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■eint Königliche Hoheit der ttrn von Gießen aus dat -hr besriedigt über die Her- königliche Hoheit der tzrb- e des gestrigen tage« der । Besuch ab. (D. Z.)
Seine Königliche Hoheit st geruht: Lm 7. Februar en- und dergamt und Vor- luhkim, Bergrath t Wirkung vom L VlSr; tztn 'den E-Memnipeckr e, Bergrath Otto Weitz, ntn- und Bergamt und zu» llauhei«/ mit Wirkung vo»
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schule überwiesen, nachdem derselbe als Fähnrich im Hannoverschen Feld-Ärtillerie-Regiment Nr. 10 eingetreten und auch bereits Hierselbst eingetroffen.
* Nürnberg, 8. Februar. Ein von hier abgegangener Abendschnellzug wurde dieser Tage unweit Roth auf freier Strecke plötzlich gebremst. Alles forschte erschrocken nach der Ursache und da stellte sich denn heraus, daß ein Reisender im letzten Wagen, einem sächsischen Durchgangswagen, dem es zu kalt geworden war, die Heizvorrichtuug hatte stellen wollen, wobei er aber die Westinghouse-Bremse erwischt hatte. Der Fehlgriff kostete dem Manne 30 Mk. Strafe.
* Zürich, 8. Februar. Bei absolut sicherer Eisfläche nahmen heute am Schlittschuhlaufen auf dem Zürichsee zwischen Meilen und Zürich etwa 35,000 Besucher Lheil. Die Sammlung zu Gunsten der Stadtarmcn ergab 5500 Fr.
* — In dem kurhessischen Orte Springstille bei Schmalkalden bezieht, wie das „Cass. Tgbl." berichtet, der Ortsdiener für Tag- und Nachtwache noch heute den im vorigen Jahrhundert festgesetzten Lohn von täglich vier Pfennig; außerdem macht er die Runde bei den Ortsöürgern, welche ihm die 51 ost zu gewähren haben. Also monatlich erhält der Mann 1 Mk. 20 Psg. für Kleidung usw. Das dürste doch wohl der niedrigste Lohn sein, der überhaupt gezahlt wird in ganz Deutschland oder der ganzen Welt. Der glückliche Inhaber der Springstiller Ortsdienerstelle, der „alte Heinrich", ist aber bereits 70 Jahre alt und tritt nun sofort in den Genuß der Altersrente. Was wird der Mann mit dem vielen Velde machen?
* Schulinspector (zu einem kleinen Mädchen): „Kannst Du fünf von drei abziehen?" — „Ja, ich borge einen." — §Aber wenn ich Dir drei Pfennige gebe und Du sollst vom Kaufmann für fünf Pfennige Zuckerwerk holen, kannst Du das?" — „Ja." — „Wie geht das aber? — „Dan n sag ich, das wär for'n Herrn Zupperdenten."
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Literat»» und rinnst.
— Uns liegt das prächtig ausgeftottete erste Heft der Zeitschrift »Die Internationale elektrotechnische Ausstellung", Frank- turt a. M., Vertag von G. L. Daube u. Co., vor. Diese Zeitschrift stellt sich als eine illustrirte Separat-Ausgabe der „Electro- technischen Rundschau" dar. Der Zweck derselben ist, über unsere vom 15. Mat bis 15. October d. I. dauernde Ausstellung in gemeinverständlicher, durch zahlreiche Abbildungen unterstützter Darstellung eingehend zu berichten; daneben wird sie eine populär gehaltene Geschichte der Electricität von ihren Anfängen bis zu ihrer practischen Verwendung in der Jetztzeit bringen. Das vorliegende Heft der in Folioformat erscheinenden Zeitschrift enthält zunächst die Entstehungsgeschichte der electrotechnischen Ausstellung zu Frankfurt a. M., dann eine kurze Biographie des Ehrenpräsidenten der Ausstellung, des Ftnanzministers Dr. Miquel, welcher ein sprechend ähnliches Bild desselben beigegeben ist. Es folgt der Beginn der „Geschichte des Magnetismus und der Electricität" mit einer schönen, die großen Epochen der Electricität zur bildlichen Darstellung bringenden Vignette. Dann wird uns das Neueste auf dem Gebiete der Electrotechnik mitgetheilt, nachdem der Situationsplan der Ausstellung durch Text und Holzschnitt verdeutlicht ist. Ein künstlerisch ausgeführtes Bild der alten Stadt Frankfurt, welches über zwei Seiten geht, ist der Beschreibung der Stadt vorangesttzt, welche offenbar durch mehrere Hefte fortgesetzt werden soll. Hierauf folgen Nachrichten von der Ausstellung und im Anschluß daran ist die Organisation derselben wiedergegeden, so daß man über sämmtliche Personalien unterrichtet wird. Die Redaction der Zeitschrift leitet Professor Dr. G. Krebs (stellvertretender Vorsitzender der Ausstellung) in Frankfurt a. M. Es mag noch erwähnt werden, daß zahlreiche Inserate den Text ein- schliegen. Die Ausstattung (in Format und Papier die der Leipziger „Jllustrirten Zeitung") und der Druck sind mustergtltig zu nennen. Der Bezugspreis beträgt für die vollständige Ausgabe (30 Nummern) 20 Mk.
