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Bez.-Bauaufseher.
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dem Licher Feld.
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F. Zöller.
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den und zwar: Maurerarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten Pflasterarbeiten Chaussirarbeiten Steinfahren Steinsetzen Steindecken Wandsteinelieserung Decksteinelieferung
I. A: Bogt.
Ganz wahrhaftige Wetterregeln.
Gtbts im April viel Regengüsse, Dann kriegt man draußen nasse Fuße.
Sind im Mai von Schnee die Felder frei, Isis mit dem Schlittschuhlaufen vorbei.
Wenn um Marien die Sonne sticht, Geh in den Schatten, dann merkst Du's nicht.
Kommt der Regen aus dem Norden, dem kalten, Darfst Du den Schirm nicht nach Süden halten.
Wenn der Rauch ganz senkrecht zur Höhe geht, So darfst glauben, daß der Wind nicht weht, Ist um Johanni große Hitzen, Dann werden Mensch und Thiere schwitzen.
Schret'n um Martini vor Kält die Dohlen, Muht Du den Paletot vom Lethamte holen.
Wenn der Hase feist zu Holze ziehen thut, So laß ihn braten, dann fchmeckl er gut.
Dreht sich der Wind von Süd nach Westen, So beachte dies nicht, das ist am besten.
Zieht früh im Herbst die Lerche fort, Dann findst Du sie am andern Ort.
latten eignend, Eichen-Stämme mit 1,50 Festmeter,
Nadel-Stämme mit 14,31 Festmeter,
Nadel-Derbstangen mit 16,55
Stück Fichten-Bohnenst angen,
,, Elchen-Schnittholz mit 1,37 fm,
„ „ Bau-, Gruben- und Wagnerholz mit 15,34 fm
,, Fichten-, Kiefern- und Lärchen-Bau- und Grubenholz mit
Festmeter-
Zusammenkunft in Abtheilung Hang.
Stamm- und Stangenholz kommt am ersten Tag zum Ausgebot.
Leihgestern, am 27. März 1890.
Großh. Bürgermeisterei Leihgestern.
Heß. 2760
die Zeit nahm, sie irgendwo aus einem Hinterhof zu verscharren. Und mit diesem Gewerbe beschäftigte sich die Stysinski mehrere Jahre! Nicht ein Kind verließ lebend ihre wohlthätige „Krippe" ! Das Bezirksgericht verurtheilte die Stysinski zu drei Jahren Gesängniß und Entziehung aller besonderen Rechte.
* Ueber eine Lebensrettung durch Liebesbriefe schreibt der Milwauker Herold: Austin Texas. In Dallas wurde Dr. Robert Blair des Nachts auf der Straße von zwei Räubern angehalten. Den ersten streckte er mit einem Faustschlage zu Boden. Der andere griff ihn mit einem Messer an und versetzte ihm einen Stich in die Herzgegend. Dort aber trug der Doctor ein großes Packet Liebesbriefe seiner Braut in seiner Rocktasche, welche den Messerstoß aushielten und ihn unschädlich machten. In diesem Falle ist treue Liebe wieder einmal belohnt worden.
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Vevinlschtes.
* Kassel. Ein internationaler Hundeschwindler. Ein sensationeller Monstre-Säiwindel-Prozeß, der besonders
Straße.
Lich, den 26. März 1890.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
2737 __________Walz.___________
Ketzer Versuch bringt dauernde Abnehmer des Holland. Tabak», 10 Pfd. fco. 8 Mk nur bei 8. Becker in Geesen a- Harz. [156
Holzversteigerung.
Dienstag den 1. und Mittwoch den 2. April, Vormittags 9 Uhr ansangend, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachstehendes Holz versteigert werden:
4 Raummeter Nadel-Scheit,
71,91 fm,
197 „ Fichteustangen mit 20,50 fm zu Sparren und Leiterbäumen.
Zusammenkunft Morgens genau 9Vr Uhr aus der Blasbach - Hohen- solmser Chausiee am hohen Damm.
Hohensolms, den 25. März 1890.
Fürstliche Obersörsterei Hohensolms.
Rietsch, Reoiersörster.
