von alten gußeisernen Ose«platten zu erwähnen, welche "Herr C. v. Münchow nebst verschiedenen anderen dankens- werthen Gaben dem Verein zu schenken die Güte hatte. Seitdem diese großen Oefen außer Gebrauch gesetzt wurden, verwendete man die mächtigen, oft mit den zierlichsten Bildwerken geschmückten Eisenplatten zum Eindecken von Gruben, Kanälen u. dgl. Ohne Zweifel sind auch hier noch zahlreiche alte Gußplatten dieser Art in solch profaner Weise verwendet. Im Marburger und im Frankfurter Museum sind sehr viele der Art, woraus hervorgeht, daß eine große Anzahl solcher Muster im Gebrauch war. Möchten doch die Besitzer solcher Gußplatten dieselben ebenfalls gütigst der Sammlung des Vereins zukommen lassen. Dieser ist auch bereit, solche Deck- platten gegen neue einzutauschen.
— Sitzung Großh. Handelskammer vom 16. December i8S0. Anwesend waren die Herren Koch,Klingspor, Gail, Heichelheim, Homberger, Kraatz, Wort- mann.
In der am 6. December 1890 in Köln stattgehabten Sitzung des Bezirks-Eisenbahnraths ist beschlossen worden, die Einlegung eines schnellfahrenden Zuges aus der halben Strecke Deutz—Betzdorf zu befürworten.
Seitens des Vorsteher-Amts der Kaufmannschaft zu Königsberg ist der Kammer eine an den Reichskanzler gerichtete Eingabe zur Unterstützung zugegangen, worin beantragt wird, eine ungünstigere zolltariserische Behandlung Rußlands gegenüber Oesterreich nicht eintreten zu lassen. Die Kammer hat nach Einholung von Gutachten hiesiger Interessenten, welche sich sämmtlich für die Eingabe aussprachen, beschlossen, dieselbe durch eine entsprechende Eingabe an den Reichskanzler zu unterstützen.
In der am 26. November 1890 stattgehabten Sitzung des Bezirks-Eisenbahnraths Frankfurt a. M. ist folgender Antrag zur Annahme gelangt:
^Der Bezirks-Eisenbahnrath befürwortet baldige Einführung eines allgemeinen ermäßigten Ausnahmetariss für geringwerthige Brennstoffe, als Steinkohlen, Cokes, Braunkohlen, Brennholz, Tors, indem er die Feststellung der Grundtaxe dem Ermessen des Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten vertrauensvoll anheimstellt."
Behufs Erlangung von Prospecten zu der bevorstehenden Ausstellung in Chicago werden Interessenten gebeten, sich baldigst an die Kammer zu wenden.
Es ist uns die Zusicherung geworden, daß nach Voll" endung des Bezirks-Fernsprechnetzes für Frankfurt a. M. und Umgegend dessen Anschluß an Berlin via Gießen baldigst herbeigeführt werde.
Die Novelle der Gewerbeordnung beschäftigte wiederholt die Kammer. Es wurde ein Referat erstattet über die Sitzungs-Protocolle des Ausschusses des deutschen Handels- tages vom 17. und 18. October er. Gegenstand dieser Beratung bildeten die Abänderungsanträge des 6. Hessischen Handelskammertags vom 7. October er., welche fast ausnahmslos zur Annahme gelangten. Den wenigen durch den genannten Ausschuß befürworteten Aenderungen stimmte die Kammer bei und erklärte sich für Berufung der Plenarversammlung des deutschen Handelskammer-Tags behufs Berathung der Novelle.
— Kaiser-Panorama. Im Kaiser-Panorama gelangen heute die ^Oberammergauer Passionsspiele" zur Ausstellung, welche täglich unter großem Andrange von Personen aus allen Welttheilen besucht wurden. Ferner kommt Palästina mit zur Ausstellung- diese Serie umfaßt das ganze heilige Land von der Geburtsstätte Christi bis zur Kreuzigung, auch ist der Garten von Gethsemane, Oelberg, die Straße, wo Christus unter der Last des Kreuzes zusammenbrach, Grab- mäler der hl. Maria und Joses vertreten. Die Serie soll in solcher Zusammenstellung und naturgetreuer Farbettbeleuch- tung noch nicht gezeigt fein, wie in den Leipziger Panoramas. Die Serie dürfte gerade wegen den Feiertagen ein großes Interesse bieten und machen wir hierauf besonders aufmerksam.
