Tarifvertrag sestzuhalten und nöthigenfalls den Betrieb einzustellen oder einzuschränke«. Die Principale erklärten sich solidarisch und sorderten die übrigen zu gleichem Vorgehen auf.
Prag, 8. Mai. Im Ausstellungs-Rayon zerstörte während eines Gewitters ein Windstotz den Holz-Pavillon, wobei eine Person schwer und drei leicht verletzt und bei den Rettungsarbeiten ein Feuerwehrmann schwer verwundet wurde. Der Ausstellungs-Rayon wurde durch den Gewitterregen überschwemmt.
Paris, 8. Mai. Der Marmemmister Barbey bestätigte in der heutigen Sitzung des Ministerraths, daß in der vergangenen Nacht während eines von der Nord - Division der Panzerflotte ausgeführten Angriffsmanövers gegen Cherbourg das Torpedoboot „Emond Fontain", von dem elec- trischen Lichte des Kriegsschiffes „Sarcouf" geblendet, durch einen Kreuzer angerannt worden ist- das Torpedoboot ist dann über seichte Stellen in die Nähe der Hasenmündungen geschleppt worden. Die Hebung werde voraus s'.chtlich ohne Schwierigkeiten erfolgen. Bei dem Unfall habe ein Quartiermeister in den Wellen den Tod gefunden.
Brüffel, 7. Mai. Aus Vaux-Sous-Chevremont wird gemeldet, datz gestern 50 S t r i k e n d e aus zwei Gensdarmen, welche die Kohlengrube Fond Piqueux bewachten, Steine geschleudert hatten. Die Gensdarmen machten daraus von ihrer Feuerwaffe Gebrauch. Zwei von den Angreifern wurden verwundet. Mit Hülfe einer eingetroffenen Verstärkung der Gensdarmerie wurden die Strikenden zerstreut.
Brüffel, 7. Mai. Der Kriegsminister hat zwei Klaffen der Miliz, welche mit unbeschränktem Urlaub verabschiedet waren, einberufen.
Brüffel, 8. Mai. Gestern Abend sind nach der Centralregion drei Bataillone Carabiniers abgegangen.
Lüttich, 8. Mai. Die Arbeiter des ganzen Phosphatwerkdistrikts striken.
Lüttich, 8. Mai. In einem unweit von hier belegenen Gehölz wurden zwei mit Lunte versehene Bomben aufgesunden. Es ist gerichtliche Untersuchung eingeleitet.
Antwerpen, 8. Mai. Der Arbeiterverband beschloß, die Dockarbeiter aufzufordern, keine ausländischen Kohlen mehr auszuladen.
Fourmies, 8. Mai. Arbeiter begaben sich heute nach den Werken, um mit den Eigenthümern derselben zu unterhandeln, wurden jedoch von Agitatoren davon abgebracht.
Lüttich, 8. Mai. In zwei kleineren Kohlengruben der Umgegend fand eine Wiederaufnahme der Arbeit in unerheblichem Umfange statt. — Gestern und heute wurden zahlreiche Plünderer und Urheber von Ausschreitungen verhaftet. — Die Schildwachen wurden Nachts wieder mehrfach mit Revolvern angegriffen.
Lüttich, 8. Mai. Es ist eine leichte Wiederaufnahme der Arbeit bemerkbar, bei der Einfuhr zur Abendschicht waren einige Arbeiter anwesend. In dem Bassin des Centrums ist der Strike nicht so ausgedehnt, wie man geglaubt hat.
Rom, 8. Mai. Ein vom Bahnhose Allerona (Provinz Rom) behuss Materialienladung nach dem Steinbruche Rival- cale fahrender Eisenbahnzug wurde durch den austretenden Strom aus den Schienen gerissen. Viele Arbeiter sprangen ins Wasser, um sich zu retten. Es ertranken jedoch alle.
