mit Läutewerk,
Alfred Motzen, Berlin SW. 47.
nur Hk. 4,50. do. grösser, facettirteForm, geschliff. Glas nur Mk. 6,—. Gegen vorh. Einsendung od, Nachn.
sagt die Exped. b. Bl.
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VW nbrnBriese, „bie Llaire nb Liebe studirt uri ten Gestalten, denen hen darf. Deshalb glück :m Publikum einen rein» I“
rhügte sich in ihrer Wohnuc: ichenwäscherin seither thah früher Spuren von Geisi^- rommen, daß sie in eine« hl-
ar, Die Errichtung «nrr hier ist nunmehr beschloflm ,8 SoU «M «nftattSgebäubt Betrieb I«1 mittdit*
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Submisfion.
Die Lieferung von 560 Kubikmeter Lahmkie- und da» Fahren der Stratzevwalze soll mittelst Sub- »isfio« vergeben werden.
Angebote hierfür sind bi» zum M. L Mtö., Bonn. 11 Uhr, auf de» Stadtbanamte einzureichen, woselbst auch die Uebernahm»bedingungen einzusehen find.
Gießen, den 5. Februar 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen- _________Gnauth. 1073 Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde.
Montag den 9. Februar 1891, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Steinertswald nachverzeich- «stes Holz versteigert werden:
A. Bau-, Werk- und Nutzholz.
60 Fichten- und Kiefernstämme mit 55,83 Festmeier, darunter Schnittholz,
66 Wichenstangen mit 5,67 Fest-
Gießen, den 31. Januar 1891. tkvßh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.982
«eter.
Brennholz.
Schrith.
Prügelh.
Et-ckh.
«eish.
9hntr.
Rmtt.
Rmtt. Wellen.
Wiche«
44
131
21
3100
Birken
80
92
29
1730
Aspen
26
9
—
450
Radel
18
7
13
1460
Die
Zusammenkunft
ist aus dem
Wüllerweg an der Anneröder Grenze.
Frritag den 6. Februsr,
Nachmittags 2 Uhr, i* her Biekerffchen Hofraithe hier sollen »egen Baarzahlung versteigert werden:
1 Schwein, 1 Parthie Nutzholz, 1 Landauer. 1 Billard, 1 Pianino, 1 Nähmaschine, 1 Ladenthete, 1 Anzahl Wirthstische, 1 Secretär, Sopha, 2 Kleiderschränke, Sessel, 2 Com- «oden, Rohrstühle, Spiegel, Bilder, 1 Parthie Hutfedern, 1 Velociped rc. Bersteigerung theilweise bestimmt.
Enget,
1664 Gr- Gerichtsvollzieher-
1037] »M«<6 Wohnhaus, Neustadt 37, erbvertheilungshalber zu verkaufen. Nähere Auskunft bei Laufmann Ariedrich «Älter, Neustadt.
Submission, Quellwasserleitung.
Die zur Ausführung einer Leitung im Schiffenberger Walde bei Gießen erforderlichen Erd- und Rohrlegearbeiten, sowie die Lieferung gußeiserner grudronirter Muffenröhren von 50 und 70 mm Lichtweite für eine Lei- tungslänge von zus. 1075 m sollen öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen und Pläne liegen bei unterzeichneter Stelle offen, woselbst auch die zur Offertstellung nöthigen Bor- anschlagsblankets zu erheben und die Offerten einzureichen find.
Termin zur Eröffnung der Offerten ist Dienstag den 17. Febrnar,
Vormittags 10 Uhr.
Die Zuschlagsftist läuft mit dem 5. März ab.
Gießen, den 4. Februar 1891. Großh. Kreisbauamt Gießen.
Renting. 1077
Die Banholz-Bersteigerung vom 2. Februar im Ettingshäuser Gemeindewald ist genehmigt.
Ettingshausen, 5. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen.
