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Gießen, 16. August 1890. [6799 Menage-Commission des 2. Bataillons
Infanterie-Regiments Nr. 116.
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Gerichtstaxator.
Allgemeiner Uereinstag der deutschen landwirth- schastlichen Genossenschaften.
Q Darmstadt, 21. August 1890.
Zweite Hauptversammlung.
Dienstag den 26. August, von 2 Uhr an, werden die nachgelassenen Mobilien des
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Am Abend fand im Saalbau das zu Ehren des Vereins- taaes von der Stadt Darmstadt in den Räumen des Saalbau gegebene große Gartenfest statt. Das Fest nahm den schönsten Verlaus- die weiten Räume, gefüllt von einer festlich gestimmten Menge, erstrahlten sämmtlich in brillanter Beleuchtung. Das zur Ausführung gelangte Programm der ganzen Capelle des 1. Großh. Hess. Dragoner-Regiments (Garde-Dragoner) Nr. 23 war vorzüglich zusammengestellt, und jede einzelne Piece erregte den lebhaften Beifall. Zeitweilig leuchteten bengalische Flammen aus, was einen prächtigen Anblick darbot. Wir hörten Stimmen von den Gästen, die das Ganze nicht genug zu loben wußten. — Morgen findet das Fest aus dem Auerbacher Schlosse und in Auerbach statt.
Schließlich sei noch bemerkt, daß die hier anwesenden Generalsecretäre der deutschen landwirthschastlichen Genossenschaften gestern auf das Grab des verstorbenen General- secretärs Dr. Weidenhammer einen Kranz niederlegten.
finden. ' t .
Hierauf wird die Jahresrechnung der Verewigung kundgegeben und seitens der Versammlung die Rechnungsführung entlastet. Die Jahresbeiträge der Verbände und I Einzelngenossenschasten werden ohne Debatte wie angefordert genehmigt, ebenso die Voranschläge pro 1890 mW 1891. Desgleichen wird der Verwaltungsausschuß ermächtigt, Die von der Anwaltschaft ausgearbeiteten Dienstanweisungs- und Geschäftsordnungsentwürse für Genossenschaften aller Art und Verbände zu genehmigen. Als nächstjähriger Versammlungs- ort für den VII. Allgemeinen Vereinstag wurden die Städte Kiel und Dresden in Vorschlag gebracht. Es wird beschlossen, daß die nächstjährige Versammlung in der Provinz Schleswig-Holstein stattfinden soll, weil dort der Besuch der Versammlung mit dem Besuche der Ausstellung der Deutschen Landwirthschastsgesellschaft in Bremen verbunden werden kann. Ebenso soll eine genossenschaftliche Wanderversammlung im Königreich Sachsen abgehalten werden. Die Hauptversammlung wird darauf geschlossen mit einer besonderen Anerkennung der Thätigkeit des Anwalts seitens der Versammlung.
Die noch mit der Arbeit rückständigen Sectionen traten hierauf in die Erledigung ihrer Positionen ein.
die Sectionssitzungen. ,
In derjenigen der ländlichen Creditvereine referirte zunächst Herr Landwirthschaftslehrer Weitzel aus Langen über die für Creditgenossenschaften recht wichtige Frage der Sicherung für gewährten Credit und der nach dem § 47 des neuen Genossenschaftsgesetzes durch die Generalversammlungen seftzusetzenden Grenzen für die Capitalaufnahmen der Genossenschaften und für die Creditgewähr an die Mitglieder. Rach eingehender Berathung wurden folgende Resolutionen
Auch das heutige Festmahl nahm einen höchst animirten Verlaus. Die Tafelmusik stellte die Capelle des 23. Drag.- Regiments. Die Reihe der Toaste eröffnete Herr Kreisrath Haas mit einem solchen auf Se. Maj. den Kaiser, als den Förderer jeglicher Volkswohlfahrt. Begeistert wurde das Hoch ausgenommen und dann stehend die Nationalhymne gesungen. Den zweiten Trinkspruch brachte Herr General- secretär Stöckel-Insterburg aus und zwar aus Se. Königl. Hoheit den Großherzog, als den warmen Förderer des Genossenschaftswesens. Unterdeß ging der von Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog für den Verband der hessischen Consumvereine gestiftete Ehrenpreis-Pokal mit dem von den Genossenschaftern gewidmeten Ehrentrunk umher. Als Vertreter des Großherzogs dankte Herr von Westerweller für die Sr. Königl. Hoheit gewidmete Ovation.
