Ausgabe 
11.8.1891
 
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Neueste Nachrichten.

WolffS telegraphische- Eorrespoudeaz-Burelm.

Kiel, 9. August. Ihre Majestät die Kaiserin ist um 6 Uhr Nachmittags hier eingetroffen und von Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Heinrich auf dem Bahnhof empfangen worden. Ihre Majestät begab sich alsbald, von der ver­sammelten Volksmenge enthusiastisch begrüßt, nach der Jensen- brücke, bestieg daselbst die Werftbarkaffe und fuhr an Bord derHohenzollern".

Pofen, 9. August. Die Kaiserin Friedrich und die Prinzessin Margaretha sind nach 10 Uhr zur Theilnahme an den Festlichkeiten anläßlich des Jubiläums des Leib- HusarenregimentsKaiserin" Nr. 2 auf dem hiesigen Bahn­hofe eingetroffen und von den Spitzen der Militär- und Civilbehörden empfangen worden. Um 11 Uhr Vormittags erfolgte der feierliche Einzug in die reich geschmückte Stadt unter enthusiastischer Begrüßung durch die gesammte Be­völkerung. Am Berliner Thore wurde die Kaiserin Friedrich durch eine städtische Deputation und Ehrenjungfrauen empfangen. Im Generalcommando fand zunächst Feld­gottesdienst für das Jubelregiment statt, um 1 Uhr ist De­jeuner im Generalcommando, um 22/2 Uhr Parade. Das Wetter ist trübe.

Posen, 9. August. Nach dem Feldgottesdienst, bei dem der Militäroberpfarrer Woelfing im Anschlüsse an die Sonn­tags-Epistel über die Geschichte des Jubel-Regiments sprach, wurde im kleinsten Kreise das Frühstück eingenommen. Um 23/4 Uhr begab sich Ihre Majestät die Kaiserin bei strömendem Regen zur Parade des Regiments aus den Ausstellungsplatz. Die berittenen Offiziere der Garnison und der Landwehr­vereine wohnten der Parade bei, der Paradeplatz war von einer nach Tausenden zählenden Menge umgeben. Um 4^2 Uhr Nachmittags, nachdem der Regen aufgehört hatte, besichtigte Ihre Majestät die Kaiserin den der Stadt von Allerhöchstderselben geschenkten Perseusbrunnen auf dem Königplatze und fuhr darauf zum Thec zum Oberpräsidenten. Hier fand die Vorstellung einer Reihe von Damen statt. Vom Provinzial-Sängerbund wurden mehrere Lieder vor­getragen. Alsdann begab sich Ihre Majestät zur Speisung der Mannschaften des Jubelregiments nach der Kaserne.

Bagneres de Luchon, 9. August. Der Minister des Innern, Constans, hielt gestern im hiesigen republikanischen Club einen Empfang und äußerte dabei, die Republik stehe heute Allen offen, nur müßten Diejenigen, die erst neuerdings Anhänger der Republik geworden seien, gehorchen und nicht besehlen wollen. Uebergehend aus den Gesetzentwurf, betreffend die Arbeiterpensionen, bezeichnete Constans ein solches Gesetz als wohl ausführbar. Frankreich habe ja auch viele Milliarden gesunden, um die Armee zu reorganisiren. Die Regierung wolle den Frieden und aus diesem Grunde müsse die Armee stark sein, denn nur die Schwachen würden 'angegriffen- die Starken würden respectirt. Schließlich kündigte Constans die Vorbereitung eines Gesetzentwurfs an, betreffend die Organi­sation von Creditinstituten für die Landwirthschaft.

Petersburg, 9. August. In der Nacht von Freitag aus Samstag stieß der aus Petersburg kommende Postzug bei der Stadt Davidstadt in Finnland auf einen vor ihm fahrenden Militärzug, in welchem sich ein aus Wilmarstrand kommendes russisches Infanterieregiment befand. Der besetzte Gepäckwagen und die beide»! folgenden Personenwagen dritter Klasse des Militärzuges wurden zertrümmert und 48 Mann mehr oder weniger schwer verletzt. Die Schwerverwundeten sind ihren Verletzungen bereits erlegen. Die Passagiere des Postzuges erhielten nur leichtere Contusionen. Die Schuld an dem Unfälle soll der Führer des Postzuges tragen, der benachrichtigt war, daß vor ihm ein Militärzug mit mittlerer Schnelligkeit fahre.

