Paris, 22. März. Gestern fand auch eine Probe- mobilisirung eines Theiles der Infanterie statt. Solche Uebungen sollen in jedem Regiment an 3 Tagen bis Ende April stattfinden.
— Nach einigen Morgenblättern bestände zwischen den Ministern eine Meinungsverschiedenheit in Betreff des Anleiheprojects. Freycinet sei für Zurückziehung des Projects.
Paris, 22. März. Wie verlautet, habe der Minister des Aeußeren, Ribot, eine von sämmtlichen Delegirten zur Arbeiterschutz - Conferenz unterzeichnete Note erhalten , in welcher dieselben erklären, daß unter ihnen fortdauernd die vollständigste Uebereinstimmung herrsche und daß die Abwesenheit des Delegirten Delahaye von dem Galadiner im Schlosse durch einen Trauersall in seiner Familie begründet gewesen sei.
Neueste Nachrichten.
WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.
Berlin, 23. März. Das Ordens fest verlies in üblicher Weise. Um 10^ Uhr erfolgte die Ordensverleihung, um IIV2 Uhr die Vorstellung der neuen Ritter und der höchsten Orden, die Cour vor dem Königspaare auf dem Thron und die Vorstellung der neu decorirten Damen des Louisenordens und um 12 Uhr der Gottesdienst in der Schloßcapelle. An diesem nahm auch die Kaiserin Friedrich Theil, welche von dem Prinzen von Wales geführt wurde. Der Kaiser führte die Kaiserin, der Großherzog von Baden die Prinzessin Friedrich Karl, der Großherzog von Hessen die Herzogin von Schleswig-Holstein, der englische Prinz Georg die Prinzessin Victoria und der preußische Prinz Alexander die Erbprinzessm von Meiningen. Um 1 Uhr sand im weißen Saale die Galatafel statt. Der Prinz von Wales, in preußischer Generalsuniform mit dem Bande des schwarzen Adlerordens, saß rechts neben dem Kaiser, ebenso links von der Kaiserin der Großherzog von Baden, die Herzogin von Schleswig-Holstein, der englische Prinz Georg, die Erb- prinzessin von Meiningen, Prinz Alexander, Prinzessin Margarethe, der türkische Botschafter Tewfik Pascha, die Herzogin von Ratibor, der französische Botschafter Herbette, die Fürstin Radziwill, Rascou und Prinz Max von Baden. Von dem Kaiser rechts saßen nach dem Prinz von Wales die Prinzessin Friedrich Karl, der Großherzog von Hessen, die Herzogin Johann Albrecht von Mecklenburg, Prinz Friedrich Leopold, die Prinzessin Alexis von Hessen, Prinz Günther von Schleswig, Prinz Hermann von Weimar, Prinz Johann Albrecht von Mecklenburg, der Erbprinz von Meiningen. Dem Prinzen von Wales gegenüber saß Caprivi, dann folgten rechts Launay, Malet, Moltke, der Marquis von Londonderry, die Generale Kameke, Goltz, Pape und Brandenburg, der Oberstkämmerer Stolberg, Maybach, Puttkamer, Fürst Hohenlohe-Langenburg, von Caprivi links Szechenyi, Schuwalow, Blumenthal, der Statthalter Hohenlohe, der Herzog von Ratibor, der General Brandenburg II., Gras Dohna, Friedberg, Simson, Münster, Fürst Pleß, Bötticher und außer Caprivi alle Ritter des Schwarzen Adlerordens. An den übrigen Tafeln saßen die höchsten Würdenträger, Beamten, Generale und Neudecorirten. Während der Tafel ttank der Kaiser auf das Wohl der neu ernannten Ritter und derjenigen, welche es schon sind.
Chemnitz, 23. März. Da die Arbeiter der Webereibranche in eine Lohnbewegung eingetteten sind und seitens derselben Arbeitseinstellungen zu befürchten stehen, haben die hiesigen, dem genannten Industriezweig angehörigen Fabrikanten ein Uebereinkommen getroffen, nach dem sie sich bei einer je nach Größe der Fabrik von 100 bis 1000 Mark schwankenden Einlage verpflichten, keinen Arbeiter, der sich an einem Strike betheiligt hatte, wieder aufzunehmen.
