Berlin, 22. October. Die Zahl der Theilnehmer an dem Samstag statrfindcnden Fackelzug zu Ehren Moltkes wächst stündlich. Bereits sind gegen 11,000 Theilnehmer- karten gelöst. Die Theilnehmer gehören allen Bevölkerungs- kreiscn ohne Parteiunlerschied an. Sonntag Abend-findet zu Ehren Moltkes ein großes Galadiner bei dem Kaiser in Potsdam' statt.
Berlin, 22. October. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die üiif Vorschlag der Kaiserin erfolgte Verleihung des Louisenordens erster Abtheilung mit der Jahreszahl 1866 an die Ehegattin des Gemeindeschulrectors Püttner hier und an Fräulein von Kummer in Breslau, sowie der zweiten Klasse der zweiten Abteilung des Louisenordens mit der Jahreszahl 1865 an die Frau Geheime Commerzienrath Krupp, geb. von Ende, in Essen, an die Ehegattin des Fabrikbesitzers Börner in Berlin, Fräulein Königs in Berlin und Fräulein von Hollcben in Rudolstadt.
— Der „Reichsanzeiger" widerlegt den mehrfach gegen die Staatsregierung erhobenen Vorwurf ungenügender Förderung der Entwickelung der natürlichen und künstlichen Wasserstraßen und weist nach, daß in den letzten zehn Jahren zu Stromregulirungen, zur Unterhaltung der Ströme und zu sonstigen Regulirungen der Wasserstraßen einschließlich Brücken rc. insgesammt 183 Millionen aufgewendet worden seien und daß die Staatsregierung ferner an Kosten für die in Ausführung begriffenen großen Canal- projecte mit 180 Millionen betheiligt sei. Der „Reichsanzeiger" reproducirt die Reden des Arbeitsministers im Abgeordnetenhause vom 8. März 1890 und schließt: Angesichts dieser Sachlage sind jene Angriffe schwer begreiflich und gewiß nicht geeignet, die wohlerwogenen Maßnahmen und Entschließungen der Staatsregierung zu beeinflussen.
Berlin, 22. October. Bei der Brandenburgischen Provinzialsynode ist mit 23 Unterschriften versehen der Antrag eingegangen, den Kaiser in einer Adresse zu bitten, den Organen der evangelischen Landeskirche eine wirksame Theilnahme an der Berufung evangelischer Professoren der Theologie und Mitglieder der kirchlichen Behörden zu gewähren.
Berlin, 22. October. Die Generalversammlung der Mitgliederder deutsch-ostasrikanischen Gesellschaft ist auf den 20. November etnberufen; in dieser soll der Vertrag mit der kaiserlichen Regierung über die künftigen Rechtsverhältnisse der Gesellschaft in Ostafrika zur Genehmigung vor- gelegt werden.
Berlin, 22. October. In der heutigen Sitzung des Gesammtausschusses der Deutschen Landwirth schasts- gese lisch ast wurde zum nächsten Ausstellungsort Bremen gewählt.
München, 22. October. Zur Mo ltkefeier reisen demnächst die Corpscommandeure Prinz Leopold und General Parsefal nach Berlin.
Speyer, 22. October. In Folge der Ende voriger Woche eingetretenen Regengüsse und Schneefälle steigt der Rhein dauernd. Aus dem oberen Rheinthale wird Hochwasser signalisirt.
Detmold, 22. October. Wie verlautet, sollen bezüglich der Thronfolge im Fürftenthum Lippe zwischen den nächstberechtigten Agnaten bereits diesseits Ausgleichsverhandlungen schweben, die die Abfindung der Biesterselder Linie durch das Haus Schaumburg-Lippe zu Gunsten der letzteren bezwecken.
Pest, 22. October. Gestern sand aus der Station Alberti-Jrsa der österreichisch-ungarischen Staatsbahngesellschaft ein Zusammenstoß zweier Lastzüge statt, wobei eine Person schwer, acht Personen leicht verletzt wurden. Der beschädigte Bahnkörper ift bereits ausgebessert.