— Gebt den Kindern nicht zu viel Zucker! Diese Warnung erscheint gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, besonders angebracht zu sein. Unsere Leserinnen machen wir auf ein einfaches Experiment aufmerksam: Wir legen ein ausgefallenes Kinderzähnchen in ein Glas mit Zuckerlösung. In drei Tagen finden wir, daß es vollständig erweicht ist und feine feste Struktur eingebüßt hat. Ganz ähnlich wirkt der Genuß von Zucker auf die Zähne unserer Kinder ein. Man erweist den Kleinen also durchaus keine Wohlthat, wenn man sie mit Süßigkeiten vollpfropft und dadurch gesundheitsnachtheiligen Einwirkungen ausfetzt. Nicht nur die Zähne, auch der Magen der Kleinen hat die Übeln Folgen in empfindlicher Weife zu spuren.
— Lebeusmittel-Preise Ende November 1890. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die LandeS- patiftik kosteten:
, Öchsenfleisch per Pfund
Rindfleisch 1
per Pfund 1
Kalbfleisch per Pfund
Schweinefl. 1
per Pfund 1
Hammelfleisch^ per Pfund 1
Gemischtes Brod
Roggen-
Brod i
Butter per Pfund j
Milch i 1 Liter
Eier ||
1 Stück 1
©tobte mit
-------
—----——
Ocnoi
Darmstadt
76
70
70
72
66
14
12
90-102
17
7-10
Mainz
72
60
70
70
65
15
13
95—104
19
6—7
Offenbach
66
52
66
66
56
15
13,5
116-127
21
6-9
Worms
76
70
68
72
75
13
12
92—105
16
6-10
Gießen
68
60
60
60
60
14
13,5
100-110
16
9
Städte ohne
Octrot
Dingen
75
70
60
75
60
13
12 5
90-100
18
8-10
Bensheim
66
60
60
64
60
11,5
10,5
99-110
17
7—8
Alzey
65
60
70
70
70
15
12
92—104
17
9-10
Friedberg
68
60
60
60
60
14
13,5
100-110
16
9
Alsfeld
65
59
60
60
—
15
12,5
90—100
14
6
Lauterbach
64
64
56
64
56
15,5
12
100
14
6
— Rückfahrtkarteu mit gewöhnlicher Gültigkeit von drei Tagen, welche am Tage vor Weihnachten, also am 24. December, gelöst werden, haben vier Tage Giltigkeit, also bis einschließlich den 27. d. M. Bei Rückfahrten, welche eine gewöhnliche Giltigkeit von vier Tagen und darüber haben, bleibt die Giltigkeitsdauer unverändert.
* Der Kaiser soll nicht gestattet haben, daß bei der Berliner Postbehörde wie in sonstigen Jahren zur Hilfeleistung bei der Beförderung der Weihnachtssendungen Soldaten heran- gezogen würden. Die Postbehörde soll angewiesen worden sein, ihren Bedarf an Hilfspersonen aus den vielen nnbeschäf- tigten Civilpersonen zu entnehmen.
