Einzelbild herunterladen

inzielles.

Achv. 29. Januar.

M Bern Abend Herr gekündigten Vortrag über ib Akterßverfilherung vom heilte in seinem ca. süns- itlichste aus dem Gesetze, ;en= undUnjallverficherung der Kaiserlikben Botschaft s Unjallverstcherungsgeietz n arbeite <««* fi Gewährung einer tLnd r M iu bewahren, lo räversicherungsgesch dm im Alters erwerbsunfähig 'nhall durch «»hrMg -' eiW *3 Zweckes Sin?, ** t werden, i°iern r b hfiTS'*a' ,iflt CC des R-ichS »nsberechlM {(eltlt

Unfattf; » [«fern f«61 rittm »^V.^olibcnrente. j di- di-

g-Mhr' igknt °°^ 'J£ Unf«^ * Cbeibcn^ eten il>- .,Znen ®«rteie ! ootgcif6'11 gt beträgt tauW^ 8eitt«8s|I '

SÄSSS n-n J"vnl'd^ h KbBNt Ä0«bttnUQUfrf)ufi ö0" Irlich di-t°-^

' rie siÄerl/"

.,,«*>S-*

«. ** D-r SB50|,fettn.

dar k«t *fe de^ ..

!5

'"«leiben

«L *'C* >» '»=i9er^tnb«- Di- bttbXb(1' B°n- ifh>« Ä ^hl

Nonen " korben h Ans u, $E bent Mmen u'^tui,9 rt. . AUdftanb.

»"Lx/L c prhrtfi e Montane

*» 3m Ne

»tdergehM Druckt habe, bie L' ""'«hamn tvL

Ke Be- l'-MJtt mahlgeneigt Ä?"inbertrancn. tajt asterretchisch« lanünfung der Aata- grünbet. Die erwähnte Sterlingen des beider- " and bie Frage, bett b°s Soll-, Münz- und Solibantät des wurde beeinträchtigt

Uich des Geburtstages gestern der Botschafter Nächtigte Billaume zum owpalais geladen, en gesttigen sechs Neu- egierung gewählt. Der ung von Unruhen blieb oller Ordnung.

das Repräsentantenhaus seidene Bänder mit , belegt worden,- durch en dieselben bisher nur

^ätzc jährlich 300, 500, 720 und 960 Mk. betragen; ent- ' sprechend diesen Lohnsätzen und den auf Grund dieser er­hobenen Beiträge wird auch die Rente bemessen. So bc rechnet sich die Invalidenrente schon nach 10 Beitragsjahren auf 119.40 Mk. in der 1. Klasse, 138.20 Mk. in der 2., 152.30 Mk. in der 3., 171.10 Mk. in der 4. Klasse - sie erreicht ihren Höchstbetrag nach 50 Beitragsjahren mit 157, 351, 321.50, 415.50 Mk. Die Altersrente beträgt nach 30 Beitragsjahren 106.40 Mk. in der 1., 134.60 Mk. in der 2., 162.80 Mk. in der 3., 191 Mk. in der 4. Lohn­klasse. An Beiträgen sind von den Arbeitgebern und Ver­sicherten zusammen zu leisten in der 1. Lohnklasse 14 Pf., in der 2. Lohuklasse 20 Pf., in der 3. Lohnklasse 24 Pf. und in der 4. Lohnklasse 30 Pf. pro Woche. Die Entrich­tung der Beiträge erfolgt gegen Abgabe von Marken, die bei den Postanstalten, sowie anderen noch zu bestimmenden Verkaufsstellen zu haben sind. Diese Marken sind in Jahres­karten einzukleben und werden die vollbeklebten Karten an diejenige Versicherungsanstalt eingesendet, bei welcher der Versicherte das erste Mal eingetragen wurde. Zu anderen Zwecken, als zum Einklebcn der Marken, dürfen diese Karten nicht verwendet werden, besonders unterliegen Vermerke in denselben über Führung und Leistling des Arbeiters einer Ordnungsstrafe. Wenn während vier aufeinanderfolgenden Jahren für weniger als 47 Wochen Beiträge entrichtet wor­den, erlischt das Recht auf Bezug von Rente. Stirbt ein Versicherter, für welchen für 5 Beitragsjahrc Beiträge ge­leistet wurden, ohne daß er in den Genuß der Rente ge­treten, so kann den Hinterbliebenen die Hälfte der entrichteten Beiträge zurückerstattet werden. Als oberste Behörde in Sachen der Jnvaliditäts- und Altersversicherung gilt das Reichsversicherungsamt, welches durch ein besonderes Rech­nungsbureau erweitert wird, sonstige Organe sind die Landes­versicherungsämter, die Schiedsgerichte und die mit der Ueber wachung des Gesetzes betraut werdenden örtlichen Behörden, Bürgermeistereien re. Die ziemlich zahlreich Erschienenen folgten den Ausführungen des Herrn Dr. Dietz, der am Schluffe seines Vortrages der Hoffnung Ausdruck gab, daß auch das Alters und Jnvaliditätsgesetz zur Herstellung und dauernden Erhaltung des socialen Friedens beitragen werde, mit sichtlichem Interesse.

