iveise wurden Donnerstag Vormittag im Schlachthaus nicht weniger als 12 Stück „Schtachtpferde" vom Leben zum Tode befördert.
vermischtes.
* Weilburg. Ein entsetzliches Drama spielte sich am 3. December Nachmittags in einem Hause m der Schulgasse ab. Als die Kinder der Schneider Aug. Grauff'schen Eheleute aus der Schule nach Hause kamen, waren ihre Eltern nicht anwesend, dagegen sanden sie aus dem Tische einige kurze schriftliche Mittheilungen. Auf einem Zettel wurde ihnen gesagt, der Kaffee stände im Ofen, sie möchten ihn trinken und wenn der Vater und die Mutter am Abend noch nicht zurückgekehrt sein sollten, dürften sie sich nochmals Kaffee kochen und Wurst holen. Die Wäsche war sorgfältig in drei Häufchen geordnet und jedes derselben mit einem Zettel versehen, auf welchen die Namen der drei Kinder mit Blei geschrieben standen. Aengstlich und besorgt geworden eilten die Kinder zu den Nachbarn und als letztere nachsuchten, sanden sie den Mann und Frau auf dem Speicher erhängt. Ein Bries au die Bürgermeisterei theilt die Motive zu dieser That mit. Eine Schuldenlast von 300 Mk. soll so niederdrückend auf die Gemüther des unglücklichen Ehepaares eingewirkt haben, daß sie sich zu dieser entsetzlichen That entschlossen.
* Berlin, 9. December. Gestern Abend ist in Folge der Influenza das königliche Seminar für Stadtschulen bis zum 17. December geschloffen worden. Nicht allein sind verschiedene Lehrer erkrankt, auch die Zahl der erkrankten Seminaristen, besonders der sogen. Lehrseminaristen, ist so groß, daß der Unterricht in der Seminarschule nicht mehr von ihnen ertheilt werden kann.
* Ein weiblicher Einbrecher in Männerkleidern. Das „B. T." berichtet aus Rixdorf bei Berlin folgenden sensationellen Vorfall: In der Steinmetzstraße 12 daselbst bewohnte der in der Fabrik von Ludwig Loewe u. Co. hier arbeitende Schlosser Kliem mit dem Fuhrherrn Stöbe gemeinschaftlich die erste Etage des Vorderhauses. K. erfreute sich allenthalben des besten Leumunds. Er ist seit vier Jahren verheirathet, seine Frau ist 26 Jahre alt- aus der Ehe sind zwei Kinder entsprossen. Donnerstag früh 6 Uhr, als Kliem sich von seiner Frau verabschiedet und sich zur Arbeit begeben hatte, drang Frau Kliem, nachdem sie Männerkleider angelegt und sich mit einem schweren Hammer bewaffnet hatte, durch die nur angelehnte Corridorthür in die Wohnung des Fuhrherrn Stöbe ein. Derselbe hatte sich nämlich auf einen Augenblick nach dem Hofe begeben, um nach den Pferden zu sehen, und die Thüre nicht verschlossen. Als der in die Wohnnng zurückgekehrte Stöbe, dessen kranke Frau im Nebenzimmer schlief, ein Geräusch hörte, wandte er sich um- in diesem Augenblicke stürzte die Kliem aus ihrem Versteck mit dem Rufe hervor: „Dein Geld oder ich schlage Dich tobt!" — und im selben Augenblicke schlug sie auch schon mit dem Hammer auf den 64jährigen Mann ein. Derselbe stürzte zu Boden, wobei die Verbrecherin ebenfalls zu Fall kam- er hielt sie trotz ihrer verzweifelten Gegenwehr fest und schrie um Hilfe. Als die durch das Geschrei alarmirten Hausbewohner herbeieilten, ergriff Frau K. die Flucht, wurde aber im Hose dingfest gemacht und der Polizei zugeführt. Die polizeilichen Recherchen haben bisher folgenden Anhalt ergeben: Eine Geistesstörung der Frau, wie zuerst angenommen wurde, liegt nicht vor. Sie war beständig in Geldverlegenheiten und versetzte ohne Wissen ihres Mannes allerlei Hausrath- der Ort, wo Stöbe sein Geld verwahrte, war ihr in Folge ihrer häufigen Besuche in dessen Familie bekannt. Der Einbruch war sorgsam geplant, ebenso scheint die Einbrecherin die beste Absicht gehabt zu haben, den schwächlichen Mann todtzuschlagen, falls sie auf Widerstand stoßen würde. Die Schirmmütze des Stöbe hat den Schlag zwar gedämpft, trotzdem ist der Ueberfallene übel genug zugerichter worden, denn sein Gesicht ist ganz -blutig geschlagen. Die
Einbrecherin wurde heute dem Königlichen Polizeipräsidium Berlin eingeliefert- ihr Mann, welcher aus polizeiliche Requisition aus der Arbeit zur Vernehmung geholt wurde, ist über die ihm durch seine Frau zugesügte Schande völlig gebrochen.