Kopenhagen, 23. März. Anstatt der zurückgezogenen Vorlage, betreffend die Befestigung Kopenhagens von der Seeseite, brachte der Kriegsminister Bahnson zur dritten Lesung der Budgetvorlage im Folkething eine Creditforderung zu demselben Zwecke ein. Die heutigen Morgenblätter erklären, daß der Conflict hierdurch verschärft sei.
CocaU» und provinzielle».
Gießen, 24. März.
f Herr Franz Gros ist zum Vorsteher Großh. OrtS- gerichts Hierselbst ernannt worden.
— Der Vortragsabend des Königl. Hosschauspielers Herrn Max Oppmar aus Kassel am Samstag in Steins Garten gestaltete sich abermals, gleichwie im vergangenen Jahre, zu einem höchst genußreichen für die Mitglieder des Kaufmännischen Vereins wie die hierzu eingeladenen Gäste. Kenner und Angehörige der durch die humorvollen Dichtungen zum Ausdruck gelangenden Dialecte unseres deutschen Vaterlandes bekunden übereinstimmend die Meisterschaft Oppmars in der Wiedergabe der Sprachweise wie in der diese je nach Gebrauch bei den verschiedenen deutschen Volksstämmen begleitenden Gesten und Geberden. Die zahlreich Erschienenen, Damen und Herren, hielten deßhalb auch nicht mit dem verdienten Beifall zurück. Den Vorträgen Oppmars folgte eine Tanzunterhaltung — eine bei den Damen immer Anklang findende Ergänzung des vergnügten Abends.
— Eine große Anzahl Wahlversammlungen wurde gestern und vorgestern in unserem Wahlkreise abgehalten. Alle Parteien machen, theilweise unter Mitwirkung auswärtiger Redner, die größten Anstrengungen, um eine möglichst große Stimmenzahl für ihre Candidaten bei der am 28. ds. Mts. stattfindenden Nachwahl zum Reichstage zu erreichen.
— Schwurgerichtsfihung am 22. März. (Schluß der Verhandlung gegen Häuser und Kr et sch mar,' in einem Theile der Auflage unseres Blattes bereits am Samstag veröffentlicht.) In der um 4 Uhr beendigten Sitzung des Schwurgerichts wurden nach mehr wie einstündiger Berathung des Gerichtshofes der Angeklagte Joh. Gg. Häuser wegen
Mordes zum Tode und dauernder Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte, der Angeklagte Johannes Kr et sch mar zu einer Gefängnißstrafe von 12 Jahren verurtheilt. Außerdem wurden die Kosten den Angeklagten je zur Hälfte auferlegt. Strafmildernd kam für die Angeklagten deren schlechte Erziehung, straferschwerend die Vorstrafen des Häuser, die Brutalität bei Ausführung des Verbrechens, dessen sie überwiesen, wie jeglicher Mangel an Reue, sowie deren hartnäckiges Leugnen in Betracht. Der Vorsitzende eröffnete nach Verkündigung des Urtheils dem Angeklagten Häuser, welcher während der Berathung des Gerichtshofes laut geweint hatte, daß das über ihn gesprochene Urtheü vollstreckt werde, wenn nicht die Gnade des Landesherrn die Strafe umwandle. Der Verurtheilte möge deshalb die kurze Zeit, die ihm, im Falle eine Begnadigung nicht eintrete, zum Leben bliebe, dazu benutzen, sich durch aufrichtige Reue und Buße über sein Verbrechen mit dem Allmächtigen auszusöhnen suchen. Während der Berathung des Gerichtshofes und der Verkündigung des Urtheils waren die Zeugenbänke und die Zuschauerräume überfüllt.