Es war wieder ein schöner Beweis ernsten Strebens und freudigen Eifers, was am verflossenen Sonntag der musikalische Theil der Abendunterhaltung des Sängerkranzes bot. Wer im vorigen Jahre Gelegenheit gehabt, die Ent­wicklung dieses Vereins ein wenig zu beobachten, wird gewiß die beharrliche Energie des Dirigenten, Herrn Dr. Haym und sämmtlicher Mitglieder bei Verfolgung des gesetzten Zieles anerkennen. Nur so war in so kurzer Zeit ein solcher Auf­schwung möglich! Gewiß trägt auch die fröhliche Begeisterung, die Herr Haym bei den Mitgliedern so reichlich für das Unternehmen zu erwecken weiß, bedeutend zu diesem Auf­schwünge bei.

Auf die dermalige Aufführung nun hat der Verein wieder vollauf Ursache, stolz zu sein. War das Programm auch nicht so mannigfaltig wie vor ungefähr zwei Monaten ge­staltet, so zeugte doch seine Wahl wiederum von dem Be­streben, den Anforderungen der Kunst sowohl, ivic dem berechtigten Unterhaltungsbedürfniß gleichmäßig Rechnung zu tragen/ Den populären Theil repräsentirten die schönen Volkslieder für gemischten Chor von Reichardt:Der Baum im Odenwald" und's Vlumcli", worauf noch das ergreifende ^Des Mädchens Klage" zugegeben wurde, außerdem die MännerchöreAch Elslein, liebstes Elsleiy" von Kunz und das allbekannteAennchen von Tharan". Von hinreißender Wirkung aber waren der gewaltigeAltdeutsche Schlacht- gesaug" vvu Rietz, den wir mit Clavierbegleitung schon früher Dom selben Verein zu hören Gelegenheit hatten, und das ergreifende, feierlich ernsteDankgebet" aus den altnieder­ländischen Volksliedern von Kremser, beide für Männerchor mit Orchesterbegleitung, ebenso die cffectvollen Brambach'schen LiederAbend am Rhein" undFröhliches Fest am Rhein". Die Solopartieu setzten sich aus den drei Liedern von Haym (für Tenor):Einen Brief soll ich schreiben",Du bist die Blume mir am Hag", und dem reizend neckischenNelken", dann derArie aus den Jahreszeiten" von Haydn (für Bariton) und demDuett aus Martha" von Flotow (für Tenor und Baß) zusammen. Die Wiedergabe sämmtlicher Chöre zeichnete sich durch Reinheit, sorgfältige Abtönung der Schattirungen und große Klangschönyeit aus, wobei besonders die Damen in den gemischten Chören trotz der Kürze ihrer Mitwirkung Lob verdienen, werrn auch die WirktNtg des ersten Liedes durch anfängliche Zaghaftigkeit ein wenig beeinträchtigt wurde. Die Solovorträge von Herrn Haubach (Bariton) und Herrn Blersch (Tenor) haben nicht zum wenigsten zur

schönen Gestaltung des Concens beigctragen. Auch sei das durch einige künstlerische Kräfte verstärkte Orchester, das diesmal zum ersten Male mitwirkte und das Programm durch die Mendelssohn'sche OuvertüreHeimkehr aus der Fremde" eröffnete, anerkennend erwähnt.

