensten, besonders an den hohen Festen, jüngst wieder an den beiden Osterhauptgottesdiensten, sowie bei der Confirmation am vergangenen Sonntage beredtes Zeugniß abgelegt. Der tüchtigen Ausbildung der Chorschule, die den Gesang der Gemeinde in jedem sonntäglichen Haupt­gottesdienste führt und unterstützt, ist namentlich die leichte Einführung einer Anzahl neuer Choralmelodien in den Ge- «eindegesang, sowie die Belebung unserer liturgischen Formen zu danken. Ihre schönsten Leistungen zeigt sie im dreistimmigen Ehoral und im geistlichen Volkslied. In guter Textesaus- sprache, in feiner Modulation hat sie nach dem Unbeile vieler Sachverständigen schon Hervorragendes geleistet. Welche Arbeit zur Herausbildung dieser Vorzüge gehört, kann Derjenige er­messen, welcher den Gesang der Schüler beim Eintritt in die Chorschule mit ihren späteren Leistungen vergleicht. Unstreitig erfüllt damit die Chorschule eine Aufgabe, deren Werth nicht «ur in der jeweiligen Aufführung zu suchen ist. Auch nicht in dem finanziellen Vortheil, welcher den Knaben bei der Entlassung durch Auszahlung ihrer Guthaben zu Theil wird (im Betrage von bis jetzt 15 bis 20 Mk. pro Schüler). Ihr Werth ist vor Allem auch ein idealer. Die Kinder werden zum guten Singen guter Lieder, die sie alle auswendig wissen, angeleitet. Die Freude am schönen Gesang wird in ihnen geweckt und erzogen, die Freude am Gottesdienst ge­nährt, und zugleich wird in den Knaben eine Schaar von Leuten herangebildet, welche die Zahl der singenden Gemeinde­glieder erheblich mehren und somit zu einer größeren Blüthe eines der wichtigsten Theile des öffentlichen Gottesdienstes, des Gemeindegesanges, beitragen. Und welche Freude und Segen durch die Knaben ihren Angehörigen erwächst, ist in manchem bei der Chorschule betheiligten Elternhaus be­kannt. Die Chorschule singt auch gegen besondere Ver­gütung bei Trauungen, Beerdigungen und hat neuerdings wiederholt der alten Surrende ähnlich an Familien­festtagen bei Freunden der Chorschule gesungen. Soweit möglich, ist dieselbe bereit, nach dieser Richtung geäußerten Wünschen nachzukommen. Auch ist eine weitere Verwendung im Sinne der alten Currende nicht ausgeschlossen. Angesichts dieser erfreulichen Entwickelung ist der Vorstand bestrebt, den Knaben gelegentlich kleine, ihrem Zweck entsprechende festliche Stunden zu bereiten. Eine solche ist zunächst die feierliche Entlassung der aus der Chorschule austretenden neueonfir- mirten Knaben, welche diesmal in einem besonderen liturgi­schen Gottesdienste morgen . Abend 6 Uhr in der Stadtkirche stattfinden wird. Zu besonderem Dank ist die Chorschule allen Denen verpflichtet, welche zur Erleichterung der nicht unerheblichen und sich zunächst noch mit jedem Jahre steigern­den Kosten beigetragen haben.

Vor allerdings nicht stark besetztem Hause gab gestern Abend im Saale des Cafe Leib die Liliputaner-Truppe die erste Vorstellung. Die Art, wie die von der Naturzu kurz" gekommenen Damen und Herren der Gesellschaft (fünfzehn an der Zahl) sich einführten, trug ihnen den vollen Beifall der Anwesenden em. Paarweise betraten sie die Bühne, bis auf das jüngste Paar, dessen schönere Hälfte es sich nicht nehmen ließ, per Stahlrad auf der Bühne zu erscheinen und dieselbe in höchst eleganten Runden zu umfahren. Das Alter der Lili­putaner, von denen wohl keiner das Maß von einem Meter erreicht bezw. überschreitet, schwankt zwischen 16 und 28 Jahren, es befindet sich unter ihnen auch ein verheiratetes Paar. Die zur Aufführung gelangten Spiele:Monsieur Herkules" undEin ungeschliffener Diamant" machten zwar, wohl weil den Zwergen nun einmal die durchdringenden Stimmmittel fehlen, bei dem Zuschauer nicht den Eindruck, wie ihngroße" Schauspieler hervorzubringen vermögen, es wurde aber recht flott und mit Verständniß gespielt, und zwar ohne Souffleur. Die Liliputaner führen die Aus­stattungsgegenstände,ihrem Körpermaße angepaßte Möbel u. s. w. mit sich, so daß der Beschauer im Laufe des Spiels mehr und mehr den Eindruck verliert, Zwerge vor sich zu haben, bis vielleicht einNormalmensch" in Gestalt eines Dieners auf der Bildfläche erscheint, und man nun erst gewahr wird, wie klein die Mitglieder der Truppe sind. Die Liliputaner ließen auch sonst das Publikiim über ihreGröße" nicht im Zweifel, denn unter den Klängen einer Polonaise marschirten sie nach Schluß der Vorstellung paarweise durch den Saal, wo sie mit lautem Beifall empfangen wurden. Da Vor­stellungen nur noch morgen Nachmittag und Abend stattfinden, so sei der Besuch hiermit angelegentlich empfohlen.