Wir glauben uns den Dank vieler unserer Leser zu erwerben, wenn wir sie immer wieder von Neuem auf die Pastillen der „Kaiser-Friedrich-Quelle“ aufmerksam machen. Dieselben dürften wohl in den meisten Apotheken, Mineralwasserhandlungen etc. zu haben sein. 623
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Verkehr, Land- und volkswirihschaft.
Arankfnrt, 9. Februar. Viehmarkt. Es waren enge* trieben 413 Ochsen, 14 Bullen, 363 Kühe, Stiere und Rinder, 338 Kälber, 343 Häwmel und 388 Schweine. Die Preise stellte« sich für Ochsen 1. Qual, auf JL 66—68 pr. Ctr Schlachtgewicht 2. Qual, v* 56—62, Bullen X 57—59, Kühe und Rinder 1. Qual. 59-60, 2. Qual. X 44-48, Kälber 1 Qual. 65—70 H, 2. Qual. 55—60 Hümmel 1. Qual. 63—66 H, 2. Qual. 56—60 H pur Pfd, Schwede 1. Qual 59—60 H, 2. Qual. 57—58 H pr. Pfd. Schlachtgewicht.
Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Grrße«.
5. Woche. Vom 1. Februar bis 7. Februar 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsriffer: 25,36 °/oo bezw. 19,02 nach Ausschl. der Ortsfremde«
Kinder
Es starben an: Zusmnmen: Erwachsene: tai vom
Lungenschwindsucht 2
Acute entzündliche Erkrankungen der Ath- mungs-Organe 2 (1)
Andere bekannte
Krankheiten 5 (2)
Unbekannter Krankheit 2
Selbstmord 1
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
2 — —
1 - 1 (1)
1 - 4 (2)
- — 2
1 — —
Summa: 12 (3) 5 — 7 (3)
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Bekanntmachung.
Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gießen für das Etatsjahr 1891/92 liegt acht Tage lang zur Einsicht jedes Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Bureau offen.
Gießen, den 10. Februar 1891.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 1236
WtkhrMe Eisentluhnkü.
Für den Bereich des diesseitigen Localverkehrs tritt folgende Specialbesttmmung zu $• 48 des Betriebsreglements sofort in' Kraft:
„Bei Aufgabe in Wagenladungen wirb gemünztes Geld auch in dichte Säcke verpackt gegen Hinterlegung des im 8. 47 des Betriebs-Reglements vorgeschriebenen Reverses zur Beförderung zugelassen.
Im Uebrigen finden auf diese Sendungen die allgemeinenZusatzbestimmungen unter II zu $• 48 B. 2 deS Betriebs- Reglements im Theil I des deutschen Eisenbahn-Gütertarifs ebenfalls Anwendung. "
Gießen, den 7. Februar 1891.
1242 Großherzogliche Direktion.
Versteigerungs-Widerruf.
Die auf den 13. laufenden Monats in Steinfurth anberaumte Versteigerung der Rosenbecker'schen Hof- raithe findet nicht statt.
Bad-Nauheim, 9. Februar 1891. Großh. Amtsgericht Bad-Nauheim.
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