Ausgabe 
28.3.1890
 
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lagen des Bündnisses; Caprivi habe ganz ähnliche Versiche­rungen gegeben.

Sofia, 26. März. Einer Meldung derAgeuee Bal- canique" zufolge sind Nachrichten aus Philippopel hier ein- getroffen, nach welchen dort eine Frau Namens Philaretowa, eine Bulgarin und warme Freundin Rußlands, verhaftet worden ist. Vor der Ankunft derselben in Philippopel erhielt die Polizei aus Sofia Jnformatiouen und den Auftrag, eine Durchsuchung vorzunehmen, da Grund zu der Annahme vor­liege, dieselbe stehe in den Diensten der Verschwörer. Phila­retowa wurde am Bahnhofe von dem russischen Exconsul Garoff empfangen. Es wurden bei ihr verdächtige Briese vorgefunden. Der Ministerrath setzte gestern Nach­mittag seine Berathungen fort; die Entscheidung in der Affaire Mincevitsch ist noch unbekannt.

Sofia, 26. März. Es verlautet, daß Panitza ein umfassendes Geständniß über die beabsichtigte Verschwörung abgelegt habe. Der Zeitpunkt für den Proeeß ist noch nicht sestgestellt worden.

Canea, 26. März. Der Zustand der Insel Kreta ist andauernd ruhig.

Petersburg, 26. März. Nach derNowoje Wremja" genehmigte der Reichsrath jüngst die Reform der land­schaftlichen Organisation der baltischen Gou­vernements. Die Reform soll insbesondere die Adels- instltutionen berühren und dieselben den im Reich allgemein bestehenden Einrichtungen entsprechend umgestalten. Die Land­tage werden durch Adelsversammlungen ersetzt, die Land- rathseollegien, Comitvs, Convente aufgehoben. Demselben Blatte zufolge schrieb das Ministerium des Innern dem protestantischen Consistorium des CzarthumS Polen und den baltischen evangelischen Consistorien vor, hinfort ihre ge- sammte Correspondenz nur in russischer Sprache zu führen.

ocaU» unö ptwiitjidlcs.

Gießen, 27. März.

Unter Hinweis aus die mehrfachen Veröffentlichungen über die Vertheilung der Straßen der Stadt auf die 6 Wahl- bezirke machen wir Angesichts der morgen für den 1. Hess. Reichstagswahlkreis stattfindenden Nachwahl die Wähler darauf aufmerksam, daß die Wahlbezirke wie die Wahlloeale, des gleichen die Wählerlisten eine Veränderung feit den vorigen Wahlen nicht erfahren haben. Es haben sonach die Wähler, selbst wenn sie inzwischen in einen anderen Wahlbezirk ver zogen sein sollten, nach wie vor ihre Stimmzettel in dem­selben Wahlloeale abzugeben, wie am 20. bezw. 28. Februar. Die Wahlloeale befinden sich: 1. Wahlbezirk im Schulhaus am Asterweg, 2. Wahlbezirk im Schulhaus in der Schul­straße, 3. Wahlbezirk in dem Bürgermeistereigebäude, 4. Wahl bezirk im alten Rathhaus, 5. Wahlbezirk im Schulhaus in der Neustadt, 6. Wahlbezirk im Schulhaus an der West­anlage.