Belgrad, 8. Mai. Das „Amtsblatt" veröffentlicht eine Verordnung des Kriegsministers, nach der die Wafsen- übungen der Infanterie des ersten Aufgebots Mitte Juni, die des zweiten Aufgebots Mitte Juli beginnen. Sämmtliche subalternen Reserveoffiziere werden zur Dienstleistung in den stehenden Cadres zum 13. Mai eiuberufen.
Charkow, 8. Mai. Vorige Nacht entgleiste der P o st - z u g zwischen Losowaja und Charkow. Menschen sind nicht verunglückt, einReisender wurde leichtverletzt. Die Entgleisung wurde dadurch verursacht, daß eine Schiene abgeschraubt war.
Valparaiso, 7. Mai. Gegen die hervorragendsten Mitglieder des Cabinets wurde ein Attentatsversuch gemacht, indem eine Bombe aus die Straße geworfen wurde. Niemand wurde verletzt.
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Gießen, 9. Mai.
— Mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs richtet das Finanzministerium unterm 23. v. M. an die Stände des Großherzogthums, und zunächst an die Zweite Kammer, das Ansinnen, die Zustimmung dazu zu ertheilen, daß die in den Hauptvoranschlag für die Jahre 1891-—94 unter Capitel 112, Titel 2, Ziffer 4 eingestellte Summe von 9900 Mk. zur theilweifen.Herstellung des ehemaligen Regierungsgebäudes zu Gießen, namentlich im Dachwerk und im Aeußeren, verwendet werde.
— Kunstverein. Der Eintritt in die derzeitige Ausstellung des Kunstvereins im alten Hosgerichtsgebäude (Vormittags 11 bis Mittags 1 Uhr) erfolgt Sonntag den 10, d. Mts. gegen das ermäßigte Eintrittsgeld von 20 Pfg.
— An Stelle des Stadtrechners Lauber ist in gestriger Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung der derzeitige Rechner der Armenkasse, Döpfer, zum Stadlrechner gewählt worden.
— Nachdem nun der Frühling seinen Einzug gehalten, halten die Blumentöpfe ihren Auszug und zwar vielfach auf die Fensterbänke. Daß dieser Umzug nicht immer mit der nöthigen Sorgfalt vor sich geht, daß namentlich die Blumenstöcke zu wenig vor dem Herabfallen bewahrt werden, ist bekannt. Es seien daher die Besitzer solcher Blumentöpfe darauf aufmerksam gemacht, daß sie für durch Abstürzen entstehende Schäden und für Verletzung von Passanten, auch wenn der größte Theil derselben jetzt des Segens der Jnva liditäts rc.-Versicherung theilhaftig sein dürfte, aufzukommen haben und außerdem strafbar sind.
— Auf die in „Steins Garten" stattfindenden Vorstellungen der Mellmi Künstler-Gesellschaft, deren reichhaltiges Programm stets großartige Leistungen vor Augen führt, sei hiermit nochmals aufmerksam gemacht. Die humoristischen Vorträge des amerikanischen Clemens-Duetts, die Luft- und Parterre-Gymnastik der Herren Gebr. Revelle sind künstlerische Specialitäten, an die sich ebenbürtig die Leistungen der übrigen Mitglieder anschließen.
— Die evangelische Landessynode wird voraussichtlich auf Donnerstag, den 4. Juni d. I. einberufen. — Großh. Ober- consistorium hat der evangelischen Landessynode einen Gesetzentwurf, die Aushebung der Accidenzien der evangelischen Geistlichen betreffend, vorgelegt, wonach vom 1. April 1892 ab alle Gebühren der Geistlichen für von denselben zu verrichtende Amtshandlungen, wie sie ihnen seither in den meisten Gemeinden nach Herkommen oder ausdrücklicher Festsetzung zugestanden, aufgehoben sind. — Die Synodalen Wahl (Schlitz) und Dieffenbach (Schlitz) haben bei der evangelischen Landessynode den Antrag emgebracht: die Synode wolle Großh. Oberconsistorium ersuchen, darauf Bedacht zu nehmen, daß der für die angehenden Geistlichen vorgeschrie-' bene Amts ei d künftig nur von einer dem Geistlichen vorgesetzten kirchlichen Behörde abgenommen werde.
