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Erstes Blatt Sonntag den 12 April
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Gießener Anzeiger
Kenerat-Mnzeiger.
1891
Bierteljäbriger Aßonnementsprrlo 2 Mark 20 Psg. crifl Bringerlohn.
Durch die Post bezogt 2 Mark 50 Pfg.
Redaktion, Lxpedtti^ und Druckerei:
Kchukstrahe Kr.T, Ferrgprecher 51.
Amt»» und Anzergeblatt für den Uwli Gieren.
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Gefunden: 1 Mefler, 1 Handschuh, 1 seidenes Band, 1 Scheere, 2 Brochen, 1 Schraubenzieher, 1 Bürstchen, 1 Vorstecknadel, 1 Wagevkapsel und 1 Taschentuch.
Gießen, den 11. April 1891.
Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 10. April. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 4. April dem Privatdocenten an der Technischen Hochschule Dr. Adolph Hansen den Character als „Professor" zu verleihen.
Deutscher Reichstag.
95. Plenarsitzung. Freitag, 10. April 1891, 1 Uhr.
Die zweite Beratung der Novelle zur Gewerbeordnung (Arbeiterfchutzgesetz) wird bei § 125 (Contractbruch) fortgesetzt.
Abg. Dr. Krause (bfr.) oeantragr, die Entschädigungsforderung, die dem Arbeitgeber dem Vertragsbrüchigen Arbeiter gegenüber nach $ 125 zustehen soll, von dem Nachweis eines Schadens abhängig zu machen. Die Gründe, welche vvm Handelsmintfter und anderen Rednern für die Ausnahmebestimmung des $ 125 angeführt werden, würden großentheils dadurch hinfällig, daß fick § 125 auf die großen Betriebe gar nicht beziehe, also auch die Masfen-Contractdrüche bet großen Strikes gar nicht treffe. Nehme man die Forderung des Schadensnachweises nicht auf, so werde § 125 ein Strasparagroph sein. Uebri^ens halte er den § 125 für nicht so wichtig, daß er es bedauern würde, wenn derselbe durch Annahme seines Antrags fallen würde. Werde § 125 in der vorliegenden Fassung angenommen, so gebe man der locialdemokratischen Partei ein neues Mittel, Mißstimmung zu erregen. , , <_ „
Abg. Bebel (Soc.): Herr v. PutUamer habe in dankens- werther Offenheit anerkannt, daß es sich hier um ein Ausnahmegesetz handle. Daß er da'ür eingetreten, ser bei seiner Stellung als Vertreter der Ausnahmegesctzgebung nicht verwunderlich. Er sei nicht nur ein Freund d.r Ausnahmegesetze, sondern auch ein Feind der Arbeiterbewegung; in dem Versuche der Arbeiter, ihre Lohnverhaltnisse zu verbessern, wittere er schon die Hydra der Revolution. Ganz falsch sei die Behauptung des Handelsmintsters, daß die Neigung zum Contractbruch in einer das allgemeine Wohl schädigenden Weise zugenommen habe. 13 lange Jahre hindurch konnten die Arbeiter unter dem allgemeinen wirthschastlichen Druck nichts unternehmen, um ihre Lage zu verbessern. Als sich die wirthschastlichen Verhältnisse besserten, verlangten die Arbeiter ihren Anthetl an dieser Besserung, verlangten sie eine Milderung deS auf ihnen lastenden Drucks. Als ihnen dies verweigert wurde, vereinigten sie fick, um den Druck abzuschütteln. Die Strikes, aus denen man den Arbeitern jetzt ein Verbrechen macht, haben dazu geführt, die Unternehmer zu bereichern, wie die in großen Sprüngen steigenden Dividenden der Bergwerksactien in den letzten Jahren beweisen. Unternehmer pro- vocirten Strikes, um einen Vorwand zu Preissteigerungen zu gewinnen. Gegen die Contractbrüche unter den Arbeitern wolle man Ausnahmegesetze macken; warum mache man solcke nicht gegen die gemeinschädlichen Cartelle und Ringe der Unternehmer. Man verweise darauf, daß die englischen Arbeiter auf dem legalen Wege blieben; warum gebe man dem deutschen Arbeiter nicht die englische Coalitionsfretbeit? Davon wolle man aber nichts wissen und die Herren an der Regierung seien die Commis der herrschenden Klassen. Um den Schutz der kleinen Unternehmer handle es sich bei diesem Paragraphen nicht; um ihretwillen mache man solche Gesetze nicht, sondern man mache sie im Interesse der großen Herren und der Staatsgewalt. Angesichts des wirthschastlichen Rückganges, welcher sich zu vollziehen beginnt, werde mit einer Gesetzgebung wie dieser der Umsturz der bestehenden Ordnung am sichersten angebahnt. Scheinbar glaube die Mehrheit, ihre Interessen zu fördern, in Wirklichkeit fördere sie die Socialdemokratie.