In der auf gestern Abend anberaumten Wähler- Versammlung der antisemitischen Partei traten die Herren Dr. Böckel und Wilh. Pickenbach als Redner auf. Letz­terer, der Candidat der Partei, wurde von Dr. Böckel vor­gestellt und entwickelte, so gut ihm seine infolge zahlreicher Versammlungen in den letzten Tagen angegriffene Stimme dies gestattete, in ungefähr Vzstündigem Vortrag das politische Programm seiner Partei. Den Rest des Programms erläu­terte in der bekannten Art, häufig von Zwischenrufen aus der von Gegnern der Partei und vielen noch nicht wahlberechtigten jungen Leuten zahlreich besuchten Versammlung unter­brochen, Herr Dr. Böckel selbst. Die dargelegten Programm­punkte waren: Treue zu Kaiser und Reich, Erhaltung und Entwickelung der vollen Wehrkraft gegen äußere und innere Feinde, Einführung einer progressiven Einkommensteuer mit Selbsteinschätzung, Einschränkung resp. Verbot des Börsenspiels und des Wuchers, Herabsetzung der Branntweinsteuer, Erhal­tung der Kornzölle, Herabsetzung der Gerichtskosten und An­waltsgebühren, Aushebung des Anwaltszwanges, Lösung der Arbeiter-Frage aus dem Boden der internationalen Arbeiter- Schutzeonserenz u. s. w. Nach Beendigung seines Vortrages, in welchem er auch das letzte Flugblatt der deutschfreisinnigen Partei einer Kritik unterzog, ertheilte Herr Dr. Böckel einem Herrn Krämer (Socialdemokrat) das Wort, welcher die über die Programmpunkte der antisemitischen Partei von den Vor­

rednern dargelegten Ansichten vom Standpunkte seiner Partei aus zu widerlegen suchte, Herrn Dr. Böckel seinen Eintritt für daS Soeialistengesetz zum Vorwurf machte und die Ver­sammelten aufsorderte, am 28. März nach bestem Gewissen zu stimmen. Der diesem Redner zu Theil gewordene Beifall bewies, daß die Versammlung in der Mehrzahl aus Gegnern der Antisemiten bestand. Nachdem die Herren Dr. Böckel und Pickenbach den Ausführungen des Herrn Krämer unter wachsender Unruhe entgegen getreten, erhielt Herr Krämer nochmals daß Wort zur Erwiderung, bei deren Schluß sich ein nicht enden wollendes Rufen auf beiden Seiten erhob, das erst anshörte, als die Versammlung um 10 Uhr polizeilich ausgelöst wurde.

Eine von dem socialdemokratischen Wahlcomite be­rufene sehr zahlreich besuchte Wählerversammlung fand gestern Abend im Saale des Cafe Leib statt. An Stelle des ver­hinderten Candidaten Herrn Orbig hatte Herr Bildhauer Ph. Müller von Darmstadt das Referat übernommen, welcher in l^ftünbiger Rede die Stellung der soeialderno- kratischen Partei gegenüber den anderen politischen Parteien, sowie der hauptsächlichsten zur Zeit in Betracht kommenden politischen Fragen erörterte. Eingehend beschäftigte sich Redner mit der Thätigkeit des im Jahre 1887 gewählten Reichstags, indem er die Ausgaben für den Militäretat, die Zölle und damit bedingte Lebensmittelvertheuerung, die Einschränkung des durch die Reichsversassung gewährleisteten allgemeinen Wahlrechts, die Verlängerung des Soeialistengesetzes und die Beschränkung der Oeffentlichkeit des Gerichtsverfahrens hervor- hob wie auch die Unzulänglichkeit der Arbeiterschutzgesetzgebung darzulegen versuchte. Auch die antisemitische Bewegung be­rührte Redner, von derselben hoffend, daß sie verschwinden werde, wenn erst das Volk sich darüber klar geworden sei, daß die socialen Schäden, zu deren Heilung sich die Anü- semiten berufen fühlten, nur durch eine vollständige Umge­staltung der Privatprodnetionsweife gehoben werden können. Mit Empfehlung der Candidatur Orbigs schloß Redner seine Ausführungen, zu deren Diseussion sich Niemand zum Wort meldete, worauf die Versammlung auseinander ging.