Ein besonderes Verdienst erwirbt sich Herr Dr. Haym dadurch, daß er dem echten, schlichten Volksliede bei den Auf­führungen seines Vereins eine so hervorragende Stelle ein räumt. Denn so allein daö sei an dieser Stelle einmal ausgesprochen kann dasselbe, das doch mehr und mehr der Vergessenheit anheimfällt, dem allgemeinen Derftändniß wieder- näher gebracht werden und die erziehende Wirkung, die ihm ebenso gewiß, wie jedem classischen Musikwerke zugeschricben werden muß, ausüben. Es wäre sehr erfreulich, wenn Herr Dr. Haym auch ferner dieser besonderen Art der Musik seine aufmerksame Pflege zuwenden wollte, und wir sind überzeugt, daß ihm dann nicht nur seine Sänger Dank wissen.

Wie immer schloß sich an die musikalische Aufführung eine längere Tanzunterhaltung, die, durch eine sehr heitere Frantzaisc ausgezeichnet, nicht wenig zum fröhlichen Verlaus des Festes beitrug. Dem Vereine aber wünschen wir auch in diesem Jahre von Herzen Gedeihen und hoffen, daß es ihm bald gelingt, auch das letzte Ziel, das er erstrebt, zu erreichen. K-

Theater. Am Freitag wird die Gastvorstellung des Fräulein Toni Tusch vom Frankfurter Stadttheater und des Herrn S i e g m a n n aus Hanau erfolgen und zwar zum Benefiz für unseren um die Aufführungen imNeuen Theater" durch die tresflichc Dircetiou des musikalischen TheilS so vcr dienten Herrn Capellmeister Richard Lerch. Gegeben wird zunächst eine zweiaetige Operette (Versprechen hinter dem Herd") und daraus ein Singspiel.

Wie mehrfach berichtet wird, sind zur Zeit eingehende Berathungen im Gange, um eine zahlreiche Betheiligung der hessischen Landwirthe an der großen Ausstellung, welche die Deutsche landwirthschastliche Gesellschaft im Juni d. Js. in Straßburg veranstalten wird, zu erzielen. Die Groß- herzogliche Regierung scheint nicht abgeneigt, durch Bewilligung bedeutender Summen ihrerseits zu bethätigen, welche Wichtig­keit sie solchen Veranstaltungen beimißt. Gewiß wird die hessische Landwirthschast, wie dies in den letzten Jahren so häufig der Fall war, auch in Straßburg ihr engeres Vater­land würdig und erfolgreich vertreten.

Nidda, 28. Januar. Herr Gutsbesitzer Sch lenke zu Gießen, welcher von den Vertrauensmännern der national liberalen Partei als Candidat für den 1. hessischen Wahlkreis ausgestellt wurde, wird nächsten Sonntag, den 2. Februar, Nachmittags 2i/2 Uhr, hier im Saale des Gambrinus seinen Wählern sich vorstellen und sein Programm entwickeln. Am Abend vorher wird Herr Schlenke in Echzell sprechen. Eine Versammlung der Mitglieder der nationalliberalen Partei findet am Mittwoch den 29. Januar statt.

Vermißtes»

* Mainz, 28. Januar. Wie das bei den fortgesetzten Niederschlägen gar nicht anders zu erwarten, steigt der Rhein noch immer. In den letzten 24 Stunden ist daö Wasser um nahezu 25 Zentimeter gewachsen. Heute im Laufe des Tages wurde nur ein geringes Zunehrnen beob­achtet, wogegen während der Nacht das Steigen ein ziemlich beträchtliches war. An einzelnen Stellen werden eben die Ufer hier leicht von dem Wasser überspült. Die von aus­wärts heute hier eingelaufenen telegraphischen Wasserstands nachrichten lauten: Oberrhein langsam steigend, Obermain, Reguitz und Saale steigend, Mittelmain langsam fallend, Neckar (Nachricht von Wimpfen) stark steigend. Auf der Mainstrecke von Frankfurt abwärts sind die Ufer größteu- theils überschwemmt.

* Mainz, 28. Januar. Wie bei den Schreinern, ist auch bei den Metallarbeitern eine Lohnbewegung im Gange. Begründet wird dieselbe durch die Preissteigerung der Lebensmittel und Cousumtiunsartikel.

