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bis 19.
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Fohlen ein ganz lebhafter Umsatz statt. War auch Fremdenbesuch nicht so bedeutend wie früher, so wurden auch Geschäfte in Holz, Kartoffeln, Getreide, Branntwein sonstigen landwirthschastlichen Producten abgeschlossen.
der doch und
JL 14 00-00 00. 200 Zollpfund.
konnte. Bei der Gelegenheit drang der eine Theil der Wagen- scheere dem Schudt'schen Leitpserd in die Brust und verletzte es tödtlich; wie der Fuhrknecht seine Verletzung erhielt, bleibt dahingestellt. Das von Steinfurth kommende Fuhrwerk soll einem Industriellen von Friedberg gehört haben. Der Leiter desselben hat sich wohl aus Furcht vor den Folgen entfernt. Das blessirte, sehr werthvolle Pferd des Schudt mußte ge- tödtet werden, der Fuhrknecht, der noch am Abend von Medicinalrath Dr. Hauber von Rockenberg in Behandlung genommen wurde, ward ins Johanniterspital nach Rieder- Weisel verbracht. Sein Zustand ist offenbar sehr bedenklich. (D.Z.)
O Büdingen, 29. October. Vorsicht mit Lampen und Oefen. Als der pens. Herr Kammerath B., ein hochbejahrter Herr von etlichen 80 Jahren, heute Vormittag nicht zum Vorschein kam, auch der bei ihm schlafende Wächter sich nicht regte, wurde ein Schlosser geholt, welcher das Schlafzimmer öffnete. Es bot sich ein erschütternder Anblick dar, denn beide Männer schienen verschieden zu sein. Die Petroleumlampe war ausgebrannt und der hierdurch erzeugte gesundheitsschädliche Dunst, sowie Kohlendunst aus dem Ofen hatte die Schläfer betäubt. Den Bemühungen des Arztes gelang es, die Ohnmächtigen wieder zum Bewußtsein zu bringen. Der vorliegende Fall beweist, daß der Kohlen- und Petroleumdunst überall, besonders aber in Schlafzimmern, vermieden werden muß.
%* Büdingen, 29. October. In den hiesigen Weinbergen knallen die Pistolenschüsse und überall zeigen sich fleißige Menschen, denn heute und morgen findet dahier die Traubenlese statt. Die Blüthe Ende Ium und Anfang Juli hatte zu großen Hoffnungen berechtigt, der regnerische Sommer verdarb aber Vieles, was auch durch die schönen 6 Wochen von Ansang September bis Mitte October nicht mehr eingebracht werden konnte. Das sogenannte Tragholz, welches für nächstes Jahr die Früchte bringen soll, ist nicht so gut und reif vorgebildet, wie es sein sollte. — In Bezug auf den 18901 Most ist zu bemerken, daß die Trauben brühig, wohlschmeckend und zuckerhaltig sind. Man bezahlt etwa 5 bis 6 Mk. pro Centner Trauben, wonach die alte Ohm rauher Most etwa 20 bis 24 Mk. kostet. — Das Wetter ist heute prachtvoll und so recht für die Traubenlese geeignet.
M. Ortenberg, 29. October. Vom prächtigsten Herbstwetter begünstigt, findet seit 27. d. M. der hiesige „kalte Markt" statt, welcher morgen sein Ende erreicht. Die Massen von Rindvieh und Schweinen, welche in anderen Jahren Jedem in die Augen fielen, sind dieses Jahr ganz verschwunden, weil wegen der Maul- und Klauenseuche Gemarkungssperre besteht. Dagegen fand in Pferden und
GoitesdienS Der israelitischen Religionsgesellschast.
Freitag Abend 430 Ubr, Samstag Vorm'ttag 8M Uhr, Samstag Nachmittag 3« Uhr, Samstag Abend 5» Uhr.
Eingesandt.
Gießen, den 30. October.