Petersburg, 9. August. Der König von Serbien ist gestern mit dem Regenten Ristitsch, dem Ministerpräsidenten Pasitsch und Gefolge von Peterhof nach Wien abgereist. Der Kaiser sowie die Großfürsten gaben dem Könige das Geleit zum Bahnhofe. Ristitsch erhielt vom Kaiser den Alexander- Newski-Orden, Pasitsch den weißen Adler-Orden - auch das Gefolge des Königs wurde durch Ordensdecorationen aus­gezeichnet. General Tschernajew, welcher schon früher im Besitze des Takowa-Ordens erster Klasse war und diesen Orden dem Könige Milan zurückgeschickt hatte, erhielt den Takowa- Orden mit Brillanten.

Athen, 9. August. Durch königliches Decret wird für diejenigen Schisse, die seit dem 3. August das Rothe Meer verlassen haben, ohne in Aegypten Quarantäne abzu­halten, eine elstägige Quarantäne aus der Insel Delos angeordnet.

Bukarest, 9. August. Für die Lieferung Der Aus­rüstung der Festungswerke wurden gestern Verträge im Gesammtwerthe von 23 Millionen abgeschlossen - bei Weitem der größte Theil der Lieferung wurde der Gruppe Creuzot und Commentry zugewiesen. Die Lieferung von Kanonen großen Kalibers erhielt Krupp und die der Schnellfeuer­kanonen Hotschkiß. Für den nicht zur Vergebung gelangenden Rest wird im September eine neue Offertenverhandlung stattfinden.

Cowie« uttb Provinzielles.

Gießen, 10. August.

Heute Mittag 12 Uhr traf per Eisenbahn das 1. Großh. Hess. Jnfanterie(Leibgarde) Regiment Nr. 115 hier ein. Die Musik des 116. Regiments geleitete das Regiment in die Stadt, von wo au3 die einzelnen Compagnien in die umliegenden Ortschaften abmarschirten. Ein Theil des Regi­ments, sowie der Regimentsstab bleiben infolge der veränderten Uebungsdispositionen hier.

Diebstahl. Ein dahier in Condition gewesener Schneidergeselle entwendete seinem Meister einen Ueberzieher, einen Rock, sowie verschiedenes Futterzeug und versteckte die \ Kleidungsstücke in einem unweit des Viaduets an der Klein- ?

Lindener Straße gelegenen Haferfelde. Der Schneider wurde, nachdem er das Versteck gezeigt, verhaftet. Ein angeb­licher Geschäftreisender, der sich Friedrich Schäfer aus Münster in Westfalen nannte, miethete sich in der vorigen Woche in einem Hause am Lindenplatze ein, bezog die ge- mietheten Räume, um alsbald unter Mitnahme zweier, einem anderen Miether gehörenden Anzüge, die er einem Kleider­schranke seines Vermiethers entnommen, zu verschwinden.

Feuerlärm. Gestern Abend wurden die Bewohner einer Hofraithe der Neustadt, sowie die Nachbarschaft zum neunten Male seit mehreren Monaten durch Feuerlärm in Aufregung versetzt. Es brannte die aus Holz bestehende Schiedwand zwischen den Hofraithen der Herren E. Lotz und Hch. Lindenstruth. Als der That verdächtig ist ein junger, in der betreffenden Hofraithe wohnender Mensch von sechs­zehn Jahren noch gestern Abend verhaftet worden.

Niederkunft. Ein hier dienendes Mädchen von aus­wärts kam heute früh in die Wohnung eines Fuhrwerks­besitzers, um sich nach den Kliniken fahren zu lassen. Während die Vorbereitungen zur Fahrt getroffen wurden, schenkte das in dem Hausflur wartende Mädchen einem Kinde das Leben. Mutter und Kind wurden in die Frauenklinik verbracht.