Die unter Proteetion des Großherzogs stehende KriegerkameradschaftHassia", welche am 7. Juni in Alzey ihre diesjährige Dclcgirten Versammlung abhält, wird dabei unter Anderem den Antrag des Kr ieg er ver ei n s Butz­bach zur Verhandlung bringen, wonach ein Einvernehmen mit den übrigen deutschen Landesverbänden dahingehend her- gestellt werden soll, daß die gesammten deutschen Verbände eine Eingabe an die deutschen Lalidesregierungen und an den Reichstag richten zur Einführung einer Wehrsteuer im Interesse ber ausgleichenden Gerechtigkeit, besonders gegenüber den minder begüterten Soldaten. Dieser neuen Steuer hätten zu unterliegen alle Diejenigen, welche ans irgend welchen Gründen,

abgesehen von notorischer Gebrechlichkeit, nicht zum Heeres­dienste herangezogen werden, und zwar nach Maßgabe ihres Einkommens. Die Erträgnisse dieser Steuer aber sollen in erster Linie dazu dienen, den Sold des gemeinen Soldaten zu erhöhen, besonders aber zur Unterstützung der Familien der eingezogenen Wehrmänner und Reservisten.

Ein Jubeljahr feiern am 28. d. M. in Darmstadt noch 18 im Schuldienste ergraute Lehrer, welche zu Ostern 1841 mit 36 Collegen in das Seminar zu Bensheim aus- geriommen wurden, an verschiedenen Orten der drei Pro­vinzen wirken und stets ihrem Beruf mit aller Treue ergeben waren.

000 Grünberg, 10. April. Bei den hiesigen Bäckern ist das Brod au fg esch lag en, der vierpfündige Laib kostet nach dem Bekanntmachen ihrer Taxe jetzt 50 Pfg. Diese Er­höhung der Brodpreise kann nur durch den hohen Preis der Gerste verursacht werden, für die man per Centner 9 Mk. durchschnittlich bezahlt, während der Centner Korn erst 8.50 Mk. gilt. Es ist dies eine seltene Verschiebung der Fruchtpreise. Ob allerdings die Steigerung der Brodpreise hierdurch gerechtfertigt erscheint, da doch das Kornmehl immerhin den Hauptbestandtheil des Brodes ausmacht, ver­mögen wir nicht zu conftatiren. Auch der Hafer ist sehr am Preise, man bezahlt per Centner im Durchschnitt 8.25 Mk.

