Ausgabe 
9.10.1891
 
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Chemnitz, 7. October. Der Exportausweis des amerikanischen Consulats in Annaberg im Erzgebirge constatirt für das abgelaufene Quartal eine Mehraussuhr von ca. P/g Million Mark nach Amerika. Den Hauptantheil an diesem Mehrexport haben Posamenten und Spitzen mit mehr als einer Million Mark.

Bremen, 7. October. Der Allgemeine evangelisch­protestantische Missionsverein eröffnete heute seine siebente Jahresversammlung mit einem Festgottes­dienste im Dome, bei welchem Prediger Lic. Dr. Kirmß aus Berlin vor einer äußerst zahlreichen Gemeinde die Predigt hielt. Anwesend ist der jüngst aus Tokio heimgekehrte Pfarrer Dr. Spinner, welcher sechs Jahre als erster deutscher evan­gelischer Missionar in Japan thätig war, die Mitglieder des Centralvorstandes und viele Abgeordnete der Zweigvereine aus allen Theilen Deutschlands und der Schweiz, Präsident Dr. Buß-Glarus, Kaufmann Bohstedt-Hamburg, Professor Dr. Pfleiderer - Berlin, Professor Schmiedel-Jena, Prediger Ritter-Potsdam, Prediger Arndt-Berlin, Stadtpfarrer Bickes- Ludwigshasen, Landgerichtsrath Häckel-Potsdam, Pfarrer Schück-Heidelberg, Pfarrer Teichmann-Frankfurt a. M., Senior Decke-Breslau, Pfarrer Hasenclever-Braunschweig, Pfarrer Pini-Braunschweig, Pastor Meincke und Schoost-Hamburg, Pfarrer Cronemeyer - Bremerhaven, Kaufmann Jllies-Ham­burg u. A.

Paris, 7. October. DemJournal des Debats" wird aus Petersburg gemeldet, der Finanzminister schlage vor, wegen der Mißernte eine Reduction der ordentlichen Aus­gaben um 24 und der außerordentlichen um 14 Millionen Rubel vorzunehmen.

Zufolge Meldung der Blätter will die französische Regierung eine militärische Expedition zur Besetzung der Oase Jnsalah im Laufe des Winters unternehmen.

Petersburg, 7. October. Wie derNordischen Telegraphen- Agentur" von authentischer Seite mitgetheilt wird, sind keinerlei Beschlüsse hinsichtlich des Weizenausfuhrverbots beab­sichtigt. Rußland sei im Stande, noch jetzt 200 Millionen Pud Weizen auszusühren. Alle Meldungen über ein bevor­stehendes Ausfuhrverbot seien aus der Luft gegriffen.

Moskau, 7. October. DieMoskauer Zeitung" hört, daß für Korn zur Bestellung der Felder in den Nothstands- Gouvernements ca. 20 Millionen verausgabt seien. Zur Versorgung der Nothleidenden mit B r o d wären 100 Millionen erforderlich.

Depeschen desBureau Herold".

Berlin, 7. October. Wie demTagebl." aus London gemeldet wird, ist ein englischer Dampfer an der Küste Neufundlands gesunken. Der Capitän und 20 Mann ertranken.

Berlin, 8. October. DasTageblatt" meldet aus Sansibar: Lieutenant Prince, Offizier der Schutztruppe, kehrte erfolglos von der Recognoscirung gegen die Wahehes zurück. Die Maffais ziehen gegen die Wahehes. Zwanzig schwarze Soldaten der Schutztruppe fielen neuerdings in die Hände der Wabehes- von Emin ist noch keine Nachricht ein­getroffen.

Berlin, 8. October. Nach demTageblatt" findet die nächste Sitzung des Reichstages frühestens am 17. November statt.

Stuttgart, 8. October. Als Vertreter des Zaren kommt Großfürst Michael zum Begräbniß. Weitere Fürstlich­keiten außer den Genannten werden nicht erwartet.