-r. 19. Turnfest des Gaues Heffen in Butzbach. Bei einem Wetter, das so recht für eine gemüthliche Feststimmung geeignet war, begann am Samstag das Fest. Schon mit den Nachmittagszügen trafen die Turner in größerer Zahl ein und wurden mit Musik und einem Schüler-Trommlercorps durch die mit Fahnen, Guirlanden und Inschriften reich ge­schmückte Stadt nach dem Wohnungs-Bureau geleitet. Der später in demHessischen Hof" stattgesundene Turntag wurde von dem stellvertretenden Vorsitzenden Wilh. Herbert-Gießen eröffnet und sodann zweier verstorbener Mitglieder des Gau- Ausschusses (Demuth-Gießen und Mank-Wieseck) durch Erheben von den Sitzen in ehrender Weise gedacht. Kalbfleisch-Butz­bach begrüßte die Vertreter als Festpräsident Namens der Stadt und wünschte den Verhandlungen den besten Erfolg. Nach dem vorgelegten Kassenbericht für das verflossene Jahr ergiebt sich eine Einnahme von Mk. 1309,67 und eine Aus­gabe von Mk. 694,98, wonach ein Ueberschuß von Mk. 604,69 verbleibt. Bezüglich der Uebernahme des nächstjährigen Gaufestes hatten sich 4 Vereine (Nauheim, Grünberg, Marburg und Schlitz) angemeldet. Nach einer, insbesondere von Seiten der Ver­treter genannter Orte geführten größeren Debatte wurde Grünberg als nächster Festort bestimmt. Die Ersatz­wahl des Gauvorstehers und des stellvertretenden Schrift- wartes fand dahin seine Erledigung, daß die Wahl auf den nächsten, im Frühjahre stattfindenden Turntag verschoben wurde. Anschließend an den Turntag fand eine Sitzung des Kampfgerichtes statt. Der später von dem Turnverein Butzbach auf dem Festplatze ausgesührte Fackelreigen erfreute sich der größten Anerkennung. Nach Beendigung desselben begrüßte der Präsident die Theilnehmer in der Festhalle, woselbst dem Turnverein Butzbach ein von Damen gestiftetes Bandelier nebst zwei Schärpen überreicht wurde. Die üb­lichen Toaste, sowie die vorzügliche Festmusik der Capelle des Dragoner-Regiments Nr. 24 und Gesangsvorträge trugen zur Verherrlichung des Abends wesentlich bei. Am zweiten Festtag Morgens 7 Uhr begann das Wettturnen, an welchem sich 135 Turner betheiligten. Nachmittags 3 Uhr bewegte fiel] der prächtige Festzug, in welchem wir 30 Fahnen zählten, und woran sich außer den Turnvereinen der Stadtvorstand, Lehrer und Schüler der Real- und Volksschulen, Feuerwehr, Kriegerverein, Radsahrer und Gesangvereine betheiligten, durch die Straßen der Stadt nach dem Festplatz. Die auf dem­selben vorgeführten Freiübungen boten, wenn sie auch an­fangs unter Mißverständnissen bezüglich des Commandos etwas zu leiden hatten, ein ganz imposantes Bild und nahmen den schönsten Verlauf. Herr Pfarrer Luft aus Ostheim hatte die Festrede übernommen; in längerer Ausführung beleuchtete derselbe die Zwecke und Ziele der deutschen Turnerei und erinnerte an die frühere Verkennung derselben, mit dem Hinweise auf die große Bedeutung, welche sich dieselbe in der Neuzeit errungen; dieses beweise die Einführung des Turnens in den Schulen, beim Militär 2c. Seine Rede schloß mit einemGut Hell!" auf Kaiser Wilhelm II. Im weiteren Verlaufe des Nach­mittags kamen noch Vorführungen von turnerischen Hebungen der Real- und Volksschüler, bestehend in Stabübungen rc. zur Ansicht, welche in ihrer exacten und präcisen Aussühruug als vorzüglich zu bezeichnen sind und sich des größten Bei­falls erfreuten. Abends 8 Uhr begann die Preisvertheilung. 67 Preise wurden ausgetheilt. Den ersten Preis erhielt K. Heuser-Gießen (T.-V.), den zweiten Günther-Marburg, den dritten Diehl-Wetzlar re. Von der hiesigen Turnerschast wur­den noch 9 weitere Preise errungen und erhielten: den 10. Preis Ziegler (T.-V.), den 12. Preis K. Bischoff (M.-T.-V.), den 13. Preis L. Hammel (M.-T.-V.)/ den 22. »Preis W. Henes (M.-T.-V.), den 32. Preis H. Weller (M.-T.-V.), den 33. Preis Chr. Weeg (T.-V.), den 36. Preis W. Wacker (T.-V.), den 37. Preis M. Veith (T.-V.), den 46. Preis I. Köhler (T.-V.).