Paris, 22. October. In seinem heutigen Schlußartikel der Enthüllungen über den Boulangismus theilt Mer- meix mit, Boulanger habe nach dem Niedergang seiner Sache nach Amerika gehen wollen- Laguerre und Rochefort bewogen ihn aber, in Jersey zu bleiben. Mermeix beschuldigt schließlich Boulanger des Betrugs und sagte sich vom Boulangismus los.
Paris, 22. October. Entgegen dem Beschluß des con- sultativen hygienischen Comites schlägt den Abendblättern zufolge der Minister des Innern dem Finanzminister vor, daß jede Flasche Mineralwasser am Ursprungsort mit einem Authenticitätsstempel von fünf Centimes zu versehen sei, um Fälschungen vorzubeugen. Dieser Stempel ergäbe nahezu 3 Millionen.
Calais, 22. October. Die Verhandlungen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern wurden abgebrochen- letztere erklärten die Vorschläge der Arbeiter für unannehmbar.
London, 22. October. Eine Reuter Meldung aus Lissabon ttjeiU mit, es gehe dort das Gerücht, das Packetboot „Mozambique", welches heute nach Ostafrika abgehen sollte, habe den Befehl erhalten, nicht abzusahren, ohne Kriegsmaterial einzuschiffen. Diese Ordre sei einem Telegramm des Gouverneurs von Mozambique zuzuschreiben. Eine anderweitige Bestätigung liegt nicht vor.
Rom, 22. October. Die „Tribuna" glaubt zu wissen, rm hentlgen Ministerrathe würden sämmtliche Minister den Motivbericht zum Kammerau flösu ngs-Decret genehmigen und unterzeichnen.
Rom, 22. October. Nach einer Meldung der „Agenzia Stes." hat die italienische Regierung die brasilianische Regierung anerkannt.
provinzielles.
Bad-Nauheim, 20. October. Von fiscalischen Bauten sind zur Zeit der Küchenbau hinter dem Kurhause, der Bau der Terrassenstraße und der Bau des neuen Badehauses in flottem Betriebe. An den Fundamentirungsarbeiten des letzteren hat der Uebernehmer, Maurermeister Mörschel von Fried- Lerg, allein 60 Maurer beschäftigt.
□ Vom Vogelsberg, 22. October. Mit einem Male ist es wirklich Winter geworden, denn vom Herbst kann man füglich bei einer niedrigsten Temperatur von 3 bis 4 Gr. R. nicht mehr sprechen. Eisig weht der Wind von Nordost und in der Luft wirbelt es lebhaft von leichten Schneeflocken, den Tirailleuren des Winters. Sehr schroff ist der Uebergang vom schönen Herbst mit seiner sommerlichen Witterung zum naßkalten Wetter des Vorwinters. Dieser Uebergang hat allerdings den sehnlichst vom Landmanne erwarteten Regen gebracht, der es ihm endlich möglich gemacht, daß er die Weizensaat bestellt. Allem Anscheine nach behalten dieses Mal die Prophezeiher eines balden und strengen Winters Recht- dafür spricht auch das jetzt schon vollkommene Winterkleid der Hasen und Füchse, das den Erfahrungen alter Waidmänner zufolge stets auf einen strammen Winter schließen lassen soll.
— Aus dem Kreise Alsfeld, 22. October. Wenn die Anzahl der angeschafften Maschinen für den landwirthschaft- lichen Betrieb ein Beweis für dessen fortschreitende Entwicklung ist, so muß diese in der That in unserem Kreise eine vortreffliche sein. Nicht weniger als sechs große Dampf- dreschMaschinen sind im Kreise in diesem Herbste angeschafft worden. Allerdings ist hierzu der überaus reiche Strohertrag der heurigen Ernte mitbedingend.
§ Crainfeld, 19. October. Heute fand hier eine Generalversammlung der D ar lehnst ässe Crainfeld-Bermuthshain statt. Es wurde beschlossen, diese Darlehns- kasse in eine Actiengesellschast umzuwandeln.
Dermxfdrtes.
