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brachte das Hoch auf den Kaiser aus, Schweinfurth feierte Dr. Peters als den energischen, unerschrockenen Mann, der Deutschlands Wettbewerb in Ostafrika sicherte undunbewußt den Deutschen Helgoland wiedererwarb". Dr. Peters dankte tiefbewegt. Er habe überall sein Leben eingesetzt, wo es dem Vaterlande zu nützen schien, niemals sei er waghalsig gewesen, seine Expedition sei derAusfluß einer großen Willens­richtung des deutschen Volkes". Er toastete auf das deutsche Emin-Pascha-Comite. Regierungspräsident Tiedemann drückte seinen innigsten Dank dafür aus, daß er seinen einzigen Sohn wieder umarmen könne, und gedachte bewundernd Wißmanns und Emin Paschas. Livonius toastete aus den Colonial­politiker Hohenlohe-Langenburg. Peters sprach Schweinfurth als dem Afrikasorscher par excellence seinen Dank aus. Benningsen und Stabsarzt Falkenstein brachten Toaste aus Lieutenant Tiedemann aus.

Hannover, 25. August. Die Bahnstrecke Hannover- Visselhövede wurde heute dem Verkehr übergeben. Ein Extrazug mit den Spitzen der Regierung, der Bahnverwaltung und der Kreisvertretungen vollzog die offizielle Eröffnung.

Posen, 25. August. DerKur. Pozn." meldet, daß die Candidatenliste für den hiesigen Erzbischöflichen Stuhl von allerhöchster Stelle nicht genehmigt. Aus der ersten Liste befanden sich die Namen der Bischöfe Likowski, Andrezejewic, der Domherren Dorszewski,' des Prinzen Radziwill und des Prälaten Lukowski und des Professors Warminski. Dasselbe Blatt meldet weiter, daß für die Aufstellung einer neuen Candidatenliste der Oberpräsident Frhr. v. Zedtlitz als könig­licher Commissar bestellt sei.

Kiel, 25. August. Die Prinzessin Heinrich empfing gestern den Commandanten des österreichischen Panzerschiffes Kronprinz Rudolf", den Linienschiffs-Capitän Brudl, der sodann mit mehreren Offizieren des Schiffsstabes zur Tafel geladen wurde. Die Prinzessin Alice von Hessen ist heute nach Darmstadt zurückgekehrt.

Memel, 25. August. Der Kaiser ist heute 6 Uhr- Abends eingetroffen und vom Grafen Waldersee, dem Unter- staatssecretär Marschall und den Spitzen der Behörden begrüßt worden. An der Rhede bildeten zahlreiche Schiffe, Fischer­boote und der Ruderclub Spalier. Unter enthusiastischem Jubel der Bevölkerung und Glockengeläute fuhr der Kaiser mir seinem Gefolge nach dem Rathhause, dem Postgebäude und nach dem Gute Tauerlauken zur Luiseneiche. Sämmt- liche Straßen waren herrlich geschmückt- Vereine und Gewerke bildeten Spalier.

Sigmaringen, 25. August. Der König und der Thronfolger von Rumänien und der Fürst von Hohenzollern sind heute nach Heiligenberg zum Fürsten von Fürstenberg gereist.

München, 25. August. Der P r i n z r e g e n t, die Prinzen und die Herzöge in Bayern sind mit Gefolge heute früh nach Regensburg abgereist.

Wien, 25. August. In Folge eines Orkans und Gewitters zwischen Eggenberg und Limburg (Franz-Joses- Bahn) wurden von mehreren Lastwagen die Dächer abgehoben und 20 leere Kastenwagen umgeworsen - zwei Bedienstete wurden vorübergehend betäubt. Der Verkehr wurde aus Nebenwege geleitet.

Paris, 25. August. DerFrance" zufolge forderte der Minister Guoht die Präfecten der betheiligten Departements auf, das Project, Paris in einen Seehafen zu ver­wandeln, zu prüfen und das Ergebniß ihm noch vor Jahres­schluß zu übermitteln.