Militärisches. Oberst v. Wurmb, Commandeur des 117. Regiments, ist durch Allerhöchste Cabinetsordre vom 1. August zum Commandanten von Koblenz-Ehrenbreiten- stein ernannt worden.

Für die bevorstehenden Kaisermanöver sind jetzt folgende endgiltige Bestimmungen getroffen worden: Am 15. September üben die Divisionen des 4. Armeecorps ein­schließlich der neugebildeten Reserve-Division gegen einander. Am 16. September führt der Kaiser das 4. Corps in kriegs­gemäßer Ordnung dem 11. Corps entgegen. Am 17. und 18. September findet das Manöver der beiden Armeecorps gegen einander statt, am 19. September ist Manöver einer Armee gegen ein ausgestelltes Armeecorps. Die Entlassung der Truppen in die Heimath erfolgt am 20. September.

A Mainz, 9. August. Von hier aus wird am 6. Sep­tember eine Wallfahrt nach Trier gehen. Der Auf­enthalt in Trier ist bis zu dem Nachmittag des folgenden

Tages. Die Hin- und Rückreise wird durch die Nassauische Bahn bethätigt und hat jeder Theilnehmer eine persönliche Pilgerkarte für 10 Mk. zu lösen, in welchem Betrag sowohl das Fahrgeld als die Kosten für die Veranstaltung des Pilgerzugs inbegriffen sind. Von hier aus wird dem Anschein nach die Betheiligung an der Wallfahrt eine sehr zahl­reiche sein.

A Mainz, 9. August. Gleich den preußischen Staats­bahnen hat die Hessische Ludwigsbahn jetzt die bisher geltende Bestimmung abgeschafft, wonach Reisende, welche ohne gültiges Fahrbillet getroffen, eine Zuschlagstaxe von mindestens 6 Mk. zu bezahlen hatten. Bei Durchgangszügen, bei welchen die Reisenden meistens nicht die Zeit haben, auf den Uebergangs- stationeu sich Billete zur Weiterreise zu lösen, ist diese Neu­einrichtung als eine große Erleichterung für das reisende Publikum anzusehen.

Durch Selbstentzündung ist im Kohlenlager deS städtischen Gaswerks gestern Nacht Feuer ausgebrochen. Unter Anwendung großer Vorsichtsmaßregeln hat man alsbald ein größeres Quantum Kohlen abgetragen, ohne indeß bis jetzt auf den Herd des Feuers zu kommen.

Uttiverfitäts ° Nachrichten.

G. Erlangen, 9. August. (Fortsetzung über die Univer- sitäts-Strpendie,n Gießen.) Aus Mitteln des Mainzer Unis versitäts-Fonds bestehen zwanzig rheinheifische Tischst» pmdten. Ttsch- stipendten sind folgende Familien-Stipendien: Blöcher, List und Leutzler. Neben diesen Tischstipendien sind noch vorhanden: Die fünf von Schrautenbach'scben Stipendien. Die drei ersten betragen je 257 Mk., das vierte 171 Mk., das fünfte 85.71 Mk. Für das vierte übt das Piasentationsrecht der Graf von Schlitz aus. Bivorzugt werden wenn bedürftig Pfarrersöhne von Staden ^und Lind- Heim. Das Kürnbach.r Ge>dstrpendium zu 171 Mk. für Söhne von Grotzberzoglrchen Bediensteten zu Kürnbach, welche das Vorrecht Haden- Das Sommertzard'sche Stipendium ca. 280 Mk. für einen Studtrenden von der Stadt Wimpfen. Das Rumbel'iche Famtlten-Stipendium 156 Mk. für Studirende der Theologie. Die Belzer'schen Familien- Stipendien von je 100 Mk. Die sämmtltch genannten Stipendien stehen unter der Verwaltung des Grotzherzogltchen Stipendiaten- Ephorus. Der Bewerber um Stipendien muß im Besitze derjenigen Schulzeugnisse sein, welche zur Ergreifung des von tbm betriebenen Studiums staatlichersetts gefordert werden. Dem Gesuche ist ein Vermögenszeugnitz zum Ausweise der Bedürftigkeit des Bewerbers­beizulegen. Ntchthessen können erst berücksichtigt werdm, wenn alle hessischen Bewerber Belücksichtigung gefunden Haden. Unter der Verwaltung der Landes-Universität befindet sich ferner das v. Glöck- ner'sche Stipendium. Es wird von der Landes Universität verliehen auf Präsentation des Riegelmann-Follenius'schen Geschlechts. Ferner steht unter der Verwaltung der akademischen Administrations-Com­mission das Eckstein'sche Familien-Stipendtum.