Am Sonntag den 26. d. M. feierte der hiesige Gesangverein „Eintracht" sein 17. Stiftungsfest, verbunden mit Fahnenweihe, i» Steins Garten. Beide Säle waren dicht gefüllt und wohnten auch viele Gesangvereine und Freunde von auswärts der Feier bei. Die Fahne war aus der Kunst- und Fahnenstickerei des Herrn Rupp in Frankfurt a. M. Dieselbe war überraschend gut ausgefallen und kann Herr Rupp auf seine Leistungen stolz sein. Wir können nicht umhin, Herrn Rupp unseren besten Dank auszusprechen und ih» allen Freunden und anderen Vereinen auf das Wärmste zu empfehlen. Nachdem die fremden Gäste empfangen waren, wurde die Fahne von Fräulein Pfeffer in einer schönen Ansprache dem Vorsitzenden des Vereins übergeben, welcher bewegt dankte. Alle vorgetragenen Lieder gingen exact und war die Feststimmung eine gute. Abends 8'/e Uhr begann das Tanzvergnügen, welches Alt und Jung bis spät beisammen hielt.
Steinfurth bei Friedberg, 27. October. Ein sehr bedauerlicher Unfall ist von hier zu berichten. Am Samstag Abend suhr Heinrich Berthold auö Rendel, Fuhrknecht des Oeconomen Konrad Schudt von hier, Rübenblätter mit einem mit 2 Pferden bespannten Fuhrwerke vom Felde nach Hause. Auf der Chaussee vor dem Orte wollte er den Wagen besteigen- kaum war er in dieser Absicht auf die Pferdewage getreten, als er abglitt und unter die Pferde gerieth. Der weitere Verlauf ist bis jetzt noch nicht festgestellt, wohl aber sanden die Arbeiter der Gärtnerfirma Lindermann-Münch um 6 Uhr Abends aus dem Heimweg von Bad-Nauheim nach Steinfurth vor dem Orte das Schudt'sche Fuhrwerk. Das Leitpserd lag unter dem Wagen förmlich gespießt, eine Wagen- scheere von einem fremden Fuhrwerk war ihm durch die Brust tief eingedrungen- der Fuhrknecht, dem ein Wagenrad über den Kops gegangen war und den Schädel stark verletzt hatte, lag daneben.' Ohne Zweifel war das seines Lenkers beraubte Schudt'sche Fuhrwerk bergab in stärkeren Lauf gerathen, so daß ein entgegenkommendes Fuhrwerk nicht mehr ausweichen
CscaUs ttnd protHstjklkf.
Gießen, 30. October.
— Die vorgestrige im Hotel Victoria abgehaltene Gene- ral-Versammlung des Eisvereins war nicht so zahlreich besucht, wie man dies in Anbetracht des allgemeinen Interesses für den Eislauf sowie die große Mitgliederzahl (acht bis neunhundert) hätte erwarten dürfen. Die Rechnungsablage bot leider wieder kein erfreuliches Resultat der finanziellen Verhältnisse des Vereins. Neuanschaffungen an Inventar, sowie namentlich die bedeutenden Kosten an Arbeitslöhnen für Bedienung, Reinigung u. s. w. der Eisbahn absorbiren fast vollständig die Einnahme aus den allerdings niedrigen Mitgliederbeiträgen und andere Einnahmequellen sind eben nicht vorhanden. — Es mag dies auch wohl hauptsächlich der Grund sein, daß man von der Offerte und dem von der hiesigen Firma Menges vorliegenden Voranschlag für elec- trische Beleuchtung der Eisbahn, welcher sich auf ca. Mk. 3000 belief, nach längerer Debatte vorläufig Abstand nahm. Die Restauration aus der Eisbahn wird Herrn Dräbing übertragen werden. In den Vorstand wurden nachstehende Herren neu resp. wieder gewählt: Jean Kirch, Vorsitzender, Ass. Süsfert, Stellvertreter, Geh. Hofrath Laspeyres, Eiswart, Professor Netto, Stellvertreter, Ernst Balser, Dr. Erb, Polizeirath Fresenius, Dr. Geiger, Oberbürgermeister Gnauth, Lieutenant Großmann, Professor Himstädt, Ass. Schliephake, Ingenieur Wißmann.
