hier verspielt werden, dem Glücksbudenbesitzer pro Gros nur eine Mark, also pro Stück noch nicht einen Pfennig. 10-Pfg.- Artikel, die mit 2 und 2*/2 Psg. bezahlt werden, sind schon wahre Prachtstücke. Jene „kostbaren" Alabaster-Tischlampen, welche die glücklichen Gewinner mit besonderem Stolz Heimtragen, haben einen Einkaufswerth von 75 Psg. und jene prächtigen „Majolika-Tischlampen mit Tulpen", die als besondere Schaustücke hinter dem Glücksrade prangen, sind schon für 2 Mk. 25 Pfg. käuflich. Die „klugen Frauen", die der neugierigen jungen Welt in wohlverschlossenem Couvert das Bild des oder der „Zukünftigen" geheimnißvoll überreichen, bezahlen 5000 dieser Bilder „wohlassortirt" mit 60 Mk. Verlangt die Wahrsagerin nur „junge" Herren und Damen, so muß sie freilich für das Tausend schon 20 Mk. anlegen, kann dann aber sicher sein, ihre Kunden wahrhaft glücklich zu machen. Schnellphotographen haben pro „Kiste" Ferrotyp- platten 50 Mk. zu zahlen. Jede „Kiste" enthält 200 solcher Platten. Couverts für Schnellphotographien, „domförmig und in schönen Farben", kosten pro 1000 nur 6 Mk. und die eleganten Glasrahmen, die die Schnellphotographen zu ihren Bildern verkaufen, sind schon mit 11 Mk. pro Gros zu haben. Natürlich müssen auch die Schnellphotographen mir der Zeit gehen und das Magnesium-Blitzlicht ist auch aus dem Jahrmarkt keine seltene Erscheinung mehr. Die Sache ist auch nicht unerschwinglich für die Leute, denn eine derartige Blitzlichtlampe, speciell für „Schnellphotographie" eingerichtet, kostet nur 17 Mk. Sehr beliebt für Schaustellungen sind jetzt die Grammophon, die mit 42 Mk. bezahlt werden müssen, sich aber tausendfach verzinsen. Panoramagemälde werden nach laufenden Fuß berechnet, in „bester Ausführung" ist der Fuß mit 5 Mk. zu bezahlen. Für Wachsfiguren- Cabinets bestehen u. A. in München großartig eingerichtete Werkstätten mit „Dampfwachsgießereien", Bossir-Ateliers, Gipssormereien, mechanischen Werkstätten 2C. Kanonen-Billards, für 20 Personen zum Spielen eingerichtet, werden für 500 Mk. ausgeboten. — Ein gutes Geschäft machen auch die Händler mit sogenannten „Zugartikeln", die „fidelen Clowns", jener amüsante und gern gekaufte Scherzartikel zum Aufziehen, kostet pro Gros nur 10 Mk. 20 Pfg. Man sieht daraus, wie „Geld" bei diesem Handel gemacht werden kann.
* Abgelenkt. Gattin (im Walde promenirend): „Nein, Hans, mit diesem blauen Kleide gehts nicht länger- sieh, das paßt gar nicht zu dem Frühlingsgrün." — Gatte: ,/Hilft nichts, liebes Kind, ich kann Deines Kleides wegen die Bäume nicht blau an st reichen lassen!"
* Moderne Anzeige. „Ein Verzweifelter sucht eine Leidensgefährtin zu gemeinschaftlichem Lebensabschluß. Für den Fall gegenseitigen Gefallens Weiterleben, bezw. Heirathen nicht ausgeschlossen."
Landwirthschastiiche Winke und Rathschläge.
△ An- Oberhellen, um Johannistag.
Ein gutes deutsches Sprichwort sagt: „Mit Vielem hält man Haus, mit Wenigem kommt man aus." Wer soll das noch nicht an sich selbst erfahren haben! Es ist in der Regel so, daß man mit Wenigem, sobald umsichtig und sparsam gewirtschaftet wirb, am Jahresschlüsse gerade so weit gekommen ist, wie mit Vielem, ja, daß man sogar noch etwas mehr übrig hat, als bet Ueberfluß!