t Die letzte Verhandlung der diesmaligen Schwurgerichts- Periode hat die Anklage gegen Heinrich Reibeling II. Wittwe von Ober-Breidenbach wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg zum Gegenstand. Der Angeklagten wird zur Last gelegt, die 4 Jahre alte Katharine Hederich, ein voreheliches Kind der verstorbenen Ehefrau ihres Sohnes, welches bei ihr in Pflege war, fortgesetzt in so barbarischer Weise mißhandelt zu haben, daß am 25. Januar d. I. der Tod des armen Geschöpfes eingetreten ist. Wahrhaft haarsträubend war die Behandlung, die das Kind bei dieser boshaften Frau erdulden mußte und die, wie aus mehreren Aeußerungen der- elben hervorgeht, nur darauf hinauslies, es aus dem Wege zu schaffen. Neben den unmenschlichsten Züchtigungen erfuhr das ohnehin schwächliche Kind die denkbar schlechteste Wartung und Pflege, die selbst auf wiederholte Ermahnung des Pflegevaters des Kindes, der in der Wetterau in Dienst stand und sich daher wenig um das Kind kümmern konnte, nicht besser wurde. Es ist nachgewiesen, daß die Angeklagte am Neujahrstage bei großer Kälte das bedauernswerthe Kind längere Zeit nackt im Hausflur stehen ließ, daß sie ihm einmal Essen, bestehend aus Dickwurzblättern und Sauerkraut vorsetzte und dergl. mehr, und verschiedenen Personen gegenüber äußerte sie: der B......müsse verrecken, sie werde ihn todtschmeißen.
Mit Recht weist der Herr Vorsitzende darauf hin, daß Niemand sich um das arme eltern- und schutzlose Kind gekümmert und wenn der gesetzlichen Vorschrift gemäß dem Kinde ein Vormund bestellt worden, so würde jedenfalls eine bessere Behandlung eingetreten und dessen Tod wohl nicht herbeigeführt worden sein. Die Angeklagte erklärt, bei der Züchtigung des Kindes nicht über das erlaubte Maß hinausgegangen zu sein und behauptet, daß ihr Sohn, als er um die Weihnachtszeit zu Hause gewesen sei, das Mädchen häufig gezüchtigt habe. Die an dem Körper des Kindes Vorgefundenen Verletzungen erklärte sie als von öfterem zufälligen Hinfallen herrührend. — Die Verhandlungen wurden nach zweistündiger Pause um 3 Uhr wieder ausgenommen.
vernaschtes.
* △ Mainz, 23. März. Die im Herbst dieses Jahres dahier stattfindende landwirthschaftlicheAusstellung, für welche die Tage vom 20. bis 22. September in Aussicht genommen waren, wird in Folge neueren Beschlusses des Landwirthschastlichen Vereins in der Zeit vom 18. bis 21. September abgehalten werden. Diese Terminverlegung ist mit Rücksicht aus die zahlreichen Kirchweihen geschehen, die am 21. September in Rheinhessen sind.
— In den letzten Tagen ist den Soldaten der hiesigen Garnison wieder der Besuch einer Reihe Mainzer Wirth- schaften verboten worden, in welchen Socialdemokraten verkehren. Die Befolgung des Verbots wird streng bewacht.
* △ Aus Rheinhessen, 23. März. Zwischen Nieder- Wiesen (Kreis Alzey) und Wendelsheim ist in letzter Zeit ein neues großes Bergwerk, sogenannte Schwefelquecksilbergruben, begonnen worden, das nach allgemeiner Annahme eine reiche Ausbeute an Zinnober verspricht. Wegen eindringenden Wassers sind zu der Inbetriebsetzung des Bergwerks große Summen erforderlich.