Beim Herannahen des Frühlings machen sich in der Familie wie bei dem Einzelnen die verschiedensten Bedürfnisse für die wärmere Jahreszeit gellend. Nun ist es gewiß für Jedermann eben o vortheil- haft als angenehm, feinen Bedarf in einem einzigen bedeutenden und durchaus soliden Geschäfte zu decken. Als solches ist das Versand- Geschäft Mey & Edlich in Leipzig-Plagwitz allgemein bekannt; es hat in der langen Reihe von Jahren <etr seiner Begrün, düng stets bewiesen, daß es immer an dem Grundsätze festhält, nud wirklich gute Maaren zu möglichst niedrigen Preisen zu liefern. Wie wir bestimmt versichern können, verkauft das genannte Geschäft nur direct an das Prtoatpublicum ohne jede Vermittlung von Reisenden, Agenten oder Vertretern. Augenblicklich gelangt von dem Versand. Geschäft Mey & Edlich in Leipzig-Plagwitz der sehr reichhaltig ausgestattete Frühiah*# a 1 a * * 6m?rh auf Verlangen Jedermann unberechnet und portofrei zugeschickt wird. Dieser Katalog enthält eine überraschende Auswahl von allen zur Damen-Eonfectton gehörigen Artikeln und bietet ebenso viel Neues undVorthetlhaftes tn Herrengarderobe, Damen-, Herren- und Kinderwäsche, wie er auch Vielen durch die Vorführung ge« eigneter Gegenstände die Wahl eines passenden Ostergeschenken erleichtern dürfte. Wir können daher Allen, welche in dem einen oder dem anderen Artikel Bedarf haben, nur empfehlen, sich diefA FrühjahrS-Katalog kommen zu lassen.
oi 40 Buchen- und Eichen-Schichthausen.
Der Anfang ist Morgens 9 Uhr am Pflanzgarten an der Hattenröder
Schrff-irach*rchteit.
Bremen, 26. März. [Per tran§atlantiftien Eelegr*] Der Schnelldampfer Ems, Eapitän R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 15. März von Bremen und am 16. März von Southampton abgegangen war, ist gestern d Uyr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Fürjung.Schuhmacher.
In einem reichen Dorfe der Wetteran, worin nur ein Schuhmacher wohnt, W ein neue» Hau» und drei Aecker vn geringer Anzahlungzu verkaufen. L Näheres in der Exped. d. Bl. llö°
steigert werden:
104,6 Raummeter Buchen-Scheiter
141 Buchen- u Eichen-Knüppel f Plattenwald,
oi 147 „ desgleichen Stöcke
4) 3715 Buchen-, Eichen- und Weichholz-Wellen
286 Raummeter Buchen-Reisig,
Siniatag Örn 1 April,
Nachmittags 2'/r Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht auf frei- willigesAnsuchrndas der KasParKappeS Wtitwe und Kinder in Gießen gehörige Wohnhau» ldte Liebigshöhe) in der Nähe der neuen Kaserne, worin schon länger als 40 Jadre eine gut gehende Wirtbschaft betrieben wird, nebst Oeco- nomiegebäuden und circa 15 Morgen Garten und Ackerland, um die Gebäude herumliegend und eingezäunt, öffentlich meistRetend mit dem Bemerken versteigert werden, daß bei annehmbarem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt wird-
Nähere Auskunft ertheilt Herr Karl Brück, Krenzplatz 8.
Gtrßen, 24. März 1890. Grobherzogliches Ortsgericht.
Burkin, reine Wolle, nadelfertig, 1168 ca. 140 cm. breit, ä Mk. 1.95 Pfg- per Meter versendet direct jedes beliebige Quantum das BuxkiN-FabruDepot Oettinger & Co , Frankfurt a. M ■- Musterauswahl umgehend franco.
Holzversteigerung.
Mittwoch bcn 2. April lfd. IS. soll im Sicher Stadtwald, District Plattenwald, Ltndenseis und Kleinhäuserberg folgende» Holz ver-
Bekanntmachung.
Die erledigte Stelle eines Kreis» straßenwarts mit dem Sitz in Lang- Göns soll auf 21. April d. Js. besetzt werden.
Bewerber haben ihre Meldungen unter Angabe von Alter, Wohnort und seitheriger Beschäftigung, sowie Beifügung etwaiger Zeugnisse über frühere Arbeitsleistungen ähnlicher Art schriftlich bei dem Bezirksbauausseher Rohrer in Gießen, welcher über die Dienstobliegenheiten und über die Be- schästigungSdauer weitere Auskunst euheilt, bis längstens 6. April l. IS zu erstatten.
Gießen, 25. März 1890. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen. 2753 v. Gagern.
Holzversteigerung
in der Fürstlichen Oberförstern Hohensolms
am Montag den 31. d. MtS. in den Distrikten Annewald, Grund- wald, Eichelsberg, Scheuernwald, Lappenberg und Buchenberg:
88 rm Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Scheit- und Prugelholz,
7 7 " „ Stockholz,
Hdt. Wellen Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Reisholz L u. II. Kl.,
der Schande einer antisemitischen Vertretung unter allen Umständen bewahrt bleibe.
