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Halle bei Bewilligung der ^Audienz würben der Präsident, brr erste Schriftführer und einige Mitglieder sich nach Berlin Gegeben.

Vern, 5. März. Der Bunde- - Eommissar Oberst Kiiuzli begibt sich zu der am 8. ds«. Mts. stattstudenden Volksabstimmung über die DersassungSrebision wieder nach bew Tessin.

Pari«, 5, März. In Folge der Unterredung zwischen Falliere«, Beaurepaire und Banaslon verfügte Constans, am nächsten Sonntag alle Personen, welche aus den Rennplätzen ** gewerbülliäsitgem Spiele sich betheiligten, zu verhaften. Die Regierung ist der Ansicht, e- fei ehi Gesetz erforderlich, um zukünftig da- Spiel auf den Rennplätzen zu gestatten.

London, 5. März. Da- Bureau Reuter dementirt die Meldung de«Steele", das; der diplomatische Agent Ruß­land» in Kairo sich dem Proteste bc« französischen Vertreter- Erafen d'Aubignh gegen die beabsichtigte Äenderung 'be­rgt, p tisch en In siizwesen « angeschlossen habe- der Etaat-rath Kojander habe fehle dahingehende Instruction erhalten.

Glasgow, 5. März. Der Strike der Hochofen- arbeit er ist beendigt. Der Arbeiter nahmen die Be- btngungen der Arbeitgeber an, darunter die Herabsetzung der Wjne um 5» PCt. Der Strike hat 21 Wochen gedauert.

Chriftiania, 5. März. Die Zusammensetzung de- neue n G. a b i n t t - ist die folgende: Steen Präsidium und Finanzen, vtzfon öffentliche Arbeiten - Wehelsen Cultu-- Quam Justiz, flonotv Innere-- Holst Lande-vertheidlgung. Die Staat« rath-abtheilung in Stockholm bilden: Blehr (Präsidium), Berner und Lange (Staat-räthe). Die Bildung eine- Cabiuet-, welche- au-schliesstich au- Liberalen besteht, ist durch die Forderung der Gemässigten, drei Portefeuille- zu erhalten, verzögert worden.

Brüssel, 5. März. Die Regierung zeigte dem Bürger meister von Brüssel an, bah sie zukünftig von ihrem Rechte Gebrauch mache und Manifestationen in den öffentlichen Straften untersage. Der Bürgermeister erklärte daraus, die Polizei unterstände dem Communalrathe und die Regierung habe nur da- Recht, zu interveniren, fall« die Polizei sich al- unzureichend erweise.

Rom, 5. März.Popolo Romano" sagt, die Erklär­ungen Rudini«, das; er dem Dreibünde treu bleiben und habet herzliche Beziehungen zu Frankreich und allen anderen Staaten pstegen wolle, seien absolute und liehen keinerlei Ein- schränkungen zu.

Washington, 5. März. Gemäss dem beschlosfeneu Ge­setze wird da- Schatzamt aus die Auttsuhr von Gold darren 4 Cent- Zuschlag-laxe aus 100 Dollar- erheben, eventuell die Au-suhr ganz verbieten. Gestern forderte da« Schatzamt 240 Dollar- Au-fuhrtaxe für Barren im Wert he von 000 000 Dollar«. Für die am Sam-tag abgehenden Dampfer wird große Nachfrage nach Warten erwartet.

Washington, 5. März. Anläßlich de- Schlnsfe- der Session de- C on gi esse- weigerten sich die Demokraten im Repräsenlantenhause, den üblichen Antrag, durch welchen dem Sprecher der Daul' de« Hause« au«gedrückt wird, anzunehmen. Der Antrag wurde nur von einem Theile de« Hause« an- genommeit, woraus der Sprecher die Session für vertagt erklärte.

Darmstadt, 0. März. Die zweite Kammer hat baß Fiuanzgesetz zum Hauptvoranschlag ohne Steuererhbhung angenommen.

Co<aU* Mnö provinzielles.

«leben, <1. März.

