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Alles schweigt.

SU?isisnach richten.

26. August. (Per transatlantischen Telegraph.) rer Elbe, Capt. C. Thalenhorst, vom Norddeutschen

Bremen,

7176

NeL K roch und spater r.x »rnnfiptip. Blut wirb

7098

Höchste Auszeichnung |

Cöln 1889 j

Verkaufsstelle Giessen: Mch. Wallach, Markt 8.

Gr- Gerichtsvollzieher.

7172

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Stephan.

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Mendorf a/Lumda. Rein.

Gerichtliche Entscheidungen.

Neber die Bereinbarnvg ärztliche« Honorars ist kürzlich eine gerichtliche Entscheidung ergangen, die von den ärztlichen Hochblättern gegenwärtig vielfach zum Gegenstände der Kritik gemacht wird, die aber auch für das ärztliche Hilfe suchende Publikum von Wichtigkeit ist. Ein Arzt behandelte in einem Hause einen Kranken und wurde, als er diesen besuchte, zu einem in demselben Hause wohnenden anderen Kranken gerufen. Bezüglich des Honorars für Liesen ersten Krankenbesuch bei dem zweiten Kranken verlangte der Arzt mit Rücksicht darauf, daß ein besonderer Weg nicht nöthig gewesen war, ein Honorar von nur einer Mark, die ihm auch sofort entrichtet wurde. Später machte er dem zweiten Kranken noch mehrere ärztliche Besuche, für welche er schließlich zwei Mark für jeden Besuch berechnete. Diesen Betrag wollte aber der Schuldner nicht

sofort schmerzlos zu machen und sicher zu entfernen, erreicht man unbedingt am be­quemsten durch das weltbekannte

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Die Lieferung von 230 Centner Steinkohlen Nußkohlen I. Sorte und von 60 Centner Braun­kohlen für das Gericht und das Hastlocal soll im Submissionsweg ver­geben werden. Schriftliche Angebote find bis zum 4. September d. I. einzureichen.

Lich, am 25. August 1890. Großheczogl. Amtsgerichtsschreiberei.

zahlen, erklärte sich vielmehr nur zur Zahlung von einer Mark für jeden der folgenden Besuche bereit, da diele nicht theurer sein könnten, als dec erste Besuch. Auf seine gerichtliche Klage wurde der Arzt mit der Mehrsorderung abgewiesen. Das Amtsgericht führte aus, daß wegen des Honorars ein Vergleich vorltege. Zu einem solchen Vergleich ist eine ausdrückliche wörtliche Zustimmung nicht erforder­lich, es genügt, wenn der betreffende Theil seine Zustimmung still­schweigend oder durch concludente Handlungen zu erkennen gibt. Der Verklagte mußte in dem Glauben sein, daß nach der Verein­barung für den ersten Besuch auch die ferneren Besuche nicht theurer sein würden, und es wäre Sache des Klägers gewesen, wenn er für die späteren Besuche ein höheres Honorar beanspruchte, dieses aus­drücklich zu erklären. Gegen diese Entscheidung legte der Kläger des wichtigen Princips wegen die Berufung ein. Das zuständige Land­gericht hat dieselbe zurückgewiesen und die erste Entscheidung lediglich bestätigt. An dem Zustandekommen eines Vergleichs für das Besuchs­honorar sei nicht zu zweifeln. Der Patient sei zweifellos der Meinung gewesen, daß der Besuch nur eine Mark koste, wollte der Kläger für spätere Besuche mehr fordern, so wäre es nötbig gewesen, dies dem Patienten ausdrücklich zu erklären, bevor die späteren Besuche dem­selben abgestattet wurden.

Der Schnelldampfer Elbe, Eapt. C. Thalenhorst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. August von Bremen und am 17. August von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PostdampferWaesland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 27. August wohlbehalten in New- york angckommen.

fwnen) entstehen durch den toß fester Körper, es möge n gegen sie, wie beim Falle, beim Tressen von Steinen, iei Quetschungen schwillt die xid) und ost sehr bedeutend r es entsteht nur ein söge« tion) von aus den seinsten

Arbeitsversteigerung.

Montag, 1. September l. I., Mittags 12 Uhr,

werden auf hiesigem Rathhaus folgende Arbeiten an den Wenigstnehmenden öffentlich in Accord gegeben und zwar:

1) die Planirung und Chaussirung verschiedener Wege incl. Liefe­rung der hierzu nöthigen Steine u. s. w., veranschl. zu 1050 «AL,

2) die Neubedachung des Schiffs hiesiger Kirche, veranschlagt zu 1400 Mark.

Mendorf a/Lumda, am 27. August 1890.

Großherzogliche Bürgermeisterei

Steinkohlen Lieferung.

