bdnlfR |ih on ■ :h'ralßi)imin)iiiiii. •’ .^rvftclüiliß bon Wämncii fnv Mr ?-tabltu|jc. 7. > ociliniß hcv ‘2. Mlnffc ber ^Inbitiicibcn
l)ici bie ilkfd)»f|iiiiß uon Wäumcn hierfür. H. Umbau bet Fraukfni iersiraße bei bcm Uvbcrnaiiß her übet hessischen Bahnen. U. VhiObfiii bet ^'nhivißfuahe. 10. Gesuch deS flmmb Nousiadt um Bauerlanbnts; an ber Grlinberger- ftvnke. I I. besuch den ß 9‘mfcrbcif unb Joh. Gg. Psuff um Eilnubnlß zum Umbau dr- .Miller'scheu Hanse-. 1'4. l/h'pnKthir de Wehre- bei der ObrrmÜhlr. 13. Gesuch be Weutß 'ßrlhnev um Ucberlaffiuig eine- lÜlc'SlagerplstzeS, HL Gesuch be- flacob M1liißCll)ljffer um pachtweise lieber* laffnuß eine- HolzlllgerplatzcS. Ih. Umbau bei Militärschirß l'iäube; hier Vlbßnbc von Gründ dazu. Hl. Schießübungen be- '3nhiuici ie ^feßlmeutö Nr. I Hl. 17. Neubau bei Mil nlfcii; hier Ausstellung von vier Danipfkesseln. IH. Da- Schlachthau-- hier bie 'dallgcblUjreu. 10. Die Erläuterung hei Nevisivn-Klemerl'ungen zur Stabtrechnung nun 1887/88. *2o. Die Ausübung ber osseneu Arrnelipsirgr. ‘21. (besuch be- PH. flennet II um Erlanbuiß zum Betrieb einer . >apl wtrlhschasi. 22. Wahl bei ElufchätzniißScomnilffiou sür ble Gemerbeslener.
Herr Professor Hr. Sknccfc Ijiei wurde auf sein NOHsuchen seine- Dienste- entlassen, an seine Stelle ist Herr Prlvatdocent Dr Aronf in Marburg al- orbenllichei Präses sor in bei furistischeu flacullftt bei Mande-nniversität ernannt worben. (Stehe gestr. sßl. unter Uniu. Nachr.)
s?lm Schlüsse be- Schuljahre-, vou heute bi- nächsten Donnerstag einschließlich, sind Im lurnfaale der Stabtmäbchen schule au bei Westaulage die Handarbeiten der Schülerinnen vom Schuljahre 1889/50 au-gelegl, woraus wir ble Eltern ber Kinder, sowie alle, die sich bajür interessiren, hiermit aufmerksam machen wollen. Die Arbeiten können an ge« nannten lagen von H) bis 1'2 Uhr Borrniuag- unb von *2 bis h Uhr Nachmittags besichtigt werben.
Am II. Mai sinbet in ber stäbtischen Turnhalle eine Bvrtnriterstnndc de- Gaue- Hessen statt, an welcher sieh eine Versammlung stimmtlicher J. nriiutarie unb Vorturner anschUeßen wirb. Die für den 15». Juni geplante Gan tu»nsahn, verbunbsu mit BvlkSwettlnriien, sinbet in Wölfers heim statt.
j Heater. Bor beinahe au-verkauftem Hause sand gestern Abend bie Ausführung be- ,,M tkabo" von Sullivan statt, diese- Werke- be- englischen Eomponisleu, welche- rasch seinen Weg über alle größeren Bühnen gesunden unb vermöge seiner eigenartigen Musik, seiner heiteren und abwechslungsreichen Handlung, sowie der fremdartigen An-stattnng eine besondere Anziehung au-übt. Bon ber gestrigen Aufführung de- „Mikado" kann man sagen die Baar-'sche Truppe ist ihrer Ausgabe gerecht geworden. Die Damen Rolvfs, Warn« unb Hofmann (y)um y)um, Pitti-Sing unb Peep-Bo) boten anerkennen-werthe Leistungen - ebenso fl-rau Tauben in ber Nolle ber liebebürstenden Kati-Ha - die Herren 5ki-ker (Nanki Poo), Hertzog al- „Pool) Bah", der elssache, sehr bestechliche Würdenträger, Herr Machinek al- „Ko Mo" unb Herr Al teilt - Darsteller be- „Mtkabo" führten ihre Nollen zufrieden stellend durch unb ernteten reichen Beifall. Die EostÜme und die Ausstattung waren glänzend. Wie wir hören, steht eine nochmalige Ausführung de- „Mikado" für Doiuier-lag den I. Mai bevor.
