Ausgabe 
5.7.1891 Zweites Blatt
 
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auf sein Zimmer geschafft wünsche. Selbiges lag im ersten Stock und hatte die Nr. 5; so war es aus den ausdrück­lichen Wunsch des angekommenen Gastes hin die persönliche Bestimmung des Hotelwirths gewesen. Der Fremde hatte sich Letzterem als Graf Katuscheff vorgestellt und aus einige Tage, so lange ihn eben seine dringenden Geschäfte in der Stadt aufhalten würden, Logis genommen. Zudem sprach er die höfliche Bitte aus, ihn nicht durch die Dienerschast be­lästigen zu wollen. Heine Wünsche werde er durch das elec- trische Signal kundthun und möge diesem jederzeit unverzüg­lich Folge geleistet werden.

Der Wirth war ob dieser und ähnlicher Bestimmungen, die sich eigentlich von selbst verstehen, nicht im Geringsten verwundert. Hatte er ja im Laufe seines Geschäftes schon manche Launen und Grillen der verschiedenartigsten Fremden kennen gelernt. Nichts destoweniger hielt er diese Gelegen? heit für geeignet, seinem Dienstpersonal wiederum Aufmerk­samkeit und Pünktlichkeit anzuempfehlen. Er schätzte sich glücklich, einen so vornehmen Gast, als welchen er den Fremden mit seinem Kennerblick im ersten Wortwechsel erkannte, zu beherbergen.

Graf Katuscheff speiste am ersten Abend auf seinem Zimmer und zeichnete in das ihm vorgelegte Fremdenbuch jene Worte ein, welche wir bereits aus dem Munde des Kutschers vernommen, nämlich:Gras Katuscheff, Gutsbesitzer aus Warschau, Russisch-Polen."

Es mochte um die elfte Abendstunde sein, als der Wirth, seine üblichen Dispositionen zu treffen, die Treppe hinaus nach den oberen Stockwerken des Hotels schritt. Ein eigen- thümliches Geräusch fiel ihm auf, das aus dem Zimmer Nr. 5 herzurühren schien. Er hielt einen Moment still und konnte ein unaufhörliches Klopfen deutlich unterscheiden.

Dieses Klopfen ließ sich auch mit kurzer Unterbrechung in den späten Nachtstunden vernehmen, als der Wirth das unter dem Zimmer des Grafen betegene Schlafcabinet aufsuchte.^

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(Nachdruck verboten.)

Vor dem Hotelzum goldenen Horn" in der Großstadt B..... hielt eine elegante Equipage. Der Kutscher in

geschmackvollster Livree winkte dem aufwartenden Diener, welcher in der seinem Geschlechte eigenen Hast eiligst an den Wagen sprang und den Schlag öffnete.

Wenn Ich bitten darf, Euer Gnaden, werde sofort für daS Gepäck die größtmöglichste Sorge tragen."

Mit diesen Worten wandte er sich an den Herrn, der soeben den Wagen verließ. ~ r r

Dieser, ein Gentlemen von Kopf bis zu Fuß, sprach tn gebrochenem Deutsch zu dem Hausdiener:Die beiden Koffer sind sehr schwer- sie müssen außerdem äußerst vor­sichtig getragen werden. Vielleicht finden Sie Jemanden, der Ihnen hilft- bezahle gern ein Trinkgeld. Wünsche zugleich ein gut möblirtes Zimmer in der ersten Etage."

Soll besorgt werden, Euer Gnaden! Es sind mehrere Zimmer im ersten Stock unbewohnt und stehen Euer Gnaden zur Verfügung." ,

Während der angekommene Fremde tn das Hotel schritt, stellte der Diener mit Hilfe des Kutschers, um diesen nicht allzu lange aufzuhalten, zwei Koffer auf das Stratzenpflaster vor dem Hause nieder. Sie hatten ein auffallendes Gewicht, diese Arbeit ging daher nur mühsam von Statten.

Muß ein reicher Mann sein," flüsterte der Hoteldiener dem Kutscher zu, der sogleich die Zügel anzog.

Graf Katuscheff aus Warschau, Gutsbesitzer," entgegnete jener und fuhr im Galopp von dannen.

In demselben Augenblick erschien der Gast, der sich seines Ueberziehers und des Hutes entledigt hatte, in dem Thore des Hotels und bedeutete dem Diener, daß er beide Koffer

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Am anderen Morgen war der vornehme Gast schon früh in das Gesellschaftszimmer eingetreten und hatte den Wunsch geäußert, sein Frühstück in demselben einzunehmen- in wenigen Augenblicken war für den Grafen servirt. Der Wirth, welcher seinen Gast gewahrte, trat mit höflichstem Morgengruße ihm näher und befand sich bald in lebhaftem Gespräch mit dem­selben. Ein halbes Stündchen war in der. angenehmsten Unterhaltung vergangen, als der Fremde um seine Rechnung bat. Aus einige liebenswürdige Redensarten des Wirthes, daß der Herr Graf es nicht so eilig haben möge, indem er ja länger im Hotel zu verweilen gedenke, entgegnete jener, daß er es immer mit einer täglichen Abrechnung gehalten habe und seinen Grundsätzen auch diesmal treu bleiben wolle.

Als der Zählkellner dem Grafen die Hotelrechnung für den ersten Tag überreichte, sand sie letzterer äußerst gering und lobte dem sichtlich erfreuten Wirth gegenüber die Coulanz deutscher Hotels im Vergleiche zu denen seines Vaterlandes. Von dem Zwanzigmarkschein, welchen er dem Kellner zur Bezahlung eingehändigt, erhielt er noch eine Anzahl Silber­und Nickelmünzen retour und ließ es auch an einem an­ständigen Trinkgeld nicht fehlen.

Tagsüber war der Gast in seinen dringenden Geschäften außer dem Hause, erschien nur um die vierte Nachmittags­stunde beim allgemeinen Diner, um nachher alsbald seinen weiteren Obliegenheiten nachzugehen. Des Abends speiste er aus seinem Zimmer.

Dem aufmerksamen Hotelwirth war es nicht entgangen, daß auch am zweiten Abend fast bis in die Nacht hinein im Zimmer Nr. 5 ein eigenartiges, dumpfes Klopfen hör­bar war.

Wie am vergangenen Morgen fand sich der Graf früh­zeitig schon im Gesellschaftszimmer auch am zweiten Tage wieder ein und bezahlte nach eingenommenem Frühstück die Tagesrechnung.

(Fortsetzung folgt.)

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