* Verpackung deutscher Maaren für das Ausland. Die ost wiederholte Beschwerde, daß deutsche Fabrikanten und Exporteure durch schlechte oder unschöne Verpackung der nach dem Auslände bestimmten Maaren sich selbst schädigen und zugleich den Rus der deutschen Waaren in der Fremde überhaupt beeinträchtigen, scheint nicht ohne Erfolg geblieben zu sein. Jndeß kommen doch auch immer wieder Klagen, daher die nachstehende Zusammenstellung einiger speciell in Argentinien amtlich sestgestellten Bemängelungen von Interesse erscheint. Man schreibt der „Franks. Ztg." darüber: „Bei den Beschwerden, welche von den Importeuren im Auslande geführt werden, lassen sich Fehler der Waare selbst und ungenügende Verpackung unterscheiden. In letzterer Beziehung hat die allgemeine Klage noch häufig Berechtigung, daß der deutsche Kaufmann aus eine praktische und das Aussehen des Fabrikates hebende Aufmachung viel zu geringen Werth legt. Frankreich und England sind aus diesem Gebiete ebenso be- achtenswerthe Vorbilder, wie bezüglich der eigentlichen Verpackung der für überseeische Länder bestimmten Sendungen. Es ist ausgefallen, daß sogar Häuser, welche einen Weltruf genießen, in dieser Hinsicht geradezu grobe Verstöße begehen. So kamen z. B. in Argentinien aus Dresden Kronleuchter in der Weise verpackt an, daß dieselben nicht in die einzelnen Theile zerlegt, sondern vollständig zusammengesetzt in den Kisten aufgehängt wurden, während zur Ausfüllung der leeren Zwischenräume weder Heu, noch ein sonstiger Stoff zur Anwendung kam. Abgesehen von der durch dieses Verfahren bedingten Vertheuerung der Fracht wurde die Waare erheblich beschädigt. Bei einer Sendung von Nähmaschinen einer Berliner Firma erlitten die Obertheile starken Bruch, weil der Arm nicht genügend geschützt war. Eine Berliner Brauerei lieferte an eine Firma zu Buenos-Ayres 100 Kisten zu je 48 Flaschen Lagerbieres, deren Untersuchung das Er- gebniß hatte, daß bei vielen infolge der schlechten Beschaffenheit der Korke der Inhalt theils ausgeflossen, theils ungenießbar geworden war. Eine aus Elberfeld bezogene Sendung von Gaslampen wies bezüglich des dritten Theiles der Kisten einen durch die Mangelhaftigkeit der letzteren verursachten Bruch von 20—50 pCt. aus. Verschiedene ähnliche Fälle sind bekannt gemacht worden, in denen schlechte Verpackung die gelieferten Artikel theilweise unverkäuflich machte. Bei den Ausstellungen, welche gegen Waaren deutschen Ursprungs selbst erhoben werden, spielt Mindermaß eine wichtige Rolle. So empfing eine Firma in Buenos-Ayres mehrere Male Flanelle, welche Durchschnittlich 1,60 Meter zu kurz waren und in einzelnen Stücken sogar einen Unterschied von 2,75 und 4,25 Meter gegenüber der auf der Etiquette verzeichneten Länge erkennen ließen. Eine andere Firma auf demselben Platze erhielt von ihrem Agenten in Hamburg 76 .Kisten mit Möbeln, an welchen die Leimfugen fast überall aufgesprungen waren, so daß die Sachverständigen eine Entwerthung um durchschnittlich 25 pCt. feftftedten. Eine Quantität Porzellan- taffen aus Mitteldeutschland war wegen der schlechten Beschaffenheit des Porzellans und mit Rücksicht auf die unregelmäßige Form kaum verkäuflich. Eine Architectenfirma in Buenos-Ayres, welche sich um die Einfuhr deutscher Erzeugnisse nach Argentinien große Verdienste erworben hat und noch erwirbt, empfing von einem angesehenen Schlossermeister in Berlin THÜrschlösser, in denen die Federn aus Eisen an- gefertigt waren, trotzdem die beste Qualität bestellt und ausdrücklich betont wurde, daß der Preis gleichgiltig sei. Diese Sorglosigkeit und Unzuverlässigkeit übt einen ungemein schäd- lidjen Einfluß aus und die Mitbewerber anderer Nationalitäten verstehen es stets, derartige Vorkommnisse auszubeuten und ihnen bei der Kundschaft noch möglichst übertreibende Bedeutung beizulegen. In einer Zeit aber, in welcher ein Stillstand im deutschen Export zu verzeichnen ist, sollten deutsche Fabrikanten und Kaufleute umsomehr sorgfältig daraus bedacht fein, die Bestellungen aus dem Auslande nach Form, Aufmachung und Verpackung tadellos auszuführen, um nid)t dem Empfänger der Waaren berechtigten Grund zur Ausstellung zu geben.
Eingesandt.
Gieße«, den 24. December. 1890.