* Darmstadt, 22. October. sMilitärdienstnachrichten.j W e r ck m e i st e r, Vicewachtmeister vom Landwehrbezirk Bromberg, zum Secondelieutenant der Reserve des Großh. Hess. Feld-Artillerie-Regiments Nr. 25 (Großh. Artillerie-Corps), Kratz, Wolff, Vicefeldwebel vom Landwehrbezirk Friedberg, zu Secondelieutenants der Reserve des 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments (Großherzog) Nr. 116, v. Bechtold, Viceseldwebel vom Landwehrbezirk II. Darmstadt, zum Se- condelieutcnant der Reserve des 1. Großh. Hess. Jnsanterie- (Leibgarde-)Regiments Nr. 115, Müller, Vicewachtmeister von demselben Landwehrbezirk, zum Secondelieutenant der Reserve des 2. Großh. Hess. Dragoner-Regiments (Leib- Dragoner-Regiments) Nr. 24, Ronneseld t, Wagner, Holzmann, Vicewachtmeister vom Landwehrbezirk Frankfurt a. M., zu Secondelieutenants der Reserve des Großh. Hess. Feld-Artillerie-Regiments (Großh. Arlillerie-Corps)Nr. 25 befördert. M ö r l e r, Dr. jur., Großh. Hess. Gerichts-Assessor, wurde zum Auditeur ernannt- demselben ist die Garnison- Auditeurstelle in Köln übertragen worden.
* Darmstadt, 21. October. Die Verwaltung der Stadt liegt zur Zeit in den Händen des Oberbürgermeisters Ohly und zweier unbesoldeter Beigeordneten. Da die Geschäfte der Bürgermeisterei stetig wachsen, kann die Arbeitslast vom Oberbürgermeister und den beiden bejahrten Beigeordneten nicht mehr bewältigt werden, so daß an die Stadtverordneten die Frage herantritt, einen dritten — bezahlten — Beigeordneten zu wählen. Von der Einführung der Magistratsverfassung soll Abstand genommen werden.
*— Frankfurt a. M.. 22. October. Kein Tag ohne Mord oder Selbstmord. Der frühere Buchhalter eines hiesigen angesehenen Bankgeschäfts, Theodor Waldschmidt, erhängte sich gestern in seiner Wohnung, Bettinastraße 3. Der Verlebte war 20 Jahre in dem erwähnten Bankhaus und soll nach der einen Lesart die Stelle freiwillig aufgegeben haben wegen hochgradiger Erregung, nach der anderen Version, weil er bei der Ernennung eines Procuristen übergangen worden war. Die Trennung erfolgte in freundschaftlicher Weise. Waldschmidt, welcher aus Wetzlar stammte, lebte in guten Vermögensverhältnissen. Man glaubt daher, daß die That in einem Anfall von Geistesstörung geschah, indeß hat auch diejenige Ansicht viel Wahrscheinlichkeit für sich, daß gekränkter Ehrgeiz das Motiv gewesen sei. Es wird nämlich zu gleicher Zett bekannt, daß W. sich um eine Stellung in Berlin beworben hatte und vor wenigen Tagen noch bei dem hiesigen Bankgeschäft, bei welchem er so lange in Stellung war, vorsprach, damit man eventuell über ihn günstige Auskunft gebe. Ob nun seine Bewerbung in Berlin erfolglos war? Möglich wäre es schon, daß alsdann darin der Beweggrund zur That bestand. W. war 58 Jahre alt, er hinterläßt mehrere erwachsene Kinder.
*— Frankfurt a. M., 22. October. Der Bezirksausschuß zu Wiesbaden hat sich damit einverstanden erklärt, daß dem neuen ersten Bürgermeister von Frankfurt außer seinem 15000 Mk. betragenden Gehalte 6000 Mk. Repräsentationsgelder und 5000 Mk. Wohnungsgeld gewährt werden. — Von Herrn Adickes ist eine dankende Antwort für die auf ihn gefallene Wahl eingelausen.
* Von einer neuen Wirkung des Zonentarifs weiß die „N. F. P." zu berichten. Es wimmelt jetzt im Purkersdorfer Revier in Niederösterreich von Vergnügungsreisenden, die mit lautem Gesang über Berg und Thal ziehen und das Wild verscheuchen, so daß es fast nöthig wäre, das Hochwild einzuzäunen, wenn man zu Schuß kommen will. Man wird also wenig von Fehlschüssen erzählen, und es wird sich glücklicher Weise nie Gelegenheit finden, eine Grabschrift zu setzen, wie die aus dem Lavantthale: „Hier ruht der ehrsame Johann Missegger, auf der Hirschjagd durch einen unvorsichtigen Schuß erschossen. Aus aufrichtiger Freundschaft von seinem Schwager Anton Steger."
