Einzelbild herunterladen

Fermietyunge».

980] Erlengasse 16 ein LogiS zu ver- »ietben.__________H. A. «affaner.

1Ü02) Der mittlereStock meines Haus e«, bestehend aus vier, auf Verlangen auch fünf Zimmern nebst Zubehör, per 1. Mai <nberwettig zu vermiethen.

H. Mettenheimer, Kreuzplatz 3.

991) Logis, 3 Zimmer mit Zubehör, sowie 2 Zimmer mit Zubehör vermiethet

Theodor Schmidt, Ederstraße 6.

988] Der untere Stock zu vermiethen Kaplanei gafft 5. Smit Menget.

987] In meinem Hause, Frankfurter- straße 12, ist die bisher von Herrn Gym­nasiallehrer i- P. Dr. Diehl innegehabte Wohnung im unteren Stock (zwei große Zimmer mit Küche, Magdstube und allem Zubehör), anderweit zu vermiethen

Näheres im Hause selbst im dritten Stock.______Rechtsanwalt Holzapfel»

599] Mitte der Stadt, 2. Stock, vier Zimmer, ein Mansardenzimmer, Küche mit Wasserleitung, abgeschlossener Cor- ridor, Keller, Holzstall, zu vermiethen.

Näheres in der Erved. d. Bl.

493] Der dritte Stock metnes HaaseS, Westanlage 19, sechs Zimmer mit Zube­hör, vom 1. März an zu vermiethen. ______Dr» Zintzer.

922] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ____________________Bahnhofstraße 5b.

600] Sin gut mSblirteS Zimmer sofort z. vermiethen» Neuenweg IS»

10] Ein Laden mit Logis zu ver­miethen bei

WUh. Plank, Bahnhofstraße 18.

vermischte Anzeigen.

981] Gesucht von einem Oberprimaner zu Ostern Wohnung, am liebsten mit Kost. Offerten stadftostlagernd R. L. 300.

985] Zwei Schüler od. Schülerinnen erhalten gegen mäßigen Preis in einer Sub.-Beamtenfamilie zu Marburg Woh­nung und Verpflegung. Näheres daselbst bei Wolff, Ockershäuser Allee 10.

977] Ein braves, fleißiges tüchtiges Müdchen, das Liebe zu Kindern hat, auch etwas kochen kann, gegen hohen Lohn per 1. März gesucht. Zu erfragen

Marktplatz Nr. 5 (Laden).

9891 Ein braves Dienstmädchen per 1. März gesucht.

Näheres bei ter Expedition d. Bl-

997] Im Waschen und Putzen, sowie für Laufstelle empfiehlt sich

Frau Elisabeth Koch, Dammstraße 16.

Neues Theater, Giessern

(Direction: Adam Reiners).

Dienstag den 3 Februar 1891: Xen! Die Ehre. Wen! Schauspiel in 4 Acten von Sudermann.

Personen: [965

Commerzienrath Mühlingk

Amalie, seine Frau Curt I deren Leonore j Kinder Lothar Brandt Hugo Stengel Graf v. Trast Heinecke Seine Frau Robert )

Auguste >deren Kind' Alma |

Michalsky, Tischler Frau Hebenstreit "Wilhelm, Diener

Heinrich Winolt. Julie Semer. Richard Goullon. Elisabeth Bischoff. Hans Rudolf. Karl Rupp.

Max Jaskowski. Adam Reiners. Ida Unger.

Rudolf Biebrach. Elsa Reinhold. Anni Reiners. Karl Schreiner. Antonie Roland. Adolf Klein.

Kaiserpanorama.

MüuSburg 12, parterre.

Diese Woche große malerische Reise durch

Oberitalien u. d. Alpen.

Neu eröffnet! permanente Ausstellung von 100 plastischen Ansichten. U- a- Effect­stück aus dem Passage-Panoptikum Berlin, daS Bad einer römischen Kaiserin, Schützenfestzug in Berlin rc- rc. 917

Restaurateuren, Vereinen und Gesell­schaften zur gefälligen Kenntniß, daß 100 Karten zu 15 JL (per Besuch 15 an der Kasse zu haben sind. H. Schmidt.

Mittwoch den 4. Fehr.

