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Summa: 7
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allgemeinen Anbau empfehlenswerthen Apselsorten.
3. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Friedberg
Tüncher 2, Weber 1. Im Monat September wurden entlassen 15 Mann, und zwar durch eigenes Bemühen 2, auf eigenen Wunsch 10, entlausen 2, gestorben 1. Verpflegungstage im September 1891 : 1409. Gearbeitet wurde an 1236 Tagen, hierunter 281 Tage für fremde Rechnung. Seit Bestehen der Colonie sind ausgenommen worden im Ganzen 1762 Mann, dagegen abgegangen im Ganzen 1719,; bleibt Bestand 43 Mann.
— In Kastel stürzte am Dienstag der 18jährige Sohn des Floßmeisters Beaury, als er mit Ausschöpsen eines Nachens beschäftigt war, in den Rhein und ertrank, trotzdem er des Schwimmens kundig war.
gemeinen Anbau empfehlenswerthen Apselsorten.
5. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Lauterbach allgemeinen Anbau empsehlenswerthen Apfelsorten.
6. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Schotten
Feine Beerenweine.
Obstschaumweine.
Birnhonig.
Gedörrte Früchte, ganz in Schnitzen oder Ringeln. Eingemachte Früchte und andere Obftconserven.
Obstsortimente, geordnet nach Kreisen und Gemeinden.
Nur für Producenten und Gemeinden Oberhesiens.
Lungenschwindsucht Darmcatarrh Andere bekannte
Krankheiten_____
gebühr 20 Psg.
— Kein Schutzzoll auf Grasfameu. Kürzlich wurde berichtet, daß eine Anzahl Rheinorte bei der Grobherzoglichen Regierung um die Einführung eines Schutzzolles auf den vom Auslande eingesührten Grassamen vorstellig geworden wären. Das Ministerium hat nun diese Eingabe dem land- wirrhschastlichen Landesausschusse überwiesen mit dem Ersuchen, zu dieser Vorlage eine gutachtliche Aeußerung einzureichen. In seiner letzten Sitzung machte der Landesausschuß diese Angelegenheit zum Gegenstand seiner Berathung, welche hierauf nach einem ausführlichen Gutachten des Herrn Wernher (Nierstein) sich gegen die Einführung eines Schutzzolles auf Grassamen aussprach.
— Bei den unlängst in Darmstadt abgehaltenen Beratungen des Landesäusschusses der landwirthschastlichen Vereine für Hessen wurde auch ein Antrag des Herrn Kreisraths Haas zum Beschluß erhoben, wonach die Regierung ersucht wird, die ihr von den Landständen zur Förderung des Molkereiwesens bewilligten Mittel in erster Linie zur Anstellung eines im Molkereisache theoretisch und praktisch durchaus erfahrenen Molkerei-Jnstructors zu verwenden. In den Motiven heißt es, daß eine solche fachmännisch gebildete Kraft durchaus nothwendig sei, wenn das genossenschaftliche Molkereiwesen nicht in Rückgang kommen solle. Der zu berufende Sachverständige habe den Molkereigenosienschaften, den Sammelmolkereien und auch den einzelnen kleinen Landwirthen mit Rath und That zur Seite zu stehen.
Bürstadt, 29. September. Das bei Bobstadt gelegene Bahnwärterhäuschen ist auf eine unerklärliche Weise in Brand gerathen. Der bedauernswerte Bahnwärter ist Vater von sieben kleinen Kindern; es ist ihm alles zu Grunde gegangen: Kleider und Lebensmittel.
§ Vom hohen Vogelsberg, 30. September. Bis aus Weniges ist jetzt die Fruchternte eingeheimst, ebenso auch die Grummeternte. Obwohl die Ernte nicht als eine sehr gute bezeichnet werden kann, ist man hier zu Lande mit dem Ergebniß zufrieden. Die Roggensaat ist beinahe beendet; in nächster Woche beginnt das Aushacken der Kartoffeln.
