Ausgabe 
30.7.1890 Zweites Blatt
 
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Die Ikaschenbier-Aandlung

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Frankfurter Herbstmesse, 21 Tage, in Grünberg Vieh- und Krämermarkt.

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verkehr, Land« ttnö V»lk»wirths<chafr

S Bermuthshain, 29. Juli. Der heutige Vieh markt war werhältnißmäßig gut befahren. Daß die Landwirthe in unserer Um­gegend noch staik mit Heumachen beschäftigt sind, hat viel dazu bei­getragen, daß der Markt nicht so stark befahren war wie im vorigen Jahre. Die Preise waren im Ganzen etwas fiebriger als am Herchenhatner Johanni-Markt. Am meisten waren aufgetrieben junge Ferkel und wurden für 56 Wochen alte 3545 Mk. per Paar bezahlt, für 910 Wochen alte 100120 Mk. Frühjahrs- Ferkel waren weniaer vorhanden, waren auch verhältnißmäßig billiger, das Paar kostete 140160 Mk. Fette Schweine waren nur 5 Stück vorhanden, welche wegen zu hoher Preise unverkauft blieben. Rind­vieh war der Maul- und Klauenseuche wegen nicht aufgetlieben.

Berstcher««gS-Gefellfchaft zu Berlin, welche uns jetzt vorltegen, zeichnen sich durch eine Ausführlichkeit und Bestimmtheit aus, die sofort für sie etnnehmen muß. Die Leitung der Anstalt hat sich offenbar bei der Redtgirung derselben zum Ziele gesetzt, einen Ver­sicherungsvertrag zu schaffen, der in jedem Satze klar und bestimmt lautet, so daß der Versicherte niemals im Zweifel über seine Rechte und Pflichten sein kann. Dies Ziel ist ihr gelungen und wir können um so weniger mit dieser Anerkennung zurückhalten, als noch eine

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bleibt ihm aber conservirt und muß im Wege der Klage auf vorzugs­weise Befriedigung aus dem Erlös geltend gemacht werden. (Ent­scheidung Großh. Oberlandesgerichts t. S. U. 268/89 F. ca. A. G.)

bezogen werden kann.

4. Wenn der im Neichs-Postgebiet belegens Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, deffenungeachtet aber nicht als all­gemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks . (Provinz, Regierungsbezirk u. f. w.), in welchem der Bestnn- mungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größerenFlüssen ((Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen ((Harz), (Riefengebirge) rc.j. Richt minder sind zusätzliche Be. Zeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den Zweck geeignet.

5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt tft außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post- anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.

6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Po st gebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleu­nigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach Genau anzufertigen.

Berlin" zu vermerken.

Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lau­tende Poftorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeich­nung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post­verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus demVer- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstalt

Belarnrtirrachirrrg.

Aufschrift der Postfendungen.

Im Monat August 1890 finden in Oberhessen folgende Märkte statt:

Echzell Schwetnemarkt.

Gießen Viehmarkt.

Ober-Seemen Vieh-, 20. Krämermarkt.

Langsdorf Vieh- und Krämermarkt.

Gedern Vieh-, 27. Krämermarkt.

Darf man verschiedene ObstsorteHür Weinbereitung benutzen? (Nachdruck verboten,) Wenngleich auch bei der Aepfel- wetnberettung sich das Höchste in der Qualität nur erreichen läßt, indem man den Wein aus reinen Sorten gewinnt, so lassen sich doch auch die verschiedensten Sorten durcheinander zu einem sehr brauch­baren Getränk verarbeiten. Ganz anders liegen die Verhältnisse bei den Birnenwetnen. Einen wirklich guten Birnenwein kann man nur gewinnen, wenn man die sogen. Mostbirnen verwendet, weil nur diese den nöthigen Herbstoffgehalt besitzen. Die Mostbirnen sind nur durch eine geringe Anzahl von Sorten, die sich dazu sehr ähnlich sind, vertreten. Da sie nur zur Mostbereituna angebaut werden, wird ein Vermischen dieser Sorten, wodurch die Güte immerhin etwas leidet, wohl höchst selten nöthig erscheinen.

