Ausgabe 
25.4.1890
 
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keine

wird

dem Arbeiter auf dem Juxplatz im Würfelspiel das

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mal zu beseitigen und für deren Abhaltung städtischen Plätze mehr herzugeben", den Beifall aller vernünftig Denkenden finden.

Otto Hochstätten,

Marktstraße 28.

@ie?;en, 23. April 1890.

Großh. Amtsgericht. Stammler.

Im Auftrag:

J. Rothenberger, Ger.-Taxator.

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Blutarmuth, Bleichsucht,

Hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich mein

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ferner beQujn- imme eine Listen jeilfcheinen (nit Bon diesen W mmender Pro^- such wurde dir -

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stehenden Resolution Kenntniß gegeben werden. Auch die Messe hat sich mehr und mehr überlebt und es wird wohl heute oder morgen auch in Frankfurt zur Abschaffung derselben kommen. Die Bürgerschaft weiß längst, daß man in hiesigen Geschäften mindestens ebenso gut und billig wie in der Messe kauft. Daß die eingesessenen Geschäfte und die ständig Steuer zahlenden Besitzer derselben durch die Messen geschädigt werden, unterliegt gewiß keinem Zweifel.

Vertrauens bitte, zeichne

Hochachtungsvoll

3500] Ein kräftiger Junge wird in einer Metzgerei in die Lehre gesucht.

Näheres in der Exped. d- Bl.

Gottesdienst der israelitischen Ueligionsgesellschast.

Frellag Abend 6<5 Uhr, Samstag Vormittag 800 Uhr, Samstag Nachmittag 400 Uhr, Samstag Abend 750 Uhr-

Vermachter.

*= Frankfurt a. M., 23. April. Der mit der hiesigen -llless'k stets verbundenen Schaustellung, dem sogenannten -nÄplatz", scheint man und zwar mit vollstem Recht o ms ncn Leib rücken zu wollen. Im Ostendverein (der Jux- befindet sich im Ostende) kamen gestern die Zustände - lve,]üurplatzes zur Sprache. Stadtverordneter A. Meyer 1 dötzeicbuete dieselben als jeder Beschreibung spottend, und er 'HM Recht. Der Juxplatz, der in früheren Jahren vielleicht Jweck hatte, den Fremden Unterhaltung zu bieten, ist Isyick Dom Einbrüche der Dunkelheit an der Tummelplatz

Aentliche Auffordknmg.

Die Erbschaft des am 1. April I 3 'verstorbenen Kreisamtsgehülsen »lLhufstian Heddrich zu Gießen «isst dot dem Vormunde dessen minder- j jityhiiii Kindes Namens dieses unter U lsri ^echtswohlthat des Inventars imgeic-'ten worden.

tz nverden daher Alle, welche An- 1W« an fraglichen Nachlaß zu bilden 1 Wen hiermit aufgefordert, solche 1 Binnen 14 Tagen, von dem Tage der e rajmrii igen Bekanntgebung dieser Aus- s TOibecmng in öffentlichen Blättern ge- i r^nei, in der Gerichtsschreiberei 1 Mieizi ichneten Gerichts schriftlich oder i Mndlich anzumelden, anderenfalls sie i aui Ä! rücksichtigung bei Ordnung des -MtlcsffeS nicht rechnen können.

Rodheimerstrsße 56.

Bestellungen werden bei Herrr Wirth H. Wrßner, (Sonnen* straße 13, entgegengenommen. [3733

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Mont an der Erhaltung einer reinen Kopfhaut und schönen Haarwuchses etwas gelegen ist, der kaufe 1074

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3734] Ein Dienstmädchen verlor am Sonntag in der Bahnhofstraße ein Geld­täschchen mit Inhalt. Der r. Finder w gebeten, dasselbe gegen e. Belohnung bei der Exped. d. Bl. abzugeben.

Schwächezustände, von unbegrenzter Haltbarkeit, Appetit an­regend, leicht verdaulich, von angenehmem Geschmack, ohne die Zähne anzugreifen oder die Verdauung zu stören.

Ausführl. Gebrauchs­anweisung jeder Flasche beigegeben. Man achte auf die vorstehende Schutzmarke, um keine Nachahmungen zu er­halten. Preis pr. Fla­sche von 100 Gr. 1 Jt, 250 Gr. 2 JC Vorräthig in den Apotheken, od.direct zu beziehen von der

Rathsapotheke Wilhelmshaven.

) Sicht Deutsche Medic.-Ztg., Berlin, Nr. 80, v. 1889.

Aerzllicher Central-Anzeiger Nr. 3, von 1889. .W«he. Central-Ztg., Berlin, v. 16. Oct. 1890.

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aus der Tasche geholt wird, ist auch noch bemerkenswerth, aber nicht einmal die schlimmste Blüthe. Dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung wird von der vor­

frechen Gesindels, das keine Scham mehr kennt. Man muß dieDämchen" Abends um 9 Uhr oder noch später auf den Carouffels kutschiren sehen und ihre Beschützer etwas genauer ins Auge fassen, um ein richtiges Unheil über den Juxplatz zu gewinnen. Man darf es ruhig aussprechen, daß die Sittenlosigkeit dort in den Abendstunden in üppigster Weise blüht und daß dem doNselbst eingerissenen Treiben nur durch Beseitigung des Juxplatzes ein völliges Ende gemacht werden kann. Sehr zutreffend wurde im Ostendvcrein bemerkt, daß der Erlös von 12,000 Mk., den die Stadt aus den Plätzen zieht, absolut nicht ausschlaggebend sein dürste, und die ge­faßte Resolution, lautend:

Der Ostendvcrein spricht sich wiederholt dahin aus, daß die mit den in hiesiger Stadt abgchaltencn Messen gleichzeitig veranstalteten Schaustellungen der sogen. Meßsehenswürdigkeiten in ihrer heutigen Art und bei den Ausschreitungen, welche sie in den letzten Jahren angenommen haben, nicht mehr zeitgemäß zu erachten sind, daß es wünschenswerth ist, dieselben ein- für alle-

Bremen, 22. April. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capitan R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. April von Bremen und am 13 April von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

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F. Holberg gehörigen Hauses KircliOnplalZ 8, wieder nach Hier verlegt habe. Indem um erneuerte Zuwendung des mir früher geschenkten

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t Mk! Makel - der Rosentanz im ersten Acte war gut cin- fjschüft und gefiel allgemein.

heute kommtGasparone", die melodiöse Operette von S'WMer, zur Aufführung, welche nach vorliegenden Berichten besten des BaarS'schen Operetten-Ensembles gehört, i ai machen wir alle Operetten-Freunde auf die heutige Bor- fjWmjg besonders aufmerksam. Für Sonntag istDie Mzur ents-Tochter" in Aussicht genommen, ein Stück, welches c zl.Ich beliebt bei Alt und Jung, einer besonderen Empfehlung r mi bedarf. Sicherem Vernehmen nach siedelt die Gesell- s lchji «am Samstag nach hier über und dürfte dann auch der - Mck der mit Recht zu empfehlenden Vorstellungen ein kkyueir werden.

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Erklärung.

Ich nehme hiermit die am 20. April gegen Herrn Heinrich Wagner II. in Rödgen ausgesprochenen belei­digenden Aeußerungen zurück.

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