Paris, 25. August.Paix" erblickt in der Kaiser- reise nach Rußland vorzugsweise einen Friedensact, glaubt jedoch nicht, daß die europäische Politik dadurch eine Aenderung erfahren werde.

Paris, 25. August. Die Kaiserin vonOe st erreich ist incognito aus England hier eingetroffen.

Brüssel, 25. August. Arbeiterdelegirte der Bassins Charleroi, Liege, Centre und Borinage beschlossen gestern in einem Manifest, die Arbeiter zu e'nem allgemeinen Aus st and nach dem Congreß am 14. September aus- zusordern.

Liebe, in seinem gereiften, in des kleinen Sohnes erwachendem Talente, in einem seelenvollen, bittenden Kinderauge, in einem Druck der hilflosen kleinen Hand. Verzeihung, wenn ich zu lange bei dem lieben, unvergeßlichen Bilde verweile. Es soll kein Prognosticon sein für das Loos, das ich Antonie zu

bieten hoffe. Wenn nicht alles trügt, so berechtigen auch meine srühen Erfolge, aus eine goldene Zukunft zu bauen. Warten Sie nur das Jahr in Paris ab, ich beschwöre Sie, theure Frau Gräfin. Ich verspreche Ihnen, daß eiserner Fleiß, Ausdauer und Hingebung Vieles zeitigen werden. Ich fühle mich von Schöpferkraft beseelt und das Ziel, das ich erreichen will, treibt mich ohne Unterlaß zum Studium, zur Arbeit."

Sie haben ein schönes Talent, Jörg, aber zum Krösus macht es Sie sobald nicht, und zum Entbehren ist die Kleine nicht erzogen."

Tante," bat Antonie vorwurfsvoll,Du thust mir Unrecht. Alle die Herrlichkeit, in der ich ausgewachsen bin" und sie deutete mit erhobener Hand auf den üppigen Schmuck des vornehmen Hausesgebe ich leichten Herzens hin, wenn mir Georg eine eigene, ganz bescheidene Heimath bietet."

Georg zog sie gerührt an sich.Erinnern Sie sich, Frau Gräfin, Ihrer eigenen Jugend, Ihrer Träume und Hoffnungen, vielleicht hätte Ihr Leben, wenn sie verwirklicht wären, an der Seite des geliebten, intelligenten Mannes einen Inhalt gefunden, von dem Sie jetzt nicht mehr wissen, als von einem beinahe vergessenen Morgentraum. Sie haben mehr gelitten als Sie eingestehen. O, theure Frau Gräfin, es muß göttlich schön sein, zwei getrennte, für einander geschaffene Seelen vereinigen zu können. Finden Sie darin einen Ersatz für das eigene verscherzte Lebensglück."

(Fortsetzung , folgt.)

MorrS, 25. August. Die Zahl der feiernden Ar­beiter hat sich heute auf 16,630 vermehrt. Gestern wurden Versammlungen in Frameries, Cuesmes, Jemappes und Wasmes gehalten, worin beschlossen wurde, den Strike sortzusühren.

London, 25. August. Reuter-Meldung aus Melbourne: Die Conferenz der Rheder aus Melbourne und Sydney hat sich aus vierzehn Tage vertagt. Die Rheder richteten ein Schreiben an die Vereinigung der Seeleute, in dem sie es ablehnen, irgend einen Offizier anzustellen, der Mitglied der Arbeitervereinigung ist, und erklären, jedes Zugeständniß müßte die Disciplin erschüttern. Lediglich die Rücksicht auf das all­gemeine Wohl bestimme die Rheder, eine fünfprocentige Gehaltserhöhung zu bewilligen. Die Forderung der Seeleute würde einen jährlichen Verlust von 200 000 Pfund Sterling herbeiführen und könnten die Rheder unter solchen Umständen die Schiffe nicht auslaufen laffen. Schließlich kündigten die Rheder eine Revision der Contracte mit den Angestellten, die Einführung einer bestimmten Arbeitszeit und möglichst gerechte Löhne an. In Sydney sind zahlreiche nichtunionistische Arbeiter zu bekommen.