Generalsecretär Oeconomierath v. Mendel- Halle feierte die Großherzoglich hessische Regierung als die Förderin des landwirthschastlichen Genossenschastswesens. In deren Namen i dankte in warmen Worten Herr Geheimerath Jaup und wünscht der heute ausgestreuten Saat gute Früchte. Wahrhast enthusiastisch begrüßten die zahlreichen Theilnehmer am Festmahle die herzlichen Worte des Vertreters des österreichischen Ackerbauministeriums, Ertl, der das Pflichtgesühl und die Begeisterung feierte, die er hier für die Genossenschaftssache gesunden, sowie die Verbrüderung zwischen Oesterreich und Deutschland, und mit einem begeistert erwiderten Hoch auf den Anwalt und die Vereinigung der deutschen Genosien- I schäften schloß. Herr Verbandsdirector Boysen- Kiel trinkt aus das Wohl der landwirthschastlichen Genossenschasten im Großherzogthum Hessen, Herr Oberbürgermeister Ohly aus die deutsche Landwirthschaft, Herr Reichstagsabgeordneter Dr. Osann auf das Friedensbündniß zwischen Deutschland I und Oesterreich u. s. w. Es wurde noch manches ernste und I heitere Wort gesprochen, bis die Wogen der animirtesten I Stimmung die Redner nur für die nächste Nachbarschaft be-
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Zum Bericht über die erste Hauptversammlung ist zunächst noch der Besuch des städt. El ectricitätswerks nachzutragen, der gestern früh vor Beginn der Versammlung ausgcführt wurde und bei den zahlreichen Theilnehmern das lebhafteste Interesse erregte. Der heutige zweite Veremstag wurde eröffnet mit dem Besuche der landw irthscha ft- lichen Versuchsstation unter sreundlicher Führung des Directors derselben, Herrn Prof. Wagner. An dem Besuche nahmen etwa hundert Personen Theil. Herr Professor Wagner, unterstützt durch seinen ersten Assistenten, Herrn Dr. Dorsch, übernahm es, die Arbeitsräume, die Vegetations- Häuser und alle zur Ausführung der von ihm ausgebildeten exacten Forschungsmethode gehörenden Einrichtungen zu zeigen, den Zweck derselben zu erläutern und die Principien darzu- leaen, welche den Arbeiten als Grundlage dienen. An der Hand photographischer Abbildungen und graphischer Darstel- lunaen macht Herr Pros. Wagner interessante Mittheilungen über die Ergebnisse seiner Forschungen und nahm wiederholt Gelegenheit, die aus der Versammlung laut werdenden Fragen und Bemerkungen aufzuzeichnen, um in eingehender Darlegung verschiedene practisch-wichtige Fragen aus dem Gebiete der Pflanzenernährnng zu besprechen.
Die zweite Hauptversammlung wurde sodann um J1/2 Uhr tm Saalbau durch den Anwalt eröffnet.