Kleine Mittheilungen aus dem Großherzogthum Hessen. In Worms kam am 6. d. Mts. der 19jährige Sohn eines Fuhrmannes beim Kohlenfahren unter das Fuhrwerk. Infolge der hierbei erlittenen Brustquetschung ist der junge Mann Nachts darauf im Hospital gestorben. In Biblis hielt am 4. d. Mts. das Ehepaar Seib die achtzehnte Kindtaufe, unter Theilnahme fast sämmtlicher Pathen der früher ge­borenen Kinder. Der Bierbrauer und Gastwirth Jacob Fecher in Seligenstadt, welcher am letzten Sonntag im Wirthslocale einem 21 jährigen Menschen die Begleichung seiner Zechschuld ansann, erhielt von diesem einen lebens­gefährlichen Messerstich in den Unterleib. Von dem Freiherrn Heyl zu Herrnsheim in Worms wurden aus Anlaß der Verheirathung seiner Tochter Herrn Bürgermeister Küchler 1000 Mk. zur Verfügung gestellt mit der Be­stimmung , davon 900 Mk. weniger bemittelten Personen hiesiger Stadt, welche in dem laufenden Kalenderjahre die Ehe eingingen, eine Förderung zu Theil werden zu lassen. Die übrigen 100 Mk. sollen der Armenkasse zufließen. In Mainz fiel am 9. d. Mts. ein 12 jähriger Knabe beim Spielen an der Straßenbrücke in den Rhein und ertrank, ehe es möglich war, ihm Hülfe zu leisten. Ein württem- bergischer Ersatzreservist hatte bei Anwesenheit auf dem Griesheimer Schießplatz von einem Kugelsucher eine Granate (Blindgänger) erworben und dieselbe auch unbemerkt nach seiner Heimath zu verbringen gewußt. Er stellte die­selbe in seiner Behausung auf, ohne sich zu versichern, daß dieselbe vollständig entladen sei. Als jüngst ein junger Bursche mit Feuer oder Licht daran kam, gab es eine Ex­plosion, durch deren Wirkung derselbe sein Leben einbüßte. Nach mehrwöchentlicher schwerer Krankheit starb zu Auer­bach a. B. eine junge Frau an Trichinose. Trichinen wurden iu großer Menge in der Leiche nachgewiesen. Der Metzger, von welchem die trichinöse Wurst bezogen wurde, liegt mit dreien seiner Leute schwer krank darnieder, ohne Zweifel gleichfalls in Folge von Trichinose. In demselben Orte wurde am 7. d. Mts. die ledige Anna R. verhaftet, welche vor circa 14 Tagen, wie sie eingestanden, ihr heimlich geborenes Kind durch Ersticken gerödtet und im Garten vergraben hatte, wo man es auch fand. Den Vater, einen Taglöhner, hat man im Verdacht der Mitbilfe. Die Friseure in Mainz haben ihre Abonnenten auf­gefordert, Sonntags mit Rücksicht auf den stärkeren Verkehr vom Haarabschneiden absehen zu wollen. Gekündet wurde am_Donnerstag in Mainz die Leiche eines Soldaten des 117 Regts., welcher schon seit December vermißt wurde. Ein Soldat des 118. Regts. erhängte sich in der Freitags­nacht. Furcht vor Strafe hat den Soldaten zum Selbstmord getrieben. Die Erben des kürzlich in Darmstadt ver­storbenen Kammerdirectors Fehr haben der dortigen Klein- kinderschnle 2400 Mk., dem Landkrankenhans 800 Mk. ge­schenkt. In Auerbach an der Bergstraße striken die Waschfrauen gegen eine Familie, deren Oberhaupt die seit­herige Waschfrau zwingen wollte, sich die gesetzlich vorge- schriebene Quittuiigskarte zur Jnvalioitäts- und Altersver­sicherung zu beschaffen, damit er die Marken einkleben könne. Die Waschfrau erklärte,ohne Pension" ihr Alter verleben zu wollen, ihrer Erklärung haben sich die übrigen Standes- genoffinnen angeschloffen und die der Klebpflicht huldigende Familie in den Bann gethan.

öermifebtef.

* Frankfurt a. M., 10. April. In Sachen desStoltze- Denkmals, für dessen Errichtung alsbald nach dem Tode des Dichters von einer Anzahl hiesiger Verehrer des Heim­gegangenen sich iu einer öffentlichen Versammlung aus­gesprochen wurde, war es zu Differenzen gekommen, weil die Berufsgenoffen des Verstorbenen bei der Comitebildung Über­

gängen worden waren. Nunmehr scheint der Streit ge­schlichtet zu fein, wenigstens äußerlich. Das provisorische Comitv hielt vorgestern unter Herrn Dr. Rößlers Vorsitz eine Sitzung ab, in welcher beschlossen wurde, daß dem Comite außer den früher schon genannten Herren, ein Ver­treter der folgenden Vereine in erster Linie anzugehören habe, nämlich: Freies Deutsches Hoch stift, Zweigverein des Deutschen Schriftstellerverbandes, Zweigverein der Schiller- ftiftung, Frankfurter Journalisten- und Schriftstellerverein, Theater - Actiengescllschast, Künstler-Gesellschaft, Architecten- ttnd Ingenieur-Verein, Verein für Geschichte und Alterthums- kundc. Von der Zuziehung der einzelnen Zeitungen wurde abgesehen. Herr Reichstagsabgeordneter Schmidt, für den bie erste Versammlung keine Einladung zum Beitritt vor­gesehen hatte, soll cbenfalls eingeladen werden. Hoffentlich wird die Denkmalsangelegenheit, bei der die Politik keine Rolle spielen sollte, eifrig gefördert, wenn auch der Streit der Personen, wie wohl sicher fein dürfte, noch ein Weilchen andauert.

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In dem Jnseratenthetl unseres Blattes befindet sich heute eine Anzeige über die bei Carl Grüninger in Stuttgart erscheinende Neue Mufik-Zettnng, auf die wir nicht verfehlen wollen, die Auf­merksamkeit unterer geschätzten Leser zu lenken. DieNeue Musik- Zeitung" bietet für den geringen Kostenpreis von 1 eine Reich- < Halligkeit des Stoffes, der die Abonnenten über das Gesammtgebtet i der Tonkunst auf dem Laufenden erhält. An der Hand dieses Blattes ; wird der Dilletant wie der Berufsmusiker in das Verständniß der I neueren wie klassischen Tonwerke eingeführt; es bringt Künftler- biographien mit Porträts, Novellen, Humoresken und stets eine Reihe von belehrenden Artikeln aus allen musikalischen Gebieten. Heber die Wahl der zahlreich beigegebenen mittelschweren Musikstücke (neuer­dings auf Notenpapier gedruckt) wacht eine Commission von Fach­männern, welche die übernommene Aufgabe sehr gewissenhaft auffaßt.