Basel, 7. October. Der Verwaltungsrath der Basler Check- und Wechselbank hat in corpore seine De­mission erklärt.

Loudon, 7. October. Parnell ist gestern Abend in Brigton gestorben.

Petersburg, 8. October. Die verbreiteten Gerüchte von der Einführung eines Weizen-Einfuhrv erbots werden von gut unterrichteter Seite dementirt.

Cecalc» rind provinzielles,

Gießen, 8. October.

Ordens-Verleihung. Seine Majestät der Kaiser von Japan haben dem Obersten Perthes, Commandeur des Infanterie-RegimentsKaiser", das Commandeurkreuz des Verdienstordens der ausgehenden Sonne verliehen.

Betriebsergebnifse der Brauerei iu Gießen in den Jahren 1889/90. Wenn auch kein Rückgang im Absatz zu verzeichnen ist, bemerkt der Bericht Großh. Handelskammer, so war doch das Behaupten des Gebietes nur mit Anstrengung aller Kräfte und mannigfachen Opfern möglich. Die immer fühlbarere Ueberproduction der Brauereien nicht allzu entfernter großer Städte (Frankfurt und Mainz) sowie die bedeutende Einfuhr bayerischer Biere bedingen in letzter Linie eine mit jedem Jahre unverkennbarere Gewinnverminderung und Betriebserschwerung der heimischen Betriebe, zumal im verfloffenen Jahre die Rohmaterialien, als Hopfen, Gerste und Malz eine enorme Preissteigerung erfuhren, letztere be­sonders unter Einwirkung der Getreidezölle, welche bessere ausländische Gersten und Malz ganz empfindlich vertheuern.

Zu dem Allen kam noch eine nie gekannte Erhöhung der Kohlenpreise, welche mit eine auf der Hand liegende Ein­schränkung des ohnedies schon schmalen Verdienstes verursachten, zumal bei den heutigen Concurrenzverhältnissen an einen Preisaufschlag nicht denken ist.

Neues Theater. Ein höchst genußreicher Abend steht den Theaterbesuchern am Freitag mit der neuesten Neuheit von Oscar Blumenthal:Das zweite Gesicht" bevor. Der Autor ist unstreitig der geistreichste Bühnenschriftsteller der Neuzeit und hat mit obigem Stück der dramatischen Litteratur ein Werk eingereiht, welches sobald an durchdachter Feinheit, Geist und Witz von keinem Andern übertroffen werden wird. Wir können den Besuch des Theaters am Freitag nur auf das Wärmste empfehlen.

Strohfeuer war es wieder, was in vergangener Nacht einen gewaltigen Feuerkärm veranlaßte. Wahrscheinlich durch Unvorsichtigkeit nächtlicher Unterschlüpfler war ein großer, hinter derSchönen Aussicht", nicht weit von dem kürzlich erst niedergebrannten, stehender Strohhaufen in Brand ge- rathen- himmelhoch schlugen die Flammen empor, so daß es für die ferner Wohnenden den Anschein hatte, als ob ein ganzes Stadtviertel in Flammen stände.

Auszeichnung. Der Kaiser ließ dem Feldwebel des 3. Bataillons des 94. Infanterie - Regiments in Jena, Hartung, als Anerkennung hervorragender Schießleistungen innerhalb des 11. Armeecorps eine goldene Uhr überreichen.