Abg. Dr. Hirsch (bfr.) protefttrt dagegen, daß man die freisinnige Partei für §125 verantwortlich mache. Dr. Gutfleisch habe allein für den Paragraphen gestimmt, nachdem er denselben in der Commission gegenüber der Regierungsvorlage bedeutend verbessert habe. Die Conteactdrüchigkeit in anderen Verhältnissen als den hier in Frage kommenden sei oft von b.denklicheren Folgen, als wenn eine versprochene, aber noch nicht bezahlte Arbeitsleistung nicht ein- gehalttn werde. Dieser § 125 werde keine andere Wirkung haben, als die Arbeiter zu erbittern; dieselben hätten kein Verftändniß für juristische Feinheiten, aber sie hätten eine starke Empfindung für ihr gutes Recht.
Präsident v. Levetzow ruft den Abg. Dr. Hirsch zur Ordnung, weil derselbe den Abg. Singer u. A. der Fälschung geziehen.
Abg. Dr. Hitze (Ctr.) polemisirt mit den socialdemokratischen Rednern. Sie behaupteten, es handle sich hier um ein neues Ausnahmegesetz gegen die Arbeiter, ihm habe kürzlich noch ein Arbeitgeber gesagt, die Ausnahmegesetzgebung gegen die Socialdemokraten sei aufgehoben, nun fange man mit einer Ausnahmegesetzgebung gegen die Arbeitgeber an. Das seien All.s Redewendungen, die nichts auf sich hätten. § 125 liege auch im Interesse der Arbeiter selbst, indem er dazu beitragen werde, Dem Verhältniß zwischen Arbeiter und Arbeitgeber eine festere Vertrauensunterlage zu geben. Die großen Strikes hätten mit diesem Paragraphen nichts zu thun, da derselbe nur die kleineren Betriebe treffe.
Abg. Möller (natl.) wendet sich gleichfalls gegen die social- demokratischen Einwände. Bebel habe nur die Dividenden der letzten drei Jahre einiger Bergwerksgesellschaften angeführt; er würde zu einem andern Ergebniß gekommen sein, wenn er weiter jurü cf gegriffen hätte; er würde dann eine Durchschnittsdividende von 2 Procent
gefunden haben. Gerade im Bergbau sei die Rentabilität schwankend und unsicher.
Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.) erwidert auf eine Aeußerung Bebels, daß die Unternehmer die Arbeiter aussaugten, die schlimmsten Blutsauger der Arbeiter seien die socialdemokratischen Agitatoren.
Abg. Bebel: Jedenfalls könnten die socialdemokratischen Agitatoren nur das saugen, was die Unternehmer noch übrig ließen.
Bei der Namensabstimmung über den Antrag des Abg. Dr. Hartmann u. Gen., den ersten Absatz des 8 125, Entschädigungsanspruch der Arbeitgeber an den contractbcüchigen Arbeiter ohne Verpflichtung zum Schadensnachweis, als § 124b anzunehmen, stimmen dafür 141 (Conservative, Centrum, Nationalliberale und einige Freisinnige), dagegen 53 (Socialdemokraten, Volkspartei, die Mehrheit der Freisinnigen). Das Haus ist somit nicht beschlußfähig.
Morgen: Kleine Vorlagen.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 10. April. Minister Herrsurth mußte die heutige Landtagssitzung Unwohlseins halber verlassen. Er hatte sich schon vor Beginn der Sitzung unwohl gesuhlt.
Berlin, 10. April. Die Einkommen st euer-Com- mission des Herrenhauses nahm den Erbschaftssteuer-Gesetzentwurf in der Fassung des Abgeordnetenhauses an.