Z« der in Ihrem geschätzten Blatte vom 23. December erschienenen „Zuschritt": „Sollen die Arbeitgeber die von ihren Arbeitern aufzubringende Hältte der Beit äge zur Jnoaliditäts- und Altersversicherung aus der eigenen Tasche bezahlen?" erlaube ich mir ergebenst einige Bemerkungen zu machen und zwar als Stimmen aus den Kreisen der Unbetheiligten, die weder zu den Arbeitgebern noch zu den Arbeitern geböten. Weit entfernt, die hohen und edlen Motive des neuen Gesetzes zu verkennen und ohne irgend das Bewußtsein einer sittlichen Pflicht der Arbeiter schmälern zu wollen, begrüße ich doch mit Freuden die Handlungsweise der betreffenden hiesigen Firma und hcffe, daß den mir etwas allzu „ängstlich" er- cheinenden Anschauungen gegenüber noch recht viele Arbeitgeber in ihre Fußstapfen treten möchten. Der Arbeiter selbst aber wird, wie ich überzeugt bin, die Sache nicht als Almosen, sondern als eine kle'ne Lohne, Höhung anteden. Das sittliche Gefühl könnte ober meiner IHetnung nach nur dann dabei verletzt werden, wenn der Arbeitgeber durch sein humanes Handeln in beachtens werlhen Schaden gerathe» wurde.
In der Dienstags-Nummer dieses Blattes wird eS getadelt, Jie Air»« Aer«ie die Beiträge a*r Alters- rrnd Invalide«, verftchernng feldft trägt. Wrr wollen nicht fragen, wem es so sehr am Herzen liegt, datz die Arbeiter selbst zahlen, und wer den Mahnruf an die Arbeitgeber erschallen läßt, daß sie nicht mehr leisten sollen, als sie gesetzlich müssen. Wir wollen aber hiermit erklären, daß wir unserem Arbeitgeber lehr dankbar für die Bereitwilligkeit sind, mit der er in mehrfacher Beziehung schon und so auch jetzt wieder unsere Lage verbessert. Wir empfinden die Uebernabmc der Beiträge Seitens des Herrn Fernie nicht als die Gewährt.,.a eines Almosens und Haden nicht das Gefühl, daß der Anspruch auf Rente uns ohne Gegenleistung verschafft rolrb, sondern wir erachten dieselbe als eine Anerkennung unserer seitherigen, in unserem Dienstoerhältniß bewiesenen Pflichttreue und als ein Zeichen des guten Einvernehmens zwischen unserem Arbeitgeber, seiner Verwaltung und uns. Wir wissen auch, daß die Fürsorge für alte und invalide Arbeiter in unserem Betriebe durch dir Uebernahme der Beiträge Seitens des Herrn Fernie eine Verminderung nicht erfährt, wie dies vielleicht sonsthin eine Folge des Gesetzes sei» wird, und wir sind deshalb in der Lage, dem Inkrafttreten des Gesetzes ohne die Befürchtuna entgegenzusehen, daß mit den Wohlthaten, die uns werden sollen, auch Nachthelle einhergehen.
Mehrere Aernie'sche Bergleute.
Literatur m«6 Kraft.
— Oerrli — da komme« fiel Album für Jäger und Iaad- freunde. Ein Großfoliodeft mit 48 Holzschnitt-Tafeln auf Kupferdruckpapier. Dritte Auflage. Preis 2 Jü Verlag von J.J. Weber in Leipzig,
Das Waldleben ist reich an romantischen ©eenen und effektvollen Eindrücken, die so fest hasten im Gedächtnisse, daß wir jeden Moment bereit wären, daS geistige Gemälde zu copiren, allein nicht vielen Sterblichen ist das beneidenswerthe Talent betrieben, diese Eindrücke mit dem Griffel zum stimnmngsvollen Bilde zu ordnen. Wer kennt nicht die künstlerischen Schöpfungen eines Specht, Beckmann, Deiker, Krönet, bei deren Anblick der Jagdfreund eine Reihe weidmännischer Erinnerungen kräftig nachempfindet! Sie haben reichlich geschaffm, darunter ganz Vorzügliches, und es war ein dankbares Beginnen der Verlagtzhandlung, das Beste aus dem Guten, im Holzschnitte vervielfältigt, zu sammeln und um einen sehr bescheidenen Preis auch der weniger bemittelten Jägerwelt zugänglich zu machen. Das nun schon in dritter Auflage vorliegende Album für Jäger und Jagd freunde enthält 51 ganz vorzüglich.' Holzschnitte nach Gemälden und Zeichnungen berühmter Meister, welche selbstverständlich Scenen aus dem Jagd- und Thierlcben hauptsächlich des deutschen Waldes darstellen. Em schöneres, preiswürdigeres und passenderes Weihnachtsgeschenk für Jäger und Jagdfreunde dürfte es in diesem Jahre kaum geben. Elegante Carton- und Leinwandmappen s um Einlegen der Kunstblätter stellt die Verlagshandlung zum Preise von 1 bez. 3 JL zur Verfügung.
