Dienstag den 28. October. Gietzenev Anzeiger. Beilage zu Rr. 251. - isso.
die
bis
S935
Heldmann.
noch
Abtheilung B würden
schon am 18. November zur
und
I. A.: Schlosser.
20'i.^ 159.4
Jeilgeöolenes.
140 50
für Beerenwein.
8686
8727
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B C D
153
122
110
Mark
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B 41 pCt.
C 33pCt.
D 30pCt.
auf meine Veranlassung an- in größeren Schweineheerden
89^ oM
7950
raffe.
'chaft nut
von 6 bis 8 Uhr.
Gießen, den 10. October 1890.
Im vormundschaftlichen Austrag:
Louiö Rothenberger,
Die Nähabende am Dienstag jeder Woche sind ausschließlich für Frauen und bereits conssrmirte Mädchen (Dienstmädchen, Fabrikarbeiterinnen u. s. w.) bestimmt und werden daher
Abends von V2S Uhr an gehalten. Anmeldungen dazu werden im Local selbst, im alten Rathhause, entgegengenommen. 8466
Die jüngeren Mädchen versammeln sich, wie bisher, Freitag Abends
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Die Ergebnisse mehrerer gestellter practischer Versuche
121-81 425 2^
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haben mich in der hier entwickelten Ansicht über die Fütterung mit ganzem und zerkleinertem, trockenem und nassem Futter bestärkt und es füttern im Schleswigschen verschiedene Wirth- schasten nach den hier entwickelten Grundsätzen. Bereits vorbereitete weitere Fütterungsversuche sollen uns über verschiedene Fragen Auskunft geben.
Ich habe die feste Ueberzeugung, daß jährlich ansehnliche Summen infolge falscher Zubereitung der Futtermittel für unsere Haussäugethiere verloren gehen und es ist für mich zweifellos, daß allein schon durch Verlassen der bisher allgemein üblichen Naßsütterung, sowie der Verabreichung von gekochtem Kraftfutter an Schweine und Uebergang zu der angedeuteten Fütterungsweise enorme Mengen an Kraftfutter in der Schweinehaltung erspart und gleichzeitig die Gesundheit, die Constitutionskrast, besonders die Seuchenfestigkeit der Schweine erhöht werden könnte.
Ich schließe dieses Referat mit der Bitte an die Herren Collegen, meine Ansichten zu prüfen und — wenn richtig befunden — verbreiten zu helfen zum Wohle der Land- wirthschaft.
Nachträglich füge ich noch hinzu, daß Versuche, die neuerdings auf Veranlassung von Prof. Dr. Thaer - Gießen von Jnspector Erb auf Kolnhausen ausgeführt wurden, sowie die kürzlich mitgetheilten Versuche von Dr. Krauß-Füchten ebenfalls für meine Fütterungsweife sprechen. In letzterem Versuch nahmen die beiden Schweine, welche das Futtermehl trocken erhielten, in 2'/2 Monaten 210 Pfund, die dagegen, welche eingeweichtes, nasses Schrot erhielten, nur 120 Pfund zu. Diese große Differenz wird kaum ihre Ursache allein in der Art der Verabreichung und Zubereitung des Futters I haben.
j Im Interesse der Sache bitte ich um gütige Mittheilung ! diesbezüglicher Studien und Erfahrungen.
Ausverkauf von Potstermöbeln.
Wegen Bauveränderung meines Lagers gebe ich 16 eomplete Polstergarnituren, sowie 30 St. Sopha und Divan in modernster und solider Ausführung in Seide-, Frise,, Plüsch- und Gobelinstoffen, sowie mehrere Speise- und Schlafzimmereinrichtungeu in Eichen und Nußbaum zu FabrikationSpreisen ab. [7640 Möbelfabrik von Carl Srückrath, Asterweg 47.
Schrotes auffallend sichtbar war. Bei dem allmählichen Uebergang zur trockenen Schrotfütterung besserten die beiden Ferkel sich- sie holten Abtheilung A aber nicht ein.