* Dresden, 5. December. Gestern Abend wurde von der Criminalpolizei eine geheime socialdemokratische Druckerei aufgehoben. Der Inhaber, ein bekannter Socialdemokrat, druckte eben an dem socialdemokratischen'Liederbuch, das aus Grund des § 130 des Strafgesetzbuchs verboten ist- es wurden davon etwa 6000 Druckbogen tu Beschlag genommen. Außerdem fand man Tausende von Exemplaren der Schriften „Anti-Syllabus" und „Ceterum censeo“, aus denen als Druckort London angegeben war. Der Drucker wurde verhaftet.
* Mannheim, 8. December. Als Eigenthümerin der vor einigen Tagen von einem Dienstmädchen auf der Straße gefundenen zehn Stück Tausendmarkscheine hat sich nunmehr die Firma „Mannheimer Oelsabrik" erwiesen. Dieselbe hat die Ehrlichkeit des Mädchens mit einem der gefundenen Scheine belohnt. (Bravo!)
* Newyork, 8. December. Im Staatsgefängniß ist ein Mann Namens Lopph, welcher vor einiger Zeit seine Frau ermordet hatte, mittels Electricität hingerichtet worden. Es heißt, daß der Strom dreimal habe geschlossen werden müssen, um den Mann zu tobten.
* Der Verkauf von Menschenfleisch auf dem Markte Soc el guessel in Fez, so schreibt man der „Tägl. Rundschau", nimmt trotz aller Kundgebungen der europäischen Mächte ungestört seinen Fortgang. Es spielen sich dabei entsetzliche Scenen ab. Jüngst wurde auf dem Markte eine ganze Anzahl Sclaveu, männliche und weibliche, von den verschiedensten Altersstufen, zum öffentlichen Verkauf gestellt. Zwei Kinder erzielten Preise von 40 und 50 Düros (160 und 200 Mark). Ein herzzerreißendes Schauspiel war es, als einer Mutter ihr Säugling genommen wurde. Mutter und Kind wurden von ihrem Besitzer verkauft, und zwar an verschiedene Personen. Einige Europäer wollten dem Seelenverkäufer den für die beiden Sclaven geforderten Preis zahlen, um sie dann zu befreien, aber eine Schaar fanatischer Mauren legte sich ins Mittel und erklärte unter gewaltigem Geschrei, daß von einem Geschäfte mit Christen überhaupt nicht die Rede sein könne. Die meisten der zum Verkauf gestellten Sclaven sind geraubte Kabylen.
* Das ist etwas anderes. „Deine Aufgaben, Hans, machst Du ja stets recht ordentlich. Deine Censuren aber, die Du heimbringst, sind trotzdem miserabel!" — „Ja, weißt Du, Mama, die macht eben derHerrLehrer!"
