Schloß Loo, 23. November. Der Zustand des Königs verschlimmerte sich gestern Abend derartig, daß man alsbald den Dr. Rössingh von Deventer telegraphisch berief, weil es unmöglich erschien, die Aerzte des Königs vom Haag und von Leyden schnell genug herbeizurufen. Die Königin brachte mit den Aerzten Vlaanderen und Rössingh die ganze Nacht am Bette des Königs zu, welcher um 53/4 Uhr Morgens verschied. Der tägliche Gottesdienst, welcher in der Kapelle des Schlosses stattfinden sollte, wurde abbestellt. Im Palais sind sämmtliche Fensterläden geschlossen, vom Dache weht die Trauersahne. „
Rotterdam, 13. November. Nachts Vr? Uhr stellten die Aerzte im Königsschlosse Urämie (Blutvergiftung) beim König fest. Alle Bemühungen zur Beseitigung derselben waren umsonst. Drei Viertel nach fünf Uhr verschied dann der alte König sehr sanft.
Luxemburg, 23. November. Extrablätter verkünden den Tod des Königs. Der Ministerrath war heute Morgen versammelt. Der Herzog soll noch diese Woche den Eid leisten.
Paris, 23. November. Jules Ferry hielt heute als Vorsitzender bei der Eröfinung eines Cursus der philotechnischen Gesellschaft eine Rede, in welcher er die Entwickelung und den Unterricht als wirksamstes Mittel, um zur Lösung der socialen Frage zu gelangen, pries. Die Rede war von lebhaftem Beifall begleitet- beim Verlassen des Gebäudes brachte die versammelte Menge Ferry eine Ovatton.
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Gießen, 24. November.
— Mit Bezug auf den .in Nr. 271 d. Bl. enthaltenen Artikel über „Die Pflichten eines Hausvaters" nach dem Inkrafttreten des Jnvaliditäts- und Alters-Versicherungsgesetzes wird von competenter Seite darauf aufmerksam gemacht, daß der in diesem Artikel beschriebene Weg der Erhebung der Beiträge (welcher ja nach dem Gesetz alternativ zulässig wäre) nicht derjenige ist, welcher in unserem Großherzogthum zur ^Einführung kommen wird. Man hat für unser Land den andern von dem Gesetz auch gutgeheißenen Weg eingeschlagen, daß die Beiträge durch die betreffenden Kaffen (Gemeinde- kranken-, Ortskranken-, Betriebskrankenkaffen 2C.) erhoben werden, welchen Kassen dann auch das Aufkleben der Marken, deren Entwerthung und die Aufbewahrung der Quittungskarten obliegt. Für das interessirte Publikum ist dieser Weg offenbar der bequemere und vermindert derselbe die vielen sonst mit dem Gesetz verbundenen Schwierigkeiten.
-h. Die activen Mitglieder der hiesigen Ruder-Gesellschaft -nebst ihren Damen vereinigten sich am vergangenen Samstag Abend im Saale des Gasthofs „Zum Rappen" zum ersten diesjährigen Winterfest, welches in gewohnter Weise den schönsten Verlauf nahm. Frohe Lieder, Reden, Vorträge ernsten und heiteren Inhalts brachten schon während des Festessens die Anwesenden in die fröhlichste Stimmung. Nach aufgehobener Tafel wurde fleißig dem Tanze gehuldigt und viel zu früh schlug die Stunde des Ausbruchs, man trennte sich in dem Bewußtsein, einen genußreichen Abend verlebt zu haben. — Am 24. Januar n. I. begeht die Gesellschaft die Feier ihres 13jährigen Bestehens, welche in der bekannten glänzenden Weise durch Aufführungen, Concert und Ball in Steins Saalbau abgehalten wird.