Der Mordprozeß Kretschmar wird ein Nachspiel erfahren, indem nun auch die Mutter der verurtheilten ©tief brüder wegen Verdachts der Mitwissenschaft an der Mordthat in Untersuchung gezogen worden ist. Die Verurtheilten sollen nunmehr auch ein nmfaffendes Geständniß abgelegt und an­gegeben haben, daß sie die bei Ausführung des Verbrechens gebrauchte Schußwaffe in einem in der Nähe des Thatortes befindlichen Teich geworfen hätten. Die nicht aufzufinde^ gewesenen Theile der zerschlagenen Stöcke hat die Mutter der Verurtheilten beseitigt, wahrscheinlich verbrannt.

Gießener Bilder. Der Oberhessische Geschichtsverein hat sich seither nach Kräften bemüht, die Geschichte unserer alten Stadt Gießen klarer zu stellen; nicht ohne Erfolg. Dazu gehört die Sammlung einer Anzahl von Ansichten von Gießen und Umgegend ans früherer Zeit in Kupferstich, Oelmalerei ober Handzeichruing. Auch die Anzahl utter St^dtpläne hat sich vermehrt. Aber wie viel fehlt noch, wie viel ist in Privatbesitz, ohne daß weitere Kreise davon eine Ahnung haben. Es ist deßwegen der Gedanke angeregt worden, ob sich nicht gerade mit Beihülfe unserer Stadtbewohner, die gewiß auch Freunde der Stadt sind, eine Ausstellung von auf Gießen und Umgegend bezüglichen Bildern aus älterer und neuerer Zeit zu Stande bringen ließe. Dahin gehört nicht nur Landschaftliches, auch Porträts, Studentenbilder, Albumblätter, Zunftbriefe u. dgl. m. Der Geschichtsverein wird für ein geeignetes Ausstellungszimmer Sorge tragen, ebenso für unverletzte Rücklieferung der dargeliehenen Bilder, falls sie nicht dem Verein geschenkt oder für längere Zeit geliehen werden. Um zu wissen, ob eine derartige Ausstellung lohnt, so wäre wünschenswerth, wenn die Besitzer derartiger Bilder, die zum Verleihen derselben bereit sind, dies noch vor Ostern Herrn Dr. O. Buchner anzuzeigen die Güte hätten.

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Uermifcbtes.

* Mainz, 26. März. In einer gestern Abend statt­gehabten, sehr zahlreich besuchten Versammlung der hiesigen Schreinergesellen haben dieselben beschlossen, Ende April oder spätestens Anfangs Mai die Arbeit niederzulegen, wenn bis dahin die ausgestellten Forderungen von den einzelnen

Meistern nicht genehmigt werden. Diese Forderungen lausen auf Einführung der 91/2ftüiiöigen Arbeitszeit und 18 Mk. Minimalwochenlohn, sowie Abschaffung der sogen. Entlassungs^ scheine hinaus. Auch die hiesigen Metallarbeiter sind in die Lohnbewegung eingetreten. In einer allgemeinen Ver­sammlung haben sie ihre Forderungen dahin sormulirt: lOftünbige Arbeitszeit, 10pCt. Lohnerhöhung und 33*/$^. Lohnerhöhung bei Ueberzeitarbeit.

Die allen Rheinreisenden wohlbekannten Salonboote Humbold" undFriede" werden in diesem Sommer nicht mehr in Dienst gestellt und durch zwei neue auf das Pracht­vollste ausgestattete Dampfer,Lohengriu" undFrauenlob", ersetzt werden.

Für hiesige Metzger sind eben große Transporte Schweine aus Dänemark unterwegs. Die mit der Ein­führung geschlachteter Schweine aus Oesterreich gemachten Versuche sind nicht günstig ausgefallen, indem die geringe Fleischmastung der österreichischen Schweine den Anforderungen der hiesigen Consumenten nicht entspricht.

* Mainz, 26. März. Das hiesige Realgymnasium hatte im verflossenen Schuljahre einen Schülerbestand von 263 und die Realschule einen solchen von 441. Der Zugang zu beiden Anstalten betrug im Lause des Schuljahres 43 und der Abgang 84. Der Confession nach waren 376 katholisch, 287 protestantisch, 121 israelitisch und 10 gehörten anderen Consessionen an. An beiden Anstalten wirkten außer dem Direetor 32 Lehrer.