(Rrünbern, *28. April. Zu Ehren de- von hier nach 'Friedberg versetzten Herrn Amtsrichter- Böttict) er findet am Montag den 5. Mai ein Festessen im „Hirsch" statt.
Ariebberg, ‘28. April. Dpr „Oberh. Anz." berichtet über die hiesige Blindenanstalt Am 8. April waren e- •10 Jahre, daß die hiesige Blindenanstalt mit einem Knaben eröffnet wurde und jetzt haben schon 283 Aufnahme gesunden, von welchen dermalen noch 20 in ber Anstalt sich befinden. E- könnten noch mehr sein, denn e- sind mindesten- 80 bi- dO Blinde im stände, aber man bringt sie nicht bi die Anstalt. Entweder man benutzt sie al- Aushängeschild zum Betteln ober au- anderen nichtigen Gründen. Ans der Provinz Oberhesfeu waren 09, Provinz Starkenburg 73, Provinz Nheiuhessen 3(1, Kurhessen *28, Nassau 8, Bremen 0, Frank flirt 5, Nhein Buhern *2, Rhein Preußen I, Berleburg I, stothringen l, Fürstenthnni Neuß 1, Waldeck I. Von sämmt lichen 233 sind 18 gestorben, aber nur 3 in ber Anstalt. Nun fragt man billig: wa- ist au- den anderen 185 ge- wvrben? Soweit unsere Kenntniß reicht, ist eine Anzahl leider sittlich verkommen, indem sie da- alte Bettelleben wieder begonnen, Ihnen aber weniger al- ihren Angehörigen die Schuld beiznmesseu ist, Indem sie e- vortheilhafler finden, mit einer Drehorgel hernmznziehen, al- sich von ihrer Hände Arbeit zu nähren. Manche würden gerne arbeiten, wenn sie Arbeit in ihrer Heimath fänden. Besonder- gilt da- von den weiblichen Blinden, beim bereu Handarbeiten, wie Häkeln und Stricken k. wirst allzuwenig ab. Mit Stuhlstechten verdienen sie noch am meisten, aber wer hat auf dem staube In den Gebirg-dörsern Nohrstühle? Die männlichen Zöglinge sind weit besser daran, beim Seiler unb Korbmacherarbelten braucht man überall. Wir haben Selter und Korbmacher, auch Nohrstrihlslechter, denen e- sehr gut geht. Einer der felbeit hat 18 Arbeiter. Derselbe treibt die Seilerei im Großen nun schon 26 Jahre und ist ein wohlstehender verheirat het er Mann. Andere treiben- klein und ernähren fl-rau unb Kinder ans die anständigste Weise. Eine Schülerin ist vor HO Jahren nach Amerika au-gewaiidert unb betreibt in New sfjvr k ein Juftrninrmien Geschäft. Sie besuchte den Dsteetor der "Blinden Anstalt im Herbst 1889 auf einige Wochen.
M Lauterbach. 28. April. Herr Wiesenbaiiwchniker ^11113 wird hier In diesem Jahre einen 'Wiefenwärter tLnrfuS errichten.
M WaNenrob |Kr. Lauterbach), '28. April. Der Ge melnbeialli hat den Beschluß gefaßt, aus Gemelndekosteu eine
Wasserleitung zu erbauen. Mil Ausarbeitung eines Projcet- ist Herr Wlesenbanmelster M 11113 beaustragt worden. .
vermisehtes.