Der millionste zahlende Besucher der electrischeu Aus­stellung in Frankfurt wurde gestern Abend feierlich empfangen. Von 7 Uhr ab waren die Eingänge durch den alten Main- Neckar-Bahnhof und gegenüber dem Hauptbahnhof abgesperrt worden, um das Zählgeschäst zu vereinfachen; das Tourniquet am.'Hauptportal blieb 5/4 Stunden ein rechterDrehpunkt" des Interesses des zahlreich in wachsender Spannung harrenden Publikums. Um 8 Uhr 20 Min. passirte der Erwartete das Tourniquet: ein auf der Urlaubssahrt durchreisender Soldat der 2. Compagnie des Großh. mecklenburgischen Jägerbataillons Nr. 14, in Kolmar in Garnison und aus Hamburg gebürtig, Herr Johann Jacob Wahlen. Der junge Kriegsmann war ob des brausenden Hurrahs, das ihm entgegenschallte, ganz baff". Doch fand der wackere Vaterlandsvertheidiger alsbald seine Fassung wieder und hörte in militärisch strammer Haltung die kurze, joviale Ansprache an, mit der ihn Herr Bernh. Ferd. Eyssen, der stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses, im Namen des Ausstellungsvorstandes be­willkommnete. Sodann nahm Jäger Wahlen die Medaille aus Aluminium mit der Aufschrift:Dem millionsten Be­sucher", ferner den Antheilschein (10 Tickets nebst Loos) und ein combinirtes Billetbüchlein für die Ausstellungs-Sehens­würdigkeiten entgegen. Herr Schwegerle, der Wirth zum Bürgerbräu, ließ es sich nicht nehmen, in halbmeterhohem Jublläumsschoppen einen Ehrentrunk zu credenzen. Vom Publikum geleitet und vom Scheinwerfer beleuchtet, begaben sich die anwesenden Vorstandsmitglieder mit dem Gefeierten zum Verwaltungsgebäude, wo Herr Wahlen durch Namens­unterschrift das Protocoll des Vorganges bekräftigte. Im Bürgerbräu, wo demMillionsten" das Abendessen seitens der Wirthe servirt wurde, bildete sich rasch eine Tafelrunde. Nach 11 Uhr trat derMillionste" in Begleitung eines Compagnie-Kameraden die Weiterreise über Gießen-Hannover nach Hamburg an. Wenn der Mann sonst noch Glück hat, kann er auf den erhaltenen Antheilschein auch noch die 100,000 Mk. gewinnen.

Aus dem Vogelsberg, 7. October. Was uns der Sommer vorenthalten, Sonnenschein und Wärme, das spendet der Herbst um so reichlicher. Es ist in der That eine Selten­heit, daß in Octoberuächten, wie gestern und vorgestern, die Johanniswürmchen im Grase glühen, wie sonst nur im Hoch­sommer. Ein leuchtender Beweis von der gegenwärtig herrschenden sommerlichen Witterung. Ein solch schönes Herbst- Wetter ist von unberechenbarem Nutzen für die Landwirthschaft. Das eine Mal kommen die Erdgewächse, wie Kartoffeln, Kohl- und Runkelrüben sehr gut aus der Erde in die Keller, das andere Mal kommt die Wintersaat vortrefflich in die Erde. Das Bett für die Wintersaat läßt sich denn auch sehr gut Herstellen und das frisch gesäete Korn keimt und sproßt nach Wunsch, viel besser als im vorjährigen Herbste. Die Saat hat eben die zwei Hauptbedingungen zu ihrer ersten Entwickelung : mäßige Feuchtigkeit und Wärme. Die Kartoffel­ernte ist in vollem Gange und geht bei dem schönen Wetter rasch und gut von statten. Ihr Ergebniß ist ein recht ver­schiedenes nach der Gegend, nach der Art des Bodens und der Art der Setzkartoffeln. Im Allgemeinen aber ist dasselbe keinesfalls ein schlechtes, wenn auch nicht gerade ein überreiches. , Die durch den nassen Sommer befürchtete Faulheit der Knollen ist auch nicht in dem erwarteten Maße vorhanden. Sehr gut kommen dieselben in die Keller und das ist nicht zu unter­schätzen. Kohl- und Runkelrüben liefern einen vortrefflichen Ertrag. Daß die Getreideernte auch bezüglich des Stroh­quantums keine schlechte war, bezeugen die vielen im Felde sitzenden Strohhaufen. Besonders üppig waren die Hülsen­früchte gediehen. Erbsen hat man nicht selten zweimal ab­gemäht, zuerst die oberen Ranken, dann die anderen auf dem Boden lagernden. Die seitherige warme Witterung hat den Graswuchs sehr begünstigt, sodaß die Wiesengründe aussehen wie im Frühlinge- eine gute Herbstweide ist damit gegeben. Ebenso üppig sehen Winterraps und junger Klee aus. Das Obst ist jetzt überall reif und die Zeit des Honigkochens und Zwetschenkuchenbackens gekommen. Dem Imker gibt das sommerliche Herbstwetter Gelegenheit, seine Völker mit Winter­vorrath zu versehen und er thut ihnen meist sehr nöthig, denn der verflossene Sommer war für die Bienen am aller­schlechtesten.