Das Jahr 1891 bringt uns lebhaft das oben angeführte Sprichwort ins Gedäcktniß, wenn wir auf die in Aussicht stehende Stattet» und Strohernte unser Augenmerk richten. Da viel Roggen in Folge des Auswtnterns umgepflügt werden mußte, so wird es naturgemäß an Streuftroh weniger geben. Es heißt also hier: Wer sich nicht nach der Decke streckt, dem bleiben die Füße unbedeckt.
Das Heugras wird, wie die Versteigerungen aus verschiedenen Gegenden beweisen, recht hochpi eisig, denn der Massenzuwachs ist in Folge der nicht günstigen Witterung etwas zurückgeblieben. Die Kleearten: Deutscher, Luzerne, türkischer Klee haben ebenfalls durch Frost gelitten und geben nur in günstigen Lagen eine gute volle Ernte. Daraus ergibt sich ganz von selbst, daß man im Winter -um Futterftroh: Gersten- und Haferstroh, in vielen Fällen auch
Weizenstroh greifen wird. Die guten Eigenschaften der genannten landwirthschafllichm Producte ersetzen selbstverständlich vieles an der Masse.
Also heißt es: sparsam sein und haushalten, denn Stattet «itt> Stroh werben ein seht gesuchter Artikel sein, und der Bauer kann sich arm daran kaufen, wenn Keller, Speicher und Scheuer zu frühe leer werden. Was ist nun zuvörderst zu thun. Vor Allem sind solche Pflanzungen zu machen, die bei gegenwärtiger Zeit und Witterung vortheilhaft gemacht werden können. Der Bauer wird deshalb im Verhältniß zu seinem Grundbesitz und im Verhältniß zum Ausfall an Halmfutter einige Stücke mit Knollengewächsen: Dickwurzel, Untererdkohlraben u. v. A. anpflanzen.
Ganz besonders wird sich dieses Jahr der Anbau von Futtermais, auch Pferdezahnmais genannt, empfehlen. Wir werden auf diese Futterpflanze, die sich durch vortrefflichen Einfluß aut Milch- production der Kühe, durch Leichtverdaulichkeit, günstigen Einfluß auf die Gesundheit der Thiere und große Futtererträge auszeichnet, demnächst einmal eingehender zurückkommen.
Das Zukaufen von Futter kostet also voraussichtlich schweres Geld. Daraus ergiebt sich umgekehrt: Derjenige, der Stattet nnb Strenmaterial ersparen und verkaufen kann, mutz dei diesen stattlichen Preisen einen schönen Posten Geld ttnnebmen und es ist sehr wohl darum werth, daß man sparsam fft und sich behilft. So dreißig oder vierzig Eentner Heu oder Stroh sind in einem Winter, selbst in einer kleinen Wirthschaft, wie nichts verplempert, wodurch der Bauer 120 bis 150 Mark zwecklos zum Fenster hinausgeworfen hat, das heißt: Etwa soviel als seine directe Staatssteuern betragen mögen — und was ist das doch für äraerlich Geld.
Der Bauer mutz entschieden rechnen lernen! Wir haben das schon des Oefteren hervorgehoben und werden es stets thun, sobald sich irgend eine paffende Gelegenheit hierzu bietet. Diese Gelegenheit wird sich im Laufe des Jahres wohl noch einige Mal zu Nutz und Frommen des freundlichen Lesers ergeben. Wie sehr sich das Rechnen gerade bei Streumaterial empfiehlt, zeigt folgendes practische Beispiel. Die älteren Leser dieser Zeitung erinnern sich noch der tropisch heißen Jahre 1857, 1858 und 1859. In den beiden letztgenannten Jahren mußten Stroh und Futter fast mit Geld ausgewogen werden; massenhaft wurde das Vieh, um Schleuderpreise natürlich, abgeschafft. Ein näherer Bekannter des Schreibers dieser Zeilen wußte sich in die Lage besser als viele Andere zu schicken. Durch Bretter- und Latteneinrichtungen ersparte er das Streustroh für das Rindvieh und wenn dieses auch etwas mehr gereinigt werden mußte, als bei Stroh, so brauchte er es doch nicht zu verschleudern. Jedes Hälmchen Futter an Böschungen und Rainen wurde zu Rathe gehalten; so konnte er noch Stroh und Futter verkaufen und als die nassen 1860er Jahre kamen, hatte sich der intelligente Mann gänzlich schuldenfrei gemacht, hatte sein Vieh beisammen, brauchte kein theueres anzuschaffen und hatte noch ein Stück Geld übrig.