-dt. Neu.Ulrichstein, 1. October. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro September 1891. Ende September.1891 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 43 Mann. Dieselben vertheilen sich auf das 7Groß- Herzogtum Hessen 8. Königreich Preußen: Provinz Brandenburg 1, Provinz Hannover 1, Provinz Hessen - Kassel 3, Provinz Hessen - Nassau 8, Provinz Rheinlande 1, Provinz Sachsen 1, Provinz Schlesien 1, Provinz Westfalen 1, Provinz Pommern 1. Königreich Bayern 4, Königreich Württemberg 2; Königreich Sachsen 1. Großherzogthum Baden 3, Großherzogthum Mecklenburg 1. Thüringische Staaten 4. Freie Stadt Bremen 1. Ausland: Kaiserreich Oesterreich: Wien 1. Hiervon waren: Arbeiter 12, Bäcker 1, Färber 1, Former 1, Glaser 1, Goldarbeiter 1, Kaufleute 7, Kranken- Wärter 1, Kupferschmied 1, Metzger 1, Schlosser 2, I Schneider 5, Schuhmacher 3, Schreiber 2, Strumpswirker 1,
1. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Alsfeld zum allgemeinen Anbau empsehlenswerthen Apselsorten.
2. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Büdingen
11.
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13.
14.
15.
— Das Amtsblatt Großherzogliche« Ministeriums des Innern und der Justiz, Section für Justizverwaltung, Nr. 16 enthält Ausschreiben vom 19. September an sämmtliche Gerichte und Staatsanwaltschaften, betreffend die Gebühren der Gerichtsdiener.
— Oberhesfische Obstausstelluug. Nach uns gewordener Mittheilung hat der Landwirthschastliche Bezirksverein Lauterbach nun ebenfalls einen Ehrenpreis für ein Sortiment von zwölf der im Kreise Lauterbach zum allgemeinen Anbau empsehlenswerthen Apselsorten gestiftet. Hoffentlich gibt dies den Obstzüchtern des Kreises Lauterbach Veranlassung, die Ausstellung mit dem bezeichneten Sortiment zu beschicken. Im Allgemeinen sei den Ausstellern mitgetheilt, daß die Ausstellungsgegenstände bis zum 10. October in Steins Garten zu Gießen einzuliesern sind.
— Sicherem Vernehmen nach wird in den nächsten Tagen der Bau der Nebenbahn Grimberg-Londorf begonnen werden. Auch für die übrigen Nebenbahnen in Oberheffen sind, wie wir hören, die Vorarbeiten in vollem Gange, so daß im nächsten Jahr die eine oder andere dieser Bahnen zur Ausführung gelangen kann.
— Postalisches. In verschiedenen Blättern lesen wir: Hectographisch vervielsältigte Schriftstücke können neuerdings nicht mehr als Drucksachen angesehen werden, sondern müssen jetzt mit dem für Briese üblichen Portosatz frankirt werden. Wir geben diese Nachricht mit Vorbehalt, da wir nicht annehmen können, daß die Post eine in die Geschästsverhältnisse tief einschneidende Aenderung eintreten läßt, ohne das Publikum vorher in Kenntniß gesetzt zu haben.
— Zur Beachtung. Die Bestellbeamten der Postanstalten sind von den kaiserlichen Postdirectionen in einer jüngst erlassenen Verordnung angewiesen worden, daraus zu achten, daß die Empfänger von Einschreibebriefen u. s. w. die zu leistenden Unterschriften recht deutlich und leserlich geben- sind die Namen durch sogenannte „kaufmännische Handschrift" oder Schnörkel im Namenszuge verstümmelt, so sind Seitens der Briefträger die Unterschriften nicht anzuerkennen und müssen daher noch einmal geleistet werden. Sollte sich der Adressat zu einer neuen Unterschrift nicht verstehen wollen, so ist demselben die Sendung nicht auszuhändigen.