Im Saale des C'ftfc Leib.

Vorletzter Vortrag von Fräulein Nathalie Köhlen

Antigone«

Tragödie des Sophokles. Deutsch v. Donner. Als Melodrama mit der Mus. v. Mendelssohn. Pianoforte- und Harmoniumbegleitung, unter gütiger Mitwirkung des Herrn Kapellmeisters Richard Lerch vom Neuen Theater.

Karten im Vorverkauf zu den bekannten Preisen bei den Herren: Challler, Musi­kalienhandlung, in der Ferber'schen und Riekerßchen Buchhandlung.

Anfang 8 Uhr. Ende 91/2 Uhr.

Kassenpreis a 1 A 50 4

Mittwoch Abend bei Denker.

Banken profitirten vornehmlich durch das Deckungsbedürfntß des Berliner Platzes und mußten daher mit Beendigung der Prolongationsarbetten ihre Gosrse wieder entsprechend ermäßigen. Immerhin bleiben kleine Gewinne zurück, besonder- bet Dresdener und Handelsgesellschafts-Actien.

Eourse der Frankfurter Börse.

DiaaiOanlei t

Börf-nwocheabericht von E. Wasserselilebcn, Bankgeschäft.

Die verflossene Woche zeigte in mancher Beziehung ei« freundlichere« Gesicht als ihre Vorgängerinnen. Da« Geschäft war lebhafter, zum Thetl sogar animirt und die Eourse stiegen, wenigstens in der ersten Hälfte der verichtspertode. Leider ist aber eine Aenderung der grundlegenden Verhältnisse auch heute nicht zu ver­zeichnen, sondern die Belebung deS Verkehrs entsprang lediglich dem Deckungs- bedürfniß, welches die Ultimoliquidatton mit sich brachte, und sie verschwand daher mit Beendigung der Prolongattonsarbeiten so schnell wie sie gekommen. Das Deckungsbedürfniß äußerte sich in keiner Weise dringend, denn die Schiebung vollzog sich leicht, wenn auch natürlich unter entsprechenden Concesstonen an den Zinsfuß. Aber Angesichts einer ständia zunehmenden Geldflüsfigkeit, eines PcivatdiscontsatzeS, der, wenn auch vorübergehend, auf 2Vi % geworfen wurde, und eines Bankausweises, der bereits eine Notenreseroe von 180 Millionen aufzuwetsen vermag, wurde mancherseitS vorgezogen, die Engagements zu lösen und mit dem Erreichten zufrieden zu sein, als durch längeres Zuwarten Alles wieder aufs Spiel zu setzen. Die Zunahme der Geldflüsfigkeit vollzieht sich ganz im Einklang mit den Verhältnissen an den auswärtigen Börsen.

Die Bank von England hat in dieser Woche ihren Satz abermals um l/a/ ermäßigt und steht jetzt nur auf 3o/0. Hier stellte sich Ultimogeld nur auf 3/4°/o und ging in Berlin sogar auf 3Vx°/o zurück, während der PrivatdiScont allerdings die niedrigste Notiz nicht aufrecht erhalten konnte. Trotz dieser Leichtigkeit des Geld­marktes behauptet die Contremine jedoch nach wie vor das Feld und es fehlt nicht an Beeinflussungen des Marktes, die den Zweck haben, die Eourse von Neuem zurückzuwerfen. Der Erfolg ist freilich gering. Ma» ist so gründlich abgestumpft gegen alle Alarmnachrichten, daß nicht diese, sondern nur noch fallende Eourse selbst einen Eindruck hervorbringen können. , . t