Darmstadt, 28. April. 9?ach einem vom hiesigen Krei-amt veröffentlichten An-schreiben finden die diesjährigen S ch i e ft ü b 1111 ß e 11 ber Artillerie ans dein Griesheimer Schieß«
Nr. 13 vom Hl. Mai bi- I. Juni,
„ 29 „ (L Juni „ 25. Juni,
„ 25 „ 25. „ „ 4. Juli,
// 27 „ 4. Juli „ 19. „
„II „ 21. „ „ a. August,
ui, 27. April. Die am Freitag in gericht-ärztliche Seelriing der steiche hie" Im Walde ausgesuudeneii stand Dudenhofen soll, wie mau hört, als
eigentliche ode-ursache eine durch Uebersahren herbeigeführte totale Schädelzertrümmernug conftatirt haben, flerner soll aber auch eine mit bcm Uebersahren absolut in feinem Zusammenhänge stehende Eindrückung de- Kehlkopfes fest gestellt worden feilt, woraus, wenn sich die- bewahrheitet, ber untrügliche Beweis eines vorliegenden Mordes sich eonstruiren lassen dürfte. Der Thäter würde in diesem flalle dann wohl sein rücklings überfallene- Opfer zu erwürgen oder zu erschlagen versucht und dann den besinnungslos ge" wordenen Eckert unter den Wagen geworfen haben, um den Glauben au einen geschehenen Unglück-sali zu erwecken. Der unter dem dringenden Verdachte de- Naubmorde- verhaftete unb zur steichenseeiruug vorgesührte Händler Kuhn an- Messen Hansen leugnet entschieden bie ihm zur stast gelegten Per brechen, allein die gegen ihn vorliegenden Verdacht-gründe sollen doch sehr schwerer Natur sein. Die steiche des Eckert wurde nach beendeter Seeirung unter zahlreicher Belheiligitng der herbeigeeilten Dudenhofener Bevölkerung nach Dudenhofen verbracht und gestern Vormittag in feierlicher Weife ans dem dortigen flrtedhose beigefetzt. Als der steichenzug die Gemeinden Weiskirchen und Jügesheim paffirte, ertönte von den dortigen Kirchen Trauergelänte und die Bewohnerschaft bildete Spalier. In Weiskirchen hatte sich wegen der stelchenfeelrung eine unabsehbare Menschenmenge angesammelt, welche sich bei dem Anblick deS dorthin eSevrtirlen Kuhn in die bittersten Verwünschungen gegen denselben erging.
*' Daö biirften allerdingü lefenüwerthe Memoiren werden! Da- „Deutsche Tageblatt" will erfahren haben, daß Fürst Bismarck bereits alle Vorbereitungen trifft, um feine stebenü- erlmieiungen auszuarbeiten. Die Hilfsarbeiter für biefc Ausarbeitung soll Fürst Bismarck sich schon nach FriedrichSrnh haben kommen lassen. Der eine soll der bisherige Assistenzarzt von Professor Schweninger sein, der schon wiederholt Dr. Schweninger al- steibarzt des Fürsten vertreten und dabei das Wertraucn Bismarcks gewonnen hat, der zweite füll ein junger Privatgelehrter an- Hamburg fein und zwar aus Kreisen, die dem Fürsten Bismarck seit Jahren nahe stehen, mit Namen Dr. Ehrhsander.
lH Ein interessante- Stück befindet sich unter den im städtischen Alterthnm-museum zu Göttingen aufbewahrten Gegenständen. ES ist die Thüre de- ehemaligen Universitätö carzcrS, In welche der sind. jur. Otto v. Bismarck im Jahre 1833, während er eine über ihn verhängte Strafe abbüßte, feinen Namen groß eingefchnitten har.
Der „Hessen Nassauische staudwirth", gemeinsames Organ de- kurhessischen und nassauischen Bauernverein-, bringt in seiner April Nummer folgende
Jkitijtmiißr Warnung!