* Jägerlatein. Gast: „Sie haben zur Beleuchtung nur Ampeln in Ihren Zimmern?" — Oberförster: „Ja, denn alles, was „Lampe" heißt, apportirt mein Pluro."
* Nach der Schulprüfung. Vater: „Versetzt?" — Sohn: „Ja, 'ne Ohrfeige!"
Schrffsnachrichteir.
Hamburg, 8. December. Das Hamburg-Newyorker Post- Dampfschiff „Rbaetia", Capt. Vogelsang, von der Homburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, ist am 8. December, 5 llhr Morgens, wohlbehalten in Newyork angekommen.
Literatur und Arrnft.
— Bildermappe für Kunstfreunde. Von dieser Sammlung der vorzügttchnen Holzschnitte aus der „Gartenlaube" liegen jetzt die Lieferungen 7—10 vor, womit sie »um Abschluß gekommen ist. Auch in diesen Lieferungen erfreut der Wechsel des Dargebotenen, indem Historienbild, Genrebild und stimmungsvolles Landschaftsbild sich ablösen. „Alarich in Rom im Jahre 410" nach dem Oelgemälde von W. Lindenschmitt ist ein großartiges Bild aus der Zett der Völkerwanderung; der noch jugendliche Barbarenanführer zieht in goldener Rüstung, mit dem Diadem geschmückt, in die der Plünderung preisgegebene Hauptstadt ein. Roth, Verzweiflung, Elend, Gewalt- that ringsum. Doch ein Wort des Gewaltigen mahnet zur Schonung. In der Hut einer christlichen Jungsrau hatte man prachtvolle Ktrchen- schätze aus dem St. Petersdom gefunden. Alarich befiehlt sie fried
lich dorthin zurückzugeleiten und dem Zuge schlossen sich fromme Christen an, Mann und Weib, Alt und Jung. Der Contrast zwischen den wilden Raubscenen und der heiligen Procession ist von malerischer Wirkung. Ein anderes Geschichtsbild von C. G. Schram zeigt uns Maximilians I. Rückkehr nach Genf, wo seine junge Gattin Marie mit dem Kind auf dem Arm ihn auf der Freitreppe des RathhauseS begrüßt. Er hat die Feinde, welche ihr Land bedrängten, überall zurückgeschlagert. Die Freude der Bürgerschaft spricht sich in allen Zügen der Umstehenden aus, es ist ein Bild voll sonniger Heiterkeit. Desto düsterer ist das Konrad Weigand'sche Bild, „Raubritter Schüttensamen wird gefangen nach Nürnberg gebracht". Der sengende und mordende Raubritter, von den Verwünschungen der Bevölkerung begrüßt, nachdem er von den Neichsstädttschen überwunden und in ihre Hände gefallen ist, geht in der Mitte seiner zum Theil verwundeten Knechte dem Gericht entgegen, das ibn zum Feuertode ver- urtheilt hat: Das Bild von A. Keller „Hexenschlaf" fuhrt uns eine an den Pfahl gebundene und zum Tode verurteilte Jungfrau vor, die aber in den rettenden Hexenschlaf verfallen, der die Bewußtlose unempsindlich macht, wenn die Flammen in die Höhe züngeln. Der Ausdruck ihrer Gesichtszüge spricht hier eine Art von Hypnose, eine innere Verklärung, die sie hem Weh der Erde entrückt. Das Gemälde von E. Becker „Papst Julius besichtigt die ausgegrabene Statue deS Apollo von Belvedere" führt uns nach Rom zur Zeit der Wiedergeburt der Künste; alle Umstehenden zeigen den gleichen Kunstsinn, die gleiche Kunstbegeisterung. Hugo Königs Bild führt uns „Des- demona" vor, die ihre Flucht mit Othello vor ihrem Vater und dem Senat rechtfertigt. Unerbittlich und starr steht der