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Gtetzen, 11. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 0,901,00, Hühnereier 1 St. 5-6, 2 St. - H, Enteneier 1 St. 7--H, 2 St. - 4,

Käse pr. St. 510^, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 20 H, Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar JL 0,801,00, Hühner pr. Stück -M. 1,201 40, Hahnen pr. St- 1,502,00, Enten pr. Stück

1,80-2,20, Ochsenfleisch pr. Vsd 7074 A, Kuh- und Rindfleisch 6064 ^1, Schweinefleisch 6070 H, Hammelfleisch 5070 4, Kalb­fleisch 60-00 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00-6,30, Weißkraut vr- St. 37 H, Zwiebeln ver Centner JL ' 00 8.00, Milch per Liter 12-18 4, Gänseeier 11-12 H

Auszug aus den Stan-esanrtsr*egifterkn

der Stadt Gießen. Aufgebote.

April: 4. August Friedrich Führer, Wagnermeister dahier, mit Margarethe Bellof Hierselbst. 6. Heinrich Robert Stuhl, Kauf­mann dahier, mit Wilhelmine Amalie Pauline Siedel zu Stegen. 7. Theodor Heinrich Gustav Adelbert Bindewald, Kaufmann dahier, mit Johanna Hermine Henriette Karoline Schwager von hier. 10. Emil Friedrich Christian Martin Otto, Uhrmacher dahier, mit Emilie Auguste Henriette Dobner Hierselbst. 10. Kaspar Fehl, Schuhmacher dahier, mit Auguste Henriette Hortz dahier.

n Eheschließungen.

April: 10. Balthasar Brückel, Fabrikarbeiter dahier, mit Christine Johannette Anna Nassauer hierselbst. 10. Gustav Wegerhofs, Seiltänzer dahier, mit Anna Maria Katharina Noldt, geb. Austen, Wittwe des Seiltänzers Gustav Adolf Noldt dahier.

Geborene.

April: 3. Dem Großh. Gymnasiallehrer Dr. Albet t Matthäi eine Tochter, Reinhild Anna Adelheid. 4. Dem Schreiner Andreas Schreier ein Sohn. 6. Dem Taglöhner Ludwig Schmidt ein Sohn, Konrad Ludwig. 6. Dem Maschinenarbetter Wilhelm Schneider eine Tochter. 6. Dem Schlosser Heinrich Pfeuster eine Tochter. 6. Dem Eisendreher Konrad Graulich eme Tochter, Marie. 7. Dem Schneider Alexander Schmucker eine Tochter.

Gestorbene.

April: 3. Wilhelmine Steinmüller, geb. Schilbock, 70 Jahre alt, Wittwe von Maurer Philipp Sleinmüller zu Wetzlar. 4. Kath. Wallbrach, geb. Röhm, 71 Jahre alt, Wittwe von Bureaudiener Joh. Heinr. Wallbrach hier. 4 Elise Marie Marg. Backhaus, I Jahr alt, Tochter von Taglöhner Kaspar Wilhelm Backhaus dahier. 4. Karl Demuth, 45 Jahre alt, Kohlenhändler dahier. 5. Johann Wilhelm Dechert, 6 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Wilhelm Dechert dahier. 5. Heinrich Meister, 15 Jahre alt, Sohn von Krankenpfleger Heinrich Meister II. dahier. 9. Rosa Bender, geb. Ingold, 64 Jahre alt, dahier, Ehefrau von Locvmotivführer i. P. Samuel Bender.

aus Sen Kirchenbüchern Stadt »tetzrn.

Evangelische Gemeinde.

nr Getaufte.

Am 5. April. Dem Drechsler Jean Häuser eine Tochter, Mathilde Meta Lina, geb. am 9. Februar.

Denselben. Dem Wirth Johannes Schmidt ein Sohn, Carl Georg Hartmann, geb. am 8. Februar.

Denselben. Dem Hilfsdremser Ludwig Scheid eine Tochter, Marie Adolfine, geb. am 24. Februar.

Denselben. Dem Schneidermeister Reinhardt Greb eine Tochter, Anna, geb. am 8. Februar.

_ Beerdigte.

Am 6. April. Katharine Walbrach, geb. Röhm, Wittwe des Bureaudieners Johann Heinrich Walbrach, alt 71 Jahre, starb am 4. April.

Am 10. April. Heinrich Meister, Sohn des Krankenpflegers Heinrich Meister, alt 15 Jahre, starb am 9. April.

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