* Praktisches Mitleid. In einer vornehmen deutschen Gesellschaft New-Iorks wurde der traurige Unglücksfall einer bekannten Familie, welche sich ohnedies schon in bedrängten Verhältnissen befand, lebhaft besprochen. Mit Ausnahme eines Amerikaners nahmen alle Anwesenden an der Unterhaltun'g Theil, und Jeder drückte in warmen Worten sein Mitleid aus und versprach, helfend eintreten zu wollen. Der Amerikaner schien für die Unterhaltung wenig Interesse zu haben
> und kannte wohl auch die betreffende Familie nicht, er suchte anscheinend theilnahmslos in seiner Brieftasche herum, plötzlich entnahm er derselben eine Banknote, legte sie auf einen Teller, den er seinen Nachbar herumgehen zu lassen bat, und sagte: „Ich bedauere die arme Familie mit 100 Dollars, mit wie viel bedauern Sie dieselbe?"
* Sauerkraut und Wurst. Die „New-Aorker Handelszeitung" schreibt: „Das Vaterland ist gerettet", seufzt wohl so mancher biedere süddeutsche Landsmann bei Durchsicht des neuen Zoll-Tarifs erleichtert auf: zwei seiner Leibgerichte stehen auf der Freiliste, und zwar hat der neckische Zufall es gewollt, daß dieselben dicht untereinander verzeichnet sind, obwohl sie bei der alphabetischen Auszählung in deutscher Sprache weit auseinander zu stehen kommen würden. Die beiden Artikel sind: Sauerkraut und die zur Herstellung der dazu gehörigen beliebten „Frankfurter" oder „Wiener Würftl" so unentbehrlichen Wursthäute (sausage skins) — Paragraph 697 und 698 des Zoll-Tarifs. — Augenscheinlich hat Mcc Kinley an die vielen Stimmgeber deutscher Abstammung in seinem Wahlbezirk gedacht, als er ihnen den Genuß ihrer Leibgerichte nicht durch Schutz der noch in den Windeln liegenden inländischen Sauerkraut- und Wurstbereitungs - Industrie mittelst hoher Zollraten vergälte. So vielfach auch Herr Mec Kinley wegen des neuen Zoll-Tarifs angegriffen werden mag, in Betreff von Sauerkraut und Wurst hat er seine Sache gut gemacht."
* Göttingen, 21. October. Heute Morgen wurde der Makler Karl Derwig aus Deitersen, Kreis Einbeck, der im October 1889 seinen Schwiegersohn, den Zimmermann Schmidt- mann erschlagen hatte, mit dem Fallbeil hin gerichtet. Derwig war 75 Jahre alt.
Ctterotat und Kuwft
Universalbuch der Reden und Toaste. Ein reichhaltige Sammlung von ernsten und heiteren Original-Toasten und Reden bet allen Gelegenheiten des Familienlebens, sowie bet geselligen und öffentlichen Feiern. Unter Mitwirkung eines hervorragenden zeitgenössischen Redners herausgegeben von JustinuS Abel. Preis geheftet Mk. 2.80, eleg. gebunden Mk. 3.50. Verlag von Levy & Müller in Stuttgart.
„Reden ist Silber, Schwelgen ist Gold", lautet ein bekanntes Sprichwort. Nicht selten aber ist Reden auch Blech und besonders ist dies häufig der Fall bet den Toasten, womit uns redewüthige Festgenossen das Mahl zu „würzen" pflegen. Die Blechproductton bei solchen Gelegenheiten ist oft eine so reichliche, daß man das ganze Kaiserthum China damit versorgen könnte. Nun, es kann nicht Jedermann ein Demosthenes oder Cicero sein, die Sache ist ja in der Regel gut gemeint und zum Glück wird damit kein weiterer Schaden angerichtet. Schlimmer ist es, wenn bei öffentlichen Feiern ein Redner seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Die Rede soll den Gedanken der Feier in schöner, ergreifender Form zum Ausdruck bringen, soll die höhere Weihe über sie ausgteßen, die Hörer fesseln, entflammen, begeistern, ihre Seele auf die Idee der Feier stimmen, sie zur Hingebung anfeuern, zur Opferfreudigkeit anspornen.