Nach diesen mit stürmischem Beifall ausgenommenen Worten ergriff Herr Dr. Kübel das Wort, um in ernsten und eindringlichen Worten von der antisemitischen nicht nur undeut- schen, sondern auch unchristlichen Bewegung abzumahuen. Auch ihm folgte Beifall. Nach einer kurzen persönlichen Bemerkung eines anwesenden Soeialdemokraten stellte sich nun ein Herr Müller aus Marburg als Antisemit vor und erregte damit den lebhaften Unwillen der Versammlung. Um Weiterungen bei der vorgerückten Zeit abzuschneiden, wurden dem Redner zehn Minuten Sprechzeit bewilligt, die er zu den be- . kannten Klagen über die Macht der Juden benutzte. Wenn man den Antisemiten vorwerfe, sie bereiteten eine sociale Explosion vor, so bemerke er, daß nicht die Feuerbrande der Antisemiten, sondern die Pulverfässer, welche die Juden voll- gehäuft hätten, daran die Schuld tragen kbnntcn. Stürmische Entrüstung folgte diesen Worten, ans welche Herr Dove unter Heiterkeit und Beifall darlcgte, >vie auch dieser Redner gezeigt habe, dah über die Erzählung jüdischer Anekdoten die Agitation der Antisemiten nicht hinauszukommen wisse. Jedenfalls werde Herr Müller sich heute überzeugt habe», daß das Pulverfaß für deu antisemitischen Feuerbrand nicht in Oiehen stelle. ,
Da Niemand weiter das Wort begehrte, schloß der Vorsitzende nach einem begeistert ausgenommenen Hoch auf den Candidaten und einem ebenso begeisterten Hoch desselben aus Kaiser und Reich die sehr animirt verlaufene Versammlung.
Friedberg, 22. März. In Anwesenheit der Mitglieder der Großh. oberen landwirthschaftlichen Behörde, Regierungsrath Nover und Oeeonomierath Müller aus Darmstadt, des Prosessors Dr. Thaer aus Gießen und der Mitglieder des Aus- sichtsrathes sand heute im Nathhaussaale die Prüfung der Zöglinge der Ackerbauschule statt. Eine große Anzahl von Angehörigen der Schüler und Freunde der Anstalt hatten sich hierzu eingesunden. Die Prüsung erstreckte sich aus folgende Fächer: Chemie und Ackerbau (Landwirthschafts- lehrer Dr. v. Peter), Rechnen und Botanik (Lehrer Felsing), Anatomie und landwirthschastliche Betriebslehre (Landwirth- schastslehrer Engel). Die Leistungen der Schüler waren durchaus besriedigend, wie Negierungsrath Nover besonders hervorhob. Daß dieses Resultat erzielt wurde, verdient um so mehr Anerkennung, als das Lehrerpersonal fast ganz gewechselt hatte. Die Anstalt verliert in dem abgehenden Lehrer Engel wieder einen tüchtigen Lehrer, die ganze Umgegend einen beliebten Redner in den landwirthschaftlichen Versammlungen. Aus dem von Dr. v. Peter als Stellvertreter des für das abgelausene Semester beurlaubten Direetors Dr. Tobisch gegebenen Jahresberichte ersahen wir, daß die Anstalt in diesem Winter im Ganzen von 18 Schülern besucht worden ist. An mehrere Schüler der Oberklasse, die sich durch Fleiß und Fortschritte besonders ausgezeichnet hatten, wurden Bücher als Preise und an alle abgehenden Andenken vertheilt- außerdem hatte Professor Thaer 3 Bilder seines um die Landwirthschast so sehr verdienten Großvaters zur Vertheilung überwiesen. Zum Schlüsse sorderte Kreisrath Dr. Braden die Schüler auf, die in dieser Schule erworbenen theoretischen Kenntnisse nun auch draußen in die Praxis umzusetzen und ihren Gemeinden durch Unterstützung der Bestrebungen, die daraus ausgingen, die Landwirthschast zu sördern, mit gutem Beispiel voranzugehen. Mittags vereinigten sich die Schüler, deren Angehörige, sowie die Lehrer und Freunde der Anstalt zu einem gemeinsamen Mahle im Hotel Trapp.
Mittwoch den 2. f.