In der am Palmfonntag in Villmar abgehaltenen zahl reich besuchten Versammlung unsere- Vereins kam auch die Sprache auf die sich geltend machenden Bestrebungen, die Bauernvereine In da- antisemitische Fahrwasser zu leiten. Solche Bestrebungen sind wirklich vorhanden und treten zu Tage in dem Plane, einen „Mitteldeutschen Bauernverein" zu gründen, der sich über Hessen, Nassau, Rheinland, Franken n. f. w. erstrecken und „alle unserer Partei angehörige Bauern" umfassen soll. Die Partei, von der hier die Nedo ist, sind die sogen. Antisemiten, die bekanntlich sehr scharf gegen die Juden reden unb vorgehen. Allein es ist gegen die Statuten de- Bauernverein-, Politik zu treiben und sich also für einen politischen Standpunkt ausschließlich zu ep klären. Dadurch wird auch die Sache der standwinhe, welche allen gemeinsam ist, nicht gefördert und der Zweck ber Bauernvereine geradezu vereitelt. Denn die Bauernvereine wollen die Bauern ebenso vereinen zur Vertheidigung ihrer Staude-interessen u. s. w., wie da- bei anderen Ständen der Fall ist. So verkehrt e- wäre, einen Gewerbeverein zu gründen, dem nur Anhänger einer bestimmten Partei bei treten sollen, so verkehrt ist e- auch, einen Bauernverein zu gründen, der nur antisemitisch gesinnte Bauern umfassen soll. E- ist eine solche Gründung aber nicht blo- verkehrt, son dem and) höchst überflüssig. Denn wa- die Sache betrifft, um die e- sich bei der Neugründung diese- Mitteldeutschen Bauernverein- handelt, so werden die berechtigten Klagen gegen Wucherer, Halsabschneider .'e. in den bereit- bestehenden Vereinen nicht nur gründlich untersucht und vorhandene Mängel rücksichtlo- anfgedeckt, sondern e- werden ruhig und still, ohne zu rufen: „Ans ihn, e- ist ein Jude!" Ein« richtnngen berat Heu und eingesührt, die auch wirkliche Ab Hilfe schaffen. Hier aber auf einmal den Nus gegen die Juden in hetzender Weise in die Bauernvereine tragen, ist auch nicht gerecht, beim e- sind die Wucherer und Bedrücker der Bauern nicht alle unb au-uahm-lo- Inden und, wenn e- and) alle Juden wären, so kommen doch bei jeder lieber vortHeilung u. s. w. zwei Personen in Betracht: der, welcher übervortheilt, unb der andere, welcher übervortheilt wird. Ist e- mm gerecht, Sturm zu rennen und zu lausen allein gegen den Juden, ber übervortheilt, und wird damit die Sache besser und ander- ?
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platze wie folgt statt: Feld Artlllerie-Neginienl
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All
dem Wobfl vollzogene „Tannenml Eckert aus
Weiskirchen des bei der wirthv Hch.
Citeratnr und Kunft.
„Bismarck daheim!" Nemtntscen-en zu fetnem 75. (Seburi- tagc von Adolf Feldmann, tn dem soeben erschienen tiefte 18 L tUuftrtrtcn Familtenzetlschrtst »Univerfwm* enthalten, tfi I Gabe, die gerade in der gegenwärtigen Zeit von allen fceulfötn von Alt und Jung willkommen geheißen werden wird. Der t characlerisirt in der liebenswürdigen Schilderung den populärfk Mann unsere« Jahrhundert«, wie er „zu Hause" ist, er führt um den großen Staatsmann in seiner Knaben und Jünglingen ali Familienvater vor die Augen und bringt dadurch den Vielbewuiidmi» unserem Fühlen und Denken — unserem Herzen näher, so daß oh den „eisernen .scanzler" auch al« Mensch liebgewinnen müssen. Di, dem Aussage beigegebcnen Illustrationen von Alb. Richter eMr» noch den Werth desselben. Außerdem enthält da« Heft dir fori seßung de« spannenden Romanü: Eine Versuchung, von Sop l. Iunghau«; die flott geschriebene hübsche Novelle: Der elfte von Eduard Engel; Schluß de« interessanten Nomanö: Die fol!ntl von Falkenhos, von der Gräfin Battestrem; Aus den Mauern liM afrikanischer Städte, von Ernst Harter!, sowie eine reiche «mch kleinerer Aufsätze. Von dem reichen Bilderschmuck ist besonder» fc vorzuheben ein Lichtdruck nach dem Vautier'schen Bilde ^atedjlialloii außerdem Sicmiradzki^ Ebrigu«; Iasinöki, die Mutter krank; Rosgi' Nordenvkjöld, sowie Sonderland, Lustige Arrestanten. Und so ti,i. pfehlen wir da- reichhaltige, in jeder Beziehung hübsch auflßtftalliK Heftchen auf« Wärmste. Der Preis 50 H — ist im äergltij zu dem Gebotenen ein geradezu lächerlich billiger zu nennen.