Bis zum 18. November erhielten die Ferkel nur geringe Mengen Butter- und Magermilch, später bis zu Ende der Versuchsperiode dagegen reichlichere Gaden- die verschiedenen Abtheilungen erhielten immer gleiche Mengen Milch.
Der Gesundheitszustand war bei allen Ferkeln gut, jedoch zeigten die beiden Thiere der Abtheilung A den besten Lebensturgor, ihre Haut und Borsten glänzten, ihre Muskeln sühlten sich derb und fest an- ähnlich verhielten sich die Thiere in Abtheilung D, dann folgte Abtheilung C, während die Ferkel der Abtheilung B bis zum 18. November geringere Lebensenergie äußerten: Haut und Haare waren glanzlos, der Bauch etwas ausgetrieben- gleich nach Aufnahme der eingeweichten Schrotration fröstelten sie und verkrochen sich unter die Streu. Später, als sie trocknes Schrot erhielten, hörten die ebengenannten Erscheinungen aus und ihr Lebensturgor kam dem der übrigen Abtheilungen immer näher.
Abtheilung D wollte Anfangs die ganzen Bohnen, die vom 18. November an der ganzen Gerste zugesetzt wurden und recht trocken und hart waren, nicht aufnehmen, gewöhnte sich jedoch bald daran. Auffallend war die starke Entwickelung der Kaumuskeln, wodurch die Form des Kopfes verändert, viel dicker und kürzer erschien.
Der Grund dieser Erscheinung ist natürlich in dem starken Gebrauch der Kaumuskeln behufs Zerkleinerung der ganzen Körner zu suchen.
Bei Abtheilung B waren die Kaumuskeln am geringsten entwickelt. Hieraus folgt auch, daß man an ältere Schweine, die bisher eingeweichtes Schrot erhielten, keine ganzen Körner verabreichen darf, indem ihre Kauwerkzeuge zu wenig ausgebildet sind.
Die Production von 500 kg Lebendgewicht (excl. Aufwand für Milch) belief sich, auf die Zeit bis zum 5. Januar
in Wirklichkeit noch mangelhafter ist, als durch die Viehwaage constatirt werden kann, indem die Mastproducte schlechterer Qualität, wasserhaltiger sind.
Bei einer Annahme, daß 500 kg Lebendgewicht 370 Mark kosten, betrugen die Productionskosten im Ver- hältniß zum Preis bei
Abtheilung A 36 pCt.
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Akber die Zubereitung dcs Kraftfutters für Schweine.
Aus einem Vortrag, gebalten von Prof. Dr. Brümmer in Jena auf der 62. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte in Heidelberg.
Der Versuch, welcher mit acht gleichmäßig entwickelten Ferkeln eines Wurfes vorgenommen wurde, bestätigte die Richtigkeit der schon früher von mir ausgesprochenen Ansicht, daß ca. von der 6. Lebenswoche an, wo der zweite, dritte und oftmals auch der vierte Backzahn vorhanden, bis zu einem gewissen Alter es angezeigt ist, an Schweine ganze Körner zu verfüttern. In den letzten Wochen des Versuches, welcher sich von der 6. bis 27. Lebeuswoche erstreckte, bemerkte man allerdings einzelne, früher nicht beobachtete, unzerkleinerte Körner im Koth. Die Ursache hiersür kann aber auch in momentanen Störungen im Gebiß zu suchen sein, so z. B. erscheint der fünfte Backzahn bei frühreifen Rassen oftmals Ende des 7. Monats, während die Eckzähne locker werden und bald wechseln, so daß bei längerer Fortsetzung des Versuchs vielleicht keine ganzen Körner mehr sichtbar geworden wären. Uebrigens hängt die Sorgfalt des Kauens besonders bei über sechs Monate alten Schweinen wesentlich von der Art der Verabreichung der ganzen Körner ab, so daß ein Verlust an Körnern.zweifellos ist, wenn man die vorhin angegebenen Vorschriften unbeachtet läßt. Die Sorgfalt des Kauens nimmt ab, wenn die Futteraufnahme in großen Bissen geschieht oder den Körnern gar Flüssigkeit zugesetzt wird und Thiere sehr hungrig sind.