p. Theater. Die Zahl derjenigen dramatischen Dichter, die ihren Producten den Titel „Volksstück" beilegen, ist ebenso groß wie die Anzahl derer, die es als die wesentlichste und eigentlich einzig erforderliche Eigenschaft eines modernen Lustspieles ansehen, daß das betreffende Stück diesen Titel aus der Etikette sührt. Und doch wie dünn sind die Dichter unter uns gesät, die es wirklich verstehen, ein echtes und rechtes Volksstück zu schreiben! Zu den wenigen, die wir besitzen, zählt sicherlich der treffliche Hugo Müller, der leider nur zu früh hinweggestorben ist, aber in der kurzen Zeit seines Lebens eine reiche Thätigkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung entfaltet hat. Seine „Gewonnene Herzen" stehen noch von vorigem Jahre hier im besten Andenken. In „Heydemann und Sohn" hat der Verfasser den richtigen Ton schon weniger gut getroffen, aber immerhin ein an ernsten gehaltvollen Scenen reicher und dabei wirksamer, nur oft etwas gar zu derber Komik, keineswegs ermangelndes Stück geschaffen. Vorab haben wir zu bemerken, daß wir der Aufführung des Stückes im Ganzen genommen ein rückhaltloses Lob nicht ertheilen können- unter Anderem klappte es in den Musiknummern zu wiederholten Malen nicht, ebenso ging das erste Bild nicht hinreichend flott und desgleichen förderte noch das eine und andere außerdem die Kritik heraus. Von den Einzelleistungen ist in erster Linie der Heydemann des Herrn Winolt mit allem Lobe hervorzuheben. Das Spiel des tüchtigen Charakterspielers war von ergreifender Wahrheit, zumal in der sorgfältig vorbereiteten und trefflich gelungenen Erzählung der Lebensschicksale des alten Heydemann. Von seiner besten Seite zeigte sich als Heydemann junior Herr Goullon, der sich mit gutem Erfolge diesmal eine einfachere und natürlichere Sprechweise angelegen sein ließ. Sein Spiel war gewandt und sympathisch. Die Gesellschafterin Hedwig wurde von Fräulein Elisabeth Bischofs in ihrer bekannten, einfachen und innigen Art verkörpert. Das heitere Element sand seinen Vertreter zunächst in Herrn Adam Reiners, der zwar keine seiner dankbarsten Rollen hatte, aber alles aufzubieten mußte, um das Publikum bei guter Laune zu erhalten. Sehr erheiternd war weiter auch die characteristische Darstellung des Herrn Biebrach in der Rolle des dichterisch angehauchten Comptoiristen Schnabel. Mehr mit ihrem frischen Gesänge, als mit ihrem Spiele in ihrer schauspielerisch undankbaren Rolle gewann sich Fräulein Adelheid Martin den Beifall der Anwesenden. Von den übrigen, durchweg nebensächlichen Rollen erwähnen wir nur diejenige der „Karoline" wegen
des reizenden Spieles der Frau Anni Reiners. Die übrigen Rollen waren durchaus befriedigend besetzt.
— Theater. Morgen geht endlich nach langem Warten die Sensations-Novität „Die Ehre" auf unserer Bühne in Scene. Trotz der ausnahmsweise hohen Kosten, welche das Stück erfordert, findet die Vorstellung im Abonnement statt, jedoch mit der Differenz von 50 Psg. pro Karte auf den Sperrsitzplatz. Wünschen wir der strebsamen Direction, die täglich bemüht ist, uns Neues und Gutes zu bieten, trotzdem ihr von Seiten des Publikums so wenig gedankt wird, ein volles Haus.