§ Schotten, 8. Mai. Das Großh. Kreisamt dahier macht bekannt, daß Großh. Ministerium des Innern und der Justiz die Abhaltung von drei weiteren Viehmärkten in der Kreisstadt Schotten genehmigt hat, welche alljährlich wie folgt abgehalten werden sollen: 1) Zuchtviehmarkt um Mitte April, eine Woche nach Ostern- 2) Zuchtvieh- und Bullenmarkt, verbunden mit einer Prämiirung der Bullen und einer Viehverloosung am ersten Montag im Juni- 3) Viehmarkr am zweiten Montag des September.
r. Herbstein, 8. Mai. Im Laufe der vorigen Woche brach im hiesigen Gemeindewalde in einem siebenjährigen Fichtenbestande des Districts Rockelserköpfchen Feuer aus, das sich über eine Fläche von etwa 4 Morgen verbreitete und einen bedeutenden Schaden anrichtete. Der Brand soll dadurch entstanden sein, daß ein junger Mann, der die fragliche Stelle rauchend passirte, ein brennendes Zündhölzchen in den Bestand warf.
St. Ober Ohmen, 8. Mai. Am gestrigen Himmelfahrtfest sand in hiesiger Kirche Nachmittags zum ersten Mal ein liturgischer Gottesdienst statt, dessen gesanglicher Theil von dem Kirchengesangverein, gemischter Chor, von Bobenhausen ausgeführt wurde. Sehr zahlreich waren Gäste von hier und aus den Filialdörsern erschienen, so daß sich der große Raum des Gotteshauses dicht anfüllte. Den Altardienst versah der Ortspfarrer Herr Jung. Mächtig erbrausten die Klänge des Eingangsliedes „Jerusalem, du hochgebaute Stadt" von dem der Orgelbühne gegenüber placirten Kirchenchor. Verrieth schon dieser Gesang eine überraschende Schulung, so trat diese noch mehr hervor bei den darauffolgenden Liedern „Herbei, o ihr Gläubigen", „Ach bleib mit deiner Gnade", „Ueberwinder, nimm die Palme", „Mir nach spricht Christus"rc. und dem Schlußlied „Danket dem Herrn". In der That, wenn man das Material in Betracht zieht, das dem Dirigenten, Herrn Pfarrer Muhl, zu Gebote steht, so muß man sagen: Hier ist Vortreffliches geleistet worden.
— Kleine Mittheilungen aus dem Großherzogthum Hessen. Die drei japanischen Offiziere, die z. Zt. in Mainz bei dortigen Regimentern Dienst thun, wurden am Mittwoch von Sr. Köuigl. Hoheit dem Großherzog empfangen. — Zwischen Indianern der z. Zt. in Mainz sich aushaltenden Truppe Buffalo Bills und einer größeren Abtheilung Husaren sand am Mittwoch Morgen auf dem „Sand" ein Rennen statt, dem verschiedene höhere Offiziere beiwohnten. Es soll auf beiden Seiten gleich schneidig geritten worden sein. — Am Dienstag fielen zwei Frauen aus Bretzenheim von einer Bierrolle. Während die Eine mit geringen Hautabschürsungen davonkam, erlitt die Andere so schwere innere Verletzungen, daß sie in der Nacht darauf starb. —In den Landgemeinden des Kreises Mainz ist das Umhertragen und Feilbieten von Backwaaren, Blumen, Kurzwaaren u. s. w. durch Kinder unter 14 Jahren verboten worden.
* Darmstadt, 8. Mai. Ein bedauerlicher U n g l ü ck s f a l l ereignete sich heute Mittag im Lehrerzimmer der Mädchen- Mittelschule. Als sich der Lehrer Anton Reeg in der Pause im Conferenzzimmer befand, wurde er von einem Schlaganfall betroffen und war sofort eine Leiche. Der Dahingeschiedene erfreute sich unter seinen Collegen und in der Bürgerschaft allgemeiner Beliebtheit und Hochachtung, weßhalb sein plötzlicher Tod allgemeine Theilnahme hervorrust.