Berlin, 10. April. Abgeordnetenhaus. Bei der Fortsetzung der Berathung über die Landgemeindeordnung trat der Abgeordnete v. Huene für den vom Abgeordneten v. Rauchhaupt beantragten neuen Paragraphen (14 a) ein, wonach die bestehenden Maßstäbe für die Gemeindeabgaben bis zum Erlaß eines Communalsteuergesetzes aufrecht erhalten bleiben sollen. Der Antrag wird ungeachtet der Einwendungen des Ministers v. Herrsurth angenommen. Die §§ 15—41 werden gleichfalls bei wenig erheblicher Debatte angenommen. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr.
Münster, 10. April. Anläßlich der Jubiläumsfeier des Generals Albedyll brachten die Musikcapellen der Garnison demselben ein Morgenständchen. Um 1 Uhr war glänzende Auffahrt sämmtlicher Offiziere der Garnison, auswärtiger Generäle und Regimentscommandeure. Der Kaiser verlieh dem Jubilar den Schwarzen Adlerorden
Münster, 10. April. Anläßlich der Jubiläumsfeier des Generals Albedyll überreichte im königlichen Schlosse in Anwesenheit der Offiziere des 7. Armeecorps heute Mittag Generallicutenant v. Westernhagen mit einer Ansprache dem Jubilar einen Tafelaufsatz. Albedyll dankte bewegt. Bei dem Festdiner im Militärcasino toastete Albedyll auf den Kaiser, Westernhagen auf Albedyll und letzterer aus das 7. Armeecorps und die Provinz Westfalen.
Hamburg, 10. April. Die „Hamburger Börsenhalle" erfährt, der deutsche Gesandte in Chile habe es erreicht, daß der Hamburger Dampfer „Romulus", welcher bekanntlich wegen einer Zollforderung von der chilenischen Regierung mit Beschlag belegt worden war, gegen Bürgschaft wieder freigelassen wurde und die Reise fortsetzen konnte.
Geestemünde, 10. April. Der „Nordseezeitung" erfährt von zuständiger Seite, Bismarck habe über seine Can- didatur keinerlei Erklärung abgegeben, welche das Wahl- comite auch vor der stattgehabten Wahl nicht erwartete, da dem Fürsten die Candidatur nicht einmal officiell mit- getheilt sei.
Wien, 10. April. Das „Neue Wiener Tagblatt" meldet: Die Regierung halte betreffs der Feier des 1. Mai fest an den vorjährigen Beschlüssen des Ministerraths und habe die Vorstände der im Staatsbetrieb stehenden Bahnen beauftragt, den ersten Mai unter keinen Umständen freizugeben. Die Landescentralanstalten seien angewiesen, auf alle großen industriellen Etablissements in entsprechendem Sinne einzuwirken.
Wien, 10. April. Die Ausstandsbewegung der Bäckergehilfen dauert fort. Etwa 1300 Gehilfen striken, 1000 arbeiten. Die Verhandlungen waren bisher resultatlos.
Paris, 10. April. Nach einer Depesche vom Senegal sind zwei französische Kaufleute, welche von Marseille am 10. Februar abgereist sind, auf dem Wege von Grandbassam nach Kong, wo sie ein Geschäft eröffnen wollten, von den Eingeborenen ermordet worden.
Paris, 10. April. In Pantin entstanden heute zwischen den Strikenden und den neu aufgenommenen ausländischen Arbeitern der Glasfabrik wieder Tätlichkeiten, so daß die Gensdarmerie einschritt und mehrere verhaftete.
— Dem „Temps" wird aus Madrid gemeldet, die Regierung habe beschlossen, den Cortes Gesetzentwürfe, betreffend die Regelung der Frauen- und Kinderarbeit, vorzulegen.
Grenoble, 10. April. Ein Theil der Bevölkerung Mon« teynards trat zum Protestantismus über, weil das
Consistorium einen bei der Gemeinde beliebten Pfarrer absetzte.
Marseille, 10. April. Gestern aus Toulon eingetroffene Journale berichten über neue Zusammenstöße der Franzosen mit Piratenbanden. Nach der „Tonkin Avenir" plünderten die Piraten einige Dörfer unter Verlust einiger Todtek und Verwundeten. Zwei Compagnien mußten aus BacniNh zur Unterstützung dorthin gesandt werden.
Epinal, 10. April. Mehrere Lyoner Glassabri- kanten verlegten wegen des Strikes ihre Fabriken hierher, welche am 1. Mai in Betrieb gesetzt werden sollen. Als die Führer der Lyoner Strikenden die hiesigen Arbeiter aufzuhetzen versuchten, wurden sie von der Bevölkerung gezwungen, abzureisen.