vermischtes.

tt Von der Rhön, 6. October. In den romantischen Schluchten des gerade jetzt bei dem herrlichen Herbstwetter von Touristen zahlreich bevölkerten Rhöngebirges hat sich dieser Tage eine schauerliche Liebestragödie abgespielt. Auf der sog.Reismühle" bei Gehaus war ein fremder Müllerknecht seit einiger Zeit in Stellung, welcher sich mit einer heutzutage seltenen Jntensivität in die bildhübsche 17jährige Tochter der Müllerswittwe verliebte. Dieschöne Müllerin" wollte aber von demhergelaufenen" Müllerknecht nichts wissen, denn sie hatte einen Ändern erwählt und die reiche, auf ihre Verwandtschaft und Gott weiß was alles stolze Mutter erst recht nicht. Die Liebeswerbungen des heißblütigen Müllerknappen wurden daher von Tochter und Mutter abgewiesen. Dieser aber sann wegen der schnöden Verhöhnung seiner heiligsten Gefühle auf Rache- er lauerte dem Mädchen in einem Hinterhalt auf, sprang hervor und

stellte sie noch einmal zur Rede- als sie bei ihrer Weigerung blieb, schoß er ihr eine Kugel durch die Brust, so daß das Mädchen blutüberströmt und tödlich getroffen zu Boden stürzte. Dann drang er in die Mühle ein und wollte auch die Mutter erschießen, doch flüchtete dieselbe in die Stube und ver- barrikadirte die Thüre. Der Wütherich wollte dieselbe mit Gewalt erbrechen, doch nahten auf das entsetzliche Hilfegeschrei der Müllerin mehrere Männer und der Attentäter mußte flüchten. Man glaubte, er habe sich auf und davon gemacht, sei ins Ausland geflüchtet. Indessen er hat die Liebestragödie vollständig enden lassen, er ging in den nahen Wald und erhängte sich. Die Leiche ist gestern aufgefunden. Auch das junge Mädchen, von dem man hoffte, es komme mit dem Leben davon, ist gestern gestorben. Der Fall erregt in der ganzen Gegend großes Aufsehen.

tt Kassel, 6. October. Am 11. November d. I. begeht das hier und in Fritzlar in Garnison liegende Hessische Artillerie-Regiment Nr. 11 die Feier seines 25jähri q en Bestehens. Aus diesem Anlässe hat sich hier ein Fest- comite gebildet, um die nöthigen Vorbereitungen zu einer passenden Feier zu treffen. Dasselbe ladet die über ganz Deutschland zerstreuten ehemaligen Regimentskameraden zur Theilnahme ein. Es wird Regiments-Appell, Frühschoppen, Festmahl und Festcommers :c. stattfinden.

* Einem Farmer in Maine, der sich für den Preis von 10 Cents eine Broschüre hatte kommen lassen, in welcher angeblich die Belehrung enthalten sein sollte, wie man eine Farm bewirthschasten könne, ohne von der Kartoffelkäferpest heimgesucht zu werden, erhielt darin den Rath:Pflanzen Sie Obstbäume anstatt Kartoffeln."

Linges<rndt.

Gießen, 8. October.