alte Brabantio der Beredsamkeit der holdseligen Tochter gegenüber, die den Bruch des Gehorsams durch den mächtigen Zug des Herzens zum Geliebten rechtfertigt. Das Bild von Franz von Lenbach „Die Römerin" zeigt uns den südlichen Typus in seiner Vollendung, ein schön geschnittenes Profil, weiches dunkles Haar, glänzendes dunkles Auge. „Der Frühling" von E. Kray gibt uns ein sonniges Landschaftsbild, belebt durch stylisirte Gestalten, Kinder, welche blühende Guirlanden schlingen, schöne Frauen, überall der Ruf des Glücks, der Liebe. „Das Winter- marchen" deffelben Malers zeigt uns des Winters Etsesbraut oben auf der Felsklippe im Schnee schlummernd, während unten zwei Mädchen dem Frühling entgegenträumen. Zu den winterlichen Genrebildern gehört „Das Wintervergnügen" von H. Schlittgen und die „lustige Schlittenfahrt" von A. von Kowalski — beide athmen frische Lebenslust in der Mitte der erstarrten Natur. „Das Nordcap" Zeichnung von C. Saltzmann, von zwei Dampfern umsegelt, ist ein naturgetreues, winterliches Ämdschaflsbild aus dem hohen Norden. Zwei hübsche Genrebilder sind „Der theure Wein" nach einer Zeichnung von Vautter, ein Bild, aus welchem der mißvergnügte Gast und der schlaue Wirth am meisten hervortreten und „Das Förster- Heim" von L. Knaus, eine überaus anmuthende Idylle. „Kriegsbeute" von F. Eisenhut zeigt uns ein schönes Weib, das beim Kampf der Stämme von einem derselben erbeutet und vor den Thron des Fürsten geführt wird. Auch diese letzten Lieferungen sprechen für die geschmackvolle Auswahl, mit welcher die vorzüglichsten Bilder der Gartenlaube in dieser Mappe rusammengestellt sind. Sie bildet ein prächtiges Feftgcschenk und ist durch die meisten Buchhandlungen zum 'Preise von 12 Mk. (50 Kunstblätter auf feinstem Cartonpapier in
Groß-Folio-Format in eleganter Mappe) zu beziehen.
Verkehr, Land- und volkswirthschaft.
Friedberg, 8. December. Fruchtpreise. Weizen JL 24.00, bis 24.50, Korn 24.00-00.00, Gerste JC 16.50—17.00, Hafer JL 14.00—14 50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollpfund.
Friedberg- 9.Dceember. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. 1.05-1.15, Eier 1 St. 8 H, 2 St. - H
Limburg 9. December- Fruchtmarkt. Rotber Weizen JL 20 00, weißer Weizen Korn JL 1825, Gerste
Jt 10.80, Hafer, J/. 7.06, Erbsen —, Kartoffeln —.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
2. Adventswochengottesdienft heute Donnerstag den 10. Dec, Abends 8 Uhr in der Stadtkirche. Pfarrer Dingeldey.
Kottesdierck der israelitischen Keligionsgesellschast.
Freitag Abend 345 Uhr, Samstag Vormittag 880 Uhr, Samstag Nachmittag 3°o Uhr, Samstag Abend 4« Uhr.
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Steckbrief.
Gegen die unten beschriebene ge- werblose, der Prostitution ergebene Margarethe Schäfer, geboren am 19. Januar 1869 zu Launsbach, Kreis Wetzlar, welche flüchtig ist, ist die Unterfuchungshaft wegen Diebstahls im wiederholten Rückfall verhängt. Es wird ersucht, dieselbe zu verhaften und in das Gefängniß zu Wetzlar abzuliefern.
Limburg, den 7. December 1891. Königliche Staatsanwaltschaft.