* Aus Nheinhessen, 28. Januar. Zur Wahl beweg ung. In einer gestern zu Worms stattgehabten Versammlung der Vertrauensmänner der Centrumspartei wurde OberlandcLgerichlürath Dr. Frank in Darmstadl zum Caudidaten für den Wahlkreis Worms-Heppenheim proelamirt. Neben Dr. Frank candidiren in dem genannten Wahlkreise Professor v. Marquardsen (nationalliberale Partei) und der Soeialdemokrat Schuhmacher Berthold von Darmstadt. Aus dem Wahlkreise Bingen Alzey verlautet, daß die Een- trumspartei keinen eigenen Caudidaten aufzustellen gedenke und schon bei dem ersten Wahlgange für den Caudidaten der

deutschsreisinnigen Partei, Dr. Ludwig Bamberger, einzutreten beabsichtige. Im Wahlkreise Maiuz-Oppenheim sind bis jetzt nur die Caudidaten der socialdemokratischen und CentrumS panei proelamirt. Für erstere candidirt Landtagsabgeordneter Jöst und für letztere der seitherige NeichstagSabgeordncte N. Racke. Die nationalliberale Partei hat sich noch nicht über einen Caudidaten schlüssig gemacht. Die demokratische iind deutschsreisinnige Partei werden Feine eigenen Caudidaten ausstellen und wahrscheinlich für den Centrlimseaudidateli ein treten. Wie die Verhältnisse liegen, dürfte sich in Rhein Hessen folgendes Wahlresultat ergeben: Mainz-Oppenheim Racke (Zentrum), Bingen Alzey Dr. Bamberger (deutsch freisinnig), Worms-Heppenheim v. Marquardsen (national liberal).

* AnS dem Nheingau, 28. Januar. Im Hinblick aus die von Wolfgang Kirchbach in derGegenwart" an dem Niederwalddenkmal geübte abfällige Kritik soll, wie ver­lautet, Pros. Schilling ein Projeet ausgearbeitet haben, bei welchems durch einen gewaltigen Terrassknvorbau der kops­verrenkende Sehwinkel beseitigt werden soll.

* Während die Krankenkassen aller Art, sowohl die freb willigen wie die durch Ncichsgesetz begründeten, in Folge der massenhaften Influenza-Erkrankung ganz außerordentlich hohe Krankenrente zu leisten hatten, hat der in Berlin bestehende Kranken- und Sterbekasse VereinEinigkeit", welcher nur Bühnen-Angehörige zu Mitgliedern zählt, die Influenza als Epidemie" erklärt, für die er nach den Statuten zur Zahlung eines Krankengeldes nicht verpflichtet sei. Die da von Betroffenen und das sind so ziemlich alle Versicherten wollen versuchen, ob sie mit einer gemeinsamen Beschwerde bei dem Vorstand ein anderes Ergebnis; erzielen, eventuell dürsten zahlreiche Austritte aus derEinigkeit" bevorsteheu.

* Die Ergebnisse der Pariser Weltausstellung. In Paris hielt dieser Tage der Vorsitzende einer dortigen Gewerke Syndikatskamme'r, Neymarck, einen Vortrag, der die Frage: Welchen Gewinn hat Frankreich der Weltausstellung von 1889 zu verdanken?" beantworten soll. Der Redner hatte für seinen Vortrag sowohl daö gesammte amtliche Material, als auch alle in den Blättern oder sonstwo erschienenen Mit theilungen verwerthet, und so ist es ihm gelungen, den Menschen- und Geldzufluß nach Frankreich während der sechs Auöstellungömonate Mai bis October in ziemlich genauen Ziffern sestzustellen. Was zunächst die erhöhten Einnahmen der öffentlichen Kassen betrifft, so hat sich für die Bank von Frankreich während der 'genannten Zeit eine Mehreinnahnte von 282 Millionen, für die übrigen Bank und Creditanstalten von 91 Millionen Franken ergeben; die Eisenbahnverwaltungen verzeichneten eine Mehreinnahme von 66 Millionen, die Pariser Oetroi-Verwaltung von 11 Millionen. Rechnet man zu diesen 450 Millionen noch den Mehrertrag der budgetarischen Staatseinnahmen, so wird zum Mindesten eine halbe Milliarde erreicht werden, lieber den Fremdenzufluß vom Auslande während der Ausstellung gibt* der Vortrag folgende Zahlen an: Es haben die Ausstellung besucht rund 150000l) Aus­länder, darunter 380000 Engländer, 225000 Belgier, 160000 Deutsche, 38000 Italiener rc. Diese Zahlen weichen nur wenig ab von denjenigen, die gegen Ende des vorigen Jahres veröffentlicht worden sind. In diesen 1 l/2 Millionen Ausstellungsgästen sind natürlich die Besucher aus der Provinz nicht einbegriffen; die Zahl derselben wird sich kaum genau feststellen lassen. Weiterhin führt der Redner die folgenden schon mehr oder minder bekannt gewordenen Einnahmen der Verkehrsanstalten auf: Die Omnibus Gesellschaft erzielte eine Mehreinnahme von 4 Millionen, die Gesellschaft der vereinigten Droschkenbesitzer 31/3 Millionen, die Gesellschaft der Seine' Personen Dampfer 1 V? Millionen, Angaben über die Mehr­einnahmen der Seeschiffs Gesellschaften sind noch nicht bekannt geworden. Einen sehr großen Gewinn haben die Theater in Paris der Weltausstellung zu verdanken. Der gesetzmäßig an die Kasse der öffentlichen Armenpflege zll entrichtende Beitrag der Theater (10 Proccnt der Einnahmen) hat im Ausstellungsjahre 1 086 755 gr. mehr betragen als im Jahre vorher; die Theater haben sich demnach einer Mehreinnahme von 10875000 Fr. zu erfreuen gehabt.