Demnächst wirb der Geschichtvveretn wieber einen vort ragabenb halten, bet leidet im Februar wegen Unwohl- sein de« Redner« au-sallen mussie. Herr F. K o f l e v in Darmstadt wird die Güte haben, un- übet seine neuesten archäologischen Forschungen in Hessen Mittheilung zu machen. Genauere« wird noch mitgetheilt.

lieber ein ttonrert Wilhelm;« in Berlin am 27. Februar berichtet dieAllgem. Musikzeitung", Charlotten- dnrg Berlin, vom 7. März 1890 :Lang, lang ist'« her, seit 1 ii g ii fi Wilhel m j in Berlin sich hat hären lassen. Er war damal« von seiner Weltreise zuräckgekehrt und man merkte seinem Spiele, al« er in bet alten Philharmonie auf- trat, an, bas; bie Unruhen ber langen Fahrt boch nicht ohne vinftuf; aus ihn geblieben waren. Seither scheint Herr Wilhelm; bemüht gewesen zu sein, bad ehemals Verlorene nnd auch Einige« dazu wieber einzubringeii. Er spielte am 27. Februar in der Singakademie bad Beethoven'sche Coneert, baß nach D tran-Ponitte DoH-dur-Nooterno von Chopin, la« Ave-Miirin von Schubert und die sechste für Violine übertragene ungarische Rhapsodie von Ltüzt. Während Wilhelnsi« äußere Erscheinung heute viel ruhiger erscheint, at« früher, hat er innerlich an Wärme gewonnen, und so steht beim bieser Violtnmetster heute al« eine in sich fertige, eigenartige Kliustlerpersänlichkeit vor miß. Der Eindruck seine« Spiel« war ein gewaltiger. Ich glaube nicht, das; e« je einen Geiger gegeben hat ober gegenwärtig gibt, dessen Ton eine solche Klangfülle besitzt, wie der von Wilhelm;, und gleichviel ob der Künstler eine einfache, breite Canttleue spielt, ober ob er ein Sprühfeuer von Terzen-, Sexten und Öctaveii'Läusen auf seiner Violine auswirbelt, fein Ton klingt halb wie der eine« Violoncello, bald tuie ber einer Wer einigung von vielen Geigen, bie bad Ideal alled Zusammen spiel« Mehrerer, die vollkommene Vieletnheit barstellt. Dieser Ton ist einfach Phänomenal, und phänomenal ist auch die Sicherheit und Reinheit, mit welcher die schwierigsten techni scheu Ausgaben bewältigt werden. Zu diesen Eigenschasten gesellt sich nun noch eine gewisse robuste Grüße der Aussasiung, die vielleicht nicht immer dem Geiste de« von Wilhelm gespielten Musikstücke« entspricht, die aber dem Spiel diese- Meister« eben jene Eigenart verleiht, dnrch die er sich von anderen Meiftern unterscheidet".

1). Nächsten Sonntag, den 8. März, Vormittags 9 Uhr, findet ber diesjährige ordentliche Turntag de« Gaue« Reffet In Stein- kleinem Saale statt. Hierzu hat der Vertreter de« 9. Turukrelse«, Herr C. Rothermel aus Darmstadt, fein Erscheinen zugesagt. Dem genannten Herrn Kreisvertreter , n Ehren werden die Vorstände beider hiesiger Turnvereine am Sam-tag einen gemüthllchen Abend in Hotel Wictoria veranstalten.

Bei der heute Morgen um 8 Uhr unter dem Vor« itze de« Herrn Oberschulrath Soldan von Darmstadt statt gehabten mündlichen Prüfung der Abiturienten de« hiesigen Realgymnasium« bestanden alle neun. Davon konnten drei wegen guten schristlichen Arbeiten sosott ent­lassen werden, die übrigen sechs sind zur Zeit noch in der Prüsuug.

-o- Lich, 5. März. Heute Rachmittag gegen 6 Uhr brach in ber Scheune nnb den Stallgebäuden de« Bäcker- Lotz ans dem Kirchenplatze Feuer an«, da« bieselben voll- tänbig in Asche legte. Da- Vieh wurde gerettet. Die an grenzenben Gebäude, darunter ein Wohnhauö, waren vom Feuer stark bedroht, doch gelang e« dem thcukräsligeu und umsichtigen Eingreifen unserer sreiwilligen Feuerwehr, das Feuer aus seinen Herd zu beschränken. Herr Proviuzial- director v. Gagern au« Gießen, ber mit bem 5 Uhr-Zuge zum Besuche der Fürstlichen Familie hierher gekommen, war auch aus dem Brandplatze erschieiien und hatte Löschanorb- nungen getroffen. Ueber die Entstehung de- Feuer« verlautet nicht« Bestimmte-, doch hört man allgemein die Vermuthung au-sprecheu, daß auch hier nur Braudstifluug vorliegen könne, wie bei den vielen in den letzten Jahren in unserer Stadt vorgekommenen Bränden. Am 6. März und 11. Mai v. I. waren zwei in der Nähe de« Brandplatzes gelegene Scheuern abgebrannt.