I. A.: Hagemann.
Beschreibung: Alter: 22Jahre, Statur: mittel, Größe: 1,60 m bis 1,63 m, Haare: schwarz, Stirn: gewöhnlich, Augenbrauen: schwarz, Nase: gewöhnlich, Zähne: gut, Gesicht: hübsch, Sprache: deutsch, Kleidung: elegant gekleidet, Augen: blau, Mund: etwas dicke Lippen, Kinn: spitz, Ge- fichtsfarbe: frisch. Besondere Kenn- zeichen: —. [10844
®<X,t9U MöbeB ntyr Art stets vorräthsg bei (75'25 __ K. Steller, Scktllerstraße 9.
Zwetschenhomg,
Bekanntmachung.
Die Auffüllrrrrgs- und Plan- irungsarbeiten des Realschulhofes sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Angebotsformulare liegen während der Dienst- stunden auf dem Geschäftszimmer Nr. 5 auf und werden daselbst unentgeltlich abgegeben.
Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis Montag den 14. December, Vormittags 10 Uhr, ebendorthin ein- zusenden, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt.
Gießen, den 9. December 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 10866
ConcurMrschm.
Das Concursverfahren über das Vermögen der Actien - Gesellschaft „Vogelsberger Bergwerksverein" zu Gießen wird, nachdem der Vollzug der Schlußvertheilung erfolgt ist, hiermit aufgehoben.
Gießen, am 7. December 1891.
Großherzogliches Amtsgericht.
Kullmann. 10847
Bekanntmachung.
136 Mk. Zinsen aus der Stiftung der dahier verstorbenen Eli sa- bet he Schmidt sind zu gleichen Theilen an vier bedürftige, unbescholtene, ledige, in Gießen lebende Dienstmädchen im Alter von über 50 Jahren und vier arme Wittwen aus Gießen nach der Auswahl des Stadtvorftandes zu vergeben.
Anmeldungen zum Bezüge derselben haben bis zum 1. Januar 1892 auf unserem Armenamt, Zimmer Nr. 6, unter Beibringung des erforderlichen Nachweises zu geschehen.
Gießen, den 10. December 1891.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
________________________Gnauth.____________________10864
Bekanntmachung.
Diejenigen hiesigen Einwohner, welche im Laufe dieses Jahres Hunde abgeschafft haben, wollen dies spätestens bis zum 31. December d. I. entweder schriftlich oder mündlich in Selbstperson bei der unterzeichneten Stelle, Zimmer Nr. 3, anzeigen, indem sonst die Verbindlichkeit zur Entrichtung der Hundeabgaben auch im folgenden Jahre und solange fortdauert, als diese Anzeige versäumt wird.
Gießen, den 5. December 1891.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 10843
Christbaom-
H Eonfeet B3 Kiste 440 Stück, reichhaltige Mischung, Mk. 2.80, Nachnahme. Bei drei Kisten ein Präsent. [1U205
Friedrich Fischer, Dreaden-N. 12
10846] Eine Äault Mist abzugeben. Gebrüder Rosenbaum, Westanlage.
Heute frische
Schellfische.
10852 Emil Orbig.
Strickwolle, |
prima Qualität, empfehlen billigst
Geschw. Heer-, Neuenweg.
! Bekanntmachung.
j Die Mauerarbeiten zur Einfriedigung des Realschulhofes entlang !der Bismarckstraße, sowie die Her- । Rettung eines Betonbodens im Keller Iber dortigen Turnhalle sollen int Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Angebotsformulare liegen während der Dienststunden auf dem Geschäftszimmer Nr. 5 auf und werden dortselbst unentgeltlich abgegeben.
Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis ; Montag den 14. December, ! Vormittags 10 Uhr, ebendorthin ein- ! zusenden, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt.
Gießen, den 9. December 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 10867
Anlgeöotenes.
Schöne Chnstbämne
! zu baben auf dem Brandvlatze bei 10857 Dienstmann Ferver.
10839j Deutsche Dogge, Prachtexemplar, prcitzwürdig zu verkauf er.
• Bahnhofstraße 49.