Die Ferkel wurden in vier Abtheilungen vom 1. October 1. Februar gefüttert. Es erhielt Abtheilung
A grob gefchrotene Gerste in trockenem Zustande, B eingeweichtes Gerstenschrot, C eingeweichte ganze Gerste,
D trockene ganze Gerste.
Vom 18. November an wurde die Hälfte Gerste durch Pferdebohnen ersetzt und dem Versuch entsprechend theils in geschrotener, theils in unzerkleinerter Form verabreicht. Die Abtheilung B erhielt vom 1. November an das Schrot ebenfalls trocken, weil die beiden Ferkel dieser Abtheilung in der kurzen Zeit vom 1. October bis 18. November, also in kaum sieben Wochen, hinter den bei den Ferkeln der Abtheilung A bereits weit zurückgeblieben waren — trotzdem fie^ reichlich 5 kg Schrot mehr verzehrt hatten — so daß der Verwalter Thomsen weitere Verluste gern vermeiden wollte, zumal schon für jeden Laien der ungünstige Einfluß des eingeweichten
Beste ee
Taschentuch-Parfums in decorirten Gläsern und offen zum Auswiegen empfiehlt
8310] Otto Drogenhandlung.
Die Productionskosten für höhere gewesen sein, wenn nicht . , trockenen Fütterung übergegangen wäre. Ferner ist auch noch anzunehmen, daß die Fütterung mit eingeweichtem Schrot
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152.50
und 1 großer Salottteppich.
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Gerichtstaxator.
Dienstag den 28. October, Vormittags von 9 Uhr an, ist die Wohnung zur Besichtigung der Versteigerungsgegenstände offen.
Nur schriftliche Aufträge können berücksichtigt werden.
Montag den 27. October im großen Saal von Steins Garten, Abends 8 Uhr: Dortrag des Herrn Dr. Neubauer aus Berlin über die wirthschaftliche Bedeutung der deutschen Colonialbeweguug und deutsche Aufgaben in den Colonien.
Eintritt frei. Bier vom Faß. 8781
Nachlaß-Versteigerung.
Dienstag den 28. und Mittwoch den 29. Oktober, jedesmal 2 Uhr Nachmittags beginnend, Donnerstag den 30. October,
Vormittags von 9 Uhr und Nachmittags von 2‘/2 Uhr an, werden die dem verstorbenen Buchdruckereibesitzer Pietsch gehörigen Mobilien in deffen Villa, HAhniHKSberg 8. meistbietend versteigert.
DienStag Rachvairtag kommt unter Anderem zum Ausgebot: 1 Salon-Einrichtung: 1 Plüschgarnitur (Sopha, 6 Stühle, 2 Sessel),
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2) Vorstandswahl.
3) Electrische Beleuchtung der E:sbahn.
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Der Vorstand
Montag den 24. November, Nachmittags 2'/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Hermann Weener Eheleuten in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 27 Nr. 7755/100 - 88 Meter Grabgarten am kleinen Steinweg, zieht theils über die Wieseck, Flur 27 Nr. 103a87/loo — 90 HReter Grabgarten in der Stcffansmark öffentlich meistbietend versteigert werden Gießen, 13. October 1890.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A.: Vogt. 8518
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Montag den 10. November,
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sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Heinrich Schieferstein Eheleuten und Wilhelm Walter Eheleuten in Gießen gemeinschaftlich gehörigen Immobilien: Flur 40 Nr- 1613/io — 691 Meter Hof- raithe im Gartfeld bei der Stadtmühle
Flur 40 Nr. 162»/io — 2163 Meter Acker daselbst
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 20. October 1890.
I V- d. V.
__JBOfcit__________8775 Montag dcn lO November, Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dem diesigen Ortsgericht die den fta l Hardt Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 33 Nr. 243,5 — 200 Meter Hof- raitbe am Nahrungsberg,
Flur 33 Nr. 243,3 — 2037 Meter Grabgarten daselbst
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 20. October 1890.
Großh. Ortsgericht Gießen. II. V. d. V.
Vogt. 8774
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