* Berlin, 21. März. Nach dem Eisenbahn-Verordnungsblatt hat der Arbeitsminister eine Untersuchung des gegenwärtigen Gebrauchs der Locomotiv-Pfeifen und der Frage, ob und inwieweit eine Aenderung der jetzigen Signale im Interesse der Anwohner der Eisenbahn möglich sei, eintreten lassen. Dabei hat sich ergeben, daß gewisse in der „Signal-Ordnung" vorgeschriebene Signale aus Gründen der Sicherheit des Betriebes und des darin beschäftigten Dienstpersonals unverändert beibehalten werden müssen, daß also eine gewisse Belästigung der Bevölkerung nicht ganz umgangen werden kann. Dagegen soll der Gebrauch der Dampfpfeife nach Zahl, Dauer und Stärke der Töne künftig thunlichst eingeschränkt werden, soweit die Sicherheit des Betriebes dies zuläßt. Unter Anderm sollen die langgezogenen Achtungssignale bei der Vorbeifahrt an den die Einfahrt frei- gebenden Bahnhoss-Abschlußsignalen verboten werden, ebenso gewisse lediglich zwischen dem Locomotiv- und dem Rangir- personal verabredete Signale. Die Anwendung nur einer Gattung von Dampfpseisen für alle Arten von Locomotiven und Zügen ist nicht als zweckmäßig erachtet worden. Die Rangir-Locomotiven und die zu diesem Dienst herangezogeuen Güterzug-Locomotiven, gegen welche sich gerade die meisten Klagen richten, erhalten künftig Dampfpfeifen, mit denen sowohl weithin hörbare Signale als solche mit geringerer Thonstärke gegeben werden können. Kleine Dampfpfeifen mit schwacher Tonstärke erhalten die sogenannten Tender-Locomo- tiven zur Beförderung kleinerer Züge. Personenzugs-Loco- motiven mit Tender erhalten neben dieser kleinen noch eine zweite Dampspfeife mit mittelhoher Tonlage, Güterzug-Loco- motiven aber theils die erwähnte kleinere, theils eine zweite
mit tiefer Tonlage, mit welcher weithin hörbare Signale gegeben werden können. Die bisherigen Dampfpseisen sind, soweit solche obigen Bestimmungen nicht entsprechen, nach und nach zu ändern. Namentlich die in unmittelbarer Nähe von Bahnhöfen wohnende Bevölkerung wird von dieser Neuerung mit Dank Kenntniß nehmen.
* Preis-Ausschreiben. Die in München erscheinende Fachzeitschrift „Der Deutsche Steinbildhauer", amtliches Organ des Verbandes deutscher Steinmetzgeschäste, erläßt soeben ein Preis-Ausschreiben für Original-Entwürfe von Grabdenkmälern. Ausgesetzt sind 6 Preise im Gesammtbetrage von 450 Mk. Die Entwürfe sind bis 15. Mai l. I. an Eduard Pohls Verlag in München einzusenden- die Entscheidung des Preisgerichts. wird am 1. Juli veröffentlicht.
* Rom, 17. März. Heute Vormittag entdeckte man aus dem hiesigen Bahnhofe in einem Kassenschrank, der sich in einem Gepäckwagen befand, die Leichen von zwei Kindern, welche Blutspureu an Händen und Füßen trugen. Es sind die Kinder einer armen Frau, welche dieselben seit sechs Tagen vermißte und seither überall vergebens gesucht hat. Man nimmt an, die Kinder seien in den offenstehenden Schrank geschlüpft und dieser habe sich automatisch hinter ihnen ge^ schlossen. Da der Wagen in einem unbelebten Winkel des Bahnhofes stand, wurden ihre Hilferufe nicht gehört. Die Mutter war außer sich vor Verzweiflung, als sie ihre Kinder tobt wiedersah. — In Acojano (in den Abruzzen) ist dieser Tage der Riese Catonio gestorben, der wohlgemessene 2 Meter und 25 Centimeter groß war. Er war von 1845 bis 1848 Portier in den Tuilerien und ließ sich nach dem Sturze Louis Philipps in ganz Europa für Geld sehen. Die Familie hat seinen Leichnam dem anatomischen Museum in Rom vermacht.
— Wir machen unsere Leser auf die im Annoncentbeit unseres heutigen Blattes enthaltene Bekanntmachung der Technischen Hochschule zu Darmstadt aufmerksam. Dieselbe gewährt eine vollständige wissenschaftliche und künstlerische Ausbildung für die technischen Fächer. In besonderen Fach-Abtheilungen werden Architecten, Bau-Ingenieure, Cultur-Jngenieure, Maschinen-Jngenteure, Electro- Jngenteure, Chemiker und Apotheker ausgebildet; desgl. in der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Schule Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften, sowie Geometer. Auch Fabrikanten, Kunst- und Gewerbetreibenden ist die Hochschule zur Erlangung der erforderlichen Kenntnisse behilflich. Das akademische Studium an der Technische« Hochschule zu Darmstadt berechtigt zur Zulaffung zur Staatsprüfung für Hochbau, Jngenieurwesen und Maschinentechnik in sämmtlichen deutschen Staaten, welche solche Staatsprüfungen adhalten. Für die Reichsprüfung der Apotheker ist der Besuch der Technischen Hochschule demjenigen einer Universität gleichgestellt; auch ist der pharmaceutischen Prüfungskommission in Darmstadt durch Bundesrath-Beschluß die Berechtigung zur Ertheilung für das ganze Reich giltiger Approbationen gegeben worden.