Im Widerspruch mit der Entwicklung des Geldmarktes .steht die EourS- bewegung der deutschen Fonds. In den ersten Tagen der Woche waren besonders 3procenttge Anleihen gedrückt und der Eours derselben hob sich erst, als in Berlin neuerdings Bestrebungen hervortraten, ein regelmäßiges Zeitgeschäft in diesen Fonds zu etablren. Der Rückgang wurde jedoch von den Zl/sprocenligen Anleihen aus­genommen. Der Grund dieses andauernden Eoursdruckes liegt offenbar in der bevorstehenden Neuemisston und es ist auch nicht abzusehen, wie bei dieser ständigen und ungeheuren Vermehrung des Materials eine Besserung des Eourses durchgesetzt werden soll. Auch der Ultimohandel, von welchem übrigens noch durchaus nicht feststeht, ob dessen Durchführung ein Gewinn für den Anlagemarkt sein würde, kann darin keine Aenderung bringen, denn die Speculation wird keinen Anlaß haben, sich für ein Papier zu erwärmen, von welchem noch Hunderte von Millionen unrealifirt im Portefeuille der Regierung liegen. Das einzige Mittel, den Anleihen die Stabilität des Courses wiederzugeben, welche ihnen als eine Anlage ersten Ranges gebührt, ist daher der, die Ausgabe neuer Stücke zu sistiren. rr ,ijr

Da der Prtoatdiscont unter 3% nottrt, so wird es dem Reiche wohl möglich sein, sich durch Ausgabe von Schatzfcheinen so lange zu behelfen, bis es der Börse wieder möglich geworden ist, neue Werthe aufzunehmen. Die ausländischen Renten verkehrten übrigens in dieser Woche ebenfalls in lustloser Stimmung und einzig Russen und österreichische Valuta-Anleihen haben ihre Eourse erhöhen können. Für letztere geht eine fortgesetzte Propaganda von Wien aus, die unter Hinweis auf die angeblich bevorstehende Eonversion der cisleithanischen Rente namentlich die gemein­same Notenrente als pretswürdtg empfiehlt, und bereits die Wirkung gehabt hat, daß dieselbe jetzt höher bewerthet wird, als die Silberrente.

Mit der Silberspeculatton hat die Coursbewegung nichts gemein, vielmehr vollzieht sich dieselbe ganz im Gegensatz zu der Entwicklung des Silberpretses. Die Silberftage in Amerika ist auch in dieser Woche nicht weiter gefordert worden, aber die Aussichten, daß die Freigebung der Silberprägung durchgesetzt werden konnte, scheinen im Schwinden begriffen, dafür sprechen nicht nur die Nachrichten, welche das Anwachsen der Opposition gegen das Gesetz constatiren, da8 geht noch deutlicher hervor aus dem Umstand, daß Amerika wieder als Verkäufer im europäischen Silbermarkt auftritt und die seit langer Zeit unterbrochenen Silberoerschiffungen nach Europa wieder ausgenommen hat. In London unterlagen die Argentinischen Provinzial-Cedulas einem bedeutenden Eoursdruck und die Verstimmung hierüber afficirte zwei Tage lang den ganzen Markt. Die Eourse der argentinischen Staats­fonds blieben jedoch ziemlich unberührt. , ,

Die 4o/oigen Russen erreichten den Paricours in Nachholung dessen, was in der verflossenen Woche versäumt wurde. Kohlenwerthe lagen vorwiegend fest, trotz des gewaltigen Unglücks, daö die Gesellschaft Htbernia betroffen hat. Den Grund hierfür gaben Verhandlungen, welche über den Verkauf mehrerer Zechen an die Harpener Bergbau-Gesellschaft geführt werden und die, da sie jedenfalls zum Ab­schluß kommen, eine entsprechende Erhöhung des Actiencapttals der Hafener Ge­sellschaft bedingen werden. Am Mittwoch trat aber auch auf diesem Gebiet Ab­schwächung ein, zu dem ein anderer Betriebsunfall auf der Zeche Monopol den An­laß gab. Norddeutsche Lloyd schließen nach vorübergehender Besserung wieder er­heblich matter. Allgemeine Electricitätsactien find 3% besser, aber noch 2°/- unter dem höchsten Wochencourse.

Bahnen lagen in den ersten Tagen der Woche gleichfalls ziemlich fest und hielten sich auch noch, als bereits auf anderen Gebieten der Rückgang eingetreten! war, bis endlich zum Schluß der Woche Wien als Verkäufer austrat und die Eourse der meisten Werthe ziemlich bedeutend zurückwarf.

Den Anlaß bot der neue Frachtentarif des ungarischen Verkehrsministers, durch den namentlich die Staatsbahn besonders schwer geschädigt werden soll. Schweizer Bahnen leiden unter einem sehr umfassenden Angebot des HeimathslandeS und es kommt auf diesem Gebiet jetzt erst die Wirkung der Ueberspeculation deS verflossenen Jahres zum Ausdruck.