Solche Beispiele muß man anführen, um den Leuten zu zeigen, daß man in jeder Lebensfrage anständig durchkommen kann, sobald man nur die Verhältnisse richtig zu benutzen versteht. Man darf die Schlafmütze nicht über die Ohren ziehen, unseren Herrgott einen guten Mann sein lassen und den Mund aufsperren, damit nöthigen- falls eine gebratene Taube hineinfliegen könnte. Nein! Bet' und arbeit'! heißt es. Gebrauche deinen Kopf, deinen Verstand, deine Hände, dazu sind sie dir von deinem Schöpfer gegeben worden, es wird dann schon gut werden.
Auszug aus den Stan-esarntsregiftern
der Stadt Gießen.
_ Aufgebote»
Juni: 27. Heinrich Nicklaus, Schuhmacher dahier, mit Christiane Johanna Henriette Salzmann Wtttwe dahier. 27. Ludwig Müller, Taglohner von Hausen, mit Katharina Nerb dahier. Juli: 1. Friedrich Wilhelm Simon, Friseur dahier, mit Mathilde Luise Pfeffer dahier. 2. vr Eduard Peter Btllhardt, Rechtsanwalt zu Alzey, mit Franziska Therese Katharine Koch von hier. 3. Philipp Berntheusel, Feldwebel dahier, mit Marie Henriette Pauline Dörr zu Griedel.
, Eheschließungen.
.. «3unr : k^ann Nicolaus Fritsch, Pfarrer zu Ober-Seemen, mit Karoline Wilhelmine Bertling von hier. 3. Hans Louis Paul Alexander Müller, Photograph dahier, mit Luise Sophie Helene Pflüger Hierselbst.
Geborene.
Juni: 20. Dem Schuhmacher Martin Simon eine Tochter. 24 Dem Kaufmann Friedrich Habenicht ein Sohn. 26. Dem Taglöhner Heinrich Brück ein Sohn, Karl. 29. Dem Etsendreher Heinrich Gebauer ein Sohn.
_ , Gestorbene.
zh r \ 20' Philipp Velten, 26 Jahre alt, Bahnarbeiter von Großen-Linden. 26. Karl Btebrtcher. 16 Jahre alt, Lithograph dahier. 27. Simon Flörsheim, 63 Jahre alt, Rentner dahier. 29. Wilhelmine
Auszug aus den Uircherrbüchesn der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
_ _ Getraute.
Am 1. Juli. Johann Nikolaus Fritsch, Pfarrer zu Ober- Seemen, und Caroline WUhelmine Bertling, Tochter des Steueraufsehers Johannes Bertling zu Gießen.
Getaufte.
Am 28. Juni. Dem Straßenkehrer Nikolaus Rausch eine Tochter, Caroline Elise Katharine, geb. am 30. Mai.
Dens. Dem Lackierer Philipp Martin Ludwig Wagner ein Sohn, Louis Adolf, geb. am 27. Mai.
Dens. Dem Gastwirth Carl Kratz ein Sohn, Georg Ernst, geb. am 23. Mai.
Dens. Dem Buchhalter Wilhelm Jakob Rau ein Sohn, Georg Wilhelm Theodor Hans, geb. am 4. Juni.