Rom, 25. August. DieAgenzia Stefani" meldet aus Petersburg: Rußland schenkte dem Fürsten von Monte­negro ein Schiff von größeren Dimensionen.

Madrid, 15. August. Die Cholera nimmt in der Provinz Toledo ab, dauert aber in der Stadt fort, wo gestern 15 Fälle vorkamen, von denen 5 tödtlich Verliesen. Der Minister des Innern, sowie der Director der Abtheilung ür öffentliche Gesundheitspflege begaben sich nach Toledo, um eine Verbesserung der Gesundheitsverhältnisse zu bewirken. Nachts ist hier eine Frau unter choleraähnlichen Symptomen gestorben.

Petersburg, 25. August. Die russischeSt. Peters­burger Zeitung" hebt die Bedeutung der Verleihung des höchsten russischen Ordens, des Andreasordens, an Herrn v. Caprivi hervor- daraus sei zu schließen, daß Caprivi an unserem Hofe einen angenehmen Eindruck hinterließ, wie Caprivi sich auch hier von der offenherzigen Friedensliebe Rußlands überzeugen konnte. Somit sei augenscheinlich der Boden friedlichen Zusammenlebens zweier mächtiger Nachbarn vorbereitet.

Sofia, 25. August. Die Minister verließen gestern früh Philippopel. Während seines Aufenthalts versöhnte Stambulow die gegenüberstehenden Parteien der Stadt. Auf dem Banket zu Ehren Stambulows toastete dieser aus die Stadt, der griechische Metropolit auf Stambulow.

Sofia, 25. August. Die bulgarische Regierung fand eine Differenz von 100,000 Rubel bei der Prüfung der russischen Forderung für die Lieferung von Waffen und Munition. Sie verständigte den Baron Wangenheim und bat um weitere Auskünfte behufs Aufklärung der Differenz.

Newyork, 25. August. Reuter-Meldung. Die Feind­seligkeiten in Centralamerika haben wieder begonnen. Zwischen Truppen von San Salvador und Honduras hat eine Schlacht stattgefunden- die letzteren sind unterlegen.

Sydney, 25. August. In Verbindung mit dem Aus­stande nimmt die allgemeine Aufregung zu, weil die Schiffseigner Nichtunionisten zum Kohlenladen ausgenommen haben. Diejenigen Arbeiter, welche bisher die Krahne be­dienten, haben sich ebenfalls dem Ausstande angeschlossen. Es gilt für wahrscheinlich, daß die Bergleute gleichfalls die Arbeit einstellen werden.

Aus Brisbane wird gemeldet, daß Unionisten heute Reisende auf dem Landungsquai an der Einschiffung hinderten. Bei dem hierbei entstandenen Handgemenge sind mehrere Personen verwundet worden.

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Gießen, 26. August.

Die Vorlesungen an der Ludwigs-Universität im Winter­halbjahr 1890/91 nehmen am 27. October ihren Anfang. Die Jmmatriculation beginnt am 20. October.

Am 1. December l. I. wird bekanntlich wieder eine allgemeine Volkszählung im Deutschen Reiche stattfinden und hat das Großh. Ministerium die Kreisschulcommissionen be- nachrichtigt, daß es (wie auch die früheren Male) keinem An­stande unterliegt, die Lehrer als Zähler zu verwenden und für die nöthige Zeit in den betreffenden Schulen und Schul­klassen den Unterricht auszusetzen.

Ein 17jähriges Laufmädchen wurde vorgestern früh ertappt, als es die Weckbeutel mit Inhalt an einem Hause der Ludwigstraße und des Neuenwegs wegnahm. Das Mädchen hat von den in letzter Zeit in hiesiger Stadt in größerer Anzahl verübten Weckdiebstählen zehn eingestanden.

Der im April l. Js. mit dem Inhalt zweier hiesiger Vereinskassen im Betrage von über 200 Mk. durchgegangene Weber Bühler aus St. Gallen ist gestern auf Requisition Großh. Polizeiamts Gießen in Castel verhaftet worden. Bühler stand hier in Condition und begleitete in beiden Ver­einen das Amt des Kassiers.