Die Lieferung der zur Heizung unserer Stadtkirche im Winter 1890/91 nöthigen Steinkohlen soll auf dem Weg der Submission vergeben werden-

Angebote wolle man bis zum 6. September d. I. einschließlich in der Wohnung des mitunterzeichneten C. S ch w a n sen. (Seltersweg 64) abgeben,

Velociped * Versteigerung.

Mittwoch de« 3. Septbr. d. I., Nachm. IVa Uhr, in der früher Bramm- schen Hofraithe (Neustadt 55) dahier werde ich: , ,, x. _

1 neues, noch nicht gebrauchtes Beloeiped Sicherheitsrad von jedem Herrn zu fahren ««ter Garantie

öffentlich gegen Baar versteigern.

Der Steigpreis wird indessen auch gegen gute Bürgschaft geflnndet.

Versteigerung bestimmt.

Gießen, den 28. August 1890.

Engel.

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Endlich erhebt sich ein kleiner Junge von der letzten Bank und ruft:Kärchdärme!"

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därme." Lehrer:Welche noch?"

Saatgetreide, durch Anbau in hiesigem rauhen Gebirgsklima sehr winterfest geworden und daher überall hin vorzüglich bewährt; insbesondere empfehle ich folgende in vorgenommenen Anbauversuchen als einträglichst erwiesenen Sorten:

Hessischer Staudenroggen. Bis 2V2 langes Stroh, starke Bestockung (21 Halme beobachtet), anspruchlos an den Boden. Auf geringem Sandboden 6260 kg Stroh und 2630 kg Körner durchschnittlich pro ha geliefert.

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der Bergstraße treffen ähnliche Hiobsposten ein. Allenthalben ist die Obsternte so gut wie vernichtet,- die Bäume sind zum Theil vom Sturm kahl gefegt, zum Theil entwurzelt oder geknickt. In Wiesbaden hat das Unwetter sogar ein Menschen­leben gefordert. Ein Kanalarbeiter Namens Louis Bockris wurde von den anstürmenden Waffermassen (der Sturm war der Begleiter eines heftigen Gewitters) sortgerissen und tonnte, trotz aller Bemühungen, nur tobt aus den Schlamm-Massen gezogen werden. Bei St. Goarshausen schlug der Blitz ein und traf den Kirchthurm des Ortes Petersberg. Der Thurm brannte nieder resp. stürzte zusammen. Vom Main lauten die Nachrichten nicht besser. Ueberall abgedeckte Dächer, ver­nichtete Obsternte, durcheinander gewirbelte Frucht rc. An das Wetter vom 27. August wird Mancher lange denken. Um 10 Uhr Abends herrschte vollkommene Windstille und der Mond leuchtete so friedlich auf die Erde herab, wie wenn es in der Natur keine Erregung gebe.

* Ab geführt. Der ebenso liebenswürdige als geistreiche Professor Z. saß jüngst in einem Restaurationsgarten von Stuttgart mit einigen Studirenden der dortigen Hochschule zusammen. Plötzlich rannte ein winziger Köter mit heftigem Gebell an dem Professor hinauf, so daß dieser höchst er­schrocken vom Stuhle aufsprang.Na, nu, Herr Professor," sagte höhnisch der Studiosus A.,Sie als gelehrter und kräftiger Mann fürchten sich vor solch einem schwachen Ge­schöpf !"Solche Eigentümlichkeiten kommen häufig vor," erwidert der Professor,so fürchtet sich zum Beispiel der kräftigste Student vor dem schwächlichsten Schneider!"

* Humor in einer Thüringer Schule. Lehrer:Welche Arten Därmg gibt es?" Kind:Schweinsdärme, Rinds-

- Für die durch Hagelschlag Beschädigten in Königsberg gingen ferner ein: Von A. Z. in L. 5 7k, Th. H. 6 AL, Nathan Reis 3 AL, Ungenannt 1 AL Zusammen 15 AL JnSgesammt nun­mehr 408.30 «AL

Für den bedürftigen Conrad Röhrsheim in Crumbach gingen ferner ein: Von Th. H. 2 «AL, Nathan Reiß 2 «AL, Unge­nannt 1 «AL Zusammen 5 AL Jnsgesammt nunmehr 109 AL

Abgesandt an Herrn Pfarrer v. Andel in Königsberg 400 «AL, Porto 0.40 «AL, verbleibt Rest 7.90 «AL\ an Conrad Röhrsheim in Crumbach 100 «AL, Porto 0.20 «AL, verbleibt Rest 8.80 «AL Die Post- Quittungen liegen zur Einsicht offen.

Weitere Gaben nimmt gern entgegen

Die Expedition desGießener Anzeiger".

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

13. Sonntag nach Trinitatis, 31. August:

Frühgottesdienst in der Kirche: Vormittags 73/» Uhr. Pfarrer Degg au aus Heuchelheim.

Vormittags 9Va Uhr: Professor D. Gottschrck.

Kirchliche Feier des Sedanfestes.