— Briefverkehr mit Australien. Australien (West- Australien, Süd - Australien, Victoria, Neu - Süd - Wales, Queensland, Tasmania), Neu-Seeland und das Britische Neu-Guinea treten mit dem 1. October in den Weltpostverein ein. Der Briefverkehr mit denselben, sowie auch mit den Fidji-Jnseln regelt sich von diesem Tage ab lediglich nach den Bestimmungen des Weltpostvertrages. Postkarten sind fortan zulässig. Die Brieftaxen ermäßigen sich auf die allgemeinen Vereinssätze, betragen mithin in Deutschland: für frankirte Briese 20 Psg., für unsrankirte Briefe 40 Pfg. für je 15 Gr., für Postkarten 10 Pfg., für Drucksachen, Warenproben und Geschäftspapiere 5 Pfg. für je 50 Gr., mindestens jedoch für die einzelne Sendung 10 Pfg. bei Warenproben, 20 Pfg. bei Geschäftspapieren- an Einschreib
allgemeinen Anbau empfehlenswerthen Apfelsorten.
4. Ein Sortiment von 12 der im Kreise Gießen zum all-
Der Junker & Ruh-Ofen.
Schon beginnen die sich einstellenden kalten Herbstnebel unS daran zu mahnen, für jene lange Zeit des Jahres nach einem treuen Hausfreunde auszuschauen, der wenigstens einigermaßen wieder au^ gleicht, was die Ungunst der geographischen Lage an unS allwinterlich sündigt, nach einem guten Ofen. Welches „System sollen wir wählen? Fällt doch angesichts der zahllosen Anpreisungen unserer Leitungen die Wahl recht schwer. Bald sind es die Amerikaner, bald die skandinavischen Halbbrüder, bald gar die Bewohner der „grünen Insel", die in der „Ofenologie" den Vogel abgeschoffm hcwea sollen. Und deutsche Kunst, deutsches Wissen soll alS AschenbrodU wieder einmal das Nachsehen haben? Wir denken: Nein; bietet doch die badische Hauptstadt in ihrem Junker & Nuh-Ofen einen Heiz-Apparat, der nicht allein den Anforderungen einer schonen Form, ja noch vielmehr der Aufgabe, bet möglichst wmig Verbrauch an Brennstoff, möglichst einfacher Handhabung die^größte- Wärmewirkuns zu erzielen, voll und ganz entspricht. Ganz besonders verdient die Leichtigkeit hervorgehoben zu werden, mit der die Wirkung des,OfenS nicht allein in Tagen grimmer Kälte, sondern namentlich auch bei sich einstellenden lauen Frühlingslüften Siegelt werden kann. Alle diese Umstände werden dem gegenüber, der einmal die^Nevre Mühe genommen, den Junker & Ruh-Ofen zu üudiren und ihn demgemäß zu behandeln, auch den obm gebrauchten Ausspruch völlig Ätiflen: „”untet & Ruh-Osen ist bet S-ussreund der wärmebedürftigen Menschhett.
Zum Waschen des Gesichtes, des Halses, der Hände, überhaupt des Körpers, verwende man nur
Doerings Seife mit der Eule Dieselbe ruinirt nicht wie nnsere modernen scharfgelangten Toilette- Seifen die Haut, gß^QU ZUlt UUÜ gk8UUU,° sondern erhält sie qhipV
sie ist die beste Seife der Welt und kostet nur 40 Pfg per Stück.
Zu haben in Giessen bei Gebr. Adami, C. F. Conrad, Drebes & Wallenfels Eberhard Dort, Fritz Egly, E. Fischbach, A. Geisse, G Ge?iardt L Kalkhof, Gg. Kinkel, L. Loth, Eberh Metzger P.J. Mäh» r Möser H. F. Nassauer, A. Noll II., Carl Petri, Marktplatz, Otto Schaaf J M Schulhof, Frau R. F. Thomas, A. Voigt, Heinrich Wallach - Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen, 7485
Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen.