In erster Reihe sprach Herr Prof. Dr. Wagner- Darmstadt über die zukünftige Gestaltung des Handels mit künstlichen Düngemitteln in Beziehung zu dem landwirthschastlichen Genossenschaftswesen. Redner beleuchtete die frühere Uebung im Handel mit Kunstdüngern, gegenüber den Änderungen, welche in dieser Beziehung eintraten, als landwirthschastliche Consumvereine sich bildeten, in einem und später in mehreren Verbänden sich vereinigten, und dann den Einkauf der Kunstdüngemittel besorgten. Der Handel wurde sicherer, die Gehaltsgarantie besser, die Düngermischung vorteilhafter, der Preis billiger, der Absatz größer und demgemäß der Vortheil, den die Anwendung von Kunstdüngemitteln gewahrte, ausgiebiger. Neue Fragen treten aber auf. Durch die Nutzbarmachung großer Mengen Phosphorsäure in Form von Thomasmehl wird auch ein wachsendes Bedürfniß fürKaU- und Stickstoffdünger hervorgerufen. Das richtige Verhältmß zwischen denselben zu treffen, ist heute leichter geworden, als wie noch vor einem Jahre. Heute kann der Gehalt des Bodens an Nährstoffen sicherer bestimmt werden, als früher. Redner wünscht noch engere Beziehungen zwischen den Genossenschaften und den Versuchsstationen. Der Vortrag fand ganz besonders gute Aufnahme und wird nicht verfehlen, die günstigste Wirkung zu üben.
Hierauf schloß die Hauptversammlung und es begannen
angenommen: „Der VI. Allgemeine Vereinstag erkennt in der sorgfältigen Beachtung des § 47 des Genossenschaftsgesetzes Seitens der Genossenschasten einen recht bemerkens- werthen Factor zur Sicherung des Bestandes der Genossenschaften. Es wird den Genossenschaften empfohlen, die nach § 47 des Genossenschaftsgesetzes festzusetzenden Höchstsummen für Capitalaufnahmen und Creditgewähr nicht über das ie- weils vorhandene Bedürsniß auszudehnen. Es wird den landwirthschastlichen Creditgenossenschaften dringend abge- rathen, ohne hinreichende Sicherheitsleistung, sei es durch Bürgschaft oder Cautionsbestellung, Credit zu gewähren.
Hieraus berichtet Herr Verbandsrevisor Fricke aus Hannover über die Festsetzung der Provision im Darlehns- und Contocorrentgeschäft. Auch diese Frage erregt die Aufmerksamkeit der Theilnehmer, und fanden schließlich folgende Resolutionen allgemeine Annahme: „1) Die Provision ist das qeeianetste Mittel, eine gerechte Ausgleichung für die Mehrbelastung der Kaffe durch kurze Darlehnsfristen und tm Contoeorrentverkehr zu bilden. 2) Die Provision muß sich in bescheidenen, im Verhältniß zu den Verwaltungskosten stehenden Grenzen bewegen. 3) Das Wort „Provision ist zweckmäßiger durch „Vergütung" zu ersetzen."
Damit vertagt sich die Sectionssttzung der ländlichen Creditgenossenschaften, und es erfolgt eine Frühstückspause, nach welcher noch Fragen allgemeinen Interesses m einer Gesammtversammlung berathen werden sollen.
Die heutige Versammlung war ebenso stark wie die gestrige besucht. Ueber 200 Vertreter aus allen Theilen des deutschen Reiches wohnten den Verhandlungen an. Es darf angenommen werden, daß der diesmalige Genossenschaftstag einen Markstein zu bedeutend rascherer Entwickelung des Genossenschastswesens abgeben wird zum Segen der deutschen Landwirthschaft. , .
Nach Beendigung der Sectionssitzungen beginnt um 1 Uhr eine nochmalige Hauptsitzung. Zunächst gelangt von den allgemeinen Angelegenheiten Ziffer 3, Abänderung der Satzungen d e r Ver ei ni gu n g, zurBerathung und wird durch Verbandsdirector Stöckel aus Insterburg em- geleitet. Derselbe begründet die vom Anwalt in Vorschlag gebrachten Satzungsänderungen, welche vorerst von weitgehenden Consequenzen nicht sind, und einstimmige Annahme
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