Frisches Wasser für gefangene Bögel. (Nachdruck verboten.) Das beste Getränk für Stubenvögel ist reines Wasser und zwar muß dasselbe stets frisch erhalten werden. Das Getränk dem Futter beizumischen, einen Brei zu bereiten, ist nicht rathsam, denn dasselbe wird schnell sauer, muß sehr oft erneuert werden und kann trotzdem durch heruntergeworfene Reste, welche nachträglich ge­fressen werden, doch zu Erkrankungen Anlaß geben.

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DieDeutsche Versicherungs-Zeitung" schreibt: Die . gemeinen Versicherungsbedingungen der jr$e«tfd)lattb<, LebenS-

Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen muffen aus denselben Empfänger und Bestimmungs­ort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namenüich folgende Punkte zu beachten :

Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift bie Wohnung des Empfängers möglichstgenauanzugeben. Auch ist es von Wichttgkeit, daß die Wohnungsangabe stets an der­selben Stelle der Auffchrist, nämlich unten rechts, unmittel­bar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.

Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Woh­nung des Empfängers, der Post bezirk (0., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung

Im Verlage von Emil Roth in Giessen ist soeben erschienen:

Adols Diesterwegs

5. und 6. in Gießen Vieh- und Krämermarkt.

11. in Hungen Vieh- und Krämermarkt.

13. in Friedberg Vieh- und Krämermarkt.

11. und 12. in Scholten Pferde- und Viehmarkt, 13. Krämermarkt.

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In systematischer Anordnung und zur Ein­führung in das Studium der wissenschast- lichen Pädagogik bearbeitet von Heinrich Scherer, Schulinspector in Worms.

12 Bog. gr. 8° eleg. Ausstatt, mit dem Porträt und Facsimile Diesterwegs. Aus dem überaus reichen Inhalte feien nur folgende Abschnitte heroorgehoben: Die Igeschichtliche Entwickelung der deutschen Volksschulpädagogik und der deutschen Volksschule. Adolf Diesterweg, fein Leben und Schaffen. Aufgaben der Pädagogik, Quellen, Theorie und Praxis« Object der Erziehung; die menschliche Natur und die Gesetze ihrer Entwicklung. BestimmungundAufgabedes Menschen­lebens; Zweck, Ziel und Weg der Er­ziehung. Mittel der Erziehung. Allgemeine Unterrichtslehre. Lehrer­bildung ; Lehrkunst; Fortbildung. Äußerlichkeiten in der Schule. Spezielle Unten ichtslehre (Methodik). Spezielle Erziehungslehre(Schuldisciplin)Schul- organisation. Characteristik der Diester- weg'schen Pädagogik. Anhänge, Utter- arischer Wegweiser für Fortbildung der Lehrer. Preis Mk. 2. franco bei Einsendung des Betrags.

Herr Friedrich DitteS in Wie« schreibt an den Verfasser:Erst heute Vormittag konnte ich mit der Lectüre Ihres vortreffliche« Buches zu Ende kommen- Ich sage Ihnen nur kurz, daß Ihr Buch nach meinem Ermessen das beste ist unter allen denen, welche das Diesterweg-Jubi­läum heroorgerufen hat u. s. xd. Herr Director Dr. Bartels in Gera sagt darüber u. A.:Mit größtem Interesse habe ick das Manuscript ftudirt und es ist mir eine Freude, ein wirklicher Genuß gewesen, die so fleißige Arbeit durchzu­arbeiten. Dem Altmeister der Pädagogik, Diesterweg, setzen Sie ein herrliches Denkmal und der Lehrerwelt erweisen Sie durch die Herausgabe einen großen Dienst.* ____________________

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große Anzahl von Gesellschaften Versicherungsbedingungen besitzen, | Venen die so wünschenswerthe Klarheit und Bestimmtheit fehlt. Sie sollten sich die Bedingungen derDeutschland" zum Muster nehmen, welche übrigens auch vollkommen von dem liberalen Geiste getragen werdm, von welchem die Institution jetzt durchweht ist. Neben der Unverfallbarkeit hat die Gesellschaft auch die Unanfechtbarkeit ein- geführt und damit derGermania-Statistik", welche die Unanfecht­barkeit für abgethan erklärte, ein deutliches Desaoeu gegeben.

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