*= Frankfurt a. M., 26. März. Der Allgemeine deutsche Verein für Armenpflege und Wohl- thätigkeit wird im September d. I. dahier seine Jahres­versammlung abhalten. Hauptberathungsgegenstände werden die Landarmen- und Wohnungsfrage sein. Es hat sich bereits ein Eentralausschuß, bestehend aus den Herren: Oberbürger­meister Dr. Miquel, Polizeipräsident a. D. von Hergenhahn, Stadtrath Horkheimer, Ehr. Hallgart^n, Stadtverordneter Sonnenberg, Stadtrath Dr. Flesch und Stadtarzt Dr. Spieß gebildet, welcher die weiteren Schritte vorbereiten soll. Dr. Miquel hatte dieser Tage eine Anzahl Herren zu einer Vorbesprechung eingeladen, in welcher er das hervorragende öffentliche Interesse, das dieser Verein habe, betonte.

In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten­versammlung wurde einem Ausschußantrag, dahingehend, die Wohnungen bis zu 300 Mk. Miethe vom Wasser­geld zu befreien, zugestimmt. Es entsteht freilich durch Annahme dieses Antrages ein Ausfall an Einnahmen von 38V2 Tausend Mark, indeß glaubt man dieserhalb nicht zaghaft sein zu müssen, da auf eine Mehreinnahme aus dem Wassergeld von 80000 Mk. gerechnet wird. Ein anderer Antrag, die Wohnungen von mehr als 4000 Mk. Miethe vom Wassergeld zu befreien, fand keine Gegenliebe. Wer 4000 Mk. und mehr Miethe zahlen kann, den wird wahrlich and) das Wassergeld nicht drücken!

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Hals- und Bruftleiden zugsweis/ Fay« Aechte Sodener Mineral-Pastillen als ein ausgezeich­netes Linderungsmittel. Aufgelöst in heißer Milch, wird durch sie die Hesligkeil der catarrhaOichen Slffectlonext abtztNchwacht, die Schleimadsonderung sehr begünstigt und dem Leidenden dadurch wohlthätige Erleichterung gewährt. Fays Sodener Mineral-Pastillen sind in allen Apotheken und Droguen ä, 85 Pfg. zu haben. 65

verkehr, Land- und volkswirthschaft.

Limburg. 26. März. (Fruchtmarkt). Rother Weizen 17.05, weißer Weizen JL 16 80, Korn JL 13 55, Gerste JL 12.25, Hafer JL 8.25, Erbsen JL 00.00, Kartoffeln JL 0.00.

Kranksnrt, 26. März. Erbsen ganze per Psd. 1418 4, do. geschälte 16-20 4, Linsen 15-25 4, weiße Bohnen 16-26 4, gelbe Kartoffeln per Gescheid 1416 4, rothe Kartoffeln per Gescheid 12-14 4. Butter per Pfd. JL 1,00-1,10 4, Eier das Stück 4-6 4, Blumenkohl 4070 A, Weißkraut das Stück 1530 4, Roihkraut 2030 4, Wirsing 1220 4-

Deutscher Schulverein.

Generalversammlung am Freitag den 28. März, Abends 7 Uhr, im Cafe Ebel.

Berichterstattung. Rechnungsablage. Vorstandswahl. Hoffmann. Wortmann.

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgestllschafl.

Freitag Abend 6°° Uhr, Samstag Vormittag 83° Uhr, Samstag I Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend 710 Uhr

2705

in Darm-

2749

Bor«, Gerichtsvollzieher.

Vorstande der land- und sorstwirthschastlichen Berussgenoffenschast stadt bei Meldung späterer Nichtberückstchtigung vorzubringen.

Gießen, am 27. März 1890.

Grcßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth.