Ctrare jwr

24./I.

31/1.

Centre vom

2AM.

81.J®,

4% Hessische Obligation. , Bauern . . . . Baden.....

105.70

106.10

1104.90

106.25

4V»o/oPortug»-A. 88 u.89 50/0 amort. Serb. Gold-

87.

et.se

104.

104.

Rente .... 50/0 SerbischeEtsenbahu-

88.80

89.80

3o/o Sächsische Rente. .

3Ve°/e BremerStaatsanl.

88.20

.

98.10

98.10

Hyp.-Obl. L. A. .

40/0 Schweb. Oblig.1880r

83.76

94.ee

, Hamb.Staatsrente 4o/oOestr. Goldrente .

97.50

98.

101.90

ioe.ie

96.55

97.

1% Türken conv..

18.66

18.TS

GriechischeMonopol-

ö°/o Argent. Gold - Anl.

70.70

Anleihe . . .

73.40

73.50

d. 1887 ...

71.30

5o/o Rumänische Rente .

99.95

99.95

3/>% Egypt.....

94

94.69

40/2 Ruff. Anl.S.lII v.90

101.80

100.

»ifeirdahir-PrioritLterr.

40/^ Pfälz. Ludwigsbahn

5o/o Südbahn Lombarden

105.95

10A9#

(Bexbach) . . . Hessische LudwigSb.

102.15

102.60

4°/o do. do.

99.19

98.90

3% do. do.

68.

99.20

68/69 gor tut .

102.10

102.20

40/0 Prag-Duxer Gold .

.

101.

Elisabethb. steuerfrei

Rudolf Gold (Silzk.)

100.50

100.40

Gold ....

101.35

101.30

Franz-Josef Silber

86.

07.

5% Oestr. Staatsbahn.

107.

107.30

30/0 ftdotL garant. Jtal.

40/0 do. do.

100.55

100.70

Eisenbahn . .

57.45

5750

3% do. do.

3% Livorneser . . .

64.80

64 50

I.VllLEmiss.

84.75

85.10

4o/o Russ. Südw -Affend.

96.15

90.86

3% do. Ergänzungsnetz

81.30

81.90

40/0 Wladikawkas garnt.

95.80

06.10

5°/o Nordwestbahn Gold

107.70

107.80

40/0 gar. Sardtn.Sec.stft.

84.59

84.40

Gistttdahrr-Aetteir.

LudwtgShafen-Bexbachl.

226.

225.90

Lübeck-Büchner . . .

195.59

165.

Hessische Ludwigsbahn.

115.

114.85

Mecklenburger . . .

__1

Pfälzische Nordbahn .

116.70

117.15

Gotthardt.....

157.1

155,30

Marienburger-Mlawka.

58.35

57.90

Jtal. Mittelmeer . .

101.80;

101.30

Vartt-Attierr.

Deutsche Rcichsbank .

140.80

141.

Dresdmer Bank. . .

155.40

156 50

Berlin. Handelsgesellsch.

157.50

158.30

Mitteldeuffche Ereditb. .

110.

110.

Deutsche Bank . . .

159.10

159.80

Wiener Bank-Verein .

103.7a

104.«/,

DeutscheGenossenschftsb.

v.Soergel.VarristusLCo.

127.

126.80

Württemb. Vereinsbank

125.50

185.60

Jndnstrie-Papiere.

Binding-Braueret . . Stern- do. (Oberrad)

167.

167.80

Deutsche Berlagsanftalt

233.95

281.60

134.80

134.80

Farbwerke, vorm.Meister,

Bad. Anilin- u. Soda-

Lucius & Brüning.

271.50

281.

fabrik . . . .

272.50

272.20

RiebeckffcheMontanwerke

186.50

188.50

Pfandbriefe.

40/0 Franks. Hyp.-Pfdbr.

101.50

40/gDeutscheGrrmdschld.-

v. 86 ab . . .

3Vs0/6Frnks^>yp.-Pfdbr.

101.50

Bk.-Pfandbr. .

100 60

100.60

95.50

95.50

3Ve% do......