* △ Mainz, 8. Mai. In Folge mehrseitiger Anregung ist vorgestern von Seiten eines Beigeordneten der Bürgermeisterei versucht worden, den nun schon über ein Vierteljahr währenden Aus st and der hiesigen Schreinergesellen durch einen Vergleich zu Ende zu bringen. Eine entsprechende Anzahl Mitglieder der Lohncommission der Gesellen und der Vorstand des Fabrikanten- und Meistervereins waren zu diesem Behufe zu einer gemeinschaftlichen Besprechung vor das Gewerbeschiedsgericht eingeladen worden. Erstere waren bereit, dieser Einladung Folge zu leisten, während der Meisterverein erklärte, es bedürfe keiner Verständigung, da die Werkstätten hinlänglich mit Arbeitskräften versehen seien. Der Strike ist somit zu Ende gegangen, wie es vorauszusehen war: die Werkstätten haben sich allmälig mit neuen Arbeitskräften versehen und die in den Ausstand eingetretenen Gesellen stehen beschäftigungslos da, was besonders von den verheiratheten, an den Platz hier gefesselten Arbeitern drückend empfunden werden wird. Dieser im Sande verlaufene Strike hat bis jetzt bereits über 40,000 Mk. gekostet.
*△ Mainz, 8. Mai. Ein Offizier der hiesigen Garnison hat nut Buffallo Bill, dessen Truppe nach viertägigem Auf
enthalt hier verflossene Nacht per Extrazug nach Köln befördert wurde, eine Wette im Betrage von 500 Mk. con- trahirt, daß er die „Bücking Horris" (bockende Pferde) der Gesellschaft besteigen würde. Die Wette kam gestern zum Austrage und zwar in der für den Offizier ungünstigsten Weise. Es gelang ihm nicht, auch nur eines der fünf bösartigen Thiere zu besteigen.
*ff Kassel, 8. Mai. Kaisermanöver — Kaiserparade. Nach unserer Information ist es nunmehr bestimmt, daß die große Parade, welche bei Abhaltung des Kaisermanövers hier stattfinder, am 12. September, einem Samstag, abgehalten wird und zwar in Gegenwart des Kaisers, der Kaiserin und vieler fremder Fürstlichkeiten. Das Paradefeld liegt in der Nähe von Niederzwehren, einem Dorfe dicht vor den Thoren Kassels. Se. Majestät der Kaiser wird mindestens vier Tage auf Wilhelmshöhe im Riesenschloffe residiren. An der Kaiserparade werden sich die gesammten Truppen des XI. Armeecorps, drei Infanterie- Divisionen und eine Cavallerie-Division, betheiligen. Da zur Bildung der letzteren die sechs zum Armeecorps gehörigen Cavallerie-Regimenter nicht ausreichen, so werden zwei Caval- lerie-Regimenter auS dem westfälischen oder rheinischen Armeecorps herangezogen. Da das XI. Armeecorps das stärkste der Armee ist, so wird die Parade eine der größten sein, die seit langem stattgefunden haben.