Schiffsnachrichten.

Bremen, 27. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Saale, Eapt. H. Richter, 00m Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 15. Januar von Bremen und am 16. Januar von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 27. Januar. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampwr America, Capt. A. Kohlmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 11. Januar von Bremen abgegangen war, ist gestern Vormittag wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Heichelheim'sche Stiftung.

Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 an eine in Gießen wohnhaste würdige und bedürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 15. Februar d. I. auf unserem Bureau entgegen genommen-

Gießen, den 29. Januar 1890.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 892

Gertrudisbrunnen.

Natürlich koljtensaures Mineral-Wasser.

Labetrunk für Gesunde und Kranke.

Empfohlen von vielen ärztlichen Autoritäten sowohl in In- wie Ausland. Zu haben in Gießen bei Frau L. Kalkhof Wwe., Seltersberg.

Genannte Firma wird jederzeit in der Lage sein, dem vorhandenen Bedarf zu entsprechen. Ä

833 Fürstliche Brunnen-Verwaltung.

Mk. 11-12000

auf gute erste Hypothek baldigst zu leihen gcfud)t»

Offerten eub A. E, 100 an die Exped

d. Bl^ erbeten.__[876

20,000 Mark

auf erste Hypothek per 1. Mai ob. später

zu leihen gesucht.

Offerten unter H. J. an die Expedition

d. Bl. erbeten-[869

3urfln|er(touiifls von «all- und GesellschaftAkliidern in und außer dem Hause empfiehlt sich

Ä. Frteße. Caplansgasse 21.

Für eine kleine Oeconomie wird per

1. März ein Bursche mit guten

Zeugnissen gesucht. [865

Von wem? sagt die Exped. d. Bl.

888] Gesucht ein brave«, tüchtiges Mädchen in einen kleinen Haushalt.

Zu erfragen in der Exped. d. Bl.

369

ä Mk. 1.75 die ganze Flasche, 1.10 die halbe Flasche.

Deutsche Schaumwein-Fabrik

Wachenheim (Rheinpfalz)

empfiehlt ihre patentirten aus reinem Naturwein ohne Zusätze von Spirituosen und ohne Einpumpen von Kohlensäure hergestellten, von ärztlichen Autoritäten günstigst begutachteten Schaumweine

Internationale Ausstellung Cöln a. Rh. 1889 : G o 1 <1 e n c Medaille.

riedr. Ls$o in Giessen

744] Ein braves tüchtiges Mädchen per 2b. Mär- gesucht

Näheres in der Exped. d. Bl-________

569] Größeres BereinSloeal ab­zugeben.__Stadt lkaffel.

648] 3800 Mark auf zweite Hypothek zu leihen gesucht.

Näheres in der Exped. d. Bl-

ßmvt cFiocA/Gacfr.

2M>8

Königs-Reisstärke

<5oAyvv^aX ewwv 8>tätAcn

9«» «nvpfwMt