Freitag den 28. Mär?, Nachmittags 2 Uhr, werden im Gasthaus ,zum Adler" dahier, Marktplatz 20:

1 Sopha, 1 Commode, 1 Waschtisch, 1 Nachtschrank, 1 vollständiges Bett, 1 Tisch und 1 Spiegel

gegen Baarzahlung versteigert: Die Versteigerung findet sicher statt. Gießen, 25. März 1890.

Bete.: Die Unfallversicherung der in land- und sorstwirthschastlichen Betrieben beschäftigten Personen.

Bekarmtmachrmg

Beide Abtheilungen des Umlagekatasters der land- und forstwirthfchast- lichen Berussgenoffenschast liegen zwei Wochen lang, nämlich vom 28. März bis zum 11. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Bethelligten offen. (Äwaige Einsprüche gegen den Inhalt dieser Kataster find innerhalb einer Frist von vier Wochen nach der Offenlegung bei dem

Donnerstag den 8. Mai,

Nachmittags 2V, Uhr, sollen aus dem hiesigen Ortsgericht die den Johann Adam Hermann Ghelenten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur II Nr. 64,, 250 Meter Hofraithe, Leggärten am Wismarer Weg, Flur II Nr. 64,t 862 Meter Grab­garten daselbst

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen. 27. März 1890.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.:

Bogt. 2748

Bekanntmachung.

Areitag de« 28. MLr- I. I»., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Markt­platz 20 dahier:

1 Pferd, 2 Wagen, 1 Billard, 1 Laden- theke und verschiedenes Hausmobtliar, als Kleiderschränke, Commoden, Tische, Küchenschränke, Sophas, Regu­latoren, Betten, Spiegel, Bilder; ferner goldene und silberne Herren- Uhren und sonstige Juwelen.

Bor«,

2747 Gerichtsvollzieher in Gießen.

Dienstag den 1. April,

Nachmittags 2>/r Uhr,

soll auf dem hiesigen Ortsgericht aus frei- willtgesAnsuchendas der KaSparKappeS Wittwe und Kinder in Gießen gehörige Wohnhaus (die Liebigshöhe) in der Nähe der neuen Kaserne, worin schon länger als 40 Jahre eine gut gehende Wirtschaft betrieben wird, nebst Oeco- nomiegebäuden und circa 15 Morgen Garten und Ackerland, um die Gebäude herumltegend und eingezäunt, öffentlich meistbietend mit dem Bemerken versteigert werden, daß bet annehmbarem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt wird.

Nähere Auskunft ertheilt Herr Karl Brück, Kreuzplatz 8.

Gießen, 24. März 1890. Großherzogltches OrtSgericht.

I. A-:

Bogt. 2665

Holzversteigerung

in der Fürstlichen Mersörßerri Hohensolms

am Montag den 3L d» MtS. in den Districten Annewald, Grund­wald, Eichelsberg, Scheuernwald, Lappenberg und Buchenberg:

88 rm Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Scheit- und Prügelholz,

160 , , Stockholz,

130 Hdt. Wellen Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Reisholz I. u. II. Kl.,

600 Stück Fichten-Bohnenstangen,

1 w Eichen-Schnittholz mit 1,37 km,

38 Bau-, Gruben- und Wagnerholz mit 15,34 km,

270 Fichten-, Kiefern- und Lärchen-Bau- und Grubenholz mit 71,91 km,

197 w Fichtenstangen mit 20,50 fm zu Sparren und LeUerbäumeu. Zusammenkunft Morgens genau 9Va Uhr auf der Blasbach -Hohen-

solmser Chaussee am hohen Damm.

Hohensolms, den 25. März 1890

Fürstliche Obersörflerei Hohensolms.

______________________ Rietsch, Revierförster.__________________ 2724

Mr Handwerker- Lehrlinge!

Dosen, $cmöen, Mausen «. Schürzen

§ empfiehlt Robert Stuhl, Neustadt 2L

2740] Frühkartoffeln sind zu ver-l 27191 Circa lS «tr. He« zu verkauf«^

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