I. V. [1071 Görnert, Beigeordneter.
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Verunglückung durch Sturz
Andere bekannte
anzunehmen, daß das Ammoniak in wenigen Tagen zum weitaus größten Theil verdunstet. y
Ganz ähnliche Verhältnisse werden beim Stalldünger etntreten, den man bei großer Kälte in Häuschen auf dem Felde liegen läßt. Die große Menge Wasser, die im Dünger enthalten ist, geht zum Theil in Eis über, während die wirksamen Bestandtheile in wenig Master gelöst bleiben und beim ersten Thauen des Schnees oder durch Regen sortgeschwemmt werden oder ihr Ammoniak verlieren, bevor sie in den gefrorenen oder sehr nassen Boden eindringen können.
Das Ausbreiten des Dungwassers auf Schnee und das Hinausfahren von Dünger bei großer Kälte dürfte also im Allgemeinen kaum zu empfehlen sein.
(Die Gefahr von Verlusten wird dadurch seh< vermindert, daß der größte Theil der Düng st oste noch nicht löslich im Wasser ist, iindern erst durch Zersetzung im Boden auSlaugbar werden müßte. D. Red.)
(D. Allg. Ztg. f. Landw.)
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Missionsstunde heute Donnerstag den 5. Febr, Abend» 6 Uhr, in der Kirche: Missionar Thumm aus Frankfurt a Main.
schon bei den letzten Bränden eingeäschert worden war, in Alamwen. d^ach den obwaltenden Umständen ist die An- Aohme der Brandstiftung über allem Zweifel erhaben. An Ser gestern Nachmittag durch die Seligenstädter Gerichts Sehörde fortgesetzten Untersuchung betheiligte sich auch die GtaaSanwaltschast aus Darmstadt. Nach längeren Erhebungen vmrde der Schneider August Sahm unter dem Verdachte der Brandstiftung verhaftet und nach Darmstadt abgeführt.
* Brasilien. Die Hamburg-Amerikanische Packetsahrt- Aetien-Gesellschast in Hamburg sandte ein Circulär an ihre siimmtlichen Agenten, worin gesagt wird, daß die Gesellschaft Freipassagiere deutscher Nationalität nach Brasilien nicht befördert und durch welches die Agenten angewiesen werden, jede» derartige Gesuch ein für alle Mal ohne Weiteres und unbedingt abzulehnen.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Freitag Abend 4*s Uhr, SamStag Vormittag 830 Uhr, SamStag Nachmittag 3* Uhr, Samstag Abend o*5 Uhr.
Arttdherg, 3. Februar. Frachtpreise.! Weizen Jk 19.25 bis 00.00, Korn JL 17.25-00.00, Gerste JL 17.25-17.50, Hafer JL 14.50-14.75. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollpfund.
Irtedberg, 4. Februar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. UK 0.80-0,90. Eier 1 St. 8 H. 2 St. —
»rawtfurt, 4. Februar. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. »M 480-6.60, Sttoh JL 440-4 80, KartoffelnJL 4^0 bis 7.50, Butter per Pfd. JL 0.90-1.20, Eier per St- 6-10 H, Noggenbrod 4 Pfd. 45 4, do. feines 48 H, gemischtes 6 Pfd. 86 \
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen
Diphtherie 2
Lungenschwindsucht 3 Acute entzündliche Erkrankungen der Ath- mungs-Organe
Gehirnschlagfluß
Krankheiten
Unbekannter Krankheit__1
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Gebr. Stamm.
Düngen im Winter.
ES wurde schon oft die Frage aufgeworfen, ob Dung- wasser, aus Schnee oder sonst gefrorenen Boden geführt, seine Kraft verliert? Darüber gibt Professor Nestler im „Bad. l B." folgende Antwort:
War der Boden vor dem Gefrieren trocken, so daß das Dungwaffer in denselben eindrtngen kann, so wird ein Verlust nicht wohl eintreten. Liegt viel Schnee und ist noch gar der Boden unter dem Schnee gefroren, wie man es leicht beobachten kann, so wird beim Schmelzen des Schnees das Dungwaffer, das etwa auf diesen gegossen wurde, sortgeschwemmt «nd dringt nicht oder nur an einzelnen Stellen in den Boden ein. Findet das Thauen des Schnees langsam statt, so fließt von einem ebenen Felde nur wenig Wasser ab, wenn es auch nicht gleich in den gefrorenen Boden eindringen kann. „ Bei früher auSgesührten Versuchen wurde Jauche in offenen Gesäßen der Luft auSgesetzt. Da wo das Gefäß zweimal so hoch als die Oeffnung weit war, verdunstete in 3 Wochen die Hälfte, bei einem ganz flachen Gesäß, wo die Oberfläche der Jauche sünsmal größer als deren Tiefe war, verdunsteten in vier Tagen 4/s deS vorhandenen Ammoniaks.