38. Woche. Vom 20. September bis 26. September 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitsziffer: 17,66.
Kinder
<H st«rbm «: Sui—: Miene:
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Gottesdienst der israelitische» Religionsgesellschaft.
Neujahr, den 3. und 4. October.
Freitag Abend 5»» Uhr, Samstag Vormittag 7°° Uhr, Samstag Nachmittag 3” Uhr, Samstag Abend 6« Uhr, Sonntag Vormittag 7°o Uhr, Sonntag Nachmittag 330 Uhr, Sonntag Abend 6« Uhr.
Unübertroffen in Feinheit u. Milde u. seit zehn Jahren bewährt.
Tabak 10 Pfd. lose in Beutel frco. 8 Mk. nur bei
B. Becker in Geese« a. Harz. 719b
Locales and provinzielles.
Gießen, 1. October.
— Die Postfchalter werden vom heutigen Tage ab erst Morgens 8 Uhr geöffnet.
— Von der Eisenbahn. Es verbreitete sich heute in der Stadt das Gerücht von einem gestern Abend bei Ems erfolgten Zusammenstoß zweier Züge. Etwas Näheres darüber konnten wir auf Anfrage nicht erfahren, da auf hiesiger Station weiter nichts bekannt ist, als eine bedeutende Verspätung aller auf der Linie Coblenz-Gießen ankommenden Züge.
— Sammlungen des Oberhefsischen Gefchichtsvereins im alten Ralhhause, Markplatz 14.~ Die Lokalitäten sind von jetzt ab wieder geöffnet jeden Sonntag von 11 bis 12 Uhr Mittags.
— Herr Bürgermeister Colnot zu Krofdorf tritt Anfangs October in den wohlverdienten Ruhestand und wird, sicherlich zum aufrichtigsten Bedauern aller Derjenigen, welche Gelegenheit gehabt haben, mit dem allverehrten Herrn in Berührung zu kommen, in nächster Zeit unsere Gegend verlassen und nach Biedenkopf übersiedeln. Wie wir hören, findet am kommenden Sonntag auf dem Gleiberg ein Abschiedsessen statt. Ein zu allgemeiner Theil- nahme auffordernder Aufruf wird in nächster Nummer unseres Blattes im Jnseratentheil erscheinen.
— Ernennungen. Ernannt wurden: Am 26. Sep- tember der Ministerialcanzlist bei dem Ministerium des Innern und der Justiz Franz Scholz zum Canzlei-Jnspector an der Hofbibliothek zu Darmstadt, an demselben Tage der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Herbstein Ehr. Schwebel zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Offenbach, — der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch Philipp Rettig zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Herbstein, der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ulrich- stem Georg Röder zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch, — der Gerichtsvollzieher-Aspirant Heinrich Dosel aus Lorsch zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ulrichstein — sämmtlich mit Wirkung vom 15. October 1891 an.
allgemeinen Anbau empfehlenswerthen Apselsorten.
7. Systematisch geordnete Apfel- und Birnenfortimente für Liebhaber (Obst von Zwergbäumen).
8. Andere Obstsortimente mit bestimmten oder unbestimmten Sorten.
Von jeder Obstsorte sind hierzu mindestens 3 Früchte einzusenden.
III. Obstbäume.
1. Hochstämme. 2. Zwergbäume.
IV. Ger äthe.
1. Geräthe für Obstbaumpflege. 2. Geräthe für Obst- verwerthung, Verpackung 2c.
V. Gegenstände zur Belehrung im Obstbau.
1. Bücher über Obstbau. 2. Andere Gegenstände.
Außerdem Gemüse, Zimmerblumen, Freilandblumen u. s.w.
Die Preise werden einen Gesammtwerth von ca. 400 Mk. haben.
Preisvertheilung findet beim Schluß der Ausstellung Donnerstag den 22. October, Nachmittags 3 Uhr, statt.
Versammlungen:
Samstag den 17. October, Nachmittags 2i/z Uhr.