— Theater. Die Ehre. Wir hätten neulich noch mittheilen können, daß die Entscheidung des Kaisers in Sachen Sudermann uw so interessanter ist, als gerade jetzt ein neues Drama des Dichters: „Sodoms Ende" herauskommen sollte, aber zunächst verboten wurde. Erst nachdem der Dichter und Oskar Blumenthal, der Director des Lessingtheaters, bei dem Polizeipräsidium vorstellig geworden waren und sich bereit erklärt hatten, alles zu stark Ausgetragene zu mildern, wurde die Aufführung gestattet, der indessen eine Anzahl Geheim rät he beiwohnen mußten, um sich zu überzeugen, ob,nicht die versinnlichende Wirkung der Bühne manches noch zu drastisch erscheinen lasse. Diese Vorsichtsmaßregeln hatten besonders um deswillen überrascht, weil bei der ersten Aufführung der „Ehre" im November vorigen Jahres nichts derart geschehen war, obwohl gerade die „Ehre" durch die Berührung socialer Mißverhältnisse und die schonungslose Geiselung von Schäden unserer Gesellschaft in viel höherem Grade den herrschenden Anschauungen vor den Kops stößt, als „Sodoms Ende". Vielleicht war man damals aus Sudermann noch nicht aufmerksam geworden. — Die „Ehre" ist des Dichters erfolggekröntes Erstlingswerk- vielleicht auch hat man den hohen sittlichen Ernst, der allein den Dichter zumal in der „Ehre" leitet, respectiren wollen. Vergessen hatten wir zu erwähnen, daß sich im Schillerpreiscomite namentlich auch Paul Heyse in einem längeren schriftlichen Memorandum für die Zutheilung des 50000 Mk.-Preises an Sudermann warm ausgesprochen hat.
— Ueber die Haltbarkeit des Marmors. Unseren Lesern, die aus Anlaß der Debatte in der StadtverordnetemVersamm- lang vom 20. November über die Einhüllung des Liebig- Denkmals Betrachtungen über den Einfluß der Witterung auf den Marmor angestellt, wird folgende dem „Deutschen Steinhauer" entnommene Notiz interessiren: Die Griechen bezogen ihren Marmor von den Inseln Paros oder Naxos, von dem Pentelikon bei Athen oder aus dem Süden des Peloponeses. Am wetterbeständigsten waren die beiden ersten Arten, weit weniger der pentelische Marmor, wie dies die Trümmer des Parthenon und die „Elgin Marbles" zu London 6eroci|en. Die Römer bedienten sich fast nur des griechischen Marmors. Ebenso sind aus solchem die altchristlichen Kirchen von Ravenna, die Bauten zu Palermo und San Marco in Venedig ausgeführt. Noch bis in's 14. Jahrhundert holten sich die Venetianer ihren Marmor am liebsten aus Griechenland. Der Marmor von Carrara sand erst seit dem späteren Mittelalter allgemeine Verwendung, ist aber wenig widerstandsfähig. So mußte Michel Angelos „David" 1873 wegen fortschreitender Verwitterung unter Dach und Fach gebracht werden, und selbst an dem erst vor 13 Jahren errichteten Denkmal des Herzogs Carl von Braunschweig zu Gens zeigten sich schon starke Spuren der Unbeständigkeit des Materials. Dagegen dürste der Marmor von Laas und Sterling in Tyrol gleich dauerhaft fein, wie der von Paros und Naxos, weil er in der Structur diesem zum Verwechseln ähnlich ist, wie denn auch Architecturtheile aus solchem Stein vom 11. Jahrhundert sich bis jetzt sehr gut erhalten haben.
-n. LangGons, 23. November. Heute wurde Herr Pfarrer Walz aus Grüningen durch Herrn Decan Wahl in seine neue Stelle hier eingewiesen. In feiner Antrittsrede sprach er über den Text Apostel-Geschichte Lucä 20 V. 28. Bei seinem Einzuge am 17. d. M. bereitete ihm die Gemeinde einen herzlichen Empfang. Am Nachmittage desselben Tages erwarteten ihn vor dem Dorfe die Verteter der kirchlichen und politischen Gemeinde, sowie die Lehrer mit ihren Schülern. Herr Bürgermeister Brückel begrüßte ihn im Namen der Gemeinde. Die Lehrer riefen ihm für sich und ihre Kinder ein herzliches „Willkommen" entgegen, die einzelnen Klaffen überreichten ihm nach Vortrag von Gedichten hübsche Blumensträuße. Herr Pfarrer Walz dankte gerührt für den so überaus warmen Empfang. Dann sangen die Schüler ein Lied und nun setzte sich der Zug nach dem Pfarrhause in Bewegung, wobei der Gefeierte überall von den