Bei früheren Untersuchungen hat eS sich ferner heraus- gestellt, daß wenn Jauche gefriert, das sich bildende Eis saft keine werrhvollen Stoffe enthält- diese bleiben vielmehr in dem nicht gefrorenen Theil zurück. Ueberall, wo sich Eis bildet, bleibt also zunächst ein Theil des Wassers als Eis zurück, während die wirksamen Bestandtheile der Jauche beim Schmelzen des Schnees oder wenn es beim Thauen regnet, leicht sortgeschwemmt werden, bevor sie in den gefrorenen Boden eindringen können. Sammelt sich solche stärkere Flüssigkeit in flacher! Vertiefungen des Feldes an, so ist«sicher
Summa: 14 (6) 11 (5)
verkehr, Land- mtö volkswirthsehaft.
— Die Leberr»versiche*im-»- und Grsparnlß-»»«» in etttttgart hatte im Jahre 1890 : 5327 Anträge über Mk. 31597400 zu erledigen. Angenommen wurden 4334 Anträge mit Mk. 25270 400 und im Laufe deS JahreS waren 64036 Policen über Mk. 333702600 in Kraft.
In Abgang kamen Mk. 8176200 und zwar infolge von Todesfällen unter den Lebensversicherten Mk. 3940600, durch Ablauf der Versicherungen Mk. 891200 und durch Rückkauf, Unterlassung der Prämienzahlung und Reduction nur Mk. 3343100 — 1% der im Laufe deS JahreS in Kraft gewesenen Versicherungen.
Nach Abrechnung der Abgänge bleibt ein Verficherungsbestand von 62176 Policen mit Mk. 325526400 und als reiner Zuwachs ergaben sich für das Geschäftsjahr 1890
-474 Policen mit SRI» 17094100»
Dieses günstige Ergebniß wurde mit dem geringen Derwal- iungSaufwanv von kaum 5o/o der Einnahme erzielt.
Die eingetretene Sterblichkeit blieb trotz der Influenza, welche 107 Mitglieder mit Mk. 492000 dahinraffte, immer noch sehr wesentlich hinter der rechnungsmäßigen Erwartung zurück und das Rech- nungsergebniß wird daher wiederum recht günstig ausfallen.
Wöchentliche Keberficht der Todesfälle in Gießen.
4. Woche. Bom 25. Januar bis 31. Januar 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (ind. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 35,3 ®/® bezw. 20,1 nach Ausschluß der Ortsfremden.
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: L-15.Jahr:
Bitte.
Wie wir unseren Lesern vor einiger Zeit mittheilten, wurde durch Frevlcrhcmd im Herbste vorigen Jahres die Gemeindescheuer zu SiNdhei« augezundet. In der Scheuer lagerten die leider unversicherten Wintervorräthc an Futter, Stroh, Kartoffeln usw. von acht armen Familien, die durch den Verlust ihrer Habe in größte Noth gerathen sind. Hier thut Hilfe noth. Es ergeht 'deshalb an alle edlen Menschenfreunde die Bitte, den Beschädigten durch milde Gaben den erlittenen Verlust einigermaßen verschmerzen zu helfen. Die unterzeichnete Expedition ist gern bereit, Gaben entgegenzunehmen und darüber zu quittiren.
Expedition des „Gießener Anzeiger".
SWHtte, 4. Februar. Fruchtmarkt. Nother Weizen JL 16.65, weißer Weizen J» 16.45, Korn JL 1295, Gerste 1045, Hafer Jt 7.25, Erbsen JL —, Kartoffeln J» —.
Papa! Mama.' Neu eingctroffeu
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