— Theater. Am Freitag gelangt das reizende Lustspiel „Mit Vergnügen" zur Aufführung. Die Handlung betrifft ausgelassene Studentenstreiche- pikante Verwicklungen treten ein usw. Herr und Frau Reiners werden beide größere Rollen haben.
der Heilbarkeit der Schwindsucht ist gelöst, die verheerendste Krankheit der Menschen ist jetzt heilbar, lieber das Mittel, durch welches dieser vor zehn Jahren kaum geahnte Triumph der Heilkunst erzielt worden, herrscht noch immer aus wohlerwogenen Gründen das strengste Geheimniß. Soviel haben wir indessen erfahren, daß dieses Mittel nicht in den Apotheken fertig zu haben ist, auch nicht von Chemikern hergestellt werden kann, sondern auf mühsamen Wegen in ähnlicher Weise etwa, wie die Lymphe für die Schutzpockenimpfung, gewonnen wird. Den Vorgang der Heilung hat man sich ungefähr so vorzustellen: Durch den von Professor Koch entdeckten Stoff wird der von der Schwindsucht heimgesuchte menschliche Körper, ebenso wie der thierische, in einen derartigen Zustand versetzt, daß die Schwindsuchtsbacillen dabei nicht mehr sortgedeihen können- sie werden in ihrer weiteren Entwickelung gehemmt, verkümmern und gehen zu Grunde. Der Schwindsuchtsproceß gelangt alsdann zum Stillstände und zur Ausheilung, gegen etwaige fernere Invasionen von Tuberkelbacillen ist der Körper gleichzeitig geschützt (immun geworden) durch die eigentümliche Heilmethode, ohne dadurch selbst Schaden zu erleiden. — Die „Nat.-Ztg." fügt diesen ihren Mittheilungen noch Folgendes hinzu: Es ist begreiflich, daß unzählige Leidende dem Fortgang der Koch'schen Untersuchungen mit Ungeduld folgen und sehnsüchtig dem Zeitpunkt entgegensetzen, an welchem seine Entdeckung für sie verwerthbar, ihnen die kostbare Gesundheit wiederbringen wird. Wir glauben aber, daß es unrichtig wäre, den bewährten Forscher zu drängen und durch Ansragen aller Art von seiner Arbeit abzuhalten. Einem Manne, dem es gelungen ist, einen derartigen Triumph des menschliche« Geistes auf medicinischem Gebiete zu erringen, muß es füglich überlassen werden, die Art und Weise, sowie den Zeitpunkt zu wählen, wie und wann seine Erfindung der Menschheit practisch nutzbar gemacht werden kann. Dieser Zeitpunkt ist nicht mehr so fern, er bemißt sich nur noch nach Wochen. Für Herrn Professor Koch bedeuten diese aber eine Zeit emsigster Arbeit zur Vervollständigung und Sicherstellung seiner Methode, sowie zu der Vorbereitung ihrer Veröffentlichung. Um sich ganz diesen Arbeiten widmen zu können, wird er in diesem Semester keine Vorlesungen an der Universität halten. Seine Vertretung übernimmt mit Genehmigung des Cultus-Ministers der Privatdocent Dr. Esmarch, welcher an Kochs Stelle dessen Vorlesung über Hygiene halten wird.
Vermischtes.
* Mainz, 27. October. Gestern fand hier im Stadthaussaale die bereits angekündigte Versammlung von Bürgermeistern derjenigen Städte des Großherzogthums statt, in welchen die Städteordnung eingeführt ist. Anwesend waren die Vertreter der Städte Mainz, Darmstadt, Worms, Offenbach wnd Alzey, während der Vertreter von Gießen entschuldigt war. Der erste principielle Beschluß, der gefaßt wurde, ging dahin, einen hessischen Städtetag für alle diejenigen Gemeinden zu gründen, welche die Städteordnung angenommen haben. Ferner wurde beschlossen, alljährlich eine Versammlung abzuhalten und zwar abwechselnd in denjenigen Städten des Landes, welche dem Verband angehören und führt der betr. Bürgermeister einer solchen Stadt immer den Vorsitz über die Versammlung. Als nächstjähriger Versammlungsort wurde hierauf Darmstadt gewählt. Es wurde nunmehr in die allgemeine Besprechung der Punkte eingetreten, die besonders für die jetzigen Gemeindeverwaltungen von Interesse sind, so wurde die Mitwirkung der Bürgermeistereien bei der Durchführung der Jnvaliditäts- und Altersversorgung, ebenso für das neu einzuführende Gewerbegericht besprochen. Eine sehr eingehende Discussion rief die Frage über die staatliche Beihülfe zu den Kosten der Polizeiverwaltung und die neue Verwaltungsgesetzgebung hervor. Außerdem kamen noch verschiedene Fragen von untergeordneter Bedeutung zur Berathung. Schließlich besichtigte man das neue Schulhaus und das Bad am Fürstenbergerhos und sanden die Einrichtungen dieser Anstalten allgemeinen Beifall. Sämmtliche Vertreter der hessischen Städte erkannten die Zweckmäßigkeit und die Vortheile solcher gemeinsam geführten Besprechungen an. Nachmittags 4 Uhr fand hierauf ein gemeinschaftliches Mahl in der Rheinischen Bierhalle statt.