Bad - Nauheim, 22. August. Während des heftigen Regens heute Mittag suchten einige in dem Privatsteinbruch am Johannisberg beschäftigte Arbeiter Schutz unter einem seit langen Jahren überhängenden Stück des städtischen Stein­bruchs. Plötzlich brach dasselbe herab und verschüttete die Arbeiter. Wie ein Wunder erscheint es, daß keinem derselben ein nennenswerther Schaden passirte, mit einigen Rippen­brüchen ging es noch glücklich ab.

Alsfeld, 25. August. Auch hier wird das Sedan fest in der Bedeutung des Tages entsprechender Weise gefeiert werden und zwar am 30. August (Samstag) durch Einläuten des Festes und Zapfenstreich, am 31. August (Sonntag) durch größere Festlichkeiten, Festzug, Concert, Jugendspiele u. s. w.

Laubach, 23. August. Herr Ingenieur Har er aus Frankfurt, welcher heute hier anwesend war, wurde einer uns gewordenen Mittheilung zufolge mit der Ausarbeitung des Projektes zur Herstellung einer Wasserleitung beauftragt.

Grünberg, 25. August. Einen unbeabsichtigten Fang machte dieser Tage ein Angler bei der Höfentränke. Beim Einwersen seiner Angel verfing sich dieselbe in dem Backen eines danebenstehenden Jungen derart, daß zu ihrer Entser- nung ein Arzt zugezogen werden mußte. (Gr. Anz.)

Grüuberg, 25. August. Mit der am Sonntag den 31. August stattfindenden Sedanfeier wird ein Schau­turnen verbunden werden. Der Festplatz ist am Schießhaus. Um 2^ Uhr findet ein Festzug statt.

G. Nidda, 25. August. Wenn man die vorzügliche Wirkung des Zusammenhaltens, also der genossenschaftlichen Thätigkeit, in das rechte Licht stellen will, führt man am besten Zahlen vor. Der landwirthschaftliche Bezirksverein Büdingen schaffte auch dieses Jahr künstlichen Dünger für seine Mitglieder an. Zunächst Thomasmehl und Kainit- Chilisalpeter folgt nach. Es handelt sich hierbei rund um 35 bis 40 Doppelwaggon, also um 7000 bis 8000 Centner. Dadurch daß diese bedeutende Menge bestellt wurde, konnte der Centner um ca. 30 Pfg. billiger angeschafft werden, was eine erkleckliche Summe repräsentirt. Noch werthvoller aber ist, daß der Gehalt des Düngers um 2pCt. höher garantirt wurde, als wenn im Kleinen angeschafft wird. Wir ersehen daraus, daß selbst der kleinste Landwirth, wenn er auch nur einen einzigen Centner bedarf, sich die Vortheile des Groß­grundbesitzers verschaffen kann, sobald er sich mit anderen zusammenthut. Einigkeit macht stark und Zahlen beweisen. Gegenwärtig kommen die Eisenbahnwagen mit Dünger an, werden ihres werthvollen Inhalts entleert und die Mitglieder holen ihre Antheile ab. Wer sich dafür interessirt, kann sich Proben vorzeigen laffen.

X X Langsdorf i. d. W., 25. August. Nach etwa 40jähriger Pause ist heute der sogen. Ludwigsmarkt wieder auferstanden. Von allen Seiten kommen Käufer und Verkäufer mit Vieh jeder Arr, besonders Schweine und Rind­vieh. Die Preise halten sich hoch. Auch andere Verkäufer, als: Manufacturwaarenhändler, Schuhmacher, Blechschmiede, Süßigkeitsverkäufer, Spielwaarenhändler und verschiedene Andere haben ihre Stände aufgeschlagen. Für die tanzlustige Jugend ist durch Herrichtung eines Tanzbodens gesorgt. Soeben reitet Seine Durchlaucht der Fürst von Lich mit einer Prinzessin Tochter über den Markt, um sich das Treiben zu besehen. Die Witterung hat sich aufgeklärt, was zur Belebung der Scenerie wesentlich beiträgt. Wenn man nach dem heutigen Resultate urtheilen darf, so hat der Markt eine Zukunft, besonders auch, weil die Zeit dafür eine sehr geeignete ist. Die Erntearbeiten sind größtentheils bezwungen, die Leute haben bereits Früchte verkauft und sind bei Geld, was die Kauflust günstig beeinflußt.