Nachmittags 5 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Wieseck nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in den Accord gegeben wer* veranschlagt zu 36 JL 50 4
„ „ -Knüppel,
45 „ „ 'Stöcke,
13490 Nadel-Wellen, hierunter 1300 lange Wellen, sich zu Spalier-
Jäger, Jagdliebhaber und Forstbeamte interessirt, gelangte nach zweitägiger Verhandlung vor dem hiesigen Gerichte zum Abschlüsse. Vor den Schranken stand ein junges bartloses <
Männchen, klein, blaß und schmächtig, einige 20 Jahre alt, anqeklagt des rasfinirtesten Hundeschwindels tn einigen । 30 Speeialanklagen. Derselbe heißt Julius Fricke und bezeichnete sich aller Welt gegenüber als „Förster und Hunde- , züchter", obwohl er keins von beiden war. Früher Fors^ praetikant, war er im Examen durchgesallen und verlegte sich ■ nun in den letzten Jahren aus den Handel mit Jagd- und Luxushunden. Heiwar das ein ergiebiges Feld. Er ließ in allen Fachblättern alle möglichen Rassehunde mseriren (um sachmännische Ausdrücke war er nicht verlegen) oder er machte aus solche Gesuche Offerten- er hatte immer den gesuchten Hund aus Lager, d. h. aus dem Papiere, denn in Wirklichkeit kaufte er alle Hühner-, Schäfer-, Hofhunde re. der ganzen Gegend auf, bezahlte wenige Mark dasür (2, 3, 5 re. Mark) und setzte sie dann unter den verlockendsten Anpreisungen an Hundeliebhaber in allen Gegenden Deutschlands für den 20sachen Preis, für hunderte von Mark ab. Er verschickte schlauer Weise diese edlen Rassehunde, die kaum die Jagd gesehen und dem dümmsten Bauer nicht mehr gut waren, die Hühner vom Hose zu jagen, unter Nachnahme ab. Aus diese rasfiuirte Weise hat Fricke in den Jahren 1888/89 einige drelßigtausend Mark in solchen Hunden umgesetzt. Er „exportirte" seine Jagdhunde nach Oesterreich-Ungarn, Rußland, Rumänien, Italien re. Er verstand es aber auch aus dem FF, dem gewöhnlichsten Hoshund die wunderbarsten Eigenschasten anzudichten. Ja es grenzt geradezu ans Märchen- haste, was die Hunde alles thuu sollten, und bei Verlesung der Offertbriefe herrschte fortwährende Heiterkeit im Gerichtssaale, der selbst der Gerichtshos sich nicht entziehen konnte. Einem Hund, der kaum Zähne hatte, 3/4 Jahr alt war, dichtete er ein „eolossales Zangengebiß" an, ferner sollte er „aus den Mann dressirt sein" (war ein fußgroßer Hoshund) und „des Nachts den Dachs im Mondenscheine stellen . Dabei war es eine Hündin, die nicht einmal stubenrein war. In den meisten Fällen verlauste er Hündinnen für Rüden re. Als seine Schwindeleien entdeckt wurden — die Wenigsten haben nur Anzeige erhoben — wurde er verhaftet, entsprang aber aus dem Gesängnisse und entkam nach der Schweiz. Aus Ersuchen der deutschen Behörden wurde er jedoch aus- qeliefert und hier zu 3Vs Jahren Gesängniß verurtheilt.
* Warschau, 19. März. Die vom Massenkindsmord lebenden Weiber scheinen in Polen ziemlich verbreitet zu fein, wie ein Proeeß zeigt, der das Bezirksgericht zu Petr o k o w beschäftigte. Die Czenstochower Kleinbürgerin I. Stysinski hat wiederholt gegen Bezahlung von 3 bis 5 Rubeln neugeborene Kinder ausgenommen, welche nach ein paar Tagen starben. Nach Aussagen der Nachbarn ließ die Stysinski die Kinder, die sie schon seit Jahren und oft mehrere auf einmal in Pflege nahm, hungern, nährte sie selten mit Schwarzbrod- zulpeu und bettete sie unter einer Bank auf faulem Stroh, von wo ein übler Geruch ausging- einige Tage nach der Ausnahme starben gewöhnlich die Kinder- beerdigt wurden sie selten- die Leichen verschwanden gewöhnlich. Di^Stystnski ließ ungern andere Personen ihr Quartier betreten. Beim Tode der Kinder äußerte die Stysinski nicht selten: „Es ist kein Unglück, für einen gestorbenen Denkart (Bastard) werden Hunderte neuer fein!" ein anderes Mal sagte sie: „Mem Gewerbe ist ein vorteilhaftes, in drei, vier Tagen verdiene ich mehr, als ein Anderer in drei, vier Monaten! Die Mütter tröstete sie, indem sie sagte: „Bei mir geht es so: zwei, drei Tage — und es stirbt, dann bist Du srei. Wenn Du willst, stirbt's auch in einem Tage — nun ja, das kostet aber mehr, ca. 20 Rubel." Einem Kinde, das nicht aushörte zu schreien, riß sie mehr als die Hälfte des Ohres ab. Die kleinen Leichname der Kinder lagen nackt, schmutzig mehrere i Tage unter der Bank, bis die „Engelmacherin" sich endlich
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Gießen, den 27. März 1890.
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