* Mainz, 28. October. Der Ausschuß de- landwirth- schaftlichen Provinzialvereins der Provinz Rheinhessen hat an das Großh. Ministerium das Ersuchen gerichtet, den seither dem Vereine alljährlich zugewendeten Staatszuschuß zu erhöhen. Ferner wurde das Ministerium gebeten, für die baldmöglichste Errichtung einer landwirthschastlichen W i n t e r s ch u l e in Rheinhessen, wie solche auch in den übrigen Provinzen bestehen, bedacht zu sein. Während die Rheinprovinz zur Zeit nur 4860 Mk. an Staatszuschuß jährlich erhält, bezieht die Provinz Oberhessen (welche die wenigste Steuerlast zu tragen hat) 7620 Mk. und die Provinz Starkenburg 6520 Mk. aus Staatsmitteln. Betreffs Errichtung einer landwirthschastlichen Winterschule hat schon gelegentlich der jüngsten landwirthschastlichen Ausstellung Herr Ministerialrath Jaup sich für die Errichtung einer solchen in Mainz ausgesprochen.
* Ueber die Versuche zur Heilung der Schwindsucht, welche der Geheime Medicinal-Rath Professor Dr. Koch in der Charite und anderwärts gemacht und welche er bereits aus dem internationalen medieinischen Congreß in Berlin Anfang August in Aussicht stellte, berichtet die „National- Zeirung" in Folgendem: Die Versuche haben einen so günstigen Erfolg gehabt, daß man nunmehr sagen kann: Das Problem
Vertrauen auf die Initiative den Gottesdienst wieder ausnehmen werde, der nicht hätte unterbrochen werden sollen, wie berechtigt auch die Forderungen des Patriarchats sein mögen.
Zanzibar, 29. October. Admiral Fremantle eroberte gestern Witu und brannte den Ort nieder.
Newyork, 29. October. Etwa 50 der hervorragendsten Kaufleute Newyorks, welche sich am Importgeschäft be- theiligten, hielten gestern eine Versammlung ab, um gegen die Mac-Kinley-Gesetze zu protestiren. Die Redner sprachen die Ansicht aus, daß das Fehlen des Art. 30 der Bill die Wirkung habe, das ganze Gesetz zu annulliren- in diesem Sinne hätten sich auch hervorragende amerikanische Juristen ausgesprochen. Von anderer Seite wurde indeß hervorgehoben, daß ein nicht minder hervorragender Rechtsverständiger erklärt habe, daß die Erhebung der höheren Zölle, wie sie durch das Mac-Kinley-Gesetz eingesührt seien, durch die gedachte Unregelmäßigkeit unberührt blieben, die vorgeschriebenen Zölle müßten bezahlt werden.
Sd>iffsttad?Hd?*en.
Hamburg, 27. Octbr. Das Hamburg-Newyorker Postdampfschiff „Marsala", Capitän Maaß, ist am 26. October, 7 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Hamburg, 27. Octör. Das Hamburg-Newyorker Post Dampfschiff „Slaoonia", Capitän Reuter, ist am 26. October 6 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork ongekommen.
Friedberg, 29. October. Buttermarkt. Butter kostet per Psd. u* 0.90-1.00, Eier 1 St. 8 H, 2 St. — ,3>.