Ruppertenrod, 25. August. Die zwanzigjährige Gedenk­feier des Sedantages wird hier in Gemeinschaft mit dem Krieger-Verein und dem Gesang-Verein am Sonntag den 31. August abgehalten.

Ober-Ohmen, 25. August. Der junge Mann, -welcher, wie wir gestern berichtet, von seinen durchgehenden Pferden eine große Strecke geschleift wurde, ist gestern Mittag seinen Verletzungen erlegen. Die Ellern verlieren in ihm einen hoffnungsvollen, braven Sohn.

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* Darmstadt, 18. August. Sonntag, den 31. August I. I. Nachmittags 3 Uhr, findet im Reichsadler zu Wöllstein die 13. Generalversammlung des Pferdezuchtvereins im Groß- herzogthum Hessen statt. Auf der Tagesordnung stehen fol­gende Punkte: Allgemeine Mittheilungen- Erstattung des Jahresberichtes- Wahl der Ausschußmitglieder- Vorlage der Jahresrechnung und Entlastung des Schatzmeisters: Bericht des Herrn H. Dettweiler über die allgemeine Deutsche Pferde- Ausstellung in Berlin- Vortrag des Herrn Kreis-Veterinärarzt Dr. Weidner:Die Hauspferdezucht in Rheinhessen". Um 2 Uhr findet ein gemeinsames Mahl statt und wird directe Anmeldung bis zum 28. August dringend gewünscht.

* Bürstadt, 21. August. Gestern Abend waren vier Herren beisammen in einer Wirthschaft. Gegen 11 Uhr, als man sich aus den Heimweg begeben wollte, kam es zwischen zwei Herren, einem Lehrer und einem zum Besuch aus Gießen hier weilenden jungen Doctor, zu einem Wortwechsel. Aus der Straße artete derselbe in Thätlichkeiten aus, wobei der junge Lehrer dem Doctor drei Messerstiche versetzte. Einer der Stiche ist, lautW. Ztg." sehr gefährlich und der Arzt, der den jungen Doctor in Behandlung hat, vermag den Aus­gang noch nicht zu beurtheilen. (Tg. Anz.)

* Berlin, 24. August. In einer Auflage von einer halben Million wird am 1. October eine Broschüre erscheinen unter dem Titel:An die Arbeiter Deutschlands!" welche die gesammten Fragen der Socialresorm in kurzer, gemeinverständlicher Form und zwar im Sinne der kaiser­lichen .Erlasse vom 4. Februar d. I. behandeln soll. Wie man von gut unterrichteter Seite mittheilt, hat der Inhalt dieser Broschüre dem Kaiser vorgelegen und auch die Druck­kosten werden zum Theil aus staatlichen Mitteln bestritten. Der Preis dieser Broschüre ist aus 10 Pfennig berechnet und die Verkäufer derselben sollen am 1. October vor allen Fabriken der bedeutenderen Jndustrieplätze Deutschlands Auf­stellung nehmen.

* Reichenbach i. O., 21. August. Das dreijährige Kind eines hiesigen Landwirths bestieg kürzlich in einem unbeach­teten Augenblicke den im Wohnzimmer stehenden Tisch, spielte mit einer daselbst gefundenen Gabel und stürzte mit der­selben vom Tische. Dabei drang die Gabel dem bedauerns- werthen Kinde in den Hals, wodurch trotz ärztlicher Hilfe nach acht Tagen der Tod des Kleinen herbeigesührt wurde.

* Breitenbrunn i. O., 21. August. Nach einer hierher gelangten Nachricht wurde der hiesige Bewohner I. K. aas

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