Allen Lungenkranke« dringend genug Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, gewonnen aus den Salzen der zur Kur gebrauchten berühmten Gemeinde- Quellen Nr. III. und XVIII., empfohlen werden. 3—5 Stück in heißer Mitch aufgelöst und schluckweise warm getrunken leisten bei den conoulsioischen und qualvollen Hustenanfällen den Patienten die denkbar besten Dienste. Die Schleimabsonderung wird durch die mineralischen Salze der Pastillen sehr begünstigt «nd dadurch dem Kranke« wohlihuende Erleichterung geböte«. Zu 85 Pfg. die Schachtel sind sie in allen Apotheken und Drogueu zu haben. 65
verkehr, Cattfc» unö votkrwirthschaft.
Grünberg, 22. März. (Fruchtpreise). Weizen X 20,60, Korn X 18,20, Gerste X 18,20, Hafer X 17,40, Erbsen X 19,00, Samen X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, Linsen X 00.
— Auswahl von Büumen zu Anpstanzunge«. Nur zu häufig wird bei der Anschaffung junger Bäume gespart oder bei dem Auspflanzen der Bäumchen aus der Baumschule, nicht in dem Maße die Spreu vom Weizen gesichtet wie dieses für eine gedeihliche Baumzucht unbedingt nothwendig ist. Man bedenke, daß ein jede- Bäumchen nicht nur das geringe Anlagekapital, sondern alle Koste» für Wartung und Pflege verzinsen soll, was natürlich nur möglich, wenn das Bäumchen tadellos ist. Man pflanze nur schlanke, nach der Krone zu abnehmende Bäumchen mit glatter Rinde, reicher Bewurzelung und einer normalen Krone. Bäume mit Auftreibungen, Krümmungen u. s. w. können niemals Garantie für gutes Gedeihe» leisten; sie tragen meistens schon den Keim von Krankheiten aller Art in sich.
Spielpla« der vereinigten Frankfurter Atadttheaterr
Opernhaus.
Dienstag den 25. März: Stumme von Portici. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den 26. März: Gastspiel der Frau Marcella Sembrich. Figaros Hochzeit. (Susanne: Frau Sembrich.) Erhöhte Preise. Außer Abonnement.
Donnerstag den 27. März: Vaterland. Große Preise.
Freitag den 28. März geschlossen.
SamStag den 29. März: Oberon. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 30. März: Die Hugenotten. (Raoul: Herr Gießen alü Gast). Große Preise.
Schauspielhaus.
Dienstag den 25. März: Ehre. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch dm 26. März: Kaufmann von Venedig. G*- wvhnliche Preise.
Donnerstag den 27. März: Zum Besten des Pensionsfonds der Genossenschaft deutscher Bübnen-Angehöriger. Graf Essex. (Elisabeth: Frl. Bognar, Essex: Herr Salomon als Gäste.) Lußec Abonnement. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 28. März: Zum ersten Male: In eiserner Zeit. Trauerspiel in 5 Acten von Fr. Spielhagen. Gewöhnliche Preise. ,
Samstag dm 29. März: Nur kein Talent. Hierauf: Schwiegermama. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 30. März: Maria Stuart. Gewöhnliche Preise.
Montag dm 31. März: Ehre. Gewöhnliche Preise.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibel stunde heute Montag den 24 März, Abends 8 Uhr, in der Kleinktnderschule, Offenbarung Joh. Cap. 2 und 3, die sieben Sendschreiben des Herrn für die Gemeinden in Kleinasien. Pfarrer vr. Naumann. < a
6. Passionsandacht am Mitt,w0ch den 26. Marz, Abend» 6 Uhr. Pfarrer Dingeldey.