* Ein eigenthümlicher Racheact wird aus dem belgischen Orte Morlanwelz in der Nähe von Charleroi berichtet. Der dortige Kirchenvorstand hatte mit einem Zinkarbeiter einen Vertrag abgeschlossen, wonach dieser den Wetterhahn von der hohen Kirchthurmspitze herabholen, neu vergolden und dann wieder an seinen Standort bringen sollte. Als Vergütung hierfür sollte er 300 Frcs. erhalten. Der kühne Steiger holte den Hahn herab, ließ ihm nach Vorschrift das Gefieder erneuern und verlangte nun sein Geld. Der Kirchenvorstand scheint dem Manne indeß nicht recht getraut zu haben, denn die Auszahlung wurde verweigert, bis der goldige Wetterprophet wieder aufgesetzt worden sei. Unwirsch stieg der Arbeiter den hohen Thurm hinauf, brachte den Hahn an Ort und Stelle, ließ ihn sich einige Male vor den Augen der untenstehenden zahlreichen Zuschauer nach allen Windrichtungen drehen und nahm ihn dann ruhig wieder ab, um ihn durch eine unter dem Rock hervorgeholte große belgische Tricolore zu ersetzen, die alsbald weithin sichtbar im Winde flatterte. Dann trat der verwegene Mensch mit feinem Hahn die Rückreise nach unten an, die ihm auch glücklich gelang. Den wörtlichen Vorschriften des Vertrags hat er genügt, aber der Kirchenvorstand will sich hiermit nicht zufrieden geben, gibt das Geld nicht und will den Manu gerichtlich zwingen, die Landesflagge auf der Thurmfpitze wieder durch den Wetterhahn zu ersetzen.
HtrisMtriitäta > Nachkichten.
— Wie aus Straßburg geschrieben wird, hat der außerordentliche Professor Dr. Kohts, Director der medicinischen Poliklinik und der Klinik für Kinderkrankheiten, einen Ruf an die Berliner Universität erhalten und angenommen.
— In betagtem Alter starb am 6. Mai in London der englische Rechksgelehrte Thomas Ha re. Seine „Reports in Chancery“ befinden sich in der Bibliothek jedes englischen Juristen. Sein größtes Werk bildet jedoch „On Representation“, eine Kritik des Repräsentativsystems und die Beseitigung der Mängel desselben.
Sd?iffsnad?rid?iem
Bremen, 7. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Havel, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. April von Bremen und am 29. April von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newvork angekommen. Die Reisedauer incl. Zeitunterschied beträgt von Southampton 6 Tage 23 Stunden oder auf Queenstown berechnet 6 Tage 8 Stunden.
Bremen, 7. Mai. sPer ttansatlantischen Telegraph.! Der Postdampser Karlsruhe, Capt. F. Keßler, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. April von Bremen abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Verkehr, Land« und VolksrviL'L§?chaf§.
Gietzen, 9. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,10—1,20, Hühnereier 1 St. 2 St. 9-11 4, Enteneier 1 St. 5-6 4, 2 St. - 4, Käse pr. St. 5—114, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 17 4, Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar JL 0,60—0,90, Hühner pr. Stück vM 1,00—1 30, Hahnen pr. St- 1,20—1,50, Enten pr. Stück X 2,00-2,30, Ochsenfletsch pr. Pfd 70—74 4, Kuh- und Rindfleisch 60—64 4, Schweinefleisch 56—64 4, Hammelfleisch 50—76 4, Kalbfleisch 50-56 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 8,50-9,00, Weißkraut pr. St- 3—7 4, Zwiebeln per Centner JL 7,50—0,00, Milch per Liter 12—18 4, Gänseeier 10—11 4
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der Stadt Gietzen.
Aufgebote.
Mai: 2. Dr. Otto Karl Strecker, Chemiker zu Mainz, mit Emma Jane Wilson zu Gießen. 4. Srmon Klein, Kaufmann von Mainz, mit Hedwig Schulhof dahier. 7. Heinrich Wilhelm Reinhold Kühn, Schlosser zu Kalle, nut Henriette Diehl von Ehringshausen, aufenthaltltch dahier. 8. Adam Scheyda, Redacteur zu Gietzen, mit Auguste Frohnhäuser hterselbst. 8. Johann Julius Leinweber, Kaufmann, wohnhaft zu Gießen, mit Johanna Julie Katharine Fahdt zu Gießen.
Eheschließungen.
Mai: 6. Jacob Schwanthaler, Lehrer zu Höchst a. M., mit Bertha Levi zu Frankfurt a. M. 6. Dr. Felix Mosbacher, pract. Arzt zu Schweinfurt, mit Betty Katzenstein von hier. 6. Vicefeldwebel