Aus Oberheffen, 5. März. Einer der ältesten Ort« gewerbvereine (ober, wie früher hieß, Loealgewerb- vereine, bezw. Loealseetiouen) be- Lande« ist ber zu Fried berg, der im Jahre 1841 mit 31 Mitgliedern in« Leben gerufen wurde nnb dieser Tage ben 50. Iahre-tag seine« Bestehen- feierte, an« welchem Anlasse dessen Vorsitzeiiber, Herr Hosdeeoration-maler Hieronlmu«, die Krone zum Ritter­kreuz 2. Klasse de- Philipp-orden- vom Großherzog verliehen worden. Bel dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß die Vereine zu Darmstadt, Gießen und Mainz al« die ältesten 1840, bann Worin« 1842, Bingen 1843, Ben-Helm und Offenbach 1844, Groß-Umstadt und Homberg a. b. O. 1849 rc. ge- grlinbel würben.

Au- Anlaß einer Anfrage hat sich da- Relchsver- sicherung-amt, vorbehaltlich feiner Inftanzmähigen Entfcheibnng dahin au-gefprochen, daß Lehrlinge, denen als Entgelt für ihre Beschäftigung an Stelle de- freien Unterhalte«, der freien Kost und Wohnung ein Baarbetrag gezahlt ivirb, der Versicherung-Pflicht nach dem Invalidität«- und Alteröversiche- rung-gesehe unterliegen. Danach würden also in der Regel die Lehrlinge in den Fabriken der VersicherungSPslicht nutete liegen, die Lehrlinge im Handioerk dagegen nicht.

8 Grebenhain, 5. Mär-. Der Sohn de- ehemaligen Krei-arztL- l)r. Zinset von Herbstein wird sich hier als praetifcher Arzt niedetlassen.

üermijdjk».

* Darmstadl, 5. März. In ber heute zu (Snbe ge­gangenen P r li sung für E i u j ä h t i g - F r e i w i l l i g e finb von 17 erschienenen Canbibateu 5 bestauben.

* Darmstadt, 5. März. Al« Delegirte zur wissen- fchastllcheu P r ü s n n g - e o m m i ss i o n ber electro technischen Ausstellung in Frankfurt a. M. finb seitens be« Großh. Ministerium« die Professoren an unserer Tech­nischen Hochschule, Herten Geh. Hosrath Dr. .Mittler und Brauer, deflgnirt. Dieselben werben sich bort an ber Organi­sation und ben Vorarbeiten ber genannten Commission be theiligen. Ald weiterer Delegirter auf kürzere Zell ist Herr Geh. Baurath Pros. Dr. Schmitt auSetseheii.

= Aranifurt a. M., 5. März. La bolle Lrdno, die 21 jährige, am ganzen Körper tätowirte Amerikanerin, welche schon so viel von sich reden machte, vor zwei Jahren mit Batnum nach Loudon ging und seitdem alle Hauptstädte Europa« bereist hat, zeigt sich augenblicklich hierselbst hu Hause Zeil 47 den Augen de- Frankfurter Publikum«. Der Vater der schönen Irüne hat volle 8 Jahre gebraucht, um sein Kind so zu schmücken. La bolle Irdno ist die Tochter eine« Trappet«, der von den Sioux erschossen wurde. Die Tätowiruug hat seiner Tochter da« Leben gerettet. Wer eine kleine Ahnung davon hat, in welcher Weise bie Tätowirungen iwllzogeu werden, wird sich von den Schmerzen, welche die goldblonde Amerikanerin während jener 8 Bemalnng-jahre -g erdulden hatte, eine Vorstellung machen können. An ihrem Körper besinden sich über eine Million Nadelstiche.

----- Frankfurt a. M., 5. März. Mit der Voll«- stemwarte wird nun auf ber eleetrotechnifchen Aus­stellung nicht« fein. Der Au-stelluugdvorstanb hat sich mit der Berliner Urania über die Bedingungen nicht einigen rönnen. Die Berliner Herren behaupten, der AuSstellungS- borftanb habe unannehmbare Bedingungen (solche die für einen herumziehenden Eiten« paßten, aber nicht für die Urania 'Gesellschaft, heißt e« In ber im Berliner Tageblatt abgegebenen Erklärung) gestellt, während Letzterer versichert, die Schuld dafür, das; ber Plan gescheitert sei, sei in Berlin zu suchen.