Berlin, 21. December. Vom 1. Januar 1891 ab erfolgt die Beförderung von Gepäck, welches ohne gleichzeitige Lösung von Fahrkarte« aufgegeben wird, auch im Verkehr mit solchen preußischen Staattzbahnstationen, von und noch welchen directe Fahrkarten nicht ausgegeben werden. Die Fracht ist hierbei mit einem halben Psenn'g für den Kilometer und je zehn Kilogramm unter Abrundung des Satzes auf volle Pfennige aufwärts zu berechnen. Die Bestimmung, daß die Fracht für jede derartige Sendung nach dem wirklichen Gewicht, mindesten« aber für 20 Kgr. und mit mindestens einer Mark bei Beförderung in Schnellzügen, 50 Pfg. bei Beförde rung in gewöhnlichen Zügen zum Ansätze zu bringen ist, erleidet keine Aenderung. Ebenso findet hierbei die allgemeine Vorschrift Anwendung, daß die für jede Sendung im Ganzen sich ergebende Gepäck- fracht auf Zehntel-Mark aufwärts abzurunden ist. Ausgeschloffen ist die directe Abfertigung des ohne Fahrkartenlösung aufgegebenen Gepäcks u. a. über Strecken, welche nur dem Güterverkehr bienen, sowie nach ober von Staatsbahnstationen, welche jenseit der deutschen Reichsgreaze liegen.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Rohetseirprop«rttO« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat November 1890 auf 361384 Tonnen, darunter Puddelrohetsen und Sptegeleisen 150 431 Tonnen, Bessemerroheisen 35 804 Tonnen, Thomasroheisen 136 438 Tonnen und Gießeretrohetsen 40 711 Tonnen. — Die Production im November 1889 betrug 389 116 Tonnen, im October 1890 373 090 Tonnen. — Vom 1. Januar bis 30. November 1890 wurden producirt 4 200 465 Tonnen gegen 3 995881 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.
der Deutsch- Italienische« Wein Jmpart- Gesettschaft
Marca Italia ’r n° VinedaPa8to--^^fL'6^ö
Crepe de Chine, Seidrngaze u seidene Grenadiues schwarz und farbig (aud> alle ßuDtfarben) Mk 1.55 p. HU bis Mk. 14 88 (in 22 verseh. Qual.) versendet robenweise porto- und zollfrei datz Fabrrk-Depot 6. Henneberg (K. K. Hoflief) Zirlch. Muster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 10656
(ikentral Verwaltung Frankfurt a M.) nuo angenehme leichte italienische Raturrothweine, welche als wohldekSmntliche- t*g» licheS TifchgetrLnk ganz besonders zu empfehlen sind, und deren Qualität nach dem Ausspruch competenfer Weinkenner von keinem der sogenannten Bo-deaux-Weine in gleicher Preislage erreicht rolrb. Durch königl. ital. Staatscoutrolle wird für absolute Reinheit gareefirt. Die Verkaufsllellen werden durch Anuoneen bekannt gegeben. 10219
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Marke. LUIIM Bonn, Berlin.
Zu haben bei J. M. Schalhof.
852
Wöchentliche Aeberficht der Todesfälle in Gießen.
51. Woche. Vom 14. December bis 20. December 1890.
Einwohnerzahl: 20 500 (ind. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitsziffer: 22,8%.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
l.Lebmsjahr: 2.—lö.Jahrr
Lungenschwindsucht 11 — —
Acute entzündliche
Erkrankungender
Athmungs-Organe 1 — — 1
Andere bekannte
Krankheiten 7 5 1 1
Summa: 9 6 1 2
Neues Theater in Gieße«.
Bis zum 28. December bleibt das Theater geschloffen.
Sonntag den 28. Deeembet: Galloschen des Glücks.


