Auszug aus öen Kirchenbüchern ixt Stadt sufcr».
• Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 27. December. Friedrich Emil Avpel, Tapezier in Gießen, und Emilie Henriette Phtlippine Simon, Tochter des sciftorbcnen Oeconomen Friedrich Simon in Gießen.
Denselben. Dr. Karl Nico'aus Ufwßcr, RegierungsassiNor in Mainz, und Charlotte Johanna Babette Noll, Tochter des verstorbenen Commerzienratds Adolf Noll in Gießen.
Den 31. Januar. Karl Albert, Pfarrverwalter in Hopsmannsfeld, und Marie Hermine Möser, Tochter des Kaufmanns Karl Möser in ^^nselben. Georg Philipp Schmidt, Taglöbner in Gießen, und Katharine Henriette Schermuly, Tochter des verstorbenen Bergmanns Johann Conrad Schermuly in Niedernhausen.
Den 1. Januar. Heinrich Arnold, Glasermeister in Gießen, und Elisabeth Katbarine Welker, Tochter des Maurers Conrad Welker in Vadenrod.
Dm 2. Januar. Heinrich Böcher, Dienstknecht in Gießen, und Anna Elisabeth Fischer, Tochter des verstorbenen Drenstkncchts Johann Caspar Fischer in Elpenrod.
Denselben. Philipp Werner, Taglöhner in Gießen, und Marie Elisabeth Erb, Tochter des verstorbenen Taglöhneis Pcter Erb in Geilshausen.
Get«utte.
Den 28. December. Dem Rechtsanwalt Eduard Holzapfel ein Sohn, Hermann Ludwig, geboren den 26. October.
Derselben. Dem Profesfsr Dr. Karl Friedrich Eichbaum eine Tochter, Antonie Frida, geboren den 11. October.
Denselben. Dem Kaufmann Georg Friedrich Jordan eine Tochter, Emilie Luise Marie, geboren den 4 December.
Denselben. Dem Handschuhmacher Jakob Hengst ein Sohn, Conrad Karl, geboren den 10. November.
Den 1. Jinuar. Dem Htlfsbeizer Reinhard Btpp^rliny eine Tochter, Friederike Mathilde Dorothea, geboren den 17. October.
Den 2. Januar. Dem Professor Dr. Conrad Cosak ein Sohn, Karl Albert Heinrich Hellmuth, geboren den 18. November.
Denselben. Dem Realgymnasiallehrer Dr. Adolf Strack eine Tochter, Ida Theodore Karoliue Amalie, geboren den 27. November.
Beerdigte.
Dm 29 December. Karottne Leib, geb. Zimmer, Wittwe des verstordenen Schneidermeisters Georg Leib, alt 74 Jahre, gestorben den 27. December.
Den 1. Januar. Luise Koch, geb. Kitzing, Ehefrau des Steuer- aufsthers t. P. August Koch in Gießen, alt 66 Jahre, gestorben den 30 December.
Pfarrer, Lehret Gutsbesitzer, Beamte rc. rauchen mit Vorliebe d.
Holländ. Tabak von B* in Seesen o. H., 10 Pfd. tose in 1 Beutel fco. 8 JL 156
Brodpreise
vom 4. bis 18. Januar 1891.
Bei den Bäckern. $
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bei K. Germann 28
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bei K. Germann 56
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2 „ (4 Pfd.) Scywarzbrod 1. Sorte .......- - 54
1 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte.........25
2 „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Seite ......... 50
3 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. ©ort;
bei K- Haas, I. Lein, L. Keil 75
Bei de« Brodverkäufer«. $
1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod......... 29
2 „ (4 „ ) ................58
1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte..... ... 27
2 , (4 , ) Schwarzbrod 1. Sorte.........54
3 >, (6 „ ) Schwarzbrod 1. S^rte.........—
1 „ (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte ...... 25
2 „ (4 , ) Schwarzbrod 2. Sorte.........50
3 . (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte
Gießen, den 3. Januar 1891. Grotzh. Polizeiamt Gießen.
Fresenius.
Die Stelle eines Schreid- gebülfeu bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Gießen, mit welcher ein Jahresgehalt von 800—1200 verbunden ist, soll auf 1. Februar d. I. neu besetzt werden. Bewerber, welche im Besitz einer guten Handschrift sind, wollen ihre Meldungen unter Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen mit Angabe der Gehaltsansprüche bis spätestens 10. dieses Monats hierher einreichen.
Gießen, 2. Januar 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 148
Holzverkauf.