Dens. Dem Schuhmacher Philipp Rupp eine Tochter Caroline, geb. am 10. Juni.
Dens. Dem Metzger und Wirth Carl Burkhardt ein Sohn, Hans Conrad Fritz Ernst Carl, geb. am 16. April.
Dens. Dem Schlosser Christian Sigle eine Tochter, Ottilie Elisabethe Marie, geb. am 14. Mai.
Dens. Ein außerehelicher Sohn, Philipp, geb. am 15. Juni.
Am 30. Juni. Dem Postasfistenten Wilhelm Kammer eine Tochter, Julie, geb. am 18. Mai.
Beerdigte.
Am 27. Juni. Bertha Worms, ledige Tochter des verstorbenen Kaufmanns Adolf Worms, alt 48 Jahre, starb am 26. Juni.
Am 28. Juni. Carl Biebricher, Lithograph, Sohn des Schmiedemeisters Philipp Biebricher, alt 16 Jahre, starb am 26. Juni.
Am 30. Juni. Wilhelmine Wiedmeyer, geb. Plank, Wittwe des Damenschneiders Heinrich Wiedmeyer, alt 75 Jahre, starb am 29. Juni.
Am 2. Juli. Ludwig Walter, Baurath, Großh. Kreisbaumeister i. P., alt 67 Jahre, starb am 30. Juni.
Dens. Dorothea Keil, ledige Tochter des verstorbenen Lederhändlers Carl Keil, alt 52 Jahre, starb am 30. Juni.
Verkehr, Land, und volkswirthschaft.
Gießen, 4. Juli. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,85—1,10, Hühnereier 1 St. 0, 2 St. 11-13 H, Enteneier 1 St. 7- 4, 2 St7- 3, Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 18 Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar X 0,80—1,00, Hühner pr. Stück X 1,20—1.40, Hahnen pr. St- X 1,50—2,30, Enten pr. Stück
2,00—2,30, Ochsenfleisch pr. Psd 70—74 X Kuh- und Rindfleisch 60—64 Schweinefleisch 56—64 H, Hammelfleisch 50—76 4, Kalbfleisch 50—56 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 9,00—0,—, Weißkraut pr. St. 3—7 Zwiebeln per Centner X 12,0—00.0, Milch per Liter 12—18 L, Kirschen per Pfd. 10—20
Frankfurt, 3. Juli. Der gestrige Markt im städtischen Viehhof war befahren mit 70 Ochsen, 3 Bullen, 39 Kühen, Rindern und Stieren und 294 Schweinen. Bet sehr trägem Geschäftsgang wegen geringen Bedarfs der Metzger konnten die Händler nicht die Preise vom Montag erzielen; auch verblieb ein namhafter Rest. Von den 70 Ochsen waren 50 österreichische.
Wiedmeyer, aeb. Plank, 75 Jahre alt, Wittwe von Damenschneider Heinrich Wiedmeyer dahier. 30. Thomas Albert Handrich, 11 Monate alt, Sohn von Kaufmann Albert Handrich dahier. 30. Anna Margarethe Walter, 3 Jahre alt, Tochter von Installateur Peter Walter dahier. 30. Baurath Ludwig Walter, 67 Jahre alt, Großh. Kreisbaumeister i. P. dahier. 30. Dorothea Keil, 52 Jahre alt, ledig dahier. Juli: 1. Elise Rosa Bertha Wehrheim, 3 Jahre alt, Tochter von Lehrer Johannes Wehrhetm dahier. 2. Robert Christian Konrad Loth, 4 Jahre alt, Sohn von Wirth Carl Loth dahier.
Eingesandt.
Gießen, 4. Juli 1891.
Könnte das Hochlöbliche Polizeiamt nicht gegen das nächtliche Bellen verschiedener großer und kleiner Hunde in den Neuen Bäuen und dem Neuen Wege etnfdjreiten?
Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 4. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Luft 17 Grad Reaumur.
L. Chr. Rübsamen Wwe.
Waaren-Versteigerung.
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