* Ludwig-Hafen, 5. März. Vier von ber Arbeit heim- kehtenbe Arbeiter (Backsteinmacher) an« Waldsee nahmen gestern Abend ihren Weg über den zugefrorenen Altrhein bei Neuhosen, brachen durch« Ei« und ertranken.

* Berlin, 3. März. Bei einem in einem Hause der Fifcherbrücke versuchte» Einbrüche ist der eine der beiden daran betheiligten Einbrecher von einem aus der Lauer be­findlichen Eriusiualbeamten, den et mit einem Messet angrlfi, erschossen worden.

Li«gesa«dt.

«Ute«, «. Miu

Man traut seinen Augen nicht, wenn man da« gestrige Ein­gesandt, da« die Verwendung von ntcht ladmretnem Fleisch betrifft, lieft. ES gibt also wirklich Leute, die eS bedauern, daß Fletsch, was der Sachverständige als theilwetse tuberkulös und ungenießbar er­klärt hat, nicht unter das Publikum gebracht wird. Im vorliegen­den ',faUe sollen Brust- und Bauchetngewetde voller Tuberkelknoten gewesen uno deshalb dem Abdecker überwiesen worden sein. Sollte eS gar ein Meßgrr sein, der den Schmerzensschrei über die allzu große Wachsamkeit der Schlachthauspolizei auBftöfet? DaS kann man doch kaum annehmen, die Metzger müssen doch In erster Linie mit Befriedigung den Sinn für Ordnung und Netnltchkett, die Sorge für strenge Innehaltung der gefundhettSpoltzeilichen Vorschriften wahrnehmen, der im städtischen Schlachthause herrscht. Der Schluß­satzmachtlos stehen die biestgen Metzger dem Allem gegenüber" soll doch hoffentlich nicht den Wunsch ausdrücken, daß die Metzger gegen­über einer scharfen SchlachtbauSpoltzet mehr Macht haben wollen.

Da« sletschessende Publikum wird hocherfreut sein, wieder ein­mal zu vernehmen, daßdas Auge der SchtachthauSpoltzet nie schläft" und daß, um Nachthetle zu vermeiden, sogardas Telephon in Bewegung gesetzt" wird. (Da« scheint dem Einsender besonders unangenehm zu setn.)

DaS Vertrauen des Publikums zu dem gegenwärtig bestehenden Verhältniß wird durch solche Vorkommnisse nur gestärkt.

Ein Liebhaberladenreinen" Fletsche«.

CUeratur ttnö lüenft.

Den socialdemokrattscherseitS tn'S Auge gefaßten und zum Thetl bereits tn'S Werk gefetzten Umtrieben unter der ländlichen Be­völkerung einen kräftigen Damm entgegenzusetzen, bietet die Verbrei­tung christlicher Volksblätter ein geeignetes Mittel. Möchten daher die betheiligten Kreise, eingedenk der Gefahr des Verzuges, rechtzetttg Abwehr treffen, indem sie sich erprobter Waffen bedienen.

Reben anderen bewährten Vo kSblättern fei hier auf den in Hamburg erscheinenden >9ta4)t>ar* (43. Jahrgang, Auflage 125000) htngewtesen, dessen Verleger (H. O. Perftehl) gern bereit ist, für solche Fälle Ausnahmebedingungen zuzubtlltgen. Derselbe versendet Probenummern behufü Einsichtnahme gern kosten- und portofrei.

Daß die Frauen ntcht mtt dem Wochengeld auSkommen können, tst eine alte Klage der Ehemänner. Wie und wo kann aber gespart werden? Jede tüchtige Hausfrau, die ihren Mann dnrch Sparsamkeit unterstützen will, findet tn dem soeben erschienenen Büch lein von O. Pache »Der wtrthschaftliche den besten

Wegweiser, wie man mtt Wenigem auSkommen kann. In diesem wirklich lesen« und beherztgenswerthen Büchlein zeigt un« der Ver­fasser, wie ein Haushalt geführt wird und gibt neben practtfchen Vorschriften eine Anleitung zur wirthschaftltchen Buchführung, die er durch vorgeschriebene Tabellen jeder Hausfrau veranschaulicht. ES gibt kaum ein practtschereS Geschenk für Hausfrauen und solche, die eS werden wollen, als diese« nur 50 Pfg. kostende Buch, welche« in keiner Familie fehlen s Ute.