Nach den Gottesdiensten Collecte zum Besten der Karser- Wilhelms-Stiftung für deutsche Invaliden.

Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 31. August bis 6. September besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

Katholische Gemeinde.

14. Sonntag nach Pfingsten, 31. August:

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um V28 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um Ve7 Uhr Austheilung der hl. Communion; um Va8 Uhr Früh­messe; um s/410 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um W Uhr Andacht für die Abgestorbenen der Gemeinde. Abends um V-8 Uhr Herz-Mariä-Bruderschaftsandacht mit Predigt.

Gottesdienst in der Synagoge.

30. August.

Freitag Abend 6® Uhr, Samstag Morgen 8« Uhr, Samstag Mittag 4» Uhr, Samstag Abend 730 Uhr.

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[6691 E 7125] Einen Arbeiter sucht

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n.rtetw, errate- ...

Im Interesse der Sonntagsruhe der Eisenbahn-Beamten und Arbeiter hat, wie derFranks. Ztg." mitgethetlt wird, der Minister der öffentlichen Arbeiten die Königlichen Eisenbahndirectionen neuerdings wiederholt angewiesen, darauf zu achten und hinzuwtrken, daß der Güterverkehr an den Sonn- vnd Festtage« so weit, als es nur irgend möglich und ohne Schädigung der in Frage kommenden allgemeinen Verkehrs- und Betriebsinteressen zulässig sei, eingeschränkt werde.

Reine ALfler für die Obstweine sind ein unbedingtes Erfordernitz, wenn die Getränke sich gut erhalten sollen. Man brenne die leeren Fässer mit Schwefel ein, wasche sie aber vor dem Einfüllen des MosteS, denn bei dem Einbrennen bildet sich schweflige Säure, die, sobald sie in beträchtlicheren Mengen vorhanden ist, die Gesund­heit gefährdet. Geringe Mengen dagegen schützen die Weine vor Verderbniß und erhalten ihnen die schöne Färbung, welche besonders dort, wo der Obstmost zum Verkauf gelangen soll, von Wichtig­keit ist.

Der Kaffee als Zirnmerblrrme. Der Kaffeebaum läßt sich sehr gut im Zimmer ziehen und ist für seine Cultur durch einen prächtigen weißen Blüthenschmuck dankbar. Die Blüthen stehen in kleinen Büscheln in den Blattwinkeln und zeichnen sich durch einen mächtigen Duft aus. Die Blätter sind immer grün, ähnlich wie die Lorbeerblätter.

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woselbst auch die Bedingungen zur Einsichtnahme offen liegen. Gießen, den 29. August 1890.

Für den evangelischen Kirchenvorstand:

Der Vorsitzende: Das mitausführende weltliche Mitglied:

Dr. Naumann. Carl Schwan sen.

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M°sw uÄNerL dN Mbe der Oberhaut W Ä-umichläge in Awmdm. oorfeanben fein, s° ueh-u e Temperatur von höchstes e Kühlung ist solange hinter- r Verwundete nicht mehr zu e man ihm eine kleine Ruhe- mit den kalten Um- ser einfachen Regel können und selbst pecuniäre Nach^ gemildert werden. Bei eh dem Kranken nur kühles Ge- andelmilch u. dgl. und halte

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OberhesMe Eisenbahnen.

Mit dem 1- k. M. tritt ein neuer west­deutscher Gütertarif in Kraft, welcher für den Verkehr mit der Lothringischen und Luxemburg. Wilhelms-Bahn an die Stelle des seitherigen Tarifs tritt.

Nähere Auskunft ertheilen die Güter­expeditionen.

Gießen, den 26. August 1890.

7159_______Großherzogliche Direktion-

Merhesfisch - Bayerischer

Güterverkehr.

Mit Wirksamkeit vom 1. September d. I werden die Stationen der Baye­rischen Localbahn ZwieselGrafenau in den vorbezeichneten Verkehr ausgenommen- Nähere Auskunft über die Frachtsätze ertheilen die Güterexpeditionen.

Gießen, den 27. August 18X). [7158

Großb. Direction

der Ober hessischen Eisenbahnen- "Das"Grümmetgras ~ von der cameralfiscalifchen Sorau- wiese bei Daubringen wird Dienstag, 2, September d.I., Nachmittag- um 2 Ubr, bei Wirth Schäfer zu Daubringm versteigert.

Treis a/L, 27. August 1890.

Großh. Oberförstern Treis a/L. _________Amendt- 7149 Grasversteigerung.

Donnerstag den L. Sep­tember, von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den Gemeindewiesen zu

Grosten-Buseck

in 80 Abtheilungen versteigert werden. Der Anfang ist bei der Fußmühle. Bei ungünstiger Witterung wird die Versteigerung im Rathhausfaal dahier abgehalten.

Großen-Vuseck, 28. August 1890. Gr. Bürgermeisterei Großen - Buseck.

HÜHNERAUGEN