Wir meinen, unb alle ruhig denke,.....
Landwirthe werben dieselbe Meinung haben, hier mim/ doch auch fragen: warum läßt sich denn auch ber Übervorthellen, ist er denn hierbei so ganz ohne Schuld daß der Jude immer alle Schuld hat? Wir erinnern °' daß ein Bauer von einem andern eine .Nnh kaufen m' Allein der kauflustige Bauer wollte nicht wegen bec> ^Q| : mit feinen Standevgeuofseu reden, obwohl beide Nachd'^' waren. Der Jude hatte unterdessen die .Nuh ßefamt nun kam der Bauer, der zu seinem Nachbar nicht wollte, zum Juden unb halte das Vergnügen, die Siiiij ihenrer zu bezahlen, als der Jude sie gekauft hatte. Helsen nicht die Bauernvereine, die nur gegen die Hetzen, sondern diejenigen, welche den Bauer auch an j/," eigene Brust schlagen und mea culpa (meine Schuld- / kennen lehren. Und daü thirn nufere Bauernvereine und j lassen sich darin nicht irre machen, weil auf diesem allein da- liebel, welche- bekämpft werden soll, ÖH b Wurzel gefaßt unb au-gerottet werden kann. Es wird U her and) der Mitteldeutsche Partei. Baumwcrejö feine Mitglieder suchen müssen außerhalb des Nheinischen Bauernverein-, des Nass. Banernvercins, ds fllnrhefsischeu Bauernverein-. ,\m Interesse der Blumig vereine und ihrer segen-reichen Wirksamkeit sind diese geschrieben, die nicht ernst und eindringlich genug bauor warnen körnten, politische und fremdartige Bestrebungen w diese nur der Vaudwirthschast und dem Wohle aller Vanb. wirthe dienenden Vereine hpieinzutragen.
Verkehr, £aw». unb vo»k»wirthschaft
Eine Reihe von neuen Anordnnngen der Reichstpch Verwaltung sind geeignet, i» wetteren Kretfen Befriedigung hkM zurufen, weil sie die Erfüllung langgehegter Wünsche barfttlkn. Ss ist zunächst der eine Fortschritt zu verzeichnen, daß die Verstcknr von Flüssigkeiten al« Waarenprobcn erleichtert ist, eine AnocdnuU die namentlich für die Weinhändlcr, die SpriifabrikEntcn u. a.m von großem Nutzen ist. Ferner liegt bereit« dem Bundeöralh bn Antrag vor, die jetzige hohe Gebühr für die PostnachnahmesenduW zu verbilligen und zu vereinfachen. Bisher kamen außer bcm taui- mäßigen Porto von 20 bi« 40 Pfg. noch je 2 Pfg. für jcde Mll oder jeden Theil einer Mark der Nachnahmefumme, mindeftenS M 10 Pfg. zur Berechnung, jetzt soll nur noch da« gewöhnliche PA für die betreffende Sendung nebst einer einfachen Vorzeigegebührm 10 Pfg. sowie die gewöhnliche Gebühr für die Ucbersenduiig M nachgenommenen Betrage« durch Postanweisung erhoben rodln, mit anderen Worten also eine ähnliche Berechnung eintreten, mit fit jetzt schon für Postauftiäge gilt. Der betreffende Antrag ist fN im Bundeürath vorgelegt und an der baldigen Annahme unb ißro wirklichung ist nicht zu zweifln. Angesicht« dieser Fortschritte, btnn Bedeutung für den ganzen Handel und Verkehr nicht zu unleilchW ist, glauben wir auch die Hoffnung hegen und auvsprechen w bürftn daß nunmehr baldigit auch die Verbesserung in der Versendiing M Drucksachen eingesührt werden wird. Bisher beträgt die Gebühr fiii Drucksachen bi« zum Gewichte von 50 Gramm 3 Pfg., über ÖO(Mramo: 10 Pfg. Die Nothwendigkeit, eine Zwischenstufe etnzuführen, foM Drucksachen von k>0 bi« 100 Gramm für 5 Pfg., die über 100 Oroöin: für 10 Pfg. zu befördern sind, hat sich im Lause der Jahre itnina mehr fühlbar gemacht, vor Allem für den Buchhandel und Hit kt> endung von Waarenkatalogen. Der Leipziger Buchhändlervticlii ha! ich mit besonderem Nachdruck alljährlich für diese Forderung au» gesprochen, fast alle Handelskammern hab.n die Berechtigimg do eiben ausführlich dargeihan. Wir glauben, daß jetzt, ruo bk voi genannten Fortschritte bereit« zu verzeichnen sind, auch der M-iM gekommen ist, diese wohl begründete Forderung zu verwirkllihtn, zumal wir nicht bezweifeln, daß durch die Zunahme der Scnbungtn schon binnen Jahresfrist jeder etwaige Ausfall in den Einnahmiu gedeckt sein wird.