3l/r0/o Rhein. Hyp.-Barck-

94.80

94.80

4o/oPreutz.Hyp.-Act.-Bk.- Pfandbr. . . .

100.70

100.80

Pfandbr. . . .

92.90

98.

3'/z0/o do......

4% Preuß. Eentr.-Bod.-

94.80

94.80

4o/o Meininger Pfandbr.

100.80

100.80

Ered.-Pfandbr. bis 1885 .....

101.70

101.55

Loose.

Oestr. 1860rfl.500-Looft

127.20

127.20

Braunschweig. 20 Thlr.-

1854r fl.250-

12055

120.55

Loose ....

105.70

105.70

40/0 Meininger Prämien-

130.30

3% Oldenburger Loose .

129.75

199.75

Psandbr. . . .

130.30

3V»o/oKöln-MtndnLoose

137.50

187.50

OrnftttatHtoe «isendahn-Bonds.

60/oEhic.Milw.f.St.Paul

4% Chicago Burlington

Prt., rückzahlb. 1910 .

114.

113.80

Nebraska 1927 . .

85.80

84.70

öo/vChic.Milw.f.St.Paul

4Vt°/e California Pacif.

Prt., rückzahlb. 1921 .

6°/o Eentr. Pacif. LMrtg.

103.30

IO2.9O

I. M., rückzahlb. 1912 60/oPacif.ofMiffouri con-

108.90

108.90

rückzahlb. 1896 . .

107.

.

solidated I. M. r. 1920

105.50

106.15

Diverse Obligationen.

50/0 Buderus-Obligat. .

I 104.45

| 104 90

I 4r/^>/oGrasHenkelv.Don-

1

1 nersmark, rückz. L105

Mittwoch

998

Gießen, den 2. Februar 1891.

Marie Schweineberg.

vom Sterbehause (Ederstraße 11) aus statt.

999

Für die mir von allen Seiten so reichlich bewiesene Theil- nähme bei der Krankheit, dem Tode und der Beerdigung meines lieben Kindes sage ich Allen meinen innigsten Dank.

Akademischer Gesangverein.

Die Proben für da« mittelrheinisch« Mufikfest tn Wiesbaden finden leben Montag und Freitag 8 Uhr Abend, statt. Nur regelmäßiger Besuch derselben berechtigt zur Mitwirkung.

§89 Der Vorstand.

Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mit­theilung, daß unsere liebe unvergeßliche Gattin, Mutter, Schwieger- tochter, Schwägerin und Tante

Iran Katharina Decker, geb. Schieldwächier, gestern Morgen 6 Uhr im 33. Lebensjahre nach langem schweren Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Die frauerntien SStnlerbliebenen.

Gießen, de» 2. Februar 1891.

Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag >/,2 Uhr vom Sterbehause (Tiefenweg 15) an» statt.__El

Ordentliche Generalversammlung

im Berein-loeal. 798

Tagesordnung: Bericht des Schriftführers. Kassenbericht. Lorstandswahh

Oberhessische Gesellschast für Natur- und Heilkunde.

Gi-rrug: Mittwoch, 4. Februar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula. Vortrag: Herr Director Weihrich über dieVorgänger Liebigs auf dem Lehrstuhle der Chemie in Gießen".JjL0OO

Ämlhorfche höhere Hanstelsschnle

zu Gera (Reuß) gegründet 1849. 990

1) Höhere Handelsschule mit »orklaffe (= Quarte). Berechtigung einiähr .freiw Militärdienst. Schulbes. 1-4 Jahre, je nach Vorbild.

2) HarrdelSakademie für rein fachwiffeufchaftliche ^«Sbttdung.

Ueber Schulanfangs Unterkunft rc. Näheres durch die Prospecte. Die Dirietiort.

Todes-Anzeige.

Heute Mittag starb plötzlich und unerwartet unsere iunigst- geliebte Gattin, Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Tante und Schwägerin

Katharina Hieran,

geb. Schieferstein,

was wir Verwand ten und Bekannten hiermit tiefbetrübt «ittheilen.

Gießen, den 31. Januar 1891.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 2'/2 Uhr

SUtactw«: A. Schryda-. Dnm uno Verlag der Brühl'schnr Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen,