Ausgabe 
24.8.1890 Erstes Blatt
 
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Att-M am

2 000

ff

15 000

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(gez.) Rampoldt.

am

8lo

50 000

4000

1) Vorlage ans der Staatskasse . . .

2) Für Ansammlung eines Reservesonds

3) Nachtragstaxe für die Kataster erster Abtheilung.........

4) Kosten der Heberollen (298 945 Posten zu 5 Pf.) rund.......

Mk.

//

Abschrift.

Hannover, den 8. August 1890. König!. Eisenbahn-Direction.

Journal Nr. 5666 B. II b.

Betrifft: Localzüge GießenLollarFronhausen.

Zur gefl. Eingabe vom 9. v. Mts.

Unter den gegenwärtigen Umständen wollen wir ge­nehmigen, daß der Zug 410 vom 15. d. M. ab versuchs­weise bis aus Weiteres in der ehemaligen Lage (ab Fron­hausen 217, ab Lollar 230, in Gießen 244) täglich wieder verkehrt. Wir müssen jedoch die Beibehaltung des Zuges von seiner Benutzung abhängig machen.

Ebenso soll der ehemalige Zug 409 Gießen-Fronhausen vom gedachten Tage ab wieder in der vorherigen Lage (ab Gießen l40, ab Lollar l55, in Fronhausen 207) verkehren, und zwar gleichfalls täglich, dagegen hört die Personen­beförderung mit dem Güterzuge 731 wieder auf.

Die beiden Züge 409 und 410 werden 2.-4. Wagen­klasse führen.

Den Mitunterzeichneten der Eingabe wollen Sie hiervon geffc Kenntniß geben.

WM Räv nächsten Moni

Gießen, \

Verkehr, und

Gießen, 21. August. Auf dem am 19. d. M. dahier abgehal- tenen Vieh markt waren aufgetrieben: 1108 Stück Rindvieh und 126 Stück Schweine. Die Preist waren im Allgemeinen durch den lebhaften Handel höher als am letzten Markte. Nächster Markt Dienstag den 2. und M ttwoch den 3. September d. I.; an letzterem Tage auch Krämermarkt. Das Verlesen der Krämerstände findet Morgens 7 Uhr statt.

Herrn Bürgermeister Geißler.

Lollar, 22. August. Die an die Königl. Eisenbahn- Direction Hannover in Betreff der beiden Nachmittags- Omnibuszüge Gießen Lollar Fronhausen gerichtete Eingabe war insofern von Erfolg, als die Züge ab 18. ds. versuchsweise wieder eingeführt wurden. Ein an Herrn Bürgermeister Geißler in Lollar gerichtetes Schreiben der Königlichen Eisenbahn-Direction Hannover hat folgenden Wortlaut:

August- 16- A Schlörb zu Lauttt. Msanwalt zu G« in Darmstadt. 18. i Margaretha Hopp m Lehrer dahier mit Pk

Wegen versuchten Betruges ist in einem Falle Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erhoben worden. Die Untersuchung ist noch im Gange, Simulation wurde in zwei Fällen von den Aerzten beobachtet.

Für das Rechnungsjahr 1889 sind im Ganzen 41377.09 Mk. verausgabt worden. Die Hauptausgabe betrifft die erste Einrichtung mit 29054.29 Mk., darumer die namhaften Be­träge für das Kataster erster Abtheilung mit 17 445 Mk. und das Kataster zweiter ^Abtheilung mit 8354 Mk. oder 25 799 Mk. für das Cataster zusammen. Der Aufwand hierfür ist noch nicht beendet, da in 1890 noch eine Nach­tragstaxe mit rund 2000 Mk. zu vergüten ist. Außerdem sind auch noch die Kosten der Heberollen mit 15 000Mk. zu zahlen. Das Mobiliar re. für das Bureau hat 1215 Mk. und die Bibliothek 1075 Mk. erfordert. An Gehältern wurden ca. 2200 Mk., für Schreibhilfe ca. 1200 Mk. ver­ausgabt.

Die Unfalluntersuchungen haben 1829.33 Mk. gekostet, worin die Reisekosten der Vertrauensmänner enthalten sind, die Sitzungen des Genossenschaftsvorstandes 556.50 Mk., die Schreibmaterialien 519.71 Mk., die Genossenschaftsverfamm- lung 481.40 Mk., das Porto 470.29 Mk., wobei zu beachten bleibt, daß die namhaften Portobeträge für die Versendung der Kataster re. an die Bürgermeistereien auf das Conto der Steuercommiffariate übernommen worden sind, das Bureau an Miethe 2c. 332.17 Mk., die Schiedsgerichtskosten 219.54 Mk. erfordert.

Nach reichsgesetzlicher Vorschrift findet die Auszahlung der Entschädigungen vorschußweise durch die Postverwaltungen statt. Binnen acht Wochen nach Ablauf jedes Rechnungsjahres, welches mit dem Kalenderjahre zusammenfällt, hat die Post Nachweisungen über ihre Vorlagen den Genossenschaftsvor­ständen mitzutheilen. Die von den Postverwaltungen liqui- dirten Beträge sind gleichzeitig mit den Verwaltungskosten und den etwaigen Rücklagen zum Reservefonds auf die Ge- noffenfchaftsmitglieder umzulegen. Erfolgt die Umlegung nach dem Maßstabe von Steuern, so ist der Berechnung die be­treffende Steuer für denjenigen Zeitabschnitt zu Grunde zu legen, für welchen die Umlegung erfolgt. Das Hessische Aus­führungsgesetz bestimmt hierzu, daß die für die Zwecke der Berufsgenossenfchast von den Mitgliedern, das sind die Be­triebsunternehmer, aufzubringenden Beiträge auf dieselben nach dem Maßstabe der Grundsteuer umzulegen sind.*)

Für 1889 sind zunächst die von der Post vorgelegten Entschädigungsbeträge mit rund 4000 Mk. umzulegen. Die­selben wurden, ebenso wie die Verwaltungskosten, aus der Vorlage der Staatskasse mit 50000 Mk. bezahlt. Diese Vorlage ist voll zu ersetzen. Außerdem sind zur Ansammlung eines Reservefonds 4000 Mk. Zuschlag zu erheben. Endlich gehören noch ins Rechnungsjahr 1889 die nachträglichen Aus­gaben für die Kataster und Heberollen.

Es sind daher umzulegen-

I. Entschädigungsbeträge und Verwaltungskosten in 1889:

) Zur Bestreitung der Verwaltungskosten in 1889 wurden der Berussgenossenfchaft 50000 Mark aus der Staatskasse vorge- schossen.

aussprechen lassen. Es ist sehr zu wünschen, daß Jeder, der solche Ueberreste von Brieftauben findet, die gestempelten Federn durch Vermittlung der Bürgermeisterei oder Gendar­merie zur Ablieferung bringt, da es für unsere militärischen Brieftaubenstationen von großer Wichtigkeit ist, zu wissen, was aus den ausgebliebenen Brieftauben geworden ist und wo und wann solche gefunden wurden.

** Friedberg, 22. August. Während der diesjährigen Herb st manöver werden Theile des 2. Großh. Hess. Jn- unterie-Regiments Nr. 116 einquartiert in Gambach, Mel- iach, Nieder-Florstadt, Ober-Florstadt, Reichelsheim, Södel, Weckesheim und Wölfersheim.

Lauterbach, 22. August. Die Telephonverbindung zwischen Ullrichstein und Bobenhausen wird am 1. September dem Verkehr übergeben werden.

Wohlgeboren in

Lollar.

Bad-Nauheim, 22. August. Montag, den 25. August, Namenstag unseres Großherzogs, findet eine theilweise

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Bahnen zu lenken und dadurch die Grundlage für eine weitere segensreiche Thätigkeit zu schaffen."

Die Genossenschaftsversammlung fand nach eingehender Darlegung der Verhältnisse durch den Vorsitzenden bei den mitgetheilten Rechnungsergebniffen für 1889 nichts zu be­merken und genehmigte nach stattgehabter Besprechung, an welcher sich die Herren Bürgermeister Schaffner von Blödes­heim, Beigeordneter Pitthan von Wöllstein, Kreistagsab­geordneter Kalb Henn von Vilbel, Oberförster Thurn von Münchhof, Ministerialrath Emmerling und Bürgermeister Wolz von Seligenstadt betheiligen, die erwähnte Umlage für 1889. Die Erhebung findet durch die Gemeinde-Einnehmer im Herbste l. I. statt. Den Beitragspflichtigen werden be­sondere Anforderungszettel zugestellt werden. Die Genoffen- schastsverfammlung bestimmte nach Vorschrift des Statuts weiter, daß für das verstorbene Vorstandsmitglied Oberförster Klip stein von Mönchbruch dessen seitheriger Stellvertreter Großh. Bürgermeister Wolz von Seligenstadt in den Ge­nossenschaftsvorstand definitiv einzutreten habe, und wählte zum weiteren Stellvertreter Großh. Oberförster Kraus in Ober-Ramstadr. An der bezüglichen Discussion nahmen die Herren Forstmeister Stockhausen von Schlitz, Geheimer Oberforstrath Wilbrand, Bürgermeister Wolz, Gutsbe­sitzer Anton Schmitt II. von Bretzenheim, Oberförster Eck- storm von Darmstadt, Gutsbesitzer Jacob Schmitt von Guntersblum, Gutspächter v. Oven aus Hungen, Großh. Bürgermeister Höhn von Heppenheim und Mühlenbesitzer Wilhelm Bauer von Nieder-Modau Theil.

Die weiter aufgeworfene Frage, ob wegen des Ablebens des Gutsbesitzers August Berg st räßer von Nieder-Olm nicht auch ein Stellvertreter für ein Mitglied des Schieds­gerichts zu wählen fei, wurde nach einer kurzen Besprechung, an welcher sich Großh. Oberfinanzrath Fuhr betheiligt, verneint.

Schließlich wurde noch die Aenderung des § 14 des Genossenschaftsstatuts dahin beschlossen, daß als Frist für Aufstellung der Rechnung sechs Monate, statt vier Monate, bestimmt wurde.D. Ztg."

totales rritd ^oviirztettes.

Gießen, 23. August.

Der Sohn eines hiesigen Gastwirths und Fuhrwerks- besitz'er^ ist auf traurige Weise verunglückt. Derselbe trans- portirte gestern Abend eine Fuhre Bier für eine hiesige Brauerei nach einem entfernten Orte, ist zwischen Lollar und Friedelhausen in der sogen. Tiefenbach vom Wagen gefallen und unter denselben gekommen. Ein mit Dielen dahin fahrender Fuhrmann von hier fand den bedauernswerthen jungen Mann schwer verwundet auf der Straße. In die hiesige Klinik verbracht, ist er bereits seinen schweren Ver­letzungen erlegen.

PermWw*

*P. A. Homburg, 22. Augnst. Jubiläumsschießen. Die Zahl der Ehrengaben hat sich letzter Tage wieder durch werthvolle Zuwendungen von auswärtigen Schützengesell- chaften und Privaten vermehrt. Auch die fürstlichen Geschenke Sr. Majestät des Kaisers und Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen sind um eine Gabe Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich vermehrt worden, bestehend in einem großen silbernen Pokal, innen vergoldet. Auf den Außen­seiten das Brustbild Ihrer Majestät mit der Umschrift VICTORIA IMPX REGA darunter eine Krone und unter dieser 18|F|90; ferner die Inschrift:Homburger SchützengesellschaftInnen das Wappen der Kaiserin. Unter den Privatgeschenken erscheint namentlich ein mächtiges Trinkhorn aus schwerem Silber als Zierde des Gabentempels. Das Programm für die Festwoche ist jetzt definitiv fest­gestellt und gibt eine allgemeine Uebersicht über die getroffenen Veranstaltungen; aus der Zugordnung für den am Sonntag den 31. August stattfindenden Festzug läßt sich erkennen, daß auch nach dieser Seite hin nichts verabsäumt wurde, um der seltenen Feier eine würdige äußere Gestaltung zu ver­leihen.

* Mörlenbach, 21. August. Ein 72jähriger kinderloser Wittwer schloß mit einer 70jährigen ebenfalls kinderlofen Wittwe in Worms den Ehebund. Da die Brautleute ver­schiedener Confession waren, erkundigte sich pflichtgemäß der amtirende Geistliche nach der Religion der aus der Mischehe etwa hervorgehenden Kinder. Mit bewunderungswürdiger Naivetät erklärte hierauf die Braut:Die Buben werden wie mein Mantz und die Mädchen wie ich."

* Im Hinblick auf den Umstand, daß die Gefahr eines Brandunglücks um so größer ist, je mehr Nahrung dem Feuer sich bietet, so ist es wünschenswerth, daß jetzt, wo nach beendeter Ernte die Scheunen mit brennbaren Stoffen angefüllt sind, soweit möglich ein Jeder seine Vorr'äthe gegen Feuersgefahr versichere, damit im Falle eines Unglücks eine thunlichst erreichbare Ausgleichung des erlittenen Schadens stattfinden möge. Es geht die dringende Mahnung an alle Landbewohner, ein besonderes Augenmerk auf die sichere Auf­bewahrung der Streichzündhölzer zu richten, damit unverstän­dige Kinder nicht in deren Besitz gelangen und durch Spielen damit, wie schon oft geschehen, Brandschäden verursachen.

* Gegen die Hitze. Ein Ingenieur, welcher bei der Leitung der Arbeiten an den Dammmühlen zu Berlin be­theiligt ist, hat folgende interessante Mittheilungen gemacht: Wir hatten am Samstag an den Mühlen eine Hitze von 31 Grad R., also einen Thermometerstand, bei welchem gewiß manchem Rentier die Couponscheere den ermatteten Händen entsunken ist. Aber meine Leute karrten und schaufelten, schleppten und rannten, daß es nur so eine Art harte. Und das ging bei dieser wahrhaft afrikanischen Gluth so nicht nur bis zum Feierabend am Samstag ist dies 5 Uhr nein! meine Leute machten an diesem furchtbaren Tage, bei einer Arbeit, die selbst am Nordpool den Menschen in Schweiß bringen muß, noch drei Ueberstunden. Und das geradezu Unglaubliche habe ich durch ein einfaches Mittel erreicht. Wie ich es an den Arbeitern der Pacificbahn erprobt, so gab ich den Leuten mit Essig und Zucker versetztes Wasser zu trinken, Bier oder gar Schnaps streng untersagend. Bei einer anderen Abtheilung, wo dies nicht verboten, hörten die Leute ermattet auf."

* Ein niederdeutscher Tyrtäus glänzte in dem Zuge, der die westfälischen Kriegervereine kürzlich auf die Schlacht­felder von Lothringen führte, er selbst ein biederer Westfale, Herr W. Täpper aus Bochum. Durch manche kernige und humorvolle Dichtung erfreute er feine Kampfgenossen, durch keine aber mehr und wie könnte es bei Westfalen anders sein! als durch seinenDickebohnenfreund", dem man das Motto:Ubi Bohne, ibi patria voransetzen möchte:

Et ts im Leben mt egal, Wohen ick wär verschlagen; Beholl ick bloß den frischen Sinn Un den gesunnen Magen, Dann komm ick allerwegen fott. Vor Een Dehl bloß bewahr mt Gott: He bring mich nich in Zonen, Wo't fehlt an Dtckebohnen!"

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Beleuchtung des Parkes und Feuerwerk statt.

Nidda, 21. August. Turnerisches. Nachdem die Turnvereine Bleichenbach und Stockheim im Lause dieses Jahres dem Gau Hessen beigetreten sind, hat sich nunmehr auch der Turnverein Gedern mit 31 Mitgliedern heute dem­selben angemeldet. Der Gau Hessen zählt jetzt 40 Turn­vereine mit 3762 steuerzahlenden Mitgliedern.