Aus Paris wird berichtet: Die sämmllichen Facultäten Frankreichs wurden im letzten Sem ster von 20785 Studenten besucht. In Parts waren 9215 Studenten immatriculirt. Die Rechtswissenschaft studirten in Parts 3571, in der Provinz 4157 Personen, die Heilkunde in Paris 3030, in d<r Provinz 2141, die Naturwissenschaft in Paris 583, in der Provinz 1064. An der literarisch-historischen Faculrät von Paris waren immatriculirt 1007, in der Provinz 1640, an der pharmac^utischen in Paris 973, in der Provinz 798. Protestantische Theologie studirten in Paris 31, in der Provinz 63 junge Leute. Die Pariser Schute für Medicin und Pharmaceuttk besuchten 1707 Studenten. Außerdem besuchten die. katholischen Facultaten im Ganzen 931 Studenten, nämlich: 641 Juristen, 118 Mediciner, 59 Studenten der Naturkunde, 96 der Philologie und Geschichte und 17 Pharmaceuten. Von den 20785 Studenten der Sraatsschuien stammten 1170 aus dem Auslande. 702 Ausländer studirten Heilkunde, 295 Rechtswissenschaft. Von den 702 Medictnern waren 203 Russen.

Scfeiffsn^dmcbtcn.

Der PostdampferWaesland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 4. August wohlbehalten in Newyork angekommen.

Spielplan der vereinigten Iranksurter Ltadttheaten

DpernhauO-

Mittwoch den 12. August: Excelsior. Große Preise. Außer Abonnement.

Donnerstag den 13. August: Tannhäuser. Große Preise.

Freitag dm 7. August: Excelsior. Große Preise. Außer Abonnement.

Samstag den 15. August: Aldo. Große Preise.

Sonntag den 16. August: Die Hugenotten. Große Preise,

Montag den 17. August: Excelsior Große Preise. Außer Abonnement.

SchaiikpteIHLuO.

Dienstag den 11. August: Gastspiel des Fräulein Landori- Kabale und Liebe. (Louise: Fräulein Landori.) Gewöhnliche Preise.

Mittwoch den 12. August: Fledermaus. Gewöhnliche Preise.

Donnerstag den 13. August geschlossen.

Freitag den 14. August: Sodom und Gomorrha. Ge­wöhnliche Preise.

Samstag den 15. August: Gastspiel des Fraulein Landori. Neu einstudirt: Denise. (Denise: Fräulein Landori.) Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 16. August: Den se. Gewöhnliche Preise.

Verkehr, Cattfc» und Volksrvrrr:,-schuft.

Grünberg, 8. August. Fruchtpreise. Weizen JLr Korn «X 22 20, Gerste JL 18.40, Hafer JL 16.20, Erbsen JL 20. Linsen JL, Wicken JL., Lein X., Kartoffeln JL 0.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.

Dienstag, 11. August, Vormittags ll'/sUhr, Gottesdienst in der Kirche für die evangel. Arbeiter aus Schlesien, in polnischer und deutscher Sprache. Superintendent Böhmer aus Goschütz.

Frauen und Jungfrauen

Toilette ausschliessliefc

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Temperatur der Lahn und Lust

giessen am 10 August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13, Lust 15 Grad Reaumur.

L. Chr. Rübsamen Wwe.