Das sebr zeitgemäße Verbot Großh. Polizeiamts, die «artoffel- betreffend, scheint sebr wenig Beachtung zu finden; überall, wo ein Aeckerwen abgeerntet wird, da brennt auch sicher ein Feuerchen. Unter diesen Umständen kann einem Jeden, der sonst gewobnt ist, Nachmittags oder gegen Abend einen kleinen Erholungsspaziergang zu machen, nur angerathen werden, zu Hause zu bleiben. Auch der Philosophenwald ist zu Zeiten ungangbar, so am Mittwoch Nach- mittag, wo ein mächtiges Feuer aus der Liebigshöhe ibn ganz mit fnnfenoem Qualm erfüllte. Sollte es denn unserer Polizei nicht unnachsichtliche Anzeigen diesen Unfug zu be­seitigen ? Wenn irgendwo, so durfte hiergrober Unfug" vorliegen.

, Nach einer Notiz in der Donnerstag-Nummer desGießener Anzeiger wird unsere Schutzmannschaft von jetzt an energisch gegen das Befahren de» Bürgersteige mit Kinderwagen einschreiten. Einsender dieses begrüßt eine energische Säuberung der Bürgersteige von allen solchen Passanten, die auf die Fahrbahn gehören, mit Freuden, bedauert aber doch, daß mit den kleinen Kindern der Anfang gemacht werden soll. Denen gönnt wohl ein Jeder die sanfte und sichere Bahn der Trottoirs und weicht gern ihrem Wägelchen aus. Dagegen werden in Gießen die Trottoirs ständig von Leuten benutzt, die gewiß nicht auf denselben geduldet werden sollten: Leute mit langen Leitern oder Balken auf der Schulter, mit Farbentöpfen in der Hand, mit Holzbündeln auf dem Kopf usw. Auf diese zunächst möchte Einsender unserer Schutzmannschaft empfehlen ihr Augenmerk zu richten.

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Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gieße«.

39. Woche. Vom 27. September bis 3. October 1891.

Lungenschwindsucht

Andere bekannte Krankheiten

Lebensschwäche

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschaft.

Freitag Abend 4°o Uhr, Samstag Vormittag 88 Uhr, Samstaa Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 600 Uhr. ®

Summa: 8 (2) 5 (1) 2 (1)

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Sbnoohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 20,19 -/«, bezw. 15,14 nach Ausschl. der Ortsfremden. rc» o. x. r _ Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom ! 1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

. , dlrrm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Answärt- nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Verkehr, Canb# rrnö> volkswirthschaft.

8 Ober-Seemen, 6. October. Der heute hier abgehaltene war sehr schlecht befahren. Aufgetrieben waren nur 2rc@t-ucfa5tnbnf-<urnb ca- 80 Stück Schweine. In Rindvieh stockte also jeglicher handel, obgleich sich Händler eingesunden hatten. An Schweinen waren meistens junge Ferkel und Frühjahrsferkel oor- öanben. Junge Ferkel im Alter von 6-7 Wochen wurden fast gar nicht begehrt, nur wenige wurden davon verkauft; bas Stück kostete 07 JL Von Frühjahrsferkeln wurden ebenfalls nur einige Stück verkauft zum Preise von 40-60 Jt Trotzdem heute der Handel allgemein flau war, so waren die Preise dennoch annehmbar, wenn auch etwas gedrückt. Fette Schweine und Zuchtschweine waren nicht vorhanden. Alle Besucher des Marktes, Käufer wie Verkäufer konnten sich nicht erinnern, jemals auf einem so schwach besuchten Markte gewesen zu sein; wahrend sonst fünf dis sechs Wirthe sich eingesunden hatten, hatte sich diesmal nur eine Wirtschaft auf dem

Limburg. 7. October.

JL 20.40, weißer Weizen JL JL 10.55, Hafer, 6.40, Erbsen

Fruchtmarkt. Rother Weizen Korn M. 1830, Gerst- , Kartoffeln.

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