Mittwoch den 12. August-
Nachmittags 2*/2 Uhr,
Gießen, am 6. August 1891.
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tm der Jmpftechnik theilgmommen und die zur Ausübung der Impfung erforderlichen technischen Fertigkeiten erworben hat. Dieser Nachweis wird durch besondere Zeugnisse : cs Klinischen Dirigenten beziehungsweise eines von der Behörde mit der Ertheilung des Unterrichts in der Jmpftechnik beauftragten Lehrers erbracht. Für die Studirenden der militär-ärztlichen Bildungsanstalten in Berlin werden die zu 2 und 4 erforderten Zeugnisse von der Direction der Anstalten ausgestellt; 5. ein kurzer LebenSlauf. Der Candidat hat sich binnen drei Wochen nach Empfang der Aulassungsoerfügung unter Vorzeigung derselben sowie der Quittung über die eingezahlten Gebühren bei dem Vorsitzenden der betreffendm Prüfungscommission «hne besondere Aufforderung persönlich zu melden.
G. Erlangen, 8. August. Die Universitäts-Stipendien Gießen. Im Jntereffe der Studirenden geben wir Folgendes bekannt und verweisen zugleich die Bewerber auf das im Verlage der Th. Bläsinas Universitäts-Buchhandlung in Erlangen erschienene ^Derzeichnitz der Stipendien an alle« Universitäten des deutsche« Reich-." Durch die Jmmatriculation in den Besitz des akademischen Bürgerrechts gelangt, tritt an Viele sofort die Nöthigung heran, sich um irgend ein Stipendium zu bewerben. Es wird zwar von Zeit zu Zeit zur Bewerbung um dieses oder jenes Stipendium
Arbeitsvergebung.
Der Abbruch eines Gebäudes im H7.se der alten Universitäts-Klinik dahier soll auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden.
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Bekanntmachung.
Die Anstreicherarbeiten in einigen Lehrsälen der höheren Mädchen- und der Realschule sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Angebotsformulare liegen während der Dienststunden auf dem Geschäftszimmer Nr. 3 auf und werden daselbstunentgeltlich abgegeben.
Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis
Montag den IO. Angust, Vormittags 10 Uhr, ebendorthin einzusenden, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt.
Gießen, den 6. August 1891.
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Die bei Errichtung eines Dienstwoh- nungsgebäudes in Stockheim nebst Nebenbau vorkommenden Arbeiten und Lieferungen — im Betrag von ca. 7700 Mark — sollen im Submissionswege vergeben werden. Kostenanschläge und Bedingungen liegen in dem Bureau des Unterzeichneten zur (Ansicht auf und sind schriftliche Angebote mit der Aufschrift „Angebot auf die Arbeiten und Lieferungen für, den Neubau eines Dienstwohnungsgebäudes in Stockheim" verschlossen und portofrei bis 12. Augnst, Vormittags 10 Uhr, dahin einzureichen, um welcye Zeit die Eröffnung der eingelaufenen Offerten stattfindet.
Gießen, den 3. August 1891.
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freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, 5. August 1891.
Großh. Ortsgericht Gießen.
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durch Anschlag am schwarzen Brette aufgefordert, doch es zeigt sich erfahrungsmäßig, daß diese Termine von d,n Petenten nicht immer beobachtet werden. Es gibt ferner eine große Zahl von Stiftungen und Stipendien, deren Statuten Schüler von höheren Lehranstalten zu Bewerbungen veranlassen, unter der Voraussetzung, daß diese, wenn sie zur Universität kommen, alle sonstigen Bedingungen erfüllen, die an den Genuß jener Beneficten geknüpft sind. Andere Stipendien wiederum sind vorhanden, von deren Existenz thatsächlich nur die Wenigsten Kenntniß haben, ja Stipendien und Stiftungen, deren Capitalien seit vielen Jahren ruhen. In allen Fällen aber lehrt die Erfahrung, daß Schulabitmienten, die soeben cives academici qe- geworden, sowie Studirende, wenn sie sich um ein Stipendium bewerben wollen, vielfach rathlos dastehen und daß ihnen nur allzu häufig bei der Bewerbung ein „zu spät" entgegengehalten wird. Bevor wir zu den Stipendien und Stiftungen übergehen, ist dies her hauptsächlichste Grund, weshalb wir des Eingangs benannten Verzeichnisses Erwähnung gethan haben. Den Grundstock der zu Gießen vorhandenen Stipendien und Stiftungen bilden tie auf Veranlassung Landgraf Philipps des Großmütigen von 1527 an aus dem Vermögen der hessischen Kirche gegründeten Tischstipendien. Es sind diese folgende: das Alsfelder, das Arheiliger, das Berkacher,
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