Wer jemals in die Lage kommt, sei es in einem kleineren: geselligen Zirkel, sei es in größerem Gesellschaftskreise oder in öffint-. licher Versammlung, das Wort ergreifen zu müssen, wird dieses neueste, durchaus auf der Höhe der Zett stehende und allen Anforderungen des modernen L-bens Rechnung tragende Origtnalwerk nicht entbehren können; selbst der gewandte und erfahrene Redner wird noch eine unendliche Fülle von Anregung und zahllose nützliche Winke daraus schöpfen.
Gerichtliche Entscheidungen.
— Nach einer Entscheidung der zukünftigen höchsten Instanz unterliegen Arbeiten, welche Feueroersicherungsgesellschaften zur Abräumung der Brandstätte durch eigene Arbeiter ausführen lassen, um den Brandschaden mit größerer Sicherheit abschätzen zu können, der Urifallverficherrrrrg. Diese Arbeiten sind den Bauarbetten zuzurechnen.
— Dle Einrede des WncherS rücksichtlich eines Darlehr S welches vor dem Inkrafttreten des Retchs-Wuchergesetzes vom 24. Mot 1880 (unter der Herrschaft des Bundesgesetzes vom 14. Novbr. 1867) ausgenommen worden, ist nach einem in einer gemeinrechtlichen Sache ergangenen Urtheil des Reichsgerichts, III. Civilsenats, vom 14. Febr 1890, statthaft, wenn Zinsen und Provisionen in so exorbitantem Maße und unter so drückenden Bedingungen berechnet und angesonnen werden, daß sie den Character einer Vergütung für den Genuß des Capitals, bezw. für die Bemühungen und das Risiko des Darleihers völlig verlieren.
nerfcbr, €cmfr« u*ö Po4f»t»irtbfcbaft
Gr»tzh«r,ogth«m Reffen wohneudrn Erfindern. Patent-Anmeldungen. Kl. 6, F. 4777. Neuerung an Faßwaschmaschinen; Karl Fehmel in Pfeddersheim, Rhem- §reff.en- ~ Kl. 47, M. 7097. Hahn mit Kükenentleerung; Georg Anton Muger in Rosiöres-aux-salines, Meurthe et Moselle, Frarck- reidj; Vertreter: Georg Leopold Mohr in Darmstadt, Eltsabelhkn- % 83, 5441- Viertelschlagwerk; Zusatz zum Patent
Nr. 53519; Georg Seibel in Darmstadt. — Pa tent-Erthei- lunfl/n- Kl. 22, Nr. 54087. Verfahren zur Darstellung grüner Azinfarbstoffe; A. Leonhardt u. Co. in Mühlheim in Hessen; vom 24. December 1889 ab. - Kl. 63, Nr. 54135. Verbindung der Thetle von Fabrrad.Gestellen durch nicht festzulöthende Hülsen; R. E. Papendick in Offenbach a. M.; vom 18. Januar 1890 ab.
Friedberg, 21. October. Frachtpreise. Weizen JL 19.00 bis 19.25, Korn 17.00-17.25, Gerste JL 17.25—17.50, Haier JL 14 00—00 00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollviunb.
Friedberg, 22. October. Buttermarkt. Butter kostet per Pfd. JL 0.90-100, Eier 1 St. 8 2 St. —
Limburg, 22. October. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 1715, weißer Weizen JC —, Korn JL 1310, Gerste JL 1010. Hafer vM 710 Erbsen JL Kartoffeln JL —.
Hamburg, 20. Octbr. Das Hamburg-Newyorker Postdampfschiff „Sueota", Capitän Ludwig, ist am 19. October, 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 21. October. sPer transatlantischen Telegraph) Der Schnelldampfer Spree, Capt. W. Willigerod, vom Norddeuttcd'n Lloyd in Bremen, welcher am 11. October von Bremen und am 12. October von Southampton abgegangen war, ist heute 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Freitag Abend 485 Uhr, Samstag Vormittag Uhr, Samstaa Nachmittag 3°o Uhr, Samstag Abend 500 Uhr.
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