harrenden Ortseinwohnern freudig begrüßt wurde. Ueber der Thüre des Pfarrhauses war eine Tafel mit paffendem Willkommensgruß angebracht. Am Pfarrhause angekommen, hielt Herr Pfarrer Walz nochmals eine kurze Ansprache und dankte für den freundlichen Empfang, dann löste sich der Zug auf. Am Abend brachte ihm der Krieger- und Gesangverein, sowie die freiwillige Feuerwehr einen prächtigen Fackelzug. Nach Absingen eines Liedes begrüßte ihn der Sprecher der drei Vereine, Herr K. Wenzel, dankte ihm in ihrer Aller Namen, daß er nach dem Wunsch der Einwohner bereit war, sich hierher zu melden und versicherte ihn, hier eine Bevölkerung zu treffen, die empfänglich sei für das Wort Gottes, so daß es ihn niemals gereuen würde, eine ihm lieb gewordene Gemeinde verlassen zu haben. Mit herzlichen Worten dankte unser neuer Herr Pfarrer und betonte in längerer Ansprache, erfreut zu sein über eine Kundgebung, die nicht nur seiner Person, sondern zugleich auch dem Amte gelte, das er zu verwalten die Ehre habe, und daß es ihn freue, die Versicherung zu hören, daß er in seinem neuen Heim einen Boden finden werde, auf dem er erfolgreich am Werke der Ausbreitung des Gottesreichs zu wirken hoffen dürfe, versicherte auch zugleich, daß er den guten Willen habe, mit Gottes Hülse getreulich das zu sein, was die Gemeinde von ihm erwarte. Er wolle es, Gott gebe es. Unser Aller Wunsch ist, daß diese bewährte Kraft
uns lange zum Segen der Gemeinde erhalten werde. Schließlich sprechen wir hoher Kirchenbehörde unfern Dank aus, datz sie so bereitwillig den Wunsch der Gemeinde berücksichtigt hat.
R. Bettenhausen, 21. November Gestern Abend 6 Uhr brach dahier Feuer aus und legte 3 Scheuern in Asche. Die Gefahr war wegen Wassermangel hier sehr groß, und fühlen wir uns verpflichtet, den Nachbarsgemeinden für die rasche und ausdauernde Hülfe und ganz besonders Langsdorf für das Herbeischaffen von Wasser unfern innigsten Dank auszusprechen.
(:) Schotten, 22. November. Am 20. d. M. ereignete sich dahier ein bedauerlicher Unglücksfall. Gegen Abend fuhr Herr K. Pröscher von Rüdingshain nach hier. Unterwegs an einer abschüssigen Stelle wollte der Knecht, ein* älterer Mann, den Wagen hemmen und mußte zu diesem Zwecke absteigen. Hierbei wurde derselbe von dem Hemmwerk ersaßt und auf der frisch gedeckten Chaussee eine Strecke nachgeschleift, so daß er sehr schwer an den Knieen verletzt wurde. Der Knecht wurde nach dem städtischen Krankenhause verbracht.
PermifdH***
— Militärdienstnachrichten. Stift, characteris. Port.- Fähnr. -vom 2. Großh. Hess. Jns.-Regt. (Großherzog) Nr. 116zumPort.-Fähnr. befördert, v. Collas, Sec.-Lieutn. vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116 als Erzieher zum Cadettenhause in Potsdam commandirt.
* Offenbach, 21. November. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde beschlossen, dem Großh. Ministerium einen Antrag zu unterbreiten, dahingehend, daß das Interesse der hiesigen Bevölkerung es erheischt, aus die schleunigste Aufhebung der Viehsperre, sowie die Herabminderung der Getreidezölle hinzuwirken. — Der Vorstand des hiesigen Sanitätsvereins beschloß, einen der Aerzte auf Kosten des Vereins nach Berlin zu schicken, um sich mit dem Koch'scheu Heilverfahren vertraut zu machen.
*△ Mainz, 23. November. Zwecks Erlaß einer Petition zur Aufhebung des Jesuitengesetzes fand heute Nachmittag im „Frankfurter Hof" hier eine sehr zahlreich besuchte Katholiken-Versammlung statt. Redner waren ber Rechtsanwalt Dr. Schmitt und Landtagsabgeordneter N. Racke von hier, sowie der badische Landtagsabgeordnete Pfarrer Wacker aus Zähringen Letzter Redner sprach 1^ Stunden und zwar beleuchtete er hauptsächlich die Gegner des Jesuitenordens und die Folgen und die Confequenzen des Jesuitengesetzes. Die Versammlung zollte häufig den einzelnen Rednern lebhaften Beifall und schloß sich schließlich unter stürmischer Zustimmung der in einer Katholikenversammlung in Cöln gefaßten Resolution an den Reichstag um Aushebung des Jesuitengesetzes an.