Friedberg, 22. August. Der Landwirth Franz Roskony zu Ober-Wöllstadt sand neulich aus seinem Acker die Federn einer offenbar durch einen Raubvogel zerrissenen Brieftaube. Die Federn waren gestempelt mit M. B. St. Metz-Mainz (Militär-Brieftauben-Station Metz-Mainz). Durch Vermittlung des Großh. Kreisamts wurden die Federn dem Kgl. Festungs­gouvernement zu Mainz übersendet und hat der Gouverneur von Mainz, Generallieutenant v. Reibnitz, dem Landwirth Roskony seinen besonderen Dank für Ablieferung der Federn

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71000 Mk.

II. Ein Betriebsfonds für 1890 nach einem speciellen Voranschläge im Betrage von . . . 66 563 Mk.

Zusammen 137 563 Mk.

Wollte man einen besonderen Betriebsfonds für 1890 nicht mitumlegen, fo wäre die Genossenschaft in 1890 ohne Mittel. Sie müßte dann ein Anleihen aufnehmen, dessen Zinsen den Genossenschaftsbeitrag im nächsten Jahre erhöhen würden. Dieser Betriebsfonds ist auch nur ein einziges Mal aufzubringen, indem er sich durch die Umlage des nächsten Jahres wieder ersetzt.

Die Gesammtsumme der für den Ausschlag in Betracht kommenden Steuercapitalien beträgt 13 756 311 Mk. Es berechnet sich hiernach der Ausschlagscoeffizient auf einen Pfennig auf die Mark Steuercapital, wie bereits Ende 1889 angenommen wurde. Die Gemeinden haben daher bereits in ihren Voranschlägen auf Weisung der Kreisämter die hiernach erforderlichen Beträge vorgesehen. Der Verwaltungsbericht schließt mit folgenden Worten:

Wenn in dem ersten Geschäftsjahr der Genossenschaft die Verwaltungskosten im Vergleich zu den gewährten Ent­schädigungen sehr hoch erscheinen, so sei darauf hingewiesen, daß der größte Theil dieser Kosten die erste Einrichtung der Genossenschaft betrifft, und daß schon im zweiten Geschäftsjahr die Entschädigungen 22000 Mk. und im dritten über 35000 Mk. betragen, während die Verwaltungskosten annähernd gleich bleiben werden. Die Ausgabe für die Entschädigungen wird von Jahr zu Jahr wachsen, da viele alte Renten weiter zu gewähren sind und immer neue hinzukommen, bis zum soge­nannten Beharrungszustande, bei welchem die Last der Ge­nossenschaft gleich bleibt und Abgänge, sowie Zugänge sich decken. Der Beharrungszustand tritt bei der Industrie erst in 75 Jahren ein, doch wird schon vom 45. Jahre ab die Steige­rung nur minimal sein. Aehnlich wird sich die Sache auch in der Land- und Forstwirthschast verhalten.

Es darf wohl auch noch erwähnt werden, daß sich bei der Ausführung der land- und sorstwirthschaftlichen Unfall­versicherung gar mancherlei unvorhergesehene Anstände und Schwierigkeiten ergaben, die meist eine schnelle Erledigung erforderten, wozu vielfach die nöthigen Einrichtungen erst ge­schaffen werden mußten. Der Genossenfchaftsvorstand hat sich bemüht, seiner Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen gerecht zu werden. Mögte es geglückt sein, immer das Richtige zu treffen! Es darf wohl angenommen werden, daß es wenigstens gelungen ist, den Geschäftsgang in regelmäßige

V Man kann bei den sich mafsenhast mehrenden Mitteln gegen Haarleiden nicht genug auf das bereits 22 Jahre sich bewährende, staatlich geprüfte und begutachtete

Haarwasser von Retter in München aufmerksam machen, welches wirklich leiftet, was es verspricht: Rei­nigung von Schuppen, Eonserotrung, Weich- und Glänzendmachen der Haare nebst Festhalten des Scheitels. Zu haben um 40 u. jt 1,10

bei I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25 in Gießen. 6983

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