Limburg, 29. October. Fruchtmarkt. Rother Weizen J(. 17.05, weißem Weizen 17.—, Korn JL 1310, Gerste 10.90, Hafer <X 7.10. Erbsen Jt —, Kartoffeln JL
Frankfurt, 29. October. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. 4 80-7.00, Stroh 4.40-6 00, Kartoffeln 3.5G bis 4.50, Butter per Pfd. 1.10-1.15, Eier per St- 6-10 4, Roggenbrot» 4 Psd 45 H, do- feines 48 H, gemischtes 6 Pfd- 86
Friedberg, 28. October. Frachtpreise. Weizen JL 19.00 9.25, Korn 17.00-17.25, Gerste JL 18.00—18.50, Hafer, ~ Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich
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Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.
Katholische Gemeinde.
Fest Allerheiligen, 1. November:
Freitag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Vi8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.
Samstag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um Va7 Uhr Austheilung der hl. Communion; um V-8 Uhr Militärgottesdienst mit Prediot; um 8/4!0 Ubr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um %3 Uhr Festandacht. Abends um 6 Uhr feierlicher Schluß der Nosenkranzandachten Nachmittags um 3 Uhr und Abends um Vs7 Uhr Gel-genheit zur hl. Beichte.
23. Sonntag nach Pfingsten, 2. November:
Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte um Vg7 Uhr Austheilung der hl Communion; um V,8 Uhr Früh- mtffe; um VJO Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um V|3 Uhr Christenlehre und Andacht Abends um 6 Uhr Armenscelenandacht^
Allerseelen, 3. November:
Montag Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um Vr Uhr Frühmesse; um 7 Ubr Seelenamt für die Abgestorbene» der Gemeinde Abends um 6 Uhr Armenseelenandacht.
IeWbote
6. ®. °»d wWt I. gailia«, ' Sprotten, Lachs, grobL Dek-Häringe, ^mer u, £ w., getv. etockfil Möget, als Gapauntn, Aast, frz. Poularden, u Laubea, Suppenhühner, - und Hühner, alles lebend, s und geschlachtet, gerupft u: ÄS'Preise billig, Quälst
sein kann, beweist die Aeußerung eines sehr competenten Mannes, der vor Kurzem die Bremer Ausstellung besucht hat und von dem Geschick und Geschmack der Deutschen so ent- husiasmirt war, daß er behauptete, wenn die deutsche Ausstellung in London so aussalle, wie diese, ganz England würde sich zu ihrem Besuche drängen und sie preisen müssen als ein glänzendes Zeugniß menschlicher Leistungsfähigkeit.
Wie nölhig es aber auch ist, gerade den Engländern in einem frappanten Bilde zu zeigen, aus welcher Stufe Deutschland in seiner Production wirklich steht, will ich nur an zwei —-—Beispielen beweisen. Ich hatte Veranlassung, zu einem großen Handelsherrn mit einem deutsch geschriebenen Geschäftsbriefe zu gehen, den ich ihm als Beglaubigung meiner Mission vorlegte. Er schob den Brief barsch zurück mit dem Bemerken: ^Wir lesen nicht deutsch \u Ich erwiderte, daß dies sehr bedauerlich sei und fügte hinzu, daß ich deutsch, französisch, englisch und noch einige Sprachen lesen könne. „Ja," war die classische Antwort, „Ihr armen Deutschen habt es auch nöthig."
In einem der größten Theater Londons wurde bis vor Kurzem ein Stück aufgeführt, in welchem Eisenbahn-Scenen dargestellt wurden. Ein Zug braust heran, der Weichenwärter steht mitten aus dem Geleise. Er muß überfahren werden, zu spät ist es zum Ausweichen. Jetzt faßt die Loco- motive den Mann, reißt ihn in Stücke — 0 nein, von seiner breiten Brust prallte die Maschine ab und fällt in Trümmer, nur ein« Pfahl bleibt stehen: „Made in Gennany!“ Ungeheurer Jubel allabendlich. Mich wundert nur, daß die Menschen cs hier noch wagen, mit der Great Northern Railway zu fahren. Oder vielleicht wissen sie es nicht, daß diese große Eisenbahn ihre große Waggons zu lausen hat auf Achsen und Nädern, welche aus der Fabrik von Krupp in Essen stammen.
(Schluß folgt.)
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