*△ Mainz, 23. November. Der heute Nachmittag dahier abgehaltene Parteitag der Socialdemokraten des Großherzogthums Hessen war nicht sehr zahlreich besucht. Die Parteiorganisation im Großherzogthnm Hessen, sowie die . Landes-Agitation bildeten die Tagesordnung, über welche die bekannten Wortführer der hessischen Socialdemokraten Ulrich- Offenbach, Müller und Cramer-Darmstadt und Jöst und Andere von Mainz sprachen.
»—Frankfurt a. M., 23. November. Bezirks- Fernsprechnetz für Frankfurt a. M. und Umgegend. Ich berichtete Ihnen schon früher, daß die hiesige Handelskammer sich unablässig bemüht hat, die Herstellung eines Fernsprechnetzes, das den Stadt- und Landkreis Frankfurt a. M., sowie die Städte der Umgegend einschließen sollte, herbeizusühren. Diese Bemühungen haben jetzt insofern Erfolg gehabt, als das Reichspostamt genehmigt hat, daß der Herstellung eines Bezirks-Fernsprechnetzes nähergetreten werde. Das Netz soll im Süden durch das rechte User des Mains und Rheins von Hanau bis Rüdesheim, im Westen durch eine Linie von Rüdesheim bis Langenschwalbach, im Norden und Osten durch eine Linie Langenschwalbach über Königstein,. Friedrichsdorf bis Hanau begrenzt werden. In einer Anzahl Orte werden Fernsprech-Vermittelungsstellen eingerichtet^ an welche die umliegenden Fernsprechstellen anschließen. Mit den bestehenden größeren Vermittelungsstellen werden diese neuen Nebenvermittelungsstellen durch eine Sprechleitung verbunden, wodurch ein Fernsprechnetz entsteht, das allen im Bezirke gelegenen Städten, Ortschaften und Fabriken den telephonischen Verkehr mit allen anderen Orten ermöglicht. Solche, die noch nicht Theilnehmer einer Telephonleitung sind, haben jährlich 250 Mk. als Gebühr für die Teilnahme an dem Fernsprechnetz zu zahlen, wer dagegen bereits Theilnehmer der Fernsprechleitung in einer der Städte Frankfurt, Mainz. Wiesbaden 2C. ist, hat noch eine Zuschlagszahlimg. von 100 Mk. jährlich zu leisten. Nichttheilnehmer zahlen für ein Gespräch von 3 Minuten Dauer 1 Mk. Natürlich ist die Benutzung von Sprechstellen der Theilnehmer durch Dritte unzulässig. Die Handelskammer wird in einem Circular zu lebhafter Theilnahme auffordern.
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Brrtzbach, 21. November. Wochen markt. Butter kostete per Pfund »M 1,00—0,00, Käse per Pfund 45—46 H, Eier zwei Stück 15
Grünberg, 22. Noobr. Fruchtpreise. Weizen JL 19 — Korn .X 17.—, Gerste JL 16.-, Hafer JL 14.—, Erbsen 17.— Linsen 24 — Lein , Wicken — Samen 23.—, Kartoffeln 0—.
Pommersche Hypotheken - Actierr - Bank» Wie aus dem Jnseratentheile der heutigen Nummer ersichtlich, und die noch umlaufenden mit einem Zuschläge von 10% rückzahlbaren, ä 5 %, 4% und 4 % verzinslichen Pfandbriefe dieser Bank zur Rückzahlung ä 110 % per 1. Juli 1891 gekündigt.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibelstunde heute Montag den 24. Noobr., Abends 8Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap 3, von Vers 1 an: der Ernst des Lehrend; hüte deine Zunge! Pfarrer Dr. Naumann>
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