Tagesordnung: Vorträge von Dr. v. Peter: Der Geistliche und der Lehrer als Förderer des Obstbaues aus dem Lande. K. Reichelt: Eine richtige Sortenwahl ist die Grundlage des einträglichen Obstbaues. E. Metz: Die Bedeutung der Obstbaumpflege.
Sonntag den 18. October.
I. Versammlung Oberhefsifcher Baumwärter um 2 Uhr Nachmittags.
Tagesordnung: Dr. v. Peter: Ueber Organisation eines Vereins-Baumwärter-Jnftituts in Oberheffen. K. Reichelt: 1) Die Einführung von Prämiirungen schön gehaltener Baumstücke, 2) über Baumbezug, 3) über Einheitstaxen für Baumwärter.
II. Außerordentliche Hauptversammlung des Oberhefsischen Obstbauvereins um 3 Uhr Nachmittags.
Tagesordnung: 1. Ergänzung zum Jahresvoranschlag des Oberhessischen Obstbauvereins pro 1891/92. 2. Besprechung über die Auslegung des § 5 der Vereinssatzung. 3. 'Vorträge : a) Königl. Obergärtner Seeligmüller-Geisenheim: über Zwergobstbau, b) K. Reichelt: über Obstver- werthung, c) Ausstellungsbericht seitens eines Preisrichters.
Näheres über die Ausstellung durch die Geschäftsstelle des Oberhessischen Obstbauvereins, an die auch die Anmeldungen bis 8. October zu richten sind.
vermischtes.
* Marburg, 29. September. Die bekannte Findigkeit der Post hat auch in unserer Stadt eine treffliche Beleuchtung erfahren. Gestern ging auf der hiesigen Post ein mit dem Poststempel Caffel-Franksurt Bahnpost, Zug 100 28. 9. 91 versehener Bries mit folgender Adresse ein: Liebe Deutsche Reichspost. Sei doch so gut und besorge diesen Bries. An den Kaufmann Herrn N. N., welcher bis zum Jahre 1896 sechs Millionen Briesmarken sammeln will, zu Marburg. Straße weißichnicht. Selbstverständlich wurde der Brief sofort Herrn Kaufmann Moeller eingehändigt.
* Hofgeismar, 28. September. Ein hiesiges größeres Geschäft erhielt dieser Tage als Gläubiger einer in Concurs gerathenen Firma auf einem kleinen Gefchäftsplatze in Westfalen wörtlich folgenden, gewiß sehr trostreichen Bescheid von dem Concursverwalter: „Im Concurs N. betragen die Passiven 94,582 Mark 14 Pfg. und die Activen 261 Mark 23 Pfg., mithin kommen 0,276 Prozent zur Vertheilung. Ihre Forderung beträgt 27 Mk. 50 Pst und entfallen darauf 7 Pfg., welche abzüglich 5 Pfg. Porto mit 2 Pfg. bei mir zu Ihrer Verfügung liegen. Der Concursverwalter. — Ein Commentar hier ist wohl nicht von Nöthen.
Verkehr, Land« «nd volkswirthschast.
Artedberg, 29.September. Fruchtpreise. Weizens 23.50, bis OOW, Korn X 23.00-00.00, Gerste 17-00-00.00, Hai« X 13.00—13.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zo.September. Butiermarkt. Butter kostete per
Pfd. X 1.10-L30, Eier 1 St. 7 H, 2 St. 13 H.
Lirnbrrrg, 30. September. Fruchtmarkt. Rother Wttzen alter X -.-" neuer X 20.20, weißer Weizen X Korn X 1820, Gerste X 10.50, Hafer? alter X —neuer X 6.40, Erbsen —, Kartoffeln —
Aranksnrt, 30. September. Am gestrigen Jungs chw ei ne- Markt am Bebraer Bahnhofe waren zugefahren 145- Thiere. Die Umsatzpreise stellten sich für 20 bis 25 Wochen alte auf 35-50 Mk^ für 10 bis 16 Wochen alte auf 18—30 Mk. per Stück.