Zanzibar, 9. April. Meldung der „Times". In der Nähe des Palais des Sultans fand eine Pulverexplosion statt, wobei vier Personen getödlet und zahlreiche Menschen, einige bis in Unkenntlichkeit, verbrannt ober sonst beschädigt wurden. Die Explosion ist wahrscheinlich dadurch herbeigesührt worden, daß man in einem dunklen Gange des Pulvermagazins offen brennende Lichter gebrauchte.— Der deutsche Postdampfer mit dem Gouverneur Frhrn. v. Soden an Bord passirte aus der Fahrt nach Bagamoyo den Hasen von Zanzibar, ohne Briefe abzugeben.
Zanzibar, 9. April, v. Wißmann übergab heute die Geschäfte dem Gouverneur v. Soden.
Pittsburg, 10. April. Die Bemühungen der Convention sämmtlicher Bergarbeiter in den Vereinigten Staaten, ein Compromiß zwischen Arbeitgebern und Arbeitern zu Stande zu bringen, sind gescheitert. Es wird eine Ausdehnung des Ausstandes befürchtet, so daß bis zum 1. Mai 75,000 Ausständige vorhanden sein dürsten. Die Ritter der Arbeit und der Arbeiterbund fahren fort, die Forderung eines achtstündigen Arbeitstages zu unterstützen.
Chemnitz, 11. April. Laut amtlichem Ausweis des Con- sulates ergab sich eine Abnahme der Ausfuhr nach Nordamerika. Aus dem Consulatsbezirke Chemnitz hat sie im ersten Quartal dieses Jahres nahezu eine Million Dollars erreicht.
London, 11. April. Das Unterhaus nahm mit 160 gegen 130 Stimmen den von der Regierung bekämpften Antrag Peases an, wonach das gegenwärtige System, in Ostindien die Staatseinkünfte aus Opium zu ziehen, aufgehoben wird.
Locales tut6* LrovknzssAes.
Gießen, 11. April.
D. Unsere evangelische Kirchen-Chorschulc erfreut sich in jüngster Zeit einer so günstigen Entwickelung und hat sich das freundliche Interesse so vieler Kreise unserer Bevölkerung durch ihre Leistungen erworben, daß wir unseren Lesern in ' Folgendem eine kleine Uebersicht über Zweck und Geschichte derselben geben wollen. Die Chorschule ist im Jahre 1887 in ihrer jetzigen Verfassung als eine besondere Abtheilung des evangelischen Kirchengesangvereins gegründet worden. Der Kirchengesangverein bestreitet aus seinen Mitteln (unter freundlicher Beihülse der Kirchenkasse und einzelner Freunde der Einrichtung) die Kosten, stellt den Dirigenten der Chorschule an und leitet durch eines seiner Vorstandsmitglieder ihre Geschäfte. Sie hat die Aufgabe, zunächst Knaben im Alter von 8 bis 14 Jahren im einstimmigen und mehrstimmigen Choralgesang zu unterrichten und zur Mitwirkung im Goitesdienste heranzuziehen. Die Maximalzahl der Cbor- schüler ist auf 60 festgesetzt. Jeder Chorschüler erhält vom Beginn des zweiten Jahres seines Eintrittes an für de« Besuch jeder Unterrichtsstunde 4 Psg. Bei jeder Versäumniß fällt die Vergütung hinweg. Ist diese Versäumniß nicht genügend entschuldigt, so werden überdies 4 Psg. in Abzug gebracht. Die Vergütung wird während der Dauer der Chorschulbesuchs gut geschrieben und zur Zeit der Confirma- tion ausgeliesert. Für die Mitwirkung beim Gottesdienste wird keine Vergütung berechnet, dagegen ungenügend ent schuldigtes Ausbleiben mit je 20 Psg. Abzug gerügt. Mitglied kann, soweit die Zahl 60 nicht überschritten wird, jeder Knabe von 8 bis 14 Jahren werden, dessen Betragen und Stimmbegabung seinen Eintritt dem Vorstand wünschenswerth erscheinen läßt. Der erste Lehrer der Chorschule war der verstorbene Cantor Steiner. Seit dessen Ableben hat Herr- Lehrer Gör lach die musikalische Leitung übernommen. Wie ! weit es demselben gelungen ist, die Chorschüler auszubilden, i und welche erfreulichen Fortschritte die Chorschüler in den I letzten Jahren gemacht haben, davon haben die Gesänge der