— Attr bie Küche. C. ich 0 riengemüse. In dieser no4 gemüsearmen Jahreszeit bilden die Blätter der Eichorte eine schma" hafte, in Deutschland fast unbekannte Speise. Eie wer den in kochenbeui Wasser mit Salz abgebrüht (blanchirt), in einem k nche recht treck«: auvgcpreßt und möglichst fein gehackt. In einer (Safferole fcbuiiln man et» Viertel Butter, gibt einen Löffel Mehl hinzu und löfU 2 bl« 3 Minuten sieben, worauf man die Eicdorie unter tüchtigein llunübrau hiireinihut. Ist alle in ihr enthaltene Feuchtigkeit eingegmigen, gießt man nach und nach so viel Auflösung von Liebig« Fleisch-Mw in Wasser ober auch gute Bouillon daran, daß daü Gtinüse v» gewünschte Eonsistenz erhält. Beim Anrichten läßt man eintiil'Slw guter Butter darin zergehen.
3tvei «feinde der Detterie. (Nachdruck verboten ) siird zwei Mitglieder der Familie Der Schmetterlinge, deren znstände unseren Selleriepflanzen oft nennenüwerthen Schaben N*' fügen, der Schwalbenschwanz und der Kümmelpfeifer, auch schabe genannt. Ersterer, der durch seine Schönheit den, bekannt sein dürste, legt seine Eier mit Vorliebe an die pflanzen. Die leicht kenntliche Raupe ist in der Jugend weißerr Flecken auf dem Rücken und rotben stachelartigen i*"1' wird sie Älter, so färbt sie sich grün mit schwarzen Ringen 3" Monaten Juli und August treibt sie ihr Zerstörungüwerl «ul vr Seiler ieblättern. Viel kleiner, aber weit gefährlicher, ist der -ßll11111 ,,1C Pfeifer, welcher, wie der Name schon sagt, auch die ÄflmmeipWL gerne besucht. Die Raupe ist olivengrün, nur Kopf und l sehr bunt. Schon bald nachdem die jungen Sellertepflnnzen " , fiele Land gebracht sind, legt der Falter feine Eier jur 1 dieselben ab. Häufig wird die Sellerie auch KümmelcuitM ül \, dieselben arg geichädtgt, auch ist da« Absammeln dieser Raupen . schwieriegr wie da« der Schwalbenschwanzraupen, beim f«M D<1
Das €nbe 1 Mische » Mittwoch Nachmittags Stelle vtrpnd
Gießen, bei Großherzoglick
1 ri^s^ zum
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29 NadeH SI meter,
20 Buchen^ meter,
r 247 Fichten-S meter.
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I druch aus de 1 ringen.
Gießen, am Großh. Bk
MiNntttth
Nach! vrrstrigttr ich i Mm--.
DoyhaS, b IvM.Bi tär t, 1 Vl tSlaükastei rokflt 111I1 Waage, I Plaiüm '2 Hobelbä 3 Klriht 4 Wazm
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. _ Naä ollen tnf bem M-willgeSAns Wiltwe geb. GemaikuiiaGt 6lm' 8 3lr 7' ralil eiur 8 3?r?9-
ifhuid) mch Mieden, 23.
Mittwr w . vo, werden an M 27 aste und altes steigert.
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