Durch alle Buchhandlungen, sowie gegen 50 Pfg. in Brief marken vom Verleger Feodor Reinboth in Leipzig zu beziehen.

- Einige Arauen-Uriheile über Männer. Männer haben die unvernünttigsten Forderungen aus Vernunftgründen. - DaS Weib duldet, wenn es leidet, der Mann leidet, wenn er duldet. Die Eitelkeit der Männer geht so wett, daß sie sogar den Schein der Ettelkett zu verbergen suchen. Die Weiber verändern sich zumeist in der Ehe, manche zu ihrem Bortheil. manche Wieder zu ihrem Rachtbeil! die Männer jedoch verändern sich nur zn ihrem Rachtheil. (Wiener Mode.")

verkehr, Canb» unb

Patente von im Grotzherzogthrrrn Helfen wohnende« Erfindern. Patent-In Meldung en. Kl. 40, H. 8700. Apparat für electrometallurgische Arbeiten- Dr. Karl Höpsner tn Gießen. I. 1883. Versahren zur Darstellung de« Aluminium« auS seinen Legtrungen; W. Diehl tn Gießen, Frankfurterstr. 32. I. 1985. Darstellung de« AlumtntunckaltfluortdS Ale Ffl Na i' behufs Ge­winnung eines geeigneten Electrolyten für die Erzeugung von Almmt- ntum; W. Dtehl in Gießen, Frankfurterstr. 32. Patent Erthetlungen. Kl.49, sJlr.56162. Fa- ondrehbank; E. Viofchel in Ostenbach e. M., Domftratze; vom 14. September 18!M) ab.

Die am 1. Februar d. I. etngetretene Ermäßigung der Ge­bühren im Innern deutschen Letegraphenverketzr von 6 Pfg. auf 5 Pfg. soll da« erfreuliche Ergebnltz gehabt haben, daß trotz mannig­facher Störungen sich fchon im ersten Monat der Depeschenverkehr um sieben Procent gehoben hat.

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Acht Tage gehende Tafchennhren. Wie dieWiener Mode" berichtet, hat ein 29iener Uhrmacher eine neue Taschen» Nemontotruhr in den Verkehr gebracht, welche mit einem Auszüge die ganze Woche geht. Diese interessante Uhren-Spectalttät, welche im Werke außerordentlich gut construtrt und von tadelloser Ausfüh­rung ist, wird in Gold-, Silber-, sowie auch oxydirten Stahlgehäusen erzeugt.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Sonntag Lätare, 8. März:

Bormittag« 9'/« Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Abends v Uhr: Pfarrer Schlosser.

Kinderktrche Vormittag« 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Bi beistunde am Montag ben 9. März, Abend« 8 Uhr. in der Kleinktnderschute; Hebräerbrief, Kap. 3, von Cer« 7 an: Warnung vor Verstockung de« Herzen«. Pfarrer Dr. Naumann

5. Pafsionöandacht am Mittwoch den 11. März, Abend« 6 Uhr, in der Kirche: Pfarrer Schlosser.

Am Sonntag Iudtca, den 1b. Marz: Beichte und heiltge« Abendmahl tm Abendgottesdienst.

Die Pfarrgeschäfie in der Woche vom 8. bi« 14. März besorgt Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

4. Fasten-Sonntag, 8. März:

Sam «tag: Nachmittag« um 4 Uhr und Abend« um */B8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Morgen« von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um/17 Uhr AuStheilung der hl. Eommunion; um '/$ Uhr tzrüh- meste; um "AlO Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittag« um Vil Uhr Fafienandacht »beudü um 6 Ubr ^astenpredigt.

Ätttwt*: Abend« um 6 Uhr Fastenandacht

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag. 7. März.

Freitag Abend 580 Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, SamStag Mittag 3« Uhr, Samstag Abend Uhr.

(kottkftdiknfl brr Mrlhodistrn (SBoittnßaie es).

Sonntag, 8. März, Abd«. Vi7 Uhr: Ein MifstonSzSal a.Frkf.a/M. Dienstag, 10. März, »bd«. 8 Uhr: L Baith, Prediger. (1749