Samstag de« 10. Januar t., von 9 Uhr ab, werden im Gemeindehause zu Krofdorf nachverzeichnete Holzsortimente aus dem Krofdorf-Gleiberger Gemeinde Walde, Districten Krockel, Krockelsberg, Eichwald und Heide versteigert und zwar:
1) Stammholz, a) Eichen r 32 St- II. u. HL Kl. mit 3r>,74 Festm ; b) Nadel- holz: 315 St- HL u- iv. Kl. mit 99,18 Festm 2) 612 St. Nadelholz-Stangen 1, II. u. I1L Kl. mit 21,18 Fcstm. 3) 17 Rm Nadelholz-Kpl, 4 Mir. lang. 4)Bren«holzr a) Eiche«: H Rm. Sckeit, 10 Rm. Kpl, 19 Rm- Stöcke, 330 Rm- Reiser; b) Buche«: 85 Rm- Reiser; c) Nadelbolz: 4 Rm. Scheit, 40 Rm Kpl, 503 Nm. Reisen, 390 Rm. Stöcke.
Krofdorf, den 2. Januar 1891.
145 Das Bürgermeisteramt.
Ieilgeöotenes.
Berliner Pfannenkuchen, Kreppet, Kaffee- und Theegebäck, täglich frisch, empstehlt Conditorei Hettter, 135) Südanlage.
Städtisches Schlachthaus.
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! Uffgcpaßt! Giessener Zither-Club tWohlthätigkeitsverein) Grosser Maskenball im Saale des Cafü Leib Sonntag den 18. Januar 1891. Anfang 7 Uhr 59 Minuten. 134 Der Vorstand.
NB. Herrenkarten 1 Damenkarten 40 H sind zu haben bei Herren Friseur Conrad (Mäusburg), D. Heil iLindenplatz) und Handschuhfabrikant Wirstg (Seltersweg!. An der Kaste Herrenkarten 1.20 Jt, Damenkarten 60 — Galleriekarten 30 $ bei Herrn Friseur Conrad und Abends an der Kaste
Geschäfts - Uebertragung.
Hiermit erlaube ich mir, den geehrten Bewohnern von Gießen und Umgegend ergebenst anzuzeigen, daß ich die frühere Führer'sche
WM" Wirthschaft
in der Löwengaffe
übernommen habe, und bitte ich das Wohlwollen, welches Sie bis jetzt Herrn Hauß entgegengebracht, auf mich zu übertragen.
Ich werde stets bemüht fein, durch gute Getränke und Speisen sowie reelle Bedienung mir dasselbe zu erhalten.
Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein
165 Hochachtungsvoll
Fritz Leaamng.
Schlachtvieh Versicherung.
Nachdem der Bezirks-Ausschuß die Statuten der von der hiesigen Fleischer-Innung errichteten
„Schlacht - Gsoffvieh - Verstcherungs - Kaffe im Innung- - Schlachthaus? der Stadt Marburg" genehmigt hat, wird diese Kasse den Vieh-Verkäufern zur allgemeinen Benutzung bestens empfohlen. Die vor dem Schlachten an die Versicherungs- Beamten im Schlachthause zu zahlende Versicherungs-Prämie beträgt
pro Stück:
Ochsen und Bullen . . . . 2 Mk. — Pfg.
Kühe......... 1 „ 50 „ Rinder und Stiere „
Gegen Entrichtung dieser Beträge wird der Beanstandung des Fleisches in Fällen des Vorhandenseins von Tuberkulose (Perlsucht), Darm- rc. rc. Entzündung, Wassersucht, Gelbsucht, Strahlenpilz und sonstiger Fehler, sofern hierdurch die Nichtbankwürdigkeit des Fleisches bedingt ist, der von den Vieh-Eigenthümern anzugebende Kaufpreis der Schlachtthiere ohne jeden Abzug aus dieser Kasse ersetzt werden.
Gleichzeitig wird die Benutzung der schon länger dahier bestehenden
„Schweine - Berficherungs- Kaffe"
in gefWge Erinnerung gebracht. Der Versicherungsbeitrag beträgt pro Stück Schlachtschwein ... 50 Pfg.
und ist derselbe vor dem Schlachten an die unterzeichnete Stelle zu zahlen. Auch hier erfolgt dann in Krankheitsfällen (mit Ausnahme der Finnenkrankheit) der Ersatz des versicherten Schweins nach dem jeweiligen Werth desselben.
Marburg, am 30. December 1890. 133
Die SchlachthauS-Verwaltuvg._________
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